Für Fahrten mit PKW zur Arbeit können lediglich 6 Cent... (1 Betrachter)

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ExitUser

Gast
Für Fahrten mit PKW zur Arbeit können lediglich 6 Cent je Entfernungskilometer als Werbungskosten berücksichtigt werden.

Ich arbeitenicht, interessiert mich einfach nur mal so

Hat schon mal jemand versucht, dagegen etwas zu unternehmen?

Es ist doch eine absolute Ungkleichbehandlung und ein Witz obendrein: Arbeitslose dürfen ein Auto haben, bekommen aber dazu nicht mal die Fahrtkosten erstattet, die jedem anderen zum Beispiel bei der Steuererklärung als Pauschale
(da kann man sogar die Tatsächlichen Kosten angeben, wenn man sich die Mühe macht) gewährt werden.

Wenn man dann noch liest, was ein EU Abgeordneter als Pauschale pro gefahrenen km einstreichen darf...

Ich frag mich, was diese Ungleichbehandlung rechtfertigt!
 
E

ExitUser

Gast
Arbeitslose dürfen ein Auto haben, bekommen aber dazu nicht mal die Fahrtkosten erstattet, die jedem anderen zum Beispiel bei der Steuererklärung als Pauschale
(da kann man sogar die Tatsächlichen Kosten angeben, wenn man sich die Mühe macht) gewährt werden.
Die Rechnung stimmt so nicht ganz. Sicher kann ein Arbeitnehmer die tatsächlichen Fahrtkosten oder, ich galaube 36 ct pro Kilometer von den Steuern absetzen. Aber diese 36 ct hat er nicht mehr in der Tasche, sondern sie senken lediglich das zu versteuernde Einkommen. Bei einen Monatsbruttoeinkommen von 2000 € und Lstkl I beträgt der Steuersatz ca 15 %. 15 % von 36 ct/km ergeben 5,4 ct/km, die man mehr in der Tasche hat.
 

fishmam1

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Meinem Mann wurden 200 Euro als Spritkosten anerkannt bei dem ALG II Antrag.Brauchte auch keine Belege dafür vorzeigen,aber die hat sie ihm nur zugestanden weil sie eh nicht zahlen wollen. :dampf:
Gruß
Karin
 
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ExitUser

Gast
Rüdiger_V meinte:
Arbeitslose dürfen ein Auto haben, bekommen aber dazu nicht mal die Fahrtkosten erstattet, die jedem anderen zum Beispiel bei der Steuererklärung als Pauschale
(da kann man sogar die Tatsächlichen Kosten angeben, wenn man sich die Mühe macht) gewährt werden.
Die Rechnung stimmt so nicht ganz. Sicher kann ein Arbeitnehmer die tatsächlichen Fahrtkosten oder, ich galaube 36 ct pro Kilometer von den Steuern absetzen. Aber diese 36 ct hat er nicht mehr in der Tasche, sondern sie senken lediglich das zu versteuernde Einkommen. Bei einen Monatsbruttoeinkommen von 2000 € und Lstkl I beträgt der Steuersatz ca 15 %. 15 % von 36 ct/km ergeben 5,4 ct/km, die man mehr in der Tasche hat.

Stimmt, man bekommt keine 36 Cent raus... da hab ich mich etwas unglücklich ausgedrückt...

aber auch dein Beispiel zeigt ja die Ungerechtigkeit!

und wenn man mal von der Steuer absieht und andere Pauschalen für Fahrtkostenerstattung vergleicht...
 
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BoesesWeib

Gast
fishmam1 meinte:
Meinem Mann wurden 200 Euro als Spritkosten anerkannt bei dem ALG II Antrag.Brauchte auch keine Belege dafür vorzeigen,aber die hat sie ihm nur zugestanden weil sie eh nicht zahlen wollen. :dampf:
Gruß
Karin
wie hat er das beantragt?
 

fishmam1

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BoesesWeib meinte:
fishmam1 meinte:
Meinem Mann wurden 200 Euro als Spritkosten anerkannt bei dem ALG II Antrag.Brauchte auch keine Belege dafür vorzeigen,aber die hat sie ihm nur zugestanden weil sie eh nicht zahlen wollen. :dampf:
Gruß
Karin
wie hat er das beantragt?


Nun lach nicht,wurde ganz einfach auf einen Zettel geschrieben genauso wie die Autoversicherung und Gewerkschaft alles ohne Belege.Aber bei uns ist sowieso vieles verkehrt gelaufen.
Gruß
Karin
 
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