Für den Verteidigungsminister sind Kampfroboter wie alle Waffen "ethisch neutral" (1 Betrachter)

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Die Bundeswehr will Kampfdrohnen, der Verteidigungsminister eilt zur Hilfe herbei und findet Kritik "intellektuell verkürzt"

Vermutlich würden sowohl die Assad-treuen Truppen als auch die syrischen Rebellen über bewaffnete Drohnen verfügen wollen, um Jagd auf ihre Gegner zu machen und sie gezielt verfolgen und töten zu können. Das wäre "präziser" als mit den Kampfhubschraubern, die das syrische Regime einsetzt. Allerdings würde der Vorteil, den Drohnen bislang in asymmetrischen Kriegen wie in Afghanistan, Pakistan , im Jemen oder Somalia bieten, schnell geringer werden, wenn die gegnerische Seite diese orten und vom Boden oder von Kampflugzeugen aus abschießen kann.

Auch bei der Bundeswehr und dem Verteidigungsministerium wächst die Sehnsucht, ähnlich wie die Amerikaner, die Briten oder die Israelis mit bewaffneten Drohnen ausgestattet zu sein, mit denen sich neben wirklichen Angreifern auch verdächtige Gegner in Kampfgebieten gezielt aus der sicheren Ferne töten lassen. Am Freitag bestätigte Christian Dienst, der Sprecher des Verteidigungsministeriums den Bericht von Panorama, dass man den Kauf solcher Drohnen erwäge. Versprochen wurde von ihm, dass dies nicht klamm heimlich geschehe, wie Panorama mutmaßte, nein, man will zunächst angeblich eine "breite Diskussion in der Öffentlichkeit", allerdings erst dann, "wenn die Zeit dafür reif ist". Es sei einfach der "Zug der Entwicklung", die zu Drohnen führe. ...
Für Verteidigungsminister de Maizière sind Kampfroboter wie alle Waffen "ethisch neutral" | Telepolis
 
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