Für den Mindestlohn

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Gast
LAMPERTHEIM. Statistiken bestätigen, dass die Armut in Deutschland stetig wächst. Viele machen dafür auch die schlechte Bezahlung von Arbeitnehmern verantwortlich. Löhne, von denen, so viele Funktionäre aus den Gewerkschaften, niemand leben kann. Aus diesem Grund plädiert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) seit vielen Jahren für die Einführung eines Mindestlohns. Eine Unterschriftenaktion zu diesem Thema veranstaltete der DGB am vergangenen Freitag auf dem Schillerplatz.
Fünf große Schilder standen verstreut auf dem Platz. Unter der Überschrift "Arm trotz Arbeit" sah man Bilder von Personen, die keinen ausreichenden Lohn zum Leben haben. Plakate wie "Graphikdesignerin aus Bayern: 6,25 Euro" oder "Museumsaufseherin 5,09 Euro" machten auf schlecht bezahltes Personal aufmerksam.


Auch in der Politik wird seit Jahren immer wieder über Mindestlöhne diskutiert. Bisher ohne Ergebnis. Sowohl Politik als auch Wirtschaft brachten während der Diskussionen immer wieder Gründe gegen Mindestlöhne vor. Argumente, die, glaubt man dem DGB, haltlos seien und widerlegt werden könnten. Als Hauptgrund wird seitens der Politik und Wirtschaft immer wieder genannt, dass Mindestlöhne Arbeitsplätze vernichten würden. Hierzu führt der DGB aus, dass Mindestlöhne hier Lohnarmut verhindern würden. Gleichzeitig würde die Nachfrage steigen. Mit steigender Nachfrage würden auch neue Jobs geschaffen werden. Die Arbeitnehmerorganisation verweist hier auf die Erfahrungen in Großbritannien. Nach Einführung des Mindestlohns führten die Mehrkosten nicht zu Preissteigerungen. Die Unternehmensgewinne fielen zunächst zwar deutlich geringer aus. Auf mittlere Sicht hingegen wurde dies durch eine höhere Nachfrage ausgeglichen.
Main Rheiner · Für den Mindestlohn - AKTION DGB sammelt Unterschriften auf dem Schillerplatz

Gleichzeitig würde die Nachfrage steigen. Mit steigender Nachfrage würden auch neue Jobs geschaffen werden
WOW, sind das Schnellmerker. :icon_eek:
 

wolliohne

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für die Forderung des DGB von 7,50 Euro ist er nicht mehr Ernst zu nehmen.

im Gegenteil zementiert er damit auch H4.

"vom AN Vertreter zum Handlanger"
 
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