Für Arbeit beim ambulanten Pflegedienst den eigenen Pkw nutzen. Kann ich den Job ablehnen?

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artep1964

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Hallo zusammen,
ich hatte mich bei einem ambulanten Pflegedienst(19,5 Std) beworben und es wurde ein Führerschein verlangt.Im Vorstellungsgespräch hiess es, ich müsste mein eigenen PKW benutzen.Man bekäme eine pauschale von 0,30€ pro gefahrenen Kilometer,aber erst ab dem ersten Kilometer zum 2. Kunden,da man direkt zum Kunden fährt.Das gefällt mir gar nicht, da mein Auto ja einen Verschleiss hätte und Benzin müsste ich ja selber bezahlen.Ausserdem ist es noch ein mickriger Bruttolohn.Muss ich diese Stelle annehmen?
Nebenbei zur Info ich muss Bewerbungsnachweise in Tabellenform mit Sitz des AG,Ansprechpartner,wie beworben und Ergebnis mitteilen.Die Stelle wurde von mir selbst gesucht und bevor hier irgendeiner was sagt,biste doch selber Schuld,nein in der Stellenanzeige wurde nur der Führerschein erwähnt und nicht eigener PKW.Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt.
Muss ich diese Stelle dann annehmen?Ich habe auch keinen Nachweis darüber das ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen war und ich dort gewesen bin. Man wolle ein Hospitationstag, den ich morgen machen werde um mir das nur anschauen...arbeiten brauche ich nicht.
 

Generation Golf

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Ich würde mich jetzt galant aus der Affäre ziehen. Ich würde sagen, daß ich zwar Nutzer eines PKW bin, aber der Besitzer mir sein Fahrzeug nicht für berufliche Zwecke zur Verfügung stellt, sondern nur für private Fahrten.

Bald kommt der Herbst......da habe ich keine Winterreifen und kann nicht immer fahren.
 

TazD

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Moinsen artep,

ich war mal so frei und hab den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer nett und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen.Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Pflegedienst - eigener PKW-Job ablehnen?, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr als drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

artep1964

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Ich würde mich jetzt galant aus der Affäre ziehen. Ich würde sagen, daß ich zwar Nutzer eines PKW bin, aber der Besitzer mir sein Fahrzeug nicht für berufliche Zwecke zur Verfügung stellt, sondern nur für private Fahrten.

Bald kommt der Herbst......da habe ich keine Winterreifen und kann nicht immer fahren.
Und das kann auch nicht sanktioniert werden?Und wie schreibe ich das im Bewerbungsnachweis hin; als offen?
 

vidar

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Moin @artep1964,

die Nutzung des Autos ist immer noch deine private Angelegenheit. Wie und in welcher Form dies hier erfolgt ist allein dir überlassen. Du kannst schon mal gar nicht dazu verpflichtet werden dein Eigentum für irgendeinen Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen. Dies selbst dann nicht wenn dir eine KM-Nutzungspauschale angeboten wird. Diese Pauschale würde sowieso bei weitem nicht die realen Kosten deines PKW abdecken.

Allein schon die Einschränkung dir erst ab den zweiten Patienten die Kosten erstatten zu wollen, ist mehr als fragwürdig. Hier müssten dir die Fahrten bereits ab dem Standort deines Pflegedienst gezahlt werden, denn dort ist die Anschrift deines Arbeitgebers mit dem du ein Vertragsverhältnis hast.

Auch über die Art des Fortbewegungsmittel zu deinem (Basis) Arbeitsplatz hast nur du allein zu entscheiden. Hierfür nutzt du halt dann je nach Entfernung und Zeitfaktor den ÖPNV oder dein eigenes Auto ganz nach belieben.

Nur weil du nicht bereit bist dein Auto dem Arbeitgeber für deine Tätigkeit bei ihm zur Verfügung zu stellen kannst du nicht sanktioniert werden. Wenn der Pflegedienst ein Interesse an dir haben sollte, kann dieser dir gerne ab Dienstsitz ein entsprechendes Fahrzeug zu Verfügung stellen.
.
 
E

ExUser 2606

Gast
Also erstmal kenne ihc keinen abulanten Pflegedenst, der keine eigenen Fahrzeuge hat, bei un haben die Smarts oder ähnliche kleine Wagen, damit sie keine grossen Parkplätzesuchen müssen. Ausserdem nutzen sie die Fahzeuge für Eigenwerbung, das heisst die Fahrzeuge sind einheitlich lackiert mit Logo und Telefonnummer aussen darauf.

Wenn das eie selbstgesuchte Stelle ist, warum lässt du sie im Berwerbertagebuch nicht einfach weg?
 

Generation Golf

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Ich bekam auch mal eine Stelleninformation wo ich Essen ausliefern sollte mit meinem Privat- PKW. 😲 Zu diesem Zeitpunkt war ich noch etwas "uninformiert". Hatte mich mit fehlenden Winterreifen raus geredet. Damals wußte ich noch nicht, daß eine Stelleninformation nur eine Information ist.
 

Gaestin

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genau wie Kerstin sagt, hier benutzen fast alle ambulanten Pflegdienste Smarts oder andere Kleinwagen, man sieht sie
ständig herumfahren.
 

pinguin

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Diese Pauschale würde sowieso bei weitem nicht die realen Kosten deines PKW abdecken.
Da darf man aber mal wirklich stark überlegen.

Ob die vom Arbeitgeber gezahlte, steuerfreie und pfändungsfreie, (weil Aufwandsentschädigung für die NUtzung des privaten Fahrzeuges für berufliche Belange), KM-Pauschale ausreicht, die Kosten des Fahrzeuges zu decken, hängt sehr von der Art der Fahrweise und dem Fahrzeug selbst ab.
 
E

ExUser 1309

Gast
Ob die vom Arbeitgeber gezahlte, steuerfreie und pfändungsfreie, (weil Aufwandsentschädigung für die NUtzung des privaten Fahrzeuges für berufliche Belange), KM-Pauschale ausreicht, die Kosten des Fahrzeuges zu decken, hängt sehr von der Art der Fahrweise und dem Fahrzeug selbst ab.
Das glaube ich so nicht. Weil in den Kosten auch Anschaffungskosten, Inspektionen, Steuer und Versicherung, Tüv und Au reingehören sowie Außergewöhnliche Defekte, die leider schon mal vorkommen können, wobei Anschaffungskosten, Inspektionen, Verschleißteile (Motoröl, Reifen, Kupplung, Zahnriemenwechsel usw.) unumgänglich sind und nicht pro Kilometer gezahlt werden können, das Geld muss man nat. auf Seite haben, wenn man das Kfz beruflich nutzt.

Bei 0.30€/km kommt allenfalls ein Kleinstwagen in Frage, wenn auch die Quelle leider B.... ist, Berechnung aber von Schwacke. Wobei nat. unvorhersehbare Ereignisse (außerplanmäßige technische Defekte, z.b. Reifenplatzer, Wegfahrsperren defekt, Steuergerät, Sensoren etc...) nicht vorgesehen sind.
 

vidar

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Ob die vom Arbeitgeber gezahlte, steuerfreie und pfändungsfreie, (weil Aufwandsentschädigung für die NUtzung des privaten Fahrzeuges für berufliche Belange), KM-Pauschale ausreicht, die Kosten des Fahrzeuges zu decken, hängt sehr von der Art der Fahrweise und dem Fahrzeug selbst ab.
Wenn man nur die variablen Kosten (Werkstattaufwand mal ausgenommen) wie z.B Treibstoff, Schmiermittel, Autowäsche, evtl. Parkgebühren etc. betrachtet, dann könnte man sicherlich gerade mal über die Runden kommen.

Sofern aber auch Anteilsweise die Kosten für z.B. die Steuer, die Versicherung, die Werkstatt- und Reparatur, des Verschleiß, des Wertverlust, die Rücklage für einen etwaigen Kfz. Ersatz usw. betrachtetet werden, dann geht die Rechnung nicht mehr auf.

Zu berücksichtigen wäre auch, dass sobald das Auto teilweise dauerhaft auch gewerblich genutzt wird, dies auch der Kfz.- Versicherung mitgeteilt werden muss.
Dies hätte bestimmt eine Erhöhung des Beitrags zur Folge.
.
 

artep1964

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genau wie Kerstin sagt, hier benutzen fast alle ambulanten Pflegdienste Smarts oder andere Kleinwagen, man sieht sie
ständig herumfahren.
Die Antwort war,die stehen nur den Mitarbeitern der Pflege zur Verfügung, aber nicht in der Hauswirtschaft.
Und wenn ich die Bewerbung weglassen würde,dann habe ich für diesen Monat eine zu wenig.
Desweiteren steht ja auch zur Debatte,was ist wenn ich einen Unfall habe?Wer kommt für den Schaden auf?

Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ich brauche mich zwar nicht rechtfertigen,aber zur Info ich habe mit angepackt, unentgeltlich.Schließlich war es auch für mich eine Erprobung.
 
Zuletzt bearbeitet:

vidar

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Die Antwort war,die stehen nur den Mitarbeitern der Pflege zur Verfügung, aber nicht in der Hauswirtschaft. Und wenn ich die Bewerbung weglassen würde,dann habe ich für diesen Monat eine zu wenig.
Auch eine telefonische Anfrage ist als Bewerbung zu bewerten. Schreibe in deine Tabelle, dass du einen telefonisch Kontakt mit Frau/Herrn …............ des Stellenanbieters gehabt hast, um weitere Informationen über den angeboten Arbeitsplatz erhalten zu können. Hierbei kam zu Sprache, dass du für die Ausübung des Jobs dein eigenes Fahrzeug zwingend verwenden müsstest.

Da die Gestellung eines Firmenfahrzeugs abgelehnt wurde und du nicht gewillt und auch nicht verpflichtet bist dein Privatfahrzeug einer Firma zur Verfügung stellen, hast du das Stellenangebot nicht weiter verfolgt.
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