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Fünfter Altenbericht !

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klaus1233

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Endlich ist er da, der „Fünfte Altenbericht“

Einige Ausschnitte:

Für viele „typische“ Erkrankungen älterer Beschäftigter können dabei biologische Alterungsprozesse als nahezu irrelevant angesehen werden (Behrens 2003). Neben den physischen Arbeitsbelastungen, die keineswegs rückläufig sind, wie lange Zeit erwartet, sind vielfältige psychische Belastungsartenals neue Einflussgrößen des höheren Krankheitsrisikos Älterer hinzugekommen, die insbesondere von älteren Beschäftigten empfindlich wahrgenommen werden. Dies gilt vor allem für solche, z.T. eher unspezifischen Faktoren wie hohe Mobilitätserfordernisse, Hektik, Zeitdruck, Stress, Überforderung, soziale Isolation und „altersunfreundliches“ Arbeitsklima.
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Die überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit bei Älteren ist erstens auf das Einstellungsverhalten der Betriebe zurückzuführen, bei denen sich eine nur geringe Bereitschaft zeigt, freie Stellen mit älteren Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmern zu besetzen …

In diesem Zusammenhang werden in der Literatur unterschiedliche Formen der betrieblichen Benachteiligung Älterer thematisiert, für die mitunter auch der Begriff der „Altersdiskriminierung“ benutzt wird. Derartige Formen lassen sich nach den Ergebnissen des BMBF-Forschungsverbundes „Demografischer Wandel in der Arbeitswelt“ wie folgt systematisieren (Wolff, Spieß & Mohr 2001):

• eine altersselektive Personaleinstellungs- und –rekrutierungspolitik,
• alterssegmentierte Aufgabenzuweisungen - mit der häufigen Folge der Reduzierung der
breiten Einsetzbarkeit der betroffenen Arbeitskräfte ,
• unterdurchschnittliche Beteiligung vor allem der geringer qualifizierten älteren
Beschäftigten an betrieblich organisierter Fort- und Weiterbildung (siehe Kapitel
Bildung),
• Benachteiligung bei innerbetrieblichen Aufstiegsprozessen,
• Geringschätzung ihres Erfahrungswissens sowie
• kurzfristige Kalküle bei Personalentscheidungen zu Lasten älterer Belegschaftsmitglieder.

Es spricht vieles dafür, dass eine derartige Praxis der Altersdiskriminierung in Großbetrieben ausgeprägter ist als in kleinen und mittleren Unternehmen, denn größere Betriebe beschäftigen deutlich weniger Ältere als Klein- und Mittelbetriebe (Abbildung 17) (Bosch 2003a).

http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=78114.html

Reichlich Lektüre: 526 Seiten.

Wem das noch nicht reicht und wissen möchte, was in Zukunft auf ihn zukommt, kann sich die Diskussionspapiere bei www.dza.de reinziehen.
Zum Beispiel 31: "Gewalt gegen Ältere".
 

Merkur

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Nun prügeln sie auf den Alten rum damit sie krank werden und die Arbeitslosen sollen sie dann Ehrenamtlich pflegen !! Der ganze Apparat wird so aufgebaut wie bei Mielke, AL bespitzeln Al durch Call -Center und durch Hausdurchsuchung sowie ständiger Meldung!! Da allein kommen schon viele wieder in Arbeit und durch das Melden kann keiner zur Demo gehen !
So war es in der Ex DDR ,Jeder bespitzele Jeden ! Was für ein Schwachsinn ! Und die Leute glauben immer noch an Demokratie .
 
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