Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung? (1 Betrachter)

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Abstiegsangst

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Liebe Forumsmitglieder,

zur Situation: habe mit dem JC abgesprochen, eine Ergotherapieverordnung beim Orthopäden einzuholen, weil ich in einer Fortbildung festgestellt habe, dass ich durch die stundenlangen tausendfachen Klicks mit der Maus und ganztägiges Sitzen in einer starren Haltung vor dem PC nach 3 Tagen schon so etwas wie einen Mausarm entwickelt habe, Kribbeln in den Fingern, leichte Schmerzen im Handgelenk, aber besonders starke Schmerzen in der HWS (schmerzhafte harte Knubbel) und in der rechten Schulter bekam. Mit der Ergotherapeutin sollte ich dann besprechen, mit welchen Mitteln ich diese starken Beschwerden in den Griff bekommen kann. Finde ich auch sehr sinnvoll.

Überraschenderweise war der Orthopäde mir gegenüber sehr kühl, distanziert, sagte, es hätte doch bei mir mit der Büroarbeit keinen Sinn, da ich immer diese Schmerzen bei der Bildschirmarbeit entwickele, dass sei doch sinnlos mit mir. Ich hatte den Eindruck, er kann mich nicht ertragen. Durch seine ablehnende Haltung mir gegenüber verlor ich sofort allen Mut, schämte mich für mich selbst, wurde mundtot und hatte starke Hemmungen, überhaupt noch was zu fordern.

Aber ich muss in meinem erlernten kaufmännischen Beruf unbedingt weiterarbeiten, dazu sehe ich weit und breit keine Alternative!!! Habe in Büchern und Internet gelesen, dass man durch einen ergonomisch ausgestatteten Arbeitsplatz mit Tablett statt Maus diese Beschwerden des Mausarms/RSI-Syndroms (wird in den USA als Berufskrankheit anerkannt) gut in den Griff bekommen kann.

Auf der Ergotherapieverordnung steht u. a.: Diagnose SB4 „Einschränkung der Selbstversorgung/Alltagsbewältigung“.

Darüber bin ich verzweifelt, denn ich habe keine Einschränkungen in der Selbstversorgung und wenn ich so ein Rezept beim Jobcenter vorlege, wird meine Reha-Beraterin verlangen, dass ich mir einen Betreuer besorge bzw. Betreutes Wohnen/Eingliederungshilfen. Das will ich auf gar keinen Fall!!!!

Da ich mich von dem Orthopäden abgelehnt gefühlt habe, traue ich mich nicht, nochmal da hinzugehen und das Rezept umändern zu lassen.

Am liebsten würde ich einen anderen Orthopäden aufsuchen, aber so schnell bekomme ich keinen Termin bei einem neuen Orthopäden und ich muss doch das Ergotherapierezept abgeben.

Was soll ich machen?
 

Kerstin_K

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

Wieso musst Du das Rezept beim HC abgeben?

Such Dir eine Ergetherapiepraxis und gib denen das Rezept ab und vereinbare Behandlungstermine.

Diene SB gehen Deine Diagnosen nichts an. Das sind doch kein Ärzte.
 

ZynHH

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

wenn ich so ein Rezept beim Jobcenter vorlege
Warum willst du das tun? Es geht das jc schlicht nichts an, was dir verordnet wird oder worunter du leidest.
 

Abstiegsangst

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

Aber die Reha-Beraterin vom JC muss doch wissen, welche Behandlungsfortschritte ich mache, damit sie weiß, für wie viele Stunden sie mich vermitteln kann und in welche Tätigkeit. Momentan wissen ich und sie ja noch gar nicht, wie viele Stunden ich das durchhalten kann und welche Hilfsmittel ich benötige. Ich soll eine Wiedereingliederung mit anfangs wenig Stunden und dann mit Steigerung der Wochenstundenzahl machen.

Also ich bin ja gerne kooperativ gegenüber dem Jobcenter und ich verstehe mich auch sehr gut mit meiner Fallmanagerin, finde die Ergotherapie auch sehr sinnvoll, aber da die Reha-Beraterin schon öfters in der Vergangenheit das Thema Betreutes Wohnen angesprochen hat, was ich immer abgelehnt habe, befürchte ich nun, das meine Reha-Beraterin nun mit der Ergotherapie-VO etwas Schriftlilches gegen mich in der Hand hat.
 

Kerstin_K

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

Auch eine Rehaberaterin ist kein Arzt. Die hat gar nichts festzulegen, dafuer gibt es einen aerztlichen Dienst.

Und betreutes Wohnen und eine rechtliche Betreuung ist ein himmelweiter Unterschied.
 

Abstiegsangst

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

In einer Heilmittelrichtlinie über Maßnahmen der Ergotherapie habe ich folgende Aufstellung gefunden:

Diagnose SB4,Gelenkerkrankungen,Vorwiegend Schulter/ Ellbogen/ Hand

Leitsymptomatik:
Beeinträchtigungen der Aktivitäten (Fähigkeitsstörungen)
Einschränkungen:
1. der Selbstversorgung / Alltagsbewältigung

Ziel der Ergotherapie:
•Selbständigkeit in der Selbstversorgung (Ankleiden / Hygiene)

Das mit der Einschränkung in Selbstversorgung steht also so in den allgemeinen Richtlinien. Wahrscheinlich ist der Ergotherapeut selbst dafür zuständig, eine motorisch-funktionelle Behandlung durchzuführen, um die Selbständigkeit in der Selbstversorgung wiederherzustellen.

So eine Ergo-Verordnung hat mit der Verordnung/Bestellung eines Betreuers wahrscheinlich gar nichts zu tun, vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen, wie immer.

Trotzdem ist mir nicht wohl bei der Sache, denn es geht mir ja gar nicht um Einschränkungen im Alltag, sondern um Schmerzen am Arbeitsplatz.
 
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Doppeloma

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

Hallo Abstiegsangst,

Was die Hinweise meiner Vorschreiber zur Abgabe dieser Verordnung beim JC betrifft kann ich nur zustimmen, dass es einen Arbeitsvermittler NICHTS anzugehen hat, welche konkreten medizinischen Behandlungen bei dir durchgeführt werden.

Auch ein "Fallmanager" ist KEIN Arzt und wenn es um die Abklärung deiner Erwerbsfähigkeit geht, haben das NUR Ärzte zu prüfen und dem SB / FM dann neutral mitzuteilen welche Tätigkeiten du noch ausüben kannst und wie lange.

Eine reguläre Wiedereingliederung läuft in der Regel über die Krankenkasse oder die Rentenkasse und NICHT über die Reha-Berater des JC ...
Die kann nur stattfinden wenn du einen Arbeitsplatz hast, um festzustellen ob du der erforderlichen Belastung (lt. Arbeitsvertrag) gewachsen bist gesundheitlich oder nicht.

Eine Ergotherapie ist eine medizinische Maßnahme, die deiner gesamten Gesundheit dienen soll, verstehe sowieso nicht ganz warum du dort hin sollst mit einem "Maus-Arm" und nicht zur Physio-Therapie.

Trotzdem ist mir nicht wohl bei der Sache, denn es geht mir ja gar nicht um Einschränkungen im Alltag, sondern um Schmerzen am Arbeitsplatz.
Es geht um deine Gesundheit und das ist wohl kaum in Arbeit oder Privat zu trennen, oder sind deine Schmerzen / Überlastungsreaktionen nach Feierabend spontan verschwunden ??? :icon_kinn:

Hast du keine Probleme damit im privaten Bereich, kann ich mir kaum vorstellen, wenn es so schlimm ist wie du das schilderst ... mangelnde "Alltagskompetenz" bedeutet doch nur, dass man normale Verrichtungen des Alltagslebens gesundheitsbedingt nicht (oder nicht mehr gut) hinbekommt.

Das soll durch die Behandlung in der Therapie wieder gebessert werden, deswegen kommt man doch nicht direkt in "amtliche Betreuung" ... :doh:

Aber die Reha-Beraterin vom JC muss doch wissen, welche Behandlungsfortschritte ich mache, damit sie weiß, für wie viele Stunden sie mich vermitteln kann und in welche Tätigkeit. Momentan wissen ich und sie ja noch gar nicht, wie viele Stunden ich das durchhalten kann und welche Hilfsmittel ich benötige.
Bist du wirklich so naiv, wenn du krank bist hat sie die AU-Bescheinigung zu bekommen und wenn du nicht AU-geschrieben bist hat sie das beim ÄD klären zu lassen und sich nach dem Ergebnis zu richten.

Ich soll eine Wiedereingliederung mit anfangs wenig Stunden und dann mit Steigerung der Wochenstundenzahl machen.
Wo soll das denn stattfinden wenn du keine Arbeit hast ???

Das funktioniert NICHT ohne Arbeitsplatz ... :icon_evil:

Ärzte kann man übrigens immer wechseln wenn das Vertrauensverhältnis gestört ist, Niemand kann dich zwingen zu einem Arzt zu gehen mit dem du nicht klar kommst (oder der nicht mit dir), das musst du eben bei Notwendigkeit mit deiner KK klären.

Mein Männe hat inzwischen eine lebenslange Verordnung für Physio-Therapie, seine "Alltagskompetenz" ist auch durch viele verschiedene orthopädische Probleme gestört ... einfach weil er die nötigen Körperbewegungen NICHT mehr machen kann ohne ständige Schmerzen.

Noch nie ist Jemand auf die Idee gekommen ihn deswegen "unter Betreuung" zu stellen, du solltest mal an deinem Selbsbewußtsein arbeiten und dir nicht immer gleich das "Schlimmste" ausmalen wenn du einen Begriff nicht verstehst oder zuordnen kannst.

MfG Doppeloma
 

doppelhexe

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

...Auf der Ergotherapieverordnung steht u. a.: Diagnose SB4 „Einschränkung der Selbstversorgung/Alltagsbewältigung“.

Darüber bin ich verzweifelt, denn ich habe keine Einschränkungen in der Selbstversorgung und wenn ich so ein Rezept beim Jobcenter vorlege...

Was soll ich machen?
wenn du UNBEDINGT das rezept bei deiner SB vorlegen willst, weil ihr das ja gemeinsam besprochen habt...

genügt eine kopie des rezepts. auf dem original deckst du die diagnosen mit einem kleinen zettel ab oder streichst mit dickem filzer die diagnosen auf der kopie durch und ziehst davon noch ne kopie und gut ist.

diagnosen gehen den SB nichts an und wenn er wissen will, inwieweit du gesundheitl eingeschränkt bist hat er den ÄD einzuschalten, der dann auch keine diagnosen weitergibt, sondern dein leistungsbild.

und nur, weil ein mensch bewegungseingeschränkt ist, kann er noch lange nicht ins betreute wohnen gezwungen werden, da würde spätestens das gericht einen riegel vorschieben, wenn das amt das erzwingen würde wollen...
soviele derartige einrichtungen könnte man garnicht bauen, wie dann gebraucht würden... bei der menge an menschen, die solche erkrankungen haben...
 

Anna B.

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

Hallo,

zusätzlich zu all dem Gesagten muß ich noch kurz erwähnen, dass der Orthopäde ja eigentlich lammfromm war...

denn:

er ist ein Mediziner und nur er kann anhand seiner Untersuchungen feststellen, welche Heilmittel oder Hilfsmittel oder sonstige Maßnahmen zu einer Verbesserung bzw. Gesundung beitragen.

Wenn da nun jemand ankommt und erzählt, dass der Fallmanager des JC eine Verordnung für Ergotherapie fordert, so ist das für einen Arzt mehr als befremdlich.

Der Arzt hätte die Verordnung auch verweigern können..denn nicht ein SB des JC kann die medizinische Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit erkennen, sondern nur ein Arzt!!

Was sich manches JC-Mitarbeiter herausnehmen grenzt schon manchmal an.... ich sags lieber nicht.

Du hast also auf gar einen Fall die Verordnung bei der JC-Tante vorzulegen..
du hast auch nicht über deine Fortschritte in der Behandlung mit der Tante zu sprechen...einzig und allein mit deinem Arzt!! und der Ergotherapie-Mitarbeiter!

Wenn deine SB wissen will, ob die diese oder jene Tätigkeiten ausüben kannst und darfst, dann hat sie ein ärztliches Gutachten vom ÄD des JC einzuholen....

auch damit hat sie noch keinen Anspruch auf Diagnosen...
in dem Gutachten wird lediglich erwähnt, ob du die geforderten Tätigkeiten ausüben darst oder nicht..

Lass dich doch nicht so viel im Bereich Gesundheit und Privates von der Dame aushorchen...
das geht die alles nichts an...!!
 

MissRuhrpott

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?…Bin verzweifelt

Auf der Ergotherapieverordnung steht u. a.: Diagnose SB4 „Einschränkung der Selbstversorgung/Alltagsbewältigung“.
Ich habe seit Jahren ein 'Dauer-Abo' für Ergo,wegen meines Rheumas,und o.g. steht u.a. Diagnosen immer auf meinen Verordnungen.

So eine Ergo-Verordnung hat mit der Verordnung/Bestellung eines Betreuers wahrscheinlich gar nichts zu tun, vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen, wie immer.
Nicht nur wahrscheinlich,ganz sicher hat das damit nichts zu tun,alles ist gut! :wink:

Trotzdem ist mir nicht wohl bei der Sache, denn es geht mir ja gar nicht um Einschränkungen im Alltag, sondern um Schmerzen am Arbeitsplatz.
- Behandelt werden Menschen mit Funktionsstörungen,die aufgrund dessen in ihrer persönlichen, häuslichen und beruflichen Selbständigkeit eingeschränkt sind.

Für Deine gesundheitlichen Probleme ist Ergotherapie die 1. Wahl,da diese Therapeuten in dieser Hinsicht aufgrund ihrer Ausbildung wesentlich fundiertere Kenntnisse haben als Physiotherapeuten.

Sie behandeln manuell,schulen hinsichtlich der Ergonomie - ob am Arbeitsplatz oder im Alltag,dürfen Hilfsmittel und Schienenversorgung verordnen oder beraten dazu,manche können die sogar selbst herstellen ppp...

Du solltest vielleicht nicht in der erstbesten Praxis Dein Rezept abgeben.Auch hier gibt es gute und weniger gute.

Meine Therapeutin hat z.B. spezielle Kenntnisse in der Handtherapie (Weiterbildung),und die Praxis kooperiert mit einem BFW,hat also auch erweiterte Kenntnisse zum Thema beruflichen Rehabilitation.
Ich denke,in dieser Richtung solltest Du für Deine Problematik ruhig mal schauen in Deiner Umgebung.

Ich bin bei der Suche selektiv vorgegangen und habe einen echten Glücksgriff gemacht.
 
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Abstiegsangst

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Hallo Doppeloma,

ich kann nicht zeitnah antworten, weil ich zu Hause keinen Internetanschluss habe, deswegen antworte ich immer ein paar Tage später, wenn ich in der Stadt bin.

Ich habe chronische Schmerzen und Verspannungen seit Jahren, aber ich kann mich noch gut selbst versorgen, mich waschen, einkaufen gehen, kochen usw. Natürlich fühle ich mich psychisch und körperlich beeinträchtigt, weil ich durch die chronische Verspannungen oft gereizt bin und das Lebensgefühl durch Schmerzen negativ beeinträchtigt ist.

Wegen der chronischen Schmerzen bin ich seit der letzten Reha nicht zum Orthopäden gegangen, weil in der Klinik hauptsächlich Pflegekräfte, Reinigungskräfte und andere Arbeitnehmer waren, die körperlich schwer arbeiten müssen und in den Vorträgen haben die Ärzte und Psychologen den Patienten geraten, wer seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, der soll sich im Bürobereich umschulen lassen, im Bürobereich hätten sie dann eine leichte Arbeit.

Ich bin ja Bürokauffrau und als ich mir das anhören musste mit Büroarbeit ist ja so eine leichte schöne Arbeit, das hat mich eingeschüchtert, das war demütigend, ich habe gleich während der Vorträge den Kopf hängen lassen und habe mich geschämt und habe mich nach der Reha nicht mehr zum Arzt getraut, weil man mir das Gefühl gegeben hat, ich habe kein Recht mich beim Orthopäden über Schmerzen zu beschweren als Bürokauffrau, denn andere Leute haben ja eine wesentlich schwerere Arbeit zu verrichten. Als habe ich seitdem die Schmerzen zähneknirschend und mit einer versteckten Gereiztheit hingenommen, weil mir suggeriert worden ist; „Sie haben ja nichts! Ist doch alles nicht so schlimm!“

Ich bekomme schon seit über einem halben Jahr psychisch-funktionelle Ergotherapie und habe die Schmerzen schon mehrfach angesprochen, aber die Ergotherapeutin macht nur Konzentrationsaufgaben mit mir. Wenn Ärzte und Therapeuten mich nicht ernstnehmen, dann resigniere ich schnell und denke, ich muss die Schmerzen eben einfach aushalten!!!

Es gibt einen großen Unterschied zwischen Alltag und Arbeit: Ich habe chronische Verspannungen und leichte Schmerzen im Alltag ohne Arbeit, aber durch den Arbeitsplatz werden sie noch viel schlimmer, denn die Schmerzen entstehen hauptsächlich durch STUNDENLANGE TAUSENDFACHE GLEICHFÖRMIGE BEWEGUNGSWIEDERHOLUNGEN!!! Durch die Klicks mit der Maus und das Tippen. Das führt zu muskulärer Überlastung und Entzündungen in den Sehnen und Nerven.

Die Schmerzen haben auch eine andere Qualität: im Alltag ohne Arbeit sind es nur Verspannungen und an manchen Tagen auch Schmerzen durch kurzfristige körperliche Belastungen, wie Tragen von Einkaufstaschen, viel hartes Gemüse schneiden und ähnliche Belastungen, aber durch das tausendfache Klicken mit der Maus und die Zwangshaltung vor dem Bildschirm bekomme ich dicke schmerzhafte Knubbel im Hals und sehr starke fürchterlilche Schmerzen in der rechten Schulter, als ob Steine in der Schulter ständig aneinander scheuern, das tut sehr weh und wenn ich jeden Tag arbeiten muss, habe ich diese Schmerzen auch jeden Tag, auch am Wochenende, ständig!!!

Ich fühle mich von dir sehr verletzt, dass du mich so behandelst als ob ich eine Lügnerin und Betrügerin wäre!!!!

Wenn ich keinen Arbeitsplatz habe, dann habe ich nicht diese sehr starken Schmerzen im Hals und in der rechten Schulter, weil ich doch zu Hause keine tausendfachen gleichförmigen Bewegungswiederholungen machen muss!!!!

Außerdem sind nicht nur Hals und Schulter betroffen, sondern auch die Hand, das Handgelenk und auch die untere Lendenwirbelsäule, da habe ich auch Schmerzen und eine Steifigkeit. Wenn ich längere Zeit gesessen habe und aufstehe, dann bin ich in der Hüfte so total steif, dann kann ich nur ganz langsam gehen und die Hüfte (Steißbein, Kreuzbein) ist wie versteinert, blockiert, ich finde keine Worte dafür.

Da ich ein extrem schüchterner psychisch kranker Mensch bin, der sich leicht einschüchtern und demütigen lässt, traue ich mich gar nicht, den Ärzten von meinen Beschwerden zu erzählen!!!!!!!

Ich bin so anspruchslos und eingeschüchtert, dass ich es gar nicht wagen würde, einen Arzt darum zu bitten, dass er mir eine Behandlung gegen Alltagsbeschwerden (ich assoziire Alltag nicht mit Erwerbs-Arbeit, sondern ich dachte, Alltag ist die Zeit, die man außerhalb der Arbeitszeit verbringt mit einkaufen, kochen usw.) verschreibt!

Ich habe ja den Arzt aufgesucht, um mir eine Behandlung gegen Beschwerden am Arbeitsplatz zu verscheiben, weil ich dort funktionieren muss und weil die Schmerzen, die von monotoner Arbeit mit tausendfachen stundenlangen Bewegungswiederholungen ausgehen, dann für mich unerträglich sind!!!!

Das musste ich mir mal von der Seele reden!
 
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Kerstin_K

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Bei dir muss Erstmal jemand die Ursache finden. Normal ist das in dem Ausmass nicht.
 

Abstiegsangst

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Wie die Ergotherapeutin mich beurteilt und der Orthopäde, das ist so ein extremer Stress, ich kann gar nicht mehr klar denken.

Das Jobcenter sagt, ich bin nicht mehr erwerbsfähig, weil der Orthopäde das so sieht und auch die Ergotherapeutin befürwortet eine Begutachtung durch den Amtsarzt.

Die Ergotherapeutin unterstützt das Jobcenter dabei, mich aus dem AlG II auszusteuern und das ist total gegen meinen Willen!!!

Wenn ich Grundsicherung bei Erwerbsminderung beantragen müsste oder Hilfe zum Lebensunterhalt, hätte das viele finanzielle Nachteile für mich, die ich im ALG-II nicht habe.

Ich versteht das nicht. Ist das tatsächlich möglich, dass man wegen Rückenbeschwerden einfach so für erwerbsunfähig erklärt werden kann??? Welcher Arbeitnehmer im Büro hat denn bitte keine Nackenverspannungen und Schulterschmerzen??? Das haben doch sicher fast alle.

Im Oktober hat mir die Ergotherapeutin noch gesagt, sie würde mich dabei unterstützen wollen, selbstbestimmte Entscheidungen über meinen berufliche Zukunft fällen zu können und sie würde sich danach richten, was ich möchte. Jetzt auf einmal sieht es ganz anders aus. Seit ich bei dem Orthopäden bin, interessiert es niemanden mehr, was ich möchte und was ich sinnvoll finde, sondern man will mich einfach so aussteuern, ohne vorher zu überprüfen, ob und wie viele Stunden ich in meinem Beruf arbeiten kann.

Ich habe meiner Fallmanagerin vom Jobcenter vorgeschlagen, dass ich gerne eine Belastungserprobung auf dem allg. Arbeitsmarkt durchführen würde, um zu schauen, ob ich dort zurechtkomme. Damit ist sie einverstanden und verweist mich dabei an die Ergotherapeutin. Die Ergotherapeutin soll dafür sorgen, dass ich die Belastungserprobung machen kann und wenn ich sie darauf anspreche, weicht sie aus, findet Ausreden und verweist mich an den Amtsarzt des Jobcenters.

Ich komme mir total veräppelt vor.

JC schickt mich zur Ergotherapeutin und die Ergotherapeutin schickt mich zum JC. Toll.

Ich glaube, ich sollte zu einem anderen Orthopäden gehen und auch die Ergotherapeutin wechseln.

Was meint ihr?
 

doppelhexe

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was ist das für eine "reha-beraterin" im jobcenter? fallmangement für eingeschränkte LE oder hat die iwas mit der DRV zu tun?

einfach mal so aus dem ALG2 "aussteuern" (du meinst aus dem bezug in die sozialhilfe abschieben... aussteuern geht nur über die KK) ... kann dich auch niemand... nicht mal der gutachter vom jobcenter...

dazu brauchts immernoch die bescheinigte erwerbsunfähigkeit von der DRV.

beantrage doch mal ne reha über die DRV ... die werden dir erwerbsfähigkeit schon bestätigen und da hat sich dann auch das jobcenter dran zu halten und kann dich nicht in die sozialhilfe abschieben.

LTA über die DRV beantragen und von dort aus ne belastungserprobung bekommen ginge auch ...
 

Abstiegsangst

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Hallo Doppelhexe,

vielen Dank, dass du mir geantwortet hast.

Es ist eine Fallmanagerin für ALG-II-Empfänger mit Behinderung bzw. gesundheitlichen Einschränkungen.


Eine med. Reha habe ich letztes Jahr im November gemacht und die Ärztin in der Klinik hat mir gesagt, ich bin voll erwerbsfähig in meinem Beruf, ich hätte keinen Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, weil es körperlich keine Einschränkungen gebe, meinen Beruf weiterhin auszuüben, ich bräuchte aber einen guten Bürostuhl.

Nach der Reha war ich (bescheuert wie ich bin!!) von der Idee besessen, mich als Kunsthandwerkerin selbständig zu machen, weil ich so gerne basteln und sticken tue und dachte, es muss doch einen Weg geben, vielleicht einen Perlenladen mit selbstgebastelten Produkten aus Perlen zu eröffnen. An Büroarbeit habe ich das ganze Jahr nicht mehr gedacht, weil ich weiß, dass es wieder mit den Schmerzen schlimmer wird, wenn ich viele Stunden in der starren Haltung vor dem PC sitze und ständig tippen und klicken muss.

Das mit dem Kunsthandwerk ist aber nichts geworden und jetzt bin ich erst 1 Jahr nach der Reha zum ersten Mal wieder zum Orthopäden gegangen und natürlich denkt der bestimmt, also vermute ich jetzt mal, dass ich nur keine Lust habe auf den Bürojob, weil ich mich so lange nicht habe blicken lassen. Deshalb hat er ja gesagt, das hätte mit mir keinen Sinn in dem Beruf. Ich hätte eben gleich nach der Reha zu ihm hingehen und weitere Schritte zur Eingliederung auf dem Arbeitsmarkt veranlassen sollen.

Ich habe auch zu Hause vor dem PC und im Internet-Cafe starke Verspannungen im Nacken und Schmerzen in der rechten Schulter, Knubbel im Hals und auch Schmerzen in der unteren LWS/Steißbein, wenn ich längere Zeit vor dem PC sitze, das ist einfach Gift für mich, aber ich sehe absolut keine andere berufliche Alternative für mich. Also vier Stunden am Tag werde ich schon noch die Zähne zusammenbeißen können im Büro. Ich glaube, jeder Beruf ist anstrengend und hat seine Vor- und Nachteile.
 

Doppeloma

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Hallo Abstiegsangst,

Ich fühle mich von dir sehr verletzt, dass du mich so behandelst als ob ich eine Lügnerin und Betrügerin wäre!!!!
Wo habe ich denn so was behauptet oder auch nur angedeutet, du darfst davon ausgehen, dass mir chronische Schmerzkrankheit und auch psychische Probleme durchaus bekannt sind.

Die von dir geschilderten Gefühle bekommst du nicht hier vermittelt, sondern von den Leuten die dir das einreden wollen und du bist dafür offenbar sehr "aufnahmefähig", daran kannst aber nur du selber was ändern.

Wie die Ergotherapeutin mich beurteilt und der Orthopäde, das ist so ein extremer Stress, ich kann gar nicht mehr klar denken.
Am Ende dieses Beitrages hast du ja bereits die Lösung dafür gefunden, wenn du mit Ärzten / Therapeuten nicht klar kommst (oder die nicht mit dir), dann muss man sich (leider) andere suchen, das ist nicht leicht aber bestimmt besser auch für deine Psyche.

Das Jobcenter sagt, ich bin nicht mehr erwerbsfähig, weil der Orthopäde das so sieht und auch die Ergotherapeutin befürwortet eine Begutachtung durch den Amtsarzt.
Was das JobCenter dazu "sagt" ist irrelevant, die erzählen viel wenn der Tag lang ist und haben nur ein wirkliches Interesse, nämlich dich aus ihrer Leistungspflicht heraus zu drängen.

Wenn du dort gesundheitliche Hilfe erwartest bist du an der falschen Adresse, dort sitzen "Arbeitsvermittler" (die noch nicht mal darin gut sind) und keine Ärzte oder Therapeuten.

Die Ergotherapeutin unterstützt das Jobcenter dabei, mich aus dem ALG II auszusteuern und das ist total gegen meinen Willen!!!
Wie äußert sich denn das, Therapeuten haben gar kein Recht ohne dein Wissen und deine Zustimmung irgendwas mit dem JC zu "kungeln", das geht nur wenn du dazu mal was unterschrieben hast, dass die sich "austauschen" dürfen über deine Gesundheit ???

Solche "Einwilligungen" kann man aber auch jederzeit wieder zurück nehmen.
Unsere Ärzte und Therapeuten hatten NIEMALS irgendwelche direkten Kontakte zu den Leistungsträgern von denen wir unseren Lebensunterhalt bekommen haben, daran hatten die gar kein Interesse und wir selbst auch nicht.

Wenn ich Grundsicherung bei Erwerbsminderung beantragen müsste oder Hilfe zum Lebensunterhalt, hätte das viele finanzielle Nachteile für mich, die ich im ALG-II nicht habe.
Schon "Grundsicherung bei Erwerbsminderung" (SGB XII / Kapitel 4) und reguläre Sozial-HILFE (SGB XII / Kapitel 3) sind ziemlich unterschiedlich in der Bedeutung, in die Grundsicherung des SGB XII kommst du überhaupt NICHT ohne die Entscheidung der DRV dazu.

Finanzielle Nachteile gibt es im Prinzip nicht, denn das gesetzliche Existenz-Minimum ist dort genau so wie im SGB II festgelegt.

Bei Sozial-HILFE (SGB XII / Kapitel 3) werden aber erst die Angehörigen angeschrieben / überprüft, ob sie nicht Unterhalt leisten könnten.

Ich versteht das nicht. Ist das tatsächlich möglich, dass man wegen Rückenbeschwerden einfach so für erwerbsunfähig erklärt werden kann???
Zumindest meinen die JC das zu können und lassen massig ALG II-Empfänger vom ÄD für "Erwerbsunfähig" erklären, dafür genügt oft schon eine langfristige AU-Bescheinigung und manchmal meint man nicht mal die zu benötigen.

Die konkreten Gesundheitsprobleme sind dafür eigentlich auch egal, es genügt "Vermittlungs-Hemmnisse" zu haben, es müssen nicht mal viele sein, damit sich das JC "leider" nicht in der Lage sieht dich in Arbeit zu bringen.

Das könnten die auch nicht OHNE diese (angeblichen) Vermittlungshemmnisse, es ist aber immer deutlich einfacher dem Betroffenen (und seinen persönlichen Einschränkungen) die "Schuld" daran zu geben, das lenkt von der Unfähigkeit der Behörden ab, überhaupt ernsthaft Leute in Arbeit zu bringen.

Die DRV weiß das aber auch und ist nicht so schnell bereit dem zuzustimmen, bis man dort als voll Erwerbsgemindert (wie es Rentenrechtlich heißt) wegen Rücken oder sonstigen Gesundheitsproblemen anerkannt wird, dass kann durchaus JAHRE dauern.

Mein Männe brauchte dafür 2 Anträge auf EM-Rente und insgesamt fast 5 Jahre AU, bis man seine chronische Schmerzkrankheit (entstanden aus 2 Bandscheiben - Operationen) und viele weitere Gesundheitsprobleme endlich anerkannt hat und ihm EM-Rente bewilligt wurde.

Allerdings hatte er wenigstens Ärzte (Orthopäde / Kardiologe/ Schmerztherapeut/ Lungenfacharzt usw.) die auch dahinter gestanden haben, dass er NICHT mehr arbeiten kann, die fehlen dir offenbar immer noch.

Welcher Arbeitnehmer im Büro hat denn bitte keine Nackenverspannungen und Schulterschmerzen??? Das haben doch sicher fast alle.
Nicht unbedingt, solche Probleme hatte ich nur gelegentlich und ich habe auch jahrelang im Büro (Callcenter) an Tastatur / Telefon und PC gearbeitet, man bekommt also nicht "automatisch" Probleme damit.

Dafür habe ich andere Gesundheitsprobleme, die auch keinen "Spaß" machen und war fast 4 Jahre vom Psychiater AU geschrieben, bis mir am Gericht (endlich) die EM-Rente zugesprochen werden musste.

Mein Psychiater hätte übrigens nie einen "Austausch" mit dem JC geführt, er hat mal wörtlich zu mir geäußert: "Dass er Hartz 4 für ein Verbrechen hält" ... was die Menschen (spätestens) krank macht, die davon abhängig sind.

Damit hatte er ja offenbar sehr Recht und du bist ein trauriges Beispiel dafür wie Recht er damit hat ...

Letztlich haben aber auch die behandelnden Ärzte und Therapeuten keine besondere "Macht" bei den Behörden (JC / DRV) irgendwas FÜR DICH zu erreichen, was man dir dort nicht zubilligen WILL ... wer das behauptet, der macht dir was vor ...

Jetzt auf einmal sieht es ganz anders aus. Seit ich bei dem Orthopäden bin, interessiert es niemanden mehr, was ich möchte und was ich sinnvoll finde, sondern man will mich einfach so aussteuern, ohne vorher zu überprüfen, ob und wie viele Stunden ich in meinem Beruf arbeiten kann.
"Ausgesteuert" werden kannst du nur bei der Krankenkasse, wenn dein Anspruch auf Krankengeld verbraucht ist und für die von dir gewünschten (berechtigten) Feststellungen wäre letztlich NUR die Rentenkasse zuständig, in einer medizinischen Reha-Maßnahme.

Ich habe meiner Fallmanagerin vom Jobcenter vorgeschlagen, dass ich gerne eine Belastungserprobung auf dem allg. Arbeitsmarkt durchführen würde, um zu schauen, ob ich dort zurechtkomme.
Eine solche Belastungserprobung findet regulär auch NUR über die Rentenkasse statt, den Antrag auf eine med. Reha kannst du jederzeit SELBER an die DRV stellen, dann wird dir die zuständige Stelle mitteilen was du zu erwarten hast und was möglich sein könnte.

Damit ist sie einverstanden und verweist mich dabei an die Ergotherapeutin.
Die könnte das theoretsich (mit einem Befundbericht) unterstützen aber bewilligen muss das die DRV, darauf haben weder JC noch Ergotherapeuten (oder andere Ärzte) irgendeinen ernsthaften Einfluss.

Die Ergotherapeutin soll dafür sorgen, dass ich die Belastungserprobung machen kann und wenn ich sie darauf anspreche, weicht sie aus, findet Ausreden und verweist mich an den Amtsarzt des Jobcenters.
Der ist dafür gar nicht zuständig, stelle selbst einen Antrag DIREKT an die DRV, dann wirst du ja sehen was dabei herauskommt.
Das ist auch die einzige Stelle die rechtswirksam (für alle anderen Behörden gültig) Entscheidungen zu deiner Erwerbsfähigkeit treffen kann und DARF ...

So lange du das nicht verstanden hast, wird man dich weiter "veralbern" ...

Ich habe NICHTS gegen dich persönlich, ich kenne dich ja gar nicht und mir kann es eigentlich auch völlig EGAL sein was aus dir wird und wer dir dabei vielleicht wirklich helfen könnte.

Ich teile hier nur meine Meinung und meine eigenen Erfahrungen mit, jeder User mag sich daraus entnehmen, was er gebrauchen kann oder auch nicht ... meine Probleme sind soweit alle gelöst, ich bin in EM-Rente und gehe nächstes Jahr in die Altersrente ... gesund bin ich dadurch auch nicht geworden.

Aber ich weiß trotzdem noch was ich selbst erlebt und durchgemacht habe bis dahin, wenigstens meine Ärzte waren dabei aber IMMER auf meiner Seite ... haben nicht zusammen mit den Ämtern mein Leben zusätzlich schwer gemacht.

Ergänzung

habe ich zu spät gelesen ...

Eine med. Reha habe ich letztes Jahr im November gemacht und die Ärztin in der Klinik hat mir gesagt, ich bin voll erwerbsfähig in meinem Beruf, ich hätte keinen Anspruch auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, weil es körperlich keine Einschränkungen gebe, meinen Beruf weiterhin auszuüben, ich bräuchte aber einen guten Bürostuhl.
Das wurde sicher nicht nur "gesagt" in der Klinik sondern auch in den Bericht geschrieben, damit KANN dich das JC doch gar nicht an das SGB XII "abschieben".

Die Reha -Klinik sieht keinen Handlungsbedarf und hält dich für Voll Erwerbsfähig, deine Behandlungen sind natürlich trotzdem nötig, gehen das JC aber NICHTS an.

Man hat also auch schon bestätigt (in der Reha-Klinik), dass eine berufliche Veränderung nicht erfolgen wird, mit einem Büroberuf ist das auch eher nicht zu erwarten.

Mit diesem Reha-Ergebnis muss aber nun auch das JC leben, zumindest vorerst ist das "bindend" und da kann der JC-ÄD dich gar nicht wirksam für "Erwerbsunfähig" erklären ... du bist es NICHT lt. Reha-Klinik ...

MfG Doppeloma
 
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Anna B.

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AW: Führt Ergotherapie-Verordnung zur Veranlassung einer Betreuung?

Hallo,

du klagst darüber, dass du im Büro ununterbrochen am PC sitzen mußt und klicken und tippen mußt.

Hast du dich mal mit der Arbeitsstättenverordnung beschäftigt?
Du mußt einen entsprechenden ARbeitsplatz eingerichtet bekommen...
ggf. höherverstellbaren Schreibtisch, vernünftigen Stuhl, blendfreie Bildschirme, höherverstellbarer Bildschirm, ggf. Brille, und natürlich ist die Pausenregelung nicht zu vergessen.
Deine Arbeit am Computer muß !! regelmäßig von anderen Tätigkeiten oder Pausen unterbrochen werden..

Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV) - Arbeitsschutzgesetz

beschäftige dich mal damit.

auch wenn 2016 da etwas geändert wurde, ist die Bildschirmarbeitsplatzverordnung derzeit noch zu beachten...
 

Abstiegsangst

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Hallo Doppeloma,

vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Antwort.

"Wie äußert sich denn das, Therapeuten haben gar kein Recht ohne dein Wissen und deine Zustimmung irgendwas mit dem JC zu "kungeln", das geht nur wenn du dazu mal was unterschrieben hast, dass die sich "austauschen" dürfen über deine Gesundheit ???"

Also ich habe meiner Fallmanagerin erlaubt, mit der Ergotherapeutin zu sprechen und sie will auch, dass wir uns zu dritt zusammensetzen und meinen berufliche Zukunft besprechen.

Mein Fehler ist, dass ich mit der orthopädischen Verordnung zu derselben Ergotherapeutin gegangen bin, die mich schon seit vielen Monaten mit einer psychisch-funktionellen Verordnung behandelt, das ist etwas anderes als die aktuelle Verordnung. Bei der psychisch-funktionellen ging es nur um die Verbesserung der geistigen/kognitiven Fähigkeiten, aber gar nicht um die Rückenprobleme.

Deshalb habe ich mir vom Orthopäden eine motorisch-funktionelle Verordnung geholt, weil ich wollte, dass meine Beschwerden endlich behandelt werden und jetzt behandelt sie mich körperlich mit Schröpfen/Massage. Das tut mir gut, durch das Schröpfen lösen sich die Verspannungen ein Stück weit, aber die Ergotherapeutin glaubt, dass die Beschwerden bei mir psychosomatisch sind (durch die letzten Verordnungen einer Psychiaterin) und hat meiner Fallmanagerin am Telefon gesagt, ich sollte mir wieder eine psychisch-funktionielle Verordnung holen. Es ärgert mich, dass die Ergotherapeutin mich als „Psycho“ abgestempelt hat und den Standpunkt vertritt, als bräuchte ich eine psychische Behandlung und keine körperliche.

Ich weiß nicht genau, was die Ursache ist, ich informieren mich gerade über das Schulter-Arm-Syndrom und dieses kann viele unterschiedliche Ursachen haben, wie z. B. Nervenblockaden oder Schäden an der HWS nach einen Unfall.

Ich hatte einen Verkehrsunfall vor Jahren mit Gehirnerschütterung, bei dem Schleudern meines Körpers auf die Straße damals können auch Wirbelsäulenverletzungen entstanden sein, die jetzt zu diesen Beschwerden führen.
Wenn ich auf den körperlichen Aspekt zu sprechen komme, merke ich, dass sie das abwiegelt.

Es macht mir Angst und gleichzeitig macht es mich wütend, dass ich den Stempel „Psycho“ habe, denn es macht ja einen großen Unterschied, ob man körperlich oder psychisch krank gilt. Wenn Ergotherapeutin schreibt, dass die Beschwerden psychosomatisch sind, habe ich dadurch Nachteile, weil Ärzte, Therapeuten, JC, Arbeitgebern mich mit anderen Augen betrachten, als wenn es rein körperliche Ursachen wären. Ich kann das nicht begründen, aber ich spüre das.

Ich bin sehr müde und kann gerade nicht mehr weiterschreiben.

Die Ergotherapeutin schlägt mir vor, ich soll mich an meine ehemalige Psychiaterin wenden, aber ich bin mit den Maßnahmen meiner Psychiaterin (Psychiatrie und Betreuung) überhaupt nicht einverstanden, ich will damit absolut gar nichts mehr zu tun haben. Das steht für mich ganz klar fest, dass ich die Angebote des psychiatrischen Versorgungssystems nicht in Anspruch nehmen möchte. Von mir eine klare Absage. Das habe ich der Ergotherapeutin auch gesagt und sie fängt wieder damit an, weil sie gar nicht versteht, was mir an der schrecklichen Psychiatrie missfällt. Gestern ging es mir extrem schlecht nach der Ergotherapie, ich hatte einen totalen Nervenzusammenbruch mit Schreien und Weinen, weil die Ergotherapeutin meine Meinung und Wünsche gar nicht versteht und nicht respektiert.

Dass die Ergotherapeutin meine klare Absage an Psychiater nicht respektiert, das hat mich tief erschüttert und bei der nächsten Verordnung gehe ich woanders hin. Sie hat mich völlig aus der Bahn geworfen.

Ich bin heute durch den ganzen Ärger gestern sehr müde, es fällt mir schwer, vernünftig zu argumentieren und klar zu denken.

Ich fahre jetzt nach Hause.
 

doppelhexe

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deine entscheidung, keine psychiatrischen angebote mehr wahrzunehmen, akzeptiere ish jetzt mal so...

aber soviel sei gesagt: mit deinen problemen gehörst du in ANSTÄNDIGE psychiatrische behandlung... das heisst, du bräuchtest einen psychiater und/oder psychologen, der dich und deine wünsche ernst nimmt, und im gemeinsamen gespräch das für dich richtige und mögliche erarbeitet, was die helfen kann.
dazu muss man eben manchmal etwas suchen, 2/3 ärzte "ausprobieren" ... ich hab auch erst im 3. versuch einen anständigen arzt gefunden...
denk mal drüber nach...

was dein anderes problem angeht...

als 1. ein schreiben fertig machen, das dem jobcenter untersagt, weiter kontakt mit deinen behandlern (alle einzeln aufzählen) aufzunehmen und dort behandlungsfortschritte und ähnliches zu erfragen. also im grunde die schweigepflichtsentbindung zurückziehen.

als 2. allen deinen behandlern ebenfalls schriftlich untersagen, auch nur irgendwas über dich an das jobcenter oder irgendwen anders weiter zu geben... hier also auch die schweigepflichtsentbindung zurück zu ziehen.

und dann hast du die völlige kontrolle darüber, was das jobcenter über deine med. belange erfährt.

der ergotherapeutin klipp und klar sagen, das du von ihr keine einschätzung deines psychischen gesundheitszustandes wünschst, sondern lediglich die behandlung deiner orthopädischen probleme wie auf der verordnung angegeben.
ansonsten suchst du dir wen anderen, der sich nicht in deine persönlichen angelegenheiten einmischt.

du musst lernen, deine persönlichen grenzen zu erkennen und sie klar und deutlich zum ausdruck zu bringen, nur so ist es anderen auch möglich, diese zu respektieren...
und nur so kannst du dich von menschen trennen, die dies nicht wollen oder können...
und nur so kannst du selber auch zur ruhe kommen und ein bissl selbstbewusster zu werden.

du hast rechte, die du kennen musst und um deren einhaltung du kämpfen musst. wer das nicht kann muss immer wieder erleben, das andere mit ihm machen, was sie wollen... und das geht an die psyche... siehst du ja daran, wie es dir gestern ging...
 

Abstiegsangst

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Hallo Doppelhexe,

ich bin davon überzeugt, dass es keine anständige psychiatrische Behandlung in diesem Land gibt. Die übliche klassische psychiatrische Zwangs-Behandlung mit Fixierungen und giftigen gefährlichen Psychopharmaka, mit seelischer und körperlicher Gewalt in der Psychiatrie finde ich persönlich eine absolute Katastrophe, mein eigener Psychiatrieaufenthalt war das Allerschlimmste, was mir je im Leben passiert ist, es war ein Alptraum und die Beurteilung der Ärzte dort hatte danach auch sehr schlimme Konsequenzen für mich bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Mein Vorgesetzter und meine Kollegin haben mich danach noch schlechter behandelt, erst recht mit mir gemacht, was sie wollten. Ich hatte noch erheblich mehr Stress. Ich will hier aber nicht darüber diskutieren, das bringt auch nichts.

Außerdem sind das Schulter-Arm-Syndrom und Sehnenscheidenentzündungen keine psychischen Erkrankungen, sondern Krankheiten von Schreibtischtätern, die durch eine Überlastung der Muskeln, Sehnen, Nerven und der Gelenke entstehen und nicht primär, weil man psychisch krank ist (wobei psychische Anspannung das ganze sicherlich noch verschlimmert).

Ich finde es auch sehr sinnvoll, dem Jobcenter den Kontakt mit meinen Behandlern zu untersagen, die Schweigepflichtentbindung zurückzuziehen, das würde ich gerne tun, aber ich habe Angst davor, wie meine Fallmanagerin darauf reagiert, dass sie mich irgendwie dafür bestrafen könnte.

Meine Vermittlung ist ja von meinem Gesundheitszustand abhängig und wenn sie von den Therapeuten keine Informationen bekommt, wie soll sie dann wissen, wann sich meine Beschwerden soweit gebessert haben, dass ich wieder vermittelbar bin und in welche Arbeit und für wieviele Stunden sie mich vermitteln kann?

Meine Fallmanagerin hält mich ja für psychisch behindert (wegen Aufenthalt in der Psychiatrie) und ich glaube, sie denkt, ich kann nicht gut für mich selbst entscheiden und handeln und will alles lieber an mir vorbei mit den Ergotherapeuten besprechen. Das ist ihr so am liebsten.

Ich weiß nicht, wie ich mich dagegen wehren soll.

Wenn ich nicht kooperativ bin, könnte sie ja gleich den Amtsarzt einschalten, der mich aus den ALG-II-Bezug rausschmeißt, davor habe ich Angst. Der Amtsarzt könnte mich auch gegen meinen Willen in die Psychiatrie einweisen lassen, habe ich gehört. Davor habe ich schreckliche Angst, dass die Mitarbeiter des Jobcenter mich betrafen für mangelnde Kooperation.

Ist diese Befürchtung nicht berechtigt???
 

Zerberus X

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Was sagt denn dein Hausarzt?

Für Hand und Handgelenk ist ein Powerball gut,für die Schultern Rückenschule und für die Kollegen Selbstbewusstsein.:peace:
 

Abstiegsangst

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Hallo Anna B,

ich habe die Bildschirmarbeitsverordnung gelesen, aber das Problem ist, dass diese Verordnung kaum in der Praxis umgesetzt werden kann, denn die Inhalte der Arbeit im Bürobereich sind ja so gestaltet, dass es oft keine anderen Tätigkeiten gibt, die man ohne PC machen kann, außer Kopieren, Post, Ablage, aber das wird ja leider immer weniger.

Viele Betriebe haben keine Ablage in Papierform, sondern alles läuft elektronisch und gerade in der Buchhaltung läuft alles über die Buchhaltungsprogramme und Excel, da gibt es kaum Aufgaben ohne Bildschirm, leider. Wenn ich jeden Tag tausendfach die Maus benutze, geklickt und getippt habe, war die Muskulatur so stark verspannt und ich hatte so starke Schmerzen in der rechten Schulter, da haben mir Pausen auch nicht geholfen.

Die starken Schmerzen entstanden auch dadurch, dass mir die Vorgesetzten immer wieder während der Arbeitszeit noch mehr Stapel auf den Tisch gelegt haben mit den Worten „Damit es nicht langweilig wird“. Das Pensum war nicht zu schaffen und ich musste sehr schnell tippen und klicken, arbeiten wie ein ICE, wie ein rasender Schnellzug und man hat mir noch vorgeworfen, dass ich zu langsam sei, was mich seelisch zur Verzweiflung gebracht hat und ich habe mich noch mehr beeilt, was zu noch mehr seelischer Anspannung und Rückenschmerzen geführt hat.

Der Integrationsfachdienst hat damals meine Vorgesetzten beraten, die haben ja wirklich tolle Arbeit geleistet, die haben mir wirklich einen Bärendienst erwiesen!!!

Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung finde ich auch sehr sinnvoll, aber meine Fallmanagerin hat mir gesagt, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsmittel wie höhenverstellbaren Schreibtisch etc. sehr wahrscheinlich bei mir abgelehnt wird.
 

doppelhexe

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ich bin davon überzeugt, dass es keine anständige psychiatrische Behandlung in diesem Land gibt. Die übliche klassische psychiatrische Zwangs-Behandlung mit Fixierungen und giftigen gefährlichen Psychopharmaka, mit seelischer und körperlicher Gewalt in der Psychiatrie finde ich persönlich eine absolute Katastrophe, mein eigener Psychiatrieaufenthalt war das Allerschlimmste, was mir je im Leben passiert ist, es war ein Alptraum und die Beurteilung der Ärzte dort hatte danach auch sehr schlimme Konsequenzen für mich bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Mein Vorgesetzter und meine Kollegin haben mich danach noch schlechter behandelt, erst recht mit mir gemacht, was sie wollten. Ich hatte noch erheblich mehr Stress. Ich will hier aber nicht darüber diskutieren, das bringt auch nichts.
sorry, aber so etwas habe ich in meinen ganzen Psy.-aufenthalten noch nicht erlebt.
fixierungen sind verboten und wenn dein AG und deine kollegen dich noch schlechter behandeln als vorher... warum? hast du denen die arztberichte gegeben? denen erzählt, das du in der Psych. warst?

Außerdem sind das Schulter-Arm-Syndrom und Sehnenscheidenentzündungen keine psychischen Erkrankungen, ...
das hat auch keiner behauptet. aber das du zu deinen körp. auch psych. probleme hast wirst du doch selber merken?
das man gerne in die psychoecke geschoben wird mit ALLEN seinen beschwerden kenn ich nur zu gut. hab ich mir jahrelang auch gefallen lassen...
aber mit hilfe meiner therapie ist damit schluss, ich kämpf um die anerkennung und angemessene behandlung meiner beschwerden auch im körperl. bereich.

Ich finde es auch sehr sinnvoll, dem Jobcenter den Kontakt mit meinen Behandlern zu untersagen, die Schweigepflichtentbindung zurückzuziehen, das würde ich gerne tun, aber ich habe Angst davor, wie meine Fallmanagerin darauf reagiert, dass sie mich irgendwie dafür bestrafen könnte.
..Meine Fallmanagerin hält mich ja für psychisch behindert (wegen Aufenthalt in der Psychiatrie) und ich glaube, sie denkt, ich kann nicht gut für mich selbst entscheiden..
..Ich weiß nicht, wie ich mich dagegen wehren soll...
...Wenn ich nicht kooperativ bin, könnte sie ja gleich den Amtsarzt einschalten, der mich aus den ALG-II-Bezug rausschmeißt, davor habe ich Angst. Der Amtsarzt könnte mich auch gegen meinen Willen in die Psychiatrie einweisen lassen, habe ich gehört. Davor habe ich schreckliche Angst, dass die Mitarbeiter des Jobcenter mich betrafen für mangelnde Kooperation. ...
...Ist diese Befürchtung nicht berechtigt???...
ernsthaft jetzt? du glaubst wirklich, das du keine psych. behandlung NEBEN deiner körperl behandlung brauchst?

du lässt dich rumschubsen, bevormunden, die angst einjagen, dich fertigmachen... und das alles tut man nur, damit du brav parierst!!!

warum sollte der amtsarzt dich zwangseinweisen? das geht nur bei selbst- oder fremdgefährdung... und nicht, weil du nicht brav machst was SB von dir verlangt
in die sozialhilfe abschieben ist auch nicht so leicht, dazu müsste die DRV sich erwerbsunfähig schreiben... da kannst du lange drauf warten, wenn du es willst...
und deine SB hat zumindest in einem recht... du kannst nicht für dich selbst entscheiden, das lässt du SIE tun und wunderst dich, das sie dich behandelt als wärst du nicht ganz munter im oberstübchen...

...Die starken Schmerzen entstanden auch dadurch, dass mir die Vorgesetzten immer wieder während der Arbeitszeit noch mehr Stapel auf den Tisch gelegt haben mit den Worten „Damit es nicht langweilig wird“. Das Pensum war nicht zu schaffen und ich musste sehr schnell tippen und klicken, arbeiten wie ein ICE, wie ein rasender Schnellzug und man hat mir noch vorgeworfen, dass ich zu langsam sei, was mich seelisch zur Verzweiflung gebracht hat und ich habe mich noch mehr beeilt, was zu noch mehr seelischer Anspannung und Rückenschmerzen geführt hat...
weiter so, mach dich kaputt, damit andere vielleicht zufrieden mit dir sind... das wird nicht passieren, solche personen nutzen dich nur aus, auf deine knochen und schmeissen dich weg, wenn du kaputt bist...

aber du brauchst keine psych. hilfe... jaja...

Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung finde ich auch sehr sinnvoll, aber meine Fallmanagerin hat mir gesagt, dass ein entsprechender Antrag auf Hilfsmittel wie höhenverstellbaren Schreibtisch etc. sehr wahrscheinlich bei mir abgelehnt wird.
bla bla bla... und du lässt dich abspeisen... schriftlicher antrag und schriftlicher bescheid... nichts über "sie hat gesagt" und "wahrscheinlich" ... aber dazu brauchts ja auch erst mal nen arbeitsplatz...

aber das war jetzt das letzte zu diesem thema für dich. ich mag nicht gerne gegen wände reden. da denk ich dann mal nur an mich und zieh nen strich. hab oft genug und lange genug meine kraft investiert in leute, die dann doch nichts einsehen...
 

Anja

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Hallo

Habe da so meinen Verdacht, kuckst du mal hier
Willkommen beim unabhangigen Ratgeber zum Vitamin D

Das ein Vitamin D Mangel nicht nur eine Rachitis bei Kindern sondern viel mehr Krankheiten und Beeinträchtigungen verursachen kann, ist auch so ein Thema, bei dem wir von der Politik für dumm verkauft werden! Siehe u. a. der Einfluss der Pharmalobby in den USA, die eine Versorgung der Bevölkerung verhinderte, da die Leute mit einem hohen Vit. D Spiegel nicht mehr krank wurden.

Viele Grüße

Anja
 
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Caramell

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Abstiegsangst, entweder ist Dein Arm-Schultersyndrom und die Sehnenscheidenentzündung nie richtig ausgeheilt und verursacht, deshalb immer wieder so schnell so heftige Schmerzen oder das kommt so schnell, weil Du eben schon aus Angst vor Schmerzen und zu viel Arbeit, Dich total verkrampfst.

Die Schweigepflichtentbindung zurück zu ziehen, dafür kann Dich niemand bestrafen, es ist sogar Dein Recht.

Deine Sachbearbeiterin soll Dir nicht sagen, was nicht geht, sie soll helfen, das Du wieder in Arbeit kommst.

Du kannst gut die psychiatrische Behandlung ablehnen, vielleicht solltest Du die Einstellung auf Dein ganzes Leben übernehmen.
 
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