Führerscheinkosten Erstattung auch nachträglich möglich?

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G

Gelöschtes Mitglied 52367

Gast
Guten Tag,
folgendes Problem:
ich beziehe ALGII. Ich habe mich bei verschiedenen Polizeien beworben, wo man den Führerschein Kl. B als Einstellungsvoraussetzung benötigt. Da wegen Corona aber die Einstellungstest usw. sich sehr hingezogen haben, war klar, dass ich meine Zusage bei den meisten erst kurz vor Beginn der Ausbildung bekomme.
Also hab ich den Führerschein schon mal begonnen und nun auch erworben und dafür mein ganzes Erspartes ausgegeben.

Ich konnte den Antrag auf Kostenübernahme für den FS ja nicht stellen, da hierfür bereits eine Zusage vorliegen musste, die gibt es noch nicht.

Habe ich eine Chance die Kosten erstattet zu bekommen, wenn ich demnächst eine Zusage bekomme und den Antrag stelle oder werden die sagen "na, Sie hatten ja anscheinend genug Geld" ?
 

TazD

Super-Moderation
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Moderation Themenüberschrift:

Hallo @Abend,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

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Michael.K1990

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Ich würde anrufen und nach fragen. Halte das aber für höchst unwahrscheinlich, weil die Fahrschulen bei diesem Gutschein direkt mit dem Jobcenter abrechnen und du das Geld nicht einfach so bekommst. Davon abgesehen kriegst du eh maximal 1500€ für den Führerschein. Aber wie gesagt einfach mal anrufen und freundlich nachfragen.
 

Fox29

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Anträge sind im Sozialrecht immer vorher zu stellen. Leistungen aus dem Vermittlungsbudget gibt es nicht nachträglich und einen Bildungsgutschein erst recht nicht.

Auf den Kosten wirst du sitzen bleiben.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ich konnte den Antrag auf Kostenübernahme für den FS ja nicht stellen, da hierfür bereits eine Zusage vorliegen musste, die gibt es noch nicht.
Wer hat dir das gesagt? Hattest du mir irgendjemandem vom JC über das Vorhaben gesprochen?
Vielleicht könnte man sowas als formlose Antragstellung nehmen und es darüber versuchen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 52367

Gast
Nein, das hat mir keiner gesagt, das habe ich vorher recherchiert. Man liest doch überall offen die Kriterien, die erfüllt sein müssen, dazu gehört in meinem Fall auch eine konkrete Arbeitsplatzzusage, die gar nicht gegeben ist bzw. noch aussteht.

Vorher stellen war nicht möglich, jedenfalls nicht mit einer Aussicht auf Bewilligung.
 

Fox29

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Man liest doch überall offen die Kriterien, die erfüllt sein müssen,

Da das alles Ermessensleistungen sind gibt es keine allgemein gültigen Vorgaben. Das legt jedes JC selbst fest. Klar ähneln die sich, aber es gibt immer die Möglichkeit für Einzelfallentscheidungen, wenn sie gut begründet werden können.

Vorher stellen war nicht möglich, jedenfalls nicht mit einer Aussicht auf Bewilligung.
Was wie oben gesagt nicht in Stein gemeißelt ist.
Auch egal, der Schaden ist schon angerichtet. Sollte es ein nächstes Mal geben, weißt du jetzt, dass Anträge immer vorher gestellt werden müssen.

Ich drücke dir die Daumen, dass dein Antrag bewilligt wird, bin da aber eher pessimistisch.
 
G

Gelöschtes Mitglied 52367

Gast
Ok, würdet ihr den Antrag an die Leistungsabteilung oder an die Arbeitsvermittlung adressieren?
Soll ich gleich die Rechnung beilegen?
Soll ich vielleicht vorschlagen, dass ich auch mit nur einer Teilerstattung von z.B. 1000 € glücklich wäre?
Hilft es, wenn ich sage, dass ich mir das Geld größtenteils leihen musste oder kriege ich dann noch Ärger weil ich Einkommen nicht angegeben habe?
Macht es Sinn genau zu erklären, wieso ich das bisher nicht beantragen konnte, d.h. noch keine Jobzusage?
 

Antihartzer19

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ZynHH

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Könnte man die Kosten dann wenigstens bei der Steuererklärung geltend machen?
Wenn du Einkommenssteuern zahlst, macht das Sinn.

Zusätzlich:
Führerscheinkosten steuerfrei erhalten
Der Führerschein Klasse B ist standardmäßig schon bei den meisten Polizeianwärtern vorausgesetzt. Steuerlich interessant sind die Kosten für die Fahrerlaubnis dann, wenn der Beruf eine bestimmte Führerscheinklasse erfordert. Auch bei der Polizei müssen beispielsweise größere Spezialfahrzeuge bewegt werden, die eine bestimmte Fahrkenntnis voraussetzen – ob gewöhnlicher Polizei-Lkw oder Wasserwerfer. Hier gilt: Wenn Ihr Vorgesetzter die Kosten der Fahrerlaubnis für Sie übernimmt, dann sind diese für Sie steuerfrei, wenn ein sogenanntes „eigenbetriebliches Interesse“ dafür vorliegt.
Kwelle: Im Dienste der Polizei: Das können Polizisten absetzen
 

grün_fink

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Bezüglich der Steuer klingt mir noch das Wort Verlustvortrag in den Ohren.
Vielleicht da mal nachschauen im Netz.
Ich hörte es damals in Zusammenhang mit Kosten, die während einer Umschulung entstehen, und dass man diese Kosten Jahre später geltend machen kann.
 
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