Fügt Ihr Eurer Bewerbung ein Motivationsschreiben hinzu - wenn ja, immer oder nur in bestimmten Fällen?

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Mona Lisa

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Hallo, Leute,

habe heute einen VV ohne Rfb erhalten. SB schrieb: "... Anlagen: Bewerbung/Motivationsschreiben..."

Ich muß zugeben, mein letztes Bewerbungstraining liegt schon eine Weile, und so habe ich gegoogelt und herausgefunden, daß dies eine sog. "dritte Seite" der Bewerbung darstellen kann. Es sei v.a. dann sinnvoll, wenn Forderungen und Ausbildung bzw. Kenntnisse des Bewerbers nicht vollständig übereinstimmen oder Lücken im Lebenslauf zu erklären sind.

Ich finde, das ergibt Sinn und klingt interessant.

Meine Frage daher: Wie hält Ihr es mit einem Motivationsschreiben?

LG

Mona Lisa
 
D

Dinobot

Gast
habe heute einen VV ohne Rfb erhalten. SB schrieb: "... Anlagen: Bewerbung/Motivationsschreiben..." Meine Frage daher: Wie hält Ihr es mit einem Motivationsschreiben?

Ich schließe mich da eher ganz allgemein dieser Meinung/Kritik an :

Kritiker des Motivationsschreibens verweisen daher nicht ganz zu Unrecht darauf, dass es eigentlich nur redundante Informationen enthält und die Bewerbungsunterlagen künstlich aufbläht. Sie sollten es daher nur verwenden, wenn…

es ausdrücklich verlangt wird – etwa bei Studienplatz oder Stipendium.
Sie darin inhaltlich auch wirklichen Mehrwert bieten können.

Es ist genau genommen überflüssig, wenn Ihre Bewerbung sonst schon die besten Argumente enthält und in sich stimmig und abgeschlossen ist.

Quelle: https://karrierebibel.de/motivationsschreiben/#Motivationsschreiben-Job

Auch wegen der möglichen Fehlerquellen, die Motivationsschreiben für Ungeübte darstellen können und die auf der Seite im Link dazu aufgezählt werden.

Ich selbst könnte auch keinen Mehrwert anbieten, weil meine Bewerbungsunterlagen sehr reich an Details sind, insbesondere, was meine bisherigen Arbeitsbereiche angeht -im Lebenslauf und in einem von mir stattdessen beigefügtem Qualifkationsprofil zusätzlich . Das lenkt dann auch -meist erfolgreich -von einigen Lücken im Lebenslauf ab. Die Arbeitgeber überzeugt dann letzendlich bei mir immer noch die Vielfalt der bisherigen Aufgabenbereiche als solches. Des Weiteren ist mein Lebenslauf im Layout einzigartig vn mir gestaltet worden und zusammenhängend in der Bewerbung erkennbar. Insofern hätte ich auch keinen weiteren Mehrwert anzubieten. Ich würde dann bei einem solchen Ansinnen der AG dann eher das Anschreiben als solches als Motivations-Anschreiben titulieren und in der Mail an den AG auf dieses im Anhang verweisen.

Ich denke nicht, dass dies dann nachteilig sein könnte -jedenfalls schließt man so den Fehler von Wiederholungen gleich am Anfang aus.

Kanst Du Dir überlegen, ob das für Dich auch eine Option wäre.
 

erwerbsuchend

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Meine Frage daher: Wie hält Ihr es mit einem Motivationsschreiben?

Dafür müsste man sich aber auch ehrlich die Frage beantworten, warum man einer Erwerbstätigkeit bei diesem AG nachgehen möchte. Für viele mag es sicherlich der Reiz an der Aufgabenstellung sein, aber für einen großen Teil geht es dabei nur darum, Geld für die Finanzierung des Lebensunterhaltes zu erwirtschaften. Das Problem dabei ist auch, dass der AG letztlich im täglichen Arbeitseinsatz dann auch die im Motivationsschreiben geäußerte Motivation des Bewerbers dann auch wirklich sehen will. Man sollte daher nur das schreiben, was man auch tatsächlich zu leisten in der Lage ist. Ob dies bei vielen 08/15-Jobs so sinnvoll ist, für beide Seiten, wage ich zu bezweifeln.
 

Mona Lisa

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Danke für Eure Antworten.

Ich habe das vielleicht mißverständlich ausgedrückt: Der AG verlangt kein Motivationsschreiben, nur der SB hat das so geschrieben in seinem Satz: "Bewerben Sie sich umgehend..."

Es ist nun mal sehr schwer, als Quereinsteigerin sich irgendwo zu bewerben ohne kaufmännischen Abschluß, der auch noch gefordert wird. Mein einziges Plus ist meine mehrjährige Erfahrung.

LG

Mona Lisa
 

erwerbsuchend

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Es ist nun mal sehr schwer, als Quereinsteigerin sich irgendwo zu bewerben ohne kaufmännischen Abschluß, der auch noch gefordert wird. Mein einziges Plus ist meine mehrjährige Erfahrung.

Du solltest dir in dem Fall nicht zu viele Gedanken machen. Schreibe einfach eine normale Bewerbung und gut ist. Wenn dir schon eine grundlegende Qualifikation fehlt, wirst du wahrscheinlich eher nicht in die engere Auswahl kommen. Schließlich wirst du nicht die einzige Bewerberin sein :sorry:, wenn das jetzt hart klingen sollte, aber das ist nun mal die Realität im kaufmännischen Bereich.
 

Mona Lisa

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Danke noch einmal, erwerbsuchend,

gestern habe ich mich so wie immer beworben ohne ein Extra-Schreiben. Ich glaube auch nicht, daß ich große Chancen habe.

Die meisten Stellenangebote für Leute ohne Abschluß sind leider Mini-Jobs, und so einen habe ich ja schon.

LG

Mona Lisa
 

Mona Lisa

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Hallo, Badener,

auch Dir Danke.

Das Seltsame war hier, daß auf der Seite des AGs nichts von einem Motivationsschreiben stand, nur auf dem VV, wohl auch in der Jobbörse, aber da habe ich nicht nachgeschaut, da ich mich in der Regel auf den Seiten der Arbeitgeber bewerbe.

Aber ich nehme das jetzt zum Anlaß, mir mal zu überlegen, was da drinstehen könnte.

LG

Mona Lisa
 

Holler2008

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Das Seltsame war hier, daß auf der Seite des AGs nichts von einem Motivationsschreiben stand, nur auf dem VV, wohl auch in der Jobbörse, aber da habe ich nicht nachgeschaut, da ich mich in der Regel auf den Seiten der Arbeitgeber bewerbe.
Wie du das nachschauen kannst weißt du aber? Einfach die Referenznummer in die Jobbörse eingeben.

Ich hätte das schon alleine deswegen gecheckt, dass wenn mich mein SB anmacht, weil ich das nicht mitgeschickt habe, sagen kann, der AG wollte das gar nicht laut Jobbörse.
 
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