FSJ - Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso

Unwi

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Schönen guten Tag zusammen,

bin mittlerweile 21 und habe ein riesieges Problem und bräuchte Rat/Hilfe... Ich verusche mich kurz zu halten..

Dieses mal kurz zusammengefasst :das Jobcenter verlangt 4100 Euro Geld zurück von der Zeit in der ich nach meinem Abitur ein FSJ gemacht habe , während beide meiner Eltern arbeitslos waren und ALG 2 bekommen haben.

Im Zeitraum vom März 2015 bis Januar 2016 habe ich "offiziell " ein FSJ gemacht.. Während des FSJ werden ja die Krankenversicherungsbeiträge etc.. von dem Träger bezahlt..

Mein "Einkommen" pro Monat war Taschengeld 157.-
Unterkunftszuschuss 221.-
Insgesamt 378,- pro Monat

Der Betrag wurde mir immer auf mein Konto überwiesen. Während dessen hat anscheined das Jobcenter weiter Leistungen für mich bezahlt obwohl ich meinen Sachbearbeiter damals den Vertrags meines FSJ zugeschickt habe - das hätte in erster Linie gar nicht passieren dürfen..

Laut Jobcenter lag mein Bedarf bei 511,33.-

Ich so unwissend wie ich war habe mir dabei nichts gedacht und dachte es nimmt alles seinen geregelten Lauf bis das böse erwachen in Schriftform vor gut einem Monat kam. Ich weiß mittlerweile das wir zuviel Leistungen bekommen habe, das akzeptiere ich auch - diese will/werde ich auch zurückzahlen - keine Frage - jedoch Frage ich mich wieso ich so viel zurückzahlen muss?? ich wollte das FSJ zwecks Erfahrung und Orientierung sowie sozialer Kompetenz machen , das Geld war eine willkommene Nebensache - es hat auch irgendwo gereicht... Ich wollte der Gesellschaft etwas zurückgeben... Zugegben klingt alles sehr naiv und kindlich , jedoch war(bin) ich damals noch nicht so reif.. jung und blauäugig ( inzwischen habe ich aus meinen Fehlern gelernt..)

Trotz des "Einkommens " bin ich doch hilfsbedürftig? Und einen Freitbetrag von dem Geld darf ich doch behalten? Wie kommt es zu dieser Summe?

Ich habe also Widerspruch eingelegt , in dem ich aufführte wie viel ich bekommen haben und wie viel das JC von mir verlangt - aber darauf kam nur ein Brief das dass ganze dem Inkasso in Recklinghausen weitergegeben wurde und die Dame kein Widerspruch sieht. Habe jetzt ein Ultimatum gestellt bekommen, da ansonsten Mahngebühren drohen und soll denen Schreiben wie ich das Geld zurückzahle..

So nun zum eigentlichen Problem : Wie kommen diese Summen zustande? Was kann ich tun um das ganze aufzuschieben , ich habe nicht genug Geld um alles zurückzuzahlen.. gerade mal 300 Euro momentan.. Habe auch keinen Job.. bin aber auf der Suche und sollte demnächst auch eine Zusage bekommen.. Ist das rechtens?

Bis dato hatte ich nie mit dem Jobcenter zu tun, durch Insolvenz der Firma in der mein Vater gearbeitet hat muss er ALG 2 beziehen und seit dem habe ich den ganzen Stress..


Ich freue mich über jede (schnelle) Hilfe die kriegen kann... Falls noch Fragen bestehen..ich beantworte Sie gerne..
 

Unwi

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Also ich habe 378 Euro von meinem FSJ Träger erhalten.

511,00 ist der Bedarf den mir das Jobcenter ausgerechnet hat - Heizungskosten , Miete usw... Ich glaub Kindergeld wurde da auch mit angerechnet.
 

swavolt

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Haben deine Eltern dein ALG II Geld bekommen oder du?

Wenn deine Eltern nun ca. 511 bekommen haben und du 378, dann hast du ca. 12 mal 378 zuviel bekommen. Sind schon so ungefähr 4000.
Wieviel denkst du denn was du zuviel bekommen hast?

Rechne einfach mal einen Monat durch - was du alles bekommen hast und wie hoch dein Bedarf war.
kommt dann auch noch drauf an wie das soziale jahr Geld berechnet wird. Wie Einkommen usw.

Am besten gehst du zu einem der sich damit auskennt, bzw. frag doch den sozialen Jahr Träger der muss das doch wissen.
 

axellino

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Hallo Unwi,

Während dessen hat anscheined das Jobcenter weiter Leistungen für mich bezahlt obwohl ich meinen Sachbearbeiter damals den Vertrags meines FSJ zugeschickt habe
Das Wort "anscheinend" passt ja irgendwie nicht oder trifft es nicht zu, denn dann dürfte es ja auch keine Rückfoderung geben.

Für dich wurden fast ein Jahr Leistungen gezahlt, die Dir oder der BG nicht zustanden oder zumindest in dessen Höhe nicht zustanden und zumindest hätte man die Zahlungen oder deren ungerechtfertigte Höhe, zeitig stoppen können und müssen, nachdem sie nach deiner Meldung des FSJ weiter geflossen sind, somit wäre natürlich auch, eine so hohe Rückforderung nicht zustande gekommen.

Trotz des "Einkommens " bin ich doch hilfsbedürftig? Und einen Freitbetrag von dem Geld darf ich doch behalten? Wie kommt es zu dieser Summe?
Damit kenne ich mich nicht gut aus, aber z.B.
mit dem Geld was Du fürs FSJ erhalten hast und den Kindergeld, wäre ggfls. dein Bedarf gedeckt oder Du wärst ggfls. aus einer BG rausgefallen und somit hätten Dir gar keine Sozialleistungen mehr zugestanden.
Oder, mit einen FSJ steht man den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung, dann würde das auch zureffen.
Ein Freibetrag gibt es auf Erwerbseinkommen, ob man das auf ein FSJ und Taschengeld anwenden kann, entzieht sich aber meiner Kenntnis.

Du wirst doch sicher ein Aufhebungs- und Erstattungsbescheid erhalten haben, woraus ersichtlich ist, wie sich die Forderung zusammensetzt, diesen solltest Du fristgemäss von jemanden prüfen lassen, der sich damit auskennt. Das eine Rückforderung im Raum steht, ist wohl unzweifelhaft, aber dessen Höhe sollte geprüft werden und ggfls. muss mit fristgerechten Widerspruch drauf reagiert werden.


ich habe nicht genug Geld um alles zurückzuzahlen.. gerade mal 300 Euro momentan.. Habe auch keinen Job..
Dann wirst Du denen das mitteilen müssen und das ebend derzeit keine Rückzahlung möglich ist.
Nachdem die Rückforderung festgesetzt wurde, hat die Behörde dann auch 30 Jahre Zeit, um die Rückforderung bei Dir einzufordern.

Da es hier nicht um ein Appel und Ei geht und Du wohl auch Widerspruch eingelegt hast, der wohl verworfen wurde, solltest Du, wie auch schon von @swavolt geschrieben wurde, zu jemanden gehen der sich damit auskennt, um ggfls. noch abzuwehren, was ebend noch abzuwehren ist.

Vielleicht gehst Du zum Amtsgericht und versuchst ein Beratungshilfeschein zu bekommen und gehst daraufhin zu einen Anwalt, der die ganze Angelegenheit dann in die Hand nimmt. Das solltest Du dann aber auch sofort machen, damit ggfls. noch vorhandene Fristen gewahrt sind.

Gruss

axellino
 

biddy

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Falls Du noch keine Berechnungsbögen für den betreffenden Zeitraum erhalten hast, fordere sie schnellstmöglich nach (bzw. der BG-Vorstand), damit man sehen kann, wie das Jobcenter die FSJ-Vergütung angerechnet hat und wenn dann der Aufhebungs- und Erstattungsbescheid kommt (weiß ja nicht, ob es erst eine sog. "Anhörung" war), reiche Widerspruch ein, falls das JC hier falsch gerechnet hat.

Es gilt nach § 1 Abs. 7 ALGII-Verordnung:
(7) 1Bei erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, die an einem Bundesfreiwilligendienst oder einem Jugendfreiwilligendienst teilnehmen, ist anstelle der Beträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch vom Taschengeld nach § 2 Absatz 1 Nummer 3 des Jugendfreiwilligendienstegesetzes oder § 2 Nummer 4 des Bundesfreiwilligendienstgesetzes ein Betrag von insgesamt 200 Euro monatlich abzusetzen. 2Übersteigt die Summe der Beträge nach § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 3 bis 5 des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch den Betrag von 140 Euro, gilt Satz 1 nicht. 3In diesem Fall ist vom Taschengeld zusätzlich ein Betrag von 60 Euro monatlich nicht als Einkommen zu berücksichtigen. 4Die Sätze 1 bis 3 gelten nicht für erwerbsfähige Leistungsberechtigte, die erwerbstätig sind oder aus einer Tätigkeit Bezüge oder Einnahmen erhalten, die nach § 3 Nummer 12, 26, 26a oder 26b des Einkommensteuergesetzes steuerfrei sind.
Quelle
 

axellino

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

(weiß ja nicht, ob es erst eine sog. "Anhörung" war),
Das ganze wird wohl leider schon weiter sein, wie eine sogenannte Anhörung.
Denn der TE schreibt, das ihm mitgeteilt wurde, das die Angelegenheit zur Forderungsbetreibung ans Inkasso übergeben wurde und dort dürfte sie ja "eigentlich" nur auf den Tisch landen, wenn die Rückforderung bestandskräftig geworden ist. Sollte dies der Fall sein, dann bliebe noch ein Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X,
was die korrekte Anrechnung der FSJ-Vergütung betrifft.

Hier bedarf es einer sofortigen und professionellen Unterstützung in der Angelegenheit.
 

Unwi

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Hallo zusammen,

danke für die Antworten.. Also eine Anhörung gab es schon am 7 Januar. Daraufhin schickte ich meine ganzen Lohnabrechnungen.. Am 11 Februar kam dann der Erstattungs/Aufhebungsbescheid dort konnte ich mich bis zum 28. Februar Widerspruch einlegen - was ich getan habe (nochmals meine Lohnabrechnung geschickt ) . Daraufhin kam dann der Brief vom Inkasso - 30 März.. indem steht .."Ihr schreiben habe ich erhalten , sehe jedoch keinen Grund".. Überweisen Sie genannten Beitrag bis 14.04 oder schicken sie den ausgefüllten Einkommensbogen an uns zurück.

Außerdem ist mir aufgefallen das mir pro Monat 200 Euro angerechnet wird von einer Tätigkeit von vor 4 Jahren?? Ich arbeite seit 4 Jahren nicht.. Die haben mich aufgefordert Lohnabrechnungen etc.. zu schicken - worauf hin ich geschrieben habe das ich da gar nicht arbeite.. Das läuft noch neben dem ganzen Inkasso Verfahren..


Ich habe auch mal eine andere Frage.. Was ist wenn das FSJ kürzer war sagen wir mal : Januar bis Juli, diees vorzeitig im April beendet wurde und ich trotzdem beim Amt gemeldet gewesen bin, das ich dass FSJ weiter gemacht habe ? Kriegt man dann Sanktionen , wenn man das JC nach der Kündigung nicht benachrichtigt hat? Hat man dann überhaupt Anspruch auf Leistungen in dem Zeitraum April - Juli? Gibt es da ein Gesetz, Reglungen?


Auf den Rest antworte ich nochmal später .. ich werde auch mal einen Bescheid hochladen falls es hilft.
 

axellino

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Wie ist denn dieses beide miteinander zu verstehen und worauf willst Du hinaus ??

]Im Zeitraum vom März 2015 bis Januar 2016 habe ich "offiziell " ein FSJ gemacht.
Was ist wenn das FSJ kürzer war sagen wir mal : Januar bis Juli, diees vorzeitig im April beendet wurde und ich trotzdem beim Amt gemeldet gewesen bin, das ich dass FSJ weiter gemacht habe ? Kriegt man dann Sanktionen , wenn man das JC nach der Kündigung nicht benachrichtigt hat? Hat man dann überhaupt Anspruch auf Leistungen in dem Zeitraum April - Juli? Gibt es da ein Gesetz, Reglungen?
Du hast eine bestandskräftige Rückforderung von meheren tausend Euro an der Backe, aus den benannten Zeitraum und Du machst Dir Gedanken um eine Sanktion, die Dir ggfls. in den Zeitraum hätte verhängt werden können.

Ausserdem kommt ja die Rückforderung wohl auch mit daher, das hier etwas schief gelaufen ist, oder.

obwohl ich meinen Sachbearbeiter damals den Vertrags meines FSJ zugeschickt habe
und nun dieses

und ich trotzdem beim Amt gemeldet gewesen bin, das ich dass FSJ weiter gemacht habe
 

Wutbuerger

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

du hast also in der Zeit wo du das FSJ gemacht hast bei deinen Eltern gewohnt ? Dann wäre ja mindestens der Teil Unterkunftzuschuss zurückzufordern .Von deinen 157 Euro Taschengeld darfst du mE ca 110 behalten ,was eine überzahlung von 260 Euro pro Monat macht .Solltest du nicht mal darüber nachdenken , dir einen Beratungshilfeschein zu holen und dich vom Anwalt betreuen zu lassen ? Es geht ja schon um relativ viel Geld ,gerade wenn man von inkasso , Kosten und zinsen ausgeht
 

Unwi

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

So ich bins nochmal..

Also.. ich versuche mal kurz und knapp zu antworten damit ihr euch nicht mit diesen Wirr Warr rumschlagen müsst sorry...

1 . Das Geld vom JC, sowie Kindergeld ist an meine Eltern gegangen.
2. Ich habe damals den Jugendberufsagentur Sachbearbeiter bei dem ich war gesagt das ich ein FSJ anfange und habe Ihm entsprechende Nachweise geschickt - sonst hätte er mich auch nicht in Ruhe gelassen.
3. Ich bin bereit Geld zurückzuzahlen.. aber gerechtferigt ( soviel wie ich mehr bekommen habe) und nicht mehr als ich insgesamt eingenommen habe.

Mein Vater hat seit 1 Monat mittlerweile wieder einen Job und wir sind nun raus aus der Jobcenter Abhängigkeit..

Ich kenne mich mit den ganzen nicht so gut aus.. Habe nur hier und da was gelesen... Wo kriege ich einen Beratungshilfeschein? Bekomme ich denn jetzt noch ein da dass Jobcenter nicht mehr für uns zahlt? Sogesehen bin ich ja in Schulden.. und kann kein Geld für Anwalt aufbringen? Wo kriege ich Hilfe in Hamburg?


@axelino

Unwi meinte:
Im Zeitraum vom März 2015 bis Januar 2016 habe ich "offiziell " ein FSJ gemacht.
Unwi meinte:
Was ist wenn das FSJ kürzer war sagen wir mal : Januar bis Juli, diees vorzeitig im April beendet wurde und ich trotzdem beim Amt gemeldet gewesen bin, das ich dass FSJ weiter gemacht habe ? Kriegt man dann Sanktionen , wenn man das JC nach der Kündigung nicht benachrichtigt hat? Hat man dann überhaupt Anspruch auf Leistungen in dem Zeitraum April - Juli? Gibt es da ein Gesetz, Reglungen?
Wie ist denn dieses beide miteinander zu verstehen und worauf willst Du hinaus ??
Worauf ich damit hinaus will ist .. Das wenn der Vertrag des FSJ 2 Monate frühzeitig aufgelöst wurde - und ich mich nicht beim Arbeitsamt/Jugendberufsagentur arbeitssuchend gemeldet habe, ich trotzdem für diese 2 Monate vom Amt Geld bekomme? Gibt es darauf Strafe oder Sanktionen? Man kann ja schlecht verhungern oder? Hat man dann überhaupt noch Anspruch auf Geld?



--------

Habe mal den Änderungsbescheid hochgeladen im Anhang.
 

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Unwi

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Hier einmal der Berechnungsbogen für den Monat Juli.. Das geht so weiter für jeden Monat.. Habe 20 Seiten.. Aber das würde den Rahmen sprengen... Ich bin die " 3. Spalte".

Ich verstehste z.B. die 200 Euro da nicht..



---------------------------

Ich weiß das ist alles echt viel.. und ich nerve damit.. kann ich nachvollziehen. Werden sich auch viele denken: hat das Balg verdient etc.. wie gesagt ich war dumm und blauäugig.. Hatte nie vorher mit dem JC in diesem Maße zu tun.

Ich bin trotzdem für jede Hilfe dankbar die ich kriegen kann.
 

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Wutbuerger

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Hier steht Einkommen 627 - allerdings wird ja die ganze WG veranlagt . Hatten weiter BG Mitglieder Einkommen ?
 

axellino

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Erstnal hierzu, den Rest schauhe ich mal heute Nacht durch, ein wenig viel jetzt :wink:

Wo kriege ich einen Beratungshilfeschein?
In Hamburg nennt sich das, Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA)

Öffentliche Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle Hamburg (ÖRA)
Dammtorstraße 14
20354 Hamburg
Tel: (040) 428 43 - 3071/3072
Fax: (040) 428 43 - 3658

Infos,

Öffentliche Rechtsauskunft - Stadt Hamburg

Hanseatische Rechtsanwaltskammer Hamburg
 

Unwi

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AW: FSJ Jobcenter verlangt 4000 Euro zurück obwohl nicht soviel verdient! Inkasso.. Hil

Hier steht Einkommen 627 - allerdings wird ja die ganze WG veranlagt . Hatten weiter BG Mitglieder Einkommen ?
Nein, kein Mitglied hatte Einkommen - die 200 Euro verstehe ich auch nicht, woher die kommen , ich habe zu der Zeit keinen Nebenjob gemacht ! Ich habe in die älteren Briefe geschaut und selbst vor meinem FSJ wurden mir immer 200 Euro angerechnet obwohl ich nie was verdient habe?!? Ich habe also immer weniger Geld bekommen... ?!

Während des FSJ habe ich nur 378 Euro direkt auf mein Konto bekommen , auf der Entgeltabrechnung von meinem FSJ Träger steht : Bruttoentgelt 427,50 abzüglich 49,50 für die Proficard.. Das steht nur auf der Entgeltabrechnung die für mich bestimmt ist so ( leider habe ich diese ans Jobcenter geschickt). Auf der Bescheinigung das ich ein FSJ mache steht halt das ich :
Taschengeld 157.-
Unterkunftszuschuss 221.-
Insgesamt 378,- pro Monat bekomme.

Das Jobcenter hat mit 427,50 gerechnet? Werden Fahrtkosten nicht anders behandelt?

Irgendwas läuft da doch falsch.. Es ist auch ein Brief gekommen in dem ich meine Gehaltsabrechnungen von einer Arbeitsstelle bei der ich 4 Jahre vorher war einschicken soll.. Da bin ich aber seit 4 Jahren nicht mehr und hab auch kein Geld verdient..

Was kann ich denn machen.. um den ganzen eine Nachprüfung zu geben? Das stimmt ja alles irgendwie nicht..
 

axellino

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Guten Morgen :wink:

Was kann ich denn machen.. um den ganzen eine Nachprüfung zu geben? Das stimmt ja alles irgendwie nicht..
Ruf da gleich heute Morgen bei dieser "Öra" an und mache einen Termin und sage auch gleich das die Hütte brennt und Du schnellstens ein Termin brauchst.

Wie gut und kompetent man Dir dort weiterhelfen kann und wird, darüber habe ich keine Erfahrungen.
Hier in Niedersachsen gehe ich zum Amtsgericht und versuche einen Beratungshilfeschein zu bekommen, mit den ich dann ein Anwalt aufsuchen kann.

Du brauchst aufjedenfall prufessionelle Unterstützung und das sollte ein Anwalt für Sozialrecht sein.
Die Berechnung der Rückforderung stimmt nicht, so wie ich verstanden habe, wurde dein Widerspruch auf den Erstattungsbescheid verworfen oder nicht bearbeitet, es sind Fristen verstrichen usw. usw.

Also, in ein paar Stunden nen pott Kaffee aufsetzen :wink:
dann dort anrufen und den Sachverhalt darlegen und um ein sofortigen Termin bitten.

Info
Rechtsberatung ÖRA Hamburg - Stadt Hamburg
 

Unwi

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Soo.. nochmal hallo zusammen.. ich konnte das vorerst erstmal "abwenden" bzw. klären.. das mit dem Inkasso war ein Fehlalarm.. Das Jobcenter hat meinen Widerspruch bekommen und vergessen das weiterzugeben..

Jetzt hab ich noch ein wenig Zeit..

Wie sollte ich jetzt am besten vorgehen? Also hilfe bei der ÖRA einholen? Nochmal alles genau nachrechnen durchkalkulieren und eine Tabelle machen?


Und wie ist das jetzt eigentlich mit der FSJ Auflösung - und das nicht melden beim Amt danach? Hat man in diesem Zeitraum Anspruch auf Leistungen? Hat jemand Ahnung? Würd das nur aus Interessenshalber Wissen.
 

swavolt

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Nochmal alles genau nachrechnen durchkalkulieren und eine Tabelle machen?
Genau.
Das sollte aber jemand machen der sich damit auskennt. Leider ist das da in Hamburg mit der Öra nicht das Gelbe vom Ei.
 

Matze1

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Was ich nicht ganz verstehe:

Das Geld vom JC, sowie Kindergeld ist an meine Eltern gegangen.
Während des FSJ habe ich nur 378 Euro direkt auf mein Konto bekommen.
Deine Eltern kassieren das Geld für dich, du erhältst Geld vom FSJ-Träger und sollst nun ans Amt zurückzahlen? Was ist denn mit deinen Eltern, wenn die das Geld vom JC kassiert haben, würde ich das doch mit denen zusammen klären? So wie das klingt haben deine Eltern doch zu viel Geld für dich bekommen und das hätte ihnen, sofern ihr alle eine BG seid, doch auch auffallen müssen. Warum du dich nun allein um die Angelegenheit kümmern und warum du allein das Geld zurückzahlen sollst, erschließt sich mir hier leider nicht.
 
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