Früherer Erstantrag Kontoauszüge mit abgeben | Einsicht?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Freidom

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2015
Beiträge
91
Bewertungen
3
Hallo,

wenn bei einem früheren Erstantrag auf H4 die Kontoauszüge mit im Antrag abgegeben wurden, ist es möglich, z.B. durch geforderte Akteneinsicht durch Betroffene nach §25 SGBX zu sehen, ob diese sich noch in der Akte befinden und diese zur Mitnahme heraus zu fordern?

Danke!
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
7.908
Bewertungen
20.792
Akteneinsicht nach § 25 SGB X kann nur für ein laufendes Verfahren in Anspruch genommen werden. Wenn es also um einen früheren Antrag geht, der bereits abschließend und rechtskräftig beschieden wurde, kannst du dich nicht auf § 25 SGB X berufen.
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Akteneinsicht nach § 25 SGB X kann nur für ein laufendes Verfahren in Anspruch genommen werden. Wenn es also um einen früheren Antrag geht, der bereits abschließend und rechtskräftig beschieden wurde, kannst du dich nicht auf § 25 SGB X berufen.
Wie kommst du darauf. Jeder hat unabhängig eines Verfahrens auf Antrag das Recht zur Akteneinsicht.
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
9.188
Bewertungen
9.636
Aber egal wie: wie kommt man auf die Idee, man könnte dann einfach mal die Kontoauszüge, die zur Akte genommen wurden, ausheften und mitnehmen?!
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Wenn ein berechtigtes Interessse besteht, der Verdacht, dass mit den Unterlagen was nicht stimmt, kann man auch über einen Anwalt die Akten anfordern lassen.
 

Freidom

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 Oktober 2015
Beiträge
91
Bewertungen
3
Aber egal wie: wie kommt man auf die Idee, man könnte dann einfach mal die Kontoauszüge, die zur Akte genommen wurden, ausheften und mitnehmen?!
Mit einem kreativen Geist. Was ist so schlimm daran?

Zumal die Originalakten mittlerweile alle auch eingescannt werden oder schon sind. Daher bringt das "Vernichten" einer Papierversion einer digitalen Akte rein gar nichts.
Solche Daten müssen doch nach einiger Zeit vernichtet werden, oder nicht? Stichwort Aufbewahrungsfrist von Dokumenten.
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.602

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
7.908
Bewertungen
20.792
Z.B. Ich hatte bis letztes Jahr die Situation, dass ständig bereits eingereichte Einkommensnachweise erneut vom JC angefordert wurden. Irgendwann bin ich damit zum Anwalt, der die Unterlagen vom JC forderte.
Ich lese hier keine Rechtsgrundlage heraus. Oder soll @Freidom seinen Antrag auf Akteneinsicht jetzt damit begründen, dass der unbekannte Anwalt der Nutzerin @verona aus dem Elo-Forum die Unterlagen angefordert hat.
 

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
7.908
Bewertungen
20.792
Im Endeffekt kann man dann aber auch nur feststellen, ob die Kontoauszüge (oder sonstiges) noch in der Akte sind. Einen Anspruch darauf, dass diese entfernt oder herausgegeben werden, hat man nicht.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten