Früher war alles besser (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

druide65

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
24 Februar 2006
Beiträge
4.691
Bewertungen
287
Dass es früher besser war, glauben viele: Mehr als die Hälfte aller unter 35-Jährigen gibt an, dass es schwieriger für sie geworden ist, einen guten Arbeitsplatz zu finden. 48 Prozent sagen, dass die Chancen, ein anständiges Gehalt zu bekommen, geschrumpft seien. Besonders düster sieht es bei den Arbeitsbedingungen aus: 56 Prozent sagen, dass sich die Anforderungen und der Leistungsdruck im Beruf erhöht hätten.
Weiterlesen

Kann ich bestätigen.Als ich in den frühen achtziger Jahren in den Arbeitsprozess geworfen wurde....war es besser.

Jut...vielleicht ist es ja auch nur ein subjektives Empfinden.
 

hartzhasser

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
4 Juni 2006
Beiträge
649
Bewertungen
28
richtig, als ich mich damals 1979 bei einer Fahrradfabrik vorgestellt habe, haben die mich noch am Vorstellungstag ans Montageband gestellt, und Verdient hatte ich in dieser zeit auch gut, es wurde aber ab 1983 schlechter, Kurzarbeit und weniger Lohn .


lg hartzhasser
 

Hotti

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 April 2008
Beiträge
2.187
Bewertungen
16
Ich kann bestätigen das es früher besser war. 40 Jahre Erwebstätigkeit sagen mir das. Und früher, zu Zeiten der Vollbeschäftigung (wann war das noch?)hätte ich nichts gegen einer Form von Hartz IV gehabt. Da hätte man sich noch leicht von den faulen Obst trennen können. Nur, da hat es keinen gejuckt, der Laden lief ja. Aber doch nicht heute, wo kaum jemand eine echte Chance hat da heraus zu kommen. Jetzt werde ich wohl Prügel beziehen, denke ich mal. Aber ich sprech aus Erfahrung, bei uns sind einige, die damals Sozialhilfe erhielten, eingestellt worden. Und bei uns in der Firma war es echt gut. Da ist keiner geschindet worden und der Lohn stimmte. Bei uns war ein reiner Akkordbetrieb, indem die Mitarbeiter mit 150% abrechnen konnten. Und nehmt einmal heute nur in der kleinsten Lohngruppe(3)der IG-Metall, den Akkordrichtsatz und schlagt 50% drauf, dann wisst ihr, was bei uns schon im unteren Bereich verdient wurde. Und trotzdem, haben sich das sehr viele Sozialhilfeempfänger, die eine echte Chance bei uns hatten, nur einmal angesehen, waren am andern Tag krank, und sind dann gar nicht wieder gekommen. Lieber Sozialhilfe kassieren, als arbeiten. Das war das von mir beschriebene faule Obst. Ja früher war alles besser, und nun gehe ich in Deckung.
 
R

rEvOlUtIoN

Gast
Früher war alles besser !!??

Das bezweifle ich,ausser das unsere Politiker noch nicht so Korrupt waren !! Und der Beruf als Politiker noch angesehen war,heute ist es eine verlogene Bande die Entscheidungen Treffen ihres Vorteils wegen !!

Kohl und Schröder,Clement uva. haben nur diese Enscheidungen getroffen und die Vorteilnahme vorgezogen !!

Schröder ist doch das Paradebeispiel von Vorteilnahme im Amt !!

Und das Volk hat damals nicht besser und Schlechter gelebt als Heute.

Mal vom Krieg abgesehen,fing die Schuldenaufbau mit dem Wirtschaftswunder an !! Und vor allem Politiker und Beamte haben sich die Taschen gestopft !!

Und wenn sie versuchen Sozialkürzungen vor zu nehmen wird man auch an die Pensioen und Diäten kürzen !!

Da wird man ihnen schon die Waffe auf die Brust legen,sonst werden dies Heisse Jahre für sie !!

Alles ist erlaubt !!



greatz
 

Hotti

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 April 2008
Beiträge
2.187
Bewertungen
16
Ich erinnere mich noch an Kohls Worte "wir müssen alle den Gürtel enger schnallen, und der Kerl wurde immer fetter. Von seinen "Saumagen" den er immer gefressen hat bestimmt nicht. Und kurze Zeit danach flogen ihm Eier ins Gesicht, was habe ich mich gefreut, als eine Ei genau auf seine Brille geklatscht ist, und der Dotter herunter hing.
 

Donauwelle

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 Januar 2008
Beiträge
1.440
Bewertungen
125
Viele Jahre bedeutete eine Ausbildungsstelle in einem großen oder mittelgroßen Betrieb schon, dass man danach sicher in einen unbefristeten Vertrag übernommen wird, es sei denn, man baute wirklich großen Mist.

Heutzutage gilt das nicht mal dann, wenn man überdurchschnittliche Leistungen bringt.
 
E

ExitUser

Gast
Viele Jahre bedeutete eine Ausbildungsstelle in einem großen oder mittelgroßen Betrieb schon, dass man danach sicher in einen unbefristeten Vertrag übernommen wird, es sei denn, man baute wirklich großen Mist.

Heutzutage gilt das nicht mal dann, wenn man überdurchschnittliche Leistungen bringt.

Damals war z.B. vollautomatisierte Produktion seltener, die menschliche Arbeitskraft häufiger vertreten.
 

Linchen0307

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.166
Bewertungen
67
Zu meiner Zeit, als ich in die Lehre ging, gab es selbst für Jugendliche ohne Hauptschulabschluss eine Ausbildungsstelle. Damals galt aber auch noch der Spruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre und die Lehrlinge hatten weniger Rechte als Heute.
Man kann es drehen wie man will, auf der einen Seite war der Ausbildungsplatz fast garantiert und auf der anderen Seite suchst du verzweifelt nach nem Ausbildungsplatz, dafür aber mit unglaublichen (auf meine Zeit bezogen) Rechten.
 

Hotti

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
29 April 2008
Beiträge
2.187
Bewertungen
16
Zu meiner Zeit, als ich in die Lehre ging, gab es selbst für Jugendliche ohne Hauptschulabschluss eine Ausbildungsstelle. Damals galt aber auch noch der Spruch: Lehrjahre sind keine Herrenjahre und die Lehrlinge hatten weniger Rechte als Heute.
Man kann es drehen wie man will, auf der einen Seite war der Ausbildungsplatz fast garantiert und auf der anderen Seite suchst du verzweifelt nach nem Ausbildungsplatz, dafür aber mit unglaublichen (auf meine Zeit bezogen) Rechten.
Ich habe Tischler gelernt. Und mein damaliger Chef, dem die Schreinerei gehörte war ein reines Nervenbündel. Beim Türen einsetzen habe ich beim tragen einer Tür ins obere Stockwerk (Hotel Ostmeier 5 Stock)mal ein schwere Eichentür geschrottet, ich konne nicht mehr und hatte die Tür ticken lassen. Chefle war kurz vor den Nervenzusammenbruch und hat mich in den Hintern getreten. Geistesgegenwärtig habe ich sein Bein fest gehalten, und Chefle ist auf die Fresse gefallen. Darauf folgte fast Entlassung. Ich war erst 15 Jahre alt. Ich hatte das dann meinen Eltern erzählt, und mein Papa hat dann mit Chefle ein Gespräch geführt, und ich durfte dann bleiben. Aber trotz der schlechteren Rechte, man hatte eine Lehrstelle. Allerdings nach der Lehre durfte ich gehen. Ich fing dann in einer Elektrofirma an, wo ich fast 35 Jahre einen guten Job hatte, bis der Amerikaner den Laden kaufte, und die Firma zerstückelt hat. Die haben eine ganze Abteilung platt gemacht und die Arbeitsplätze verlagert. Seitdem habe ich eine Phobie gegen Amerika.
 

Linchen0307

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juni 2005
Beiträge
2.166
Bewertungen
67
Ich hatte einen guten Job, seiner Zeit bei der RAG (Verwaltung), dann kam WC und die Zechenschliessungen und nun hab ich ne WC Phobie!
Ich hatte Glück und kam noch mal in meinem alten Job unter (MTA):icon_twisted:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten