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Frontal21 vom 30.6.09 Dumpinglöhne für Zimmermädchen

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Hotti

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#1
ausgebeutete Zimmermädchen

Gestern im TV bei Frontal 21

Kotzbeutel vorher bereit legen. Ich kann nur jeden empfehlen die schwarz/gelben nicht zu wählen. Keine Partei die keinen Mindestlohn einführen will.
 

Jesaja

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#2
AW: ausgebeutete Zimmermädchen

Vielleicht sollten die ausgebeuteten Zimmermädchen ganz in der Tradition Friedrich Augusts des III. verkünden :
"Macht Euren Dreck doch alleene".

Wenn die erlauchten Neoliberalen, die immer behaupten wollen, dass es doch besser ist wenig zu verdienen, als gar keine Arbeit zu haben, und dass die Schlechtbezahlten sowieso unterqualifizierte Minderleister sind,die sonst nichts können, auf ihrem selbstfabriziertem Dreck hocken bleiben müssen,und ihn keiner mehr für sie weg macht, oder sie im Krankenhaus unversorgt und unbeachtet eingehen, oder wenn sie allein und vergessen im Altersheim vegetieren und sich keiner mehr um sie schert, vielleicht werden sie dann endlich kapieren, wie wichtig Putzleute, Straßenreiniger, Pflegekräfte, und Hilfsarbeiter für die Gesellschaft sind, und deswegen auch entspechend entlohnt werden müssen.
 

Demokrator

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#3
Dumpinglöhne für Zimmermädchen

"Die schwarzen Schafe bestrafen"

von Birte Meier und Joe Sperling
In einigen deutschen Hotels arbeiten immer noch Zimmermädchen, die weit weniger als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn verdienen. Viele von ihnen sind auf Lohnzusatzleistungen vom Arbeitsamt angewiesen. "Der Staat subventioniert Luxushotels", kritisiert deshalb Professor Gerhard Bosch von der Universität Duisburg-Essen im Frontal21-Interview. Damit der Mindestlohn in der Branche greift, fordert der Arbeitsexperte, die Kontrollen zu verschärfen.

Quelle:ZDF

Frontal21 - ZDF.de
 

Demokrator

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#4
Meine eMail an B+K

Von: DerDemokrator <mailto:derdemokrator@aol.de>
Datum: 03.07.2009 02:45:00
An: mailberlin@BplusK.de <mailto:mailberlin@BplusK.de>
Betreff: Echte "Saubermänner" wie Sie und ihre "blütenreine" Kundschaft vom Elbflorenz, Dorint, Ferienpark Oberwiesenthal und Bundesregierung!

An
B+K Dienstleistung GmbH
Wolfensteindamm 9
12165 Berlin
Telefon: 030/847 85 0
Telefax: 030/847 85 200
mailberlin@BplusK.de

Ich habe soeben gesehen mit welchen Gangstermethoden ihre Firma, aber wohl nicht nur die, arbeitet.

Man sollte vor die Luxushotels :

Elbflorenz, Dorint (Dresden) sowie den Ferienpark Oberwiesenthal

an deren Spitze wohl ähnliche Strolche arbeiten wie bei Ihnen in der GL, Mahnwachen aufziehen lassen, damit deren Gäste endlich erfahren mit wem man es bei den "Saubermännern" von B+K wirklich zu tun hat. Das der Bundestag ihre Dienste ebenfalls in Anspruch nimmt zeigt, wieviel verlogenes Gesocks sich auch dort offensichtlich rumtreibt.

Ich könnte kotzen.

Man sollte überprüfen ob das nicht Sklaverei und irgendwie strafbar ist.

Angewidert
DerDemokrator
 
E

ExitUser

Gast
#5
Rein praktisch gesehen könnten die ARGEn, wenn sie am Aufstocken sind, zu niedrige gezahlte Löhne erfassen und die Arbeitgeber der zuständigen Staatsanwaltschaft melden. Sind Löhne gesetzlich tätsächlich mit einer Untergrenze versehen und wird diese unterschritten, handelt es sch m. E. um Unterschlagung.

Wäre mal 'ne echte Aufgabe, statt "Kunden" zu bespitzeln.
 

Rounddancer

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#6
Selbst in den USA schaffen es die Hotels, Zimmermädchen unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns zu bezahlen. Dies mit der Begründung, daß die sich den Rest über das Trinkgeld bei den Gästen durch gute Leistung selbst verdienen sollten.


Das Schlimme ist, daß es Mode, und zum Teil wirtschaftliche Notwendigkeit (da Stadtverwaltungen immer mehr, und besonders höherklassige Hotels in ihre Städte einplanen und anwerben, wurden und werden weit mehr Hotels gebaut, als nötig, und die sitzen dann auf einer miesen Bettenbelegung von oft unter 40 Prozent, doch die Kostendeckung fängt bei einer durchschnittlichen Belegung von 43 Prozent erst an), daß sich Hotels darauf beschränken, Zimmer zu vermieten und das zu bewerben. Und so wurde die Zimmerreinigung, von der Hausdame abwärts, aber auch der Nachtportier, an Fremdfirmen vergeben. Da aber diese Firmen auch was verdienen müssen, das bei den Hotels aber nicht zu holen ist, wird das Personal ausgetrickst und um Teile ihres Lohnes betrogen.


Was kann, was muß Berlin tun? Unverzüglich müssen auch explizit Hoteldienstleistungen mit ins Entsendegesetz für Gebäudereiniger hinein, damit würde die Lücke gestopft, daß einfach diese Mitarbeiter nicht zur (mit Mindestlohn versehenen) Gebäudereinigerbranche gezählt, und statt per Stunde, per geputztem Zimmer bezahlt werden.
 

sogehtsnich

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#7
die weit weniger als den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn verdienen
Ich verstehe nicht, wieso man jetzt so einen Aufriss wegen Dumpinglöhnen macht?

Im Osten zahlen zwei drittel der Firmen schon seit fast 20 Jahren Dumpinglöhne und es hat sich keine Sau dafür interessiert!
 

Hotti

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#8
Ich verstehe nicht, wieso man jetzt so einen Aufriss wegen Dumpinglöhnen macht?
Was du hier Aufriss nennst, nenne ich eine Sauerei
Im Osten zahlen zwei drittel der Firmen schon seit fast 20 Jahren Dumpinglöhne und es hat sich keine Sau dafür interessiert!
Na dann wird es langsam mal Zeit das sich jemand dafür interessiert oder nicht?
 

sogehtsnich

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#9
Na dann wird es langsam mal Zeit das sich jemand dafür interessiert oder nicht?
Ja und wer? Robin Hood?
Dieser Verstoß gegen geltendes Recht wird genauso von der Regierung geschützt und geschürt, wie die Hartz IV Gesetze.
Wer sich als Betroffener dagegen wehrt, sitzt kurzerhand auf der Straße und hat gar nichts mehr und Außenstehende haben nichts zu melden!
Arbeitsgericht....die verweisen aufs Sozialgericht und die würgen das ganze dann ab.
 

Merkur

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#10
Es sind nicht nur die Löhne ,nee man soll auch zum Teil 14 Tage auf Probe ohne Bezahlung arbeiten um zu sehen ob die Leute sich eigenen würden.
Die Politik hat mit Ihren Gesetzen Tür und Tor zur Barbarei geöffnet.
 
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