Fristlose Kündigung meinerseits durch Wasserschaden - muß ARGE Umzug zahlen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Moin liebes Forum,

vielleicht weiß hier einer/eine etwas Genaueres über die Gesetzeslage?

Habe seit ca. 6-8 Wochen Schimmel und Feuchtigkeit im Bad durch unsachgemäß renovierte Whg über mir.
Dem Vermieter wurde jetzt eine Frist gesetzt mit Mietminderung. Diese Frist muß und werde ich natürlich noch abwarten.
Nach dem Gesetz stellen wohl Schimmel und Feuchtigkeit Gründe für eine fristlose Kündigung dar.

Jetzt die alles entscheidende 1 Mill.-Frage: müßte die ARGE die Umzugskosten übernehmen - da ja ein objektiver Grund vorliegt - oder müßte ich die Kosten selber tragen?

Hat einer eine Idee?

Gruß
Walter
 
E

ExitUser

Gast
Frist abwarten, dann Schaden protokollieren, Beweisfotos usw..., eventuelle Gesundheitsschäden bei Kindern auch protokollieren... Wenn Vermieter nichts macht, dann Mietminderung nach Schreiben an Vermieter !!googel mal wie viel man üblicherweise nimmt...

Dann Antrag auf Umzugsgenehmigung aus den beschriebenen Folgen heraus...Bringt dir aber nichts ,wenn der Vermieter Abhilfe schafft... da wäre dann auch die Frage ob der Vermieter, wenn die Wohnung nicht mehr bewohnbar ist ohne Gesundheitsschaden dir nicht den Umzug zahlen muss...

Indem Fall wegen Erteilung der Umzugsgenehmigung durch das JC Antrag darauf stellen, das der Außendienst vorbeikommt sich das ansieht..dabei dann besser einen Zeugen bei der Besichtigung dabei haben.
 
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hallo überflüssig44,

danke für schnelle Replik.

google liefert auch nur Vergleichswerte bei der Höhe der Minderung. Ich habe jetzt erst einmal 10% angesetzt und auch angedroht den Mangel auf seine Kosten renovieren zu lassen.

Ich gehe natürlich auch davon aus, dass der Vermieter das macht, aber das ist so ein ganz spezieller Vogel - Sorte Abkassierer und sich um nichts kümmern. Jeder im Haus hat Probleme mit dem.

Werde nächste Woche mit oder ohne Beratungsschein zum Anwalt tigern - exkrement Probleme.

@all
Bei diesen ganzen Schrottbuden die so auf dem Wohnungsmarkt sind, muß man schon von vornherein eine Rechtsschutzversicherung mit einplanen - nichts als Ärger mit diesen Wohnlöchern.
 
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@lpadoc

Natürlich ist jeder Fall einzelnd zu betrachten, aber deine Sichtweise ist mit Vorsicht zu genießen. Nur wenn das Problem nicht beseitigt wird oder werden kann, stellt sich für mich diese Wohnung als unzumutbar dar. Ich gehe nicht jeden Tag in ein Bad und schaue zu, wie der Feuchtigkeits- und Schimmelfleck wächst und wächst - das ist mal sicher.

Bei einer, dazu noch massiven Schimmelbildung bejaht die Rechtsprechung aus Gründen der erheblichen Gesundheitsschädlichkeit mindestens bei Unbehebbarkeit des Problems die Unzumutbarkeit und damit die Gültigkeit einer außerord. Kündigung.
Quelle
 
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