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Fristlose Kündigung durch den vermieter !

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Nicht offen für weitere Antworten.

volvofreak1975

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Folgender Sachverhalt :

Wir Familie mit 3 Kinder sind seit 01.11.2002 in eine Mietwohnung eingezogen die Miete wurde immer pünktlich überwiesen. Es bestehen keine Mietschulden bei dem Vermieter .

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Da unser Parkett renovierungsbedürftig sei habe ich den vermieter angesprochen telefonisch das Gespräch hat meine Frau mitgehört die Reparatur wurde, wurde aber Strikt abgelehnt. Am nächtesten erhielten wir ,,fristlose Kündigung,, vom Vermieter in der Kündigungschreiben steht drin das ich den Vermieter Beledigt hätte mit dem Satz,, Ach leck mich doch am A----,, was aber gar nicht stimmt weil das Gespräch hat ja meine Frau mitgehört an dem Tag .

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Mit dem Kündigungsschreiben war ich beim Anwalt für Mietrecht,, mein Anwalt meint die fristlose Kündigung sei unwirsam ! Die gegenerische Seite meint die Kündigung ist wirksam ich hätte den Mitarbeiter Beledigt was aber gar nicht stimmt ... Es ist Aussage gegen Aussage

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Mein Rechtsanwalt für Mietrecht meint die Kündigung ist UNWIRSAM !

Jetzt sind 2 Monate vergangen als ich heut schreibem vom Amtsgericht bekam wegen der Räumng der Termin wurde auf 3.2.2010 festgesetzt. Verhandlung

Meine Frage ist wie wird der ..liebe Richter ,, die Kündigungsschreiben entscheiden ?
Es war ganz normales Gespräch zwischen mir und dem vermieter das Gespräch hat ja meine Frau mitgehört und der Vermieter wurde nicht beledigt !

Mein Anwalt meint auch die Kündigung sei UNWIRKSAM was maein ihr dazu und wie wird der Richter darüber entscheiden .

Weil ich bin verheiratet und habe 3 kleine Kinder und in der heutigen Zeit ist es schwer eine passende Wohnung zu finden .
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E

ExitUser

Gast
#2
Wie Du schon geschrieben hast, Aussage gegen Aussage, aber auch der Vermieter muss diese Aussage von Dir erstmal beweisen und das kann er nicht.

Ob jetzt Deine Frau als Zeugin zugelassen wird, weis ich nicht, aber ich denke, Ihr habt gute Chancen drin zu bleiben (wenn Du in der Verhandlung ruhig bleibst und Dich nicht provozieren lässt).

:icon_smile:
 

Helga Ulla

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#3
Erst einmal herzlich willkommen im Forum, soviel Zeit muss sein.

Warum im Himmels willen habt ihr kein Übernahme Protokoll gemacht bei der Anmietung.

Glaube aber auch hier habt ihr mit einem Anwalt gute Chancen, zu gewinnen. Wie alt sind deine Kinder? Noch sehr klein?
Wenn starke Schäden am Parkett sind, fotografiere die, damit Du auch beweisen kannst, das diese in der kurzen Wohndauer nicht entstanden sein dürften. Vielleicht kann der Anwalt damit etwas anfangen.

Des weiteren wie Sancho schon sagte, behaltet die Ruhe, werde nicht laut und gib dem Gericht keinen Grund dich zu massregeln.

Vielleicht hat der Vermieter einen besseren Nachmieter gefunden und will euch los sein. Das hätte er sich aber vorher überlegen sollen.
Viel Glück
 
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#4
und wenn du verlieren solltest,

so hast du noch viele monate zeit dir eine andere wohnung zu suchen

KEINE SORGE

aber dränge deinen vermieter schriftlich darauf den parkettboden zu renovieren


er versucht wohl so sich um die erneuerung sich vorbei zu drücken



und sonst gehst du zum mieterverein, die sind echt stark drauf
 

hartz4

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#5
so siehts aus...der vermitter steht alleine da mit seiner aussage...ich denk mal nicht, dass er das gespräch aufgezeichnet hat und sicher war sein telefon auch nicht auf *laut* gestellt, so das er wahrscheinlich keinerlei zeugen benennen kann :biggrin:
du darfst natürlich keinesfalls sagen *entschuldigung*...wäre eine schuldanerkenntnis...
das du das mit anwalt durchziehst, ist zwingend notwendig...kleine leute verlieren schnell mal bei gericht, obwohl sie recht haben...
recht haben und recht bekommen sind bei uns ja zweierlei dinge :icon_kotz:
schön wäre es noch wenn man dem vermieter beweisen könnte, dass er schlecht hört :icon_party:
in der kündigung steht auch nur drin das es aufgrund beleidigung sein soll? dann kann dir eigentlich nix passieren...der tatbestand ist nicht erfüllt
 
E

ExitUser

Gast
#6
§ 569
Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund
§ 569 BGB Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund

Die fristlose Kündigung durch den Mieter

Wenn der letzte Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt und die Hutschnur endgültig platzt, greifen viele zum letzten Mittel und sprechen die fristlose Kündigung aus. Mietern steht dieser Weg durchaus offen. Sie sollten diese Türe allerdings nicht alleine und schon gar nicht unbedacht öffnen. Damit würden sie sich auf gefährliches Terrain begeben, auf dem jeder Schritt zum Sturz führen kann. Die fristlose Kündigung durch den Mieter verlangt gewisse Voraussetzungen, damit sie statthaft ist und anerkannt werden muss. Die Sonderkündigungsmöglichkeiten, die per Gesetzt aufgezeigt werden, bewegen sich in einem recht kleinen Radius.

Fristlos gekündigt werden darf, wenn nachgewiesen ist, dass der Vermieter den Hausfrieden in erheblichem Maße stört und somit seine ihm auferlegten Pflichten verletzt. Ab wann das genau der Fall ist, lässt sich nur schwer sagen. Das gilt auch für Mängel in und an der Wohnung, die mit einer Gefährdung der Gesundheit einhergehen oder die die Nutzung des Wohnraums beeinträchtigen. Hier kommt hinzu, dass der Vermieter über die Mängel informiert werden und ihm die Gelegenheit gegeben werden muss, die Mängel zeitnah unter Angabe einer Frist zu beseitigen. Erst, wenn der Vermieter diese Frist verstreichen lässt, ohne sich darum zu kümmern, dass die Wohnung in einen nutzbaren Zustand versetzt wird, besteht die Möglichkeit der fristlosen Kündigung. Entscheidet später ein Gericht, dass die Mängel unerheblich waren, also nur von geringem Umfang waren, wird es für den Mieter teuer. Er muss die Miete für die Zeit nachzahlen, die das Mietverhältnis bei einer ordentlichen Kündigung noch gedauert hätte. Eine Mietminderung wäre dann der bessere Weg gewesen.
Fristlose Kündigung und Sonderkündigung durch den Mieter - neues Mietrecht einfach erklärt

angebliche Beleidigung ist kein außerordentlicher Grund.
 

hartz4

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#7
Sancho es geht nicht um die kündigung durch den mieter, sondern der vermieter will ihm kündigen ;)
 

Arania

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#8
Natürlich ist die Frau als Zeugin zugelassen, aber sie muss wenn sie bei einer Klage vor Gericht aussagt die Wahrheit sagen , sonst kann sie wie jeder andere Zeuge auch belangt werden, sie kann natürlich die Aussage verweigern, aber das wäre in diesem Falle ja kontraproduktiv
 

tunga

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#9

Jetzt sind 2 Monate vergangen als ich heut schreibem vom Amtsgericht bekam wegen der Räumng der Termin wurde auf 3.2.2010 festgesetzt. Verhandlung
Ich glaube, dass ihr gute Chancen habt, dort nicht schnell raus zu müssen wegen der/Eurer Umstände - frage mich allerdings, wie denn der Vermieter sooo schnell eine Räumung zu so einem nahen Termin erwirken konnte?
Normalerweise kann eine so schnelle Räumung der Wohnung nicht wegen so einem `lapidarem´Grund erwirkt werden - selbst wenn - eine Räumung dauert doch so um einige Monate, wenn nicht Jahre länger.
 

hartz4

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#10
*Jetzt sind 2 Monate vergangen als ich heute das Schreiben vom Amtsgericht bekam, wegen der Räumung. Der Termin wurde auf den 3.2.2010 festgesetzt*

tunga der vermieter hat keinen termin für die räumung, sondern an dem tag ist der termin wegen der räumung...
ich musste auch erst zweimal lesen, aber ich glaub so ist es gemeint ;)
 
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#12
Selbst wenn der Vorwurf berechtigt wäre, wenn es so einen Spruch per Telefon nachweislich (geht nur wenn der Anruf augezeichnet wurde) gäbe, so ist doch die geforderte Konsequenz unangemessen. Ein ferner Vermieter wird hier nur die Kosten und ggf. ein Ermittlungsverfahren ernten können.
 
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