frisch zusammengezogen u. in ein anderes Bundesland,gleich Bedarfsgemeinschaft?!

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gabsi11

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recht schönen guten abend.
Ich komm gleich zum Thema.
Meine Freundin hatte ca.1 Jahr eine Fernbeziehung. Sie und ihr Freund sahen sich 4 x. Um sich besuchen zu können borgten sie sich mal gegenseitig ein paar Euro (per Überweisung,ging ja nicht anders). Nun zog sie im Dezember 07 zu ihren Freund (von Bayern nach NRW,mit Genehmigung der Arge),in eine Wohnung die sie sich zuvor gemeinsam gesucht hatten.
Ein weiterer Aspekt,vor Ort kann sie sich besser um eine Stelle bewerben,denn alle Bemühungen von hier aus waren Ergebnislos. Und hier bekam sie bisher keine Arbeit.
Jetzt läufts da aber so ab:
Arbeitslosmeldung und Jobcenter bei der Arbeitsagentur.
ALG II Antrag und Wohngeld,ist beides beim Sozialamt zu beantragen.
Diese widerum haben meine Freundin und ihren Freund gleich als Bedarfsgemeinschaft eingestuft,weil sie sich vor dem Zusammenzug mal was geborgt hatten.
Nun will sie dagegen vorgehen,weiß aber nicht wie. Denn immerhin kennen sich die beiden kaum,und wollen auch keine Bedarfsgemeinschaft sein.
Was ich mitbekommen habe streiten die beiden bisher sehr viel.

Wie kann sich meine Freundin gegen diesen Bescheid wehren?
Weiß jemand Rat,oder hat schon solche Erfahrungen machen müssen?
Bin für jede Antwort dankbar.
Einen schönen abend noch und
LG gabsi
 

Heiko1961

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recht schönen guten abend.
Ich komm gleich zum Thema.
Meine Freundin hatte ca.1 Jahr eine Fernbeziehung. Sie und ihr Freund sahen sich 4 x. Um sich besuchen zu können borgten sie sich mal gegenseitig ein paar Euro (per Überweisung,ging ja nicht anders). Nun zog sie im Dezember 07 zu ihren Freund (von Bayern nach NRW,mit Genehmigung der Arge),in eine Wohnung die sie sich zuvor gemeinsam gesucht hatten.
Ein weiterer Aspekt,vor Ort kann sie sich besser um eine Stelle bewerben,denn alle Bemühungen von hier aus waren Ergebnislos. Und hier bekam sie bisher keine Arbeit.
Jetzt läufts da aber so ab:
Arbeitslosmeldung und Jobcenter bei der Arbeitsagentur.
ALG II Antrag und Wohngeld,ist beides beim Sozialamt zu beantragen.
Diese widerum haben meine Freundin und ihren Freund gleich als Bedarfsgemeinschaft eingestuft,weil sie sich vor dem Zusammenzug mal was geborgt hatten.
Nun will sie dagegen vorgehen,weiß aber nicht wie. Denn immerhin kennen sich die beiden kaum,und wollen auch keine Bedarfsgemeinschaft sein.
Was ich mitbekommen habe streiten die beiden bisher sehr viel.

Wie kann sich meine Freundin gegen diesen Bescheid wehren?
Weiß jemand Rat,oder hat schon solche Erfahrungen machen müssen?
Bin für jede Antwort dankbar.
Einen schönen abend noch und
LG gabsi
Moin gabsi11,
man soll mich steinigen, aber was ich rot markiert habe, spricht für eine Eheähnliche Gemeinschaft. Das diese Paare schon aus finanziellen Gründen keine Bedarfsgemeinschaft sein wollen, ist verständlich. Zählt aber nicht. Diese Regelung ist ja auch ne Sauerei. Mir geht es ähnlich.
Legt erst mal einen Widerspruch ein.
 

gabsi11

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Danke Dir für die schnelle Antwort. So gesehen hast ja recht. Doch die beiden haben sich in nem Chatroom kennengelernt u. sich wirklich nur 4x gesehen,ansonsten nur gechattet und telefoniert. Mir kann keiner erzählen das man sich so wirklich kennenlernt.Doch erst wenn man zusammen wohnt. Und da sie erst jetzt zusammen gezogen sind kann man doch nicht von einer eheähnlichen Gemeinschaft ausgehen,zumal das 1te Jahr von solchen Vermutungen (oder Unterstellungen) frei bleiben soll?

Es geht Dir ähnlich? Dann verstehst Du sicher dies Problem. Ich werde Euch über den "Werdegang" weiter informieren. Auch über meinen eigenen. LG gabsi
 

Arania

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Wenn sie sich nicht mehr verstehen und nur noch streiten, sollte sie sich vielleicht wieder eine eigene Wohnung nehmen, die muss die ARGE dann wieder bezahlen
 

ichnunwieder

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Siehe hier im Anhang! Damit ist die Frage beantwortet! Nein, sie leben nicht in einer Bedarfsgemeinschaft! Mit freundlicher Unterstützung der ARGE Halle SGB II GmbH!
 

Anhänge

  • V-Alg2-Antrag-Zusatzblatt5-Partnerschaft.pdf
    262,2 KB · Aufrufe: 116

gabsi11

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Danke für den Tip. Hatte ihr das Zusatzblatt zugeschickt,weil sie dies beim ALG II Antrag vom Sozialamt nicht mitbekommen hatte. Nur zählt dieser nicht bei diesem Sozialamt,wird nicht anerkannt und deswegen auch nicht rausgegeben.
Im übrigen hatte ich bei der Arbeitsagentur in Nürnberg nachgefragt,ob nicht alle ALG II Anträge (Hartz IV) und Zusatzblätter im Bundesgebiet gleich sein müssen. Folgende Antwort bekam ich:

"Ihre Anfrage kann leider nicht durch die Arbeitsagentur beantwortet werden.
Wenden Sie sich bitte an die optierende Kommune des Kreises ......."

Danke,daß wars. Also keine Antwort von dieser Stelle.

Wir müssen uns eben gegenseitig helfen!
Danke nochmal und ein schönes WE
viele Grüße gabsi
 

gabsi11

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Danke Arania. Aber sie sind ja erst zusammengezogen,und lernen sich erst kennen. Glaub nicht das sie gleich "die Flinte ins Korn wirft". Und wenn sie doch dieses Jahr noch auszieht,dann kommt sie nach Bayern zurück (hat sie gesagt). Denn dort kennt sie niemanden bis jetzt. Außer ihren Freund.
Trotzdem Danke für den Hinweis.
Dir auch ein schönes WE und
viele Grüße gabsi
 

ichnunwieder

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Doch, doch! Das zählt schon im ganzen Bundesgebiet.Die Veraussetzungen müssen überall gleich sein nach dem Gleichheitsprinzip. Wenn nun die ARGE oder das Sozialamt zu blöd sind, Widerspruch einlegen und beim zuständigen SG Klage einreichen.Soweit lassen die das nicht kommen, die wissen, das sie unterliegen.Du wirst sehen, die geben nach. Die gehen grundsätzlich erst einmal davon aus, das sich die Betroffenen vielleicht nicht wehren. Wenn sie doch so blöd sind, werden sie verlieren.
 

ichnunwieder

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Doch, doch! Das zählt schon im ganzen Bundesgebiet.Die Veraussetzungen müssen überall gleich sein nach dem Gleichheitsprinzip. Wenn nun die ARGE oder das Sozialamt zu blöd sind, Widerspruch einlegen und beim zuständigen SG Klage einreichen.Soweit lassen die das nicht kommen, die wissen, das sie unterliegen.Du wirst sehen, die geben nach. Die gehen grundsätzlich erst einmal davon aus, das sich die Betroffenen vielleicht nicht wehren. Wenn sie doch so blöd sind, werden sie verlieren.
 

Heiko1961

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Doch, doch! Das zählt schon im ganzen Bundesgebiet.Die Veraussetzungen müssen überall gleich sein nach dem Gleichheitsprinzip. Wenn nun die ARGE oder das Sozialamt zu blöd sind, Widerspruch einlegen und beim zuständigen SG Klage einreichen.Soweit lassen die das nicht kommen, die wissen, das sie unterliegen.Du wirst sehen, die geben nach. Die gehen grundsätzlich erst einmal davon aus, das sich die Betroffenen vielleicht nicht wehren. Wenn sie doch so blöd sind, werden sie verlieren.
Wenn sie es wüssten, wären die Gerichte nicht so überlastet.:icon_pfeiff:
Sie sind es, sie sind es...:icon_kratz:
 

gitta2

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Doch, doch! Das zählt schon im ganzen Bundesgebiet.Die Veraussetzungen müssen überall gleich sein nach dem Gleichheitsprinzip. Wenn nun die ARGE oder das Sozialamt zu blöd sind, Widerspruch einlegen und beim zuständigen SG Klage einreichen.Soweit lassen die das nicht kommen, die wissen, das sie unterliegen.Du wirst sehen, die geben nach. Die gehen grundsätzlich erst einmal davon aus, das sich die Betroffenen vielleicht nicht wehren. Wenn sie doch so blöd sind, werden sie verlieren.

Ich habe für meinen Sohn nebst Freundin auch eine Klage fertigen müssen. Bei denen war's ähnlich. Sind aus zwei verschiedenen Bundesländern zusammen gezogen und wurden von der ARGE als BG deklariert.

Wir haben von zwei Richtern die Bestätigung erhalten, dass keine BG vorliegt - und die ARGE hat sich erlaubt, noch nicht mal eine Stellungnahme - es war mit Fristsetzung - dazu abzugeben. Die sind absolut ignorant, wollen es vielleicht aussitzen. Das macht ihre Aussichten auch nicht erfolgreicher!

Ich melde mich wieder, wenn die Entscheidung gefallen ist.
 

gabsi11

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Hay Gitta.
Danke für Deine Benachrichtigung.Schön zu wissen daß man nicht allein steht.
Auch ich werd mich melden wenn ich Näheres erfahre,bzw. wies weitergegangen ist.Jetzt erhebt meine Freundin erstmal Widerspruch.
Also bis bald und
LG gabsi
 
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