Frisch arbeitslos - suche Tipps zu Antragstellung usw.

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Psegendza

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Infos aus erster Hand für einen neuen Arbeitssuchenden.

Hallo!
Ich bin vor kurzem arbeitssuchend geworden und möchte hiermit fragen, ob mir jemand wichtige Tipps zur Antragsstellung und (wenn nötig) zukünftiger Zusammenarbeit mit der Arge geben könnte.

Des Weiteren möchte ich gerne wissen, wieso ich mich auf ein Vermittlungsvorschlag nicht per Email bewerben sollte.

Außerdem wird hier empfohlen, seine Emailadresse und Telefonnummer der Arge nicht preiszugeben. Wieso?

Ps: Da ich mit dem Handy online bin, verzeiht mir bitte, dass ich mich noch nicht durch das Forum gelesen habe.

Danke im Vorraus!
 

Hamburgeryn1

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AW: Wichtige Infos aus erster Hand für einen neuen Arbeitssuchenden

Hallo! Willkommen im Forum. :icon_smile:
Ich bin vor kurzem arbeitssuchend geworden
und möchte hiermit fragen, ob mir jemand
wichtige Tipps zur Antragsstellung und (wenn
nötig) zukünftiger Zusammenarbeit mit der
Arge geben könnte.
  • Ganz wichtig ist, dass du alles was du abgibst - Anträge, Unterlagen, ect. nur gegen Quittung abgibst.
  • Kontoauszüge, Personalausweise, Mietverträge dürfen angesehen aber nicht kopiert werden!
  • Es gibt keine "Antragsabgabetermine" - wird der Antrag nicht angenommen, gebe ihn bei der Krankenkasse, Polizei oder DRV ab - gegen Quittung natürlich.
  • Der Antrag ist an keine Form gebunden - es reicht zunächst sogar der schlichte Satz :"Hiermit beantrage ich AlgII."
  • Die Abgabe eines ALG-II-Antrages darf nicht an Bedingungen geknüpft werden, wie z.B. eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) zu unterschreiben.
  • Bevor nicht über dein AlgII-Antrag positiv beschieden wurde, dürfen sie dir nicht mal eine vorlegen.
  • Erhälst du bereits AlgII, darf dir eine EGV nur dann vorgelegt werden, wenn du erwerbsfähig bist - bestehen Zweifel, muss zunächst der ärztliche Dienst (äD) eingeschaltet werden.
  • Medizinische Angelegenheiten - egal ob psychsich oder physisch, private, persönliche Obliegenheiten oder schwammig formulierte "Stabilisierungen" aller Art, die Aufforderung medizinische Unterlagen oder Schweigepflichtsentbindungen der SB vorzulegen, gehören nicht in eine EGV.
  • Solltest du zum äD geschickt werden, bist du verpflichtet dort hinzugehen.
  • Du bist vorher allerdings nicht verpflichtet Scheigepflichtsentbindungen oder med. Unterlagen zu unterschreiben bzw. vorzulegen - auch nicht in versiegelten Umschlägen.
  • Du solltest nie allein aufs Jobcenter (JC) gehen, nur mit mindestens einem Beistand. (§ 13 SGB X) Ein Beistand darf nur dann zurückgewiesen werden, wenn er zum "sachgemäßen Vortrag nicht fähig ist" - also betrunken oder aggressiv ist.
  • Die Zurückweisung eines Beistandes hat der SB schriftlich zu begründen.
  • Die Zurückweisung eines Beistandes ist ein sofortiger Grund das Gespräch abzubrechen.
  • Lass dir ein Erscheinen im JC stets auf deiner Vorladung (vom JC "Einladung genannt) mit Stempel und Unterschrift bestätigen. So bist du immer auf der sicheren Seite.
  • Rede mit dem Sachbearbeiter (SB) über nichts persönliches, privates und lass dich von ihm nicht einlullen. Glaube ihm keine Zusage, dir er dir mündlich gibt, sondern bestehe auf schriftliche Zusagen.
  • Gebe ihm weder deine Telefonnummer, noch deine Emailadresse, und wenn er sie bereits hat, dann lass sie löschen (§ 84 SGB X). Du hast einzig postalisch erreichbar zu sein, sonst nichts.
  • Ganz gleich was er dir auch erzählt, du wirst durch die Herausgabe deiner Tel-Nr nicht schneller vermittelt, sondern eher ständig belästigt. Außerdem läufst du Gefahr, dass deine Nummer quer an jeden Seelenverkäufer (Maßnahmeträger ZAF, usw) weitergereicht wird, und du dich irgendwann vor lästigen Anrufen nicht mehr retten kannst.
  • Außerdem ist alles was am Telefon gesprochen wurde, nicht nachprüfbar!
  • Mach dich schlau! Lies dich quer durchs Forum.

Paolo_Pinkel hat zu deinen Fragen einen wertvollen Ratgeber zusammengestellt, den du jederzeit in seiner Signatur abrufen kannst:

https://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/68492-stress-antragstellung-abgabe-jobcenter-geht-anders.html#post768643
https://www.elo-forum.org/infos-abwehr-behoerdenwillkuer/69498-meldetermine-richtig-wahrnehmen.html#post783016
https://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/76689-eingliederungsvereinbarung-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html#post887512

Ich hoffe deine ersten Fragen sind schon mal beantwortet. :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
AW: Wichtige Infos aus erster Hand für einen neuen Arbeitssuchenden

Hallo!
Ich bin vor kurzem arbeitssuchend geworden
und möchte hiermit fragen, ob mir jemand
wichtige Tipps zur Antragsstellung und (wenn
nötig) zukünftiger Zusammenarbeit mit der
Arge geben könnte.

Bist du "arbeitssuchend" oder "arbeitslos" ? Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Den Begriff "ARGE" gibt es nicht mehr. Das nennt sich aktuell Jobcenter.

Des Weiteren möchte ich gerne wissen, wieso
ich mich auf ein Vermittlungsvorschlag nicht
per Email bewerben sollte.
Weil das zu unpersönlich ist und noch immer viele Personalchefs die klassische Bewerbung bevorzugen.

Außerdem wird hier empfohlen, seine
Emailadresse und Telefonnummer der Arge
nicht preiszugeben. Wieso?
Ps: Da ich mit dem Handy online bin, verzeiht
mir bitte, dass ich mich noch nicht durch das
Forum gelesen habe.
Die Angabe von E-Mail Adresse und Telefonnummer ist freiwillig. Deshalb muß es nicht angegeben werden. Außerdem bist du so nur postalisch erreichbar und hast wesentlich mehr Zeit zu reagieren, falls dich das Jobcenter kontaktiert.
 

Psegendza

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AW: Wichtige Infos aus erster Hand für einen neuen Arbeitssuchenden

Ich danke euch für die schnellen und umfangreichen Antworten.

Bezüglich arbeitssuchend oder arbeitslos: ich habe meinen Job verloren und suche neue Arbeit.
 

evelyn62

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AW: Wichtige Infos aus erster Hand für einen neuen Arbeitssuchenden

Weil das zu unpersönlich ist und noch immer viele Personalchefs die klassische Bewerbung bevorzugen.

Das wag ich mal zu bezweifeln. Da wo ich jetzt bin landen schriftliche Bewerbungen grundsätzlich in Ablage P. Es gibt bis auf die Arbeitsverträge keinerlei schriftliche Unterlagen mehr, alles ist auf Datenträger. Selbst die AV werden nach der Unterschrift eingescannt.
Und meine Firma ist da kein Einzelgänger.

Schriftlich in der Form wie hier empfohlen wird(Ohne Telefonnummer, ohne Bild, ohne Zeugnisse) bewirbt man sich nur noch wenn man auf keinen Fall dort arbeiten will.
 
G

gast_

Gast
Des Weiteren möchte ich gerne wissen, wieso
ich mich auf ein Vermittlungsvorschlag nicht
per Email bewerben sollte.
Es macht durchaus Sinn sich per email zu bewerben - muß man sogar, wenn es der Arbeitgeber fordert.

Wie man sich wie auf welche Stelle bewirbt, ist von einigem anhängig...will ich die Stelle oder war es ein Vermittlungsvorschlag, der mir so gar nicht zusagt ist die erste Frage, die dafür entscheidend ist.

Schriftlich in der Form wie hier empfohlen wird(Ohne Telefonnummer, ohne Bild, ohne Zeugnisse) bewirbt man sich nur noch wenn man auf keinen Fall dort arbeiten will.

Richtig
 

Psegendza

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  • Ganz wichtig ist, dass du alles was du abgibst - Anträge, Unterlagen, ect. nur gegen Quittung abgibst.
Und das machen die Mitarbeiter der Jobcenter so kommentarlos mit oder müsste man dies erklären, wieso man stets eine Quittung erhalten möchte?


  • Kontoauszüge, Personalausweise, Mietverträge dürfen angesehen aber nicht kopiert werden!
Wo steht das, dass diese nicht kopiert werden?
Für den Fall, dass meine o. g. persönlichen Daten kopiert werden sollen, muss ich mich ja auch auf eine Rechtsgrundlage berufen können.



  • Es gibt keine "Antragsabgabetermine" - wird der Antrag nicht angenommen, gebe ihn bei der Krankenkasse, Polizei oder DRV ab - gegen Quittung natürlich.
Also ich habe einen Antragsabgabetermin erhalten.
Der ist aber mMn einhaltbar.


  • Die Abgabe eines ALG-II-Antrages darf nicht an Bedingungen geknüpft werden, wie z.B. eine Eingliederungsvereinbarung (EGV) zu unterschreiben.
Tja, wusste ich nicht. Das ist leider schon passiert.
Der EGV ist aber mMn auch okay. Da steht nichts unmögliches:

Ich müsse auf die Maßnahmen des Jobcenters reagieren und mich selbst um Arbeit (mehrere Bewerbungen pro Woche) bemühen.


  • Bevor nicht über dein AlgII-Antrag positiv beschieden wurde, dürfen sie dir nicht mal eine vorlegen.
Da der Antrag noch nichteinmal abgegeben wurd, ich jedoch schon einen EGV erhalten habe, sind wir dann schon bei der ersten unerlaubten (rechtswidrigen) Tat?


  • Du solltest nie allein aufs Jobcenter (JC) gehen, nur mit mindestens einem Beistand. (§ 13 SGB X) Ein Beistand darf nur dann zurückgewiesen werden, wenn er zum "sachgemäßen Vortrag nicht fähig ist" - also betrunken oder aggressiv ist.
Ist aber schwierig umzusetzten. Man möchte ja niemanden mit soetwas belästigen.


  • Lass dir ein Erscheinen im JC stets auf deiner Vorladung (vom JC "Einladung genannt) mit Stempel und Unterschrift bestätigen. So bist du immer auf der sicheren Seite.
Siehe erste Frage ganz oben.


  • Rede mit dem Sachbearbeiter (SB) über nichts persönliches, privates und lass dich von ihm nicht einlullen. Glaube ihm keine Zusage, dir er dir mündlich gibt, sondern bestehe auf schriftliche Zusagen.
Persönliches? Wieso? Der SB ist ja nicht mein Feind -oder werde ich in Zukunft eines Besseren belehrt?


  • Gebe ihm weder deine Telefonnummer, noch deine Emailadresse, und wenn er sie bereits hat, dann lass sie löschen (§ 84 SGB X). Du hast einzig postalisch erreichbar zu sein, sonst nichts.
Und was ist wenn ich auf Telefonate von unterdrückten oder fremden Nummern nicht reagiere? Meine Email konnte sich ja schon geändert haben und ein Telefon muss ich ja auch nicht ständig bei mir führen.


  • Ganz gleich was er dir auch erzählt, du wirst durch die Herausgabe deiner Tel-Nr nicht schneller vermittelt, sondern eher ständig belästigt. Außerdem läufst du Gefahr, dass deine Nummer quer an jeden Seelenverkäufer (Maßnahmeträger ZAF, usw) weitergereicht wird, und du dich irgendwann vor lästigen Anrufen nicht mehr retten kannst.
Darf das Jobcenter meine personenbezogenen Daten weitergeben?


  • Außerdem ist alles was am Telefon gesprochen wurde, nicht nachprüfbar!
Das stimmt! Da werde ich auf den Schriftverkehr verweisen.


  • Mach dich schlau! Lies dich quer durchs Forum.
Schon dabei!

PS: Noch eine Frage!
Thema Fahrtkosten:

Ich fahre zu einem Vorstellungsgespräch und wieder nachhause.
Wer bezahlt mir die 5,60€ Tageskarte ?

Gibt es für Hilfebedürftige günstigere Monatskarten für die öff. Verkehrsmittel?


 

Psegendza

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Und noch eine kleine Frage: Mein EGV habe ich nun nochmals durchgelesen und doch einige ungeklärte Dinge festgestellt.
Fahrtkosten werden nicht angesprochen und noch einige andere Ungereimtheiten.

Naja, das Teil ist schon unterschrieben. Pech gehabt.

Wenn eine EGV laut dem hier: https://www.elo-forum.org/eingliede...ng-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html

nicht unterschrieben werden muss und man trotzdem Leistung beziehen kann, wieso unterschreiben dann doch fast alle diesen Knebelvertrag?
 

xj3Qr1nL7ys

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Kontoauszüge, Personalausweise, Mietverträge dürfen angesehen aber nicht kopiert werden!Wo steht das, dass diese nicht kopiert werden?
Für den Fall, dass meine o. g. persönlichen Daten kopiert werden sollen, muss ich mich ja auch auf eine Rechtsgrundlage berufen können.

Im Personalausweisgesetz

PAuswG Personalausweisgesetz Gesetz über Personalausweise und den elektronischen

Irgendwo zwischen § 14 bis 20 :biggrin: Nein mal im Ernst: Man beruft sich dabei auf den § 1 & 14 sowie das dazu gehörige Datenblatt "Bundesratsdrucksache 550/08 vom 8. August 2008" Danach gibts keine Diskussionen...

Christian Spließ: Der neue Personalausweis darf weder kopiert, noch gescannt und schon gar nicht als Pfand eingesetzt werden. Das stellt das Bundesinnenministerium klar.
Indirekt leitet sich dies schon aus dem Gesetzestext selbst ab, die Regelung in §14 PauswG stellt fest: „Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten aus dem Ausweis oder mithilfe des Ausweises darf ausschließlich erfolgen durch
1. zur Identitätsfeststellung berechtigte Behörden nach Maßgabe der §§ 15 bis 17,
2. öffentliche Stellen und nichtöffentliche Stellen nach Maßgabe der §§ 18 bis 20.“
Das Bundesinnenministerium hat allerdings in einer Erläuterung zum Gesetzestext (Bundesratsdrucksache 550/08 vom 8. August 2008) nochmal diesen Paragraphen genauer erklärt:
„§ 14 stellt klar, dass die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten aus oder mithilfe des Ausweises künftig nur über die dafür vorgesehenen Wege erfolgen darf. Dies sind für nichtöffentliche und öffentliche Stellen der elektronische Identitätsnachweis und für zur hoheitlichen Identitätsfeststellung berechtigte Behörden der Abruf der elektronisch gespeicherten Daten einschließlich der biometrischen Daten. Weitere Verfahren z. B. über die opto-elektronische Erfassung (‚scannen‘) von Ausweisdaten oder den maschinenlesbaren Bereich sollen ausdrücklich ausgeschlossen werden. Die Begrifflichkeiten der Vorschrift knüpfen an die Legaldefinitionen in den §§ 2 und 3 BDSG an. Der Behördenbegriff ist in § 2 Abs. 2 legaldefiniert.“
Rein rechtlich gesehen ist damit eine Kopie oder ein Scanvorgang nicht erlaubt. Zumindest nicht für den neuen Personalausweis. Die Begründung des Ministeriums ist einleuchtend: “Auf dem neuen Personalausweis ist die Berechtigungs-Nummer abgedruckt. Diese soll grundsätzlich nur dem Ausweisinhaber bekannt sein, könnte durch Kopieren des Ausweises aber in Umlauf geraten.” Auch beim alten Personalausweis braucht man nicht unbedingt eine Kopie anfertigen. Es reicht eigentlich die notwendigen Daten zu notieren und weiterzugeben. So erspart man sich das Schwärzen von Stellen.
Für alten und neuen Personalausweis gilt: Pfand kommt nicht in Frage

Für den alten und den neuen Personalausweis gilt §1 Abs. 1 S. 2 PAuswG:
Vom Ausweisinhaber darf nicht verlangt werden, den Personalausweis zu hinterlegen oder in sonstiger Weise den Gewahrsam aufzugeben.
Weder im Fitnessclub, noch beim Autoverleiher noch in der Diskothek gilt also: “Dienstleistung gegen Perso”. Das betrifft sowohl den neuen als auch den alten Personalausweis. Einige Ausnahmen gibts dann aber – wie immer beim Recht – dann doch noch. Für Banken gilt beispielsweise § 8 Abs. 1 S. 3 Geldwäschegesetz und für Telekommunikationsanbieter (z.B. beim Handyvertrag) § 95 Abs. 4 S. 2 TKG
Quelle: https://www.steadynews.de/allgemein/personalausweis-kopieren-und-verleihen-verboten
 
E

ExitUser

Gast
AW: Wichtige Infos aus erster Hand für einen neuen Arbeitssuchenden

Hallo! Willkommen im Forum. :icon_smile:


  • Kontoauszüge, Personalausweise, Mietverträge dürfen angesehen aber nicht kopiert werden!

Häufig wird ja auch neben dem Mietvertrag eine aktuelle Mietbescheinigung verlangt.
(Hab zwar mal gelesen, dass die keine extra Mietbescheinigung verlangen dürfen -
in meinem speziellen Fall wäre aber meine vorhandene Mietbescheinigung günstiger für mich, da im Mietvertrag verwirrende Dinge drin stehen,
die bei Antragstellung zu meinem Nachteil ausgelegt wurden.)

Darf die Mietbescheinigung kopiert werden?

Muss morgen Antrag auf Grusi stellen (EM-Aufstockung) und die wollen ja auch Auskünfte über die Miete.

Würde denen dort dann nur die Mietbescheinigung mitbringen, um nicht die gleichen Probleme wie beim JC zu haben.

Will hier keinen Nebenstrang aufmachen - könnte aber für Psegendza oder andere auch von Interesse sein.
 
G

gast_

Gast
Ich kann dir auf jeden Fall raten, hier viel mitzulesen, dann hast du sicher viele konkrete Fragen, die du stellen kannst :)

Ist schwierig, alle wichtigen Infos hier zu geben, man weiß ja nicht, was für dich interessant sein könnte.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Und noch eine kleine Frage: Mein EGV habe ich nun nochmals durchgelesen und doch einige ungeklärte Dinge festgestellt.
Fahrtkosten werden nicht angesprochen und noch einige andere Ungereimtheiten.

Naja, das Teil ist schon unterschrieben. Pech gehabt.

Wenn eine EGV laut dem hier: https://www.elo-forum.org/eingliede...ng-egv-man-darueber-wissen-sollte-update.html

nicht unterschrieben werden muss und man trotzdem Leistung beziehen kann, wieso unterschreiben dann doch fast alle diesen Knebelvertrag?
Ganz einfach, weil viele und insb. neue Elos meist von der Materie keine Ahnung haben und der SB nur mit der Leistungseinstellung drohen muss, was natürlich rechtswidrig und überhaupt nicht haltbare wäre, um an seine Unterschrift zu kommen. Hinzu kommt, dass man anfangs da noch ohne Beistand auftaucht, keine Zeugen hat und man der Behörde ein gewisses Vertrauen entgegen bringt, was dann schamlos ausgenutzt wird.
 
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