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Freundin, kein Geld und ein Pferd

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Priscilla

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#1
Hallo,

meine Freundin hat ihren Job verloren, bezieht nun bis Mitte September Arbeitslosengeld I und - sollte sie bis dahin keinen neuen Job finden - ab dann eben ALG II.

Sie hat seit 10 Jahren ein Pferd, dass sie selbst ausgebildet hat, es liebt und nun hat sie Angst, dass sie es verkaufen muß, bevor sie ALG II erhält. Sie überlegt, ob sie es beim Antrag angeben muß (Pferd ist ca. 15000 Euro wert, wobei ich jetzt nicht weiß, wie realistisch das ist).

Das das Geld für die Stallmiete sowieso nicht reichen wird, ist auch klar. Aber sie spart eben an sich und verkauft momentan so ziemlich alles, was nicht niet und nagelfest ist, um auf noch schlechtere Zeiten vorbereitet zu sein.

Das Reiten, bzw. ein Pferd ein teures Hobby ist, ist ihr auch klar.

Hat sie eine Möglichkeit, das Pferd zu behalten, trotz AlgII. Gibt es hier auch Pferdebesitzer? Wie kann man helfen. Geld geben kann ich ihr nicht, außer ihr zuhören.
 

renamausi

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#3
Ich weiß nicht wie gut das ferd augebildet ist und wo es steht. meine nichte hat auch ein pferd, bekommt dementsprechend aber auch kein taschengelde und muss im Betrieb ihrer eltern helfen.
Sie hatte as am anfang bei einem bauern unterstellen können und sollte sich um die anderen pferde mit kümmern , damit bekam sie dann zumindets schon mal den stellplatz umsonst, weiß nicht wie es mit solchen möglichkeiten bei euch aussieht ( ihr pferd musste ledier weg dort, nicht lachen, weil es eine heu allergie hat).
ansonsten würde mir noch einfallen das sie reitbeteiligung gegen kostenbeteiligung anbiten kann.
mehr weiß ich gerade leider auch nciht.
 
E

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Gast
#4
Hallo,

gibt es in der Nähe einen Offenstall?
Am besten einen, bei dem man bei der Stallarbeit mitarbeiten muss, dann ist die Stallmiete nicht so teuer bzw. man kann sein Pferd gegen Futtergeld einstellen. Hier sind Abstriche in Punkto Verfügbarkeit einer Reithalle und eines Reitplatzes zu machen - in vielen Offenställen gibt es diese nicht. Und es ist für jemanden, der aus einem konventionellen Stall kommt, nicht einfach, sich mit der Frage "Offenstall" abzugeben - gerne weitere Auskünfte per PN.

Falls sie sich für einen Offenstall entscheidet, muss sie es ganz schnell tun, damit das Pferd sich an die Umstellung gewöhnt. Sobald es kälter wird, gefährdet eine Umstellung von einem konventionellen Stall in den Offenstall die Gesundheit des Pferdes.

Wo wohnt die Freundin? Wüsste evtl. eine Möglichkeit hier im Rhein-Main-Gebiet.

Den Wert des Pferdes würde ich so gering wie noch vertretbar angeben - wegen von der ARGe erlaubtem Schonvermögen.

Ansonsten wäre noch eine Möglichkeit, sich eine zahlende Reitbeteiligung zu suchen. Ich weiß, dass das schwierig sein kann, weil man ja den optimalen Menschen für sein Pferd haben möchte. Hier müsste sie evtl. Abstriche machen und eventuelle Ausbildungs- und Reitfehler durch die RB wieder ausbügeln (ist Mist, aber immer noch besser, als das Pferd verkaufen zu müssen).
Es ist natürlich die Frage, ob sie die Kostenbeteiligung durch die RB nicht wieder als Einkommen angeben muss ...

Oder - noch eine Möglichkeit:
Wenn sie jemanden findet, der das Pferd so lange (leihweise und gegen eine Art Schutzvertrag) übernimmt und alles zahlt. Das hieße natürlich, das sie sich nur noch gelegentlich - je nach Absprache - mit dem Pferd beschäftigen kann.

Grüße
Arbeitssuchend
 

Priscilla

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#5
Erstmal lieben dank für die super tollen Antworten.

Ach so, das Pferd würde also zum Schonvermögen gehören, sie denkt halt, dass der SB - sie lebt in München - gleich als erstes sagt, unnötiger Schnickschnack wie ein Pferd, benötigt sie nicht. Ist Luxus und muß daher erst verkauft werden, bevor sie Sozialleistungen bekommt.

Das Pferd geht S-Dressur und läuft auch auf Turnieren, Offenstall ist eine super gute Möglichkeit, aber leider nicht geeignet für DIESES Pferd, weil sie eben auch eine echte Zicke ist (Stute halt und leider nur bedingt gutes Sozialverhalten) und KEIENM Streit aus dem Weg geht. Die TA Kosten, die vermutlich kämen und den Streß mit den anderen Einstellern, da hätte sie keine Lust zu. Aber ansonsten ist Offenstall eine sehr gute Sache. Gibt halt leider auch Pferde, denen die Natürlichkeit aberzogen wird :(

Stall finden, wo sie mitarbeiten kann ist eine gute Sache. RB will sie keine, ich darf ja auch nicht auf ihr Pferd, aber ich kümmer mich drum, wenn mal was ist (sie war z.B. mal im Krankenhaus, da hab ich das Pferd halt spazierengeführt und longiert usw).

Schutzvertrag geht nicht, weil entweder ist es dann ein Kaufvertrag (wenn Geld fließt) und wenn nicht, dann kann der neue Besitzer es weiterverkaufen (wenn er nix erzählt).

Bei einem Pferd, wo soviel Liebe, Herzblut und auch Geld reingesteckt wurde auch keine wirkliche Alternative. Bislang zumindest.
 
E

ExitUser

Gast
#6
Meine Freundin hat ihr Pferd auch behalten und es mit samt Papieren auf ihren Vater überschrieben. Das heisst, er ist Besitzer und sie kümmert sich drum.

Reitbeteiligung war auch sehr schwierig, da die meisten dann doch nicht mit dem Pferd klargekommen sind. Obwohl es eine günstige Variante wäre.

Sie finanziert das Pferd jetzt mit ihrem Nebenjob, halt mit dem was nicht von der Arge verrechnet wird.

Es ist sehr schwierig, aber wnen abzusehen ist das sie bald wieder einen Job findet ( wegen guter Qualifikation usw.) würd ich das Pferd auch nicht verkaufen. Aber wenn ich nach nem Jahr immer noch nichts hätte, würde ICH PERSÖNLICH mich von dem Tier trennen. Es bleibt ja nunmal nicht bei Stallmiete und Futterkosten. Der Tierarzt, Wurmkuren usw. fressen jedes Bankkonto leer. Da kann man dem Tier nicht mehr gerecht werden und gleichzeitig selbst noch was im Kühlschrank haben zum leben.
 

Priscilla

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#7
Das wäre für meine Freundin sehr schwer. So ähnlich, wie wenn man einem ALG II Empfänger das leibliche Kind wegnehmen würde, mit der Begründung, sie könne es ja selbst nicht mehr ernähren.

Ich will jetzt um Himmels Willen nicht Pferde und Kinder auf eine Stufe stellen, aber meine Freundin ist eh schon gekniffen, weil sie durch Insolvenz ihres AG ihren Job verloren hat und in fortgeschrittenem Alter (40plus) auch nicht gerade von Jobangeboten überhäuft wird. Das Pferd ist sehr mit ihr verwachsenen und ihr Antidepressivum, ich glaube sogar, sie wäre suizidal, wenn sie es nicht hätte. Aber das ist irgendwie schwer zu beschreiben. Es ist halt ihr Baby.

Sie hat nur noch eine Mutter, die aber auch der Meinung ist, das Pferd solle weg und es höchstens in Besitz nehmen würde, um es zum nächstbesten Händler zu geben.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Punkt1, Sie sollte das Pferd auf jemanden übertragen. Damit kommt gar nicht erst der Streit auf wegen verkauf. Bei einem tunierpferd ist es n unmal so, dass es ein Vermögen darstellt und wenn die ARGE böse ist, dann lässt sie das tier schätzen. Nie vergessen, ein Tier ist eine Sache, emotionale Dinge bleiben außen vor, so können auch rassetier durchaus gepfändet werden. Also sofort Rückdatiert überschreiben.

Sie sollte sich einen Nebejob suchen , aber es wird kaum ausreichen um ein Pferd zu unterhalten.

Evt. kann Sie ja reitunterricht geben, oder ihre Dienste als Ausbilderin für andere Pferde anbieten. Sie sollte sich mit dem Reitsall besprechen wo ihr Pferd steht. Die kennen Sie doch und da sollte man die lösung suchen.

Ich würde aber all dies nicht bei der ARGE bekanntmachen
 

pigbrother

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#9
Aber dabei die Nebeneinkünfte beachten die sie dann angeben muss.
 

pigbrother

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#11
Klar die schon aber den Gaul würde ich gar nicht angeben und überschreiben.
Habe dies shon verstanden.

Bezog sich auch auf >>
Evt. kann Sie ja reitunterricht geben, oder ihre Dienste als Ausbilderin für andere Pferde anbieten.
 

Wolfsdream

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#12
Hi,

ich würde mir scharfen Verstand an die Sache herangehen und schon gibt es kein Problem.

Erstens den Stallpachtvertrag rückwirkend ändern und die Originale vernichten aus der Vergangenheit, möglichst ein Familienmitglied, oder Dich als Vertragspartner einsetzen, sofern Deine Freundin Dein absolutes Vertrauen genießt, auch ein fingierter Schenkungsvertrag macht Sinn in dem eine Gebrauchsüberlassung formuliert ist.

Du bist Eigentümer und sie pflegt unentgeltlich.

Allen ist damit genüge getan und ich glaube die lady braucht Euer
gemeinsamer Freundschaft gleichermaßen und ich kann es nachvollziehen, denn ich habe einen Wolf

bon chance

Wolfsdream
 
E

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Gast
#13
echt einen richtigen wolf ? wow

Stimme Dir aber auch zu . Ich würde das auch so regeln und wie gesagt beim Antrag braucht sie es dann auch nicht angeben , weil ja nicht ihr Pferd :) schon sind da keine Probleme mehr
 

Priscilla

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#14
hab ich auch gerade gedacht.
ein echter Wolf. Wow. Sind das nicht Rudeltiere? Lebst du mit ihm im Wald oder wie darf man sich das vorstellen (ist jetzt OT und mußt auch nicht drauf antworten).

Ansonsten: ja es ist meine Freundin, aber ich will nicht das Pferd übernehmen. Wenn was wäre (TA Rechnung, sie könnte den Stall nciht bezahlen), wär ich ja dann haftbar. Also bei Geld hört bei mir die Freundschaft auf, auch wenn ich jetzt spießig bin. Sie hat nur ihre Mutter, es gibt sonst keine Familie.
Ich will auch nichts machen, was nicht stimmt, versteht ihr, was ich meine.
 

Wolfsdream

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#15
Nun, eine Freundschaft sollte man pflegen und schützen und man muss die Möglichkeiten evaluieren.

Die Freundschaft fängt bei Geld an und bei einer klaren Sichtweise.

" Perspektive ist nicht die feste Stellung eines Gegenstandes im Raum, sondern der ständig wechselnde Blickpunkt des Betrachters "

Nein ich lebe nicht im Wald, sondern halte den Wolf artgerecht in einem Resort, ab und zu schläft er bei mir zuhause. Übrigens es gibt keinen bösen Wolf, aber jahrzehntelange Erfahrung in der Zucht von
Schlittenhunden haben mein Wissen erweitert.

Den bösen Wolf gibt es nicht, sonst hätte er mich nicht kurz vor dem verbluten wachgehalten.

Achte auf Deine Freundin auch im Interesse der Mutter !

LG

Wolfsdream
 

mathias74

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#17
hab ich auch gerade gedacht.
ein echter Wolf. Wow. Sind das nicht Rudeltiere? Lebst du mit ihm im Wald oder wie darf man sich das vorstellen (ist jetzt OT und mußt auch nicht drauf antworten).

Ansonsten: ja es ist meine Freundin, aber ich will nicht das Pferd übernehmen. Wenn was wäre (TA Rechnung, sie könnte den Stall nciht bezahlen), wär ich ja dann haftbar. Also bei Geld hört bei mir die Freundschaft auf, auch wenn ich jetzt spießig bin. Sie hat nur ihre Mutter, es gibt sonst keine Familie.
Ich will auch nichts machen, was nicht stimmt, versteht ihr, was ich meine.
Würde ich auch nicht machen von jemand anderes was übernehmen, denn die Kosten trägst dann du alleine TA, Futter, Versicherung, Miete und sonstiges, Freundschaft hin oder her aber wenn man am Ende dann der Dumme ist :icon_neutral:Auf der anderen Seite bist du dann die Eigentümerin und könntest das Pferd selber verkaufen, Freundschaft hin oder her.
Wenns ein einfaches Pferd wäre dann könnte man es auf einen Bauernhof für Urlauber einstellen aber ein Sportpferd :icon_kinn:
Die jetztige Situation ist blöd.
Ich kann die Mutter schon verstehen, so schlimm es auch klingt
 
E

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#18
Ich bin schockiert und froh wirkliche Freunde zu haben.

1. TA kosten bezahlt der, der den Tierarzt aufsucht und beauftragt und nicht er Eigentümer. Alles andere könnte man intern regeln und da gehört dann auch Freundschaft und vertrauen zu. Auf der anderen Seite vertraut SIE JA AUCH DAS Pferd an , was einen enormen Wert hat und sollte die Freundin sich dann als mies rausstellen und dich auf den Kosten sitzen lassen, dann wäre da immer noch der Gegenwert des Pferdes. Ehrlich ich verstehe Dich da mal gar nicht. Schreibst selber das das Pferd wie ien Baby für sie ist , denkst Du wirklich sie würde dann das Risiko eingehen es zu verlieren?

Ich gebe Wolfdream recht, bei Geld beginnt die Freundschaft, denn wenn das nicht zwischen einem steht, dann ist es Freundschaft.
 
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#19
Jein,

Du musst so ein Tier oder so Tiere unterhalten können, die Stellmöglichkeiten haben etc. ..., die gehen gut ins Geld, vor allem, wenn die krank werden ...

Wer will als Gegenwert schon einen 10-jährigen Gaul?

Tierliebe hin und Tierliebe her; für die Zucht nicht mehr verwendbar selbst bei besten Papieren ...

Das sind Geschäfte auch in erster Linie ...


Na ja, sehe Dich als wirkliche Bereicherung für dieses schöne Forum jedenfalls :icon_stern::icon_stern::icon_stern::icon_stern:
 
E

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Gast
#20
Na zu einem sind 10 Jahre für ein Pferd noch kein Alter, zum anderen, käme ich NIE auf die Idee, dass einer meiner Freund für den ich das mache mich auf solche Kosten sitzen lassen würde.
 

Priscilla

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#21
und nachdem ich schon mal "freundschaftliche" 8000 Euro zahlen mußte (wegen einer todsicheren Bürgschaft für einen Freund), hört bei mir eben bei Geld die Freundschaft auf. So doof bin ich nur einmal. Da bin ich auch nicht verhandelbar.

Ich denke, das sollte jedem überlassen sein - ohne das man da den Freundschaftsbegriff überfordert.

Freundin sein ja, Geld nein.
 
E

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Gast
#22
stimmt muss jeder für sich selber entscheiden und jeder darf da auch seine eigene auffassung haben. mal abgesehen von dir, ihre eigene mutter?

deine freundin kann weiterhin den stall mieten, sollte sie ur nicht über ihr konto laufen lassen. tierarzt wird sie ja eh selber vorstellig wenn was mit dem ferd ist, also auch ihr ding. versicherung kann sie ja bar geben ist aber für pferde auch keine pflicht. reitlaketten ebenso. ich frage mich gerade wer außer ihr überhaupt den eigentümerwechsel erfahren müsste. also auch wenn mutter das dann ist. sie kann dann aber ruhigen gewissens das pferd einfach nicht angeben und darum geht es doch hier.

ein sportpferd mit solch einer ausbildung wird zu verwerten sein. wie gesagt es steht als sache dar.

also einfach nicht angeben, woher sollte die ARGE wissen das die ein Pferd hat? Ich wurde nie gefragt. Allerdings bei der Frage nach Sachwerten wäre es eine Lüge wenn es offiziell nicht wem anders gehört.
 

Wolfsdream

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#23
Zugegeben, schlechte Erfahrungswerte, aber eine Bürgschaft ist etwas anderes, als erfahrener Banker würde ich dies auch nicht unterschreiben.

Es erzeugt den gleichen Druck wie ein Wechsel.

Alles Liebe

Wolfsdream
 
E

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#24
PS : Eine Bürgschaft ist etwas komplett anderes, dass sollte man sich immer gut überlegen.

Hier geht es um eine Formalität
 
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#25
Na zu einem sind 10 Jahre für ein Pferd noch kein Alter, zum anderen, käme ich NIE auf die Idee, dass einer meiner Freund für den ich das mache mich auf solche Kosten sitzen lassen würde.

O. K.,
habe das mal angeboten, kann mir durchaus aber auch vorstellen, dass es sich um ein Fake handelt überhaupt ...

Also, falls mal irgend jemand Großliebling in der Gegend in Not haben sollte ...,

Kosten für Stellplatz keinesfalls und Futter ggf. halt zu Herstellkosten ..., TA sicherlich verbilligt ...
 

pinguin

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#26
das Pferd ist selbstverständlich anzugeben.
:icon_kinn: Es wird im Antrag aber nicht nach Tieren gefragt; ich würde es nicht angeben. Ein Tier ist für mich keine Sache und kein Gegenstand.

@priscilla
Deine Freundin wird das Pferd ganz sicher behalten und nicht von Amts wegen verkaufen müssen; es ist aber auch logisch, daß das Amt die Haltung des Pferdes nicht unterstützt, (gibt ja dafür derzeit keinen eigenen Regelsatz), und sich Deine Freundin selber Gedanken machen muß, wie sie den Unterhalt des Tieres sicherstellt.
 

pinguin

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#27
Ansonsten: ja es ist meine Freundin, aber ich will nicht das Pferd übernehmen. Wenn was wäre (TA Rechnung, sie könnte den Stall nciht bezahlen), wär ich ja dann haftbar. Also bei Geld hört bei mir die Freundschaft auf, auch wenn ich jetzt spießig bin. Sie hat nur ihre Mutter, es gibt sonst keine Familie.
Als Freundin präsentierst Du Dich hier aber nun gerade nicht. Denn Freundschaft, eine, die diesen Namen auch verdient, bemisst sich an jenen nicht alltäglichen Belangen und besteht auch ungünstige Zeiten; echte Freundschaft hört eben nicht beim Geld auf. Nein, sie fängt dort an, wo es weh tut und man dennoch gegenseitig füreinander da ist.
 
E

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Gast
#28
Als Freundin präsentierst Du Dich hier aber nun gerade nicht. Denn Freundschaft, eine, die diesen Namen auch verdient, bemisst sich an jenen nicht alltäglichen Belangen und besteht auch ungünstige Zeiten; echte Freundschaft hört eben nicht beim Geld auf. Nein, sie fängt dort an, wo es weh tut und man dennoch gegenseitig füreinander da ist.

Sehr gut gesagt ! :icon_daumen:
 

Priscilla

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#29
@Pinguin
deinen ersten Beitrag unterschreibe ich.

Zum Thema Freundschaft: ich denke, du kennst mich nicht und weißt auch nicht, was ich schon alles für sie und ihr Pferd getan habe. Ich bin ein sehr hilfsbereiter Mensch, manchmal zu hilfsbereit. In finanziellen Dingen bin ich für Unabhängigkeit. Mir geht es nicht um Kleinigkeiten, habe ihr schon Schuhe und Trensen geschenkt und auch schon mal mein Auto geliehen, weil ihres kaputt war und in der Werkstatt. Aber das Pferd übernehmen auf meinen Namen finde ich doch ein wenig zuviel des Guten. Hab weiter oben auch schon erwähnt wieso. Vielleicht mag das mit dem Geld sich sonderbar anhören. wenn du es tust, wunderbar.
Ich bin anders.

Weiß jetzt auch ehrlich gesagt gar nicht, wieso ICH das Pferd übernehmen soll. Ich glaube, sie würde es mir auch gar nicht geben wollen. Es ist doch ihres. Aber das ist auch hypothetisch. Ich würde meinen Hund auch nicht an jemanden anderen geben wollen - sei es nur auf dem Papier.

Lieben Dank für die Antworten und auch Angebote.

Falls nochmal jemandem was einfällt, bin ich echt dankbar (außer dass ich das Pferd übernehmen soll oder was für eine "Freundin" ich denn bin, das wurde ja jetzt genug erörtert und hilft nicht wirklich weiter)
 
E

ExitUser

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#30
Als Freundin präsentierst Du Dich hier aber nun gerade nicht. Denn Freundschaft, eine, die diesen Namen auch verdient, bemisst sich an jenen nicht alltäglichen Belangen und besteht auch ungünstige Zeiten; echte Freundschaft hört eben nicht beim Geld auf. Nein, sie fängt dort an, wo es weh tut und man dennoch gegenseitig füreinander da ist.
Aber bürgen würde ich trotzdem nicht für meine Freunde.Habe mit sowas schon schlechte Erfahrungen gemacht und sitze nun auf den Schulden und stotter in Kleinstraten ab was ich nicht verursacht habe.
Deshalb sollte man sie hier nicht so angreifen. Sowas sollte sehr gut überlegt sein.
 

pigbrother

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#31
Also ich würde ein Pferd genau so einstufen wie einen Hund oder eine Katze. Als mein Tier eben.

Da dieses Pferd nicht komerziell genutzwird ist auch der Wert egal der zudem morgen auch anders sein kann.

Also NICHT angeben und eine Nachfrage wird es eh nicht geben.
 
E

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#32
Es wird keine andere Lösung geben, als das das Pferdoffiziell ihr nicht gehört, sonst wird es weg sein
 

pigbrother

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#33
Es wird keine andere Lösung geben, als das das Pferdoffiziell ihr nicht gehört, sonst wird es weg sein
BERÜNDUNG :confused: :confused: :confused: :confused:

Würde man ihr auch einen Zuchthund wegnehmen den sie nicht zur Zucht nutzt. :confused:

Selbst wenn dann würde sie damit Einnahmen erzielen und ihren Bedarf selber decken können :cool:
 
E

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#34
unter umständen ja, denn tiere sind vor dem gesetz eine sache und zuchtiere stellen einen enormen wert dar. so ein pferd ist gute 15.000 Euro wert wenn nicht mehr und das ist einfach zuviel. Zuem könnte die aRGE auf die Idee kommen, wer sich ein Pferd leisten kann, der muss noch weitere Einnahmen erzielen, wie sonst könnte man sich den Unterhalt leisten.

Ich will nciht schwarzmalen, aber hinweisen das man einfach all dem besser direkt aus dem wege gehen sollte. wir alle wissen doch wie kreativ die ARGEN sind. Ich würde das Risiko nicht eingehen, denn ist es einmal bekannt ist es ncihtmehr wegzureden
 

pigbrother

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#35
Die Besitzerin betrachtet es aber NUR als IHR TIER ... sonst nix!

Also nicht angeben!! :icon_evil:

Für sie geht es ja um keinen Wert, sondern ihr Tier und wie will das denn die ARGE feststellen ob 500,-- oder 50.000,-- € Es ist ja nur ihr letztes Privatvergnügen.

Hätte sie einen super TV mit Anlage im Wert von 10.000,-- dann ist dies auch ihr Vermögen und muss nicht verkauft werden.
 
E

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#36
Die Besitzerin betrachtet es aber NUR als IHR TIER ... sonst nix!

Also nicht angeben!! :icon_evil:

Für sie geht es ja um keinen Wert, sondern ihr Tier und wie will das denn die ARGE feststellen ob 500,-- oder 50.000,-- € Es ist ja nur ihr letztes Privatvergnügen.

Hätte sie einen super TV mit Anlage im Wert von 10.000,-- dann ist dies auch ihr Vermögen und muss nicht verkauft werden.
Leide rist es der ARGE ziemlich egal wie die Besitzerin das sieht und das ihr der Geldwert nichts bedeutet. Tier = Sache und wenn arg wertvoll ......

schreibe nur was ich denke und gebe hier keine Anweisung.

Ein Gerichtsvollzieher pfändet dir so ein Pferd auch direkt weg und warum sollte die ARGE diesen WERT einfach ignorieren?
 

pigbrother

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#37
Bei einer Pfändung wird alles verwertbare genommen ...

Die ARGE pfändet aber nicht und Vorhandenes darf man doch haben bis hin zun konto mit Geld.
 
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#38
aber n icht unendlich viel und nach wie vor wird die frage gestellt werden wovon sie das tier unterhält und das kann zum rattenschwanz werden
 
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#40
meine persönliche meinung, ohne gewaltige rücklagen wird das pferd auf kurz oder lang nicht zuhalten sein . also entweder findet die dame shnell einen job, oder aber sie muss soviel liebe für ihr tier aufbringen und es in gute hände geben, wo eine artgerechte haltung gewährleistet ist.
 
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ExitUser

Gast
#41
meine persönliche meinung, ohne gewaltige rücklagen wird das pferd auf kurz oder lang nicht zuhalten sein . also entweder findet die dame shnell einen job, oder aber sie muss soviel liebe für ihr tier aufbringen und es in gute hände geben, wo eine artgerechte haltung gewährleistet ist.
Genau das wollte ich auch sagen, nur ist mir keine so klare Formulierung eingefallen.
 

mathias74

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#42
Die ARGE pfändet aber nicht und Vorhandenes darf man doch haben bis hin zun konto mit Geld.
Das versteh ich jetzt nicht :confused:
Heisst das etwa ich darf meine 10 Millionen Euro Villa und mein Konto in der Schweiz behalten :biggrin: :icon_lol:
 

pinguin

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#43
Aber bürgen würde ich trotzdem nicht für meine Freunde.
Das ist ja auch was anderes; seine eigene Existenz sollte man schon nicht bei sowas auf's Spiel setzen, denn dann ist's mit dem Helfen erst recht nichts mehr.

Aber, wenn eine Freundschaft (?) jahrelang oder länger besteht, evtl. erste Bewährungsproben bestanden hat, ist Geld eben nicht das ultimative Auschlußkriterium.

Wenn man jemanden erst kurze Zeit kennt, ist eine gewisse Skepsis natürlich immer angebracht.
 

pigbrother

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#44
Das versteh ich jetzt nicht :confused:
Heisst das etwa ich darf meine 10 Millionen Euro Villa und mein Konto in der Schweiz behalten :biggrin: :icon_lol:


Wenn Du dazu auch das entsprechende Alter für den Freibetrag hast schon :icon_daumen: :icon_klatsch:

die Formel dürfte Dir ja bekannt sein :icon_mued:
 
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#45
BERÜNDUNG :confused: :confused: :confused: :confused:

Würde man ihr auch einen Zuchthund wegnehmen den sie nicht zur Zucht nutzt. :confused:

Selbst wenn dann würde sie damit Einnahmen erzielen und ihren Bedarf selber decken können :cool:
Ich denke schon, hab schon beim DHD Schäferhundzuchtrüden mit Schutzhund 3 und IPO für 4000 € gesehen. Könnte mir gut vorstellen, dass man so einen Hund verkaufen müsste.

Würde das Pferd auch nicht übernehmen. Schwierige Sache, hab ich auf die Schnelle auch keine Idee.

Liebe Grüße
 
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