Freundin findet keine neue Wohnung! Obdachlos?

Dennis

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Hallo,
eine freundin von mir hat Mietschulden und steht daher in der Schufa.
Sie hat ihre Wohnung gekündigt, da Sie umziehen wollte.
Es gab probleme mit dem Vermieter und Sie hat die Wohnung nicht bekommen.
Ihre Sachen stehen nun bei ihren Eltern.

Leider sagt ihr jeder andere Vermieter ab, daher ist Sie seit Juni Obdachlos.
Sie hat sich vom Jobcenter abgemeldet und bekommt nun auch keine Leistungen.
Übernachten tut Sie, bei Verwanten/Freunden, das ist aber keine Lösung...

Wie soll sie nun wieder eine Wohnung bekommen?
Kann Sie vieleicht Sozialhilfe bekommen?
Welche Möglichkeiten hat sie überhaupt?


danke
 

Wutbuerger

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Eine Wohnung zu kündigen ehe man eine neue sicher hat ist nicht die schlaueste Idee.
Sich beim JC abzumelden auch nicht .Bei der Krankenkasse macht die Dame gerade Schulden, da Versicherungspflicht besteht- ob es nun 160 Euro im Monat sind oder 90 nach der Reform zum 1.1.2016 kann ich nicht sagen. Sozialhilfe steht ihr nur zu wenn sie dauerhaft -mehr als 6 Monate- erwerbsunfähig ist und das vom Gutachter bescheinigt wurde.
Wohnungen kann man bekommen über WBS Schein, als WG Zimmer oder mit Bürge. Oder jemand anders macht den Vertrag und vermietet ihr unter ,sofern per Vertrag erlaubt.
Der Weg in eine Wohnung wird über das JC führen. Dafür braucht sie eine Adresse und den Willen .
Sonst wird das nichts.
 
E

ExitUser

Gast
Erst mal soll sie sich schleunigst beim JC wieder anmelden.

Ich hab damals meine Bude mit rabenscxhwarzer Schufa bekommen. Man muß lange nach einem Vermieter suchen, der keine Schufa verlangt. Aber es gibt sie noch.
 

Nefarian

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Eine Whg. zu kündigen ohne neuen Mietvertrag ist schon wie Roulette spielen. Im alten Mietvertrag hätte man evt. noch auf sogenannte "stillschweigende Verlängerung des Mietvertrages" appelieren können, indem man einfach in der alten Whg. wohnen bleibt - Und dort auch weiterhin regulär die Miete zahlt. Dazu sollte man einen örtlichen Mieterverein (Google, Bing oder sonstwas hilft da, die zu finden) zur Beratung hinzuziehen.
Ein Anrecht auf Geld hat Deine Freundin aber so oder so. Ich würde auf jeden Fall zum Jobcenter und mich wieder anmelden, oder ggf. zum Rathaus bzw. Sozialamt. Auch Wohnungslose haben Recht auf ein Existenzminimum. Aber der Amtschimmel läuft ihr nicht hinterher, also tu deiner Freundin den Gefallen und "tritt ihr in den Hintern" damit sie sich dahinterklemmt.
 
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