Freiwilliges Praktikum machen? Wie lange ?

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Hallo!
Folgendes Problem:Ich empfange zur Zeit ALG2 (wie wohl die meisten hier), mache nebenher auch noch einen Minijob. Nun wurden meine Chefin und ich zu einem "Arbeitsbesuch" bei einem ausländischen Kunden eingeladen. Sie soll im Auftrag des Kunden dort Vorführungen auf 2 Messen machen und ich soll möglichst den "Kommentator" machen und nebenbei noch die Waren verkaufen. Ein Job springt dabei nicht raus,ich seh die Arbeit eher als Gegenleistung für Unterkunft und Anreisekosten,welche der Kunde bezahlt...außerdem komm ich dann mal von daheim raus. Dafür würde ich auch meinen "Urlaub" einsetzen. Das Problem sehe ich eher bei der veranschlagten Zeit: 4 Wochen. Wie erklär ich das dem Amt ? Die 21 Tage Ortsabwesenheit reichen dafür ja leider nicht aus. Also hab ich daran gedacht, daß man sowas vielleicht als "freiwilliges Praktikum" deklariert..zumindest zum Teil. Hat jemand sowas schonmal gemacht und kann mir berichten ?


Apropos Praktikum:Kann der "Arbeitgeber" eigentlich festlegen,wo man seinen Job zu machen hat ? Speziell denk ich dabei daran,daß er einen ja für Amtsbesuche etc freistellen muss. Was wäre,wenn er den Praktikanten außerhalb der Erreichbarkeit des Amtes einsetzt...erlaubt oder nicht ?

Marco
 

Timbouktu

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Hi.
Meine Vermittlerin hat mir gesagt, ich könnte ein bis zu vier Wochen dauerndes Praktikum machen, allerdings zwecks Festanstellung, um mich im Vorfeld praktisch zu empfehlen.
Am besten fragst du deinen Sachbearbeiter und wenn der nicht kooperativ ist, fragst du seinen Vorgesetzten.
Gruß, Tim
 
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Hi.
Meine Vermittlerin hat mir gesagt, ich könnte ein bis zu vier Wochen dauerndes Praktikum machen, allerdings zwecks Festanstellung, um mich im Vorfeld praktisch zu empfehlen.
Am besten fragst du deinen Sachbearbeiter und wenn der nicht kooperativ ist, fragst du seinen Vorgesetzten.
Gruß, Tim

Hallo!
Ich war heute beim Amt und habe in dieser Hinsicht mal meine Fühler ausgestreckt: Laut Aussage meiner FMin sind nur noch maximal 2 Wochen möglich und auch das nur,wenn eine Einstellung schon fest zugesagt ist (toll...wozu sollte ein Chef den Kandidaten erst noch testen,wenn er eh schon einer Einstellung zugesagt hat ?)
Naja..meine Chefin will dann zu gegebener Zeit mal mit dem Arbeitgeberservice sprechen,die scheinen da andere Kompetenzen zu haben und sollen schon Sachen ermöglicht haben,die andere Mitarbeiter kategorisch abgelehnt haben.

Alternativ hatten wir folgende Idee..vielleicht weiß ja einer,ob das zur Not auch ginge: Meine Chefin stellt mich befristet (für die Zeit der Reise) als Midijobber (d.h. >401€) ein...dann würde ich ergänzendes Hartz4 bekommen. Meine Frage an dieser Stelle:Hat das Amt bei einem Midijobber immer noch weisende Berechtigungen ? Oder anders gefragt: Wenn das Amt einen Minijobber sehen will, MUSS die Firma ihn freistellen...wie schauts bei einem Midijob aus ?
 
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Da die Argen aber wollen, dass du aus der Statistik rausbist (notfalls eben auch per 400€ Job), werden sie dich sicherlich nicht in de 4 Wochen zu nem Termin holen. Das kann ich dir garantieren :icon_twisted:

Kommt halt drauf an, wie dein Sb das regelt. Bei mri sinds auch nur noch 2 Wochen, die ich Praktikum machen darf. Aber einem 400€ Job dürfte ich jederzeit ohne Einschränkungen nachgehen und ich denke, die werden bei dir ähnlich denken. Immerhin ist es ein Erfolg für sie *räusper*

Frag doch einfach mal nochmal deine/n SB.
 
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Gast
Da die Argen aber wollen, dass du aus der Statistik rausbist (notfalls eben auch per 400€ Job), werden sie dich sicherlich nicht in de 4 Wochen zu nem Termin holen. Das kann ich dir garantieren :icon_twisted:

Da ich momentan einen Minijob mache,stehe ich schon jetzt nichtmehr in der Statistik drin. Eingeladen werden ich nur alle 6 Monate...immer genau dann,wenn eine neue EGV zu unterzeichnen ist. Wie ein Stellenangebot der Arge aussieht,müsste ich erst nachschlagen...ich hab schon ewig keins mehr gekriegt. Wie hoch ist wohl die Wahrscheinlichkeit,daß ausgerechnet in diesen 4 Wochen der ultimative Job für mich kommt ? Im Gegensatz zu mir scheint die Arge diese Möglichkeit jedoch nicht für ausgeschlossen zu halten.

Persönlich find ich's ziemlich hirnrissig: Da ist ein Arbeitgeber,der einen ALG2-Empfänger auf eigene Kosten weiterbilden will und die Arge sagt einfach "Nö!" dazu. Stattdessen steckt sie die Leute lieber in teure Maßnahmen, von denen die Teilnehmer selbst nach fast 1 Jahr Dauer nicht wirklich profitieren. Irgendwie hat man den Eindruck,als würde man unter Generalverdacht gestellt: Ein Hartz4-Empfänger,der sich freiwillig weiterbildet....das passt nicht ins Klischeebild,der hat irgendwas anderes vor. Ergo muss das verhindert werden.
 
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