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Freiwilliger Maßnahme Antritt wird zum Problem

FoBo

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Guten tag ich hätte gerne ein paar Ratschläge.
Ich habe am Montag eine Vorbereitung zu einer Umschulung begonnen die per VA erlassen wurde gegen den ich Einspruch eingelegt habe weil von Schadensersatz Ansprüchen die Rede war wenn ich die Maßnahme bei einem für mich wichtigen Grund abbreche.
Heute sagte man mir in der Maßnahme das wenn ich den Widerspruch nicht zurück nehme eine Umschulung nach der Maßnahme nicht gefördert werde!
Die Maßnahme ist also ab sofort sinnlos für mich,was mir natürlich niemand schriftlich bestätigt.Ich bin nicht bereit den Widerspruch zurück zu nehmen da ich Probleme mit den Augen habe und die 8 Stunden PC Arbeit täglich mir schwer zusetzen es besteht also die Möglichkeit das ich die Maßnahme wirklich abbrechen muss.
Wie soll ich mich verhalten soll ich mich Krank schreiben lassen?
Nur ab und zu mal die Maßnahme besuchen?Das dürfte eigentlich nicht als Abbruch gewertet werden ich habe beim Maßnahme träger nichts unterschreiben müssen.
Aber geholfen ist mir damit nicht da ich wirklich gerne eine Umschulung machen würde,wie würdet Ihr euch verhalten?
Sorry das es so lang geworden ist
 

with attitude

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Ich habe am Montag eine Vorbereitung zu einer Umschulung begonnen die per VA erlassen wurde gegen den ich Einspruch eingelegt habe weil von Schadensersatz Ansprüchen die Rede war
wie hat denn dein "Einspruch" ausgesehen?

stell mal rein...
 

FoBo

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So hier mal den Widerspruch den ich zurück nehmen soll.Den habe ich aus Texten aus diesem Forum verfasst.
 

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FoBo

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Der Ein Euro Job hat sich erledigt ich hab da jetzt was zu geschrieben
 
G

Gast1

Gast
@FoBo:

In Deinem Widerspruchsschreiben hast Du geschrieben:

Laut § 15 SGB II sind nur die Regelungen nach Absatz 1 Satz 2 in einem VA aufzunehmen,
Hier möchte ich auf das Wort "insbesondere" in § 15 Abs. 1 Satz 2 hinweisen:

Die Eingliederungsvereinbarung soll insbesondere bestimmen,
1. welche Leistungen die oder der Erwerbsfähige zur Eingliederung in Arbeit erhält,
2. welche Bemühungen erwerbsfähige Leistungsberechtigte in welcher Häufigkeit zur Eingliederung in Arbeit mindestens unternehmen müssen und in welcher Form diese Bemühungen nachzuweisen sind,
3. welche Leistungen Dritter, insbesondere Träger anderer Sozialleistungen, erwerbsfähige Leistungsberechtigte zu beantragen haben.
Das Wort "insbesondere" bedeutet meiner Meinung nach, dass auch andere Sachverhalte als die oben beschriebenen Sachverhalte in einer EGV/in einem EGV-VA geregelt werden dürfen.

Aber ob es zulässig ist, Schadenersatzverpflichtungen in einem VA festzulegen, das weiß ich nicht.
 
G

Gast1

Gast
@Fobo:

Hab ne wichtige Info in den Fachlichen Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit über den § 15 SGB II gefunden:

Durchsetzung des Schadensersatzanspruches (15.49)

[...]

(2) Durchsetzung

Der Schadenersatzanspruch kann nicht mit einem VA durchgesetzt werden, weil es sich bei der EinV um einen öffentlich-rechtlichen Vertrag gemäß § 53 Abs. 1 SGB X handelt.

[...]
http://www.arbeitsagentur.de/web/wcm/idc/groups/public/documents/webdatei/mdaw/mdk4/~edisp/l6019022dstbai388787.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI388790

Du solltest diese Info dem JC in einem weiteren, Deinen Widerspruch ergänzenden Schreiben mitteilen.
 

Julchen68

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da ich Probleme mit den Augen habe und die 8 Stunden PC Arbeit täglich mir schwer zusetzen es besteht also die Möglichkeit das ich die Maßnahme wirklich abbrechen muss.
In Deinem anderen Thread schreibst Du, daß Du einen Bildungsgutschein hattest.
Ich dachte, damit kann man sich eine Weiterbildung nach seinen Wünschen aussuchen ... :icon_kinn:
Irgendwas paßt hier nicht wirklich zusammen.
 

Texter50

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Das klingt wahrlich nach Abenteuer, aber da hat er sich gemeldet und is da raus... :popcorn:
Das jetzt klingt auch wieder nach Abenteuer, und er kommt nicht rein, wenn er raus ist?
Seit wann mus man zu ner Umschulung per VA geschubst werden?
@FoBo: wenn man diese Umschulung machen will, muss man wohl in den sauren Apfel beißen, und sich in Zusatzmaßnahmen auf den Keks gehen lassen. Da musse Dich schon entscheiden. Der Krankenschein kann auf mangelnde Belastungsfähigkeit hinweisen und dann isset eh vorbei mit der Umschulung... :icon_hug:
 
E

ExitUser

Gast
Ich bin nicht bereit den Widerspruch zurück zu nehmen da ich Probleme mit den Augen habe und die 8 Stunden PC Arbeit täglich mir schwer zusetzen es besteht also die Möglichkeit das ich die Maßnahme wirklich abbrechen muss.
Wie soll ich mich verhalten soll ich mich Krank schreiben lassen?
Du schießt mit Kanonen auf Spatzen! Wenn du die Maßnahme aus einem guten Grund (Erkrankung) oder in gegenseitigen Einvernehmen mit dem Träger abbrichst, sind Schadensersatzforderungen nicht möglich.

So ein Klausel ist eigentlich Standard, um wiederholtes unbegründetes Blaumachen ahnden zu können.

Ein Kollege bekam z.Bsp. die Rechnung für unentschuldigt geschwänzte Englischstunden von der DRV präsentiert. Selbst das ist aber sehr selten. Viele Kollegen fehlten oft häufiger ohne Konsequenzen.

Ist ja eigentlich nicht verkehrt. Wenn man sich für so eine Ausbildung entscheidet, sollte man auch hingehen oder sich zumindest krankmelden, wenn man keinen Bock hat.
 

FoBo

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Den VA habe ich in einem anderen Beitrag schon hoch geladen,eine Umschulung per VA kommt zustande wenn man bereit ist die Umschulung zu machen aber nicht jeden kram zu unterschreiben den das Jobcenter dazu so verfasst.
Es ist auch so gut wie unmöglich eine Vorbereitende Umschulungs Maßnahme zu finden die nichts mit PC Arbeit zu tun hat und genau auf einen zugeschnitten ist,in den Sauren Apfel beiße ich jeden Tag.Aber ich habe auch keine Lust mich hier zu Rechtfertigen.
Naja einiges Hilfreiches ist ja dabei danke dafür.
 

FoBo

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Wenn sich das für dich wie Abenteuer anhört ok aber wenn du denkst solche Zustände in Euro Jobs sind Abenteuerlich ist das Naiv.Ich bin überzeugt davon das es nicht nur hier so ist die Menschen machen halt nicht den Mund auf und wenn wird einem nicht geglaubt.Du kannst ja gerne mal vorbei kommen und dir die armen Schweine hier am Rathaus angucken,wenn sowas Neuland für dich ist sei froh!
 

0zymandias

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Den VA habe ich in einem anderen Beitrag schon hoch geladen,eine Umschulung per VA kommt zustande wenn man bereit ist die Umschulung zu machen aber nicht jeden kram zu unterschreiben den das Jobcenter dazu so verfasst.
[...]
Gemeint ist wahrscheinlich: http://www.elo-forum.org/eingliederungsvereinbarung/126819-schadensersatz-massnahme-abbruch-trotz-wichtigem-grund-per-va-erhalten.html#post1651206 .

Im worst-case-Szenario wäre das eine maximale Schadensersatzforderung in Höhe von 729 € und sehr wahrscheinlich käme dann eine Sanktion in Höhe von 30 % hinzu, da in diesem Fall Abbruchschuld und Verpflichtung aus einem VA vorliegen würden.
 

FoBo

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Weiß jemand warum eine Umschulung nicht gefördert wird wenn ich meinen Widerspruch nicht zurück ziehe?Gibt es dafür einen Grund muss eine EGV oder ein VA vorliegen,oder sind das nur die üblichen Machtspiele
 
E

ExitUser

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Weiß jemand warum eine Umschulung nicht gefördert wird wenn ich meinen Widerspruch nicht zurück ziehe?Gibt es dafür einen Grund muss eine EGV oder ein VA vorliegen,oder sind das nur die üblichen Machtspiele
Ich musste so etwas nicht unterschreiben, aber irgendwann trudelte dann eine Eingliederungsvereinbarung ein, wo ich unterschreiben sollte, dass ich brav zum Unterricht gehe.

Schon sehr witzig, wenn man bedenkt, dass ich die Ausbildung damals gegen den Willen der Agentur durchgesetzt hatte.

Den Widerspruch musst du zurückziehen, weil sie das einfach zur Bedingung machen. Ich würde eher sagen Bürokratismus als Machtspiel.
 
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