"Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion München

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gila

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Manchmal fehlen auch mir die Worte ...

Aus einer Mitteilung des Münchener Vereins Psychiatrie-Erfahrener:

"in der letzten Zeit sind besorgniserregende Nachrichten zur Polizeipraxis in der Presse zu finden gewesen.
Die Polizei „bittet“ psychisch Kranke zum DNA-Test zur Aufklärung eines Mordes in den Isar-Auen, der am 28. Mai stattgefunden hat.
Siehe Berichterstattung in der Augsburger Allgemeinen im Anhang.
...
In unserem MüPE-Forum am Donnerstag, den 11. Juli, 2013, 17.00 Uhr
wollen wir das zum Thema machen."

Falls aus MÜNCHEN jemand dort hingehen will:
Bei NICHT-Mitgliedern wird aus Platzgründen um eine telefonische Voranmeldung gebeten.
MüPE-News

Falls nicht schon hier diskutiert ... die entsprechenden Artikel hierzu in der Anlage.
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Als Mutter eines erwachsenen "psychisch kranken" Kindes bin ich besonders betroffen und sehe diese Entwicklung mit äußerster Besorgnis.
Sicherlich ist es zu verstehen, dass hier ein MORD aufgeklärt werden soll ...

Jedoch fehlt mir eigentlich jegliche Schlüssigkeit, dass hier zweifelsfrei im Umkreis von Einrichtungen psychisch kranker Menschen gesucht werden muss.
Für die meisten Menschen in der Gesellschaft ist "psychisch krank" ein sehr unbestimmter Begriff.

Durch solche Aktionen und Veröffentlichungen sowie auch das "Ankratzen" der Schutzbereiche kranker Menschen und auch der
Schweigepflichten sehe ich die Gefahr, dass einer weiteren "Stigmatisierung" psychischer bzw. seelischer Erkrankungen Vorschub geleistet wird.

zum sz artikel:
Ermittlungen zum Isarmord - Psychiatrie-Patienten sollen zum - München - Süddeutsche.de

Daher habe das Amtsgericht München einen Beschluss erlassen, nachdem in entsprechenden Institutionen Patienten auf
freiwilliger Basis eine DNA-Probe entnommen werden kann.
Bei einem negativen Vergleich mit der mutmaßlichen Täter-DNA werde das Material vernichtet. :cool::confused:
"Wie mit Personen verfahren wird, die eine Entnahme verweigern, muss dann erst in der Folgezeit durch weitere Abgleiche und Ermittlungen geklärt werden."
Das heißt, verdichtet sich der Verdacht gegen eine bestimmte Person, so kann eine DNA-Probe mit einem Gerichtsbeschluss erzwungen werden.
----------------------------------------------------------------------------------

Besonders betroffen macht die unreflektierte und undifferenzierte Verbreitung derartiger pauschalen Aussagen
(sh. "journalistische Höchstleistung" der Augsburger Allgemeine):

Aufgrund der Vorgehensweise und der Tatsache, dass bisher kein Motiv erkennbar ist, gehen die Ermittler
der Sonderkommission Cornelius davon aus, dass Täter möglicherweise an einer psychischen Erkrankung leidet.

Dafür spreche auch die "niedrige Hemmschwelle, einen Menschen zu töten",
so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft München gegenüber AZ Online.

Möglich sei auch, dass sich der Unbekannte erst nach seiner Tat in Behandlung begeben hat.
Dies sei jedoch "nur ein Ansatz", betonte der Sprecher. Die Polizei ermittle weiterhin in alle Richtungen.
----------------------------------------------------------------------

Eigentlich bin ich nur noch furchtbar TRAURIG :icon_cry: und habe wieder mal erleben dürfen, WAS DAS MIT MEINEM KINDE MACHT!!!

Denn sie schrieb mir heute Nacht:

so, Mama, jetzt stell dir mal vor es wär ne junge frau gewesen, dann würde vielleicht auch ich gebeten, "freiwillig" eine dna probe abzugeben
und wehe ich möchte das nicht, dann wird ermittelt!?
und wie kann man darauf vertrauen, dass die proben der ganzen unschuldigen wirklich vernichtet werden und nicht
irgendwann mal zufällig an einem tatort landen...???
wäre alles möglich.


:confused:

 

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  • DNA-Tests bei psychisch Kranken.pdf
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gila

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Eine BITTE: ich habe diesen Link dem MüPE mitgeteilt.

Daher wäre es prima, wenn einige ERNSTHAFTE Kommentare zu diesem Thema sich hier ansammeln könnten!

Besonders vor dem Hintergrund des Umganges mit GUTACHTEN und der Daten von Betroffenen auf den Behörden ... womit wir es auch hier, im Rahmen von ELO immer wieder zu tun haben, ist dies eine Entwicklung, die zu hinterfragen ist!

DANKE!
 
M

Minimina

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Spontan kommen bei mir als erstes folgende Gedanken:

- Erfassung von Daten zwecks späterer Auswertung
- Auswertung für die Pharmaindustrie
- Auswertung für Psycharie basierend auf Genprofilen und Genpools
- Erste Versuche der Kategoriesierung zwecks späterer Internierung aufgrund genetischer Merkmale
- Erste Versuche der Kategorisierung zwecks möglicher zukünfiger Eutanasie
- Ganz allgemein erweiterung der Gendatenbanken mit dem Ziel die gesamte Bevölkerung zu Kategorisieren (Ohrmarke)
- Inkompetenz und Übereifrigkeit der bayerischen Behörden (wie aus diesem Lanstreich bekannt)
- Rechtswidrige Datenweitergabe durch Träger, Institute und Krankeneinrichtungen
- Aufwiegelung der Bevölkerung gegen Individuelle Lebensstile zwecks weiterer Uniformierung der nachwachsenden Bevölkerung (Menschenviehzucht)
uvm.

Das die Datenerhebung klar rechtgswidrig ist, wird schon daraus klar dass die Bullizei "bittet...."

Sollte man Betroffe/r oder Angehöriger sein, ist es in Zukunft vielleicht ratsam wie wir es hier beim JC und den Massnahmeträgern schon tun eine Unterlassung der 1. Datenerhebung, Speicherung und Weitergabe schriftlich, gegen Quittung bei den Einrichtungen einzureichen.

Ebenso wichtig die PatVerfü und Betreuungsvollmacht!

Was die Rente/Zwangsberentung u.ä. betrifft wäre ebenso ein Unterlassungsschreiben der jeweiligen begutachtenden oder ausführenden Stelle einzureichen.

LG MM
 

ZynHH

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Ich würde freiwillig unter keinen Umständen bei DNA-Tests mitmachen. Aus den von Minimina aufgezählten Gründen.

Ich würde mich deswegen auch nicht schlecht fühlen, ich weiss ja, das ich unschuldig bin.
 

gila

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Sehe ich ebenso ... ich finde nicht nur diese "freiwilligen Tests" und dass dies durch richterliche Verfügung so gedeckt wurde, schlimm.

Die Konsequenz ist auch, dass IN die Einrichtungen gegangen wird ...
auch WIE dort an die Menschen heran gegangen wird und was bereits das Ansinnen dort auslösen kann, dürfte fragwürdig sein.
Auch die Einrichtungsmitarbeiter dürften sich hier wohl reichlich Konflikten ausgesetzt fühlen.

Noch schlimmer: es wurde bisher NICHT kommuniziert, inwieweit dieser ausgesprochene Verdacht "Kein Motiv = psychisch krank" überhaupt hinreichend untermauert ist, um diese Schlüsse zu ziehen.

Was ist mit den Menschen, die KEINE "Wahnvorstellungen" haben, sprich nicht schizophren sind oder sonstige schwere Erkrankungen in dieser Art haben oder in Handlungen auffällig geworden sind?

Auch Menschen mit Depressionen, Persönlichkeitsstörungen, PTBS etc gelten ja als "psychisch krank".
Sogar ein Burnout-Syndrom kann zu einer tiefergehenden psyichischen Störung führen!

Auch von diesen Menschen landet der ein oder andere schon mal in seinem Leben in einer "Einrichtung".
Jedoch sind derartige "Krankheitsbilder" nicht mit anderen vergleichbar.

Alles in einen Topf?
Das kann irgendwann JEDEN treffen ...
 

Schadbär

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Abenteuerlich der Vorschlag des "feinfühligen" Psychiaters im Artikel: Es sei problematisch, wenn die Betroffenen Samstag früh aus der Heia geklingelt werden, in solchen Fällen müsse man einen Fachmann (Psychiater, Sozialpsychiatrischer Dienst) teilhaben lassen, falls jemand einen "psychotischen Schub" habe und sowieso glaube "die ganze Welt sei gegen ihn". (Interessante Definition der Diagnose "akut psychotischer Schub"...:icon_kinn:)

Der feinfühlige Psychiater möchte also gemeinsam mit der Polizei die Betroffenen in der Wohnung aufsuchen, überwältigen und eine Speichelprobe entnehmen lassen? Das ist verboten. Niemand muss Psychiater oder Polizei in die Wohnung lassen, dafür braucht es einen richterlichen Beschluss. Nicht einmal nötig ist es, die Türe zu öffnen, wenn irgendwelche Polizei davor steht, es sei denn, es handelt sich um "Gefahr in Verzug" (akut bedrohliche Situation für Mensch und Mitmenschen, z. B. Geiselnahme, etc.).

Der "feinfühlige" Psychiater hätte, anstatt sich als Mittäter anzubieten, vorschlagen können, dass man die Betroffenen, wie es sich gehört, von der Staatsanwaltschaft schriftlich zum Speicheltest laden lässt. Wie die Betroffenen darauf reagieren (Anwalt, etc.), bleibt dann erst einmal ihnen überlassen.
 
E

ExitUser

Gast
AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Auch bedenklich ist doch was für ein "Bild" nach außen suggeriert wird.
Ich kann es schon hören aus den Reihenhäusern mit dem Weißen Zäunen.
"Wussten wir schon immer ,DIE sind doch gemeingefährlich"
"Wegsperren" "besser sie wären nicht geboren"
und schon haben wir den gewünschten Effekt.
 

Kleeblatt

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Auch bedenklich ist doch was für ein "Bild" nach außen suggeriert wird.
Ich kann es schon hören aus den Reihenhäusern mit dem Weißen Zäunen.
"Wussten wir schon immer ,DIE sind doch gemeingefährlich"
"Wegsperren" "besser sie wären nicht geboren"
und schon haben wir den gewünschten Effekt.
Erinnert mich irgendwie an die Zeiten in denen man von "unwertem Leben" sprach, samt den daraus resultierenden Folgen damals.

So langsam muß man bezüglich rechtsextremem Gedankenguts lernen in mehrere Richtungen zu schauen.
 
E

ExitUser

Gast
AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

man schaut sich doch nur diese NS Propaganda an.
Man beachte wie diese Menschen dargestelt werden ...Der hinterlistige Blick voller Krimineller Energie.
Und heute wird auch Propagander betrieben ..nur eben viel "Diskreter"






 

gila

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Erinnert mich irgendwie an die Zeiten in denen man von "unwertem Leben" sprach, samt den daraus resultierenden Folgen damals.
...

Ja - auch wenn es "extrem" klingen mag: aber meine Tochter spricht das auch immer wieder mal aus.
Die Menschen sind dann "entsetzt" ob so einer Meinung und direkten Ansprache - aber sind die Tatsachen ANDERE, wenn man "nettere" Worte gebraucht?

Wie die meisten ja wissen, ist unsere "Gutachtensache" immer noch nicht zur Gänze wirklich VERSTANDEN und umgesetzt worden - ich muss SCHON WIEDER einen Schrieb aufsetzen, diesmal an den Datenschützer des JC, der die Stellungnahme an den Bundesdatenschutz abgegeben hat.
Passagen werden überlesen, fehl interpretiert, die Folgen falscher Interpretationsmöglichkeiten nicht wirklich gesehen.
Es BETRIFFT die ja nicht.
Nur WAS hindert eigentlich am Löschen und Korrigieren?

Warum wird hier etwas offensichtlich Falsches so vehement für richtig und notwendig erklärt in langen Ausführungen, wo immer und immer wieder darauf hingewiesen wurde: es findet keine Vermittlung statt - also braucht es auch keine Infos für den Vermittler

Der Mist wird Jahre aufgehoben und weitergereicht.
Dieses "Weiterreichen" hat auch Gustl Mollaths Leben zerstört ...
 

PeterMM

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

warum nur psychisch Kranke, warum nicht auch alle 18-65 jährigen Männer, die Bordelle besuchen ;-)

ich lehne diese dna test auf "freiwilliger" basis generell ab.
 

spin

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Daher habe das Amtsgericht München einen Beschluss erlassen, nachdem in entsprechenden Institutionen Patienten auf
freiwilliger Basis eine DNA-Probe entnommen werden kann.
Psychisch Kranke und freiwillig? Völlig unhaltbar! Wer das meint, muss selbst einen gepflegten Dachschaden haben. Wie will man begründen, dass die Entscheidung eines psychisch Kranken freiwillig (und in völliger Kenntnis seiner Rechte) erfolgte?
 

jimmy

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Niemand muss Psychiater oder Polizei in die Wohnung lassen, dafür braucht es einen richterlichen Beschluss. Nicht einmal nötig ist es, die Türe zu öffnen, wenn irgendwelche Polizei davor steht, es sei denn, es handelt sich um "Gefahr in Verzug" (akut bedrohliche Situation für Mensch und Mitmenschen, z. B. Geiselnahme, etc.).
Dass das ein Widerspruch insich ist, ist dir entgangen, ja? Die Polizei kommt mit allem davon. Da ist eine konstruierte 'Gefahr-in-Verzug-Situation' sicher das kleinste Übel. Am Ende formulieren die zuständigen Stellen das gewohnt wortreich, und kein Richter unternimmt etwas. Und wenn die Probe erst mal entnommen wurde, dann ist es zu spät.
 
S

Snickers

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Dass das ein Widerspruch insich ist, ist dir entgangen, ja? Die Polizei kommt mit allem davon. Da ist eine konstruierte 'Gefahr-in-Verzug-Situation' sicher das kleinste Übel. Am Ende formulieren die zuständigen Stellen das gewohnt wortreich, und kein Richter unternimmt etwas. Und wenn die Probe erst mal entnommen wurde, dann ist es zu spät.

Das stimmt doch so auch nicht, immer mußt du so maßlos übertreiben!
 
S

Snickers

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spin

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Die sollen sich mal in Berlin umsehen, dann können sie den halben Bundestag vorladen!
Die haben keine Sitzungen mehr und in Berlin aktuell selten vorzufinden. Hier sitzen nur noch Mitarbeiter im Büro und posten im Elo dummes Zeug.
 
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Snickers

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Die haben keine Sitzungen mehr und in Berlin aktuell selten vorzufinden. Hier sitzen nur noch Mitarbeiter im Büro und posten im Elo dummes Zeug.

Dazu sage ich mal lieber nix..........
 

spin

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Welches Büro?
 

KristinaMN

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Gila,

Du kannst mit großer Sicherheit davon ausgehen, dass die Einrichtungen - oftmals sogar der Wohnort- den Betroffenen keine Wahl lassen und mit Druckmitteln erpressen.

Wo sind hier die Gutmenschen und Anwälte die hier einschreiten?

Auf der einen Seiten brauchen psychisch Kranke Hilfe und Unterstützung. Doch kaum hast Du Dich geoutet geht der noch größere Spießrutenlauf los .....

Mollath, Nina Hagen, ... wissen was sie sagen und tun ... Keine Psychiatrische Begutachtung! Schaut Euch die neuen Krankheitsschlüssel an - einer wird schon passen - sobald du es wagst einen Widerspruch zu schreiben ...Zack ....

Deshalb ist gegenseitige Unterstützung vorziehen.
 

gila

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Psychisch Kranke und freiwillig? Völlig unhaltbar! Wer das meint, muss selbst einen gepflegten Dachschaden haben. Wie will man begründen, dass die Entscheidung eines psychisch Kranken freiwillig (und in völliger Kenntnis seiner Rechte) erfolgte?

DAS ist ebenso ein Punkt!!!!!

Außerdem - behaupte ich mal aus vielerlei Erfahrungen und Literatur - haben zumeist diejenigen die meisten psychischen Probleme (in Richtung Wahrnehmung, Wahn etc.) die durch die in unsäglichen Mengen von Psychiatern und Kliniken verteilte CHEMIE "kuriert" oder "ruhig gestellt" werden.

Hier sollte eigentlich die Pharmaindustrie und ihre Helfershelfer an den Pranger - nicht die Patienten, die die Wirkungen auszubaden haben.

Ich erinnere an den mysteriösen "Unfalltod" eines amerikanischen Waffenherstellers vor kurzem, der eine Liste auf Facebook veröffentlichte, auf der er nachgewiesen hatte, dass nahezu ALLE Amokläufer in Schulen der Vergangenheit unter regelmäßiger Medikamenteneinnahme standen.

Amoklauf Newtown: Amerikaner hinterfragen Umgang mit psychisch Kranken | ZEIT ONLINE
Amokläufe: Die Rolle von Psychopharmaka - Robert Grözinger - eigentümlich frei
Psychopillen: Aggressiv durch Antidepressiva? - SWR Fernsehen :: Odysso | SWR.de
SSRI Stories
Amoklufer und die Rolle der Psychiatrie
Bestätigt: "Batman" Amokläufer James Holmes war auf Psychopharmaka!
Alles Schall und Rauch: Es sind die Medikamente und nicht die Waffen


die Liste an Links ist endlos ... :icon_sad:
 

spin

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AW: "Freiwillige" Speicheltests bei "psychisch Kranken" - Do. 11.7. Diskussion Münche

Medikamente mögen u. U. sinnvoll sein. Das will ich nicht ausschließen. Aber m. E. sind die Ursachen psychischer Krankheiten sehr komplex und es zeichnet sich immer mehr ab, dass die gesellschaftlichen Bedingungen ihren Teil dazu beitragen. Es gibt tatsächlich Möglichkeiten richtiges Denken zu lernen, damit man gesund bleibt bzw. wird und außerdem sein Potenzial entwickelt. Man braucht nicht nur körperliche Hygiene!!! Mit falschem Denken kann man auch geschädigt werden - mit richtigen Denken entwiclkelt man sein Potenzial. Wahrheit ist einer der Schlüssel.
 
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