Freiwillige GKV: Gesetzesänderungen 2018 und Zeile "Angaben zum Lebensunterhalt"

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testbla

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Hallo,

ich habe ein Einzelgewerbe und bin freiwillig gesetzlich krankenversichert.

In jüngster Vergangenheit gab es ja zwei entscheidende Änderungen. Seit
2019 sind die Mindestbeiträge deutlich gesunken. Seit 2018 schon gelten
die Beitragsbescheide nur vorläufig, d.h. es sollte durchaus auch zu
Erstattungen kommen können.

In den "Einkommensabfragen", welche mir meine KK jährlich schickt, gibt
es die Zeile "Angaben zum Lebensunterhalt: [ ] Meine Einnahmen liegen
unter 1/3 der monatlichen Bezugsgröße. Mein Lebensunterhalt wird sicher
gestellt durch...".
Erste Frage: Welchen Zweck hat diese Zeile? Was bewirkt ein Ankreuzen
konkret?

Meinen Steuerbescheid für 2018 habe ich nun. Leider ist es so, dass ich
in 2018 starke Gewinneinbrüche hatte und jetzt unter die genannte Grenze
komme. Sollte es sich um eine Art Härtefallregelung handeln, würde sich
ja meine Beitragshöhe ändern und es zu einer Erstattung kommen.
Zweite Frage: Liege ich richtig bzw. hat jemand Erfahrungen damit bzw.
Tipps?

Ich möchte vermeiden, die Möglichkeit der Rückerstattung durch einen
Formfehler zu verlieren.

Vielen Dank.
 
E

ExitUser

Gast
Formfehler gibt es da keine, entweder du hast Anspruch oder nicht, so ist es zumindest bei mir
Es gibt eine monatliche Mindesteinnahme die so weit realistisch ist ca. 1000 und maximal bis ca.4500 die Lachhaft niedrig ist
der maximal Beitrag liegt so um die 800€ also wenig, dafür sind die niedrigen Beiträge recht hoch im Vergleich zum Einkommen
Was den Beitrag angeht ist es jetzt etwas besser als vor der Reform
Was die Leistungen angeht ist es schon länger unter aller Sau, was allerdings die Politik verbockt hat
Stell halt mal den Fragebogen leer ein und ohne deine Adresse
Die Antwort auf die Frage ergibt sich doch von selbst, von deinem Gewerbe oder ist das dein Hobby?
ob du jetzt noch einen Selbstversorger Gemüsegarten hast und drei Hühner ist aus meiner Sicht nicht relevant
 

testbla

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Den diesjährigen Fragebogen erhalte ich wahrscheinlich erst in den kommenden Tagen oder Wochen. Ich möchte nur vorbereitet sein. Die Steuererklärung ist ja bereits bearbeitet und daher kenne ich alle Zahlen. Und weiß eben auch, dass mein halber Gewinn an die KK ging.
Hohe Beiträge und schlechte bis keine Leistungen bin ich gewöhnt und normalerweise lebe ich schon von meinem Gewerbe, aber das letzte Jahr war eben speziell. Dank der Gesetzesänderung hoffe ich auf die Teilrückerstattung.
 

testbla

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Welcher Gesetzestext gilt momentan eigentlich für die Bearbeitung mit 2018er Steuerbescheiden? Der Gesetzestext von 2019 oder der von 2018? Den alten Text findet man irgendwie gar nicht mehr.
 

testbla

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Vielleicht ist meine Frage unverständlich. Hier mal die konkreten Zahlen: Meine Einkünfte aus Gewerbebetrieb lagen 2018 bei 12000 Euro, andere Einnahmen habe ich nicht. Die GKV-Beiträge beliefen sich auf 5000 Euro. Dadurch entstand für mich eine so hohe Belastung, dass ich an meine Altersversorgung musste und auch meine Familie einspringen musste (nicht monetär, aber eben Verpflegung und ein Zimmer). Ich suche eine Lösung, wie ich durch die Gesetzesänderungen zumindest einen Teil des Geldes wieder zurück erhalten kann. Die Kassen sind ja seit 2018 verpflichtet, zu viel gezahlte Beiträge zu erstatten.
Mein Problem scheint, wie ich herausgefunden habe, meine Einstufung als "hauptberuflich" Selbständiger zu sein. Das entspricht aber überhaupt nicht der Realität, weder finanziell noch zeitlich. Im letzten Jahr habe ich z.B. nur eine handvoll Stunden jede Woche in meinem Gewerbebetrieb gearbeitet.
Welche Möglichkeiten habe ich nun?
 
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