Freistellung und Absicht die erhöhung des Alg schaffen 30%

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ludwigheinze

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Meine Freundin war Arbeiten, warum auch immer hat sie für 14tage eine Freistellung verlangt , und war dumm genug diese zum Amt zuschicken Ende vom Lied... Sanktion 30% 3 Monate,obwohl sie eh der einzige ist der in unserer Bedarfsgemeinschaft Arbeit hat....

So der Text im Wortlaut:
Uns wurde am xx.xx.xxxx bekannt,dass Sie Ihrem Arbeitgeber schriftlich gebeten haben Sie von der Arbeit für den Zeitraum xxxxxx-xxxxx (14tage) freizustellen,da Sie während dieser Zeit nicht im Unternehmen tätig sein können.Sie haben dadurch Ihr mögliches. Einkommen vermindert.Sie hatten damit die Absicht,die Voraussetzungen für die Erhöhung des ALG2 zu schaffen.

Ende vom Lied mit den Verrechnungen:icon_neutral::icon_neutral: und der Sanktion bleibt weniger als Rein kam über.

Hilfe!

Und ist die Sanktion auch auf die Miete anzurechnen das ist nämlich der einzige Bezug Momentan da wir beide Arbeiten es aber noch nicht reich (Aufstocken)
 

wommi

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Was erwartet ihr jetzt ?
Dass man euch sagt, dass man vorher mal hier nachfragt, ob es machbar ist, was ihr vorhabt ? Das wißt ihr doch jetzt selber. Jetzt ist das 'Kind in den Brunnen gefallen'.

Allerdings verstehe ich nicht, warum es diese 'Freistellung' geben sollte ? Was war während der Zeit geplant ?

So wie geschildert ist es jetzt wohl zu spät, noch irgendwas grade zu rücken !
 

Erolena

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Sanktioniert werden 30 % gemessen am Regelsatz der betroffenen Person.
Im Jahr 2012 sind das bei deiner Freundin 30% von 337 Euro = 101,10 Euro.
Für 2013 wären es 30% von 345 Euro = 103,50 Euro.

Die oben genannte Summe wird für deine Freundin weniger ausgezahlt.

Die Sanktion tritt nicht ein, wenn der Betroffenen wichtige Gründe für sein Verhalten vorbringt. Könnte ja sein, sie muss ihre Mutter pflegen o.ä. Gründe, dann muss sie das beim Jobcenter unbedingt vorbrigen.

Manchmal macht das Jobcenter Fehler bei den Belehrung über drohende Saktionen in der Rechtsfolgenbelehrung, dann werden die Sanktionen nicht wirksam. Deine Freundin wusste offensichtlich nicht, dass sie keine Freistellung beantragen darf, das könnte so ein Fall sein. Darüber könnte deine Freundin sich bei einem Anwalt beraten lassen mit Beratungskostenhilfeschein. Oder in Hamburg ist die öffentliche Rechtsberatung zuständig.

In allen Fällen kann eine Absenkung oder ein Wegfall nur dann wirksam angeordnet werden, wenn der Hilfebedürftige für sein Verhalten keinen wichtigen Grund (§ 31 I 2 SGB II) hatte, z.B. plötzliche Krankheit, und er ordnungsgemäß über die Rechtsfolgen eines möglichen pflichtwidrigen Verhaltens belehrt (§ 31 I 1 SGB II) worden war.
Rechtsanwalt Klose, Regensburg: Sanktionen gem. § 31 bzw. 31a SGB II
 
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