Freibetrag bei einmaligem "Einkommen??" von 4500,-. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Schrexenmeister

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Hallo liebe Forennutzer,

ich bin seit Februar2013 arbeitlos und bekomme nun AlgII (vorher studiert deswegen kein AlgI). Ich bekomme zuzeit 793,- AlgII.
Mit etwas Glück habe ich in 2 Wochen einen Job in Teilzeit mit 830,-Brutto.

Wenn ich und der HartzIV Rechner sich jetzt nicht verrechnet haben dann habe ich dann noch einen AlgII Anspruch von 375,-Euro.
Mal angenommen das stimmt in etwa was passiert wenn ich aus einer Mietaufhebungsvereinbarung 4500,- Euiro erhalte???
Ich habe an anderer Stelle im Forum gelesen das das auf 6 Monate angerechnet wird. Verstehe ich das richtig das mir dann 6 x 375,- = 2250Euro angerechnet werden?? So das mir dann 4500- 2250 = 2250 Euro bleiben????

Vielen Dank schonmal für eure Antworten
Grüße ausm sonnigen Berlin
 

biddy

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Ja, so ist's.

4500 : 6 = 750 € Berücksichtigung als Einkommen pro Monat.

Und wenn Du aber z.B. nur Betrag X, der weit unter den 750 € liegt, monatlich benötigst (also die 340 € Aufstockung, auf die ich in etwa komme), dann ist der Rest der 4.500 € nach den 6 Monate Deinem Vermögen zuzuordnen. Du müsstest dann ggf. auf Deinen insgesamten Vermögensfreibetrag achten, siehe § 12 SGB II ... darf ja nicht überschritten werden).
 

Schrexenmeister

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Hi,

@Biddy: merci für die Antwort - das hört sich ja noch halbwegs akzeptabel an!

Aber wie ist den das überhaupt-will das Amt den eigentlich beim Bezug einer neuen Wohnung das Mietkündigungsschreiben der alten Wohnung überhaupt sehen??
Das Geld geht nämlich nicht auf einem meiner Konten ein sondern auf dem meiner Eltern - und ich werde mich hüten das dem Amt auf die Nase zu binden das ich dieses Geld bekommen habe.

Grüße
 

olivera

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ich weiß von nichts...
will es nicht wissen, behalt's für Dich -oder lieber doch nicht?
Leistungsmissbrauch ? Wikipedia

nicht dass Akademiker 'bessere Menschen' sein sollten - aber etwas schlauer, als mit 'Unverfrorenheit' zu glänzen, wäre zu wünschen
 

vagabund

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Was ist denn das für Geld, was da ausgezahlt wird? Wenn es Kaution oder Genossenschaftsanteile sind, ist es die ganze Zeit Vermögen und wird nicht durch die Auszahlung Einkommen.
 

biddy

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Eine schriftlich festgehaltene (sollte jedenfalls) Mietaufhebungsvereinbarung beinhaltet (meist) eine Entschädigung an den Mieter, wenn er vorzeitig (also vor Ende der Kündigungsfrist) die Wohnung verlässt.
 
S

silka

Gast
Aber wie ist den das überhaupt-will das Amt den eigentlich beim Bezug einer neuen Wohnung das Mietkündigungsschreiben der alten Wohnung überhaupt sehen??
Das Geld geht nämlich nicht auf einem meiner Konten ein sondern auf dem meiner Eltern - und ich werde mich hüten das dem Amt auf die Nase zu binden das ich dieses Geld bekommen habe.
Warum sollte das JC einen alten Mietvertrag oder gar den Vertragsanhang dazu einer alten Wohnung sehen wollen? Das kann ich mir nicht vorstellen. Du wohnst jetzt seit wann in der neuen Wohnung und WANN werden deine Eltern überrascht sein über einen erwarteten, lange erhofften Geldeingang??
Zum Zeitpunkt der Antragstellung will das JC die Daten aus deinem aktuellen Mietverhältnis wissen.
Deinen Eltern gibt es ja wohl nichts von einem einmaligen Einkommen anzurechnen, oder beziehen die Leistung vom Amt??

Insofern verstehe ich die Anrechnungsfrage für dich und dein Geld gar nicht.
Aber stimmt:...ich weiß von nix. Ich wills auch nicht wissen. Und das JC geht Konten anderer eigentlich überhaupt nix an.

Frage:du wohnst jetzt nicht bei deinen Eltern??
etwa bei Eißpin?
 

Schrexenmeister

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Hallo

sry für die späte Antwort...
also es ist so das ich nicht mehr bei meinen Eltern wohne.
Ich wohne auch zur Zeit noch in der gekündigten Wohnung.
Das Geld aus dem Aufhebungsvertrag werde ich zum Auszug aus der
Wohnung auf ein Konto meiner Wahl überwiesen bekommen. Z.B Das meiner Eltern.
Es handelt sich bei diesem Geld nicht um die Kaution oder Genossenschaftsanteile.
Es geht mir einfach darum das ich sollte das Amt einen großteil dieser Summe als Einkommen anrechnen ich mir diesen Umzug einfach nicht leisten kann. Der einzige Grund für die Kündigung war eben dieses Geld.

Grüße und einen schönen Herrentag
 
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