Freibeträge nicht berücksichtigt im ALG 2 Bescheid? Keine Begründung wegen Ablehnung im Bescheid ersichtlich

Tracid81

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Hallo, aufgrund einer neue Tätigkeit wo auch hohe Fahrkosten entstehen, habe ich ALG 2 beantragt zwecks Aufstockung. Da ich mein erstes Gehalt erst im Folgemonat erhalte, wurde beim ersten Monat aber keine Fahrkosten berücksichtigt.

Nun die fragen. Stimmt es das im ersten Monat wo kein Gehalt fliest, daher auch keine Fahrkosten berücksichtigt werden können?

In den Folgemonaten fällt dann noch einiges auf, was im Antrag eigentlich mit angegeben wurde. KFZ Haftpflicht wird nicht berücksichtigt, Verpflegungsmehraufwand gab es ein Feld wo angeblich 6 Euro pauschal verrechnet werden wenn man über 8h abwesend ist von der Wohnung, diese stehen auch nicht dabei. Fahrkosten für das Umgangsrecht seines Kindes sind nicht im Freibetrag mit berücksichtigt, wobei es vor 2 Jahren schon einmal ein Gerichtsurteil gab, als ich gegen das Jobcenter deshalb geklagt hatte und dem stattgegeben wurde.

Gibt es hier vielleicht neue Gesetze, das dies alles nicht mehr rein spielt oder ist der Bescheid nicht richtig? Im Bescheid stehen aber auch keine Ablehnungsgründe warum diese oben ausgeführten Punkte nicht berücksichtigt wurden.
 
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Seepferdchen 2010

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Hallo Tracid81





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Helga40

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Stimmt es das im ersten Monat wo kein Gehalt fliest, daher auch keine Fahrkosten berücksichtigt werden können?

Ja. Wenn kein Einkommen, dann kann auch davon nichts abgesetzt werden.

KFZ Haftpflicht wird nicht berücksichtigt, Verpflegungsmehraufwand gab es ein Feld wo angeblich 6 Euro pauschal verrechnet werden wenn man über 8h abwesend ist von der Wohnung, diese stehen auch nicht dabei.

Ich kenne gar keine Bescheide, die die Absetzbeträge als Einzelpositionen aufführen, ich kenne das nur als Gesamtsumme im Bescheid. Kann man deinen Bescheid vielleicht mal sehen? Auf welchen Absetzbetrag kommt das JC, auf welchen du?
Fahrkosten für das Umgangsrecht seines Kindes sind nicht im Freibetrag mit berücksichtigt, wobei es vor 2 Jahren schon einmal ein Gerichtsurteil gab, als ich gegen das Jobcenter deshalb geklagt hatte und dem stattgegeben wurde.

Fahrtkosten für das Umgangsrecht sind kein Freibetrag. Das ist ein Mehrbedarf nach § 21 Abs. 6 SGB II. Habt ihr den irgendwie geltend gemacht?
 

Tracid81

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Hallo Helga, leider kann ich den Bescheid nicht abfotografieren. Allerdings schlüssel ich die Berechnung mal auf:

Regelbedarf: 496,60 (vermutlich deshalb höher weil mein Kind temporär mit zur Bedarfsgemeinschaft zählt
Grundmiete: 310
Heizkosten: 55,20
Nebenkosten: 59,80
Gesamtbedarf: 918,60
--------------------------
Brutto: 1574,03
Netto: 1147,33
abzüglich Werbungskosten: 190 Euro (Fahrkosten)
abzüglich Absetzung vom Erwerbseinkommen: 30 Euro
abzüglich Freibetrag auf das Einkommen: 230
zu berücksichtigendes Gesammteinkommen: 697,33

Na die Fahrkosten für den Mehrbedarf habe ich als Summe im Antrag angegeben. Es war ein vereinfachter Antrag, ich hatte drum gebeten falls man noch was benötigt oder ein anderes Formular soll man mir Bescheid geben.

DAs mit den Verpflegungsmehraufwand habe ich in Erinnerung das man nur sein Kreuz bei den Stunden rein macht. Wie es berücksichtigt wird oder wo man das erkennt ist im Bescheid nicht ersichtlich

------------
ok also heißt es im ersten Monat liegt man da die Fahrkosten nicht angerechnet werden können unter dem eigentlichen ALG 2 Satz den man zum leben benötigt? (also nach Abzug Fahrkosten die dafür ja für die Arbeit verbraucht werden müssen)
 
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