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Freibeträge beim Vermögen

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blaublume

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#1
Hallo,

wie wäre es, wenn ich nun an Geld käme und dies anlegen würde?
Wie hoch wäre der Freibetrag? Und wie siehts mit dem für die Kinder aus?

Würde das überhaupt gehen, während des Bezugs "neues Geld" anlegen? Oder muss ich dann erstmal belegen, wo ich das herhabe?

Danke...
 

Grobi

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#3
wie wäre es, wenn ich nun an Geld käme und dies anlegen würde?
Wenn Du das Geld zu einer Zeit bekommst, wo Du schon ALG 2 beziehst ist es in 99% aller Fälle einkommen und wird daher angerechnet. Wenn Du es dem Amt nicht meldest gehst Du das Risiko ein das die doch Wind davon bekommen und es rechtlichen Ärger gibt.
Wie hoch wäre der Freibetrag?
Schonvermögen, das Du ins ALG 2 mitbringen darfst: Pro Lebensjahr 150,00 € plus einmal 750,00€.
Einnahmen während der Bezugszeit: 100,00 € Einkommen frei. 100,01 € bis 400,00 € - 20% dieser Spanne frei.
Und wie siehts mit dem für die Kinder aus?
Genauso, nur das die sogar bei Konfirmationsgeschenken und dergleichen verar***t werden, da sogar diese angerechnet werden.
Würde das überhaupt gehen, während des Bezugs "neues Geld" anlegen? Oder muss ich dann erstmal belegen, wo ich das herhabe?
Du hast Dispositionsfreiheit, das bedeutet, Du kannst mit Deinem Geld machen was Du willst - solange es keinen Zweifel über die Herkunft gibt.

Und wenn Du nächstes mal die suchfunktion benutzt siehst Du, das genau so ein Thema schon über 50 mal durchgearbeitet wurde, das erspart Dir dann so Antworten wie die vom Rechtsverdreher ;)
 

blaublume

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#4
Kann ja gut möglich sein, dass ich sehr sparsam lebe und eben was gespart habe, was ich nun anlegen möchte?!
Muss ja was auf der Seite haben, für den Fall, dass meine Waschmaschine o.ä. kaputt geht?!
 

blaublume

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#6
heißt ich könnte jetzt 750€ plus die 150€ pro lebensjahr anlegen? und evtl. was für die kids?
 

ofra

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#7
man soll 750 euro ansparen für reparaturen und neuanschaffungen. ob das pro jahr gemeint ist oder insgesamt, das weiss ich nicht. vielleicht gibts hier jemand, der sich damit auskennt.
 

Arwen

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#8
Einnahmen während der Bezugszeit: 100,00 € Einkommen frei. 100,01 € bis 400,00 € - 20% dieser Spanne frei.
Grobi, nur um Missverständnissen vorzubeugen:

Das gilt nur für Einnahmen aus Erwerbstätigkeit, für 200 € von Oma z.B. nicht...

Die 750 € pro Person sind ein einmaliger Betrag, der VOR AlgII-Bezug zu dem Schonvermögen gezählt wird.

Gruß, Arwen


PS: Anrechnung von Vermögen:
Kurzform hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_II#Anrechnung_von_Verm.C3.B6gen
 

blaublume

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#9
Ja, aber wie sieht es aus, wenn ich wie gesagt, was gespart habe, was noch unterm Kopfkissen liegt. ich dies nun aber anlegen o.ä. möchte?!
 
E

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#10
Ja, aber wie sieht es aus, wenn ich wie gesagt, was gespart habe, was noch unterm Kopfkissen liegt. ich dies nun aber anlegen o.ä. möchte?!
Wenn das Geld unterm Kofkissen der Arge nicht gemeldet hast, wirst du ein Problem kriegen.
 

blaublume

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#11
Soll heißen, wenn ich jeden Monat 50€ übrig hab, muss ich das melden?
 
E

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#12
Bis 750 € pro Person der BG kannst du für Reperaturen und Anschaffungen aus dem Regelsatz ansparen. Solltest du nun mehr unter deinem Kopfkissen finden, wird die Arge wissen wollen, woher du das Geld hast.

Ich hoffe, damit ist diese Frage abschließend beantwortet.
 

Arwen

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#13
Soll heißen, wenn ich jeden Monat 50€ übrig hab, muss ich das melden?
Nein, natürlich nicht (wenn's aus dem Regelsatz ist ... ...).

Mein Rat (abschließend, wie Rüdiger sagt): Unter'm Kopfkissen lassen.
 

Blackdragon

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#14
Wenn das Geld unterm Kofkissen der Arge nicht gemeldet hast, wirst du ein Problem kriegen.
Wo hast Du das denn her? Link?
Solange ich nicht über den Vermögensfreibetrag komme, kann ich soviel Geld im Haus haben wie ich lustig bin(;-)
 
E

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#15
Wo hast Du das denn her? Link?
Solange ich nicht über den Vermögensfreibetrag komme, kann ich soviel Geld im Haus haben wie ich lustig bin(;-)
Ja natürlich, aber du musst das Vermögen bei Beantragung ALG II auch vollständig angeben. Im Zusatzblatt 3 zur Feststellung des zu berücksichtigen Vermögens wird auch nach Bargeld gefragt (Punkt 2.2)
Zusatzblatt 3 Vermögen
 

Blackdragon

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#16
Ja natürlich, aber du musst das Vermögen bei Beantragung ALG II auch vollständig angeben. Im Zusatzblatt 3 zur Feststellung des zu berücksichtigen Vermögens wird auch nach Bargeld gefragt (Punkt 2.2)
Zusatzblatt 3 Vermögen
Ja, das ist klar!
Nur: ich könnte ja auch WÄHREND des Bezuges von ALG II Geld vom Konto, Sparbuch abheben und unter "Kopfkissen" tun ohne das "melden" muss.
Das gleiche bei Vermögensumwandlung bei einem grossen Auktionshaus usw.
 
E

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#17
Ja, das ist klar!
Nur: ich könnte ja auch WÄHREND des Bezuges von ALG II Geld vom Konto, Sparbuch abheben und unter "Kopfkissen" tun ohne das "melden" muss.
Das gleiche bei Vermögensumwandlung bei einem grossen Auktionshaus usw.
Davon ist hier ja auch nicht die Rede, in dem Fall "vermehrt" sich das Vermögen ja nicht.
 
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#18
Davon ist hier ja auch nicht die Rede, in dem Fall "vermehrt" sich das Vermögen ja nicht.
Als ich neulich unter meinem Kopfkissen nachschaute, hatte sich mein Vermögen vermehrt:icon_psst:.

Das liegt vielleicht daran, dass ich unter Nachtschweiss leide und hierduch mein Vermögen gegossen wird :icon_hihi:


wie wäre es, wenn ich nun an Geld käme und dies anlegen würde?
Ein Hartzer, der Geld anlegt, ist schon einmal sehr verdächtig.

Wenn alles legal zugeht und plausibel zu erklären ist, solltest du nichts zu befürchten haben, aber sieht das dein SB auch so ?
 

Blackdragon

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#19
Davon ist hier ja auch nicht die Rede, in dem Fall "vermehrt" sich das Vermögen ja nicht.
Bei Konto/Sparbuchabhebungen gebe ich Dir recht... allerdings bei dem grossen Auktionshaus?

Beispiel: Ich schliesse 2 Mobilfunkverträge ab mit 24 Monaten Laufzeit a´ 9,95/Monat.. ergibt über die Laufzeit von 2 Jahren Kosten in Höhe von 477,60 (Schubladenvertrag, wirdnicht genutzt)
An "Hardware" erhalte ich z.B. eine Playstation 3 und 2 Fotohandys Sony Ericsson K550i. Diese versteigere ich und erhalte so ungefähr 480,- für die PS3 und ca. je 150,- für die Handys.
Nach Abzug der anfallenden Gebühren habe ich um und bei 250,- € "über".
SCHWUPPS, habe ich mein Vermögen vermehrt(;-)
 
E

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#20
Bei Konto/Sparbuchabhebungen gebe ich Dir recht... allerdings bei dem grossen Auktionshaus?

Beispiel: Ich schliesse 2 Mobilfunkverträge ab mit 24 Monaten Laufzeit a´ 9,95/Monat.. ergibt über die Laufzeit von 2 Jahren Kosten in Höhe von 477,60 (Schubladenvertrag, wirdnicht genutzt)
An "Hardware" erhalte ich z.B. eine Playstation 3 und 2 Fotohandys Sony Ericsson K550i. Diese versteigere ich und erhalte so ungefähr 480,- für die PS3 und ca. je 150,- für die Handys.
Nach Abzug der anfallenden Gebühren habe ich um und bei 250,- € "über".
SCHWUPPS, habe ich mein Vermögen vermehrt(;-)
Diese "Vermehrung" wäre dann anzurechnendes Einkommen, so wie Zinserträge auf dem Sparbuch auch.
 

Blackdragon

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#21
Diese "Vermehrung" wäre dann anzurechnendes Einkommen, so wie Zinserträge auf dem Sparbuch auch.
Da bin ich anderer Ansicht; Veräusserungen von Privatsachen können (wenn nicht gewerblich betrieben) niemals Einkommen sein. Um bei dem Beispiel zu bleiben: die PS3 und die Handys sind ja mein Eigentum; ob ich diese nun nach ein paar Tagen oder nach 5 Jahren veräussere, dürfte nicht von Belang sein.

*** aber ich möchte natürlich niemanden dazu ermuntern, ein eventuelles Risiko einzugehen! Ich sehe zwar keines, aber... ***
 

Martin Behrsing

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#22
Da bin ich anderer Ansicht; Veräusserungen von Privatsachen können (wenn nicht gewerblich betrieben) niemals Einkommen sein. Um bei dem Beispiel zu bleiben: die PS3 und die Handys sind ja mein Eigentum; ob ich diese nun nach ein paar Tagen oder nach 5 Jahren veräussere, dürfte nicht von Belang sein.

*** aber ich möchte natürlich niemanden dazu ermuntern, ein eventuelles Risiko einzugehen! Ich sehe zwar keines, aber... ***
leider wir auch der Privatverkauf als Einkommen angerechnet. Genau wie das Geschenkt von Verwandten, was jährlich einen Betrag über 50 Euro darstellt.
Merke: bei Hartz Iv wird jeder Geldzuwachs während des Bezuges als Einkommen berücksichtigt.
 

Blackdragon

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#23
leider wir auch der Privatverkauf als Einkommen angerechnet.
Das halte ich schlicht für falsch!
WO soll das denn stehen?
Ich kann soviel von meinem Besitzstand verkaufen, wie ich möchte... das wäre ja noch schöner! Und da brauche ich auch niemanden fragen oder etwas "melden".
Wie gesagt: solange es nicht als gewerblich einzustufen ist!

Genau wie das Geschenkt von Verwandten, was jährlich einen Betrag über 50 Euro darstellt.
Das ist allerdings richtig; hat aber mit Privatverkäufen so gar nichts zu tun... andere Baustelle.
 

Martin Behrsing

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#24
Lesen macht Sinn:
http://www.erwerbslosenforum.de/hartz_iv/arbeitslosengeld_ii_besondere_einkommen_und_freibetrage.htm
und
http://www.erwerbslosenforum.de/hartz_iv/berechnung_von_einkommen_aus_selbstandiger_arbeit.htm
Das halte ich schlicht für falsch!
WO soll das denn stehen?
Ich kann soviel von meinem Besitzstand verkaufen, wie ich möchte... das wäre ja noch schöner! Und da brauche ich auch niemanden fragen oder etwas "melden".
Wie gesagt: solange es nicht als gewerblich einzustufen ist!


Das ist allerdings richtig; hat aber mit Privatverkäufen so gar nichts zu tun... andere Baustelle.
 
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ExitUser

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#25
Da bin ich anderer Ansicht; Veräusserungen von Privatsachen können (wenn nicht gewerblich betrieben) niemals Einkommen sein. Um bei dem Beispiel zu bleiben: die PS3 und die Handys sind ja mein Eigentum; ob ich diese nun nach ein paar Tagen oder nach 5 Jahren veräussere, dürfte nicht von Belang sein.

*** aber ich möchte natürlich niemanden dazu ermuntern, ein eventuelles Risiko einzugehen! Ich sehe zwar keines, aber... ***
Richtig, wenn du daraus keinen Gewinn erzielst, ist es Vermögensumwandlung.

Wenn du aber deine Gegenstände mit Gewinn veräußerst, ist der Gewinn als Einkommen zu behandeln.
 

Blackdragon

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#26
???

"Berechnung von Einkommen aus selbständiger Arbeit"

Hallo?

Irgendwer hat hier echt heftige Verständnisprobleme; ich bin es nicht(;-)

EGayverkäufe sind Privatsache! Nix mit 50 € Grenze und so. Ist das echt soooo schwer?
*** Hint: "eventuell solltest Du mal "googeln" ***
 

Arania

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#27
Aber auch nur wenn Du eins zu eins das zurückbekommst was Du ausgegeben hast, nicht wenn Du Gewinn erzielst
 

Nimschö

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#28
Aber auch nur wenn Du eins zu eins das zurückbekommst was Du ausgegeben hast, nicht wenn Du Gewinn erzielst
Ich schätze da zieht wieder der gute, alte Spruch:
"Wo kein Kläger, da kein Richter..."
 
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