Frauenarmut bleibt ein großes Thema für die Zukunft (1 Betrachter)

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Kaleika

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"Frauenarmut ist leider ein großes Thema der Zukunft"
Gleichberechtigung - eine Bremer Debatte / Heute: Brigitte Melinkat, Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau Bremen. Der Satz "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" steht im Grundgesetz, das vor 60 Jahren verabschiedet wurde. 1994 wurde der Grundgesetzartikel 3 Abs. 2 um einen entscheidenden Passus erweitert. Seither heißt es dort: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Alles in Ordnung also? Davon sind wir leider weit entfernt. Laut einer Prognose der Vereinten Nationen von 1998 haben wir erst im Jahr 2490 die vollständige Gleichberechtigung der Geschlechter erreicht, wenn wir im bisherigen Tempo weitermachen.

Im internationalen Vergleich ist Deutschland mittlerweile weit entfernt von der Spitze, was die faktische Gleichstellung der Geschlechter angeht. So hat der "Global Gender Gap Report 2008" des World Economic Forum ergeben, dass Deutschland innerhalb eines Jahres vom 7. auf den 11. Platz abgerutscht ist. Woran liegt das?

Frauen sind bei uns beispielsweise weitaus häufiger von Armut betroffen als Männer. Frauenarmut ist leider ein großes Thema der Zukunft, das seine volle Bedeutung und Wucht in der öffentlichen Wahrnehmung gerade erst anfängt zu entfalten. (...)
WESER KURIER online
(Link funzt nur am Erscheinungstag.
Link allein funktioniert keine Stunde lang.
Später
erscheint Titelseite des Weser Kurier und Ihr müsst dann links oben auf Bremen klicken, dann die passende Überschrift raussuchen!)
 

Kaleika

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Die üblichen femifaschistischen Lügengebäude.
Wer es besser wissen will schaut hier nach:
Wieviel »Gleichberechtigung« verträgt das Land?
Das ist leider alles andere als ein feministisches Lügengebäude, sondern erschreckende Realität!!!

(...) Die Bremische Gleichstellungsstelle hat - zusammen mit der Arbeitnehmerkammer Bremen - im Juni 2008 eine große Tagung mit dem Thema "Programmierte Frauenarmut" veranstaltet. Renommierte Wissenschaftlerinnen haben dort vier zentrale biografische Schnittstellen herausgearbeitet, an denen die geschlechtsspezifischen Armutsrisiken auf Frauen wirken:

die mangelnde Bildungsrendite am Übergang von der Schule in den Beruf: Zwar haben Frauen die besseren Abschlüsse vorzuweisen, gleichwohl verdienen sie immer noch rund 25 Prozent weniger als Männer. In den Führungsetagen von Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sind sie immer noch erschreckend unterrepräsentiert.

das weibliche Prekariat: Frauen sind häufiger im Niedriglohnsektor, in Teilzeit- und Minijobs anzutreffen. Durch die Einführung des Arbeitslosengeldes 2 fallen sie häufiger als Männer aus dem Leistungsbezug, weil ihre Partner erwerbstätig sind.

die schlechte Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Kindererziehung bedeutet für viele Frauen faktisch den Ausschluss aus dem Arbeitsmarkt. 95 Prozent der Alleinerziehenden, die Arbeitslosengeld 2 beziehen, sind Frauen.

die Altersarmut und jetzt/zukünftig erwartete Pflegearbeit. 80 Prozent derjenigen, die zu Hause Angehörige pflegen, sind Frauen. Häufig geben sie dafür ihre Berufstätigkeit auf oder reduzieren auf Teilzeit. Rentnerinnen bekommen aufgrund ihrer häufig unterbrochenen Erwerbsbiographien weniger Geld als ihre männlichen Altersgenossen. (...)
Kaleika
 

ladydi12

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Hallo ihr beiden,

ist zwar jetzt etwas OT, aber ab und an muß man(n) (und Frau) ja auch mal was lachen haben ;)

Wie nennt man einen Mann, der 90% seines Gehirns verloren hat?
(Lösung: einen Witwer)

Ein Mann wird aus dem Fenster eines Hochhauses geworfen. Was ist das dann?
(Lösung: ein Fall von Schöner wohnen ;))

Ein Mann rennt im Zickzack durch den Garten. Was macht seine Ehefrau?
(Durchladen und weiterschießen).

Ein Mann wird in einen Käfig eingesperrt und nur ab und an mal rausgelassen. Wie nennt sich das?
(Artgerechte Haltung)

Gott sprach zu Adam: "Ich habe eine gute und eine schlecht Nachricht für dich. Die gute Nachricht ist, daß ich dir ein Gehirn und einen Penis gegeben habe; die schlechte allerdings ist , daß du nicht beides zur gleichen Zeit benutzen kannst."

So nun genug des OT und back to Topic.

meint ladydi12
 

ladydi12

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Hallo kaleika,

du hast vollkommen recht, denn ich erlebe auch so einiges in dieser Richtung. Trotz zweier Berufsausbildungen und Weiterbildungen finde ich auf Deibel komm raus, keine gescheite Arbeit. Das schlimme daran ist aber auch, daß dabei viele Frauen mitmachen, wenn eine Frau "nicht so tickt, wie sie ticken soll" (Frauen und drei Ks nämlich Küche, Kinder, Kirche. Das vierte K wurde "gnädigerweise" gestrichen.).
Ich mußte feststellen, daß mancher Mann extreme probleme bekommt, wenn eine Frau es wagt, einen Schraubendreher oder einen Malerpinsel in die Hand zu nehmen.

meint ladydi12

Das ist leider alles andere als ein feministisches Lügengebäude, sondern erschreckende Realität!!!



Kaleika
 

Mario Nette

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In einigen Städten im Osten haben sie Frauenarmut, wie sie sagen. Da gibt es Männerüberschuss, weil die Frauen wegziehen. So, genug mit dem Wort gespielt. Und überhaupt: Wenn man schreibt: "Frauenarmut bleibt ein großes Thema für die Zukunft", darf dann der Umkehrschluss lauten: "Männerreichtum bleibt ein großes Thema für die Zukunft" oder eher "Männerreichtum ist ein großes Thema in der Gegenwart"? Oder auch anders: Wenn die Frauenarmut auch in der Zukunft ein großes Thema bleibt, muss man doch davon ausgehen, dass die angenommenen Frauenarmut erst einmal gar nicht beseitigt wird bis zur Zukunft hinter der Zukunft (in welcher das Thema ja noch groß sein soll).

Mario Nette
 

jane doe

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gleichberechtigung kostenlos?

können die spaßantworten nicht von einem solch wichtigem thema abgetrennt werden?

was hat das strafrecht mit der systematischen ungleichbehandlung von frauen zu tun?

warum wird versucht das thema zu nivellieren und zu marginalisieren?

gleichberechtigung heiß auch im sinne des gg, daß alle stellen paritätisch zu besetzen sind. andere länder machen das vor. ebenfalls wäre ein individueller bezug von sozialleistungen dringend erforderlich. die frau als annex des mannes zusehen, aka "hauptverdiener", ist so 1950.
 

Mario Nette

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Spaßantworten? :eek: Vielleicht mache ich den Ernst der Lage doch mal etwas deutlicher: Es geht hier einfach darum, dass Sprache knallhart gebraucht wird und die Interpretation über die Zukunft im Titel vorweg genommen werden soll. Dazu trägt auch der Inhalt bei, geht er doch erst einmal nur auf die wie auch immer (oder auch nicht) angestrebte Gleichberechtigung ein. Vielleicht etwas ketzerisch: Männer unter sich sind ja bereits gleichberechtigt und dennoch gibt es unter ihnen Armut - und das nicht zu knapp. Schlussfolgern kann man doch, dass allein die Gleichberechtigung die Faktoren, die zur Armut führen, nicht allein beseitigen wird. "Gleichberechtigt" bedeutet eben nicht "gleich", denn beispielsweise kann das Gesetz den Menschen nicht ihre Vorlieben vorschreiben.

Und vor allem muss Mensch vorsichtig sein, dass die Thematik der Gleichberechtigung nicht zur Gleich"verpflichtung" wird, was ich über folgendes Beispiel verdeutlichen will: Es gab Leute, die haben gesagt, dass man eine Gleichberechtigung hat, wenn Frauen auch zum Bund müssen. Schon der Satz selbst ist Nonsens, denn einerseits von "...recht..." zu reden und andererseits von "müssen", also Zwang zu schreiben offenbart die Gefahren. Da halte ich es doch anders herum: Niemand soll zum Bund müssen, aber jeder dürfen.

Denn Reichtum ist nicht nur finanzieller Natur, sondern Reichtum ist auch Reichtum der Auswahlmöglichkeiten und damit die Befreiung von Zwängen und Verpflichtungen.

Mario Nette
 
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