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Frau will arbeiten mit Pfflegrad 3, wer ist zuständig?

Friedwohl

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#1
Ich bemerke das meine Frau mit PG3, nach fast 5 Jahren nur auf der Couch sitzten immer depressiver wird, trotz all meiner Mühe ist Ihr Leben nicht wirklich ausgegleichen. Meine Frau ist Hilflos und kan das Haus alleine nicht verlassen, Ihr fällt die Decke auf den Kopf.
Die DRV hat mich in eine Reha berufen, Zeitgleich habe ich auch einen Antrag für meine Frau gestellt zur Rehabilitation und zur Teilnahme am Arbeitsleben.
Die DRV fühlt sich nicht zuständig( Anwartschaftszeiten)
Nun hat die DRV geschrieben, das der Antrag an die AfA und die Krankenkasse weitergeleitet wurde....
Womit können wir nun rechnen?
Interessanter Weise steht auf dem Entlassungsbericht von 2013 das meine Frau, nach dreifachen Hirnschlag, mit Aphasie und rechtseitiger Lähmung einen GdB von 100 mit aG,G und H
wieder als Erwerbsfähig angesehen werden kann.
Gut....Sie will arbeiten..und nu?
 

Muzel

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#2
Um dazu wirklich etwa hilfreiches zu sagen, müsste man tatsächlich den Entlassungsbericht lesen. So kann man nur im Nebel stochern, was dir auch nicht hilft. Du musst mit deinem Bericht zu einer Sozialberatungsstelle gehen oder mit dem Arzt sprechen. Ich weiß nicht, wie man dir helfen kann.
 

Friedwohl

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#3
Um dazu wirklich etwa hilfreiches zu sagen, müsste man tatsächlich den Entlassungsbericht lesen. So kann man nur im Nebel stochern, was dir auch nicht hilft. Du musst mit deinem Bericht zu einer Sozialberatungsstelle gehen oder mit dem Arzt sprechen. Ich weiß nicht, wie man dir helfen kann.
Ist nicht schlimm Muzel, so langsam weis ich das selber nicht mehr...
 

Fairina

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#4
Also ehrlich Friedwohl,
so langsam weiß man nicht mehr was man sagen soll. Das ist dein 3. oder 4. Thread.
Entweder deine Frau kann arbeiten oder nicht. Mit Pflegestufe 3 ist wohl eher der Wunsch Vater des Gedanken. Du meinst, du kannst sie nicht für ein paar Wochen einem Pflegedienst/-heim überlassen, gleichzeitig will sie arbeiten gehen? Sie will nicht alleine gelassen werden. Und mit H für Hilflos usw. mit aG und halbseitiger Lähmung will sie arbeiten? Kein Mensch stellt sie ein. Das Risiko ist viel zu groß.

Ein Bericht aus dem Jahr 2013 ist veraltet. Ich verstehe auch nicht, warum sie nicht längst Pflegegrad 4 hat damit.

Ihr treibt euch im Kreis herum, immer rund herum. Das bringt doch alles nichts. Ab mit ihr vorübergehend in ein Pflegeheim oder auf psychosoziale Station und du ab in die Reha. Wenn sie die Grundvoraussetzungen für eine Rente - egal welche jetzt - nicht erfüllt, dann lohnt sich kein Gedanke mehr daran. Und du setz dich zusammen mit Sozialarbeitern und Psychologen/Psychotherapeuten in der Reha und sprecht die Möglichkeiten durch und beantragt was gemacht werden kann.

Wenn du dann wieder zuhause bist, holst du sie auch wieder zurück und dann genießt euer Leben so gut es geht. Es gibt Ergotherapien, Beschäftigungstherapien wo sie hin könnte. So hättest du auch ein wenig Freizeit für dich. Die brauchst du nämlich auch. Und in der übrigen Zeit läßt du dir durch einen Pflegedienst zuhause mit ihr helfen. Und seien es nur Kleinigkeiten. Alles hilft. Aber dazu müßt ihr den Teufelstanz den ihr beide in euren Abhängigkeiten tanzt, beenden. Sonst geht ihr beide kaputt.
Hört auf mit solchen "was könnte sein", "wenn ich sie auch nur wenige Wochen woanders unterbringe verliere ich sie"-Gedanken und Überlegungen und auch mit solchen Schnappsideen. Lebt! Genießt jeden Tag als wäre er der Letzte. Ihr seid am Beginn eines neuen Lebens wenn ihr das nur zu laßt. Haben mir gute Freunde im letzten Jahr neben vielen Helfern auch bei bringen müßen.
 

Muzel

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#5
Auf Teilhabe am Arbeitsleben hat jeder Anspruch. Sollte das die DRV nicht sein,muss sie den Antrag innerhalb von 14 Tagen weiterleiten. Tut sie das nicht, dann ist sie zuständig.
 

Friedwohl

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#6
Auf Teilhabe am Arbeitsleben hat jeder Anspruch. Sollte das die DRV nicht sein,muss sie den Antrag innerhalb von 14 Tagen weiterleiten. Tut sie das nicht, dann ist sie zuständig.
Bevor ich im Jahr 2016 mit dem leidigen Kampf mit der KK, dem Versorgungsamt, der Afa und der DRV begann, ging ich in meinem Dorf zum Knappschaftsältesten....Ich erzählte ihm genau alles so, wie Ihr es auch hier nachlesen könnt....Er gab mir den Tip/ Rat meine Frau erst einmal Arbeitssuchend zu melden..Somit erhält Sie schon einmal eine Stammnummer bei der Afa, was meine Frau und wie arbeiten kann oder darf/ soll....sollte mich und meine Frau ersteinmal gar nicht interessieren, dafür wäre dann die Afa zuständig, die meiner Frau einen adäquaten Job vermitteln sollte.Wäre dieses auf Grund ihrer Behinderung nicht möglich, müsten die Leistungsträger Sorge tragen, damit es evtl wahrscheinlich werden könnte....
PS_:Antrag auf Rehabilitation wurde seitens der DRV innerhalb von einer Woche abgelehnt, ohne Stempel..ohne Unterschrift und ohne Widerspruchserklärung...nur mit dem Hinweis, Anträge werde weitergeleitet an die Afa und die KK.
 
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Muzel

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#7
Hat die DRV die 14-Tage-Frist eingehalten, bevor sie den
Antrag an die genannten Behörden weitergeleitet hat?
 

FrauRossi

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#8
Ich habe mal ambulante Betreuung in einer Werkstatt für Behinderte gemacht.
Da waren auch Leute, die konnte so gut wie nichts.

Trotzdem haben die ein Anrecht auf diese Art der Teilhabe und es ist für die Angehörigen eine große Entlastung.

Und auch für die Leute, die dort arbeiten. Es gibt Tagestrucktur, Geselligkeit und ein geregeltes Leben. Und sogar auch Geld, zwar nicht viel, aber immerhin
Nicht nur das: die Mitarbeiter wurden morgens abgeholt, abends gebracht und auch mit Essen und Pflege versorgt.

Ich würde mich an den Betreiber der örtlichen Werkstätten wenden, die führen euch durch das Antragsverfahren.
 

Friedwohl

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#9
Hat die DRV die 14-Tage-Frist eingehalten, bevor sie den
Antrag an die genannten Behörden weitergeleitet hat?
Das Schreiben kam innerhalb von einer Woche zurück, für mich hatte es den Anschein als ob ein Permanent Drucker läuft der diese Ablehnungsbescheide nur so auswirft, Name drauf fertig..weg.
 
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