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Fragwürdiger Brief von Inkassobüro nach 4 Jahren

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Nicht offen für weitere Antworten.

slevin

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#1
Guten Tag,

bevor ich beginne möchte ich das Forum und die User hier loben, es hat mir im Vorfeld schon einiges an Sicherhet gegeben um meine nächsten Schritte zu überdenken, jedoch möchte ich nichts falsch machen und eröffne deshalb diesen Beitrag.

Vorab zu meiner Situation, ich bin 2003 in ein tiefes Loch gefallen durch Ausbildungsverlust, Frendin wurde Ex und meine Eltern haben sich scheiden lassen. Ich hatte mich damals der "Mauertaktik" bedient und alles links liegen lassen, Rechnungen nicht bezahlt und einfach alles an Schreiben ignoriert ohne mir der Konsequenzen im Klaren zu sein, bzw. mir auch nur Gedanken darüber zu machen.

2005 bin ich dann nach Gerichtsvollzieher und weiterer Schreiben vom Amtsgericht zum Glück "aufgeflogen" und habe mich dem Berg an Papier mit meinen Eltern gestellt.

Ich bekam damals eine große Kindergeldnachzahlung die dann dafür verwendet wurde, die angelaufenen Schulden zu bezahlen, darunter auch eine Forderung der Fa. Schwab Versand GmbH.

Da das Kindergeld auf das Konto meiner Mutter ging, hat sie das Geld auch dementsprechend überwiesen. Forderungen die den Betrag dann noch überstiegen sind, wurden per Ratenzahlungen fristgerecht überwiesen, die ganze Sache war für mich erledigt.

Nun habe ich am 18.12.09 einen Brief von einem Inkassobüro bekommen, in dem 157,41€ gefordert werden, durch eine abgetretene Forderung der Fa. Schwab.

Nachdem ich ich meine ganzen alten Unterlagen durchforstet habe, musste ich jetzt feststellen, dass ich keine Schreiben mehr aus der Zeit vor 2006 besitze, die hatte ich mittlerweile entsorgt.

Abgetretene Forderung der Firma Schwab Versand GmbH
in Höhe von 157,41€

Sehr geehrter Herr xxx,

o.g. Forderung wurde uns zum Einzug übergeben.
Geben sie bitte ab sofort bei allen Zahlungen und Schriftwechsel nur noch die oben genannte Forderungs-Nummer an.

Sofern eine Zahlungsvereinbarung bisher nicht getroffen wurde, erwarten wir auf jeden Fall Ihren ANruf innerhalb von 8 Tagen. Der für sie zuständige Sachbearbeiter wird dann mit Ihnen die Möglichkeiten einer Bezahlung Ihrer Schulden besprechen.

Auf jeden Fall erwarten wir ebenfalls innerhalb von 8 Tagen das beigefügte Formular ausgefüllt und unterzeichnet zurück.

Wir bitten um unbedingte Beachtung der vorstehenden Hinweise, damit sonst erforderliche Maßnahmen vermieden werden.

Mit freundlichen Grüßen.
Die auszufüllende Anlage beinhaltet einen Text mit Überschriften wie: "Selbstständiges Schuldanerkenntnis", "Zahlungsvergleich", Sicherungsabtretung" und "Verzugsfolgen".
Auf der Rückseite eine geforderte Selbstauskunft, die neben den üblichen Adressdaten, die Adresse meines Arbeitgebers, meine Arbeitsamt- sowie Sozialversicherungsnummer fordert. Darunter eine Auflistung sämtlicher Einnahmen sowie eine Auflistung von Lebensversicherungen, Bausparverträgen, Prämiensparverträge oder Grundbesitze.

Dadrunter findet sich noch der Satz:

Diese Angaben mache ich freiwillig, damit eine sachgerechte Entscheidung entsprechend meinen finanziellen Verhältnissen getroffen werden kann.
Soviel zu dem Schreiben.
Ich habe gestern dort angerufen und dem Menschen am anderen Ende der Leitung mitgeteilt, dass die Forderung seinerzeit bereits von einem anderen Inkassobüro eingeholt wurde und diese nach meinem Kenntisstand bereits beglichen wurde. Daraufhin wurde mir gesagt, ich solle dann das Bestätigungsschreiben schicken, was ich aber nicht kann, weil ich keine Unterlagen mehr darüber habe.
Daraufhin wurde mir gesagt, dann hätte ich Pech und müsse die Forderung wohl oder übel begleichen und gab mir einen Fristaufschub bis zum 4.1.10 um entweder ein altes Bestätigungsschreiben zu schicken, zu bezahlen oder eine Ratenzahlung zu vereinbaren.

Ich habe weder die alte Rechnung von Schwab, noch die Briefe des damaligen Inkasso-Unternehmens. Ich würde ja rumtelefonieren, aber ich wüsste nichtmal, welcher Inkasso-Dienst sich damals drum gekümmert hat. Ich weiß nur, dass es definitiv nicht "Frankfurter Inkasso" war.

Beim Telefonat habe ich meine aktuelle Anschift sowie Telefonnummer hinterlegt, weil die Fahrt zu meinem Vater, der den letzten Brief bekommen hat, zu umständlich ist.

Ich gedenke nicht, das Schuldeingeständtnis auszufüllen oder mehr Selbstauskunft zu leisten, als ich es bisher getan habe. Nur wie weiter?
Bin ich nach der Zeit noch in der Beweispflicht?
Wenn ich bisher richtig nachgeforscht habe, sollte ich mir eine Forderungsaufstellung und ggf. eine Rechnung von damals schicken lassen. Wie sieht es mit einer Abtretungserklärung aus?
In dem Schreiben geht es los mit "abgetretener Forderung".. einen Absatz später kommt "o.g. Forderung wurde uns zum Einzug übergeben" ..
Für mich hört sich das an wie 2 Paar Schuhe. Denn wenn ich weiterhin richtig informiert bin, kann ich bei einer abgetretenen Forderung die Inkasso-Kosten streichen, denn dadurch wird das Unternehmen selbst zum Gläubiger und darf diese Kosten nicht veranschlagen.
Ein weiterer Punkt ist die Verjährung von Ansprüchen mit der ich argumentieren könnte, sofern ich in der Beweispflicht bin und es nichtmehr nachvollziehen kann.
Meine Mutter ist mittlerweile wieder verheiratet und hat seit 2 Jahren mit ihrem Mann ein gemeinsames Konto bei einer anderen Bank.

Wie man sieht, bin ich ein wenig unsicher. Aber ich habe damals nie Briefe weggeschmissen sondern alle in eine Kiste geschmissen die dann mit meinen Eltern zusammen geöffnet und sortiert wurden. Daraufhin haben wir alles zusammengefasst und abgearbeitet.

Ich bedanke mich schonmal für's lesen und für Hilfe, ansonsten einen guten Rutsch in's Neue Jahr!
 
E

ExitUser

Gast
#2
Also, vorab einmal: Der erste Fehler war es, dort anzurufen. Der zweite dann, deine neue Anschrift und Telefonnummer anzugeben.

Ich würde an deiner Stelle diesen Brief in die Ablage P befördern.
Sollte dieses Inkassounternehmen weiter hin dich mit Schreiben bombadieren, einmalig eine kurze Mitteilung, daß du nicht bereit bist, eine unberechtigte Forderung zu bezahlen und das du ruhigem Gewissens einer gerichtlichen Auseinandersetzung entgegensiehst. Zur Not kannst du ja noch den Einwand der Verjährung nachlegen. Aber wenn du sicher bist, alles bezahlt zu haben, ist dieses überflüssig.
 

Inkasso

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#3
Ablage P würde ich nicht machen
Was ist falls es sich um eine titulierte Forderung handelt ?

Einschreiben an den Inkassoladen :
z.b

Sehr geehrter Inkassoladen,
zur Überprüfung der Rechtmäsigkeit der von Ihnen geltend gemachten Forderung benötige ich folgende Unterlagen :
Kopie des Titels
Abtretungserklärung gem BGB § 410 bzw Gläubigervollmacht
Detailierte Forderungsaufstellung


"Selbstständiges Schuldanerkenntnis", "Zahlungsvergleich", Sicherungsabtretung" und "Verzugsfolgen".
Falls die Forderung tituliert sein sollte benötigt der Inkassoladen derartige Dokumente nicht :confused:
Ich habe gestern dort angerufen und dem Menschen am anderen Ende der Leitung mitgeteilt, dass die Forderung seinerzeit bereits von einem anderen Inkassobüro eingeholt wurde
Du hast lediglich mit einem Call Agenten gesprochen ( 8 € Stundenlohn)
Gespräche mit Call Agenten bringen null
Der Call Agent vertritt NICHT Deine Interessen
Wie setzt sich die Forderung zusammen ?
(Hauptforderung Gebühren etc)
Achtung : Falls die Forderung Nicht tituliert ist dann wäre sie verjährt
 

Berenike1810

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#4
@slevin,

-wie sieht es aus ? Hat Deine Mutter noch die Kontoauszüge aus dieser Zeit ? Das wäre am besten !

Fa. Schwab anfragen - ob nach deren Buchaltung da tatsächlich noch etwas offen ist.

Schreibe denen, dass nach Deiner Meinung alles beglichen ist und Du es ablehnst mit dem Inkasso-Hengsten zu kommunizieren, das mußt Du auch nicht ! Schon gleich brauchst Du die Gebühren für die Inkasso - "Dienstleistung" nicht zu bezahlen, das ist bestenfalls der Part des Auftraggebers - also Schwab.

Mach' das alles nicht telefonisch, sondern schriftlich, wenn Du denen (Schwab) einen Brief per Einschreiben schickst, nehmen die Dein Schreiben auch ernst, teile in diesem Schreiben gleich mit, dass Du für die Inkassokosten nicht aufkommen wirst.

Die (Schwab) sollen Dir eine Rechnungszweitschrift mit dem Forderungsbetrag schicken, so könnt ihr im Notfall bei der früheren Bank einen Nachforschungsantrag stellen, denn sicher habt ihr damals auf der Überweisung im Betreff eine Rg.-Nr. angegeben.

Alles Gute und berichte, ob Du Erfolg hast.

Berenike
.
 

slevin

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#5
Vielen Dank für die schnellen Antworten :)

Meine Mutter hat auch keine Unterlagen mehr aus der Zeit, allerdings ist der Zeitraum, in dem die Überweisungen getätigt wurden, noch bekannt, so dass es sicherlich möglich sein wird, die Kontoauszüge nochmal zu beschaffen, hoffe ich zumindest.

Ob es damals eine titulierte Forderung war, weiß ich nichtmehr, wie sich die Forderung aufschlüsselt ist mir ebenfalls unbekannt. Aber das sollte sich ja spätestens dann klären, wenn ich die im Einschreiben geforderten Unterlagen bekomme.

Die Ursprungsrechnung von Schwab belief sich glaube auf ~60€, aber ich werde nochmal versuchen, dort eine Rechnung zu bekommen.

Ich werde mich auf jeden Fall wieder melden, sobald ich mehr in Erfahrung bringen konnte.

In diesem Sinne, einen guten Rutsch in's neue Jahr.
 

Berenike1810

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#6
Hallo slevin,

- solltet ihr die Kontoauszüge bei der Bank einholen müssen, so werden die (die Bank) unter Umständen, dafür Gebühren verlangen, die könnt ihr dann ganz legitim: einfordern, beim Betreiber = Inkasso, oder Schwab; halt nur - wenn sich herausstellt, dass die erneute Forderung nicht aktuell ist.

- Hast Du einen Mahnbescheid ?

Fordere ihn doch beim zuständigen Gericht an, falls Du keinen vorliegen hast und die behaupten es gäbe einen.

Zuständiges Gericht wird wohl das "Schwab-ansässige" sein.

Also: machs nicht nur Gut, sondern gleich richtig !

Berenike
.
 

b31runner

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#8
Das Ding ist nach meiner Ansicht verjährt.

Ich persönlich würde gar nicht reagieren.

Man ist schließlich verpflichtet als Privatperson seine Kontoauszüge max. 2 Jahre aufzubewahren.

Wenn in den letzten 2 Jahren von diesem Inkassobüro wirklich nichts kam, dann ist´s zu 100% verjährt.

Sie probieren es halt trotzdem.
 

Berenike1810

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#9
...falls es tatsächlich einen Titel gibt, ist der 33 Jahre gültig !

So kenne ich das, aus der Rechtssprechung, vielleicht hat sich das ja verkürzt, - wäre mir Neu !

Berenike
.
 

akira

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#10
...falls es tatsächlich einen Titel gibt, ist der 33 Jahre gültig !

So kenne ich das, aus der Rechtssprechung, vielleicht hat sich das ja verkürzt, - wäre mir Neu
!

30 jahre sind es
 

b31runner

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#11
Okay... ein Titel hält das 30 Jahre aufrecht, stimmt.

Ich vergaß es einzubauen.

:icon_redface:
 

Inkasso

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#12
Okay... ein Titel hält das 30 Jahre aufrecht, stimmt.

Ich vergaß es einzubauen.

:icon_redface:
Wir verzeihen großherzig und verzichten ausnahmsweise diesmal auf einen Negativeintrag in der Schwarzen Liste.

Frohes Neues

lg
 

slevin

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#13
Kurzes Update: keine neuen Infos, lediglich ein weiterer Brief vom 7.1.10 der doch tatsächlich am 12.1.10 im Briefkasten lag:

Abgetretene Forderung der Firma Schwab Versand GmbH in Höhe von zzt. 159,75


Sehr geehrter Herr xxx,

mit unserem letzten Schreiben wurden Sie informiert, dass o.g. Betrag noch zur Zahlung aussteht. Unsere Schreiben ließen Sie bisher unbeachtet.

Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass wir nicht bereit sind, eine weitere Verzögerung der Angelegenheit hinzunehmen.

Können wir nicht bis spätestens 22.01.2010 EUR 27,00 Ihrem Konto gutschreiben und lassen Sie nicht gleichhohen Betrag monatlich folgen, werden wir die Forderung gerichtlich feststellen lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Als Anlage gab's diesmal nur einen Überweisungsvordruck.
Das Einschreiben hatte ich am 31.12.09 Vormittags noch aufgegeben, sollte ich auf den Brief antworten oder erstmal wegheften?

mfg
 
E

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#14
Kurzes Update: keine neuen Infos, lediglich ein weiterer Brief vom 7.1.10 der doch tatsächlich am 12.1.10 im Briefkasten lag:



Als Anlage gab's diesmal nur einen Überweisungsvordruck.
Das Einschreiben hatte ich am 31.12.09 Vormittags noch aufgegeben, sollte ich auf den Brief antworten oder erstmal wegheften?

mfg

Ablage Papierkorb.Denen blos nicht Antworten und keinen Cent Überweisen. Mit Geldeingang erkennst du deren Forderung an.
 

Inkasso

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#15
werden wir die Forderung gerichtlich feststellen lassen.
Seltsame Formulierung - sieht aber nicht nach titulierter Forderung aus
 

Berenike1810

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#16
@slevin,

das Schreiben schön abheften - nichts mehr in Ablage P !!!!

Was hast Du in Deinem Einschreiben geschrieben ? Hast Du eine Frage beantwortet bekommen ?

"gerichtlich feststellen" ?? Mahnbescheid ? -Gegen den Kannst Du Widerspruch erheben.

Hast Du Schwab angeschrieben, das Inkasso, oder beide ?

Berenike
.
 

slevin

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#17
Hab das Schreiben schon weggeheftet.
Auf mein Einschreiben wurde weder geantwortet, noch in dem letzten Brief drauf eingegangen.

Im Einschreiben habe ich, wie von Inkasso geschrieben, die aufgeführten Unterlagen angefordert.

Schwab hat keinerlei Informationen, bei denen existiere ich nichtmal (mehr). Angeschrieben hatte ich nur das Inkasso-Büro, bei Schwab habe ich mich durchtelefoniert.

Ich werde noch bis Mitte nächster Woche auf eine Antwort warten und sonst beim Inkasso-Büro direkt anrufen, die Nummer habe ich mir schon rausgesucht.
 

Berenike1810

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#18
@slevin,

- also das ist doch sehr nebulös !

Fertige Dir ein Gedäcdhtnisprotokoll der Telefonie mit Schwab und hebe es gut auf.

Das Inkasso brauchst Du icht weiter zu kontaktieren, alles was die Dir schicken, abheften und warten ob ein Mahnbescheid kommt. Sollte einer kommen Widerspruch an das Gericht mit ausführlicher Begründung, z.B. Telefonat mit Schwab - kennen Dich nicht mal. z.B.: trotz Nachfrage beim Inkasso übermittelt man Dir keine Belege, die Du prüfen könntest (Rechnung)

Durchaus möglich, dass nie ein Mahnbescheid kommt ! Hefte ALLES sorgfältig ab und schmeiß ja nichts weg !

-Gestern habe ich meine Unterlagen gemistet und eine beachtliche Anzahl von "netten" Schreiben eines Herrn RA Maximilian Ganzmüller gefunden, an die Sache habe ich überhaupt nicht mehr gedacht !

Alle Schreiben aus 2006 und 2007, ging damals um Internet. Ich habe nur einmal geantwortet und lies ihn dann schreiben und schreiben und schreiben, das letzte Mal schrieb er am Anfang September 2007. Seit dem ist Ruhe.

Bezahlt habe ich auch nicht einen Cent.

Berenike
.
 

Mike M

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#19
Also im Prinzip läuft ja das gerichtliche, bzw. das Mahnverfahren überhaupt so ab. 1., 2., 3. Mahnung, Mahnbescheid, Vollstreckungsbescheid, EV. Wenn keine EV abgegeben worden ist, gilt der Titel 30 Jahre. Wurde eine EV erwirkt so gilt diese 3 Jahre. I.d.R. wird der Gläubiger erneut eine EV beantragen die wiederum 3 Jahre gilt. Die nächste EV gilt dan nur noch ein Jahr, dann ist man entschuldet. Drei Jahre darauf wird dann auch der Schufä-Eintrag gelöscht.

LG
 

FARRAF

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#21
AW: Fragwürdiger Brief von Inkassobüro

Hallo zusammen,

Ich habe von einem Inkassobüro eine Forderung bekommen,die mich zum einem sehr ärgert und zum anderen sehr stutzig macht,und ich mich deshalb gerade sehr intensiv mich mit dem Thema befasse und akribisch über Inkassofirmen und Meinungen mich informiere,im Netz wie auch in Foren,weshalb ich heute hier bin und mein Problem darstelle und um Antworten sehr dankbar wäre!
Zu der Forderung:
Letztes Jahr konnte ich eine Krankenhaus Rechnung in Höhe von 147,-€ nicht begleichen.Ich bat um eine Stundung für 1 Jahr,worauf die Buchhaltung mit einer Anzahlung von 20,-€ dann bereit war.Ich habe die 20€ angezahlt,und hätte mich heuer im April melden müssen,um die Zahlung,den Rest von 127€,ab zu schließen.Ich habe dies vergessen.Nun haben die das einem Inkassounternehmen weitergeleitet.Nun der erste Brief vom Inkasso war am 9.07.10 mit einer Forderung von 205€,ich hatte viel um die Ohren und konnte nicht gleich reagieren,und die schickten mir am 19.07.10 erneut einen 2.Brief mit einer Forderung in Höhe von 208€.Nun habe ich denen geantwortet,das ich Ratenzahlungen beantrage.Sie hatten mir die Ratenzahlungen bewilligt(3.Brief),doch mit einer Forderung von 241€!Ohne einer Auflistung wie unten gezeigt.
Darauf hin,habe ich Einspruch eingelegt,und habe darauf hingewiesen,das ich mit dieser Forderung nicht einverstanden bin,und das ich glaube,das dies nicht alles rechtens ist,was die da treiben.
Kurz die Auflistung vom 2.Brief
Hauptforderung 127,25€
Spesen des Gläubigers 16,00€ -gibts das überhaupt?
7% Zinsen 14,45€ -7% von 127€ sind bei mir 8,89€ und keine 14,45€
Inkassovergütung 42,50€ -ist auch zu hoch angesetzt,meiner Meinung nach
19% MWST aus 42,50€ 8,08€
insgesamt 208,28
Ich habe mir das genau angeschaut,und bin deshalb stutzig und wütend geworden.So ungefähr habe ich das auch bei meinem Einspruch dargelegt,und die wollen jetzt die Gesamtforderung,obwohl Sie zuerst Ratenzahlungen bewilligt haben,und ich auch schon eine Rate in Höhe von 30€ überwiesen habe.Meine Frage,2 in der Zahl:
Was passiert,wenn ich jetzt dem Krankenhaus,mit Ankündigung,die 127€ überweise?Kann mir das Inkassobüro noch Forderungen stellen?Wenn ja,welche?Ich bin gewillt,von mir aus die Inkassovergütung in Höhe von 42,50 zu zahlen,aber mehr nicht!Alles andere finde ich nur Abzocke.Und Abzocken lass ich mich nicht!
Und wenn die Auflistung oben so stimmt,bin ich auch gewillt von mir aus die 208€ zu zahlen,doch kann mir jemand sagen ob das so richtig ist?meiner Meinung nach nicht!
Bedanke mich im voraus für Antworten und eurer Hilfe!
Grüße
 

april

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#23
@slevin Nix unterschreiben und nix tun und ignorieren, es sei denn es kommt ein Mahnbescheid! Dann könntest du widersprechen und die Zahlungen nachweisen. Aber meist kommt es zu keinem Mahnbescheid.
 

Inkasso

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#24
@slevin Nix unterschreiben und nix tun und ignorieren, es sei denn es kommt ein Mahnbescheid! Dann könntest du widersprechen und die Zahlungen nachweisen. Aber meist kommt es zu keinem Mahnbescheid.
Ist 8 Monate alt :cool:
Ich hoffe mal sie hat damals nicht unterschrieben
 
E

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#25
Das Ding ist nach meiner Ansicht verjährt.

Ich persönlich würde gar nicht reagieren.

Man ist schließlich verpflichtet als Privatperson seine Kontoauszüge max. 2 Jahre aufzubewahren.

Wenn in den letzten 2 Jahren von diesem Inkassobüro wirklich nichts kam, dann ist´s zu 100% verjährt.

Sie probieren es halt trotzdem.

nach 2 jahren verjährt? ich dachte mit ablauf des dritten jahres ?
 

Silvia V

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#26
nach 2 jahren verjährt? ich dachte mit ablauf des dritten jahres ?

Ja.... sofern zwischenzeitlich keine Reaktion vom Gläubiger kam,ist eine derartige Forderung nach 3 Jahren verjährt.
Wobei die Verjährungsfrist immer zum Ende des Jahres beginnt,in dem der Anspruch entstanden ist.
 

Inkasso

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#27
Ja.... sofern zwischenzeitlich keine Reaktion vom Gläubiger kam
Müsste dann allerdings ein gerichtlicher Mahnbescheid sein !
Mahnschreiben, Inkassoschreiben oder Brief eines Anwalts recht nicht

lg
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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