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EU-Councillar

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Context WAE GmbH/ Berlin

...oder besser: Vermittlungs-Outsourcing auf Kosten der Steuerzahler?

Heute habe ich wieder einmal erlebt, wie sehr sich mittlerweile der „Markt der Arbeitslosigkeit“ zu einem sehr lukrativen Geschäftsfeld entwickelt – und dies alles mit tatkräftiger Unterstützung der ARGEN und JOBCENTER Berlin.

Im speziellen geht es um eine Berliner Zweigstelle der Firma „Context WAE GmbH“. Diese Firma gehört zur Branche der sogenannten Bildungsträger. Sie agiert deutschlandweit und ist spezialisiert auf Erwachsenen- Aus- und Weiterbildung.

Jedoch, was ich persönlich heute erleben musste kann ich nur als reinen „Erpressungsversuch“ interpretieren, bei dem es eindeutig nur darum ging, mehrere dutzend Langzeitarbeitssuchende in eine „Neue Maßnahme bei einem privaten Bildungsträger“ zu „zwingen“.

Alles begann damit, dass ich vor wenigen Tagen eine „1. Einladung“ zu einer sogenannten „Gruppeninformations- Veranstaltung“ erhalten hatte (von einer Sachbearbeiterin, mit der ich persönlich noch NIE etwas zu tun hatte!) – und natürlich mit deutlich hervorgehobenen HINWEIS auf die SANKTIONSMÖGLICHKEITEN bei „Nichterscheinen“... Bis hier hin – soweit, so gut.

Pünktlich um 11Uhr begann die zweite „Informationsveranstaltung“ an diesem Tag. Es waren mehr „Kunden“ erschienen, als Sitzmöglichkeiten vorhanden waren – was wohl daran lag, dass die Mitarbeiter von „Context“ nicht mit der „Kunden-Mitwirkungspflicht“ gerechnet hatten. Nach kurzer Einleitung durch einen „offiziellen Vertreter“ der JOBCENTER (welcher wohl absichtlich immer wieder die Mitwirkungspflicht jedes Einzelnen und die Rolle des JOBCENTER bei dieser Maßnahme betonte?), begrüßte uns der freundliche Mitarbeiter (Firmenintern auch JOB-Scout genannt) der Firma Context WAE GmbH, Herr Thomas S.

Bevor ich weiter ins Detail gehe, möchte ich vorweg noch auf einen sehr wichtigen Aspekt solcher und ähnlicher Maßnahmen hinweisen. Wie unlängst in den „Massenmedien“ verbreitet wurde, stehen die Arbeitsagenturen, die Jobcenter und die einzelnen Landeshaushalte kurz vor dem RUIN. In Anbetracht dieser Tatsachen sollte sich jeder diesen Erfahrungsbericht hier „gut durchlesen, um sich dann ein besseres Bild der Gesamtsituation machen zu können“. Gerade in Hinsicht auf die immer weiter steigende Zahl der Arbeitssuchenden, welche man wohl innerhalb der nächsten Monate zu erwarten hat. Dieser persönliche Bericht hier zeugt von unangenehmen Tatsachen, welche in Zukunft wohl viel mehr Menschen betreffen werden – da bin ich mir zu 100% sicher!

Meiner Meinung nach, erlebte ich heute „LIVE“ die zukünftige Entwicklung in den Jobcentern unserer Republik. Für mich stellt sich das Ganze als eine Form der schleichenden Privatisierung der Arbeitsvermittlung dar. Eine zunehmende „VERMISCHUNG“ von staatlichen Aufgaben, mit scheinbar sehr profitablen, privaten Wirtschaftsinteressen. Eine sehr ernstzunehmende Gefahr für die „Rechtssicherheit“ von „Jobcenter-Kunden“, da eindeutig die Aufgabenteilung und die Sanktionsmöglichkeiten in einer solch ungeahnten Art und Weise vermischt werden, so dass der einzelne Kunde kaum noch eine Chance hat „SEINE RECHTE“ ordentlich durchsetzen zu können.

Meines Erachtens handelt es sich bei dieser speziellen Maßnahme (MA-NR: 901-08-20271, Los 1), um eine reine Form des „VERMITTLUNGS-OUTSOURCING auf Kosten der Steuerzahler“. Genau genommen, um die „Auslagerung von Jobcenteraufgaben“ in den Tätigkeitsbereich eines profitorientierten, privaten Unternehmens. Bezeichnender Weise läuft diese Form der „Auslagerung“ unter einer doppeldeutigen Bezeichnung namens: „GANZIL ganzheitliche Integrationsleistung“.
Klingt doch irgendwie nett – oder?
Heißt aber nichts weiter, als das der Leistungsumfang dieses privaten Unternehmens sich fast zu einhundert Prozent mit dem der Jobcenter deckt! Finanziert wird diese (und wohl auch ähnlich gelagerte) Maßnahme NATÜRLICH von den Arbeitsagenturen (ergo, dem STEUERZAHLER) – und ebenfalls selbstverständlich, auch ohne jeglichen „Erfolgszwang“?! Und dies berichtet auch der JOBSCOUT (scout: engl. für Pfadfinder) – eh, Mitarbeiter von der „Context WAE GmbH“:

Zitat: „Wenn Sie unsere Erfolgsbilanz, deutschlandweit, genau betrachten, so zeigt sich insgesamt eine positive Vermittlungsqoute von 30%! Natürlich gibt es hier und da, je nach örtlichen Begebenheiten, auch gewisse Unterschiede. Im Süden stellt sich eine andere Situation da, als hier in Berlin. ...Zitat-Ende“

Erstaunlich nicht wahr? Anders ausgedrückt: diese Firma erhält zwar „enorme Steuergeldzuschüsse“ kann aber für über 70% ihrer „Kunden“ einfach NICHTS tun. Ist ja auch verständlich – wo keine freien Arbeitsplätze vorhanden sind, kann man auch niemanden vermitteln! Aber das scheint ja alles halb so wild, denn schließlich bekommt die Firma „Context WAE GmbH“ auch so ihr Geld – und macht dadurch wohl auch enormen Profit?!?

Dies wird besonders deutlich, wenn man den Ausführungen von Herrn Thoms S. weiter folgt:

Zitat: „Unsere Aufgabe besteht unter anderem darin, Ihnen als unsere Kunden, in allen Fragen der Arbeitsvermittlung zur Seite zu stehen. Jedoch sind wir keine Arbeits-Vermittler. Bei uns sitzt niemand mit einer Karteikarten-Box voller Jobangebote!... Zitat-Ende“

Gleichzeitig informiert eine lieblos kopierte und wohl von Hand gefaltete Infobroschüre:

Seit 1998 unterstützt die Context WAE GmbH arbeitssuchende Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Im Vordergrund unserer Tätigkeit steht die persönliche und sachgerechte Betreuung unserer Kunden, vornehmlich in Form einer bedarfsorientierten und weitgehend individuellen Beratung. ... (Auszug aus der Infobroschüre der Firma Context WAE GmbH; 2. Seite)

Hierzu ergänzend Herr Thomas S.:

Zitat: „Folgendermassen gehen wir hier vor. Wir laden unsere Kunden alle vierzehn Tage zu einem persönlichem, halbstündigen Beratungsgespräch ein. In diesem Gespräch klären wir die persönlichen Belange unserer Kunden. Diese Gespräche können mal länger dauern, aber auch mal nur alle vier Wochen stattfinden. Je nach persönlichem Engagement der Kunden. ...“ Zitat-Ende

Und der letzte Satz ist bezeichnend für das gesamte „System der Kooperation“. Denn hierauf beruht scheinbar das „Geschäftsmodel“? Nicht die Angebote des Jobcenters, auch nicht die Angebote der Firma Context WAE GmbH stehen im Vordergrund – NEIN – das einzige was zählt sind die Ergebnisse der Eigen-Bemühungen des einzelnen Kunden!!!
Der Kunde selbst sucht sich Angebote, dann bewirbt er sich und die Firma Context WAE GmbH berät ihn dabei BEGLEITEND- dafür erhält diese Firma dann die Steuergeld-Zahlungen (Subventionen?).
Jeder Kunde trägt selbst die Verantwortung für einen eventuellen Erfolg dieser neunmonatigen, ominösen Maßnahme und kann der Kunde dies nicht – so besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Firma sich an das Jobcenter wendet, welches dann wiederum über „geeignete Motivationsmöglichkeiten, also Sanktionen“ entscheiden kann – und wohl auch knallhart wird!!!

Doch dies alles ist noch nicht genug! Mich persönlich störte am meisten die Art und Weise wie hier mit arbeitssuchenden Menschen umgegangen wird. Erst verschicken die Jobcenter haufenweise „Einladungen“ (inkl. der üblichen Sanktionsandrohungen) zu einer angeblichen „Informationsveranstaltung“. Dann, wenn der Kunde erstmal ins „Netz“ gegangen ist, werden durch verbale Einschüchterungstaktiken die „schweren Geschütze“ aufgefahren und die „Jobcenter-Kunden“ noch an Ort und Stelle GENÖTIGT eine „Maßnahmeregelung“ zu unterzeichnen. (Wovon ich persönlich nur abraten kann! Denn man sollte erst einmal genau PRÜFEN, ob nicht schon bereits durch vorherige Maßnahmen und/oder durch Beauftragung von „Privaten Arbeitsvermittlern (mit Vermittlungsgutschein etc.)“ diese Maßnahme als „nicht bedarfsgerecht für die eigene Situation“ anzusehen ist – und somit AUS WICHTIGEM GRUND „überflüssig“ werden würde, für einen Selbst!)
Desweiteren kommen Verstöße gegen den Datenschutz hinzu, da die ersten Beratungsgespräche VOR ALLEN ANDEREN KUNDEN vorgenommen werden, sowie – und das ist die pervideste Masche – wird durch zur Hilfenahme einer angeblichen „Anwesenheitsliste“ (mit entsprechender Unterschrift des Kunden) daraus ein „Beratungsvertrag“ abgeleitet. Hiernach werden dann sofort die Termine für die nächsten „Beratungsgespräche“ verteilt. Ab jetzt säße man in der „Falle“!?...

Doch es gibt auch Positives, denn mehrere Kunden verweigerten einfach ihre Unterschrift (und das zu Recht, m.M.n.). Denn niemals war auch nur ansatzweise in der Einladung die Rede von einem Vorstellungstermin mit anschließendem Vertragsabschluß – alles war gut getarnt als „Informationsveranstaltung“. Die ganze Masche stinkt förmlich nach fieser Methodik zur Erpressung und Nötigung der arbeitssuchenden Kunden?!? Und zwar zu einer Maßnahme die wenig bis gar keinen Erfolg verspricht!

Für mich bleibt als Fazit nur der Schluss, dass es sich hierbei um eine sehr „fragwürdige Methode“, nach dem Motto: „fördern und fordern“ (damals einstimmig von ALLEN PARTEIEN beschlossen!) handelt, jedoch könnte man auch versucht sein, anzunehmen, dass es sich hierbei auch um einen geschickten Versuch handelt, entweder a) die Statistiken zu schönen oder aber b) die Kosten der Jobcenter zu verringern?!? Doch darüber soll sich jeder selbst seine eigene Meinung bilden!

Ich für meinen Teil finde es einerseits ja gut, dass zusätzlich viel Geld investiert wird, um Menschen wieder in „Lohn und Brot“ zu bringen, jedoch ist für mich auch maßgeblich das WIE bei solchen Investitionen von STEUERGELDERN! Das hier beschriebene Beispiel scheint mir persönlich nur sehr gering erfolgversprechend. Da wären bedarfsorientierte, individuelle Qualifizierungsangebote für die Arbeitssuchenden wohl eindeutig die besseren INVESTITIONS-Möglichkeiten in die derzeitige Arbeitsmarktproblematik. Dafür sollten Gelder bewilligt werden und nicht für Maßnahmen, welche unterm Strich nur zum Ziel haben ein „Vermittlungs-Outsourcing der JOBCENTER“ zu TARNEN...

Dies sollten die obersten Prioritäten der POLITIK am Arbeitsmarkt darstellen. Aber dazu müssen sich wohl erst die Massen der Arbeitssuchenden (und die von Arbeitslosigkeit bedrohten) zusammentun, um für ihre Rechte öffentlich einzustehen???

Na ja – ist ja bald 1.Mai und die nächsten Wahlen stehen auch bald an...!?!

In diesem Sinn, schönen Tag noch.

;-)
 

meilenweilt

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Das lief bei mir ähnlich ab.

Im Januar wurde ich zu so einer Infoveranstaltung eingeladen. Da ich mit sowas vorher keine Erfahrung hatte, bin ich da auch relativ unvorbereitet hingegangen. Ich dachte, die erzählen mir was über die Maßnahme und dann kann ich selbst entscheiden, ob ich die machen will oder nicht.

Dort saß dann auch eine mir unbekannte Frau vom Arbeitsamt und 3 solche Maßnahmemenschen, die ich allesamt noch nie gesehen habe. Sie erzählten was über die Maßnahme, dass sie ja ganz neu und toll ist. Darüber hinaus kann es sein, dass es die letzte Maßnahme dieser Art ist, weil sowas bald ja nicht mehr finanziert wird.

Als diese Lobhudelei, dann vorbei war und diverse Flyer zu dieser Maßnahme ausgeteilt wurden, bekamen wir auch schon die EGV vorgelegt. Da ich erst seit kurzer Zeit Hartz4-Empfänger bin, wusste ich nicht, was ich jetzt machen soll. Also habe ich, nachdem die EGV mit uns durchgegangen wurde auch aus Angst vor Sanktionen widerwillig unterschrieben.

Erst später habe ich dann im Internet nach Foren für Arbeitslose gesucht. Hätte ich damals gewußt, was ich jetzt weiss, dann hätte ich die EGV keinesfalls sofort unterschrieben. Aber die sagten einem da beim Infotag auch nicht, dass man sie mit nach Hause nehmen und erstmal in Ruhe durchlesen kann. Geschweige denn das eine EGV verhandelbar ist.

Ich bin froh, wenn der Monat Juli vorbei ist, dann läuft meine EGV ab. Eine EGV, dass ich 30 % der Maßnahmekosten zahlen muss, wenn ich abbreche oder Anlass zum Abbruch gebe und das ich mich dazu bereiterkläre meinen Wohnort nicht zu verlassen, werde ich nie mehr unterschreiben.
 

Linkswaehler

Elo-User'in - eingeschränkt
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Was die angebliche Zahlungspflicht angeht: Als Arbeitsloser gibt es bei Dir nix zu holen, Du hast Pfändungsschutz. Das Jobcenter darf auch den Betrag nicht von den Leistungen zum Lebensunterhalt abziehen. Du machst ganz einfach Offenbarungseid und gut ist, wie ich selber seit heute mich informiert habe. Der SB kann w i xend im Dreieck springen, von Dir gibt es kein Geld für die Maßnahme!
 

scooter

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Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen.
Apropo GANZIL - solche Leute sind von der Agentur f. Arbeit als schwer
vermittelbar eingestuft worden und das nicht ausschließlich auf Grund von körperlichen Hemmnissen; da sollte sich der ein oder andere doch mal fragen, warum er als solcher eingestuft wurde. Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Die Vermittlungsquoten der Agentur für Arbeit sind ja geradezu beschämend.
Es gibt genügend Maßnahme-Teilnehmer, die ganz klar sagen:
"Hier nimmt man sich endlich mal Zeit für uns und hier wird wesentlich mehr
bewirkt, als es eine Agentur für Arbeit auch nur annähernd bereit wäre, für einen zu leisten." Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig - klar gibt es mal Phasen in denen ein alles ankotzt aber man muß auch immer wieder aufstehen können.
 
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Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Das muss ich jetzt aber nicht verstehen, oder?
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen.
:icon_lol: Wer hier wohl wen in die Pfanne hauen will!
Apropo GANZIL - solche Leute sind von der Agentur f. Arbeit als schwer
vermittelbar eingestuft worden und das nicht ausschließlich auf Grund von körperlichen Hemmnissen; da sollte sich der ein oder andere doch mal fragen, warum er als solcher eingestuft wurde.
Sag du es mir!
Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Für eine 25%ige Vermittlungsquote 100% an Steuergeldern abzugreifen das nenne ich auch eine reife Leistung.
Die Vermittlungsquoten der Agentur für Arbeit sind ja geradezu beschämend.
Ich will jetzt mal keine Lanze für die Argeschergen brechen, doch mal ganz sachlich: Wo sind denn die Arbeitsplätze in die wir vermittelt werden sollen?
Es gibt genügend Maßnahme-Teilnehmer, die ganz klar sagen:
"Hier nimmt man sich endlich mal Zeit für uns und hier wird wesentlich mehr bewirkt, als es eine Agentur für Arbeit auch nur annähernd bereit wäre, für einen zu leisten.
Wie rührend! Dass diese Träger sich Zeit nehmen, setze ich voraus, schließlich lassen sie sich die "Zeitnahme" fürstlich entlohnen.
Doch etwas habe ich nicht ganz verstanden:
Was genau b e w i r k e n die Träger????
Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig - klar gibt es mal Phasen in denen ein alles ankotzt aber man muß auch immer wieder aufstehen können.
:icon_neutral: :icon_kotz:
 
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ExitUser

Gast
Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen. [...] Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig [...]

Du solltest schleunigst dort kündigen, dann hast Du auch keine Alpträume mehr, die Dich des nachts vor den PC treiben und Dich um 23:37 Uhr solche Beiträge schreiben lassen.:cool:
 

scooter

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Oh man ich war auch lange genug arbeitslos und habe dadurch auch die ein oder andere Maßnahme kennengelernt und viele Meinungen gehört.
Ich bin überrascht darüber, wie wenig Info's und genaue Details Ihr zu den Maßnahmen der Bildungsträger habt.:eek: Die Argumentationen die Ihr hier vom Stapel laßt, sind wirklich sehr allgemein gehalten. Wenn man sich über etwas auskotzt und vielleicht auch ursprünglich mal in eine Maßnahme gesteckt wurde, sollte man eigentlich bestens darüber informiert sein.
Nun wird mir auch klar, warum alle Arbeitslosen schnell über einen Kamm geschoren werden und unter solchen Leuten wir Ihr, haben dann andere Arbeitslose zu leiden. :icon_kotz: Echt traurig.
 

ela1953

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Oh man ich war auch lange genug arbeitslos und habe dadurch auch die ein oder andere Maßnahme kennengelernt und viele Meinungen gehört.
Ich bin überrascht darüber, wie wenig Info's und genaue Details Ihr zu den Maßnahmen der Bildungsträger habt.:eek: Die Argumentationen die Ihr hier vom Stapel laßt, sind wirklich sehr allgemein gehalten. Wenn man sich über etwas auskotzt und vielleicht auch ursprünglich mal in eine Maßnahme gesteckt wurde, sollte man eigentlich bestens darüber informiert sein.
Nun wird mir auch klar, warum alle Arbeitslosen schnell über einen Kamm geschoren werden und unter solchen Leuten wir Ihr, haben dann andere Arbeitslose zu leiden. :icon_kotz: Echt traurig.

Was ist allgemein, wenn wahrheitsgemäß geschildert wird, wie es bei solchen Masseneinladungen und Maßnahmen zugeht?

Es kann ja nur so geschildert werden, wie es der einzelne erlebt hat.

Wenn ich nicht allgemein, sondern ganz ausführlich meine bisher besuchten "Einladungen" und Maßnahmen schildern würde, gäbe es vom Umfang her ein Buch.
 

AlexiRB

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...ja, solche Erfahrungen habe ich auch leider gemacht. Bevor ich überhaupt meinen Antrag für ALGII abgeben konnte, hatte ich so ne EGV unter der Nase und einen Termin bei so einer priv. Vermittlungsfirma, die mein Profil aufnehmen sollten, meine Bewerbungsmappe checken und mir 5 stellenangebote geben sollte auf die ich mich innerhalb von 14 Tagen zu bewerben habe. Bei dem ersten Termin, war ich voll aufgeregt und hatte mit Hoffnungen gemacht... eine private Arbeitsvermittlungs AG...ich war da, voll enttäuscht, als er aus den BA Unterlagen sah, dass ich studiert hatte, meinte er nur: Die Bewerbungsmappe bräuchte er nicht shen, die sei bestimmt o.k.. Ich meinte, dass ich mir aber mit Anschreiben und Co. unsicher sei und gute Ratschläge von einem Fachmann gebräuchten könnte...Da lächelte der nette Herr nur und hielt mir einen Bogen unter die Nase, den ich ausfüllen sollte: "Aber bitte sehr genau, bei ihrem Profil, weiß ich garnicht nach welchen Stellen ich suchen soll, also genau angeben in welchem Bereich sie suchen...
Gesagt, getan...Ein Woche später bekam ich dann auch die 5 Stellenangebote: Entweder veraltet, oder Berufserfahrung unabdingbar...und alle runtergeladen von den BA-Seiten...

Einfach nur pure Zeit- und Geldverschwendung...:icon_kotz:
 

Kallemann

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@scooter
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE

usw.
Arbeit ist nach Ansicht vieler hier eh nur Ausbeutung.....
Da müsste schon ein Job komme mit 5000€ und wenig Belastung.

Ist einfach schade, dass hier nicht mal Leute posten, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit raus wollen. Die lesen wahrscheinllich nur mit und trauen sich nicht zu posten.

@die, die sich jetzt aufregen

Nein, ich halte die Arbeit der ARGE nicht für supergut.
Ja, ich denke auch, dass viel Blödsinn angeboten wird.

Aber, man sollte nicht immer gleich alles ablehnen und kaputt reden.

Grüße
Karl
 

physicus

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nun ich sehe das etwas anders als du kallemann...

ich habe eine gute ausbildung und dafür will ich gut bezahlt werden, sonst hätte ich mich in den vielen jahren der ausbildung nicht bemühen müssen.
wenn von mir qualität verlangt wird, dann will ich logischerweise auch befridigend für mich dafür entlohnt werden.

warum soll ich weniger geld verlangen als ein tarif vorsieht?

damit würde ich nur mir schaden und dem chef die taschen füllen, denn glaub mir er bekommt ein vielfaches von dem was ich für ihn schaffe.

letzten endes macht man somit den ganzen lohnsektor zum teufel, wenn die halt für 100 euro weniger arbeiten gehen, dann wird der AG auch keinen mehr einstellen der tarif verlangt, wenn man das dann weiterführt, wird man irgendwann eben für einen euro arbeiten müssen.

so macht man die wirtschaft kaputt, wenn ich schon arbeiten gehe will ich auch davon leben können und zwar OHNE hartzIV shit!!!

für mich heist das ganz klar, ich gehe arbeiten wenn ich nach tarif bezahlt werde, mit anderem murks braucht mir keiner kommen, da ist das gespräch sofort beendet.


gruß physicus
 

Linkswaehler

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Ich denke das die meisten Leute hier oft genug verarscht wurden, um mit Recht zu sagen "Auf Eure Art von Arbeit habe ich keinen Bock."
Mir haben 2 derartige Erlebnisse gereicht, wo ich für 7-8€ BRUTTO / Stunde härteste Bauarbeiten in 40 Stundenwoche verrichten sollte.
Dazu ständiges Geschrei vom Chef und Mobbing von Kollegen.
Ein DRITTES Erlebnis solcher Art brauche ich definitiv nicht.
 

scooter

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Du solltest schleunigst dort kündigen, dann hast Du auch keine Alpträume mehr, die Dich des nachts vor den PC treiben und Dich um 23:37 Uhr solche Beiträge schreiben lassen.:cool:
Du begreifst doch offensichtlich gar nichts - schon schade wenn einem die Argumente ausgehen. Gut das nicht alle Arbeitslosen so drauf sind wie Du.:icon_kotz::icon_neutral::icon_neutral:
 

scooter

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@scooter
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE

usw.
Arbeit ist nach Ansicht vieler hier eh nur Ausbeutung.....
Da müsste schon ein Job komme mit 5000€ und wenig Belastung.

Ist einfach schade, dass hier nicht mal Leute posten, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit raus wollen. Die lesen wahrscheinllich nur mit und trauen sich nicht zu posten.

@die, die sich jetzt aufregen

Nein, ich halte die Arbeit der ARGE nicht für supergut.
Ja, ich denke auch, dass viel Blödsinn angeboten wird.

Aber, man sollte nicht immer gleich alles ablehnen und kaputt reden.

Grüße
Karl
Ja leider muß es wohl auch "SOLCHE" geben - große Klappe aber nichts leisten.
Dolle Leistung.
 

scooter

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Ich denke das die meisten Leute hier oft genug verarscht wurden, um mit Recht zu sagen "Auf Eure Art von Arbeit habe ich keinen Bock."
Mir haben 2 derartige Erlebnisse gereicht, wo ich für 7-8€ BRUTTO / Stunde härteste Bauarbeiten in 40 Stundenwoche verrichten sollte.
Dazu ständiges Geschrei vom Chef und Mobbing von Kollegen.
Ein DRITTES Erlebnis solcher Art brauche ich definitiv nicht.
Wie weit wollen "DIE" eigentlich noch gehen ???
Die alten Tarifverträge der Personaldienstleistungen laufen noch über knapp € 6,- / Brutto die Std. - alles nur Ausbeutervereine - ALLE IN EINEN SACK UND IMMER MAN DRAUF ;-)))
 

RudiRatlos

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Oh man ich war auch lange genug arbeitslos und habe dadurch auch die ein oder andere Maßnahme kennengelernt und viele Meinungen gehört.
Ich bin überrascht darüber, wie wenig Info's und genaue Details Ihr zu den Maßnahmen der Bildungsträger habt.:eek: Die Argumentationen die Ihr hier vom Stapel laßt, sind wirklich sehr allgemein gehalten. Wenn man sich über etwas auskotzt und vielleicht auch ursprünglich mal in eine Maßnahme gesteckt wurde, sollte man eigentlich bestens darüber informiert sein.
Nun wird mir auch klar, warum alle Arbeitslosen schnell über einen Kamm geschoren werden und unter solchen Leuten wir Ihr, haben dann andere Arbeitslose zu leiden. :icon_kotz: Echt traurig.
Bei solchen Texten kommt einem ja der Kaffee hoch.

Wie auch dieser Satz von dir:
Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Vermittlungsquote in Zeitarbeit und sinnlose Maßnahmen.

Entweder arbeitest du bei diesem oder so einem Haufen, oder du bist ein typischer CDU- Wähler, der sich nur über Arbeitslose auskotzen will.
So etwas wie context, Randstad- Sackstand oder wie auch immer, sind die wahren Schmarotzer. Die wollen nur an den Arbeitslosen verdienen.
Gegen sinnvolle Maßnahmen oder vernünftige Zeitarbeit, hat keiner etwas einzuwenden. Nur sollten solche Sachen von den staatlichen A- Teams, Argen und Arbeitsagenturen übernommen werden.
Aber nein, hier wollen irgendwelche- besserwissende Möchtegerne, nur Kohle abgreifen. Mehr nicht.

So scooter, jetzt überlege erst mal, bevor du schreibst.
 

Hexe45

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Die beiden Knallköppe hier müssen ihr Maul grade aufreißen, bezüglich des Begriffs "alles über einen Kamm scheren".

Ihr seit es doch, die hier alles über einen Kamm scheren. Nehmen wir mal @ kallemann- ist schon 3 Jahre im Forum und immer noch nicht in der Lage, die Zusammensetzung dieses Forums analysieren zu können.

Dieses Forum ist ziemlich gut durchgemischt, es besteht aus ALGI Empfängern und sogenannten Langzeitarbeitslosen, aus Sozialarbeitern, Berufstätigen usw., eben aus Menschen. Ok und natürlich auch aus geistigen Dünnbrettbohrern wie scooter und Knalle äh Kallemann.


Ich habe Achtung vor den Erwerbslosen, die Arbeit suchen und sich dabei nicht von Bildungsträgern gängeln lassen wollen.

Vor euch beiden habe ich absolut keine Achtung -- und es ist eigentlich
Zeitverschwendung mit Menschen wie ihr es seit einen Dialog zu führen.

Aber ich fand übel, das hier Knalle äh Kallemann sich anmaßt zu behaupten, daß hier keine Menschen posten die Arbeit suchen.

Die meisten suchen hier Arbeit.

Und @ scooter du solltest vielleicht mal versuchen, daß denken in dir nicht nur deinem Rückenmark zu überlassen.

Es gibt sogar ein Organ in dir, das theoretisch in der Lage wäre, auch komplexes und nicht nur rudimentäres Denken ermöglichen. Es sitzt in deinem Kopf ist ca 1470ccm groß und nennt sich Gehirn.

Benutze es einfach mal, es verbraucht nämlich die meiste Energie in deinem Körper und es wäre doch ein Jammer dieses Potential einfach verkümmern zu lassen.

Und dann verstehst du auch warum die meisten Maßnahmen Schrott sind.

Guten Tag
 

hermann62

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Hallo, bei mir heißt die GmbH anders, auch handelt es sich um ein anderes Bundesland. Näheres schreibe ich dazu öffentlich nicht. Ich habe gutgläubig bei meiner SB eine EGV unterschrieben, sie erklärte mir nur das das Angebot der aufgeführten Maßnahme der nun folgende Schritt sein könne. Na gut.

Also hin zu dieser Maßnahme und baff erstaunt, was uns da am ersten Tag an Dokumenten vorgelegt wurde, die alle sofort durchzulesen und zu unterschreiben wären (von Datenschutzerklärung über die Vorgehensweise im Krankheitsfall, dass man in den EDV-Räumen werder essen noch trinken darf - einen Aufenthaltsraum für die Pausen gibt es außer einer sehr kleinen Küche nicht - usw. usw. usw..).

Alle, aber auch alle (auch ich, leider!) haben dies unterschrieben. Im Nachhinein kamen mir Bedenken, ich habe keinerlei Kopien erhalten von dem was ich unterschrieben hatte. Klingt nach einem schlechten Versicherungsvertreter, der alles wieder einsackt und keine Kundenkopie dalässt, ist aber wirklich so. Wir werden also alle darauf in vier Wochen "getrimmt", ein Praktikum bei einer Firma für vier Wochen antreten zu können. Sehr schön! Aber nur für den jeweiligen Arbeitgeber. Wer als Arbeitgeber geht denn noch davon aus, einen Praktikaten, der einen Monat bei ihm unentgeltlich arbeitet, danach zu übernehmen?

Mir war das alles auch sehr suspekt, so dass ich erkrankte und am Folgetag zum Arzt ging. Allerdings spielen da auch noch andere, persönliche Dinge mit hinein, die hier nicht hineingehören.

Die Frage ist nun aber - es ist ein vierwöchiger Vorbereitungslehrgang, in dem Bewerbungen "geübt" werden sollen usw. (bla bla..) und sich jeder einen Praktikumsplatz für vier Wochen suchen muss. Nun fehlen mir schon mehrere Tage der Lehrgangszeit, was, wenn mich der Arzt weiter krankschreibt? Ab einem gewissen Punkt kann ich doch aufgrund fehlender Voraussetzungen (Krankheitsfall, nicht durch mich verschuldet) nicht mehr für diese Maßnahme geeignet sein? Oder? Was ist zu tun?

Gruß Hermann
 

isabel

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Hallo, Scooter und co.

Kennt Ihr das Spiel: Reise nach Jerusalem?
Wenn da 10 Teilnehmer sind und nur 6 Stühle - wer gewinnt?
So ungefähr verhaltet sich mit freien Arbeitsplätzen. Den Rennen gewinnen junge, Rücksichtlose Menschen, die sogar in ihrer Arroganz als Aufstocker wieder zu finden sind.

Eine Bewerbungsmassnahme habe ich hinter mir. Lachhaft.
Ein Ein-Euro-Job auch - wobei würde mich sehr freuen, wenn dieses Job einfach als ehrenamtlich anerkannt wäre (ohne finanzielle Interesse).

Dann hatte ich auch Praktikum in meinem Beruf gemacht: 2.5 Monate.
Erstaunlich: ich wollte das Praktikum mindestens ein Halbes Jahr machen, nur für Fahrtkosten - um wieder Erfahrungen sammeln.
Es wurde mir verboten!

Das war nicht das einzige, was mir verboten wurde.
Als ich noch Arbeit hatte, habe ich ein Abendstudium gemacht: BWL.
Sobald mein befristeter Arbeitsvertrag zu Ende ging, hat mir AA das Abendstudium verboten.

Soll ich mich jetzt, als Ärztin (Diplom in Polen), freuen, wenn ich Parkanlagen sauber machen kann?
Oder, vielleicht, in Großküche tätig zu werden?

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel getan, aber veraschen lasse ich mich nicht.
Ich bin 49 und erwarte keine vernünftige Angebote mehr.
Nur, um irgendwelche "Arbeit" zu haben, verkaufe ich mich nicht.

Außerdem: ich bin erwerbslos, aber keines Falls arbeitslos.

MfG
Isabell
 

isabel

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Hallo, Franky,
dass Du die Praktikanten entlohnt hast, spricht für Dich.
Dass Du nicht die richtige Mitarbeiter findest, kann verschiedene Ursachen haben.
Eine davon ist: die stecken in irgendwelcher Maßnahme uns selbst wissen nicht weiter.
Andere: lange hier wohnende Migranten - bekommen einfach kein Arbeitserlaubnis.
Die Fachköche werden zum Parkwächter umgeschult, oder müssen an verschiedenen Baustellen ihre Arbeit verrichten. Oder vielleicht bei ZAF Hausmeister oder Platzwärter, oder, oder.....spielen usw.
Die Menschen haben Angst, eine Maßnahme zu unterbrechen, ohne zu wissen, wie die Zukunft aussieht.
Die Drohung von Sanktionen bis zu 100%, besonders, wenn Familie und Kinder im Spiel sind, ist tödlich für jede freie Entscheidung.

Ich hoffe, Du findest richtige Mitarbeiter, aber, bitte nicht durch AA.
Damit habe ich auch Erfahrung gemacht.
Ich würde nicht mal behaupten, dass die Menschen schlecht sind - ganz anders: die sind nach Lust und Laune des Vermittels geschickt.
(Also, als wir Malermeister brauchten, haben wir ein Vorschlag bekommen: Meister, aber welche Branche, weiss ich jetzt nicht mehr (Dachdecker oder Schlosser?).
Naja, am besten Leute durch persönliche Empfehlung suchen.

Franky, versuch doch zu schlafen, damit Du morgen mehr Energie hast.

MfG
Isabell
 
F

FrankyBoy

Gast
Franky, versuch doch zu schlafen, damit Du morgen mehr Energie hast.

MfG
Isabell
Seit mein Kollege wie vom Insekt gestochen einfach gegangen ist, mache ich mir große Sorgen denn anpacken konnte der - am Vortag hatte ich bis 2:30 Uhr Pizza gebacken weil der Kundenstrom nicht abriss und ich sollte meinen ersten freien Vormittag seit Eröffnung am 4.04. haben - daraus wurde leider nichts und jetzt bin ich derart überarbeitet und sorgenvoll drauf, dass ich gerade überlege den Laden zu verkaufen denn hätte mir jemand gesagt, dass ich kein Personal finden würde, den hätte ich glaube ich eine Zwangsjacke verordnet.

Ich glaube ich werde wieder depressiv obwohl mein Laden brummt wie irre.
 
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