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FRAGWÜRDIG; Context WAE GmbH !!!

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EU-Councillar

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#1
Context WAE GmbH/ Berlin

...oder besser: Vermittlungs-Outsourcing auf Kosten der Steuerzahler?

Heute habe ich wieder einmal erlebt, wie sehr sich mittlerweile der „Markt der Arbeitslosigkeit“ zu einem sehr lukrativen Geschäftsfeld entwickelt – und dies alles mit tatkräftiger Unterstützung der ARGEN und JOBCENTER Berlin.

Im speziellen geht es um eine Berliner Zweigstelle der Firma „Context WAE GmbH“. Diese Firma gehört zur Branche der sogenannten Bildungsträger. Sie agiert deutschlandweit und ist spezialisiert auf Erwachsenen- Aus- und Weiterbildung.

Jedoch, was ich persönlich heute erleben musste kann ich nur als reinen „Erpressungsversuch“ interpretieren, bei dem es eindeutig nur darum ging, mehrere dutzend Langzeitarbeitssuchende in eine „Neue Maßnahme bei einem privaten Bildungsträger“ zu „zwingen“.

Alles begann damit, dass ich vor wenigen Tagen eine „1. Einladung“ zu einer sogenannten „Gruppeninformations- Veranstaltung“ erhalten hatte (von einer Sachbearbeiterin, mit der ich persönlich noch NIE etwas zu tun hatte!) – und natürlich mit deutlich hervorgehobenen HINWEIS auf die SANKTIONSMÖGLICHKEITEN bei „Nichterscheinen“... Bis hier hin – soweit, so gut.

Pünktlich um 11Uhr begann die zweite „Informationsveranstaltung“ an diesem Tag. Es waren mehr „Kunden“ erschienen, als Sitzmöglichkeiten vorhanden waren – was wohl daran lag, dass die Mitarbeiter von „Context“ nicht mit der „Kunden-Mitwirkungspflicht“ gerechnet hatten. Nach kurzer Einleitung durch einen „offiziellen Vertreter“ der JOBCENTER (welcher wohl absichtlich immer wieder die Mitwirkungspflicht jedes Einzelnen und die Rolle des JOBCENTER bei dieser Maßnahme betonte?), begrüßte uns der freundliche Mitarbeiter (Firmenintern auch JOB-Scout genannt) der Firma Context WAE GmbH, Herr Thomas S.

Bevor ich weiter ins Detail gehe, möchte ich vorweg noch auf einen sehr wichtigen Aspekt solcher und ähnlicher Maßnahmen hinweisen. Wie unlängst in den „Massenmedien“ verbreitet wurde, stehen die Arbeitsagenturen, die Jobcenter und die einzelnen Landeshaushalte kurz vor dem RUIN. In Anbetracht dieser Tatsachen sollte sich jeder diesen Erfahrungsbericht hier „gut durchlesen, um sich dann ein besseres Bild der Gesamtsituation machen zu können“. Gerade in Hinsicht auf die immer weiter steigende Zahl der Arbeitssuchenden, welche man wohl innerhalb der nächsten Monate zu erwarten hat. Dieser persönliche Bericht hier zeugt von unangenehmen Tatsachen, welche in Zukunft wohl viel mehr Menschen betreffen werden – da bin ich mir zu 100% sicher!

Meiner Meinung nach, erlebte ich heute „LIVE“ die zukünftige Entwicklung in den Jobcentern unserer Republik. Für mich stellt sich das Ganze als eine Form der schleichenden Privatisierung der Arbeitsvermittlung dar. Eine zunehmende „VERMISCHUNG“ von staatlichen Aufgaben, mit scheinbar sehr profitablen, privaten Wirtschaftsinteressen. Eine sehr ernstzunehmende Gefahr für die „Rechtssicherheit“ von „Jobcenter-Kunden“, da eindeutig die Aufgabenteilung und die Sanktionsmöglichkeiten in einer solch ungeahnten Art und Weise vermischt werden, so dass der einzelne Kunde kaum noch eine Chance hat „SEINE RECHTE“ ordentlich durchsetzen zu können.

Meines Erachtens handelt es sich bei dieser speziellen Maßnahme (MA-NR: 901-08-20271, Los 1), um eine reine Form des „VERMITTLUNGS-OUTSOURCING auf Kosten der Steuerzahler“. Genau genommen, um die „Auslagerung von Jobcenteraufgaben“ in den Tätigkeitsbereich eines profitorientierten, privaten Unternehmens. Bezeichnender Weise läuft diese Form der „Auslagerung“ unter einer doppeldeutigen Bezeichnung namens: „GANZIL ganzheitliche Integrationsleistung“.
Klingt doch irgendwie nett – oder?
Heißt aber nichts weiter, als das der Leistungsumfang dieses privaten Unternehmens sich fast zu einhundert Prozent mit dem der Jobcenter deckt! Finanziert wird diese (und wohl auch ähnlich gelagerte) Maßnahme NATÜRLICH von den Arbeitsagenturen (ergo, dem STEUERZAHLER) – und ebenfalls selbstverständlich, auch ohne jeglichen „Erfolgszwang“?! Und dies berichtet auch der JOBSCOUT (scout: engl. für Pfadfinder) – eh, Mitarbeiter von der „Context WAE GmbH“:

Zitat: „Wenn Sie unsere Erfolgsbilanz, deutschlandweit, genau betrachten, so zeigt sich insgesamt eine positive Vermittlungsqoute von 30%! Natürlich gibt es hier und da, je nach örtlichen Begebenheiten, auch gewisse Unterschiede. Im Süden stellt sich eine andere Situation da, als hier in Berlin. ...Zitat-Ende“

Erstaunlich nicht wahr? Anders ausgedrückt: diese Firma erhält zwar „enorme Steuergeldzuschüsse“ kann aber für über 70% ihrer „Kunden“ einfach NICHTS tun. Ist ja auch verständlich – wo keine freien Arbeitsplätze vorhanden sind, kann man auch niemanden vermitteln! Aber das scheint ja alles halb so wild, denn schließlich bekommt die Firma „Context WAE GmbH“ auch so ihr Geld – und macht dadurch wohl auch enormen Profit?!?

Dies wird besonders deutlich, wenn man den Ausführungen von Herrn Thoms S. weiter folgt:

Zitat: „Unsere Aufgabe besteht unter anderem darin, Ihnen als unsere Kunden, in allen Fragen der Arbeitsvermittlung zur Seite zu stehen. Jedoch sind wir keine Arbeits-Vermittler. Bei uns sitzt niemand mit einer Karteikarten-Box voller Jobangebote!... Zitat-Ende“

Gleichzeitig informiert eine lieblos kopierte und wohl von Hand gefaltete Infobroschüre:

Seit 1998 unterstützt die Context WAE GmbH arbeitssuchende Menschen bei der Integration in den Arbeitsmarkt. Im Vordergrund unserer Tätigkeit steht die persönliche und sachgerechte Betreuung unserer Kunden, vornehmlich in Form einer bedarfsorientierten und weitgehend individuellen Beratung. ... (Auszug aus der Infobroschüre der Firma Context WAE GmbH; 2. Seite)

Hierzu ergänzend Herr Thomas S.:

Zitat: „Folgendermassen gehen wir hier vor. Wir laden unsere Kunden alle vierzehn Tage zu einem persönlichem, halbstündigen Beratungsgespräch ein. In diesem Gespräch klären wir die persönlichen Belange unserer Kunden. Diese Gespräche können mal länger dauern, aber auch mal nur alle vier Wochen stattfinden. Je nach persönlichem Engagement der Kunden. ...“ Zitat-Ende

Und der letzte Satz ist bezeichnend für das gesamte „System der Kooperation“. Denn hierauf beruht scheinbar das „Geschäftsmodel“? Nicht die Angebote des Jobcenters, auch nicht die Angebote der Firma Context WAE GmbH stehen im Vordergrund – NEIN – das einzige was zählt sind die Ergebnisse der Eigen-Bemühungen des einzelnen Kunden!!!
Der Kunde selbst sucht sich Angebote, dann bewirbt er sich und die Firma Context WAE GmbH berät ihn dabei BEGLEITEND- dafür erhält diese Firma dann die Steuergeld-Zahlungen (Subventionen?).
Jeder Kunde trägt selbst die Verantwortung für einen eventuellen Erfolg dieser neunmonatigen, ominösen Maßnahme und kann der Kunde dies nicht – so besteht immer noch die Möglichkeit, dass die Firma sich an das Jobcenter wendet, welches dann wiederum über „geeignete Motivationsmöglichkeiten, also Sanktionen“ entscheiden kann – und wohl auch knallhart wird!!!

Doch dies alles ist noch nicht genug! Mich persönlich störte am meisten die Art und Weise wie hier mit arbeitssuchenden Menschen umgegangen wird. Erst verschicken die Jobcenter haufenweise „Einladungen“ (inkl. der üblichen Sanktionsandrohungen) zu einer angeblichen „Informationsveranstaltung“. Dann, wenn der Kunde erstmal ins „Netz“ gegangen ist, werden durch verbale Einschüchterungstaktiken die „schweren Geschütze“ aufgefahren und die „Jobcenter-Kunden“ noch an Ort und Stelle GENÖTIGT eine „Maßnahmeregelung“ zu unterzeichnen. (Wovon ich persönlich nur abraten kann! Denn man sollte erst einmal genau PRÜFEN, ob nicht schon bereits durch vorherige Maßnahmen und/oder durch Beauftragung von „Privaten Arbeitsvermittlern (mit Vermittlungsgutschein etc.)“ diese Maßnahme als „nicht bedarfsgerecht für die eigene Situation“ anzusehen ist – und somit AUS WICHTIGEM GRUND „überflüssig“ werden würde, für einen Selbst!)
Desweiteren kommen Verstöße gegen den Datenschutz hinzu, da die ersten Beratungsgespräche VOR ALLEN ANDEREN KUNDEN vorgenommen werden, sowie – und das ist die pervideste Masche – wird durch zur Hilfenahme einer angeblichen „Anwesenheitsliste“ (mit entsprechender Unterschrift des Kunden) daraus ein „Beratungsvertrag“ abgeleitet. Hiernach werden dann sofort die Termine für die nächsten „Beratungsgespräche“ verteilt. Ab jetzt säße man in der „Falle“!?...

Doch es gibt auch Positives, denn mehrere Kunden verweigerten einfach ihre Unterschrift (und das zu Recht, m.M.n.). Denn niemals war auch nur ansatzweise in der Einladung die Rede von einem Vorstellungstermin mit anschließendem Vertragsabschluß – alles war gut getarnt als „Informationsveranstaltung“. Die ganze Masche stinkt förmlich nach fieser Methodik zur Erpressung und Nötigung der arbeitssuchenden Kunden?!? Und zwar zu einer Maßnahme die wenig bis gar keinen Erfolg verspricht!

Für mich bleibt als Fazit nur der Schluss, dass es sich hierbei um eine sehr „fragwürdige Methode“, nach dem Motto: „fördern und fordern“ (damals einstimmig von ALLEN PARTEIEN beschlossen!) handelt, jedoch könnte man auch versucht sein, anzunehmen, dass es sich hierbei auch um einen geschickten Versuch handelt, entweder a) die Statistiken zu schönen oder aber b) die Kosten der Jobcenter zu verringern?!? Doch darüber soll sich jeder selbst seine eigene Meinung bilden!

Ich für meinen Teil finde es einerseits ja gut, dass zusätzlich viel Geld investiert wird, um Menschen wieder in „Lohn und Brot“ zu bringen, jedoch ist für mich auch maßgeblich das WIE bei solchen Investitionen von STEUERGELDERN! Das hier beschriebene Beispiel scheint mir persönlich nur sehr gering erfolgversprechend. Da wären bedarfsorientierte, individuelle Qualifizierungsangebote für die Arbeitssuchenden wohl eindeutig die besseren INVESTITIONS-Möglichkeiten in die derzeitige Arbeitsmarktproblematik. Dafür sollten Gelder bewilligt werden und nicht für Maßnahmen, welche unterm Strich nur zum Ziel haben ein „Vermittlungs-Outsourcing der JOBCENTER“ zu TARNEN...

Dies sollten die obersten Prioritäten der POLITIK am Arbeitsmarkt darstellen. Aber dazu müssen sich wohl erst die Massen der Arbeitssuchenden (und die von Arbeitslosigkeit bedrohten) zusammentun, um für ihre Rechte öffentlich einzustehen???

Na ja – ist ja bald 1.Mai und die nächsten Wahlen stehen auch bald an...!?!

In diesem Sinn, schönen Tag noch.

;-)
 

meilenweilt

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#2
Das lief bei mir ähnlich ab.

Im Januar wurde ich zu so einer Infoveranstaltung eingeladen. Da ich mit sowas vorher keine Erfahrung hatte, bin ich da auch relativ unvorbereitet hingegangen. Ich dachte, die erzählen mir was über die Maßnahme und dann kann ich selbst entscheiden, ob ich die machen will oder nicht.

Dort saß dann auch eine mir unbekannte Frau vom Arbeitsamt und 3 solche Maßnahmemenschen, die ich allesamt noch nie gesehen habe. Sie erzählten was über die Maßnahme, dass sie ja ganz neu und toll ist. Darüber hinaus kann es sein, dass es die letzte Maßnahme dieser Art ist, weil sowas bald ja nicht mehr finanziert wird.

Als diese Lobhudelei, dann vorbei war und diverse Flyer zu dieser Maßnahme ausgeteilt wurden, bekamen wir auch schon die EGV vorgelegt. Da ich erst seit kurzer Zeit Hartz4-Empfänger bin, wusste ich nicht, was ich jetzt machen soll. Also habe ich, nachdem die EGV mit uns durchgegangen wurde auch aus Angst vor Sanktionen widerwillig unterschrieben.

Erst später habe ich dann im Internet nach Foren für Arbeitslose gesucht. Hätte ich damals gewußt, was ich jetzt weiss, dann hätte ich die EGV keinesfalls sofort unterschrieben. Aber die sagten einem da beim Infotag auch nicht, dass man sie mit nach Hause nehmen und erstmal in Ruhe durchlesen kann. Geschweige denn das eine EGV verhandelbar ist.

Ich bin froh, wenn der Monat Juli vorbei ist, dann läuft meine EGV ab. Eine EGV, dass ich 30 % der Maßnahmekosten zahlen muss, wenn ich abbreche oder Anlass zum Abbruch gebe und das ich mich dazu bereiterkläre meinen Wohnort nicht zu verlassen, werde ich nie mehr unterschreiben.
 
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#3
Was die angebliche Zahlungspflicht angeht: Als Arbeitsloser gibt es bei Dir nix zu holen, Du hast Pfändungsschutz. Das Jobcenter darf auch den Betrag nicht von den Leistungen zum Lebensunterhalt abziehen. Du machst ganz einfach Offenbarungseid und gut ist, wie ich selber seit heute mich informiert habe. Der SB kann w i xend im Dreieck springen, von Dir gibt es kein Geld für die Maßnahme!
 

scooter

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#4
Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen.
Apropo GANZIL - solche Leute sind von der Agentur f. Arbeit als schwer
vermittelbar eingestuft worden und das nicht ausschließlich auf Grund von körperlichen Hemmnissen; da sollte sich der ein oder andere doch mal fragen, warum er als solcher eingestuft wurde. Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Die Vermittlungsquoten der Agentur für Arbeit sind ja geradezu beschämend.
Es gibt genügend Maßnahme-Teilnehmer, die ganz klar sagen:
"Hier nimmt man sich endlich mal Zeit für uns und hier wird wesentlich mehr
bewirkt, als es eine Agentur für Arbeit auch nur annähernd bereit wäre, für einen zu leisten." Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig - klar gibt es mal Phasen in denen ein alles ankotzt aber man muß auch immer wieder aufstehen können.
 
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#5
Was stimmt denn daran, daß die Teilnehmer nur 2 oder 3 Tage die Woche in der Maßnahme sind? Wozu ist das gut?
 
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ExitUser

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#6
Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Das muss ich jetzt aber nicht verstehen, oder?
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen.
:icon_lol: Wer hier wohl wen in die Pfanne hauen will!
Apropo GANZIL - solche Leute sind von der Agentur f. Arbeit als schwer
vermittelbar eingestuft worden und das nicht ausschließlich auf Grund von körperlichen Hemmnissen; da sollte sich der ein oder andere doch mal fragen, warum er als solcher eingestuft wurde.
Sag du es mir!
Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Für eine 25%ige Vermittlungsquote 100% an Steuergeldern abzugreifen das nenne ich auch eine reife Leistung.
Die Vermittlungsquoten der Agentur für Arbeit sind ja geradezu beschämend.
Ich will jetzt mal keine Lanze für die Argeschergen brechen, doch mal ganz sachlich: Wo sind denn die Arbeitsplätze in die wir vermittelt werden sollen?
Es gibt genügend Maßnahme-Teilnehmer, die ganz klar sagen:
"Hier nimmt man sich endlich mal Zeit für uns und hier wird wesentlich mehr bewirkt, als es eine Agentur für Arbeit auch nur annähernd bereit wäre, für einen zu leisten.
Wie rührend! Dass diese Träger sich Zeit nehmen, setze ich voraus, schließlich lassen sie sich die "Zeitnahme" fürstlich entlohnen.
Doch etwas habe ich nicht ganz verstanden:
Was genau b e w i r k e n die Träger????
Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig - klar gibt es mal Phasen in denen ein alles ankotzt aber man muß auch immer wieder aufstehen können.
:icon_neutral: :icon_kotz:
 
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ExitUser

Gast
#7
Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen. [...] Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig [...]
Du solltest schleunigst dort kündigen, dann hast Du auch keine Alpträume mehr, die Dich des nachts vor den PC treiben und Dich um 23:37 Uhr solche Beiträge schreiben lassen.:cool:
 

scooter

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#9
Oh man ich war auch lange genug arbeitslos und habe dadurch auch die ein oder andere Maßnahme kennengelernt und viele Meinungen gehört.
Ich bin überrascht darüber, wie wenig Info's und genaue Details Ihr zu den Maßnahmen der Bildungsträger habt.:eek: Die Argumentationen die Ihr hier vom Stapel laßt, sind wirklich sehr allgemein gehalten. Wenn man sich über etwas auskotzt und vielleicht auch ursprünglich mal in eine Maßnahme gesteckt wurde, sollte man eigentlich bestens darüber informiert sein.
Nun wird mir auch klar, warum alle Arbeitslosen schnell über einen Kamm geschoren werden und unter solchen Leuten wir Ihr, haben dann andere Arbeitslose zu leiden. :icon_kotz: Echt traurig.
 

ela1953

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#10
Oh man ich war auch lange genug arbeitslos und habe dadurch auch die ein oder andere Maßnahme kennengelernt und viele Meinungen gehört.
Ich bin überrascht darüber, wie wenig Info's und genaue Details Ihr zu den Maßnahmen der Bildungsträger habt.:eek: Die Argumentationen die Ihr hier vom Stapel laßt, sind wirklich sehr allgemein gehalten. Wenn man sich über etwas auskotzt und vielleicht auch ursprünglich mal in eine Maßnahme gesteckt wurde, sollte man eigentlich bestens darüber informiert sein.
Nun wird mir auch klar, warum alle Arbeitslosen schnell über einen Kamm geschoren werden und unter solchen Leuten wir Ihr, haben dann andere Arbeitslose zu leiden. :icon_kotz: Echt traurig.
Was ist allgemein, wenn wahrheitsgemäß geschildert wird, wie es bei solchen Masseneinladungen und Maßnahmen zugeht?

Es kann ja nur so geschildert werden, wie es der einzelne erlebt hat.

Wenn ich nicht allgemein, sondern ganz ausführlich meine bisher besuchten "Einladungen" und Maßnahmen schildern würde, gäbe es vom Umfang her ein Buch.
 

AlexiRB

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#11
...ja, solche Erfahrungen habe ich auch leider gemacht. Bevor ich überhaupt meinen Antrag für ALGII abgeben konnte, hatte ich so ne EGV unter der Nase und einen Termin bei so einer priv. Vermittlungsfirma, die mein Profil aufnehmen sollten, meine Bewerbungsmappe checken und mir 5 stellenangebote geben sollte auf die ich mich innerhalb von 14 Tagen zu bewerben habe. Bei dem ersten Termin, war ich voll aufgeregt und hatte mit Hoffnungen gemacht... eine private Arbeitsvermittlungs AG...ich war da, voll enttäuscht, als er aus den BA Unterlagen sah, dass ich studiert hatte, meinte er nur: Die Bewerbungsmappe bräuchte er nicht shen, die sei bestimmt o.k.. Ich meinte, dass ich mir aber mit Anschreiben und Co. unsicher sei und gute Ratschläge von einem Fachmann gebräuchten könnte...Da lächelte der nette Herr nur und hielt mir einen Bogen unter die Nase, den ich ausfüllen sollte: "Aber bitte sehr genau, bei ihrem Profil, weiß ich garnicht nach welchen Stellen ich suchen soll, also genau angeben in welchem Bereich sie suchen...
Gesagt, getan...Ein Woche später bekam ich dann auch die 5 Stellenangebote: Entweder veraltet, oder Berufserfahrung unabdingbar...und alle runtergeladen von den BA-Seiten...

Einfach nur pure Zeit- und Geldverschwendung...:icon_kotz:
 

Kallemann

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#12
@scooter
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE

usw.
Arbeit ist nach Ansicht vieler hier eh nur Ausbeutung.....
Da müsste schon ein Job komme mit 5000€ und wenig Belastung.

Ist einfach schade, dass hier nicht mal Leute posten, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit raus wollen. Die lesen wahrscheinllich nur mit und trauen sich nicht zu posten.

@die, die sich jetzt aufregen

Nein, ich halte die Arbeit der ARGE nicht für supergut.
Ja, ich denke auch, dass viel Blödsinn angeboten wird.

Aber, man sollte nicht immer gleich alles ablehnen und kaputt reden.

Grüße
Karl
 

physicus

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#13
nun ich sehe das etwas anders als du kallemann...

ich habe eine gute ausbildung und dafür will ich gut bezahlt werden, sonst hätte ich mich in den vielen jahren der ausbildung nicht bemühen müssen.
wenn von mir qualität verlangt wird, dann will ich logischerweise auch befridigend für mich dafür entlohnt werden.

warum soll ich weniger geld verlangen als ein tarif vorsieht?

damit würde ich nur mir schaden und dem chef die taschen füllen, denn glaub mir er bekommt ein vielfaches von dem was ich für ihn schaffe.

letzten endes macht man somit den ganzen lohnsektor zum teufel, wenn die halt für 100 euro weniger arbeiten gehen, dann wird der AG auch keinen mehr einstellen der tarif verlangt, wenn man das dann weiterführt, wird man irgendwann eben für einen euro arbeiten müssen.

so macht man die wirtschaft kaputt, wenn ich schon arbeiten gehe will ich auch davon leben können und zwar OHNE hartzIV shit!!!

für mich heist das ganz klar, ich gehe arbeiten wenn ich nach tarif bezahlt werde, mit anderem murks braucht mir keiner kommen, da ist das gespräch sofort beendet.


gruß physicus
 
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#14
Ich denke das die meisten Leute hier oft genug verarscht wurden, um mit Recht zu sagen "Auf Eure Art von Arbeit habe ich keinen Bock."
Mir haben 2 derartige Erlebnisse gereicht, wo ich für 7-8€ BRUTTO / Stunde härteste Bauarbeiten in 40 Stundenwoche verrichten sollte.
Dazu ständiges Geschrei vom Chef und Mobbing von Kollegen.
Ein DRITTES Erlebnis solcher Art brauche ich definitiv nicht.
 

scooter

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#15
Du solltest schleunigst dort kündigen, dann hast Du auch keine Alpträume mehr, die Dich des nachts vor den PC treiben und Dich um 23:37 Uhr solche Beiträge schreiben lassen.:cool:
Du begreifst doch offensichtlich gar nichts - schon schade wenn einem die Argumente ausgehen. Gut das nicht alle Arbeitslosen so drauf sind wie Du.:icon_kotz::icon_neutral::icon_neutral:
 

scooter

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#16
@scooter
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE

usw.
Arbeit ist nach Ansicht vieler hier eh nur Ausbeutung.....
Da müsste schon ein Job komme mit 5000€ und wenig Belastung.

Ist einfach schade, dass hier nicht mal Leute posten, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit raus wollen. Die lesen wahrscheinllich nur mit und trauen sich nicht zu posten.

@die, die sich jetzt aufregen

Nein, ich halte die Arbeit der ARGE nicht für supergut.
Ja, ich denke auch, dass viel Blödsinn angeboten wird.

Aber, man sollte nicht immer gleich alles ablehnen und kaputt reden.

Grüße
Karl
Ja leider muß es wohl auch "SOLCHE" geben - große Klappe aber nichts leisten.
Dolle Leistung.
 

scooter

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#17
Ich denke das die meisten Leute hier oft genug verarscht wurden, um mit Recht zu sagen "Auf Eure Art von Arbeit habe ich keinen Bock."
Mir haben 2 derartige Erlebnisse gereicht, wo ich für 7-8€ BRUTTO / Stunde härteste Bauarbeiten in 40 Stundenwoche verrichten sollte.
Dazu ständiges Geschrei vom Chef und Mobbing von Kollegen.
Ein DRITTES Erlebnis solcher Art brauche ich definitiv nicht.
Wie weit wollen "DIE" eigentlich noch gehen ???
Die alten Tarifverträge der Personaldienstleistungen laufen noch über knapp € 6,- / Brutto die Std. - alles nur Ausbeutervereine - ALLE IN EINEN SACK UND IMMER MAN DRAUF ;-)))
 

scooter

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#18
Was stimmt denn daran, daß die Teilnehmer nur 2 oder 3 Tage die Woche in der Maßnahme sind? Wozu ist das gut?
Eine solche Maßnahme hat man einer ehem. Kollegin von mir unter die Nase gerieben -
vielleicht ist durch die ja etwas Näheres zu erfahren.
 

RudiRatlos

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#19
Oh man ich war auch lange genug arbeitslos und habe dadurch auch die ein oder andere Maßnahme kennengelernt und viele Meinungen gehört.
Ich bin überrascht darüber, wie wenig Info's und genaue Details Ihr zu den Maßnahmen der Bildungsträger habt.:eek: Die Argumentationen die Ihr hier vom Stapel laßt, sind wirklich sehr allgemein gehalten. Wenn man sich über etwas auskotzt und vielleicht auch ursprünglich mal in eine Maßnahme gesteckt wurde, sollte man eigentlich bestens darüber informiert sein.
Nun wird mir auch klar, warum alle Arbeitslosen schnell über einen Kamm geschoren werden und unter solchen Leuten wir Ihr, haben dann andere Arbeitslose zu leiden. :icon_kotz: Echt traurig.
Bei solchen Texten kommt einem ja der Kaffee hoch.

Wie auch dieser Satz von dir:
Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Vermittlungsquote in Zeitarbeit und sinnlose Maßnahmen.

Entweder arbeitest du bei diesem oder so einem Haufen, oder du bist ein typischer CDU- Wähler, der sich nur über Arbeitslose auskotzen will.
So etwas wie context, Randstad- Sackstand oder wie auch immer, sind die wahren Schmarotzer. Die wollen nur an den Arbeitslosen verdienen.
Gegen sinnvolle Maßnahmen oder vernünftige Zeitarbeit, hat keiner etwas einzuwenden. Nur sollten solche Sachen von den staatlichen A- Teams, Argen und Arbeitsagenturen übernommen werden.
Aber nein, hier wollen irgendwelche- besserwissende Möchtegerne, nur Kohle abgreifen. Mehr nicht.

So scooter, jetzt überlege erst mal, bevor du schreibst.
 

Hexe45

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#20
Die beiden Knallköppe hier müssen ihr Maul grade aufreißen, bezüglich des Begriffs "alles über einen Kamm scheren".

Ihr seit es doch, die hier alles über einen Kamm scheren. Nehmen wir mal @ kallemann- ist schon 3 Jahre im Forum und immer noch nicht in der Lage, die Zusammensetzung dieses Forums analysieren zu können.

Dieses Forum ist ziemlich gut durchgemischt, es besteht aus ALGI Empfängern und sogenannten Langzeitarbeitslosen, aus Sozialarbeitern, Berufstätigen usw., eben aus Menschen. Ok und natürlich auch aus geistigen Dünnbrettbohrern wie scooter und Knalle äh Kallemann.


Ich habe Achtung vor den Erwerbslosen, die Arbeit suchen und sich dabei nicht von Bildungsträgern gängeln lassen wollen.

Vor euch beiden habe ich absolut keine Achtung -- und es ist eigentlich
Zeitverschwendung mit Menschen wie ihr es seit einen Dialog zu führen.

Aber ich fand übel, das hier Knalle äh Kallemann sich anmaßt zu behaupten, daß hier keine Menschen posten die Arbeit suchen.

Die meisten suchen hier Arbeit.

Und @ scooter du solltest vielleicht mal versuchen, daß denken in dir nicht nur deinem Rückenmark zu überlassen.

Es gibt sogar ein Organ in dir, das theoretisch in der Lage wäre, auch komplexes und nicht nur rudimentäres Denken ermöglichen. Es sitzt in deinem Kopf ist ca 1470ccm groß und nennt sich Gehirn.

Benutze es einfach mal, es verbraucht nämlich die meiste Energie in deinem Körper und es wäre doch ein Jammer dieses Potential einfach verkümmern zu lassen.

Und dann verstehst du auch warum die meisten Maßnahmen Schrott sind.

Guten Tag
 

hermann62

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#21
Hallo, bei mir heißt die GmbH anders, auch handelt es sich um ein anderes Bundesland. Näheres schreibe ich dazu öffentlich nicht. Ich habe gutgläubig bei meiner SB eine EGV unterschrieben, sie erklärte mir nur das das Angebot der aufgeführten Maßnahme der nun folgende Schritt sein könne. Na gut.

Also hin zu dieser Maßnahme und baff erstaunt, was uns da am ersten Tag an Dokumenten vorgelegt wurde, die alle sofort durchzulesen und zu unterschreiben wären (von Datenschutzerklärung über die Vorgehensweise im Krankheitsfall, dass man in den EDV-Räumen werder essen noch trinken darf - einen Aufenthaltsraum für die Pausen gibt es außer einer sehr kleinen Küche nicht - usw. usw. usw..).

Alle, aber auch alle (auch ich, leider!) haben dies unterschrieben. Im Nachhinein kamen mir Bedenken, ich habe keinerlei Kopien erhalten von dem was ich unterschrieben hatte. Klingt nach einem schlechten Versicherungsvertreter, der alles wieder einsackt und keine Kundenkopie dalässt, ist aber wirklich so. Wir werden also alle darauf in vier Wochen "getrimmt", ein Praktikum bei einer Firma für vier Wochen antreten zu können. Sehr schön! Aber nur für den jeweiligen Arbeitgeber. Wer als Arbeitgeber geht denn noch davon aus, einen Praktikaten, der einen Monat bei ihm unentgeltlich arbeitet, danach zu übernehmen?

Mir war das alles auch sehr suspekt, so dass ich erkrankte und am Folgetag zum Arzt ging. Allerdings spielen da auch noch andere, persönliche Dinge mit hinein, die hier nicht hineingehören.

Die Frage ist nun aber - es ist ein vierwöchiger Vorbereitungslehrgang, in dem Bewerbungen "geübt" werden sollen usw. (bla bla..) und sich jeder einen Praktikumsplatz für vier Wochen suchen muss. Nun fehlen mir schon mehrere Tage der Lehrgangszeit, was, wenn mich der Arzt weiter krankschreibt? Ab einem gewissen Punkt kann ich doch aufgrund fehlender Voraussetzungen (Krankheitsfall, nicht durch mich verschuldet) nicht mehr für diese Maßnahme geeignet sein? Oder? Was ist zu tun?

Gruß Hermann
 

isabel

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#22
Hallo, Scooter und co.

Kennt Ihr das Spiel: Reise nach Jerusalem?
Wenn da 10 Teilnehmer sind und nur 6 Stühle - wer gewinnt?
So ungefähr verhaltet sich mit freien Arbeitsplätzen. Den Rennen gewinnen junge, Rücksichtlose Menschen, die sogar in ihrer Arroganz als Aufstocker wieder zu finden sind.

Eine Bewerbungsmassnahme habe ich hinter mir. Lachhaft.
Ein Ein-Euro-Job auch - wobei würde mich sehr freuen, wenn dieses Job einfach als ehrenamtlich anerkannt wäre (ohne finanzielle Interesse).

Dann hatte ich auch Praktikum in meinem Beruf gemacht: 2.5 Monate.
Erstaunlich: ich wollte das Praktikum mindestens ein Halbes Jahr machen, nur für Fahrtkosten - um wieder Erfahrungen sammeln.
Es wurde mir verboten!

Das war nicht das einzige, was mir verboten wurde.
Als ich noch Arbeit hatte, habe ich ein Abendstudium gemacht: BWL.
Sobald mein befristeter Arbeitsvertrag zu Ende ging, hat mir AA das Abendstudium verboten.

Soll ich mich jetzt, als Ärztin (Diplom in Polen), freuen, wenn ich Parkanlagen sauber machen kann?
Oder, vielleicht, in Großküche tätig zu werden?

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel getan, aber veraschen lasse ich mich nicht.
Ich bin 49 und erwarte keine vernünftige Angebote mehr.
Nur, um irgendwelche "Arbeit" zu haben, verkaufe ich mich nicht.

Außerdem: ich bin erwerbslos, aber keines Falls arbeitslos.

MfG
Isabell
 

FrankyBoy

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#23
Praktikanten werden nur ausgenutzt - es ist nicht mehr auszuhalten wie so reguläre Beschäftigung unterminiert wird.
 

isabel

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#24
Hallo, Franky,
dass Du die Praktikanten entlohnt hast, spricht für Dich.
Dass Du nicht die richtige Mitarbeiter findest, kann verschiedene Ursachen haben.
Eine davon ist: die stecken in irgendwelcher Maßnahme uns selbst wissen nicht weiter.
Andere: lange hier wohnende Migranten - bekommen einfach kein Arbeitserlaubnis.
Die Fachköche werden zum Parkwächter umgeschult, oder müssen an verschiedenen Baustellen ihre Arbeit verrichten. Oder vielleicht bei ZAF Hausmeister oder Platzwärter, oder, oder.....spielen usw.
Die Menschen haben Angst, eine Maßnahme zu unterbrechen, ohne zu wissen, wie die Zukunft aussieht.
Die Drohung von Sanktionen bis zu 100%, besonders, wenn Familie und Kinder im Spiel sind, ist tödlich für jede freie Entscheidung.

Ich hoffe, Du findest richtige Mitarbeiter, aber, bitte nicht durch AA.
Damit habe ich auch Erfahrung gemacht.
Ich würde nicht mal behaupten, dass die Menschen schlecht sind - ganz anders: die sind nach Lust und Laune des Vermittels geschickt.
(Also, als wir Malermeister brauchten, haben wir ein Vorschlag bekommen: Meister, aber welche Branche, weiss ich jetzt nicht mehr (Dachdecker oder Schlosser?).
Naja, am besten Leute durch persönliche Empfehlung suchen.

Franky, versuch doch zu schlafen, damit Du morgen mehr Energie hast.

MfG
Isabell
 

FrankyBoy

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#25
Franky, versuch doch zu schlafen, damit Du morgen mehr Energie hast.

MfG
Isabell
Seit mein Kollege wie vom Insekt gestochen einfach gegangen ist, mache ich mir große Sorgen denn anpacken konnte der - am Vortag hatte ich bis 2:30 Uhr Pizza gebacken weil der Kundenstrom nicht abriss und ich sollte meinen ersten freien Vormittag seit Eröffnung am 4.04. haben - daraus wurde leider nichts und jetzt bin ich derart überarbeitet und sorgenvoll drauf, dass ich gerade überlege den Laden zu verkaufen denn hätte mir jemand gesagt, dass ich kein Personal finden würde, den hätte ich glaube ich eine Zwangsjacke verordnet.

Ich glaube ich werde wieder depressiv obwohl mein Laden brummt wie irre.
 

isabel

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#26
Bitte, nicht depressiv!

Mein Vorschlag: ein Tag in der Woche bleibt die Bude zu. Ganz egal, wieviele Kunden da event. aufkreutzten. Nach einiger Zeit gewohnen sich alle, dass (z.B. Mittwoch) Ruhetag ist.

Wenn Dein Laden brummt, ist es um so wichtiger, ein Ruhetag einzulegen. Auch als Werbung!

MfG
Isabell
 

FrankyBoy

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#27
Bitte, nicht depressiv!

Mein Vorschlag: ein Tag in der Woche bleibt die Bude zu. Ganz egal, wieviele Kunden da event. aufkreutzten. Nach einiger Zeit gewohnen sich alle, dass (z.B. Mittwoch) Ruhetag ist.

Wenn Dein Laden brummt, ist es um so wichtiger, ein Ruhetag einzulegen. Auch als Werbung!

MfG
Isabell
Tja, das mit dem Schlaf hat sich erledigt, werde gleich wie ein Toter im Laden stehen und zudem zu etwa 50% unterbesetzt sein - das mit dem Ruhetag ist keine schlechte Idee nur wollte ich eigentlich dadurch glänzen, dass wir eben jeden Tag offen haben - habe mehr als ein Kunde, der öfters auch mehr als einmal am Tag kommt.

Nein depressiv werde ich nicht aber ich habe 1.001 Probleme an der Backe und der Laden fordert mich so, dass ich erstmal in meinem Leben einen Kreislkaufkollaps hatte - so geht es nicht weiter und zur Context WAE GmbH kann ich nur sagen pfui - den Prozess würde ich gelassen entgegen sehen.

So, jetzt habe ich wieder eine 15 Std.-Schicht vor der Brust, mal sehen was kommt.
 

Hexe45

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#28
Hallo, Scooter und co.

Kennt Ihr das Spiel: Reise nach Jerusalem?
Wenn da 10 Teilnehmer sind und nur 6 Stühle - wer gewinnt?
So ungefähr verhaltet sich mit freien Arbeitsplätzen. Den Rennen gewinnen junge, Rücksichtlose Menschen, die sogar in ihrer Arroganz als Aufstocker wieder zu finden sind.

Eine Bewerbungsmassnahme habe ich hinter mir. Lachhaft.
Ein Ein-Euro-Job auch - wobei würde mich sehr freuen, wenn dieses Job einfach als ehrenamtlich anerkannt wäre (ohne finanzielle Interesse).

Dann hatte ich auch Praktikum in meinem Beruf gemacht: 2.5 Monate.
Erstaunlich: ich wollte das Praktikum mindestens ein Halbes Jahr machen, nur für Fahrtkosten - um wieder Erfahrungen sammeln.
Es wurde mir verboten!

Das war nicht das einzige, was mir verboten wurde.
Als ich noch Arbeit hatte, habe ich ein Abendstudium gemacht: BWL.
Sobald mein befristeter Arbeitsvertrag zu Ende ging, hat mir AA das Abendstudium verboten.

Soll ich mich jetzt, als Ärztin (Diplom in Polen), freuen, wenn ich Parkanlagen sauber machen kann?
Oder, vielleicht, in Großküche tätig zu werden?

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel getan, aber veraschen lasse ich mich nicht.
Ich bin 49 und erwarte keine vernünftige Angebote mehr.
Nur, um irgendwelche "Arbeit" zu haben, verkaufe ich mich nicht.

Außerdem: ich bin erwerbslos, aber keines Falls arbeitslos.

MfG
Isabell
Moins Isabell
Ist vergebene Mühe mit den beiden eine Diskusion zu führen, die sind gar nicht in der Lage komplexe Sachverhalte zu erfassen.

Hier sind alles eben Faulpelze, schon faszinierend das hier angeblich alles über einen Kamm geschoren wird und selber scheren sie auf unterstem Niveau.

Du spürst ja am eigenem Leib wie wenig gute Qualis zählen, wenn man ein gewisses Alter erreicht hat.

Es ist eine Bankrotterklärung wenn man examinierte Mediziner in Großküchen stecken will. Ein Indiz, daß es eben nicht genug Jobs gibt und nie wieder geben wird.

Und um auf das Thema zurückzukommen, fast alle Maßnahmen sind gigantische Geldverbrennungsmaßnahmen.

Zum Glück liegt meine H4 Zeit jetzt schon lange zurück.
Ich wollte arbeiten, auch außerhalb meines Examens. Aber von 3 Minimalforderungen habe ich mich nie abbringen lassen:

1. ich muß zu dieser Arbeit in der Lage sein ( denke mal Steinbruch würde mich überfordern)
2. ein menschliches Betriebsklima
3. 1100€ netto
Und ich denke mal das sind bescheidenen Forderungen und von dieser Minimalforderung sollte kein H4 Empfänger abrücken.

1100€ sind ja wohl eher bescheiden, aber unter diesem Minimum würde ich in Vollzeit nicht arbeiten.

Ich habe 24 Berufsjahre, ich brauchte keine Wiedergewöhnung an die Arbeit.
Von daher keine Maßnahmen, kein € Job sondern eben Arbeit von der ich leben kann.

Außerdem mußte, wenn du in so einer sinnfreien Maßnahme bist, auch noch deinen Lebenslauf frisieren.

Bei unserem Institut wäre es noch gar nicht mal so krass, aber von einem benachbarten weiß ich, daß Lebensläufe die solche sinnfreien Maßnahmen enthalten in den Müll landen.

Daß ist dort schlimmer als wenn man arbeitssuchend reinschreiben würde.

LG
Hexe
 

Linkswaehler

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#29
"Gewöhnung an Arbeit" ist doch auch nur so ein Pseudo-argument, damit sie zb bei Berufsanfängern die Löhne nochmehr drücken können.
An Arbeit gewöhnt man sich doch automatisch indem man sie macht. Das einzige was man vielleicht vorher wieder lernen muss, ist um 7.00 Uhr aufzustehn. Das kann man innerhalb 1 Woche locker schaffen, das einzuüben.
 

isabel

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#30
Hallo, Hexe 45,

es gibt viele Erwerbslose Facharbeiter, Meister, Lehrer, Akademiker....
Was uns (wahrscheinlich) verbindet - wir sind zu alt.
Natürlich, hätte ich auch eine Arbeit außer meinem Beruf genommen, aber, nicht jede beliebige.
In vielen Krankenhäusern gilt zur Zeit Einstellungsstop, auch in Labor und Forschung.
Irgendwohin umziehen und von vorne anfangen - die Kraft habe ich nicht mehr. Auch nicht die Gesundheit.
Ich habe sehr gelitten, als ich Absagen am laufenden Band bekommen habe. Jetzt, nach so langer Pause, hätte ich Angst, Fehler zu machen.
Mit Privatisierung und ständigen Personalabbau hätte ich auch keinen gefunden, der mir den Wiedereinstieg ermöglicht hätte.

Mehr oder weniger hat meine Mutterschaft für Pause gesorgt.
Deswegen würde ich plädieren, außer KiTas auch vernünftige Rückkehrerinnen Programme zu entwickeln.
Anstatt Tausende € für Lebenslaufriesierung und Beschäftigungstherapie, würden die Gelder vernünftig angelegt und zum Zufriedenheit allen Beteiligten ausgegeben. Kostspielige Umschulungen könnte man sich auf diese Weise zum Teil erspare - einfach Chance und Unterstützung geben, in erlernten Beruf wieder arbeiten zu dürfen.
Ich hoffe, ich habe das nicht zu kompliziert beschrieben.

MfG
Isabell
 
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#31
Ich kann sagen: ich war bis 28.6. arbeitslos und bin jetzt wieder in Arbeit. Diese Stelle ist wirklich genial.
Ich habe alles mitgenommen, was ich kriegen konnte an Weiterbildung (war schwer, :icon_eek: :icon_eek: eine zu kriegen!) und habe die Zeit dort genutzt um Bewerbungen zu schreiben und per Mail zu verschicken. Ich hab noch nie Stress mit der Arbeitsagentur gehabt. Auch die Eingliederungsvereinbarung war nie Zwang sondern wurde gemeinsam besprochen und beschlossen.
Sicher, die sind dort umständlich,:icon_neutral::icon_neutral: weil sie unglaublich viele Vorschriften beachten müssen. Aberauch dort bleiben es Menschen und keine Maschinen.
Für mich hab ich festgestellt: wenn man offen mit seiner Situation umgeht und das Auftreten auch ausdrückt, daß man sich nicht zu schämen braucht und dieses auch nicht macht oder sich sonstwie minderwertig vorkommt, dann klappt das schon ganz gut.
Wenn man aber auf Krampf jede Art von Hilfe ablehnt, jede Arbeit scheut und utopische Gehaltsvorstellungen hat, dann klappt es auch deswegen nicht, weil der Eindruck, arbeitscheu zu sein, eben nicht täuscht. Das kriegt auch der Av in der hintesten Ecke mit. Da muss man sich dann auch keine Illusionen machen.
Man muss eben irgendwie wohl oder übel eine Entscheidung treffen: in Ruhestarre verfallen, zum Couchpotatoe werden udn praktisch tot sein
oder
aktiv werden im negativsten Sinne, indem man gegen jedes Schreiben und gegen jede Hilfe Widerspruch einlegt und seine ganze verbliebene Lebensenergie damit verschwendet, gegen Windmühlen zu kämpfen
oder
aktiv werden im positiven Sinne und alle Menschen im Sinne von Kontaktpflege nutzen und alle Möglichkeiten (be-)nutzen, um die Situation zu verändern.
In diesem Sinne:
Gruß Arbeitssuche 2009



@scooter
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE

usw.
Arbeit ist nach Ansicht vieler hier eh nur Ausbeutung.....
Da müsste schon ein Job komme mit 5000€ und wenig Belastung.

Ist einfach schade, dass hier nicht mal Leute posten, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit raus wollen. Die lesen wahrscheinllich nur mit und trauen sich nicht zu posten.

@die, die sich jetzt aufregen

Nein, ich halte die Arbeit der ARGE nicht für supergut.
Ja, ich denke auch, dass viel Blödsinn angeboten wird.

Aber, man sollte nicht immer gleich alles ablehnen und kaputt reden.

Grüße
Karl
 

FAR2009

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#32
Ich kann sagen: ich war bis 28.6. arbeitslos und bin jetzt wieder in Arbeit. Diese Stelle ist wirklich genial.
Ich habe alles mitgenommen, was ich kriegen konnte an Weiterbildung (war schwer, :icon_eek: :icon_eek: eine zu kriegen!) und habe die Zeit dort genutzt um Bewerbungen zu schreiben und per Mail zu verschicken. Ich hab noch nie Stress mit der Arbeitsagentur gehabt. Auch die Eingliederungsvereinbarung war nie Zwang sondern wurde gemeinsam besprochen und beschlossen.
Sicher, die sind dort umständlich,:icon_neutral::icon_neutral: weil sie unglaublich viele Vorschriften beachten müssen. Aberauch dort bleiben es Menschen und keine Maschinen.
Für mich hab ich festgestellt: wenn man offen mit seiner Situation umgeht und das Auftreten auch ausdrückt, daß man sich nicht zu schämen braucht und dieses auch nicht macht oder sich sonstwie minderwertig vorkommt, dann klappt das schon ganz gut.
Wenn man aber auf Krampf jede Art von Hilfe ablehnt, jede Arbeit scheut und utopische Gehaltsvorstellungen hat, dann klappt es auch deswegen nicht, weil der Eindruck, arbeitscheu zu sein, eben nicht täuscht. Das kriegt auch der Av in der hintesten Ecke mit. Da muss man sich dann auch keine Illusionen machen.
Man muss eben irgendwie wohl oder übel eine Entscheidung treffen: in Ruhestarre verfallen, zum Couchpotatoe werden udn praktisch tot sein
oder
aktiv werden im negativsten Sinne, indem man gegen jedes Schreiben und gegen jede Hilfe Widerspruch einlegt und seine ganze verbliebene Lebensenergie damit verschwendet, gegen Windmühlen zu kämpfen
oder
aktiv werden im positiven Sinne und alle Menschen im Sinne von Kontaktpflege nutzen und alle Möglichkeiten (be-)nutzen, um die Situation zu verändern.
In diesem Sinne:
Gruß Arbeitssuche 2009
Wenn ich dich richtig verstanden habe, änderst Du deinen Nick jetzt um in SB2009 ?

Schön, dass dieses tolle menschenfreundliche System für dich funktioniert hat!

Ja, ich lehne auf Krampf Hilfe ab, von einem 25-jährigen Gel geglätteten Pimpf, der noch in die Hosen gemacht hat, als ich schon Ausbildungen, Erfahrungen und Prüfungen/Examen gemacht habe, auch wenn er es gut mit mir meint und glaubt, mir mit Hungerlohn-Jobs unter Androhung von Sanktionen, einen Gefallen zu tun. Diese Ablehnung von "Hilfe" nenne ich genau das Gegenteil von Resignation! Und sich nicht unter Wert verkaufen zu wollen, hat nichts mit arbeitsscheu zu tun.
Letztendlich geht es bei vielem im Leben und dem, welches es lebenswert macht, um Anspruch und Bedürfnisse, traurig genug, dass deine anscheinend so niedrig sind.
 

Daisy666

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#33
Evtl. kommt es immer aufs JC an. Klar gibts auch nette SB, aber es gibt auch Arschlöscher, die einen richtig gängeln.

Und klar will jeder nen Job, der so bezahlt wird, dass man nicht mehr beim JC betteln gehen muss.

Es geht nicht um überzogene Gehaltsforderungen oder darum, auch sinnvolle Maßnahmen umgehen zu können. Aber was nutzt das zigste Bewerbungstraining, wenn man stattdessen eine sinnvolle Weiterbildung machen könnte, die aber nicht kriegt?

Eine gute Weiterbildung soll einen was beibringen, aber was nutzt eine, wo nicht mal auf die Teilnehmenden geachtet wird. PC Kurs für welche, die schon fit am PC sind oder welche, die gar nix dran können. Englischkurse, die für Anfänger sind, aber nicht für Leute, die seit Jahren die Sprache gut beherrschen.

Ich habe mal eine Freundin zu einem Termin begleitet und hinterher die Hände vor dem Kopf zusammengeschlagen bei so viel Inkompetenz. Sie wollte eine Weiterbildung, die auf ihren Beruf aufbaut. Kriegte sie nicht. Sie hatte aber die Option, eine Umschulung zu was anderem zu machen oder halt einen Kurs zu machen, der sich mit ihren bereits vorhandenen Kenntnissen beschäftigt. Aber das auch nicht wirklich.

Oder eine andere Freundin wollte auch einen bestimmten Kurs, damit sie ihren Beruf weiter ausüben kann. Kriegte sie nicht. Stattdessen wurde ihr der Kassen(s)pass aufgebrummt. Was soll sie damit, wenn sie in einer ganz anderen Sparte arbeiten möchte, wo sie auch schon einige Praktika oder 1 Euro Jobs gemacht hat, weil ihr halt diese eine Quali fehlt?
 

FrankyBoy

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#35
Also ich habe jeden Glauben an die Arbeitsvermittlung verloren - seit über einem halben Jahr suche ich nun bei 2 Arbeitsförderungsgesellschaften- und seit Mitte Februar bei der Agentur Personal und die sind nicht in der Laage, mir auch nur annähernd jemanden zu schicken, der entweder Hamburger braten, Pommes frites machen kann oder Pizzen zu belegen - das sind doch alles Tätigkeiten die ich interessierten Leuten schnell beibringen kann.

Heute hat sich ein Frührentner bei mir vorgestellt, den ich für recht fähig halte und die richtige Qualifikation hat er auch.

Werde den am Montag bei der Minijobzentrale anmelden und den einfach mal ausprobieren - er währe zwar der älteste Mitarbeiter im Team (so um die 55) aber das ist doch kein Argument dagegen ihn nicht einmal eine Chance zu geben - sieht gepflegt aus und möchte arbeiten - seine Kinder sind erwachsen, was will man mehr? Ich mache jede Wette, dass dieser Mann auf seinem Gebiet unheimlich erfahren ist - die Begrenzung auf 400,-- € - steht angeblich in seinem Rentenbescheid, kann ich in diesem Fall akzeptieren.

Bin selber in Hartz IV gewesen und habe von Anfang an eine 120 Std. Woche gemeistert - ich möchte einmal einen FDP`ler als Praktikant bekommen - Schwesterwelle, Solms und Brüderle sind da meine Top-Favoriten und die, die gleiche Situation meistern zu sehen - die währen schon viel eher aus den Latschen gekippt da gehe ich jede Wette ein.
 

Linkswaehler

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#36
Interessant was hier in letzter Zeit für eine Nickname-Schwemme auftritt, die alle das Ziel haben Zwangsmaßnahmen, SB und Jobcenter über den grünen Klee zu loben.
STAATLICH BEZAHLTE STIMMUNGSMACHER? Oder vielleicht eine Software der Bundesregierung, die sich in Foren anmeldet und dort automatisch eine Vorauswahl von Standart-Propaganda einspeist?
 

Kallemann

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#37
Die beiden Knallköppe hier müssen ihr Maul grade aufreißen, bezüglich des Begriffs "alles über einen Kamm scheren".

.........und natürlich auch aus geistigen Dünnbrettbohrern wie scooter und Knalle äh Kallemann.


Vor euch beiden habe ich absolut keine Achtung -- und es ist eigentlich
Zeitverschwendung mit Menschen wie ihr es seit einen Dialog zu führen.

Und @ scooter du solltest vielleicht mal versuchen, daß denken in dir nicht nur deinem Rückenmark zu überlassen.

@Hexe45

"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern." (Rosa Luxemburg)

Letztlich handelst Du nicht anders als die, die Du kritisierst!!

Das sind die Schlimmsten.....
 

Rounddancer

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#38
Also ich habe jeden Glauben an die Arbeitsvermittlung verloren - seit über einem halben Jahr suche ich nun bei 2 Arbeitsförderungsgesellschaften- und seit Mitte Februar bei der Agentur Personal und die sind nicht in der Laage, mir auch nur annähernd jemanden zu schicken, der entweder Hamburger braten, Pommes frites machen kann oder Pizzen zu belegen - das sind doch alles Tätigkeiten die ich interessierten Leuten schnell beibringen kann.
Haste es schon mal mit nem Inserat in einem der Wochenblätter versucht, die eigentlich in jeder Stadt unter irgendeinem Titel wöchentlich gratis an alle Haushalte verschickt werden? Sowas tut es als Kleinanzeige,- und dann dürfte die nächsten zwei, drei Tage nach Erscheinung das Telefon bei Dir kaum noch stillstehen.
Etwas weniger Resonanz wirst Du kriegen, wenn Du in einem der Kleinanzeigenzeitungen (Quoka, Sperrmüll, Flohmarkt, Die zweite Hand, etc.) inserierst, die private Kleinanzeigen gratis und gewerbliche sehr billig drucken,- aber vom Leser gekauft werden müssen.

Denn, meine Erfahrung mit dem AA ist die, daß die zu langsam sind,- und dann die falschen Leute schicken,- fast scheint es so, als müßtest Du, um einen Griller (den Menschen am Grill, nicht das Hähnchen, das ohne beigelegte Hals und Innereien angeliert wird, damit man es schon gefroren auf den Spieß stecken kann...) oder ähnliches zu bekommen, beim AA Monate bevor Du jemand brauchst, einen z.B. Fensterputzer oder Baukaufmann bestellen oer so.

>Heute hat sich ein Frührentner bei mir vorgestellt, den ich für recht fähig halte und die richtige Qualifikation hat er auch.

Werde den am Montag bei der Minijobzentrale anmelden und den einfach mal ausprobieren - er währe zwar der älteste Mitarbeiter im Team (so um die 55) aber das ist doch kein Argument dagegen ihn nicht einmal eine Chance zu geben - sieht gepflegt aus und möchte arbeiten - seine Kinder sind erwachsen, was will man mehr? Ich mache jede Wette, dass dieser Mann auf seinem Gebiet unheimlich erfahren ist - die Begrenzung auf 400,-- € - steht angeblich in seinem Rentenbescheid, kann ich in diesem Fall akzeptieren.<

Prima. Ja, das stimmt schon: Frührentner dürfen nur einen Minijob bis 400 Euro annehmen,- aber wenn sie dann 65 sind, dürfen sie beliebig viel zur Rente zuverdienen, dafür ist dann m.W die Stundenzahl begrenzt, weswegen sich da manch 65jähriger noch selbstständig macht ...
 
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#39
Bist Du sicher, daß Du nicht an Verfolgungswahn leidest?

Interessant was hier in letzter Zeit für eine Nickname-Schwemme auftritt, die alle das Ziel haben Zwangsmaßnahmen, SB und Jobcenter über den grünen Klee zu loben.
STAATLICH BEZAHLTE STIMMUNGSMACHER? Oder vielleicht eine Software der Bundesregierung, die sich in Foren anmeldet und dort automatisch eine Vorauswahl von Standart-Propaganda einspeist?
 

scooter

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#40
Mensch sag mal, wie kann man mit so wenig Worten eigentlich so viel gequirlte Sch.... von sich geben. Morgens die Weißheit mit Löffeln zu sich nehmen und dann einige Stunden später in die Tasten hauen - ohne Sinn und Verstand. Wohl zu viel Zeit wie ?????

Die beiden Knallköppe hier müssen ihr Maul grade aufreißen, bezüglich des Begriffs "alles über einen Kamm scheren".

Ihr seit es doch, die hier alles über einen Kamm scheren. Nehmen wir mal @ kallemann- ist schon 3 Jahre im Forum und immer noch nicht in der Lage, die Zusammensetzung dieses Forums analysieren zu können.

Dieses Forum ist ziemlich gut durchgemischt, es besteht aus ALGI Empfängern und sogenannten Langzeitarbeitslosen, aus Sozialarbeitern, Berufstätigen usw., eben aus Menschen. Ok und natürlich auch aus geistigen Dünnbrettbohrern wie scooter und Knalle äh Kallemann.


Ich habe Achtung vor den Erwerbslosen, die Arbeit suchen und sich dabei nicht von Bildungsträgern gängeln lassen wollen.

Vor euch beiden habe ich absolut keine Achtung -- und es ist eigentlich
Zeitverschwendung mit Menschen wie ihr es seit einen Dialog zu führen.

Aber ich fand übel, das hier Knalle äh Kallemann sich anmaßt zu behaupten, daß hier keine Menschen posten die Arbeit suchen.

Die meisten suchen hier Arbeit.

Und @ scooter du solltest vielleicht mal versuchen, daß denken in dir nicht nur deinem Rückenmark zu überlassen.

Es gibt sogar ein Organ in dir, das theoretisch in der Lage wäre, auch komplexes und nicht nur rudimentäres Denken ermöglichen. Es sitzt in deinem Kopf ist ca 1470ccm groß und nennt sich Gehirn.

Benutze es einfach mal, es verbraucht nämlich die meiste Energie in deinem Körper und es wäre doch ein Jammer dieses Potential einfach verkümmern zu lassen.

Und dann verstehst du auch warum die meisten Maßnahmen Schrott sind.

Guten Tag
 
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26 Jun 2009
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#41
Nein, das hast Du nicht richtig verstanden. Ich habe einen passenden Nick und den behalte ich auch.

Ja, ich freue mich auch, daß es funktioniert hat, auch wenn der Job noch nicht so ganz sicher zu sein scheint, wie sich Freitag herausstellte....
:icon_kotz:

Wer redet eigentlich immer von Hungerlohn?
Ich habe ein akzeptables Gehalt und hoffe, die zahlen auch und sogar noch pünktlich.
Warum man Hilfe ablehnt, nur weil der Sachbearbeiter zufällig zwnzig Jahre jünger ist, erschliesst sich mir nicht.
Mir ist es egal, wer mir meine Kosten für Bewerbungen oder Vorstellungsgespräche oder Weiterbildungen genehmigt.
Hätte ich immer auf so einen unwichtigen Quark geachtet, hätte ich mich schon um viele Chancen gebracht, viele sehr wichtige Erfahrungen verpasst und ganz viele liebe Kollegen nie kennengelernt.

Ich habe mich nicht unter Wert verkauft, denn ich finde als Arbeitssuchender Mensch ist man nicht weniger wert als jeder andere.
Das meinte ich auch damit, wenn das eigene Auftreten ausstrahlt, daß man keinen Grund hat, sich zu schämen.....

Also wie auch immer: Du kannst zu meinen Ansprüchen und Bedüfnissen absolut nichts sagen, da Du mich nicht kennst.

Für mich habe ich einen Kompromiss zwischen akzeptieren von verminderten Möglichkeiten und heruntergeschraubten Ansprüche gefunden.
Ich finde, eine Stelle anzunehmen, wo ich keine 3.000 Euro brutto verdiene, hat nchts mit "unter Wert verkaufen" zu tun.
Ich finde für mich ***ACHTUNG, PERSÖNLICHE GANZ PRIVATE MEINUNG!!!!!!****
daß alles besser ist, als so wenig Geld wie mit AloGeld I oder Hartz IV zu haben.
Ich kann meine Ansprüche und Bedürfnisse auch befriedigen, wenn ich ein Gehalt als gegeben hinnehme, das für den Arbeitgeber auch akeptabel ist.
Ich sage nicht, daß man umsonst oder für einen Hungerlohn arbeiten soll.
Ich ssage nur, daß ich finde, daß man durch einen Kompromiss wieder richtig auf die Beine zu kommen und nicht seine Energie damit verschwenden sollte, sich über ein wenig lebenswertes Leben mit Hartz IV zu beklagen, sich aber im Gunde doch ganz gut damit arrangiert zu haben....

Ich für mich finde ***ACHTUNG, PERSÖNLICHE GANZ PRIVATE MEINUNG!!!!!!****
daß ich viel mehr Wüde bewahre, wenn ich einen 1-€-Job annehme, als meine Energie zu verplempern indem ich mich mit Ämtern herumstreite.

Gruß Arbeitssuche2009

Wenn ich dich richtig verstanden habe, änderst Du deinen Nick jetzt um in SB2009 ?

Schön, dass dieses tolle menschenfreundliche System für dich funktioniert hat!

Ja, ich lehne auf Krampf Hilfe ab, von einem 25-jährigen Gel geglätteten Pimpf, der noch in die Hosen gemacht hat, als ich schon Ausbildungen, Erfahrungen und Prüfungen/Examen gemacht habe, auch wenn er es gut mit mir meint und glaubt, mir mit Hungerlohn-Jobs unter Androhung von Sanktionen, einen Gefallen zu tun. Diese Ablehnung von "Hilfe" nenne ich genau das Gegenteil von Resignation! Und sich nicht unter Wert verkaufen zu wollen, hat nichts mit arbeitsscheu zu tun.
Letztendlich geht es bei vielem im Leben und dem, welches es lebenswert macht, um Anspruch und Bedürfnisse, traurig genug, dass deine anscheinend so niedrig sind.
 

scooter

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#42
Das nenne ich mal eine gute Einstellung.
Ich kann sagen: ich war bis 28.6. arbeitslos und bin jetzt wieder in Arbeit. Diese Stelle ist wirklich genial.
Ich habe alles mitgenommen, was ich kriegen konnte an Weiterbildung (war schwer, :icon_eek: :icon_eek: eine zu kriegen!) und habe die Zeit dort genutzt um Bewerbungen zu schreiben und per Mail zu verschicken. Ich hab noch nie Stress mit der Arbeitsagentur gehabt. Auch die Eingliederungsvereinbarung war nie Zwang sondern wurde gemeinsam besprochen und beschlossen.
Sicher, die sind dort umständlich,:icon_neutral::icon_neutral: weil sie unglaublich viele Vorschriften beachten müssen. Aberauch dort bleiben es Menschen und keine Maschinen.
Für mich hab ich festgestellt: wenn man offen mit seiner Situation umgeht und das Auftreten auch ausdrückt, daß man sich nicht zu schämen braucht und dieses auch nicht macht oder sich sonstwie minderwertig vorkommt, dann klappt das schon ganz gut.
Wenn man aber auf Krampf jede Art von Hilfe ablehnt, jede Arbeit scheut und utopische Gehaltsvorstellungen hat, dann klappt es auch deswegen nicht, weil der Eindruck, arbeitscheu zu sein, eben nicht täuscht. Das kriegt auch der Av in der hintesten Ecke mit. Da muss man sich dann auch keine Illusionen machen.
Man muss eben irgendwie wohl oder übel eine Entscheidung treffen: in Ruhestarre verfallen, zum Couchpotatoe werden udn praktisch tot sein
oder
aktiv werden im negativsten Sinne, indem man gegen jedes Schreiben und gegen jede Hilfe Widerspruch einlegt und seine ganze verbliebene Lebensenergie damit verschwendet, gegen Windmühlen zu kämpfen
oder
aktiv werden im positiven Sinne und alle Menschen im Sinne von Kontaktpflege nutzen und alle Möglichkeiten (be-)nutzen, um die Situation zu verändern.
In diesem Sinne:
Gruß Arbeitssuche 2009
 

FAR2009

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#43
Hallo Arbeitssuche2009,

kann sein dass ich dich etwas unter der Gürtellinie angegangen bin, falls Du das so aufgefasst hast, dann entschuldige ich mich dafür bei dir. Das meine Reaktion auf deinen Post aber so ausfiel, liegt zum einen natürlich daran, dass Du diesen unsäglichen Quatsch von kallemann in deinem Post als Zitat hast, und zum anderen deshalb, weils in diesem Thread um jene Abzockerfirmen geht, insbesondere Contex WAE, die nunmal nichts Gescheites an Mann/Frau bringen, und das für viel Geld vom Amt. Ja, ich bin mir zu viel wert, als dass ich mich in so eine bekloppte Massnahme stecken lasse, die nix bringt, gar nix mit meiner Ausbildung und meinem Beruf zu tun hat, und absolut gar nix in meinem Lebenslauf zu suchen hat, weil jeder potentielle Arbeitgeber darob die Nase rümpft.
Im Übrigen lass ich mir nun mal nicht unterstellen, dass ich nur weil ich meine Rechte und Würde wahren will, notfalls auch per Klage, arbeitsscheu und ein resignierter Couchpotatoe sein soll. Und das kam bitteschön in deinem Post zusammen mit kallemanns Geschwafel eindeutig so rüber.
Und Hungerlohn heisst für mich in diesem Fall und vor allem in diesem Thread für eine Sklaventreiberklitsche für 1 Euro die Stunde zu malochen, nicht mehr und nicht weniger.
Ganz am Rande bemerkt, habe ich als Selbsständiger und Arbeitgeber jahrelang zigtausende an Sozialabgaben und Steuern an diesen Staat abgeführt und kostbare Lebenszeit als Wehrpflichtiger geopfert, da erwarte ich von diesem Staat auch ein gewisses respektvolles Behandeln im Gegenzug. Auch nur meine ganz private Meinung!
 

Kallemann

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#44
Ja, ich lehne auf Krampf Hilfe ab, von einem 25-jährigen Gel geglätteten Pimpf, der noch in die Hosen gemacht hat, als ich schon Ausbildungen, Erfahrungen und Prüfungen/Examen gemacht habe, auch wenn er es gut mit mir meint und glaubt, mir mit Hungerlohn-Jobs unter Androhung von Sanktionen, einen Gefallen zu tun.

Das ist genau die Art Posting, die ich meine. Wie kann einem nur soviel Müll auf einmal einfallen. Und dann später auch noch garniert mit dem Hinweis auf ach soviel Beiträge, die man als Selbstständiger mal bezahlt hat. Hat ja anscheinend so wahnsinnig toll nicht geklappt mit der Selbstständigkeit. Da ist jetzt halt mal Arbeiten angesagt. Ist doch ne alte Forderung......."Soll der Chef doch mal selber arbeiten für sein Geld!" (Ton, Steine, Scherben)
Bei soviel Ausbildung und zusätzlicher Qualifikation wird's sicher nen guten Job geben, der weit entfernt vom gesetzlichen Mindestlohn ist. Weit entfernt nach oben natürlich...
Damit mir nicht gleich wieder unterstellt wird, ich sei für Hungerlöhne. So ein Posting gibt's nicht von mir, eher gegenteilige.
Aber wenns nichts gibt, muss man sich halt was zusammenphantasieren, damit das Selbstbild wieder stimmt.
Träum' schön weiter. Und nur nix ändern, ist bestimmt alles toll.
 

FAR2009

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#46
Das ist genau die Art Posting, die ich meine. Wie kann einem nur soviel Müll auf einmal einfallen. Und dann später auch noch garniert mit dem Hinweis auf ach soviel Beiträge, die man als Selbstständiger mal bezahlt hat. Hat ja anscheinend so wahnsinnig toll nicht geklappt mit der Selbstständigkeit. Da ist jetzt halt mal Arbeiten angesagt. Ist doch ne alte Forderung......."Soll der Chef doch mal selber arbeiten für sein Geld!" (Ton, Steine, Scherben)
Bei soviel Ausbildung und zusätzlicher Qualifikation wird's sicher nen guten Job geben, der weit entfernt vom gesetzlichen Mindestlohn ist. Weit entfernt nach oben natürlich...
Damit mir nicht gleich wieder unterstellt wird, ich sei für Hungerlöhne. So ein Posting gibt's nicht von mir, eher gegenteilige.
Aber wenns nichts gibt, muss man sich halt was zusammenphantasieren, damit das Selbstbild wieder stimmt.
Träum' schön weiter. Und nur nix ändern, ist bestimmt alles toll.
Ich wiederhole mich gern: kallemann´s Geschwafel.
Ansonsten kann man deinen Beitrag wohl unkommentiert stehen lassen.
 

Daisy666

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#47
@Arbeitssuche2009: Wie viel kriegste denn als Stundenlohn?

Mir haben sie schon oftmals 5 bis 6 Euro andrehen wollen. Dass das zu wenig ist, dürfte selbst dir klar sein.

Die SB bei der Arge helfen nicht wirklich, wie ich jetzt mehrfache die Erfahrung machen musste und nicht nur bei mir: Androhungen von Sanktionen, Bescheinigungen verspätet ausstellen so dass der Job weg ist, den man gerne haben möchte, in irgendwelche bescheuerten Maßnahmen (Ingeus) stecken, statt eine vernünftige Weiterbildung finanzieren und und und.

Einen 1 Euro Job hätte ich mit Kusshand genommen, den krieg ich aber nicht mehr. Weil meine SB meinte, dies wäre keine Endlösung für mich, sondern ich solle mich lieber weiter bewerben. :icon_sleep:(Als wenn ich das nicht schon die ganze Zeit tue. Ich frag mich aber, wo das Geld herkommen soll, da man ja nur einen kleinen Teil nachher erstattet kriegt und das ganze aber vorschießen muss. Da wäre so ein 1 Euro Job doch gut gewesen. Ein Drittel des Geldes für mehr Bewerbungen nehmen.)
 

Hexe45

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#48
Mensch sag mal, wie kann man mit so wenig Worten eigentlich so viel gequirlte Sch.... von sich geben. Morgens die Weißheit mit Löffeln zu sich nehmen und dann einige Stunden später in die Tasten hauen - ohne Sinn und Verstand. Wohl zu viel Zeit wie ?????
Nö, viel Zeit habe ich im Mom. nicht, da zur Zeit viele Überstunden.
Aber bei 120 Anschlägen brauche ich nur ein paar Sekunden für diesen Text
Aber schön daß du dich wenigstens ärgerst :icon_smile:.
Klar, daß meine Worte für dich nicht verständlich sind,darum ging es mir aber auch gar nicht.
Ach ja, die Weisheit kann man gar nicht mit Löffeln zu sich nehmen, aber dir jetzt zu erklären wie es geht, dazu habe ich wirklich nicht die Zeit.:icon_mrgreen:

Würdest du auch gar nicht verstehen.

Du kanst weder verstehen noch reflektieren, von daher geh jetzt wieder RTLII schauen.
Ach ja, ab jetzt biste auf igno, war mal ganz spaßig so 2 bis 3 Posts von dir zu lesen, aber jetzt biste schon wieder langweilig.
 

Hexe45

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#49
@Hexe45

"Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden, sich zu äußern." (Rosa Luxemburg)

Letztlich handelst Du nicht anders als die, die Du kritisierst!!

Das sind die Schlimmsten.....
Stimmt da gebe ich dir recht, genau das hatte ich auch vor.

Und für dich zu den Schlimmsten ..... zu gehören-- gefällt mir aber. Da hätte ich mir jetzt Gedanken drum gemacht, wenn es anders wäre.

Aber ok. deine Antwort viel anders aus, als ich sie von dir jetzt erwartet hätte, daß muß ich dir lassen.
 

Hexe45

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#50
Nein, das hast Du nicht richtig verstanden. Ich habe einen passenden Nick und den behalte ich auch.

Ja, ich freue mich auch, daß es funktioniert hat, auch wenn der Job noch nicht so ganz sicher zu sein scheint, wie sich Freitag herausstellte....
:icon_kotz:

Wer redet eigentlich immer von Hungerlohn?
Ich habe ein akzeptables Gehalt und hoffe, die zahlen auch und sogar noch pünktlich

Gruß Arbeitssuche2009
Dir dann mal wünsche, daß es mit deinem Job klappt.

Deine Meinung über Jc´s usw kann ich nicht nachvollziehen, aber es ist eben deine Meinung.

Auch ich war damals bereit, Abstriche zu machen für einen Job.

Aber irgendwo war ne Grenze nach unten. Bei 40 Std Woche waren für mich 1100€ netto pro Monat das Minimum.
Und denke mal daß diese Forderung bescheiden ist.

Und du schreibst ja das Gehalt wäre für dich akzeptabel, von daher wünsche ich dir nochmal "ALLes Gute" daß es mit dem Job klappen möge.

LG
Hexe
 
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#51
@Hexe:
Danke für die hoffentlich ehrlich gemeinten Wünsche.
Daß Du meine Meinung über Jcs nicht nachvollziehen kannst, liegt evtl. daran, daß Du andere Erfahrungen gesammelt hast?

Das mit Deiner Grenze kann ich nachvollziehen. Auch ich habe Grenzen, die nicht unterschritten werden können.

@Hexe und alle:
Ich hab nur gesagt: man kann mit Hilfe eines VORÜBERGEHENDEN Kompromisses, d.h. vorübergehend z.B. eine Stelle annehmen, wo man nur 850 € netto hat, aber weiß, daß es nur für 2 oder 3 Monate ist, versuchen, wieder auf die Beine zu kommen.
Ich sehe es einfach besser an, dann nochmals für 2-3 Monate kleine Brötchen zu backen, als den Rest seiner Tage von Hartz IV abzuhängen.
Das ist jedoch meine Sichtweise, die hier auffallend wenige zu teilen scheinen.
In dem Zusammenhang war von mir auch gemeint, es könnte helfen, einen 1-€-Job anzunehmen.
Ich finde, hier wird fast ausschliesslich über Kampf, Krieg, Rechtsstreit, Stress mit Arbeitsagentur oder Sachbearbeitern geredet, fast nur über "wie lehne ich Arbeit ab, ohne Sanktionen zu beziehen?" oder "wie komme ich um irgendeine Art von Maßnahme herum"? geredet. Aus diesem grunde finde ich, hier wird viel Energie und Ideen verschwendet für Dinge die letztlich nichts weiterbringen. Die Poster schaukeln sich gegenseitig hoch, werden teilweise sehr aggressiv und damit auch unfair und letztlich bringt das alles niemandem etwas.
Das ist auch ein Grund weswegen ich mein Posting so geschrieben hab wie es oben zu lesen ist.
Zwischendurch habe ich den Eindruck, die Zusammenhänge und Hintergründe, weswegen ich diese Meinung habe, sind noch nicht durchgedrungen.
Aber gut. Was soll`s.
Nicht mehr besonders grübelnde Grüße
Arbeitssuche 2009


Dir dann mal wünsche, daß es mit deinem Job klappt.

Deine Meinung über Jc´s usw kann ich nicht nachvollziehen, aber es ist eben deine Meinung.

Auch ich war damals bereit, Abstriche zu machen für einen Job.

Aber irgendwo war ne Grenze nach unten. Bei 40 Std Woche waren für mich 1100€ netto pro Monat das Minimum.
Und denke mal daß diese Forderung bescheiden ist.

Und du schreibst ja das Gehalt wäre für dich akzeptabel, von daher wünsche ich dir nochmal "ALLes Gute" daß es mit dem Job klappen möge.

LG
Hexe
 

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#53
Nein, das hast Du nicht richtig verstanden. Ich habe einen passenden Nick und den behalte ich auch.

Ja, ich freue mich auch, daß es funktioniert hat, auch wenn der Job noch nicht so ganz sicher zu sein scheint, wie sich Freitag herausstellte....
:icon_kotz:

Wer redet eigentlich immer von Hungerlohn?
Ich habe ein akzeptables Gehalt und hoffe, die zahlen auch und sogar noch pünktlich.
Warum man Hilfe ablehnt, nur weil der Sachbearbeiter zufällig zwnzig Jahre jünger ist, erschliesst sich mir nicht.
Mir ist es egal, wer mir meine Kosten für Bewerbungen oder Vorstellungsgespräche oder Weiterbildungen genehmigt.
Hätte ich immer auf so einen unwichtigen Quark geachtet, hätte ich mich schon um viele Chancen gebracht, viele sehr wichtige Erfahrungen verpasst und ganz viele liebe Kollegen nie kennengelernt.

Ich habe mich nicht unter Wert verkauft, denn ich finde als Arbeitssuchender Mensch ist man nicht weniger wert als jeder andere.
Das meinte ich auch damit, wenn das eigene Auftreten ausstrahlt, daß man keinen Grund hat, sich zu schämen.....

Also wie auch immer: Du kannst zu meinen Ansprüchen und Bedüfnissen absolut nichts sagen, da Du mich nicht kennst.

Für mich habe ich einen Kompromiss zwischen akzeptieren von verminderten Möglichkeiten und heruntergeschraubten Ansprüche gefunden.
Ich finde, eine Stelle anzunehmen, wo ich keine 3.000 Euro brutto verdiene, hat nchts mit "unter Wert verkaufen" zu tun.
Ich finde für mich ***ACHTUNG, PERSÖNLICHE GANZ PRIVATE MEINUNG!!!!!!****
daß alles besser ist, als so wenig Geld wie mit AloGeld I oder Hartz IV zu haben.
Ich kann meine Ansprüche und Bedürfnisse auch befriedigen, wenn ich ein Gehalt als gegeben hinnehme, das für den Arbeitgeber auch akeptabel ist.
Ich sage nicht, daß man umsonst oder für einen Hungerlohn arbeiten soll.
Ich ssage nur, daß ich finde, daß man durch einen Kompromiss wieder richtig auf die Beine zu kommen und nicht seine Energie damit verschwenden sollte, sich über ein wenig lebenswertes Leben mit Hartz IV zu beklagen, sich aber im Gunde doch ganz gut damit arrangiert zu haben....

Ich für mich finde ***ACHTUNG, PERSÖNLICHE GANZ PRIVATE MEINUNG!!!!!!****
daß ich viel mehr Wüde bewahre, wenn ich einen 1-€-Job annehme, als meine Energie zu verplempern indem ich mich mit Ämtern herumstreite.

Gruß Arbeitssuche2009
Ich für mich finde, ***ACHTUNG PERSÖNLICHE, GANZ PRIVATE MEINUNG*** daß hier malwieder jemand den Propagandadreck der Bundesregierung betreibt. Zu erkennen an Phrasen über 3000€ brutto im Monat und ähnlichen Dünnpfiff mehr.
Wenn alles so eitel Sonnenschein ist, herzlichen Glückwunsch, warum muss ich mich dann in einem Forum zu Wort melden wo 90% der User Probleme haben? :confused: TROLLEREI?? :cool:
Das niemand bereit ist, "vorübergehend kleine Brötchen zu backen" liegt unter anderem dran, daß man dann DEN REST DES LEBENS kleine Brötchen backt. Sonst nimmt der Chef nämlich den nächsten Deppen der das Abzockespiel mitspielt.
Können nicht unsere Bänker mal "vorübergehend kleine Brötchen backen"?
NEIN, die brauchen SOFORT 500 MILLIARDEN für großes Monopolyspiel! :icon_kotz:
 
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#55
Du hast nichts verstanden.
Ich interessiere mich Null für den Quark, den die Regierung verzapft. Mir sind auch die Banker egal. Ich habe Besseres zu tun als über die verzockten Milliarden zu jammern und Dinge zu bedauern, die nicht mehr zu ändern sind.
Und ich melde mich in so vielen Foren an, wie ich will.
Ich äussere so oft meine Meinung wie ich will.
Viele Menschen sind in jahrelangen Freiheitskämpfen dafür gestorben, daß es die heutige Freiheit gibt.

Scheiss mal auf die Regierung und die Banker und auf Dinge, die Vergangenheit sind.

Ich hab doch einfach nur gesagt: ich habe für mich einen Weg gefunden. Ich habe aus der Arbeitslosigkeit herausgefunden.
Nichts weiter.
Schade, daß hier 90 % der User sich ausschliesslich mit Problemen befasst, die es im Grunde gar nicht geben müsste.
Schade, daß viele Menschen zwar lesen können, aber nicht mächtig sind, den Sinn von Worten zu erfassen.
Gruß
in diesem Sinne
Arbeitssuche 2009
in Freiheit geäussert

Ich für mich finde, ***ACHTUNG PERSÖNLICHE, GANZ PRIVATE MEINUNG*** daß hier malwieder jemand den Propagandadreck der Bundesregierung betreibt. Zu erkennen an Phrasen über 3000€ brutto im Monat und ähnlichen Dünnpfiff mehr.
Wenn alles so eitel Sonnenschein ist, herzlichen Glückwunsch, warum muss ich mich dann in einem Forum zu Wort melden wo 90% der User Probleme haben? :confused: TROLLEREI?? :cool:
Das niemand bereit ist, "vorübergehend kleine Brötchen zu backen" liegt unter anderem dran, daß man dann DEN REST DES LEBENS kleine Brötchen backt. Sonst nimmt der Chef nämlich den nächsten Deppen der das Abzockespiel mitspielt.
Können nicht unsere Bänker mal "vorübergehend kleine Brötchen backen"?
NEIN, die brauchen SOFORT 500 MILLIARDEN für großes Monopolyspiel! :icon_kotz:
 

Kallemann

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#56
Ich wiederhole mich gern: kallemann´s Geschwafel.
@FAR2009

Durch ständige Wiederholung wird's auch nicht wahrer.
Viel mehr fällt Dir ja anscheinend wirklich nicht ein. Son richtig substanzieller Beitrag wäre mal schön.
 

FAR2009

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#57
@scooter
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE

usw.
Arbeit ist nach Ansicht vieler hier eh nur Ausbeutung.....
Da müsste schon ein Job komme mit 5000€ und wenig Belastung.

Ist einfach schade, dass hier nicht mal Leute posten, die wirklich aus der Arbeitslosigkeit raus wollen. Die lesen wahrscheinllich nur mit und trauen sich nicht zu posten.

@die, die sich jetzt aufregen

Nein, ich halte die Arbeit der ARGE nicht für supergut.
Ja, ich denke auch, dass viel Blödsinn angeboten wird.

Aber, man sollte nicht immer gleich alles ablehnen und kaputt reden.

Grüße
Karl
Dann stell ich doch einfach noch mal deinen substantiellen Beitrag bzw. Erguss hier als Zitat rein, auch wenn´s durch Wiederholung nicht wahrer wird, gell?
 

Linkswaehler

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#58
Arbeitssuche 2009, die Probleme müsste es auch nicht geben wenn wir einen Mindestlohn von 10€ hätten und wenn Hartz-IV Sanktionen abgeschafft würden.
Schön das Du deinen Weg gefunden hast, den meisten Usern hier erscheint dieser Weg aus diversen Gründen nicht gangbar.
ich werde jedenfalls keine Maloche bei einem dreckigen Ausbeuter anfangen, der mir das Blaue vom Himmel verspricht und sobald die Gehaltserhöhung endlich ansteht, werd ich dann gefeuert und der nächste **** kommt. Das sind die feuchten Träume von geldgeilen Arbeitgebern, Leute auf diesen Fliegenleim zu locken!
 

scooter

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#59
Nö, viel Zeit habe ich im Mom. nicht, da zur Zeit viele Überstunden.
Aber bei 120 Anschlägen brauche ich nur ein paar Sekunden für diesen Text
Aber schön daß du dich wenigstens ärgerst :icon_smile:.
Klar, daß meine Worte für dich nicht verständlich sind,darum ging es mir aber auch gar nicht.
Ach ja, die Weisheit kann man gar nicht mit Löffeln zu sich nehmen, aber dir jetzt zu erklären wie es geht, dazu habe ich wirklich nicht die Zeit.:icon_mrgreen:

Würdest du auch gar nicht verstehen.

Du kanst weder verstehen noch reflektieren, von daher geh jetzt wieder RTLII schauen.
Ach ja, ab jetzt biste auf igno, war mal ganz spaßig so 2 bis 3 Posts von dir zu lesen, aber jetzt biste schon wieder langweilig.
Einbildung ist bekanntlich auch eine Bildung - weit hat es Dich nicht gebracht.
Deine Postings sprechen für sich.
 
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#60
Wozu sind die Hartz IV-Sanktionen gedacht?
Um Menschen zu schikanieren?

Dein Beitrag klingt sehr mutlos und insgesamt resigniert.
Außerdem klingt es, als ob Du davon ausgehst, daß ich doof genug bin um unter 10 €/Std. zu arbeiten oder dumm genug, mich bei irgendeinem Abzockerverein anstellen zu lassen.
Dieses ist beides ganz klar falsch.
Nur weil ich mit allen Mitteln (m)einen Weg aus der Arbeitslosigkeit gesucht und auch gefunden habe, heisst das ganz sicher nicht, daß ich "maloche".
Mein Weg ist doch für viele hier aus dem Forum nicht gangbar, weil sie schlicht keine Böcke auf Arbeit haben und lieber alle Energie darauf ver(sch)wenden, jede Arbeit, Bildung oder Weiterbildung zu vermeiden und sich lieber den Rest ihrer Tage auf HartzIV Niveau mit ARGE und Sachbaearbeitern und was weiss ich wem noch herumzustreiten!
Traurig!
Daß Deutschland so tief gesunken ist ist sehr peinlich.
Manchmal sind auch klare Worte von Nöten!


Arbeitssuche 2009, die Probleme müsste es auch nicht geben wenn wir einen Mindestlohn von 10€ hätten und wenn Hartz-IV Sanktionen abgeschafft würden.
Schön das Du deinen Weg gefunden hast, den meisten Usern hier erscheint dieser Weg aus diversen Gründen nicht gangbar.
ich werde jedenfalls keine Maloche bei einem dreckigen Ausbeuter anfangen, der mir das Blaue vom Himmel verspricht und sobald die Gehaltserhöhung endlich ansteht, werd ich dann gefeuert und der nächste **** kommt. Das sind die feuchten Träume von geldgeilen Arbeitgebern, Leute auf diesen Fliegenleim zu locken!
 
E

ExitUser

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#61
Dir is aber schon klar das du dir selber bissel widersprichst oder? :)

Außerdem klingt es, als ob Du davon ausgehst, daß ich doof genug bin um unter 10 €/Std. zu arbeiten oder dumm genug, mich bei irgendeinem Abzockerverein anstellen zu lassen.

Mein Weg ist doch für viele hier aus dem Forum nicht gangbar, weil sie schlicht keine Böcke auf Arbeit haben und lieber alle Energie darauf ver(sch)wenden, jede Arbeit, Bildung oder Weiterbildung zu vermeiden
Also zu allererst, schonmal "schön" wie du alle beleidigst die für weniger als 10 Euro arbeiten gehen. Immer druff auf die Deppen die das mit sich machen lassen, wa?

Zum Thema Widerspruch in sich. Einerseits sind alle "dumm" die für weniger arbeiten, andererseits gehen wir alle jeder Arbeit aus dem Weg. Merkste was?

Was den Satz " Daß Deutschland so tief gesunken ist ist sehr peinlich." angeht...das einige in Deutschland noch immer im Tiefschlaf sind ist noch viel peinlicher!

PS: Du glaubst ernsthaft das von den 6 Millionen Arbeitslosen und ca 1 Million Zeitarbeiter (was auch potentielle Arbeitslose sind) ALLE faule Schweine sind und nicht arbeiten wollen? Heb dir den ma fürn nächsten ersten April auf, wird sicher n Brüller :icon_party:
 
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#62
Ich widerspreche mir keineswegs. Beleidigt habe ich ebenfalls niemanden.
Lediglich ich wurde hier niedergemacht :icon_dampf:anscheinend für die Tatsache, daß ich Arbeit gefunden habe. Und für die Tatsache, daß ich der Meinung bin, es mache manchmal Sinn vorübergehend für weniger als 10 € zu arbeiten und kleinere Brötchen zu backen.

Jedenfalls um wieder auf die Beine zu kommen. Ich will das auch nicht als Vorschlag einer Dauerlösung verstanden wissen.

Daß das Wort vorübergehend auch vorübergehend meint, hast Du offenbar nicht richtig verstanden.
Also nochmals deutlich an alle:
Manchmal macht es Sinn VORÜBERGEHEND kleinere Brötchen zu backen, und einen Job für weniger als 10 € die Stunde anzunehmen.
Genau wie alle anderen finde auch ich es extremst Scheisse, wenn man 40 Std./Woche arbeitet, aber nicht davon leben sondern nur existieren kann.

Von immer druff uff die Deppen kann in keinem meiner Beiträge die Rede sein. Wenn es jemand so verstanden haben sollte

(**seufz**) entschuldige ich mich dafür.
Aufrgund meiner Meinung, daß Sinn macht, vorübergehend Jobs anzunehmen, die weniger as 10 € die Std. bringen,
bin ich konsequenterweise auch der Meinung, daß Leute die dazu nicht bereit sind, für mich und meine persönliche Meinungsbildung und Sichtweise den Eindruck erwecken, kein großartiges Interesse an Arbeit zu zeigen.
Nochmals: ich rede von VORÜBERGEHEND!!!!!!
Wenn man die Beiträge in diesem Forum verfolgt so fällt eines zuerst auf: Resignation. Danach Wut und Verzweiflung. Und dann fällt einem die Entschlossenheit auf, mit der Informationen ausgetauscht werden, wie man am besten streiten :icon_motz:kann.
Ich bestreite gar nicht daß viele Informationen hier sehr wertvoll :icon_daumen:
sind und habe auch für mich bereits viele relevante brauchbare Infos finden können.
Ich habe nur schlicht den Eindruck, viel Kampfgeist sollte lieber in Bewerbungen und Arbeitssuche oder Weiterbildung gesteckt werden anstatt in das Vermeiden jeder Art von Tätigkeit und in Streitigkeiten, die aus meiner Sicht oft
(ich hab das so aus den Beiträgen herausinterpretiert, ohne irgendjemandem zu nahe treten zu wollen!)
nicht nötig oder in der Form nicht nötig wären.
Aber vielleicht hab ich auch einfach Glück gehabt.
Ich wünsche daher allen hier das gleiche Glück wie mir!
Ja ich meine, einen Job zu finden.
@Imaldur: ich habe nie gesagt, daß ALLE hier jeder Arbeit aus dem Weg gehen.
Auch halte ich Zeitarbeiter nicht für potentielle Arbeitslose, da sie sich ja grösstenteils in Beschäftigung befinden.
Wo soll ich gesagt haben, alle 6 Millionen Arbeitsosen sind faule Schweine? Ich war bis vor 14 Tagen selbst arbeitslos, schon vergessen?
Ich kann verstehen aus eigener Erfahrung wie man sich als Arbeitsloser fühlt! Ich kann nicht nachvollziehen, warum mir hier von Dir jedes Mitgefühl abgesprochen wird.
Du kennst mich nicht, Du kennst meine Lebensgeschichte nicht, Du weisst gar nichts über mich. Wie kommst Du also darauf, daß ich auch nur zu 0,0000001 % so bin, wie Du es in Deinem Beitrag schilderst? Nichts davon stimmt, so wie Du es beschreibst, da Du fast jedes meiner Worte falsch ausgelegt hast bzw. nicht verstanden zu haben scheinst.

Ich sprach schlicht von meinen Eindrücken und äusserte meine Meinung. Ich dachte, ein Forum sei zum Meinungsaustausch da?
So und nu wieder druff uff jemanden der eine andere Meinung vertritt. Uff jehts!

Dir is aber schon klar das du dir selber bissel widersprichst oder? :)

Also zu allererst, schonmal "schön" wie du alle beleidigst die für weniger als 10 Euro arbeiten gehen. Immer druff auf die Deppen die das mit sich machen lassen, wa? Wieso findest Du eine erfundene Beleidigung schön? Versteh ich nicht.

Zum Thema Widerspruch in sich. Einerseits sind alle "dumm" die für weniger arbeiten,
hab ich auch so nicht gesagt. Ich sprach über meine persönlichen Erfahrungen und Ansichten.
In diesem Forum kenne ich niemanden
und niemand kennt mich.
Daher kann ich so gut wie gar nix ausser meinen Eindrücken und Meinungen beitragen.

andererseits gehen wir alle jeder Arbeit aus dem Weg. Merkste was?
Was soll ich merken?

Was den Satz " Daß Deutschland so tief gesunken ist ist sehr peinlich." angeht...das einige in Deutschland noch immer im Tiefschlaf sind ist noch viel peinlicher!
peinlich empfinde ich Menschen die das Wort vorübergehend nicht sinnmässig begriffen haben.

PS: Du glaubst ernsthaft das von den 6 Millionen Arbeitslosen und ca 1 Million Zeitarbeiter (was auch potentielle Arbeitslose sind) ALLE faule Schweine sind und nicht arbeiten wollen?
das glaube ich ganz sicher nicht und das habe ich auch nie gesagt.
Lies bitte nochmal meinen Beitrag.


Heb dir den ma fürn nächsten ersten April auf, wird sicher n Brüller :icon_party:
auch das glaube ich kaum und wüsste nicht weshalb ich mir irgendetwas aufheben sollte. Mir ist ja nix runtergefallen.

 

Rounddancer

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#63
Und für die Tatsache, daß ich der Meinung bin, es mache manchmal Sinn vorübergehend für weniger als 10 € zu arbeiten und kleinere Brötchen zu backen.

Jedenfalls um wieder auf die Beine zu kommen. Ich will das auch nicht als Vorschlag einer Dauerlösung verstanden wissen.
Ich versuche ja, Trolle nicht zu füttern. Aber hier mach ich mal eine Ausnahme.

Bitte nimm einfach zur Kenntnis, daß leider davon ausgegangen werden muß, daß die Arbeitgeberseite es immer öfter weidlich ausnutzt, daß Menschen bereit sind, auch für weniger Geld als sie eigentlich für diese Arbeit verdienten, zu arbeiten. Wobei diese Menschen alle hoffen, daß ihre Arbeit vor Ort so geschätzt wird, daß sie entweder bald (z.B. nach der Einarbeitungszeit) das auch bekommen, was sie verdienen (wie es eigentlich auch im Buch der Bücher steht),- oder daß sie, aus der stärkeren Position und dem erweiterten Netzwerk des Arbeitsplatzbesitzers heraus, bald woanders eine Stelle finden, bei der ihre Arbeit besser gewürdigt wird.

Aber eben immer mehr Arbeitgeber sehen, daß da der Faktor Arbeit, die Human Resources, zum immer niedrigeren Discountpreis zu haben,- ein Ende nicht abzusehen ist.
Und DAS ist eben die Schweinerei. Denn dann wird aus dem "vorübergehend" ein Dauer-Leid, eben "Working poor".

Und glaub nur nicht, daß das, was Du hier von einigen liest, auf alle Erwerbslosen zuträfe. Nein. Im Gegenteil. Wenn ich oder sonstwer hier erwähnte, daß er eine oder mehrere Stellen mit, sagen wir, erstmal 7,50 EUR brutto, bzw. 1300 EUR brutto im Monat, anzubieten hätte, - dann würden da u.U. sich kaum welche öffentlich melden, aus Furcht, sie könnten angemeckert werden, weil sie nicht Stellen unter 10 EUR, bzw. 1720 EUR brutte bei 40 Wochenstunden ablehnten.
Nein, aber es kämen Emails und PNs noch und nöcher, die anfragten, für sich oder für nen Freund oder Bekannten ...

Situation ist halt nur: Es gibt über zehn Millionen Erwerbslose in Deutschland, Tendenz steigend,- aber selbst rechnerisch nur für zehn Prozent davon Stellen, Tendenz fallend, da Stellen gestrichen werden.

Und es gibt bergeweise Menschen, die für nur 6,94 EUR brutto wie meine Ex bei einer schlechten ZAF, oder bei Mc Donalds arbeiten möchten,- wenn man sie nur ließe.

Also: Freu Dich, daß Du nn Job hast,- trachte ihn, ihn zu behalten, aber beschimpfe nicht die anderen, die dieses Glück noch nicht wieder hatten, als faul. Denn damit tust Du die Arbeit unserer Feinde.

Amen.
 

Karl-Heinz

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#64
Also ich bin jetzt auch bei dieser Context GmbH gelandet. :frown:

Was mir da aufällt:
-Man bekommt wirklich für ALLES Vorschläge. Beispiele:
Nachtportier in einem vier Sterne Hotel, Bürotätikeiten in einem Katzensalon (Der dazu gesagt auch noch am Ar*** der Welt liegt), Als EDV-Mitarbeiter, wo schon in der Anzeige steht Zertifikat XYZ erwünscht.
-Am Anfang wird man gefragt Gehaltsvorstellung, Vollzeit- Teilzeit und so,
nur warum unterbreiten mir die dann Vorschläge für 400€ Jobs? Nicht das ich diese ablehne, nur mit sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat das für mich eben auch nichts zu tun.
-Warum muss ich da alle 14 Tage hin? Die Dame klickt auf irgendwelchen Webseiten rum, wenn der Computer mal funktioniert, bekomme ich dann oben erwähnte Ausdrucke. Gut, ich habe als Hartz-4-Empfänger Zeit und das Fahrgeld bekomme ich erstattet, aber das könnte man auch mittels EMail machen.
-Ich trage jetzt seit 3 Besuchen meinen USB-Stick mit meinen Bewerbungsunterlagen mit rum, bei denen die ich schriftlich abgegeben habe, habe ich auch nicht da Gefühl die wurden gelesen, sie schauen sich also noch nicht mal die Bewerbungsunterlagen durch.
-Weiterqualifizierungen oder sonst irgendwas bieten die gar nicht an.
-Man bekommt da einen Zettel wo man Bewerbungen Eintragen soll (6 Felder, aber keine Ahnung wieviel man da überhaupt ausfüllen muss, in meiner Eingliederungsvereinpaarung steht nichts drin), ich habe bewusst mal 3 Felder unleserlich ausgefüllt, keine Reaktion.

Fazit:
Ich hätter gerne einen Job, am besten bei denen!
 

sun2007

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#65
Context WAE GmbH/ Berlin

...oder besser: Vermittlungs-Outsourcing auf Kosten der Steuerzahler?

Doch dies alles ist noch nicht genug! Mich persönlich störte am meisten die Art und Weise wie hier mit arbeitssuchenden Menschen umgegangen wird. Erst verschicken die Jobcenter haufenweise „Einladungen“ (inkl. der üblichen Sanktionsandrohungen) zu einer angeblichen „Informationsveranstaltung“. Dann, wenn der Kunde erstmal ins „Netz“ gegangen ist, werden durch verbale Einschüchterungstaktiken die „schweren Geschütze“ aufgefahren und die „Jobcenter-Kunden“ noch an Ort und Stelle GENÖTIGT eine „Maßnahmeregelung“ zu unterzeichnen. (Wovon ich persönlich nur abraten kann! Denn man sollte erst einmal genau PRÜFEN, ob nicht schon bereits durch vorherige Maßnahmen und/oder durch Beauftragung von „Privaten Arbeitsvermittlern (mit Vermittlungsgutschein etc.)“ diese Maßnahme als „nicht bedarfsgerecht für die eigene Situation“ anzusehen ist – und somit AUS WICHTIGEM GRUND „überflüssig“ werden würde, für einen Selbst!)
Desweiteren kommen Verstöße gegen den Datenschutz hinzu, da die ersten Beratungsgespräche VOR ALLEN ANDEREN KUNDEN vorgenommen werden, sowie – und das ist die pervideste Masche – wird durch zur Hilfenahme einer angeblichen „Anwesenheitsliste“ (mit entsprechender Unterschrift des Kunden) daraus ein „Beratungsvertrag“ abgeleitet. Hiernach werden dann sofort die Termine für die nächsten „Beratungsgespräche“ verteilt. Ab jetzt säße man in der „Falle“!?...

Doch es gibt auch Positives, denn mehrere Kunden verweigerten einfach ihre Unterschrift (und das zu Recht, m.M.n.). Denn niemals war auch nur ansatzweise in der Einladung die Rede von einem Vorstellungstermin mit anschließendem Vertragsabschluß – alles war gut getarnt als „Informationsveranstaltung“. Die ganze Masche stinkt förmlich nach fieser Methodik zur Erpressung und Nötigung der arbeitssuchenden Kunden?!? Und zwar zu einer Maßnahme die wenig bis gar keinen Erfolg verspricht!
Vielen Dank für den Bericht. Sowas nenne ich Betrug und Verschwendung von Steuergeldern. Die bekommen geld ohne Gegenleistung. Den Job selber suchen (Eigenbemühungen) muss unsereins sowieso, worin besteht also deren Leistung?

Frage: Wo findet diese Informationsveranstaltung statt? In den Räumlichkeiten des JC oder beim Träger?

Sehr klug, dass Du die Anwesenheitsliste nicht unterschrieben hast - ich hätte da auch was Schlechtes vermutet.

Allerdings: Hast Du denn Deinerseits wenigstens einen Nachweis bekommen, dass Du da warst - hast Du Dir das abstempeln lassen können? Nicht, dass die hinterher so herum kommen, Du wärest gar nicht da gewesen.

Wie ist es denn für Dich weitergegangen? Hast Du an der Maßnahme teilgenommen oder konntest Du sie erfolgreich=sanktionslos abwehren?

Gruß

Sun
 

zuhause

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#66
Lesen und wundern bitte

Auch ich bin z.Zt. in einer Maßnahme bei der Context.
Das wirklich einzige, was mich daran stört ist, wie mich der Sachbearbeiter beim Arbeitsamt bei der Zuweisung zu dieser Maßnahme behandelt hat. Er begrüßte mich, schickte mich aber direkt wieder raus, er würde mich gleich wieder reinrufen. Ein paar Minuten später bekam ich dann ein paar Blätter in die Hand gedrückt. Da müsse ich mich melden, sonst würde ich kein Geld bekommen. Er hat sich weder meine Bewerbungsunterlagen angesehen noch hat er überhaupt nach meiner Qualifikation gefragt. So ist es 90% der Teilnehmer ergangen. Manchen wurde erzählt, sie würden einen PC-Kurs machen, aber kein einziger erfuhr worum es sich wirklich handelt.
Die mir ausgehändigten 'Unterlagen' sagten nicht wirklich aus, was mich erwartet. So ging ich davon aus, dass es sich um etwas wie einen Personaldienstleister handelt.
Ungefähr zwei Wochen später saß ich dann bei der Einführungsveranstaltung und fiel aus allen Wolken als ich mitbekam, dass es sich um eine Art Schule handelt. Und es wurde auch gleich klargestellt, dass die Context keine Jobs vermittelt wie z.B. das Arbeitsamt oder ne Zeitarbeitsfirma.

In der Woche drauf ging es dann richtig los. Man muß zweieinhalb Tage die Woche anwesend sein und hat in dieser Zeit verschiedene 'Vorlesungen' oder 'Kurse'.
Man lernt dort z.B. wie eine Bewerbung auszusehen hat (erstaunlich, wieviele Leute davon überhaupt keine Ahnung haben), der Lebenslauf wird optimiert, es gibt Kurse zu Themen wie 'Vorstellungsgespräch', 'Handlungskompetenzen', 'Auswahlverfahren', 'Arbeitsmarkt' aber auch verschiedene PC-Kurse und auch Englisch.
Die Dozenten sind wirklich kompetent, es herrscht ein sehr lockeres und freundschaftliches Klima zwischen den Dozenten und uns 'Kunden'. Die Dozenten stellen immer wieder klar dass sie wissen, dass niemand freiwillig da sitzt und man hätte halt die Möglichkeit, was für sich mitzunehmen.
Einmal die Woche hat man einen Termin mit seinem Berater. Dort kann man alles besprechen, was grade in Sachen Bewerbung läuft, wird individuell betreut.

Druck auf die Maßnahmeteilnehmer wird absolut nicht ausgeübt. Niemand muß eine bestimmte Anzahl Bewerbungen in der Woche schreiben.

Ich fühle mich dort wirklich wohl, konnte meine Unterlagen optimieren, kann dort online nach Stellen suchen, meine Bewerbungen schreiben.

Was zu verbessern wäre: Die Teilnehmer nach Berufen trennen, zumindest nach kaufmännisch und gewerblich. Es sitzt z.B. die Chefsekretärin neben dem Lagerarbeiter, was bei manchen Unterrichtsinhalten Probleme macht, weil z.B. die Auswahlverfahren in diesen unterschiedlichen Bereichen natürlich total verschieden sind.

Wer natürlich mit der Einstellung da hingeht, sowieso alles nur Sch.... zu finden, der wird auch nichts für sich mitnehmen können. Aber wahrscheinlich wird er sich später wundern, warum er immer noch keinen Job hat.

Kann sein, dass es in jeder Filiale der Context unterschiedlich zugeht. Deshalb wollte ich hier mal sagen, dass es auch durchaus sehr positiv geht. Ich werde die Context vermissen, wenn ich wieder einen Job habe.
 

Kallemann

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#68
Klingt ja erstaunlich gut und sinnvoll.....
Naja, klingt eher nach Werbeabteilung Context. Falls diese Klitsche inzwischen sowas hat.
Ist auch durchaus geschickt gemacht. Die enthaltenen "kritischen" Töne betreffen immer die Arbeitsagentur, bei Context ist alles toll.

Da fragt man sich nur, warum die Agentur denen 5 Projekte allein in NRW zugemacht hat.

Grüße
Kalle
 

Rafael40

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#69
Naja, klingt eher nach Werbeabteilung Context. Falls diese Klitsche inzwischen sowas hat.
Ist auch durchaus geschickt gemacht. Die enthaltenen "kritischen" Töne betreffen immer die Arbeitsagentur, bei Context ist alles toll.

Da fragt man sich nur, warum die Agentur denen 5 Projekte allein in NRW zugemacht hat.

Grüße
Kalle

Den Gedanken hatte ich auch, wirkt auf mich irgendwie inszeniert!!
 

zuhause

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#70
Erstaunlich, dass bei positiven Meinungen zu einem Thema, das überwiegend negative Postings verzeichnet immer sofort unterstellt wird, dass es sich um Werbung der betreffenden Institution handelt.

Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Context, sondern Teilnehmer einer Maßnahme. Und warum sollte ich über etwas meckern, wo ich nichts weiter zu meckern finde als das, was ich oben schrieb?
Natürlich sitzen hier z.T. auch Leute, die alles in Frage stellen, alles besser wissen und es als absolute Zumutung empfinden, dass sie in diese Maßnahme gesteckt wurden.

Die Maßnahme laufen im Übrigen aus, weil die Regierung sich bei der Betreuung der arbeitssuchenden Menschen auf andere Zielgruppen konzentrieren möchte.
 

Rounddancer

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#71
Mach Dir nix drauß. Manche haben halt leider so schlechte Erfahrungen mit sinnlosen Maßnahmen gemacht, daß sie glauben, jede Maßnahme wäre sinnlos und wer von einer für ihn und/oder andere nicht sinnlosen Maßnahme berichte, müsse ein U-Boot, oder Teil der PR-Abteilung des Maßnahmeträgers sein.

Wichtig ist, daß Du trotzdem das, was Du erlebst, realistisch schilderst. Schließlich lesen hier nicht nur die paar Frustrierten mit, die laut ihren Frust ausdrücken, sondern in der Mehrheit Menschen, die Betroffen sind, und an Infos und Erfahrungen ander teilhaben wollen.
 
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#72
So postings kannste getrost sein lassen. Ich bin hier jetzt fast 3 jahre im Forum angemeldet. Hier geht's immer nur darum

wie komme ich um die Weiterbildung herum
wie kann ich Arbeitsangebote ablehnen
wie kriege ich Ruhe vor der ARGE l
Falsch.

Hier geht es darum wie man


um SINNLOSE Massnahmen drumrumkommt. Ich habe noch niemanden her gesehen, der versucht hat aus einer sinnvollen Weiterbildung herauszukommen. Im Gegenteil, viele Leute hier suchen Hilfe, weil sie eine sinnvolle Weiterbildung machen wollen und sie nicht bekommen

Leute wollen wissen, wie sie nicht zumutbare Arbeitsangebote ablehnen, sei es wegen gesundheitlichen Problemen, weil die Arge jemanden aus Rosenheim wegen einem Billigjob nach Emden vermitteln will, oder für 5 Euro in ein obskures Callcenter.

wie man sich Schikanen der Arge wie zB ungerechtfertigte Sanktionen, Unterstellung von Einstandsgemeinschaft etc loswird. Und ja, einige Leute hier sind psychisch so fertig, daß sie die Ruhe von der Arge dringend brauchen. Mir geht es seit ich berentet bin erheblich besser als ständig mit der Arge im Nacken..

Dein Post ist eine einzige Frechheit gegenüber den allermeisten, ziemlich verzweifelten Usern hier.
 

tuwas

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#73
Es ist sinnlos wenn ich zum "5.mal" ein Bewerbungstraining machen muss. Es ist sinnlos wenn jemand 2 Deutschkurse gemacht hat und immer noch nicht Deutsch spricht. Es ist sinnlos in eine Massnahme gesteckt zu werden, die mir beibringt wie ich einkaufe, wie ich mich ernähren kann, wo die Suchtproblematik behandelt wird und wo es um häusliche Gewalt geht. Und ich darf Museumsbesuche machen und Nordic Walking. Gehört alles mit zu dieser Maßnahme. Warum hat der Bildungsträger dem Jobcenter diese Maßnahme verkauft?? Weil sie das Teuerste ist was er in seinem Angebot hat - da kommt richtig Geld rüber und es bleibt auch richtig gut was hängen. Und wo bleibt der sogenannte Kunde der ARGE? In Berlin hat ein GF eines Bildungsträgers (Maserati Fahrer) davon gesprochen wie groß der Bildungsmarkt in Euro ist. Nichts von Hilfestellung, Jobvermittlung, nein Geld scheffeln ist hier angesagt. Ich war selbst dabei als die Aussage fiel:" Wir sehen uns in der Zukunft nur noch als Makler der Maßnahmen, wir holen die Aufträge und geben diese an den weiter der am wenigsten dafür haben will. Die Differenz ist unser Gewinn." Das sind SINNLOSE Maßnahmen!!!!!:icon_neutral:
 

götzb

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#74
Das Problem ist doch einfach zu lösen.

Einfach nur AL in solche Massnahmen stecken die das auch wollen,anstatt Arbeitslose aus "Bestrafung" (für das ev. Schwerstverbrechen - Unmotivertheit)
ins solche meist sinnlosen Massnahmen zu kegeln. Spart viel steuergeld.
 

eishoelle

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#75
nach der kündigung durch meinen alten AG bin ich zu meinem freund in eine andere stadt gezogen. bei meinem ersten termin im jobcenter erklärte ich dem zuständigen bearbeiter meine aktuelle situation: dass mir noch ein wenig orientierung in der neuen (und viel größeren) stadt fehle und dass ich seit 8 jahren keine bewerbungen mehr schreiben musste. ich hatte vor dem einen termin bei SPRACHE & BILDUNG gehabt, die sich intensiv in einer 2 stündigen einzelbetreuung mit mir und meinen unterlagen geholfen haben. obwohl hier seitens des arbeitsamtes nur ein einziger termin vorgesehen war, erhielt ich einen zweiten termin, damit ich die bestmögliche unterstützung bekomme. ich habe dort sehr viele informationen bekommen und die haben mir wirklich einen astreinen lebenslauf beschert und sogar noch mit mir ein anschreiben für eine stelle als verkäuferin erstellt.

da ich aber mich auch wieder als bürokraft bewerben möchte, habe ich genau hier meine schwierigkeiten, dort den richtigen schriftlichen "schwung" alleine zu ermitteln. das ist eigentlich mein einziges problem...

das hörte sich der bearbeiter des jobcenters an und verkündete mir, dass er leider ja aufgrund der hohen "kundenzahl" (=arbeitslose) nicht in der lage sei, selbt umfassend zu helfen, er da aber eine tollen kooperationspartner an der hand habe, mit denen man häufig zusammenarbeitet.

ich bekam einen infozettel für die "job-to-job"-maßnahme und er versicherte mir, dass mir da genauso individuell geholfen werde.

also begab ich mich motiviert zur informationsveranstaltung etc.

ich war heute erst das dritte mal an dort, aber ich bin jetzt schon echt enttäuscht. man muss sagen, dass der dozent bis jetzt immernoch krank ist, von daher kann ich nicht genau sagen, wie es ist, wenn der wieder anwesend ist. aber: die technische ausstattung zumindest an meinem ort ist unter aller kanone! am ersten tag schaltete sich mein pc 4 mal aus, einfach so. und natürlich als ich grade eine ganze latte an job-anzeigen im browser gesammelt hatte. ich konnte immer dann nur von vorne anfangen. naja.

am zweiten tag wurden wir in einem anderen raum gesetzt. dort brauchten einige computer 15 minuten bis sie die benutzereinstellungen geladen hatten. ich mache schon lange mit computern rum, aber auch vor 15 jahren habe ich so etwas noch nicht erlebt. selbstverständlich vermutete ich, dass der pc sich beim booten aufgehangen hatte. versuchte ihn auszuschalten, reagierte nicht. naja, ich habe gewartet und als er dann "oben" war, fuhr er dann wieder runter (er hatte sich meinen druck auf den on/off-schalter gemerkt :icon_sad: ). die einbindung ins netzwerk (internet, drucker, scanner) erwies sich auch als grössere geschichte, und die mittlere von 3 sitzreihen war konstant nicht zu gebrauchen. wenigstens lief der computer nach ca. 45 minuten dann mal. schön und gut. ich werkelte dann mal an einer bewerbung.

ich habe natürlich viele fragen und derzeit auch keine ahnung, wo ich das beste feedback bekommen kann, also war ich dem anwesenden herrn, der relativ nett, hilfsbereit und einigermaßen gescheit war erstmal total ausgeliefert. schließlich solle ja jemand auch mal drüber kucken. und ferner habe ich null erfahrungen mit online-bewerbungen bzw. per email... ich bekam ihn dann 2 minuten vor ende dann mal wieder an den tisch, damit er sich mein anschreiben bitte ansehe und sagt, ob man das so machen kann. so nett der mann auch ist, zwischendurch ließ er doch mal durchscheinen, dass wir (ich und mein sitznachbar) ja viel hilfe bräuchten... als ob das verkehrt sei... eigentlich hatte ich noch etwas einzuscannen, aber zwischendurch fiel zumindest dieser teil des netzwerkes wieder aus, und das konnte ich dann für den tag dann auch haken, es setzte sich nicht wieder in gang.

heute ging es wieder in einen neuen computerraum, und wir wurden von einem anderen, recht hilflosen, mitarbeiter betreut. auch hier ging das netzwerk die ersten 20 minuten mal wieder gar nicht, und auf die frage, wer dafür zuständig sei und wann es wieder funktionieren könnte, sagte er er wisse es nicht :icon_kinn: das war alles.

von diesem herrn wurde ich dann heute zu einem der üblichen einzelgespräche gerufen. auch ihm schilderte ich grob meine oben erwähnte ausgangssituation und wir gingen nochmals den lebenslauf und die bisher vorhandenen anschreiben kurz(!) durch. er hatte lediglich eine sinnvolle korrektur, was mir entgangen war und wofür ich dankbar war. danach drückte er mir, dass ich ja viel reden würde (jaja ich weiss! :icon_smile: aber das gespräch dauerte weniger als 10 minuten!) und dass das im bewerbungsgespräch ja so nicht ginge. ich habe es mir aus höflichkeit verkniffen, ihm mitzuteilen, dass ich durchaus weiß, wie ich wo, wann, mit wem zu kommunizieren habe, schließlich hatte ich bisher auch immer einen kommunikativen job und weiß ganz gut, situationen einzuschätzen. sein kommentar kam leider so unvermittelt und ohne grund, dass ich erstmal innerlich stinkesauer war. da es angeblich spezielle unterstützung direkt vor einem bewerbungsgespräch geben solle, wüsste ich nicht, was das sollte. nun gut.

mein fazit: bisher saß ich mehr oder minder allein und ohne große hilfe am pc und habe nach stellen gesucht. das ist soweit ok. zuhause ließe ich mich ggf. hier und da ablenken, wobei das ablenkungspotenzial dort auch nicht ohne ist, weil ständig gespräche stattfinden und andere teilnehmer das equipment verfluchen. ein seminar, oder besser gesagt "film" gab es bis jetzt einmal, das habe ich nicht mitgenommen, da das thema für mich unrelevant war.

teilnehmer, die schon seit ein paar wochen länger dort sind, haben teilweise resigniert und spielen onlinegames an den pcs. zum teil kann ich deren demotivation nachvollziehen, teilweise muss ich hier aber auch sagen, dass sie die zeit sinnvoller nutzen sollten --> immerhin könnte man "theoretisch" stellen suchen und bewerbungen verfassen (wenn die computer etc. mitspielen). einige tun dies auch sehr fleissig und versuchen das bestmögliche draus zu machen. das versuche ich auch.

leider dominieren die meckerer und senken echt die stimmung. besonders einer. wenn ich eine leerlaufphase habe, wo ich auf feedback warte oder grade eben mal eine denkpause halte, habe ich häufig meinem jungen sitznachbar geholfen, der gerade aus der ausbildung kommt und noch weniger ahnung vom bewerben hat als ich. er hat von einem mitarbeiter irgendeine vorlage für den lebenslauf bekommen, völlig veraltet, das konnte ich schon beurteilen. mit dem wissen, das ich bei S&B bekommen habe, haben wir zusammen diesen auf vordermann gebracht. anders wäre das ein desaster geworden. in dieser gruppe kommt mein latentes helfersyndrom wieder durch :icon_party: eigenlob stinkt, ich weiss, aber ich will nur mal betonen, wie effektiv einfach diese zwei termine waren, die ich zuvor bei S&B hatte.

ich habe gesehen, wie wenig leute dort ahnung vom bewerben haben, ein paar haben nicht nicht mal pc-kenntnisse(!!! und wurde trotzdem in die maßnahme gesteckt !!!), die hilfe der mitarbeiter kann man knicken, das sind einfach zuviele "kunden" für einen "dozenten".

was die pcs angeht muss ich sagen, klar, das ist schon eine ganz schöne investition, die man da leisten muss. aber: ich habe einen sehr üppig ausgestatteten büro-pc hier daheim, der hat mich nicht mal 200 euro gekostet. ich weiss, dass es computer mit weniger arbeitsleistung auch noch günstiger dort gab. und dass es da mit sicherheit auch noch ein angebot für geschäftskunden gibt, und die steuerlich absetzbar sind und und und...

ferner scheint es immerhin noch einen "administrator" zu geben, der es noch nicht einmal schafft, ein einheitliches netzwerk/-system aufzubauen, das funktioniert. das ist echt eine schande. wenn man schon mehr oder minder auf seinen platz am pc festgenagelt wird, dann sollte der wenigstens laufen, es wird ja eh nur word und der browser benutzt :icon_kinn:

naja, mal sehen wie das weitergeht. ich kränkel hier rum. heute war ich da, danach aber halbtot. ggf. muss ich mich morgen krankmelden, aber dann muss ich ja "nacharbeiten" :icon_neutral:
 

Rounddancer

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#76
Halbtot zur Maßnahme ist halt auch nix. Dann lieber zum Arzt, und die Krankheit auskurieren,- und dann halt ggf. bei der Maßnahme nachsitzen. Mit Glück gibt es bis zur Gesundung die aktuelle Maßnahme gar nimmer. Schließlich kämpfen die Maßnahmeträger immer wieder gegen die Sparmaßnahmen von JobCenter und Arbeitsagentur. Die Maßnahmeträger wollen gute Leute beschäftigen, müssen aber auch wirtschaftlich überleben. Das führt dann dazu, daß an Ausstattung (alte, gebrauchte Computer, fremdkopierte Software, rationierte Blöcke der Flipcharts, Beamer mit Thermofehler, keine Tafel, kein Whiteboard, keine echte, eigene SAP-Trainingslizenz, etc.), aber auch an Personal gespart wird (Personalentlohnung, -weiterbildung, -führung und -qualität).

Dazu kommt, daß Maßnahmen pauschal von den Ämtern eingekauft werden. Und da sind dann z.B. 52 Plätze, und nach denen, die freiwillig kommen, kommen die, die vom Amt geschickt werden,- weil da ein Platz frei ist,- egal, ob der paßt oder nicht.
Das Risiko, nicht genug Geld pro Teilnehmer zu bekommen, trägt eh der Maßnahmeträger. Dies, weil er den Löwenanteil an den Maßnahmekosten von den Ämtern nicht für die Belehrung und die Aufsicht über die Teilnehmer verdient,- sondern über die Provision, die der Träger bekommt, wenn der Teilnehmer während oder bis sechs Monate nach dem Kurs in Arbeit auf den ersten Arbeitsmarkt kommt. Wenn die bei etlichen Teilnehmern nicht kommt, weil schlecht beschulte Teilnehmer, aber generell alle arbeitslosen Bewerber nur mit großen Problemen und sehr geringer Chance in Arbeit kommen,- dann brechen Maßnahmeträger oft recht schnell wirtschaftlich zusammen.

Was tun? Das Beste drauß machen, denen, die Probleme haben, von Teilnehmer zu Teilnehmer helfen,- und ansonsten Kontakte knüpfen, man weiß nie, ob man nicht wo auf ein Stellenangebot trifft, das ein anderer aus dem Netzwerk brauchen könnte, und so weiter. Dann geht die Zeit schneller und positiver vorbei, als wenn man sich sträubt. Auch lernt man selbst immer wieder was dazu,- und sei es bloß, wie man es nicht machen sollte.
 
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#77
Dass man gleich immer als Meckerer hingestellt wird, wenn man bei dem Mist mal den Mund aufmacht, ist echt daneben!!!
 

lyra

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#78
@ Rounddancer
Dazu kommt, daß Maßnahmen pauschal von den Ämtern eingekauft werden.
Träger wie etwa Grone, Rackowschulen, etc, durchlaufen eine Ausschreibung. Wie dann die Vergabe/Kriterien genau erfolgt, weiß ich nicht. Zumindest in HH ist (war) es so, dass alle solche Maßnahmeträger bedient wurden. Mal bekommt der eine den Zuschlag, dann wieder der andere. Nach Ablauf der Zeit werden dann die Ausschreibungen wiederholt und das Spiel beginnt von vorne...
 

Rounddancer

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#79
Ja klar. Und immer der Billigste kriegt den Zuschlag. Das bedeutet jedes Mal wird noch mehr eingespart, an Geld für den Staat,- an Leistung für die Teilnehmer und an Lohn für die Referenten.
 

lyra

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#80
...und an Lohn für die Referenten.
Da etabliert sich mehr und mehr die Entlohnung auf Honorarbasis. Das "Risiko" wird halt, ähnlich den Zeitklitschen, auf den AN verschoben.
 

eishoelle

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#81
Dass man gleich immer als Meckerer hingestellt wird, wenn man bei dem Mist mal den Mund aufmacht, ist echt daneben!!!
klar, mund aufmachen, aber wenn dann aber halt in die richtige richtung - insofern meckere ich ja momentan auch. ich meinte aber eher diesen typus "revoluzzer", deren argumente eher in stammtischnähe anzusiedeln sind... :icon_rolleyes:
 
E

ExitUser

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#82
Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.
Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen.
Apropo GANZIL - solche Leute sind von der Agentur f. Arbeit als schwer
vermittelbar eingestuft worden und das nicht ausschließlich auf Grund von körperlichen Hemmnissen; da sollte sich der ein oder andere doch mal fragen, warum er als solcher eingestuft wurde. Desweiteren liegt die context WAE Gmbh mit einer 25% Vermittlungsquote von Ganzilern gut im Rennen.
Die Vermittlungsquoten der Agentur für Arbeit sind ja geradezu beschämend.
Es gibt genügend Maßnahme-Teilnehmer, die ganz klar sagen:
"Hier nimmt man sich endlich mal Zeit für uns und hier wird wesentlich mehr
bewirkt, als es eine Agentur für Arbeit auch nur annähernd bereit wäre, für einen zu leisten." Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig - klar gibt es mal Phasen in denen ein alles ankotzt aber man muß auch immer wieder aufstehen können.
Schlechten Tag :icon_kotz: "ES" Jobcenter Mitarbeiter

Man oh man, daß ist ja mal ganz was Neues, daß die Agentur für Arbeit versucht die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen.

Echt ?? Aus welchen JC kommst den Du??

Noch lange kein Grund "Bildungsträger" in die Pfanne zu hauen.

Da haste Recht, nicht in die Pfanne sondern in den Presscontainer

Die Eigeninitiative läßt im Übrigen bei vielen Arbeit Suchenden zu wünschen übrig

Das sagt alles über dich aus, bez. wo Du her kommst :icon_kotz::icon_kotz:

Na du kleiner A.Kricher, wurdest von deinem Team Leiter angestiftet, hier zu Spionieren.

Man bist du ein armseliger kleiner A. Kricher
:icon_twisted::icon_twisted:

Fazit. JC A. Kricher sind einfach zu blöde für alles
 
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