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Sowhat

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Also von diesem Escitalopram oder Citalopram (dürfte ja der gleiche Inhaltsstoff sein) kann ich auch nur abraten.
War vor einigen Jahren in einer Maßnahme vom JC, da nahmen das fast alle ein (muss bei den Psychiatern ein sehr modernes Medikament sein, passt wohl für jeden und vor allem Elos) und schleppten sich trotzdem durch den Schwachsinn wie halbbetäubte und alle hatten massive Schweissausbrüche als Nebenwirkung und waren übergewichtig. Von dem Zeug nimmt man nämlich auch ziemlich zu und helfen tut es eh erst nach einigen Wochen, wenn überhaupt. Gut waren die alle nicht drauf und waren alle der Altersgruppe zwischen 25 und 55 wiaren alle die das Citalopram einnahmen.
Mir hat es mein Arzt dann auch verordnet. Habe es nachdem ich das gesehen und auch im Internet recherchiert habe gleich entsorgt.
Nehme auch ab und an nach Bedarf Opipramol, damit ich nicht soviel grüble. Aber ich bin jetzt nicht so sehr depressiv.
 

Manfred_M

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Jetzt wird es ernst, ich brauche euren Rat Leute...Bitte.

Heute kam Post von der AOK:


Fachärztliche Behandlung

Sie sind derzeit arbeitsunfähig erkrankt. Für die Behandlung Ihrer Erkrankung ist eine regelmäßige fachärztliche Betreuung in einer nervenfachärztlichen Praxis notwendig.
Diese fachärztliche Behandlung fordern wir im Rahmen Ihrer Mitwirkungspflichten ein (§63 Sozialgesetzbuch I). Die Auszahlung von Krankengeld kann nur mit einer vom Facharzt ausgestellten AU-Bescheinigung erfolgen.
Falls keine entsprechende Behandlung in Anspruch genommen wird, hätte dies die Einstellung der Krankengeldzahlung zur Folge.
Bitte legen Sie dieses schreiben auch Ihrem behandelnden Facharzt vor.
Wenn Sie mit unserer Entscheidung nicht einverstanden sind, haben Sie die Möglichkeit, dagegen innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe schriftlich oder zur Niederschrift bei der AOK Widerspruch zu erheben.

Mit freundlichen Grüßen
Fachbereichsleiter Krankengeld



In Abdruck an: Hausarzt:


lt. Stellungnahme des MDK vom 24.07.2018 ist für Herrn eine psychiatrische Facharztbehandlung erforderlich.
Bitte stellen Sie einen entsprechenden Überweisungsschein aus. Ab Beginn der Facharztbehandlung soll dieser auch über die AU entscheiden, d.h. die AU-Bescheinigung ausstellen.


:doh:

Nachdem ich heute diesen Brief von der AOK erhalten habe, habe ich bei diesem Sachbearbeiter angerufen und nachgehakt was das denn jetzt sein soll. Er hat gesagt dass der medizinische Dienst der Krankenkasse Unterlagen von meinen behandelnden Ärzten angefordert hat, und resultierend aus diesen hat er die Entscheidung getroffen dass ich einen Termin beim Psychiater machen MUSS.

Mein Hausarzt (der mich seit Februar durchgehend AU schreibt) darf mich nur noch bis zu diesem Facharzttermin AU schreiben und danach nur noch der Psychiater!

Ich habe ihn gefragt wie das möglich ist so etwas zu entscheiden ohne mich vorher persönlich zu untersuchen oder zu sprechen?

Ich habe ihn auch gefragt wie der medizinische Dienst diese Aussage treffen kann, denn meine psychische Problematik ist nur eine Diagnose neben den schweren orthopädischen Diagnosen(Fuß Bandscheibe und HWS - das sind meine Haupt Probleme !!!)

Also warum wird als Facharzt nur der Psychiater genannt und nicht auch der Orthopäde???

Außerdem habe ich in meinem Schreiben an die AOK als die von mir den Reha Bericht verlangt extra reingeschrieben, dass sie mir gerne einen Termin beim Medizinischen Dienst machen können und ich dann den Reha Bericht zur Verfügung stelle! Dazu kam es aber nie also hat der medizinische Dienst auch meinen Reha Bericht nicht gesehen!!!

Ich möchte auf jeden Fall Widerspruch einlegen nur brauche ich bei der Formulierung dringend Hilfe!

Kann doch nicht sein!

Laut dem AOK Sachbearbeiter habe ich noch Krankengeldanspruch bis Januar 2019
 

Manfred_M

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NOCH WAS NEUES !!!


Hallo, nachdem ich Bei ZBFS Widerspruch zu meiner Erhöhung des GdB gestellt habe...

hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein zu Ihrem Bescheid vom 29.06.2018 AZ. ...
Bitte senden Sie mir die Unterlagen in Kopie zu, die für ihre Entscheidung relevant gewesen sind, insbesondere auch die "Versorgungsärztliche Stellungnahme".
Nach Erhalt und Prüfung der Unterlagen werde ich meinen Widerspruch ausführlich begründen.
Für eventuelle Kopierkosten bitte ich um Rechnungslegung.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

...kam nun folgende Antwort per Brief:


Sehr geehrter Herr...,

ihre Akte wurde an folgende Behörde gesandt:

Stadt ...
-Versicherungsamt-

da die Fertigung von Kopien zu umfangreich ist. Vor Ort können Sie dann selbst entscheiden, was Sie kopieren wollen.

Vereinbaren Sie bitte mit dieser Stelle einen Termin zwecks Einsichtnahme in die Behindertenakte.




Ist das normal Leute???
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

zuerst einmal - warum bitte fängst du nun ein neues Thema an und bleibst nicht hier im alten.

Ein neues Thema/Thread führt meistens zu erheblichen Problemen, da dann neue Leser welche nicht die ganze Vorgeschichte kennen, leider dazu neigen etwas zu einseitig zu argumentieren bzw. zu helfen versuchen.

Bleib also bitte bei dem Thread hier.


Also nun zu deinem neuerlichen Anliegen.

Ob die AOK dazu berechtigt ist, eine AU deines bisher behandelnden Arztes abzulehnen, nun da hab ich mal meine Zweifel.

Leider kann ich dir dazu aber auch nichts konkretes sagen, weil ich eben nicht der KK-Experte bin. Hier wäre es ggf. besser wenn sich der Forenteilnehmer "Machts Sinn" darauf näher einlassen würde.

Das ich wie auch andere dir ja schon geraten haben, sich einen Psychiater als Facharzt zu suchen ist wohl klar.

In Anbetracht des Umstandes, daß du aber nach dem Rehabericht sehr wohl auch über orthopädische Probleme verfügst, welche ja einer weiteren Behandlung bedürfen Aufgrund derer du ja nur noch leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verrichten kannst, erscheint es mir sehr fragwürdig eine weitere AU ausschließlich von einem ggf. behandelnden Psychiater zu verlagen.

Daher scheint mir ein Widerspruch und ggf. sogar Klage gegen diese Entscheidung angebracht.

Ich würde dazu aber auch unbedingt mit dem behandelnden Hausarzt vorher mal unterhalten, inwieweit dieser jetzt noch bereit ist dich zu behandeln und ggf. auch eine AU für deine orthopädischen Leiden auszustellen und vor allem ob sich dieser die Maßnahme der AOK so einfach gefallen lassen will (aberkennen seiner medizinischen Kompetenz).

Du darf aktuell ja nicht vergessen, zur Zeit geht es nun vorrangig um deinen Status der AU bei der KK und nicht um dein Rentenverfahren bei der DRV (weitere Baustelle).


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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zuerst einmal - warum bitte fängst du nun ein neues Thema an und bleibst nicht hier im alten.
Ja hast recht, aber ich dachte hier schreibt keiner mehr :-(


Ob die AOK dazu berechtigt ist, eine AU deines bisher behandelnden Arztes abzulehnen, nun da hab ich mal meine Zweifel.
ich auch!

Leider kann ich dir dazu aber auch nichts konkretes sagen, weil ich eben nicht der KK-Experte bin. Hier wäre es ggf. besser wenn sich der Forenteilnehmer "Machts Sinn" darauf näher einlassen würde.
Ja das wäre super, kann man ihm privat schreiben oder ihn darüber informieren?

Das ich wie auch andere dir ja schon geraten haben, sich einen Psychiater als Facharzt zu suchen ist wohl klar.
Ja, ich habe jetzt nochmal selbst um einen Termin gekämpft und habe einen Termin am 26.09. Bis dahin muss mich mein Hausarzt AU schreiben!

In Anbetracht des Umstandes, daß du aber nach dem Rehabericht sehr wohl auch über orthopädische Probleme verfügst, welche ja einer weiteren Behandlung bedürfen Aufgrund derer du ja nur noch leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verrichten kannst, erscheint es mir sehr fragwürdig eine weitere AU ausschließlich von einem ggf. behandelnden Psychiater zu verlagen.
Genau darum geht es mir bei dem Widerspruch! Einerseits denke ich ich sollte das lassen und mit dem Strom mit schwimmen, andererseits denke ich mir ich lass mich doch nicht verarschen! ich habe genug orthopädische Diagnosen, was soll das denn? Nur Psychiater...tzzzzzzzz

Daher scheint mir ein Widerspruch und ggf. sogar Klage gegen diese Entscheidung angebracht.
Ja das denke ich auch.

Ich würde dazu aber auch unbedingt mit dem behandelnden Hausarzt vorher mal unterhalten, inwieweit dieser jetzt noch bereit ist dich zu behandeln und ggf. auch eine AU für deine orthopädischen Leiden auszustellen und vor allem ob sich dieser die Maßnahme der AOK so einfach gefallen lassen will (aberkennen seiner medizinischen Kompetenz).
die aktuellen AU Bescheinigungen hatten schon 3 Diagnosen drauf. Orthopädisch sowie Psychisch

Du darf aktuell ja nicht vergessen, zur Zeit geht es nun vorrangig um deinen Status der AU bei der KK und nicht um dein Rentenverfahren bei der DRV (weitere Baustelle).
Ja das stimmt!


Wie ist das denn, wenn man ausgesteuert wird und sich bei der AfA meldet ist man doch nicht vermittelbar und bekommt trotzdem ALGI oder? Was ist wenn mein Krankengeld eingestellt wird, und ich schon 3 Monate vor Aussteuerung zb. zur AfA gehe? Bin ich dann ganz normal vermittelbar?



:peace: Grüße aus der abnormalen Hitze ...
 

Kerstin_K

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Bei ALG I musst du dich dem Arbeitsmarkt immer zur verfuegung stellen, auch bei Nahtlosigkeit. Aber eben im Rahmen deines ®estleistungsvermoegens.
 

Manfred_M

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Bei ALG I musst du dich dem Arbeitsmarkt immer zur verfuegung stellen, auch bei Nahtlosigkeit. Aber eben im Rahmen deines ®estleistungsvermoegens.
Okey und Nahtlosigkeit besteht nur wenn ich mich zu ALGI melde nachdem ich ausgesteuert wurde oder auch vorher schon?
 

Kerstin_K

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Das spielt eigentlich keine Rolle. Denn ALG I kann man generell nur beziehen, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfuegung steht.

Und gesundheitliche Einschränkungen müssen bei der Vermittlung immer berücksichtigt werden.
 

Manfred_M

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So, ich habe jetzt eine Psychiater Termin im September.Mein Hausarzt hat mich heute angerufen und mir gesagt dass er diesen Brief bekommen hat von der AOK. Er darf mich also nur noch bis zum Psychiater Termin AU schreiben. Aber ich habe ihm gesagt dass ich trotzdem Widerspruch einlegen werde, da ich es eine Frechheit finde dass hier der Orthopäde als Facharzt nicht genannt wird ! Er hat gesagt ja das kann ich machen.

Bei mir geht es nur noch um Krankengeld bis Januar also habe ich zwei Möglichkeiten:

1. Ich halte die Beine still und lass dir auch keinen Ruhe denn der Psychiater wird mich bestimmt noch bis dahin krankschreiben.

2. Oder ich lasse das nicht auf mir sitzen und lege den Widerspruch ein und lass es drauf ankommen, denn dann kann mich vll der Orthopäde auch AU schreiben.

Ich kann es einfach nicht verstehen warum die das machen schließlich ist meine Hauptdiagnose von Anfang an immer orthopädisch gewesen. Das psychische kam jetzt vor kurzem erst dazu...
 

Manfred_M

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Update:

ich war heute im Rathaus um die Akte einzusehen (GdB). Was soll ich sagen, das waren alles Unterlagen die ich denen geschickt habe und somit schon habe! NUR 4 Blätter (2 davon gelb)waren die erste und zweite Stellungnahme des ärztlichen Dienstes die ich verlangt habe. Diese 4 Seiten hätten diese A.... mir doch schicken können oder? Jetzt müssen Sie es sowieso weil das so vermerkt wurde. Immerhin durfte ich es aber abfotografieren fürs erste. Der Umschlag wurde wieder verschlossen, ich habe unterschrieben und jetzt geht er wieder zurück zu den A.....!

Schlauer bin ich jetzt allerdings nicht.

Werde mich jetzt an die Begründung meines Widerspruchs ran machen.
 

Manfred_M

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Hallo, mein Hausarzt hat mich heute wieder für 4 Wochen AU geschrieben und hat alle Diagnosen mit auf den Schein genommen - (4 orthopädische und 2 psychische).

Meine Frage jetzt,

der Facharzt Termin ist am 26.09. und bis dahin schreibt er mich AU. Die AOK hatte ja geschrieben ich soll Ihnen mitteilen wann und wo ich einen Facharzt Termin bekomme und dass der Hausarzt NUR bis zu diesem AU schreiben darf.

Wenn ich das jetzt mache dann passt das doch mit meinem Widerspruch nicht zusammen. Mache ich es aber nicht, habe ich Angst das das Krankengeld nicht bezahlt wird.

Was soll ich tun?

LG
 

HermineL

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Ich bezweifele das die AOK überhaupt zum Facharztbesuch zwingen kann und die Drohung das
Krankengeld einzustellen halte ich für heiße Luft.
Nichtsdestotrotz ist es aber nicht verkehrt bei deinem psychischen Leiden eine Facharzt
hinzuzuziehen. Bei dem was ich lese wird dieser dich auch dann weiter AU schreiben. Letztlich ist
es für das Krankengeld unerheblich ob du nur eine AU für deine psychischen Leiden hast oder eine
vom HA mit allen Diagnosen.

Ich selber bin nun mit einer Unterbrechung von 6 Monaten seid Oktober 2013 krank geschrieben. Bis
Anfang 2017 immer wieder vom HA. Anfang 2017 hatte ich endlich einen Termin bei einem Psychiater
der mich seitdem weiterhin mit seiner Diagnose krankschreibt. Die anderen Leiden sind ja deswegen nicht
weg und ich bin auch da in Behandlung. Ebenso habe ich eine Reha hinter mir und klage mittlerweile
gegen die DRV.

Letztlich ist es bei dir so das die KK ziemlich dreist ist es dir aber letztlich egal sein kann wenn du
vom Facharzt eine AU hast. Als nächstes wird die KK, da sie ja deinen Rehabericht nicht hat, garantiert
den MDK einschalten. Dem legst du deine Befunde und den Bericht vor und gut ist es. Der MDK
wird dich in Anbetracht des Rehaberichts nicht gesund schreiben. Zumindest ist das schwer
vorstellbar. Bei mir hat der MDK nur einen Blick auf den Rehabericht geworfen und dann kopfschüttelnd
gesagt das er nicht verstehen kann wofür die KK mich überhaupt zu ihm schickt.


Was dein Antidepressiva betrifft so will ich das nicht verharmlosen aber so ängstlich musst
du dabei auch nicht sein. Ich habe mittlerweile an die 10 verschieden Medikamente durch bis
ich zu der jetzigen Medikation mit Sertralin, Opipramol und bei Bedarf Tavor ( Lorazepam) gekommen bin.
Heftig ist nur das letzte genannte vor allem da ich wegen der Schmerzen auch noch Tilidin nehme.

Die medikamentöse Einstellung im psychischen Bereich sollte aber schon besser der Facharzt vornehmen
und solange du keine Herzprobleme hast wie ich hat der auch ein breites Spektrum zur Verfügung.
Mitunter kann es allerdings dauern bis etwas bei dir funktioniert. Erwarte da keine Wunderpillen.

In diesem Sinne wünsche ich dir alles Gute,
 
Zuletzt bearbeitet:

RobbiRob

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Da Du dem Stress mit der KK so oder so nicht standhalten kannst (Behaupte ich!) und Du jetzt einen Termin hast:

Schreib denen halt, was sie hören wollen und gut ist.

Wo ist das Problem in dem Fall?
Bei der von Dir beschriebenen Konstellation wäre mir das jetzt egal.

Was bringt Dir das? Recht haben?
Lass es, das ist es in dem Fall nicht wert.

Nicht falsch verstehen, ich finde das rechtlich auch nicht ok von der KK und finde auch man sollte sich wehren.
Bei dem Fall rate ich davon ab, zumal Dein Hausarzt eh einknickt und das Voraussetzung für einen Erfolg wäre.

Zum MDK schicken die Dich sowieso und da kannst auch Deine kompletten Beschwerden darlegen.

Wichtig ist, was das Richtige für Dich in der Situation ist und nicht, was stressresistente, erfahrene Foristen tun könnten. ;-)
 

Manfred_M

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Hallo, also mein Krankengeld habe ich bekommen...trotz dem Widerspruch.

heute hatte ich Post von der DRV, und ich dachte schon es geht um meinen EMR Antrag. Aber es ist ein Fragebogen zur Rehabilitation, ich soll quasi die Reha beurteilen. Das ganze ist anonym und freiwillig. Eine Einverständniserklärung soll man jedoch trotzdem gleich mit unterschreiben.

Ist das nicht komisch dass ich das bei der letzten Reha nicht bekommen habe, und jetzt wo ich EMR beantragt habe schon?

LG
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

also ich würde mir das ganze nochmals in aller Ruhe anschauen, nicht das du da wohlmöglich was falsch verstanden hast. Das selbe gilt natürlich für die "Schweigepflichtendbindung" die für eine Qualitätsumfrage schon sehr merkwürdig ist.

Sollte es sich tatsächlich um eine Qualititätumfrage handeln, dann würde ich das Ding in den Müll verfrachten.

Ich hab nach einer Reha in 2007 auch mal komische Post von der DRV erhalten, da ging es allerdings um einen angeblichen EMR Antrag, nur ich wollte die gar nicht. Hab dann darauf nichts gemacht und wurde ein Jahr später nochmals auf meine Mitwirkungspflichten verwiesen. 2009 hat man dann das ganze wegen angeblich fehlender Mitwirkung abgelehnt. Hallo ich wußte gar nicht mehr worum es dabei eigentlich ging (Hintergründe).

Da muß wohl auch die KK im HIntergrund irgendwas mit der DRV gemauschelt haben, denn seitens der KK wurde bei mir das Hamburger Modell durchgezogen.

Also bitte genau lesen, was die dir zugeschickt haben!


Grüße saurbier
 

Bertolino

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Sollte es sich tatsächlich um eine Qualititätumfrage handeln, dann würde ich das Ding in den Müll verfrachten.
Wenn ich nach der Reha kerngesund entlassen werde, dann würde ich am Abend nach einem langen Arbeitstag und meinem Hochleistungstraining daran teilnehmen - vielleicht:icon_lol:
Schon daran kann man sehen, wie sehr solche Statistiken zugunsten der DRV verfremdet sind. Das ist ungefähr so, wenn 40% zum Wählen gehen und sich anschließend irgendeine Partei zum Wahlsieger erklärt.:doh:
Hier kannst du nachlesen:

https://www.deutsche-rentenversiche...tssicherung/rehabilitandenbefragung_node.html

Ich traue denen auch nicht, ab in den Müll, du hast andere Sorgen.

Gruß
Bertolino
 

Manfred_M

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Seit 31.07. warte ich nun auf Stellungnahme bzw. Antwort zu meinem Widerspruch was den Facharzt angeht! Was kann ich tun? Morgen brauche ich eine neue AU, und mein Hausarzt schreibt nur noch bis zum Facharzt Termin - weil das die KK so will!!!

:-(
 

Kerstin_K

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Hast du einen Facharzttermin? Und wenn ja, wann?
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RobbiRob

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Hast du einen Facharzttermin? Und wenn ja, wann?
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der Facharzt Termin ist am 26.09. und bis dahin schreibt er mich AU.
Abseits von der rechtlichen Bewertung verstehe ich Dein Problem jetzt nicht.
Du lässt Dich dann vom Facharzt krank schreiben, das Krankengeld läuft weiter.

Die rechtliche Bewertung klärst Du dann Parallel, falls Du das für sinnvoll erachtest und vor allem standhaft bist.

Ich hatte ja oben schon geschrieben, dass ich nach Deiner Darstellung eher sehe, dass Dein Hausarzt eh einknickt und ohne entsprechenden Rückhalt macht das wenig Sinn.
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

also ich sehe das auch so wie mein Vorredner.

Dein Hausarzt schriebt dich doch bis zum Facharzttermin AU.

Wo bitte liegt denn jetzt das Problem.

Du hast am 26.09. den Termin beim Facharzt und bekommst ja auch bis dahin schon mal deine ständigen AU´s fürs Krankengeld.

Interessant dürfte es dann erstmals beim Termin für den Psychiater als Facharzt sein, für wie Krank dich dieser nun einstuft bzw. ob der überhaupt eine weitere dauerhafte AU sieht. Das bliebe aber zuerst einmal abzwarten.

Aus dem vorliegenden Reha-Entlassungsbericht würde ich jetzt mal rein spekulativ entnehmen, daß für dich ggf. eine Teil-EMR auch Aufgrund der unzähligen Orthopädischen Erkrankungen in Betracht zu ziehen wäre. Es verwundert mich in dem Bericht eher aber schon etwas, daß man nie einen deutlichen Druckschmerz attestierte, denn im Gegensatz zu dir, darf bei mir z.B. keiner einen solchen im Bereich der LWS/HWS ausführen, oder z.B. meine Beine bei der Hüftkontrolle versuchen zu verdrehen ohne das sofort der Schmerzzustand auftritt. Selbst nach erfolgreicher OP meiner Schulter kann ich z.B. bis heute nicht meinen Arm voll nach oben schmerzfrei ausstrecken. Irgendwie doch etwas leicht verwunderlich, oder.

Allerdings erscheint mir eine Teil-EMR nicht zu abwägig, weshalb die DRV ja auch die Umschulung in Betracht zog. Hier bliebe jetzt natürlich echt abzuwarten, ob eine ausgiebige psychiatrische Behandlung überhaupt den gewünschten Erfolg bringen wird.

Hinsichtlich der Umschulung könnte ich mir ggf. vorstellen, daß die DRV so wie bei mir vor fast 20 Jahren auch, die Umschulung abbrechen wird und sich die Reha im Zusammenhang mit dem psychiatrischen Untersuchungsergebnis erneut überlegen wird, wie man nun weiter vorgehen soll.

Letztendlich müßte deine Umschulung ja nochmals neu angefangen werden, denn für eine Verrentung dürftest du der DRV wohl doch noch etwas zu Jung (<40) sein, um die Sache einfach aufzugeben.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Hallo Leute,

ich und meine Psychologin sind uns ziemlich sicher dass eine zusätzliche Behandlung beim Psychiater nur unnötige Belastung wäre. Daher wollte ich auch nicht da hin, aber die AOK hat mich ja gezwungen.

Jedenfalls ist heute endlich eine Antwort auf meinen Widerspruch gekommen, nachdem ich 2x darum gebeten habe!

Es hat geklappt, siehe Foto!

:peace:
 

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RobbiRob

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Glückwunsch, ich halte den Besuch beim Facharzt (Psychiater), gerade im Hinblick auf den EMR-Antrag dennoch für höchst sinnvoll.

„Nur“ mit orthopädischen Diagnosen ist das schwerer, als mit zusätzlichen anderen Diagnosen.
Mal plump gesagt, kannst Du mit kaputten Knochen, je nach Diagnose, noch irgendwo eine sitzende Tätigkeit ausüben.

Bei einer psychischen Diagnose hat das eine andere Relevanz.

Es hat ja seine Gründe, warum der Anteil der psychischen Erkrankungen bei der EMR mittlerweile >40% und Nummer 1 ist.
Natürlich auch aufgrund entsprechend mehr Diagnosen, sowie auch der Arbeitswelt geschuldet.

Keine Ahnung, warum die Psychologin so eine Aussage macht, Tatsache ist aber, dass selbige keine AU ausstellen darf.
Es sei denn sie ist auch Arzt.

Gerade die DRV interessiert ein entsprechender Bericht vom Facharzt mehr, als vom Psychologen.

Da ist es auch irrelevant, dass gerade der Psychologe Dich am besten kennt, da die Kontaktzeit entsprechend hoch ist.

Entscheiden und bewerten musst Du das natürlich selber.
Kennst Dich ja am Besten. ;-)
 

Manfred_M

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Hallo, endlich mal eine gute Nachricht!

Ich hatte ja nachdem ich durch meinen Verschlechterungsantrag von GdB 30 auf 40 erhöht wurde Widerspruch gestellt. Danach machte ich diese umfangreiche Begründung dazu, und heute kam die Post!

GdB 50 und Ausweis gleich mit dabei.

30 seelisch

20 körperlich Fuß

20 körperlich Wirbelsäule


LG Chris
 

Manfred_M

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Unbefristet. Werde das Schreiben und die Kopie vom Ausweis gleich morgen der RV schicken als zusätzliche Unterlagen zum EMR Antrag.

LG
 

Manfred_M

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Glückwunsch, ich halte den Besuch beim Facharzt (Psychiater), gerade im Hinblick auf den EMR-Antrag dennoch für höchst sinnvoll.
Warum ist es um so viel besser wenn ich einmal beim Psychiater war? Ich werde doch sowieso zu 100% zu einem Gutachter/Psychiater geschickt zwecks EMR, oder?

„Nur“ mit orthopädischen Diagnosen ist das schwerer, als mit zusätzlichen anderen Diagnosen.
Mal plump gesagt, kannst Du mit kaputten Knochen, je nach Diagnose, noch irgendwo eine sitzende Tätigkeit ausüben.
Ich habe ja nicht nur orthopädische Diagnosen, sondern auch Psychologische.

Bei einer psychischen Diagnose hat das eine andere Relevanz.
Diese habe ich ja so auch, auf meinen AU Bescheinigungen, vom Hausarzt und von der Psychologin bestätigt bzw. diagnostiziert.


Gerade die DRV interessiert ein entsprechender Bericht vom Facharzt mehr, als vom Psychologen.
Auch wenn ich nur einmal beim Psychiater war?


Liebe Grüße
 

RobbiRob

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Ist Deine Psychologin auch Arzt und kann AU mit Diagnosen ausstellen? Dann hatte ich das falsch verstanden.

Es geht halt darum, dass die Diagnosen vom Facharzt gestellt werden.

Natürlich gibt es Psychologen, die auch Arzt sind, genauso wie es Psychiater gibt, die auch Pychologen sind.

Die Regel ist das nicht, sondern eher die Ausnahme.
Und selbst wenn beides vorhanden ist, wird meist nur eine Fachrichtung ausgeübt.
 

RobbiRob

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Nein, ist nur Psychologin, aber hat mir in diversen Attesten die Diagnosen bescheinigt. Diese habe ich dem EMR Antrag beigelegt.
Diagnosen sollten vom Facharzt gestellt werden, die dann auch die evtl. Medikation vornehmen oder zumindest besprechen.
So sehen es die Krankenkassen, MDK und auch die DRV.

Btw: Zwischen „nur“ Psychologin und (Psychologische) Psychotherapeutin ist auch noch einmal ein Unterschied!

https://www.moodpath.de/de/magazin/psychologe-psychiater-psychotherapeut/

Genau aus dem Grund hat Deine Krankenkasse ja darauf rumgeritten mit der AU.
Der „Haken“ bei Dir war halt nur, dass Du gleichzeitig orthopädisch AU bist.
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

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Btw: Zwischen „nur“ Psychologin und (Psychologische) Psychotherapeutin ist auch noch einmal ein Unterschied!
Hy, sie ist Psychologin und Psychologische Psychotherapeutin


Der „Haken“ bei Dir war halt nur, dass Du gleichzeitig orthopädisch AU bist.
[/QUOTE]

Ja, und damit genau diese weiter bestehen bleiben, bevorzuge ich eine AU weiter vom Hausarzt denn die Psychiater können diese Diagnosen nicht mit auf die AU nehmen.
 

Manfred_M

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Hallo,ich habe bei der DRV um schriftliche Bestätigung gebeten, dass sie den EMR Antrag sowie diese zusätzlichen Unterlagen erhalten haben (Schwerbehinderung und Ausweis).

Montag habe ich Psychiater Termin, werde diesen aber wohl absagen und zum Hausarzt gehen wegen neuer AU. Denn dann habe ich weiter alle Diagnosen drauf, und wir sind jetzt weiter weg gezogen, da macht es keinen Sinn einen Psychiater im alten Wohnort zu haben denke ich.

Januar müsste ich ausgesteuert werden ca., danach habe ich noch genug Zeit zum Psychiater zu gehen falls nötig. Also dass ich es nötig habe finde ich nicht, denn ich würde sowieso keine Medikamente nehmen, meine Familie sind meine Medikamente :)

Das Schreiben der AOK dass mein Hausarzt mich doch weiter krank schreiben darf, wird meinem Hausarzt hoffe ich ausreichen für eine neue AU.

LG :icon_pause:
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

nun ja, ich halte es für keineswegs sinnvoll auf eine weitere Behandlung durch einen Psychiater zu verzichten. Auch wenn der jetzt weiter weg liegen sollte wegen Umzug, wäre es eher ratsam bei dem solange Termine wahrzunehmen bis du mal einen Wohnraum näheren gefunden hast. Es ist ja wohl bekannt das man dort sehr sehr schwer Termine erhält, wenn man dann überhaupt einen findet.

Vielleicht denkst du mal darüber nach, weshalb dein Reha-Ergebnis so ausgefallen ist wie es ist.

Aufgrund der im Vordergrund stehenden psychischen Probleme sind Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich. Deshalb psychiatrische Zusatzbehandlung empfohlen. Aus rein orthopädischer Sicht sind leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zumutbar. Die LTA-Maßnahmen können nicht fortgesetzt werden. Wenn aus psychiatrischer Sicht möglich, zustandsangepasste Arbeitsvermittlung mittelfristig zu empfehlen.
Du bist gerade mal >30, nun wie willst du denn bis 67 oder gar noch ein wenig länger durchhalten, wenn deine Psyche jetzt schon so angegriffen ist, mal abgesehen von den orthopädischen Erkrankungen.

Januar müsste ich ausgesteuert werden ca., danach habe ich noch genug Zeit zum Psychiater zu gehen falls nötig.
Na ob das die richtige Entscheidung ist wage ich mal zu bezweifeln. Für dein DRV-Verfahren dürfte eine fortlaufende Behandlung alle mal besser sein, als eine abgebrochene.

Du scheinst zu vergessen wer hier von der DRV was möchte, denn die wird dir alleine wegen deiner Orthopädischen Erkrankungen ggf. eher weniger geben als wenn du neben den orthopädischen auch noch psychische Probleme hast und genau dafür brauchst du dann auch eine nahtlose Behandlung erst recht in dem Alter.

Also dass ich es nötig habe finde ich nicht, denn ich würde sowieso keine Medikamente nehmen, meine Familie sind meine Medikamente :)
Nun ja, das finde ich nicht gerade sinnvoll. Wenn einem der Arzt Medi verschreibt, dann sollte man die auch nehmen, wenn einem an einer Heilung gelegen ist. Es kann durchaus sein, das irgendwann mal heraus kommt das der Patient keine Medis nimmt (Laborwerte) und das wäre dann ein Schuss in den Ofen.

Ich würde mir das ganze nochmals ernsthaft durch den Kopf gehen lassen, denn mir scheint du nimmst das ganze etwas zu leicht.


Grüße saurbier
 
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Manfred_M

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nun ja, ich halte es für keineswegs sinnvoll auf eine weitere Behandlung durch einen Psychiater zu verzichten. Auch wenn der jetzt weiter weg liegen sollte wegen Umzug, wäre es eher ratsam bei dem solange Termine wahrzunehmen bis du mal einen Wohnraum näheren gefunden hast. Es ist ja wohl bekannt das man dort sehr sehr schwer Termine erhält, wenn man dann überhaupt einen findet.
130 km hin/130km zurück


Na ob das die richtige Entscheidung ist wage ich mal zu bezweifeln. Für dein DRV-Verfahren dürfte eine fortlaufende Behandlung alle mal besser sein, als eine abgebrochene.
Bin fortlaufend in Behandlung beim Hausarzt und bei der Psychotherapie.

Du scheinst zu vergessen wer hier von der DRV was möchte, denn die wird dir alleine wegen deiner Orthopädischen Erkrankungen ggf. eher weniger geben als wenn du neben den orthopädischen auch noch psychische Probleme hast und genau dafür brauchst du dann auch eine nahtlose Behandlung erst recht in dem Alter.
Die habe ich doch schon vom hausarzt und von der Psychologin. ich nehme Opipramol und Tilidin, und das reicht mir auch um meinen Alltag einigermaßen über die Bühne zu bringen ohne umzufallen.


Lg
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

130 km hin/130km zurück
Nun ja, da gebe ich dir natürlich recht, das ist schon eine Strecke.

Aber, bitte vergiß bei alledem bitte nicht, es waren ja auch die Rehaärzte welche dir eine solche Behandlung dringend angeraten hatten und zu guter letzt dann auch die KK die drauf bestand (AU nur noch von ...) auch wenn sie zwischenzeitlich ja davon wieder abgewichen sind.

Für die Rentenversicherung ist es nicht von Nachteil, wenn du denen nachweisen kannst das du dich in ständiger Behandlung eines Psychiaters befindest, denn jeder Arzt der hinter dir steht ist ein kleiner Schritt weiter Richtung Verrentung und das ist doch in deinem Interesse, oder.

Alleine wegen deiner orthopädischen Einschränkungen könntest du nach dem Rehabricht vielleicht eine Teil-EMR erhalten, nur im Zusammenhang mit deinen derzeitigen psychischen Probleme könnte vielleicht die Brücke zu einer vollen EMR erziehlt werden.

Es spricht ja nichts dagegen das du dir an deinem jetzigen Wohnort bzw. in unmittelbarer Umgebung einen neuen Psyciater suchst, was wohl wieder seine Zeit in Anspruch nehmen dürfte, aber solange würde ich die Möglichkeit der fortlaufenden Behandlung eher nicht aufgeben.

Ich bin z.B. seit Jahren in einer Schmerztherapeutischen Behandlung und hab auch sehr lange gebraucht einen wirklichen guten kompeten Schmerztherapeuten zu finden und muß dafür auch 90km einfache Strecke fahren. Nun gut inzwischen bin ich sehr gut medikamentös eingestellt, aber früher war ich dort auch 1 mal im Monat. Das hat sich dann auf 2 mal im Jahr und inzwischen auf eine jährliche Vorstellung reduziert. Nichts desto trotz liegen meinem Hausarzt seine Befundberichte vor und fanden damit auch Einzug in den letzten Rehaberichten, was bei mir eben unter anderem auch zu entsprechenden Reha-Abschlussbericht führte, wegen dem die DRV mir dann die volle EM-Arbeitsmarktrente bewilligte.

Ich will damit andeuten, daß dir jede Facharztbericht mehr bringt, als nur die Feststellung deines behandelnden Hausarztes, womit sich ein weiterer Schritt Richtung Rente ergeben kann, denn die Hürden bei den Rentenkassen werden immer höher gehängt.

Wenn deine wohl orthopädischen Schmerzzustände ja bereits eine Behandlung mit Tilidin benötigen, wie wäre es dann einmal darüber nachzudenken, sich in die Obhut/Behandlung eines Schmerztherapeuten zu begeben, nur so ein Gedanke.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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Ich fass es nicht!

Nachdem ich die DRV um Bestätigung des Erhalts meines EMR Antrages gebeten habe, und noch zusätzlich die Änderung des GdB mit beigelegt habe, habe ich heute eine Antwort bekommen.

Es sei nie ein EMR Antrag eingegangen!!! Ich habe aber den DHL Beleg dass dieser im Juni zugestellt wurde, mit Datum und Uhrzeit!

Ich soll jetzt den Antrag komplett neu machen...

Ist das eine Masche? Ich habe mir zum Glück vor dem Absenden die Zeit genommen und ALLES eingescannt.

Jetzt stellt sich die Frage ob ich das einfach alles ausdrucken und mit einer Antwort hinschicken soll, oder ob ich wieder alles ausfüllen soll?

Siehe Bilder von dem Schreiben! Unverschämt echt, wenn ich nicht um Bestätigung gebeten hätte, hätte ich wohl Jahre gewartet - für nichts!!!
 

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Doppeloma

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Hallo Christakoo,

Ich fass es nicht!
Nachdem ich die DRV um Bestätigung des Erhalts meines EMR Antrages gebeten habe, und noch zusätzlich die Änderung des GdB mit beigelegt habe, habe ich heute eine Antwort bekommen.
Da waren die doch mal richtig schnell ...

Es sei nie ein EMR Antrag eingegangen!!! Ich habe aber den DHL Beleg dass dieser im Juni zugestellt wurde, mit Datum und Uhrzeit!
Meinst du einen Rückschein für dein Einschreiben (wieso DHL, macht das nicht mehr die "normale" Post?), dann mach eine schöne Kopie davon und füge die deiner Antwort bei.

Ich soll jetzt den Antrag komplett neu machen...
Ist das eine Masche? Ich habe mir zum Glück vor dem Absenden die Zeit genommen und ALLES eingescannt.
Möglich ist (leider) auch das, interessanterweise haben sich manche Anträge aber dann doch schnell wieder "angefunden", wenn man den Nachweis für den Eingang bei der DRV vorweisen konnte ...

Kommt drauf an wie "gemein" du jetzt sein möchtest, ich persönlich würde zunächst nur eine Anfrage stellen WARUM mein Antrag angeblich nicht bei der DRV sein soll, der wurde doch lt. Postbeleg (siehe Kopie) am XX von YY entgegen genommen. ???

Man möge doch bitte nachforschen wo der geblieben ist, es handelt sich immerhin um eine Menge sehr sensibler persönlicher Daten, da wüsstest du schon gerne, wo das abgeblieben ist ehe du das erneut zusenden möchtest ...

Du hast eine komplette Kopie vorliegen die den gewünschten Zweck ja dann auch erfüllen sollte, die kannst du gerne zur Verfügung stellen, damit dein Antrag bearbeitet werden kann.
Zusätzlich denkst über einen Hinweis an den Bundes-Datenschutzbeauftragten nach, weil ein solcher Umgang mit Antragsdaten wohl NICHT akzeptabel ist.

Jetzt stellt sich die Frage ob ich das einfach alles ausdrucken und mit einer Antwort hinschicken soll, oder ob ich wieder alles ausfüllen soll?
Ich persönlich würde NICHT neu ausfüllen (wollen), zudem hast du den Antrag bereits im Juni gestellt und nicht erst jetzt, ist ja "nett" wenn man das nun als "formlosen" Antrag werten möchte.
Du möchtest aber das Ursprungsdatum berücksichtigt haben an dem der reguläre und komplette "Formblattrentenantrag" (lt. Postbeleg) bereits bei der DRV eingegangen war ...

Solche Schlamperei nun über deine "Mitwirkungspflichten" regulieren zu wollen halte ich für unzulässig, zunächst sollte mal die DRV "wirken" und sich auf die intensive Suche nach deinem Antrag vom Juni machen.

Hattest du da auch schon medizinische Unterlagen beigefügt ?

MfG Doppeloma
 

RobbiRob

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So der EMR Antrag ist raus...

Antrag - 62 Seiten

Ärztliche Befunde - 26 Seiten

Atteste Orthopäde - 4 Seiten

Atteste Psychologin - 7 Seiten

Sonstige Unterlagen - 28 Seiten

= 127 Seiten !
Wäre schon gut zu wissen, wo die sensiblen Unterlagen sind.
Würde mich unwohl fühlen bei dem Gedanken, dass die Post dort irgendwo rumirrt.

————————
Ich persönlich hatte auch alles ausgedruckt und mich dann aber doch dazu entschieden, den Antrag bei der DRV selber zu stellen.

Habe ich sehr gute Erfahrungen mit gemacht, auch kam direkt ein paar Tage später die Bestätigung der DRV, dass der Antrag eingereicht wurde.

Einzig ärgerlich war, dass der meinen Hauptantrag gar nicht wollte und nur alles nochmal neu eingetippt hat.

Aber sehr kompetent sind die dort incl. Tipps und Hinweise zum Ablauf und Ausdruck über die ca. Höhe der EMR.
 

Manfred_M

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Meinst du einen Rückschein für dein Einschreiben (wieso DHL, macht das nicht mehr die "normale" Post?), dann mach eine schöne Kopie davon und füge die deiner Antwort bei.
Nein war DHL Paket, da es echt sau viel war.


Kommt drauf an wie "gemein" du jetzt sein möchtest, ich persönlich würde zunächst nur eine Anfrage stellen WARUM mein Antrag angeblich nicht bei der DRV sein soll, der wurde doch lt. Postbeleg (siehe Kopie) am XX von YY entgegen genommen. ???
Wenn du mir sagst wie ich das verfassen soll, bin ich gerne bereit dazu gemein zu sein!

Man möge doch bitte nachforschen wo der geblieben ist, es handelt sich immerhin um eine Menge sehr sensibler persönlicher Daten, da wüsstest du schon gerne, wo das abgeblieben ist ehe du das erneut zusenden möchtest ...
Ja, wahnsinn. Echt....

Du hast eine komplette Kopie vorliegen die den gewünschten Zweck ja dann auch erfüllen sollte, die kannst du gerne zur Verfügung stellen, damit dein Antrag bearbeitet werden kann.
Zusätzlich denkst über einen Hinweis an den Bundes-Datenschutzbeauftragten nach, weil ein solcher Umgang mit Antragsdaten wohl NICHT akzeptabel ist.
Das mit dem Hinweis will ich machen ja, kannst du mir da einen guten Zweizeiler verfassen bitte? Du kannst das gewiss besser ;-)



Ich persönlich würde NICHT neu ausfüllen (wollen), zudem hast du den Antrag bereits im Juni gestellt und nicht erst jetzt, ist ja "nett" wenn man das nun als "formlosen" Antrag werten möchte.
Ja mache ich auch nicht, sondern Kopie.

Du möchtest aber das Ursprungsdatum berücksichtigt haben an dem der reguläre und komplette "Formblattrentenantrag" (lt. Postbeleg) bereits bei der DRV eingegangen war ...
Das würde ich auch mit rein schreiben.

Solche Schlamperei nun über deine "Mitwirkungspflichten" regulieren zu wollen halte ich für unzulässig, zunächst sollte mal die DRV "wirken" und sich auf die intensive Suche nach deinem Antrag vom Juni machen.
Ja richtig!!

Hattest du da auch schon medizinische Unterlagen beigefügt ?
Da war ALLES drin, wirklich alles!

Antrag - 62 Seiten

Ärztliche Befunde - 26 Seiten

Atteste Orthopäde - 4 Seiten

Atteste Psychologin - 7 Seiten

Sonstige Unterlagen - 28 Seiten

= 127 Seiten !

LG
 

Manfred_M

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Meine Antwort : ( Nehme gerne Verbesserungsvorschläge an)

Antwort auf Ihr Schreiben vom 27.09.2018

Sehr geehrte Frau ...,

Sie teilen mir in Ihrem Schreiben vom 27.09.2018 mit, dass Sie von mir keinen Antrag auf Erwerbsminderung vom ...2018 erhalten haben.

Ich habe den Antrag inkl. allen benötigten Unterlagen per DHL Paket an Sie verschickt, und habe den Beleg vorliegen. Laut Sendungsverfolgung (Sendungsnummer ...) wurde dies auch am 27.06.2018 um 11.35 Uhr zugestellt an ´´......``
(Siehe Kopie Beleg!)

Bitte forschen Sie nach wo der Antrag sowie meine vertraulichen Unterlagen darin geblieben sind, es handelt sich immerhin um eine Menge sehr sensibler persönlicher Daten, da wüsstest ich schon gerne wo das abgeblieben ist ehe ich Ihnen das erneut zusende.

Ich möchte das Ursprungsdatum berücksichtigt haben an dem der reguläre und komplette "Formblattrentenantrag" (lt. DHL Beleg) bereits bei der Ihnen eingegangen war.

Solche Schlamperei nun über meine "Mitwirkungspflichten" regulieren zu wollen halte ich für unzulässig, zunächst sollte mal die DRV "wirken" und sich auf die intensive Suche nach meinem Antrag vom Juni machen.

Zusätzlich denke ich über einen Hinweis an den Bundes-Datenschutzbeauftragten nach, da ein solcher Umgang mit persönlichen Daten NICHT akzeptabel ist.

Was die in Ihrem Schreiben genannte Lücke bzw. ungeklärten Zeiten betrifft (.... – ....), teile ich Ihnen hiermit mit, dass ich nach wie vor seit dem...2018 durchgehend Krankengeld von der KK beziehe. (Bescheinigung im Anhang)

Den Versicherungsverlauf habe ich überprüft, dieser ist vollständig und richtig bis auf die fehlende Lücke vom ...2018 bis zum ...2018.

Bitte bestätigen Sie mir schriftlich den Erhalt des EMR Antrags und den dazugehörigen Unterlagen sowie die Aufklärung der Lücke.

MfG


Jemand noch eine Idee hierzu?
 

Doppeloma

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Hallo Christakoo,

Wenn du mir sagst wie ich das verfassen soll, bin ich gerne bereit dazu gemein zu sein!
Dein Ansatz ist ja schon ganz gut, mir ist da aber gerade noch was zu eingefallen ...
Du schreibst oben, dass du umgezogen bist über eine größere Entfernung, hast du die DRV darüber auch schriftlich / nachweislich informiert ???

Meist ändert sich dadurch die Zuständigkeit und so wäre es zumindest (teilweise) erklärlich, warum man deinen Antrag im Moment (noch) nicht wiederfindet.

Das mit dem Hinweis will ich machen ja, kannst du mir da einen guten Zweizeiler verfassen bitte? Du kannst das gewiss besser ;-)
Mit einem "Zweizeiler" ist das nicht so ganz abgetan, hast du ja selber schon bemerkt aber viel mehr ist (aus meiner Sicht) aktuell auch nicht nötig, jedenfalls wenn deine "Ummeldung" auch bei der DRV ordnungsgemäß (und nachweislich) erfolgt ist.

Das gehört nämlich auch zu deinen "Mitwirkungs- / Mitteilungspflichten", besonders wenn dort auch gerade wichtige Anträge eingereicht wurden.

Möglicherweise haben die dann auch einen Hinweis, wo dein Antrag "unterwegs" hängen geblieben sein könnte, mir ist durchaus klar, dass man solche Sachen bei einem Umzug schnell mal "aus den Augen" verliert. :doh:

Ich habe damals total vergessen, dass man eine komplett renovierte Wohnung vor dem Einzug vielleicht mal etwas sauber machen und die Fenster putzen sollte ...:icon_hihi:
Zum Glück hat unser beauftragter Maler da sehr gut mitgedacht und noch rechtzeitig nachgefragt, ob wir das machen lassen wollen. :bigsmile:

Mal eben 400 km fahren um die Wohnung auf unseren Einzug vorbereiten, war auch kein so "prickelnder" Gedanke, da haben wir sein Angebot gerne angenommen, dass sich seine Frau (natürlich gegen Bezahlung) darum kümmern würde.

Was die Behörden betrifft hatten wir auch das Versorgungs-Amt noch nicht informiert aber das war kein Problem und wurde beim nächsten "Verschlimmerungs-Antrag" dann mit erledigt.

Hat natürlich auch zu Verzögerungen geführt aber wir wussten ja warum, die haben erst alle Unterlagen beim bisher zuständigen Amt angefordert und der Dienstweg ist ja meist nicht der Schnellste.
Dafür war dann kein Widerspruch nötig, ob das immer so sein wird wissen wir nicht, es wurde bisher nur ein Antrag an dieses neu zuständige Amt gestellt.

Da war ALLES drin, wirklich alles!
Das ist schon ne Menge, so ein "Paket" kann ja nicht einfach irgendwo verschwinden ... zu deinem Text gibt es kaum noch was zu "meckern" oder zu ergänzen, das kannst du durchaus (schon fast) so verwenden.

Ich selber "bitte" nicht so gerne, ich "fordere" lieber ein was mir zusteht, aber sonst sieht das schon ganz gut aus.

Sehr geehrte Frau ...,

Sie teilen mir in Ihrem Schreiben vom 27.09.2018 mit, dass Sie von mir keinen Antrag auf Erwerbsminderung vom ...2018 erhalten haben.
Würde ich anders formulieren ...

Ihr Schreiben vom 27.09.2018 habe ich dankend erhalten, darin teilen Sie mir zu meinem Erstaunen mit, dass ein Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung von mir NICHT vorliegen soll ???
Der Antrag inkl. allen benötigten Unterlagen (umfasste immerhin rund 125 Seiten) wurde nachweislich per DHL Paket an Sie verschickt und ich habe den Zugangs-Beleg vorliegen.

Laut Sendungsverfolgung (Sendungsnummer ...) wurden diese Antragsunterlagen am 27.06.2018 um 11.35 Uhr zugestellt an ´´......``(Siehe Kopie Beleg!) und sind somit nachweislich in den Verantwortungsbereich der Rentenversicherung gelangt.

Bitte forschen Sie dringend nach, wo der Antrag sowie meine beigefügten vertraulichen Unterlagen geblieben sind !
Es handelt sich immerhin um umfangreiche, sehr sensible persönliche Daten, da wüsste ich schon gerne wo das abgeblieben, ist ehe ich Ihnen das erneut zusende (und mir dadurch erneut Kosten entstehen werden).


Ich möchte das Ursprungsdatum berücksichtigt haben, an dem der reguläre und komplette "Formblattrentenantrag" (lt. DHL Beleg) bereits bei Ihnen eingegangen war.

Solche Schlamperei nun über meine "Mitwirkungspflichten" regulieren zu wollen halte ich für unzulässig, zunächst sollte mal die DRV "wirken" und sich auf die intensive Suche nach meinem Antrag vom Juni machen.

Zusätzlich denke ich über einen Hinweis an den Bundes-Datenschutzbeauftragten nach, da ein solcher Umgang mit persönlichen Daten NICHT akzeptabel ist.

Was die in Ihrem Schreiben genannte Lücke bzw. ungeklärten Zeiten betrifft (.... – ....), teile ich Ihnen hiermit mit, dass ich nach wie vor seit dem...2018 durchgehend Krankengeld von der KK beziehe. (Bescheinigung im Anhang)

Den Versicherungsverlauf habe ich überprüft, dieser ist vollständig und richtig bis auf die fehlende Lücke vom ...2018 bis zum ...2018.
Das kann (meiner Ansicht nach) so bleiben, wobei der Ausdruck "Schlamperei" eher für dich gedacht war aber was Seriöseres fällt mir dazu auch nicht wirklich ein ... :icon_evil:

Bitte bestätigen Sie mir schriftlich den Erhalt des EMR Antrags und den dazugehörigen Unterlagen sowie die Aufklärung der Lücke.
Das gefällt mir noch nicht so ganz, es geht ja eher um eine Aufklärung zum aktuellen Stand der Dinge, vielleicht fällt mir dazu später noch was ein.

Die von dir erwähnte "Lücke" beruht aktuell noch darauf, dass die Zeiten für 2018 noch nicht an die DRV gemeldet wurden, das ist aber normal (sollte die DRV also auch wissen, dass da noch was kommen wird).

Soweit mal für jetzt, wenn du natürlich den Umzug noch nicht mitgeteilt hattest (neue Anschrift angegeben DIREKT bei der DRV ???), dann sind solche "Irritationen" nicht ganz ungewöhnlich ...
Da müsste man das eventuell noch mal passend überarbeiten ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

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Dein Ansatz ist ja schon ganz gut, mir ist da aber gerade noch was zu eingefallen ...
Du schreibst oben, dass du umgezogen bist über eine größere Entfernung, hast du die DRV darüber auch schriftlich / nachweislich informiert ???
Das war so, ich habe im Mai geheiratet und wir waren gezwungen einen gemeinsamen Hauptwohnsitz zu haben. Da ich vorhatte nach der Umschulung hier her zu ziehen (wo meine Frau lebt), habe ich gleich meinen Hauptwohnsitz hier angemeldet und der alte wurde zum Nebenwohnsitz.

Als ich dann die Reha beantragt habe, kam plötzlich alles von der DRV zur neuen Adresse obwohl ich noch an der alten wohnhaft war. Das ging also automatisch. Zuständig sind immer noch die selben in München.

Mit einem "Zweizeiler" ist das nicht so ganz abgetan, hast du ja selber schon bemerkt aber viel mehr ist (aus meiner Sicht) aktuell auch nicht nötig, jedenfalls wenn deine "Ummeldung" auch bei der DRV ordnungsgemäß (und nachweislich) erfolgt ist.
OK.


Das ist schon ne Menge, so ein "Paket" kann ja nicht einfach irgendwo verschwinden ... zu deinem Text gibt es kaum noch was zu "meckern" oder zu ergänzen, das kannst du durchaus (schon fast) so verwenden.
Danke :peace:

Ich selber "bitte" nicht so gerne, ich "fordere" lieber ein was mir zusteht, aber sonst sieht das schon ganz gut aus.
Hast Recht...:wink:


Ihr Schreiben vom 27.09.2018 habe ich dankend erhalten, darin teilen Sie mir zu meinem Erstaunen mit, dass ein Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung von mir NICHT vorliegen soll ???
Der Antrag inkl. allen benötigten Unterlagen (umfasste immerhin rund 125 Seiten) wurde nachweislich per DHL Paket an Sie verschickt und ich habe den Zugangs-Beleg vorliegen.

Laut Sendungsverfolgung (Sendungsnummer ...) wurden diese Antragsunterlagen am 27.06.2018 um 11.35 Uhr zugestellt an ´´......``(Siehe Kopie Beleg!) und sind somit nachweislich in den Verantwortungsbereich der Rentenversicherung gelangt.

Bitte forschen Sie dringend nach, wo der Antrag sowie meine beigefügten vertraulichen Unterlagen geblieben sind !
Es handelt sich immerhin um umfangreiche, sehr sensible persönliche Daten, da wüsste ich schon gerne wo das abgeblieben, ist ehe ich Ihnen das erneut zusende (und mir dadurch erneut Kosten entstehen werden).
SUPER, Danke dir. Das übernehme ich gleich mal so. Ich sag doch, du hast was drauf ;-)


Das gefällt mir noch nicht so ganz, es geht ja eher um eine Aufklärung zum aktuellen Stand der Dinge, vielleicht fällt mir dazu später noch was ein.
Ok, fals ja dann schreib mir. Ich werde wohl morgen oder so den Brief abschicken um schnell für Klärung zu sorgen.


LG:peace:
 

Manfred_M

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So, das Schreiben ist nun per Einschreiben mit Übergabe raus. Bin gespannt was da zurück kommt. melde mich dann

:peace:
 

Manfred_M

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Nachdem ich gestern bei DHL den beleg der Zustellung angefordert habe, habe ich heute eine Antwort bekommen in der steht:

Dass mein Paket nicht zugestellt wurde und ich einen Nachforschungsantrag stellen soll.

Das kann nicht sein, denn ich habe ja die Sendungsverfolgung hier und da steht definitiv:

zugestellt an andere anwesende Person (Streicher)


Das kann doch nicht sein ey.......:doh:
 

Manfred_M

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Es hat sich keiner auf mein Schreiben vom 08.10. gemeldet! Hier wird wohl darauf gewartet dass die Frist abläuft und mein Antrag abgelehnt wird (weil er ja nicht in Formblatt vorliegt)!

Also schreibe ich jetzt nochmal eine Email, und das selbe auch per Fax an die liebe Sachbearbeiterin!




Sehr geehrte Frau ...,



es geht um Ihr Schreiben vom 27.09.2018. Ich verweise hiermit auf mein Antwortschreiben vom 08.10.2018, und bitte dringend um Rückmeldung diesbezüglich.



Sie haben mein Schreiben am 10.10.2018 erhalten, der Auslieferungsbeleg liegt vor.



Im Anhang finden Sie nochmal mein Schreiben vom 08.10.2018.



Des weiteren hänge ich Ihnen auch noch den Auslieferungsbeleg der DHL mit an, der bestätigt dass mein EMR-Antrag am 27.06.2018 11.35 Uhr bei Ihnen eingegangen ist.




Ich bitte Sie hiermit nochmals, mir mein Schreiben schnellstmöglich zu beantworten und für Klarheit zu sorgen wo meine vertraulichen Unterlagen geblieben sind.



Andernfalls sehe ich mich gezwungen mich an den Bundes-Datenschutzbeauftragten zu wenden, da ein solcher Umgang mit persönlichen Daten nicht akzeptabel ist!





Mit freundlichen Grüßen






Was denkt ihr wann sollte ich den komplett neuen Antrag absenden, um kein Risiko einzugehen wegen dieser 4 Wochen Frist? Er ist ja schon fertig, müsste nur zur Post
 

RobbiRob

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Dir ist klar, dass wir heute den 17.10. haben und ein Wochenende dazwischen lag?

Und zumindest bei mir wurde teilweise von der DRV Postcon als Briefdienstleister genutzt......

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit der Antragstellung in einer Beratungsstelle der DRV gemacht.
Mit komplett vorbereiteten und ausgefüllten Unterlagen ging das sehr fix.
 

Manfred_M

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Dir ist klar, dass wir heute den 17.10. haben und ein Wochenende dazwischen lag?
Ja. Und dir ist auch klar dass hier betrogen wird da mein Antrag definitiv zugestellt wurde. Und dir ist schon klar dass ich 4 Wochen Frist ab dem 29.09.2018 habe dass ich den Antrag neu einsende da dieser sonst als abgelehnt bewertet wird.

Und wenn da einmal drin steht dass ein Antrag abgelehnt wurde, dann Mahlzeit.
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

also mir scheint das ganze hier doch etwas merkwürdig.

Da schreibst du zuvor, daß du ja einen Zustellbeleg der Antragsunterlagen seitens DHL hast und nun bekommst du auf eine Anfrage bei genau der DHL mitgeteilt, das die Sendung offensichtlich doch nicht zugestellt wurde.

Da würde ich dann schleunigst eine Klärung seitens der DHL fordern, insbesondere hinsichtlich der Widersprüchlichkeit.

Ich hab bisher immer alles wichtige - auch meinen damaligen EMR-Antrag - per Einschreiben als Maxibrief versendet und meinen späteren Widerspruch dann sogar mit Einschreiben und Rückschein - die kamen laut Sendungsverfolgung auch immer an.

Selbst meine jetzige Klageschrift im Verfahren gegen die DRV (immerhin weit über 100 Seiten weil 3-fach) gingen als Maxibrief per Einschreiben an SG und kamen da pünktlich an (Sendungsverfolgung).

Da jetzt wohl alles viel Zeit in Anspruch nehmen kann, wäre es vielleicht ratsamer, das ganze als Kopie nochmals zu verschicken, bevor dir wirklich Nachteile entstehen könnten, auch wenn du diese dann später als Unverschuldet nachweisen könntest.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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also mir scheint das ganze hier doch etwas merkwürdig.
Ja das ist es , voll...

Da schreibst du zuvor, daß du ja einen Zustellbeleg der Antragsunterlagen seitens DHL hast und nun bekommst du auf eine Anfrage bei genau der DHL mitgeteilt, das die Sendung offensichtlich doch nicht zugestellt wurde.

Nein, ich habe den Übergabebeleg mittlerweile von der Person die das definitiv angenommen hat.


Da jetzt wohl alles viel Zeit in Anspruch nehmen kann, wäre es vielleicht ratsamer, das ganze als Kopie nochmals zu verschicken, bevor dir wirklich Nachteile entstehen könnten, auch wenn du diese dann später als Unverschuldet nachweisen könntest.
Habe nochmals um Klärung gebeten, wo mein Antrag ist da ich den Beleg habe. Sicherheitshalber habe ich gestern den kompletten Antrag inkl. allen Unterlagen nochmal hin geschickt um Nachteile zu vermeiden! Das wurde heute auch zugestellt, wieder an die selbe Person. Ich habe dann eine Email und noch als Fax ein Schreiben an die Dame gesendet dass der 2. Antrag nun da ist und ich dafür eine schriftliche Bestätigung möchte.


Grüße
 

Katzenstube

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Ich kann sagen dass mir dies:

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit der Antragstellung in einer Beratungsstelle der DRV gemacht.
Mit komplett vorbereiteten und ausgefüllten Unterlagen ging das sehr fix.

Mir gestern zum Abschluss meiner Arbeitserprobung durch die zugehörige GRV Fachangestellte empfohlen wurde. Mir wurde gesagt ich solle direkt zur Beratung der Rentenversicherung Gehen dort würde dann auch mein Antrag direkt von den Fachleuten ausgefüllt werden weil dieser nicht einfach ist. Auch würde mir gegenüber erwähnt, dass ein solcher Antrag vom VdK ausgefüllt werden könne.

Auch ich muss nun dieses Thema brand frisch Angriff nehmen.

Gruß
Katzenstube
[>Posted via Mobile Device<]
 

Manfred_M

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So, es gibt Neuigkeiten. Jetzt wo ich den neuen Antrag hingeschickt habe und nochmal per Email Druck gemacht habe kam heute per Post ein Brief, den ich nicht ganz verstehe....


Sehr geehrter Herr,

bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom... teilen wir Ihnen mit, dass der Rentenantrag und sämtliche Anlagen (145 Seiten) versehentlich aufgrund des im Antrag angegebenen Kennzeichens ... (Kennzeichen der Abteilung Rehabilitation) im Zuge des Rehabilitationsverfahren digitalisiert wurden.

Wir entschuldigen uns vielmals für Ihre Unannehmlichkeiten! Unser Schreiben vom ... ist damit gegenstandslos!

Hiermit bestätigen wir Ihnen den Eingang Ihres Rentenantrages bei der DRV am 27.06.2018.

Zwischenzeitlich wurden sämtliche Unterlagen aufbereitet und das ärztliche Verfahren für den Rentenvorgang eingeleitet
.


Ich verstehe das nicht, er ist angekommen und wurde digitalisiert? Warum haben Sie ihn nicht gefunden BEVOR ich mit Bundes - Datenschutzbeauftragten gedroht habe???

Man man man
 

Doppeloma

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Hallo Christakoo,

Ich verstehe das nicht, er ist angekommen und wurde digitalisiert? Warum haben Sie ihn nicht gefunden BEVOR ich mit Bundes - Datenschutzbeauftragten gedroht habe???
Weil sie NICHT danach gesucht haben in der Hoffnung du gibst dein "Rentenbegehren" dann gleich wieder auf ??? :idea:

War meine Überlegung doch gar nicht so falsch, dass die alles ein wenig durcheinander geworfen hatten, ihre eigenen Arbeits-Abläufe sollten die aber schon kennen.
So wäre es wohl angebracht in den anderen Abteilungen mal nachzufragen, ehe man "verwunderte" Briefe an den Antragsteller schreibt, dass gar kein Antrag vorliegen soll.

Ich glaube du hast noch lange nicht verstanden wie "Bürokratie" inzwischen läuft und sei es nur um den Antragsteller immer wieder hinhalten zu können und fast "in der Wahnsinn" zu treiben damit ... :doh:

Dann lassen wir uns mal überraschen was als Nächstes kommt ... von mir hätten die so schnell aber auch keinen neuen Antrag bekommen. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

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von mir hätten die so schnell aber auch keinen neuen Antrag bekommen. :icon_evil:

Von mir eigentlich auch nicht, ABER ich habe das in eigenem Interesse gemacht wegen der Frist! Stell dir vor die wäre abgelaufen, und dann wäre der Antrag abgelehnt worden wie im Brief stand.

Habe jetzt aber wieder ein Fax geschrieben dass ich den 2. Antrag vollständig zurück haben will.

Ich vermute nämlich dass das gelogen ist mit dem 1. Antrag, denn der 2. ist ja nun angekommen und da können wir dem Kunden ja einfach sagen dass der 1. aufgetaucht ist damit er Ruhe gibt zwecks Datenschutz usw ;-)

LG
 

saurbier

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Hallo Christakoo,

Habe jetzt aber wieder ein Fax geschrieben dass ich den 2. Antrag vollständig zurück haben will.
Und was soll dir das jetzt bringen.

Oh mein Gott, warum müßt ihr immer soviel Aufstand zusätzlich zum ganzen Ärger machen.

Laß es doch einfach gut sein und hoffe das die DRV jetzt endlich in die Pötte kommt.

Mit solchen extra nebenschauplätzen verärgert man nur die SB.

Ich vermute nämlich dass das gelogen ist mit dem 1. Antrag, denn der 2. ist ja nun angekommen und da können wir dem Kunden ja einfach sagen dass der 1. aufgetaucht ist damit er Ruhe gibt zwecks Datenschutz usw ;-)
Hast du in deine Glasskugel geschaut, Vermutungen sind Schall und Rauch - es zählen nur harte Fakten und Beweise.

Im übrigen mit dem Datenschutz hält es selbst so mancher SG-Richter nicht so genau, ja mitunter interessiert die ein solcher Hinweis nicht mal, ganz abgesehen von der DRV.

Vergiß bitte nicht, du mußt denen erst mal etwas dementsprechendes Nachweisen. Wie willst du das denn machen mit deiner Vermutung.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

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So ich habe meine Unterlagen komplett zurück bekommen. Also den 2. Antrag.

Im Brief stand:

zu unserer Entlastung senden wir Ihnen hiermit Ihre nochmaligen zur Verfügung gestellten Unterlagen mit Dank zurück.
 

Manfred_M

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Hallo,

es gibt was neues. Ich hatte ja im Dezember 2015 einen unverschuldeten Unfall und war danach 6 Wochen krank.

Diesen habe ich natürlich im EMR Antrag angegeben, da gefragt wird nach solchen Sachen.

Nun habe ich heute von meinem Anwalt einen Brief bekommen, weil die DRV ihn diesbezüglich folgendes geschrieben hat:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

nach unseren Unterlagen vertreten Sie Herrn ... in dem oben genannten Schadenfall.

Wir bitten Sie, uns mitzuteilen, ob Sie Schadensersatzansprüche geltend gemacht haben, ggf. gegen wen und mit welcher Haftungsquote abgerechnet wurde.

Von besonderer Bedeutung ist dabei die Frage, in welcher Höhe Sie einen Verdienstschaden durchsetzen konnten bzw. noch fordern, da wir im Interesse Ihres Mandanten den Beitragsschaden mindestens entsprechend abrechnen möchten. Für Ihre Bemühungen besten Dank."



Und die Antwort meines Anwalts:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

Schadenersatzansprüche konnten gegen die ...Versicherung für unseren Mandanten mit einer Haftungsquote zu 100% durchgesetzt werden.

Ein Verdienstschaden wurde nicht geltend gemacht, da die Krankmeldung den Entgeltfortzahlungszeitraum des Arbeitgebers nicht überdauerte.

Nach Mitteilung der Versicherung wurden aber die Lohnfortzahlungskosten gegenüber dem Arbeitgeber unseres Mandanten zum Ausgleich gebracht.

Wir empfehlen Ihnen beim Arbeitgeber nachzufragen."



Was denkt ihr hat das zu bedeuten?

LG
 

Manfred_M

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Hallo Leute, ich werde nun wie mir in meinem anderen Thema geraten wurde meinen RA tätig werden lassen in der EMR Sache.

Ich habe hier mal einen Verlauf geschrieben was bisher geschah.

Freue mich mit euch darüber zu schreiben :)



Verlauf EMR-Antrag von Juni 2018


26.06.2018:

Antrag auf Erwerbsminderung gestellt (125 Seiten!)

DRV Bayern Süd

DHL Zustellnachweis



21.09.2018:

Ich habe zusätzliche Unterlagen für EMR an die DRV geschickt (Zustellnachweis vorhanden)

24.09.2018:

Ich habe zusätzliche Unterlagen für EMR an die DRV geschickt (Zustellnachweis vorhanden)

26.09.2018:

Ich habe um Bestätigung gebeten, dass alle meine Unterlagen erhalten wurden bei der DRV



27.09.2018:

Schreiben von der DRV:

Mitteilung, dass kein Antrag auf Erwerbsminderung vorliegt von mir! Frist von 4 Wochen bekommen um einen Formblattantrag nachzureichen sonst wird der angeblich „formlose Antrag“ abgelehnt!

- Anlage mit Lückenhinweisen und ungeklärten Zeiten des Versicherungsverlaufs die ich ausfüllen soll



02.10.2018:

Schreiben von der DRV:

Mitteilung, dass kein Antrag auf Erwerbsminderung vorliegt!



08.10.2018:

Antwort meinerseits auf das Schreiben vom 27.09.2018



17.10.2018:

Ich habe per Fax an die Sachbearbeiterin um Stellungnahme gebeten wo meine Unterlagen geblieben sind! Auslieferungsbeleg mit dran gehängt sowie mein Schreiben vom 08.10.2018. Habe die Kontaktierung des Bundes-Datenschutzbeauftragten angedroht.




17.10.2018:

Schreiben von der DRV:

Der 1. Antrag sei plötzlich doch noch aufgetaucht, und Sie entschuldigen sich.



18.10.2018:

Ich habe einen 2. Antrag auf Erwerbsminderung geschickt (wieder 125 Seiten!)

DRV Bayern Süd

DHL Zustellnachweis



19.10.2018:

Ich habe per Fax der Sachbearbeiterin mitgeteilt, dass ich Ihr den Antrag zum 2. mal komplett zugeschickt habe (125 Seiten!).



21.10.2018:

Ich habe der Sachbearbeiterin per Fax mitgeteilt, dass ich erst jetzt Ihr Schreiben erhalten habe indem Sie mir schreibt, dass der 1. Antrag doch aufgetaucht ist, ich Ihr aber zwischenzeitlich den Antrag neu zugeschickt habe.



24.10.2018:

Schreiben von der DRV:

Zu Ihrer Entlastung senden Sie mir den 2. von mir zugeschickten Antrag komplett zurück.
 
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Hallo Manfred_M,

nun was bitte sollen wir dir denn dabei jetzt helfen, wenn die DRV in ihrer Bearbeitung nicht voran macht.

Wir haben dir doch bereits im anderen Thread vor langer Zeit mal angeraten einen Anwalt zur Hilfe zu nehmen, der dort etwas Druck macht, nichts desto trotz kannst auch du selber eine Untätigkeitklage gem. § 88 Abs. 1 SGG beim zuständigen Sozialgericht einreichen, ganz wie du willst.

Ich persönlich würde es heute allerdings von einem Anwalt machen lassen, denn da regieren die Herrschaften etwas vorsichtiger - schreiben keinen blödsinn als hinhalte Taktik.

Ich frag mich allerdings auch, für was du 125 Seiten als Antrag verschickt hast, denn mein damaliger Rentenantrag umfasste lediglich 32 Seiten (R0100/R0210/R0211/R0215).

Nun gut wenn da noch aktuelle Arztberichte beigefügt werden schön und gut, aber wenn man kurz zuvor aus einer Reha kommt, satte 125 Seiten?

Wenn die DRV nach allen wirren, jetzt offenbar erst im Oktober den Antrag auf den Tisch zu liegen bekommen hat, dann sind 3 Monate eben nicht besonders lange, bei mir dauerte es von Antragstellung bis zum endgültigen Bescheid immerhin auch gut 5 Monate. Behörden arbeiten nun mal gemächlicher, vor allem wenn es ums Zahlen geht, daß solltest du doch inzwischen gemerkt haben (KK-Fall). Das die Herrschaften den Ursprünglichen Antrag aus Juni 2018 offenbar verschlampt haben, nun gut man könnte dies jetzt als Antragsdatum betrachten, aber ob da die Richter mitspielen - ich weiß nicht, denn selbst damit wärst du ja lediglich gerade mal an der 6 Monatsfrist dran.

Letzten Endes solltest du nicht vergessen, sie haben lt. Gesetz immerhin 6 Monate Zeit für eine Entscheidung, erst dann kann man rechtlich was dagegen unternehmen, denn für einen Eilrechtsschutzbedüfnis dürften hier wohl kaum rechtliche Gründe vorhanden sein.


Grüße saurbier
 
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