• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als Behinderter

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Update:

Nachdem ich nun die AU Bescheinigung zur AOK gebracht habe habe ich nachfolgenden Brief erhalten. Die probieren es wieder, das gibt es doch nicht! Ich habe doch erst vor kurzem diesen Widerspruch gemacht. Was wollen die mir denn helfen wenn die 4 Wochen Reha nicht mal geholfen haben ???



Sehr geehrter Herr…,

niemand ist gern lange krank. Auch Ihr Wunsch und Ziel ist es bestimmt, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

Für Ihre finanzielle Sicherheit ist durch Ihr Krankengeld gesorgt. Als Ihr persönlicher AOK-Ansprechpartner kann ich darüber hinaus viel für Sie und Ihre Gesundheit tun: zeitnahe Termine bei Fachärzten vermitteln, Reha-Maßnahmen organisieren oder sie stufenweise Wiedereingliederung begleiten.
Lassen Sie uns persönlich besprechen, wie ich Sie in Ihrer Situation am besten unterstützen kann. Gerne lade ich Sie am ….. zu mir in die AOK ein.

Überlegen Sie auch, was Ihnen zur Zeit besonders auf der Seele liegt und welche Fragen Sie eventuell haben.
Alles bleibt natürlich unter uns: Was wir besprechen, ist absolut vertraulich, Ob Sie meine Einladung annehmen, steht Ihnen frei. Mein Rat an Sie ist jedoch: Nutzen Sie die Chance, die wir Ihnen als Ihre AOK vor Ort bieten. Wir tun alles, damit Sie die bestmögliche Behandlung und Unterstützung bekommen. Sie können den vorgeschlagenen Termin nicht wahrnehmen? Rufen Sie mich einfach unter der Telefonnummer…. Zurück und wir vereinbaren eine andere Zeit.

Bis wir uns sehen, wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
 

RobbiRob

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Januar 2017
Beiträge
2.136
Bewertungen
1.454
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Nein, danke.

Das wäre meine Antwort zu so einem verschwurbelten Text, der auf §44 Absatz 4 SGB V abzielt.

https://dejure.org/gesetze/SGB_V/44.html

Netter Versuch würde ich denen sagen, da Du ja Deine vorher erteilte Einwilligung bereits widerrufen hast.
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ja das denke ich auch aber das kann ich ihm ja so nicht schreiben .
 

RobbiRob

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
4 Januar 2017
Beiträge
2.136
Bewertungen
1.454
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

„Nein danke, ich werde aktuell durch meine Ärzte gut versorgt.
Deshalb benötige ich zur Zeit keine weitere Hilfe von Seiten der Krankenkasse.

Sollte sich das ändern, werde ich auf ihr Angebot zurückkommen.“

„Mit freundlichen Grüßen
Christakoo“
 

Doppeloma

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.065
Bewertungen
12.644
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Für Ihre finanzielle Sicherheit ist durch Ihr Krankengeld gesorgt.
Das ist doch prima, dann soll es auch einfach so bleiben ... :peace:

Als Ihr persönlicher AOK-Ansprechpartner kann ich darüber hinaus viel für Sie und Ihre Gesundheit tun: zeitnahe Termine bei Fachärzten vermitteln, Reha-Maßnahmen organisieren oder sie stufenweise Wiedereingliederung begleiten.
:icon_laber:

Für deine Behandlungen und somit für deine Gesundheit KÖNNEN NUR deine behandelnden Ärzte was tun, welche Reha-Maßnahmen will er denn organisieren, wenn du gerade eine Reha ohne echten Erfolg für deine Genesung absolviert hast ???

Eine Wiedereingliederung wird es wohl auch nicht geben KÖNNEN an einem Arbeitsplatz den du gesundheitlich überhaupt NICHT mehr ausüben KANNST ... :icon_evil:

Lassen Sie uns persönlich besprechen, wie ich Sie in Ihrer Situation am besten unterstützen kann. Gerne lade ich Sie am ….. zu mir in die AOK ein.
Wozu, das ist verschwendete Lebenszeit, die können GAR NICHTS für dich tun, außer weiter für deine finanzielle Sicherheit das Krankengeld zu zahlen und die Kosten für deine laufenden Behandlungen / Medikamente/ Therapien zu übernehmen ohne darum erst irgendein Theater zu veranstalten. :doh:

Überlegen Sie auch, was Ihnen zur Zeit besonders auf der Seele liegt und welche Fragen Sie eventuell haben.
Das "überlegst" du sicher schon ständig und deine drängenden Fragen dazu KANN dir auch die KK NICHT beantworten ... :icon_evil:

Alles bleibt natürlich unter uns: Was wir besprechen, ist absolut vertraulich, Ob Sie meine Einladung annehmen, steht Ihnen frei.
Logisch steht es dir frei, ob du dieser Einladung folgen möchtest oder nicht, wenn "alles vertraulich unter euch bleibt" kannst du es auch gleich für dich behalten ... das hilft dir ja dann auch nicht wirklich weiter ... Motto "Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben" ... :doh:

Sie können den vorgeschlagenen Termin nicht wahrnehmen? Rufen Sie mich einfach unter der Telefonnummer…
Du könntest (vielleicht) schon aber du WILLST NICHT und dafür musst du auch NICHT anrufen, du hast um keinen solchen Termin "gebeten" ... :icon_evil:

Also brauchst du dich dazu auch nicht weiter äußern und anrufen brauchst du schon gar nicht ... du hast wohl inzwischen verboten, dass man dich anruft ... darum die "Bettelei" um deinen RR dazu ... :idea:

Es wird dir bestätigt, dass du weiter Krankengeld bekommen wirst = FERTIG, den Rest solltest du einfach vergessen ... abheften = erledigt ... es gibt keine Pflicht bei der KK zum "vertraulichen Kaffeeklatsch" zu erscheinen ... :icon_evil:

Man äußert sich zu solchen Sachen nur schriftlich wenn man gesetzlich dazu verpflichtet sein könnte ... bist du aber nicht also brauchst du auch nicht überlegen, wie du denen das nun erklären sollst ... :icon_evil:

Vermutlich würde das auch wieder nur darauf hinauslaufen, dass man dich "weichklopft" endlich was zu unterschreiben, dass die KK den Reha-Bericht bekommen wird, weil man dir ja dann viel besser "helfen" kann angeblich ...

Komisch wenn man KEIN Krankengeld (mehr) bekommt ist es denen doch auch nicht möglich Facharzt-Termine zu beschleunigen, obwohl die KK das ja inzwischen ganz allgemein durchaus tun sollen ... aber NUR dann wenn man selber auch einen Facharzt aufsuchen möchte / muss.

Aber nicht weil ein KK-SB das so "im Vertrauen" für angebracht halten möchte, ohne überhaupt genug medizinische Kenntnisse zu haben, das beurteilen zu dürfen.

Dir zu schreiben kannst du der KK natürlich nicht verbieten aber du musst trotzdem nicht gleich "springen wenn die pfeifen" ... KEINE Rechtsgrundlagen (nach SGB V) = KEINE gesetzliche Pflicht und damit solltest du das als erledigt betrachten.

Meinem Vorschreiber kann ich mich da nicht anschließen, von mir gibt es KEINE Antworten auf freiwillige aber unerwünschte Einladungen ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ok, danke euch für die Hilfe. Ich werde es mir überlegen ob ich das so schreibe und absage oder einfach ignoriere.

Wobei ich sagen muss das Hydrojet, die Massagen und KG haben mir bei der Reha sehr geholfen und ich könnte das dort weiter machen ABER nur mit Rezept. Also sollte mein Arzt da rumtun und kein Rezept ausstellen dann könnte das doch hilfreich sein oder?

Vielleicht schreibe ich eine Absage und schreibe dazu dass wenn er mir helfen will er mir doch eine Bestätigung für meinen Arzt schreibt dass dieser mir diese Therapien verordnet obwohl sein Budget verbraucht ist.

LG
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre Einladung, aber ich werde aktuell durch meine Ärzte gut versorgt.
Deshalb benötige ich zur Zeit keine weitere Hilfe von Seiten der Krankenkasse.

Sollte sich das ändern, werde ich auf Ihr Angebot zurückkommen.

P.S. Wenn Sie, wie in Ihrem Schreiben angegeben, etwas für mich und meine Gesundheit tun können, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie mir ein Bestätigungsschreiben zukommen lassen, in dem Sie meinem Arzt genehmigen, dass dieser mir trotz Ausschöpfung des Budgets weitere Rezepte zur Massage und Krankengymnastik ausstellt. Denn das war so ziemlich das einzige das mir während der Reha immerhin ein wenig geholfen hat.
Das würde vielleicht etwas zu meiner Genesung beitragen.

Mit freundlichen Grüßen
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Das ist doch prima, dann soll es auch einfach so bleiben ...

WICHTIG! Hallo Doppeloma und restliche Gemeinde, es ist so weit. Der Herr hat auf meine Absage reagiert - siehe Text:


Sehr geehrter Herr

Für die weitere Bearbeitung benötigt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung den Rehabilitationsentlassungsbericht.

Bitte senden Sie uns die beiliegende Einwilligung unterschrieben wieder bis spätestens 20.06.18 zurück. Vielen Dank im Voraus.
Krankengymnastikanwendungen bzw. Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.

Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach an.
Mit freundlichen Grüßen

Ihre
AOK

Beiliegende Einwilligung:
Einwilligung in die Übermittlung von Daten an den MDK Bayern; Entbindung von der Schweigepflicht.

Übermittlung an den MDK Bayern
Ich willige ein, dass die oben genannten Daten im verschlossenen Umschlag ggf. mit weiteren Informationen an den MDK Bayern gesandt werden. Dies erfolgt nur, soweit dies zum Zweck der Sicherung des Behandlungserfolgs, insbesondere zur Einleitung von Maßnahmen der Leistungsträger für die Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit erforderlich ist. Ich entbinde die oben genannte Stellen ( Rehaeinrichtung, dt. Rentenversicherung) insofern von ihrer Schweigepflicht.
Ich weiß, dass ich der Übermittlung meiner Daten nicht zustimmen muss bzw. diese Schweigepflichtenentbindungs-und Einwilligungserklärung jederzeit schriftlich widerrufen kann. Wird diese Erklärung nicht erteilt oder widerrufen, kann dies jedoch zu Nachteilen bei der Leistungsgewährung führen.

Datenschutzhinweis:
Die Daten werden zur Erfüllung unserer Aufgaben nach § 284 Abs. 1 Satz 1 Br.7 i.V. m. §44 SGB V zum Zwecke einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst verarbeitet. Ihre Auskunftsbefugnis ergibt sich aus § 100 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB X.

WAS kann/soll ich jetzt machen ?
 

Doppeloma

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.065
Bewertungen
12.644
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Für die weitere Bearbeitung benötigt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung den Rehabilitationsentlassungsbericht.
Dann soll der MDK dich BITTE auch persönlich dazu anschreiben und dir begründen welche Informationen darin sein könnten, die Auskunft zu deinem aktuellen Gesundheitszustand geben werden.

Denn NUR der kann maßgeblich dafür sein, ob du weiter AU bist und Krankengeld bekommen musst oder nicht ...

Man darf dir auch gerne einen Untersuchungstermin beim MDK vereinbaren, dann wirst du erforderliche medizinische Unterlagen gerne mitnehmen zum Arzt, welche das sein werden bleibt immer noch DEINE Entscheidung.

Eine Schweigepflicht-Entbindung gleichzeitig für die Reha-Klinik UND die DRV entbehrt jeder Logik, denn die DRV kann überhaupt keine medizinischen Auskünfte zu deiner Person geben.

Finde leider gerade das Schreiben vom Datenschützer dazu hier nicht, der klare Aussagen gemacht hat, dass die KK überhaupt KEINEN Anspruch auf diesen Bericht erheben kann, selbst mit deiner Einwilligung steht ihr das NICHT zu, sondern höchstens direkt dem MDK aber auch nur wenn du das willst.

Dafür brauchen BEIDE (KK/ MDK) aber keinen "Freibrief" von dir für Anfragen die völlig unkonkret sind ... den Reha-Bericht darf die Klinik inzwischen auch nur noch herausgeben wenn DU das (der Klinik) erlaubt hast ... :idea:

insbesondere zur Einleitung von Maßnahmen der Leistungsträger für die Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit erforderlich ist. Ich entbinde die oben genannte Stellen ( Rehaeinrichtung, dt. Rentenversicherung) insofern von ihrer Schweigepflicht.
Welche konkreten "Zweifel" gibt es denn aktuell an deiner AU und wie können die durch Rückfragen an die Reha-Klinik oder die DRV geklärt werden ???
Was heißt "insofern" in diesem Zusammenhang, die können das doch aktuell gar nicht beurteilen ???

Ich willige ein, dass die oben genannten Daten im verschlossenen Umschlag ggf. mit weiteren Informationen an den MDK Bayern gesandt werden.
Und WER konkret füllt und verschließt diesen Umschlag (du hast den ja offenbar NICHT mitgeliefert bekommen ???) und welche "weiteren Informationen" werden da noch (ohne deine Kenntnis und Zustimmung ?) beigefügt ???

Ihre Auskunftsbefugnis ergibt sich aus § 100 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB X.
Um wessen "Auskunftsbefugnis" geht es denn überhaupt in diesem § 100 SGB X ???

https://www.buzer.de/gesetz/3086/a43383.htm

Hier gibt es auch noch interessante Einzelheiten dazu ...

http://www.kvmv.info/aerzte/15/40/Krankenkassenanfragen/Kein_genereller_Auskunftanspruch_der_Krankenkassen.html

... im § 284 SGB V geht es nur um "allgemeine persönliche Daten" und nicht um Reha-Berichte oder sonstige medizinische Unterlagen ...

Im § 44 SGB V geht es einfach NUR um den (allgemeinen) Anspruch auf Krankengeld ...

Man möchte im Reha-Bericht gerne was finden (können) um dein Krankengeld einzustellen, dabei musst du der KK nicht noch freiwillig helfen wollen ... :icon_evil:

Wird diese Erklärung nicht erteilt oder widerrufen, kann dies jedoch zu Nachteilen bei der Leistungsgewährung führen.
Das könnte man auch "Erpressung" nennen, es ist zwar freiwillig aber wenn du nicht WILLST kann das Konsequenzen haben.

In einer RFB müssen aber auch die genauen "Nachteile" genannt werden, die sich daraus dann ergeben werden ... es bleibt dahin gestellt ob wir schon alle "ahnen" was damit wohl gemeint sein wird = "drohende Einstellung" des Krankengeldes, wenn du nicht "freiwillig gehorchen" willst ...

Schon ganz schön frech, sogar den Widerruf gleich für "unzulässig" erklären zu wollen ... :doh:

Für die Klärung ob du weiter AU bist helfen diese "Erlaubnisse" für Reha-Klinik und DRV aber NICHT weiter.
Der MDK hat dich persönlich zu untersuchen und deinen aktuellen Zustand festzustellen, auch ohne irgendwelche Unterschriften auf irgendwelche "Erlaubnisse", die (rechtlich gesehen) freiwillig sind und dann doch wieder nicht (nach Ansicht deiner KK).

Da wären doch wohl Anfragen / medizinische Unterlagen deiner behandelnden Ärzte sehr viel sinnvoller ... aber auch NUR DIREKT zum MDK und NICHT an die KK ...
Man gibt nicht auf, trotz AU-Entlassung aus der Reha, wie es leider zu erwarten war ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ok, vielen Dank für die zahlreichen Infos.
Aber leider weiß ich nicht wie ich nun vorgehen soll bzw. was ich in dem Schreiben schreiben soll.
Schließlich muss ich ja ein Schreiben aufsetzen, um denen zu antworten, ich kann dies ja nicht einfach ignorieren.

LG
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Dann soll der MDK dich BITTE auch persönlich dazu anschreiben und dir begründen welche Informationen darin sein könnten, die Auskunft zu deinem aktuellen Gesundheitszustand geben werden.

Kann ich das so abschicken oder dem noch etwas hinzufügen?

Sehr geehrter Herr ...,

bezüglich Ihrem Schreiben vom 12.06.2018 muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich diese „Erlaubnis“ nicht unterschreiben werde.

Welche konkreten "Zweifel" gibt es denn aktuell an meiner Arbeitsunfähigkeit und wie können die durch Rückfragen an die Reha-Klinik oder die DRV geklärt werden?

Dann soll der MDK mich bitte auch persönlich dazu anschreiben und mir begründen welche Informationen darin sein könnten, die Auskunft zu meinem aktuellen Gesundheitszustand geben werden. Gerne können wir auch einen Untersuchungstermin beim MDK vereinbaren, dann werde ich erforderliche medizinische Unterlagen gerne mitnehmen zum Arzt, welche das sein werden bleibt aber immer noch meine Entscheidung.

Nachdem ich mich erkundigt habe, weiß ich, dass die Krankenkasse keinen Anspruch auf meinen Reha-Bericht erheben kann.

Um wessen "Auskunftsbefugnis" geht es denn überhaupt in diesem § 100 SGB X?

Im § 284 SGB V geht es nur um "allgemeine persönliche Daten" und nicht um Reha-Berichte oder sonstige medizinische Unterlagen.

Im § 44 SGB V geht es nur um den (allgemeinen) Anspruch auf Krankengeld.

In einer Rechtsfolgenbelehrung müssen auch die genauen "Nachteile" genannt werden, die sich daraus dann ergeben werden.

Rechtlich gesehen sind diese Einwilligungen/Erklärungen freiwillig, aber selbst der Widerruf wird in Ihrem Schreiben für „unzulässig“ erklärt.

Mit freundlichen Grüßen
 
Zuletzt bearbeitet:

Doppeloma

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.065
Bewertungen
12.644
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

hast du denn nun diesen ominösen "Umschlag" auch erhalten, wo die Unterlagen dann direkt (angeblich ungeöffnet) von der KK zum MDK geleitet werden sollen ???

Ich würde das etwas anders schreiben, es würde mir auch NICHT "leid tun", dass der Herr X seine Wünsche nicht erfüllt bekommt ... und die genannten §§ brauchst du der KK nicht erklären, die kennen die dort selber ganz gut.

Die hoffen nur, dass du vor "Ehrfurcht" im Boden versinkst wenn sie dir einige §§ "um die Ohren schlagen", egal ob der Inhalt zur Forderung passt oder nicht.

Hier mal meine abgeänderte Version ...



Sehr geehrter Herr ...,

bezüglich Ihrem Schreiben vom 12.06.2018 teile ich Ihnen mit, dass ich diese „Erlaubnis“ zur Verwendung bei der Krankenkasse NICHT unterschreiben werde.

Auch Wiederholungen und Androhungen von Konsequenzen werden das nicht ändern, es wurde bereits mehrfach vom Bundesdatenschutz bestätigt, dass diese Forderung der Krankenkassen unrechtmäßig und zu unterlassen ist.

Meiner Kenntnis nach gibt es dazu auch schon diverse Anweisungen an die Krankenkassen vom Bundesversicherungsamt, die Ihnen ja auch bekannt sein sollten.

Welche konkreten "Zweifel" gibt es denn aktuell an meiner Arbeitsunfähigkeit und wie können die durch Rückfragen an die Reha-Klinik oder die DRV geklärt werden?

Dann soll der MDK mich bitte auch persönlich dazu anschreiben und mir begründen welche Informationen im Reha-Bericht sein könnten, die Auskunft zu meinem aktuellen Gesundheitszustand und Befinden geben werden, denn mehr dürfte dort ja kaum von Interesse sein, um die weitere Berechtigung meiner AU zu klären.

Gerne können SIE auch einen Untersuchungstermin beim MDK veranlassen, zu dem ich dann tatsächlich (mindestens) erforderliche medizinische Unterlagen von meinen behandelnden Ärzten mitnehmen werde.

Wenn sie eine Vorbereitung des MDK für eine solche Untersuchung für notwendig halten, dann fordere ich Sie hiermit auf mir die konkrete Anschrift des zuständigen MDK zukommen zu lassen, damit ich das DIREKT (ohne Umweg über die KK) dort hin schicken kann.

Dann sind angeblich "verschlossene Umschläge" zur Weiterleitung an den MDK mit zusätzlichen Inhalten, die ich nicht kenne und nicht vorher einsehen kann völlig überflüssig.

Die Krankenkasse hat keinen Rechtsanspruch auf medizinische Unterlagen von mir, das geht auch NICHT aus ihren aufgezählten Rechtsgrundlagen hervor, die haben damit gar nichts zu tun.

Dem MDK werde ich für eine notwendige Untersuchung die erforderlichen Unterlagen jederzeit und DIREKT zur Verfügung stellen, Schweigepflicht-Entbindungen und irgendwelche "Erlaubnisse" sind dafür nicht nötig.

Weder die Reha-Klinik noch die DRV könnten aktuell beurteilen ob ich noch krank bin oder nicht, das ist nur meinen Ärzten möglich.

Rechtlich gesehen sind diese Einwilligungen/Erklärungen generell freiwillig, aber selbst der Widerruf wird in Ihrem Schreiben bereits für „unzulässig“ erklärt.

Woher nehmen sie diese Unverfrorenheit, Gesetze so auszulegen, wie es Ihnen gerade passt ???

Solche Aktionen sind ganz sicher nicht geeignet meine Genesung voran zu bringen, eine Beschwerde beim Bundesversicherungsamt behalte ich mir vor.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Mitglied


So etwa würde ich das schreiben und die Beschwerde an das Bundesversicherungsamt solltest du auch machen wenn man dich weiter damit nervt.
Du bietest an dem MDK Unterlagen DIREKT zukommen zu lassen oder welche zu einem Untersuchungstermin mitzunehmen, mehr Mitwirkung musst du NICHT anbieten.

Das ist dein gutes Recht, du verweigerst ja nicht die Mitwirkung an der Klärung deiner AU aber die kann nicht über Reha-Bericht / Reha-Klinik oder gar die DRV geklärt werden ...

Ehe Krankengeld eingestellt werden darf (wegen angeblicher Genesung) ist eine persönliche "Begutachtung" durch den MDK Pflicht, auch wenn die Kassen das gerne mal per "Aktenlage" dort feststellen lassen.

Also sollte es ja KEIN besonderes Problem sein, wenn man dann erst Unterlagen mit zum MDK-Arzt nimmt ... den Auftrag zur Untersuchung muss die KK erteilen (beim MDK), deswegen habe ich das oben geändert.

Du selbst kannst eine solche Untersuchung nicht "einfordern" aber dann musst du auch bei der KK keine Krankenunterlagen einliefern zur "Weiterleitung" an den MDK ...
Das macht nur Sinn wenn du dort auch untersucht werden sollst ... und dann ist der DIREKTE Weg immer noch der Beste und sicherste.

Auf diese "Drohung" würde ich aktuell gar nicht weiter eingehen, aber unbedingt alle diese "netten Schreiben" aufheben, wer weiß wofür man die mal gut gebrauchen könnte.

Ich wäre (vermutlich) auf dieses unverschämte Schreiben gar nicht eingegangen, es gibt keine Rechtsgrundlagen für diese Forderungen, also kann es auch keine Frist geben darauf "reagieren" zu müssen ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ich wäre (vermutlich) auf dieses unverschämte Schreiben gar nicht eingegangen, es gibt keine Rechtsgrundlagen für diese Forderungen, also kann es auch keine Frist geben darauf "reagieren" zu müssen ...
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. ich habe es jetzt in deiner Version gemacht und gebe das heute noch ab. Bin gespannt was dabei raus kommt.
 

Doppeloma

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.065
Bewertungen
12.644
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

mir ist da gerade noch was in deinem letzten Schreiben aufgefallen, wo du den Termin mit abgesagt hast.

Du hattest ja Hoffnungen geäußert, dass man es wirklich ernst damit meinen könnte dich bei deiner Genesung, durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen ...

P.S. Wenn Sie, wie in Ihrem Schreiben angegeben, etwas für mich und meine Gesundheit tun können, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie mir ein Bestätigungsschreiben zukommen lassen, in dem Sie meinem Arzt genehmigen, dass dieser mir trotz Ausschöpfung des Budgets weitere Rezepte zur Massage und Krankengymnastik ausstellt.
Ist doch sehr auffällig, dass man sich dazu überhaupt NICHT äußert und nur intensiv auf dem Zugang zum Reha-Bericht beharrt ... :doh:

Hatte das vorher wohl übersehen aber daran kannst du doch schon erkennen, wie unwichtig deine Genesung der KK (dem Fall-Management) wirklich ist, leider bestätigt das auch wieder deine Gutgläubigkeit und Unkenntnis der internen KK-Organisation.

Denn das war so ziemlich das einzige das mir während der Reha immerhin ein wenig geholfen hat.
Das würde vielleicht etwas zu meiner Genesung beitragen.
Diese SB der KK haben doch überhaupt KEINEN Einfluss darauf, dass deine Ärzte dir was über Budget verordnen dürfen, ohne das selber rechtfertigen zu müssen. :icon_evil:

Wenn es "nur ein wenig geholfen hat", war das sicher nicht deutlich genug ausgedrückt, bitte doch deinen Arzt mal darum (besser einen Orthopäden / Schmerztherapeuten) eine Langzeit-Verordnung außerhalb des Regelfalles bei der KK durchzusetzen.

Das läuft dann außerhalb des Budgets, erfordert allerdings bestimmte Diagnosen und eine gute Begründung deines Arztes ...

https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/ambulante_leistungen/heilmittel/genehmigung_ausserhalb_des_regelfalls/genehmigung_ausserhalb_des_regelfalls.jsp

Viele Ärzte kennen sich damit entweder wirklich nicht aus oder haben schlicht keine Lust sich darum zu kümmern für ihre Patienten, weil es zunächst etwas zusätzliche Arbeit macht.

Männes Schmerztherapeutin war sehr dankbar für diesen Hinweis und hat das dann hartnäckig bei der KK durchgesetzt, er hat nun eine schriftliche Bewilligung (von der KK) "auf Lebenszeit" (für 2 Anwendungen die Woche) und braucht sich nur noch regelmäßig die Folge-Verordnungen beim Arzt ausstellen lassen. :peace:

Die KK-SB (Kundenbetreuer) und der MDK haben ansonsten KEINE Mittel und Möglichkeiten dir "was Gutes zu tun", wenn es deine Ärzte nicht mehr verordnen wollen weil ihr Budget "am Limit" ist ... dazu was zu entscheiden haben auch diese "Beratungs-Menschen" der KK gar keine Befugnisse. :icon_evil:

Bei deiner Genesung KÖNNEN dir NUR deine Ärzte helfen und kein Beratungsgespräch mit deinem "Fallmanager" der KK, der dich nur "aushorchen" und zur Unterschrift auf dieser Einwilligung überzeugen soll.

Die Verordnungen und sonstige medizinische Maßnahmen werden ganz wo anders bei den KK bearbeitet und wenn man das nicht bezahlen möchte (was der Arzt so aufschreibt) dann wird der MDK beauftragt, die "medizinischen Gründe" dafür zu liefern warum das nicht nötig ist oder wie es "billiger" auch geht.

Hatte gerade heute wieder Kontakt zu einer schwer kranken Bekannten, sie war kürzlich wieder in einer Spezial-Klinik und man hat ihr dort (und im Bericht) geraten dringend eine neurologische Reha zu machen, um wenigstens zeitweise eine Besserung ihres Zustandes erreichen zu können.

Es geht ihr seit Jahren sehr schlecht, es gibt viele Diagnosen aber echte Hilfe bisher nicht, um die EM-Rente musste sie mit 2 Anträgen jeweils bis zum Sozialgericht kämpfen.

Die hat sie nun "unbefristet", davon geht es ihr natürlich auch nicht besser ... spezielle (rezeptpflichtige) Medikamente muss sie selbst bezahlen, weil die KK das "nicht für nötig" hält ... andere verträgt sie aber nicht oder die sind wirkungslos bei ihrem Krankheitsbild.

Heute bekam sie nun die Ablehnung auf ihren Reha-Antrag, das sei ALLES auch ambulant möglich ... klar doch wenn man nach wenigen Schritten "aus den Latschen kippt" und seit langer Zeit deswegen alleine gar nicht mehr die Wohnung verlassen KANN. :icon_neutral:

Sie hat übrigens KEINEN besonderen / persönlichen "Fallmanager" bei ihrer KK, der sich um ihre Genesung sorgt, wozu denn auch, sie bekommt ja schon lange KEIN Krankengeld mehr ... da ist es damit nicht mehr so "eilig" ... :icon_evil:

Nun läuft ein Antrag auf Pflegegrad, mal sehen wie das enden wird, sie braucht wirklich dringend HILFE ... und vielleicht kann ja der Pflegegutachter eine stationäre, neurologische Reha durchsetzen ... zu wünschen wäre es ihr ... denn Kraft zum Kämpfen hat sie schon lange nicht mehr ...

Lass dich bloß nicht von deiner KK "einwickeln", die wollen NUR was für sich selber tun ... das hört alles schlagartig auf wenn dein Krankengeld erst abgelaufen ist ... :idea:

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
14.714
Bewertungen
8.011
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Wenn man nicht aus dem Haus kann, kann der Arzt Physiotherapie auch mit Hausbesuch verordnen. Manche Kassen zicken da aber auch rum.
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo, er ist schon drauf eingegangen mit folgendem Absatz:

Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.


DAS bringt mir aber nichts :).

Ich muss jetzt morgen wieder zum Arzt wegen neuer AU, die AU bis heute war von der Vertretung. Mal sehen was mein Arzt sagt wenn er die Entlassungspapiere von der Reha sieht.

Übrigens, ich habe die Unterlagen für Übergangsgeld 2 Wochen vor Rehabegin abgegeben, dann war ich 4 Wochen auf Reha, und nun sind weitere 2,5 Wochen vorbei! Ich habe weder einen Bescheid noch Übergangsgeld erhalten. Jedes mal wenn ich bei der DRV anrufe werde ich vertröstet. Eine schriftliche Beschwerde brachte auch nichts! Ist ja nicht so dass ich auch meine Miete usw. zahlen muss und Essen muss!

Traurig echt.....
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ist doch sehr auffällig, dass man sich dazu überhaupt NICHT äußert und nur intensiv auf dem Zugang zum Reha-Bericht beharrt ... :doh:
Hallo, er ist schon drauf eingegangen mit folgendem Absatz:

Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.


Lass dich bloß nicht von deiner KK "einwickeln", die wollen NUR was für sich selber tun ... das hört alles schlagartig auf wenn dein Krankengeld erst abgelaufen ist ... :idea:
Niemals lass ich mich unterkriegen von diesem...!

Ich war heute beim Arzt und er hat mich gleich wieder 4 Wochen AU geschrieben mit 2 zusätzlichen Diagnosen dazu. Also wie bisher wegen dem Fuß, plus zusätzliche 2 psychologische Diagnosen. Er hat mir außerdem eine Überweisung zum Psychiater gegeben und eine zum Kardiologen.

Ich bin noch am überlegen ob ich zum Psychiater gehen soll, denn ich will nicht noch mehr Medikamente nehmen, vor allem nicht dieses starke Zeug :-(.

Übrigens, ich habe die Unterlagen für Übergangsgeld 2 Wochen vor Rehabegin abgegeben, dann war ich 4 Wochen auf Reha, und nun sind weitere 2,5 Wochen vorbei! Ich habe weder einen Bescheid noch Übergangsgeld erhalten. Jedes mal wenn ich bei der DRV anrufe werde ich vertröstet. Eine schriftliche Beschwerde brachte auch nichts! Ist ja nicht so dass ich auch meine Miete usw. zahlen muss und Essen muss!


Liebe Grüße
 

Doppeloma

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.065
Bewertungen
12.644
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.
Damit bestätigt er doch nur was ich oben schon dazu geschrieben habe, die Ärzte halten sich NUR an ihre Vorschriften und ihr Budget und was man dir als KK-Kunden-SB so "verspricht" an angeblicher Hilfe ist alles nur leeres Gewäsch ... :icon_laber:

Ich war heute beim Arzt und er hat mich gleich wieder 4 Wochen AU geschrieben mit 2 zusätzlichen Diagnosen dazu. Also wie bisher wegen dem Fuß, plus zusätzliche 2 psychologische Diagnosen.
Na-Ja, die psychologischen Diagnosen sollte er dann aber auch dem Facharzt überlassen, meine Hausärztin hat mich damals einfach "zur Mitbehandlung" an den Psychiater überwiesen und sich jegliche eigene Diagnosen dabei verkniffen. :idea:

Er hat mir außerdem eine Überweisung zum Psychiater gegeben und eine zum Kardiologen.
Wenn es auch noch kardiologische Probleme zu klären gibt solltest du das mit dem Psychiater ruhig besprechen, denn viele der Psycho-Medis haben eher negative Auswirkungen auf das Herz-/ Kreislaufsystem.

Ich bin noch am überlegen ob ich zum Psychiater gehen soll, denn ich will nicht noch mehr Medikamente nehmen, vor allem nicht dieses starke Zeug :-(.
Du solltest schon hingehen wenn dein Arzt eine Überweisung für erforderlich gehalten hat, Facharzt-Diagnosen haben mehr Wirkung als die vom Hausarzt ... und ob du Medikamente nehmen wirst oder nicht ist immer noch DEINE Entscheidung, dazu kann dich auch ein Psychiater NICHT zwingen.

Gerade wegen meiner Herzgeschichte war das Thema ziemlich schnell "vom Tisch", auch meine Kardiologen waren nicht dafür zu begeistern, zumal mir ein "Versuch" (der Erste und auch der Letzte) nicht mehr als kräftige Gewichts-Zunahme gebracht hat, innerhalb weniger Wochen.

Das hat meine Psyche eher noch mehr belastet, denn ich hatte noch nie Übergewicht und haben den Kram dann auch eigenmächtig abgesetzt, natürlich beim nächsten Termin den Psychiater informiert.

Irgendwelche positive Wirkungen auf meinen psychischen Zustand hatte das jedenfalls nicht und damit war das Thema AD für mich erledigt ... was dann auch mein Psychiater akzeptieren musste.

Er war totzdem "gegen" die DRV immer voll auf meiner Seite und hat mich AU geschrieben bis ich ihm dann den EM-Rentenbescheid vorlegen konnte ... inzwischen geht es mir auch ohne AD deutlich besser, seit man mich nicht mehr ständig "unter Druck" setzen will oder mit Existenz-Ängsten belastet, dafür gibt es keine "passenden Tabletten" ... :icon_evil:

Übrigens, ich habe die Unterlagen für Übergangsgeld 2 Wochen vor Rehabegin abgegeben, dann war ich 4 Wochen auf Reha, und nun sind weitere 2,5 Wochen vorbei! Ich habe weder einen Bescheid noch Übergangsgeld erhalten. Jedes mal wenn ich bei der DRV anrufe werde ich vertröstet. Eine schriftliche Beschwerde brachte auch nichts!
Hast du Nachweise in der Hand wann die Anträge von dir bei der DRV eingegangen sein müssen ???
In welcher Form hast du die schriftliche Anfrage gestellt (per Übergabe-Einschreiben ?), wann ist das (nachweislich ) bei der DRV eingegangen ???

Hast du eine Fax-Nummer von der zuständigen Stelle, dann sende Erinnerungen per Fax, wenn erforderlich täglich, dann sollte sich was bewegen.

Telefonate brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren, die bringen auch bei der DRV nur ganz selten Erfolg ... hat bei mir kürzlich mal geklappt in einer (fast nebensächlichen) Angelegenheit.

Meinen Bescheid zur Altersrente habe ich allerdings auch noch nicht erhalten bisher (gleiche Bearbeiterin, wir hatten auch drüber gesprochen ... :idea:), da muss ich nun auch langsam "Faxen machen", damit das Konto nächste Woche nicht leer bleibt ... :doh:

Ist ja nicht so dass ich auch meine Miete usw. zahlen muss und Essen muss!
So ist es, genau so geht es mir auch ... die EM-Rente von Männe alleine reicht nicht mal für die volle Miete ... fürs Essen spendiert er mir vielleicht was vom Pflegegeld ... :idea:

Also werden wir beide mal die DRV etwas ärgern müssen ... :icon_kratz:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
357
Bewertungen
77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Na-Ja, die psychologischen Diagnosen sollte er dann aber auch dem Facharzt überlassen, meine Hausärztin hat mich damals einfach "zur Mitbehandlung" an den Psychiater überwiesen und sich jegliche eigene Diagnosen dabei verkniffen. :idea:
Diese hat er aber heute aus einem aktuellen Attest meiner Psychologin genommen:

Depressive Episode (F32.1) + die bisherigen F43.0 - Akute Belastungsreaktion sowie hauptsächlich M19.99 - Arthrose Sprunggelenk Zustand nach OP.

Im Attest meiner Psychologin stehen aber auch noch:

Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01)
Anteile der generalisierten Angststörung (F41.1)
Soziale Phobie (F40.1)
Zwangsstörung (F42.2)


Wenn es auch noch kardiologische Probleme zu klären gibt solltest du das mit dem Psychiater ruhig besprechen, denn viele der Psycho-Medis haben eher negative Auswirkungen auf das Herz-/ Kreislaufsystem.
Habe nur immer stechen in der Brust, denke es ist stressbedingt oder muskulär ABER zu meiner Beruhigung wird EKG und Kardiologe gemacht.


Du solltest schon hingehen wenn dein Arzt eine Überweisung für erforderlich gehalten hat, Facharzt-Diagnosen haben mehr Wirkung als die vom Hausarzt ... und ob du Medikamente nehmen wirst oder nicht ist immer noch DEINE Entscheidung, dazu kann dich auch ein Psychiater NICHT zwingen.
Ok, mache mal einen Termin.

Gerade wegen meiner Herzgeschichte war das Thema ziemlich schnell "vom Tisch", auch meine Kardiologen waren nicht dafür zu begeistern, zumal mir ein "Versuch" (der Erste und auch der Letzte) nicht mehr als kräftige Gewichts-Zunahme gebracht hat, innerhalb weniger Wochen.
Das ist aber echt doof.

Hast du Nachweise in der Hand wann die Anträge von dir bei der DRV eingegangen sein müssen ???
In welcher Form hast du die schriftliche Anfrage gestellt (per Übergabe-Einschreiben ?), wann ist das (nachweislich ) bei der DRV eingegangen ???
Nein, denn ich musste es dem SB bei der KK geben. Dieser hat mir aber vor paar Tagen bestätigt dass er dann alles komplett gleich hingeschickt hat. Wenn er mir helfen soll dann müsste ich erst diesen Wisch (Beratung usw, nicht Rehabericht) unterschreiben sonst sind ihm die Hände gebunden!

Hast du eine Fax-Nummer von der zuständigen Stelle, dann sende Erinnerungen per Fax, wenn erforderlich täglich, dann sollte sich was bewegen.
Habe ich ja, habe schon eine Beschwerde gefaxt!

Liebe Grüße
 
Oben Unten