• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als Behinderter

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#1
Hallo ich bin 33 und habe unbefristet 30% GDB körperlicher und psychischer Ursachen.
(Verschlechterungsantrag ist gestellt)

2017 musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen langjährigen Job nach über 10 Jahren aufgeben und habe dann nach 3 Monaten Arbeitslosigkeit eine Umschulung begonnen. Diese musste ich leider nach einem halben Jahr aufgrund einer neuen Erkrankung abbrechen.

Ich hatte aufgrund dieser (unter anderen) Probleme ca. 700 AU-Tage in den letzten 8 Jahren. Ich habe immer wieder Krankengeld bezogen, und aktuell beziehe ich Übergangsgeld da ich nun eine Reha mache (2.mal schon).

Sollte ich nach der Reha Arbeitsunfähig entlassen werden, werde ich wieder Krankengeld beziehen, andernfalls Arbeitslosengeld I.

Meine Frage, wenn die restlichen 9 Monate Arbeitslosengeld die mir zustehen ablaufen oder eben mein Krankengeldanspruch, kann ich dann die Erwerbsminderungsrente beantragen obwohl ich verheiratet bin und meine Frau verdient? Und wie ist das dann mit der Krankenversicherung?

Ich freue mich auf eure Antworten...

Liebe Grüße
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#2
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Hallo ich bin 33 und habe unbefristet 30% GDB körperlicher und psychischer Ursachen.
(Verschlechterungsantrag ist gestellt)
zunächst mal ist ein GdB ein "Grad der Behinderung", also ganz ohne "Prozente" hast du einen GdB von 30 ...

Bedeutung hat das weder für deine Krankenversicherung, noch für eine Rente wegen Erwerbsminderung spielt das eine besondere Rolle.
Auch ein höherer GdB oder der Schwerbehinderten-Ausweis (ab GdB 50 wird der erst ausgestellt) hat darauf keinen besonderen Einfluß. :icon_evil:

Wenn du einen Arbeitsplatz haben würdest, könnte (ab GdB 30) die "Gleichstellung mit einem Schwerbehinderten" bei der AfA (Agentur für Arbeit) beantragt werden, um eine Kündigung für den AG zu erschweren ...

2017 musste ich aus gesundheitlichen Gründen meinen langjährigen Job nach über 10 Jahren aufgeben und habe dann nach 3 Monaten Arbeitslosigkeit eine Umschulung begonnen. Diese musste ich leider nach einem halben Jahr aufgrund einer neuen Erkrankung abbrechen.
Hast du selber abgebrochen oder wurde vom Kostenträger die Umschulung abgebrochen wegen zu hoher Fehlzeiten ???
Warum war für dich noch die AfA zuständig, in der Rehgel übernimmt das in deinem Alter bereits die Rentenkasse ???

Ich hatte aufgrund dieser (unter anderen) Probleme ca. 700 AU-Tage in den letzten 8 Jahren. Ich habe immer wieder Krankengeld bezogen, und aktuell beziehe ich Übergangsgeld da ich nun eine Reha mache (2.mal schon).
Wudest du von der Krankenkasse zur Reha schriftlich aufgefordert (nach § 51 SGB V) oder war das dein eigener Wunsch ???
Deine AU-Zeiten sind zwar ziemlich hoch aber das alleine weist noch nicht darauf hin, dass du eine EM-Rente bekommen musst wenn du die beantragst, kann die trotzdem abgelehnt werden.

Du schreibst es ist bereits die 2. Reha, wann war denn die Erste und hast du den Reha-Bericht dazu vorliegen ???

Darin findest du Beurteilungen zu deiner gesamten Erwerbsfähigkeit aus der Sicht der Reha-Klinik, solche Berichte sind bei der DRV eine wichtige Grundlage (Langzeit-Gutachten) wenn es um die Entscheidung geht, ob eine (volle oder teilweise) Erwerbsminderung besteht.

Das nehmen die immer zur Hand wenn ein Antrag auf EM-Rente gestellt wurde, die Berichte dürfen auch gerne schon länger her sein.

Sollte ich nach der Reha Arbeitsunfähig entlassen werden, werde ich wieder Krankengeld beziehen, andernfalls Arbeitslosengeld I.
Wie schätzt du denn gerade selber den Erfolg dieser Reha-Maßnahme ein, was sagen die Ärzte und Therapeuten dort wie deine Entlassung erfolgen wird, dazu machen die ja oft schon sehr früh gewisse Andeutungen.
Welche Vorschläge gibt es für deine weitere Berufstätigkeit oder sieht man dich dort schon als wahrscheinlich Erwerbsgemindert ???

Die KK wird jedenfalls ganz "wild" auf den (neuen) Reha-Bericht sein solltest du weiter AU entlassen werden, denn denen wäre es auch lieber, vorerst kein Krankengeld mehr zahlen zu müssen wenn die Reha beendet ist.

Die sollte dich ja wieder fitt für den Arbeitsmarkt machen ... also gib den Bericht NICHT für die KK frei, ehe du den selber mal lesen konntest, lass den von der Klinik NUR zu deinem behandelnden Arzt schicken.

Meine Frage, wenn die restlichen 9 Monate Arbeitslosengeld die mir zustehen ablaufen oder eben mein Krankengeldanspruch,
Ob du 9 Monate Restanspruch haben wirst oder noch was dazu kommt aus den Beiträgen während der AU hängt davon ab, wie lange du jetzt schon durchgehend AU gewesen bist ODER ob die KK (nach der Reha) doch noch weiter bis zur Aussteuerung zahlen muss ...

Bis dahin ist das nicht zu beurteilen, denn es wird von deinem Entlassungsstatus (AU oder AF) und deinem tatsächlichen Zustand abhängig sein, du solltest in JEDEM Falle dann (am Tag nach der Reha) deinen behandelnden Arzt aufsuchen.

Der sollte dann die AU wieder(nahtlos) bestätigen, auch wenn dich die Klinik (am Entlassungs-Tag) nicht mehr für krank angesehen haben sollte ... das liegt dann in seiner ärztlichen Verantwortung, ob du wirklich gesund genug für die Arbeitsvermittlung bei der AfA bist.

kann ich dann die Erwerbsminderungsrente beantragen obwohl ich verheiratet bin und meine Frau verdient? Und wie ist das dann mit der Krankenversicherung?
Zum Thema EM-Rente gibt es hier wirklich schon unendlich viele Themen und Beiträge, da solltest du auch mal selber noch was nachlesen, so "neu" bist du ja hier nicht mehr. :icon_evil:

Eine EM-Rente ist ein persönlicher Renten-Anspruch (aus deinen bisherigen Versicherungszeiten und Beiträgen an die DRV) , da ist es egal, ob du verheiratet bist und was deine Frau verdient interessiert die DRV auch nicht dafür.

Eine EM-Rente kann man immer beantragen wenn man meint, dass man die aus gesundheitlichen Gründen bekommen sollte ... das bedeutet aber nicht, dass die Rentenkasse das dann auch so sehen möchte ...
Auch dazu gibt es hier schon genügend Berichte von Usern, wo das lange, harte Kämpfe erforderte auch die DRV von dieser Notwendigkeit zu überzeugen.

Wenn du mal eine EM-Rente bewilligt bekommst (früher oder später vielleicht), dann bist du (in der Regel) auch darüber weiter krankenversichert ... sofern du bisher immer gesetzlich versichert gewesen bist jedenfalls.

Der Zugriff auf das Einkommen deiner Frau erfolgt nur im Bereich des SGB II (Hartz 4), falls es mit der EM-Rente doch länger dauert und ihr Einkommen nicht für ALLES reichen kann.

Solltest du deswegen keinen Anspruch auf ALG II haben (weil sie nach den amtlichen Regeln genug für euch beide verdient), dann kann sie dich in die Familienversicherung ihrer GKV aufnehmen lassen, wenn sie auch gesetzlich Krankenversichert ist.

Bei privat Versicherten ist das alles deutlich komplizierter und für dich unwichtig wenn das auf euch nicht zutrifft.

Das kann und soll nur ein Überblick sein, Einzelfragen können dann nur mit konkreten Fakten beantwortet werden.

Was also wirklich nach deiner Reha zu geschehen hat oder zu erwarten ist, kann man erst überlegen wenn es auch soweit ist ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#3
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

(......................................)
- DANKE für deine Mühe, das ist nicht selbstverständlich. :first::
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#4
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Warum wird denn mein zitierter Beitrag so angezeigt das man da scrollen muss? Wie mach ich das dass es so angezeigt wird wie deine ersten Anworten?
 

Seepferdchen

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
19 Nov 2010
Beiträge
22.454
Gefällt mir
14.084
#5

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#6
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,
(..............................)

- Ok Danke, aber ich hoffe trotzdem dass ich mehr bekomme denn es sind ja Krankheiten dazu gekommen seit dem ich die 30 bekommen habe.

- Diese Gleichstellung habe ich bereits, seit meinem letzten Arbeitsplatz.

- Kostenträger war das AA, warum auch immer. Der Kostenträger hat die Maßnahme abgebrochen weil ich länger als 6 Wochen am Stück krank war (hatte 1er Schnitt im 1. Halbjahr).

- Die Reha habe ich selbst beantragt, ABER von der AOK kam ein Brief in dem steht:

- Sie sind bereits seit längerem arbeitsunfähig krank. Ein ärztliches Gutachten hat bestätigt, dass bei Ihnen die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder gemindert ist. Nach Abwägung aller Umstände sind wir zu dem Ergebnis gekommen, medizinische Gesundheitsmaßnahmen gemeinsam mit dem Rentenversicherungsträger für Sie einzuleiten.
Danach prüft der Rentenversicherungsträger, ob Sie Rehabilitationsleistungen oder Rente erhalten.

-Mit Gutachten meinen die ein Gutachten dass vom medizinischen Dienst beim AA von einem Arzt erstellt wurde, bevor mir die Umschulung genehmigt wurde.

- Die 1. war im Jahr 2013 (nach OP 2012) und den Bericht habe ich, aber da steht dass ich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ausüben kann ca. 6 Std. . Aber damals wurde ich auch Arbeitsfähig entlassen. Seit dem sind aber neue Erkrankungen dazu gekommen zb. Bandscheibenvorfall und psychische Belastung.

- Ok.

- Ich bin erst seit knapp 1 Woche in dieser ambulanten Reha, klar tut es gut...aber es ändert nichts an der Problematik. Habe erst nächste Woche Zwischenuntersuchung.

- Ja das denke ich mir.

- Ich habe so einen Zettel zum unterschreiben bekommen indem ich die Ärzte eintragen sollte die den Bericht bekommen. Habe Hausarzt und Psychologin eingetragen.

- Ich war jetzt seit 07.02. AU durchgehend. ALG 1 habe ich bekommen von 01.03. bis 3.06. . Krankengeldanspruch kann mir die AOK nicht genau sagen bis wann ich den habe, aber es sollte für dieses Jahr reichen meinte der Herr.


- Sollte ich trotz meiner Meinung unfähig zu sein als arbeitsfähig entlassen müsste ich mich am nächsten Tag gleich Arbeitssuchend melden. Was wenn ich dann wieder zum Arzt gehe und eine AU hole, kann mir doch keiner was oder wenn es mir einfach nicht gut geht?

- Auf meiner AU steht immer nur eine Diagnose obwohl ich mindestens 3 oder 4 in dem Moment habe die mir Probleme bereiten, kann man da mehrere eintragen?

- Ok mach ich.

- Da sie gut verdient wird das wohl nichts.

- Ok, was ist denn genug für uns zwei und unsere kleine Tochter?

- Sie ist gesetzlich versichert bei der AOK.

DANKE für deine Mühe, das ist nicht selbstverständlich.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#7
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Kann bitte ein Moderator alle meine Antworten hier löschen so dass nur mein erster beitrag da steht und Doppelomas Antwort? Jetzt glaube ich habe ich es raus wie ich richtig zitiere.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#8
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Kann bitte ein Moderator alle meine Antworten hier löschen so dass nur mein erster beitrag da steht und Doppelomas Antwort? Jetzt glaube ich habe ich es raus wie ich richtig zitiere.
Nein, das kann und wird KEINER tun, wer soll denn da noch durchblicken, wende das Zitieren in der Zukunft möglichst korrekt an und das Bisherige bleibt jetzt einfach mal so stehen, damit die Zusammenhänge nicht verloren gehen.

Nimm es mir nicht übel aber wir machen das hier ALLE (die User UND auch die Redaktion) freiwillig und in unserer Freizeit, auf unnötige "Reparatur- und Sortier-Arbeit" können wir dabei auch sehr gut verzichten. :sorry:

Nun mal zu deinem Beitrag davor mit den weiteren Fragen ... soweit mir das (aktuell) möglich erscheint, darauf zu antworten.

- Ok Danke, aber ich hoffe trotzdem dass ich mehr bekomme denn es sind ja Krankheiten dazu gekommen seit dem ich die 30 bekommen habe.
Einen GdB bekommt man nicht für die "Anzahl" an Krankheiten sondern NUR für die langfristigen oder dauerhaften Einschränkungen (Behinderungen), die sich daraus im persönlichen Lebens-Alltag ergeben ... also abweichend von dem was im gleichen Lebensalter üblich ist.

Es gibt auch viele Krankheiten, die überhaupt keinen GdB bewirken werden, zudem ist das IMMER davon abhängig wie der Betroffene selbst damit umgehen kann ... und welche Grenzen der Behandlung sich ergeben, denn geheilte (oder heilbare) Krankheiten sind nicht (mehr) relevant dafür. :icon_evil:

Was erwartest du dir denn persönlich von "mehr GdB" ???
Ab GdB 50 (eigentlich schon mit der Gleichstellung) wird es eher immer schwerer überhaupt noch wieder einen Arbeitsplatz zu finden, auch wenn das in der Öffentlichkeit gerne ganz anders dargestellt wird ...

- Diese Gleichstellung habe ich bereits, seit meinem letzten Arbeitsplatz.
Das ist gut und schlecht zugleich für dich, aber du bist NICHT verpflichtet das in Bewerbungen bereits anzugeben, im Vorstellungsgespräch (oder auf Personalbögen) wird da meist aber nach gefragt und dann bekommen die AG schon sehr oft "Bedenken", dich länger als über die Probezeit behalten zu wollen.

Da findet sich dann meist Jemand der "besser" auf die angebotene Stelle passt ...
Dann greift nämlich der erhöhte Kündigungsschutz daraus ... und man darf dich nur noch mit Zustimmung des Integrationsdienstes wieder entlassen.

- Kostenträger war das AA, warum auch immer. Der Kostenträger hat die Maßnahme abgebrochen weil ich länger als 6 Wochen am Stück krank war (hatte 1er Schnitt im 1. Halbjahr).
Dazu hast du ja sicher auch was schriftlich bekommen, woraus dieser gescheiterte Versuch einer Umschulung erkennbar ist ???

- Die Reha habe ich selbst beantragt, ABER von der AOK kam ein Brief in dem steht:
Solltest du dazu noch irgendwas unterschreiben, dass du den "Übergang des Dispositionsrechtes" an die KK akzeptierst z.B., die schicken so ein Schreiben nämlich NICHT ohne "Hintergedanken" ...

- Sie sind bereits seit längerem arbeitsunfähig krank. Ein ärztliches Gutachten hat bestätigt, dass bei Ihnen die Erwerbsfähigkeit erheblich gefährdet oder gemindert ist. Nach Abwägung aller Umstände sind wir zu dem Ergebnis gekommen, medizinische Gesundheitsmaßnahmen gemeinsam mit dem Rentenversicherungsträger für Sie einzuleiten.
Danach prüft der Rentenversicherungsträger, ob Sie Rehabilitationsleistungen oder Rente erhalten.
Das schicken die gerne um dir klar zu machen "wie fürsorglich" man doch ist und der Hinweis darauf, dass man dich / deine Erwerbsfähigkeit bereits für "gefährdet hält und das auch zur EM-Rente führen könnte", lässt bei mir alle "Alarmglocken" läuten ...

Das kommt üblicherweise, wenn die KK (unter Androhung von Krankengeld-Entzug) einen Antrag auf Reha-Maßnahmen verlangt.

-Mit Gutachten meinen die ein Gutachten dass vom medizinischen Dienst beim AA von einem Arzt erstellt wurde, bevor mir die Umschulung genehmigt wurde.
Hast du dieses Gutachten der AfA denn bei der KK / MDK eingereicht oder ist das nur deine Vermutung, ohne deine Einwilligung bekommt die KK KEINE "Gutachten" von irgendwo.

Was die da erwähnen kann nur eine Feststellung des MDK der KK sein und dieses "MDK-Gutachten" solltest du mal von deinem Arzt (DIREKT beim MDK) für dich anfordern lassen.
Das ist nämlich vorgeschrieben, wenn die KK auf deinen "Reha-Zug" jetzt noch aufspringen möchte ... als wäre das ihre eigene Idee gewesen. :idea:

- Die 1. war im Jahr 2013 (nach OP 2012) und den Bericht habe ich, aber da steht dass ich leichte bis mittelschwere Tätigkeiten ausüben kann ca. 6 Std. . Aber damals wurde ich auch Arbeitsfähig entlassen. Seit dem sind aber neue Erkrankungen dazu gekommen zb. Bandscheibenvorfall und psychische Belastung.
Was die DRV aber nicht hindern wird auch diesen Bericht in ihre Prüfung einer EM-Rente mit einzubeziehen und darin wirst du ja als VOLL-FITT entlassen ...

Dass es so nicht mehr ist hast DU zu beweisen, mit Unterstützung deiner Ärzte wenn du nun einen Antrag auf EM-Rente stellen wirst, oder spätestens nach deiner Aussteuerung wenn die AfA das dann fordert.
Dort wirst du ja dann zunächst erneut vom ÄD der AfA "begutachtet" ...

- Ich bin erst seit knapp 1 Woche in dieser ambulanten Reha, klar tut es gut...aber es ändert nichts an der Problematik. Habe erst nächste Woche Zwischenuntersuchung.
Was ist das denn für eine Fachrichtung und warum ambulant ???

Ambulante Reha ist anstrengender als jeden Tag zur Arbeit zu gehen, das ergibt eher selten eine Entlassung mit berechtigter Aussicht anschließend zügig eine EM-Rente durchzubringen ...

- Ich habe so einen Zettel zum unterschreiben bekommen indem ich die Ärzte eintragen sollte die den Bericht bekommen. Habe Hausarzt und Psychologin eingetragen.
Wozu die Psychologin, es genügt doch der Hausarzt und wenn du dann eine Kopie davon bekommen hast kannst du selbst entscheiden wer das (oder Teile davon) sonst noch bekommen soll.

Du solltest schnell lernen besser deine Gesundheitsdaten zu schützen und das nicht "bedenkenlos" überall verteilen lassen, ehe du selber weißt, was da genau drin stehen wird.

- Ich war jetzt seit 07.02. AU durchgehend. ALG 1 habe ich bekommen von 01.03. bis 3.06. . Krankengeldanspruch kann mir die AOK nicht genau sagen bis wann ich den habe, aber es sollte für dieses Jahr reichen meinte der Herr.
Das kann (und MUSS) dir die AOK aber ganz genau sagen (ausdrucken) KÖNNEN, wie wollen die denn sonst selber ausrechnen können, wann du mal ausgesteuert wirst auf die aktuelle Krankheit ... :icon_neutral:

Lass dir die Übersicht ausdrucken für die letzten Jahre zu deinen AU-Zeiten und Diagnosen, das solltest du auch schon für den Gleichstellungs-Antrag mal bekommen haben (mit den Zeiten bis dahin) von der KK ...

Wann du ausgesteuert wirst hängt davon ab, wann du erstmalig mit dieser aktuellen Diagnose AU geschrieben wurdest und mit den Blockfristen die sich daraus dann bis aktuell dazu ergeben haben.

Dazu kennen sich andere User hier besser aus und auf so eine "diffuse" Auskunft der AOK würde ich mich da auch nicht verlassen wollen. :icon_evil:

- Sollte ich trotz meiner Meinung unfähig zu sein als arbeitsfähig entlassen müsste ich mich am nächsten Tag gleich Arbeitssuchend melden.
Du solltest dich erst mal zu deinem Arzt begeben und den entscheiden lassen, ob du wirklich Arbeits-FÄHIG bist und der AfA zur Vermittlung zur Verfügung stehen kannst ...
Der darf dich auch weiter AU schreiben (als Folgebescheinigung, NICHT NEU) wenn die Reha dich als (angeblich) "gesund" entlassen hat ...

Das gilt zunächst mal NUR für den Entlassungstag ... die KK sieht das dann zwar "ungerne", aber zur AfA kannst du anschließend gehen ... und vorsichtshalber ALG I beantragen (arbeitslos bist du ja schon länger), JETZT kommst du dann aus einer Reha die dich (angeblich) für gesund erklärt hat.

Was wenn ich dann wieder zum Arzt gehe und eine AU hole, kann mir doch keiner was oder wenn es mir einfach nicht gut geht?
Darum sollst du ja ERST zum Arzt gehen, der wird wohl besser medizinisch einschätzen können, ob du wirklich Fitt genug bist für die Arbeitsvermittlung, deine persönlichen Ansichten und Gefühle dazu interessieren weder die KK noch die AfA wirklich ...
Du brauchst immer ärztliche Nachweise und vor allem auch Ärzte die dazu stehen, dich weiter für krank anzusehen nach der Reha. :idea:

- Auf meiner AU steht immer nur eine Diagnose obwohl ich mindestens 3 oder 4 in dem Moment habe die mir Probleme bereiten, kann man da mehrere eintragen?
Kann man aber das bringt dich auch nicht weiter, die Aussteuerung wird (früher oder später) auf die erste Diagnose erfolgen, weitere Diagnosen (im gleichen AU-Zeitraum) verlängern den Anspruch auf Krankengeld dann auch nicht mehr. :icon_evil:

- Da sie gut verdient wird das wohl nichts.
Das kann man hier aktuell (ohne etwas "genauere" Zahlen) nicht beurteilen, ob sie gut genug verdient, um alleine die ganze Familie davon zu ernähren. :icon_evil:

- Ok, was ist denn genug für uns zwei und unsere kleine Tochter?
Dann muss sie schon überdurchschnittlich "gut" verdienen, aber dazu später mehr, denn vorerst hast du noch Anspruch auf Lohnersatzleistungen (Krankengeld / ALGI) und da ist Partnereinkommen unerheblich.

- Sie ist gesetzlich versichert bei der AOK.
Dann muss sie wenigstens im Ernstfall deine Krankenversicherung NICHT bezahlen, die Aufnahme in die (beitragsfreie) Familienversicherung geht bei Bedarf schnell und unkompliziert in wenigen Tagen zu regeln.

Lies dich weiter hier durch und dann geht man besser Schritt für Schritt vor, wenn die Richtung etwas klarer wird.

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#9
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Nein, das kann und wird KEINER tun, wer soll denn da noch durchblicken, wende das Zitieren in der Zukunft möglichst korrekt an und das Bisherige bleibt jetzt einfach mal so stehen, damit die Zusammenhänge nicht verloren gehen.
Ok alles klar, sorry nochmal dafür. Hoffe es klappt jetzt.


Nimm es mir nicht übel aber wir machen das hier ALLE (die User UND auch die Redaktion) freiwillig und in unserer Freizeit, auf unnötige "Reparatur- und Sortier-Arbeit" können wir dabei auch sehr gut verzichten. :sorry:
Ja das verstehe ich vollkommen denn das was ihr hier leistet ist echt mega. Vor allem dir möchte ich ein großes Lob aussprechen, habe viel von dir gelesen. Danke


Einen GdB bekommt man nicht für die "Anzahl" an Krankheiten sondern NUR für die langfristigen oder dauerhaften Einschränkungen (Behinderungen), die sich daraus im persönlichen Lebens-Alltag ergeben ... also abweichend von dem was im gleichen Lebensalter üblich ist.
Da habe ich einige Diagnosen und Probleme inkl. Attesten und Befunden.

Es gibt auch viele Krankheiten, die überhaupt keinen GdB bewirken werden, zudem ist das IMMER davon abhängig wie der Betroffene selbst damit umgehen kann ... und welche Grenzen der Behandlung sich ergeben, denn geheilte (oder heilbare) Krankheiten sind nicht (mehr) relevant dafür. :icon_evil:
Die 30 die ich jetzt habe sind unbefristet und sind wegen meinem Fuß und psychisch.

Was erwartest du dir denn persönlich von "mehr GdB" ???
Ab GdB 50 (eigentlich schon mit der Gleichstellung) wird es eher immer schwerer überhaupt noch wieder einen Arbeitsplatz zu finden, auch wenn das in der Öffentlichkeit gerne ganz anders dargestellt wird ...
Das ist mir bewusst dass es schwieriger wird, da es sich aber extrem verschlechtert hat und zusätzlich neue Probleme dazu gekommen sind habe ich es mal beantragt und alles mit bei gelegt was ich so habe an Diagnosen und Befunden.


Dazu hast du ja sicher auch was schriftlich bekommen, woraus dieser gescheiterte Versuch einer Umschulung erkennbar ist ???
Die Maßnahme wurde abgebrochen aufgrund zu langer AU, da kam nichts per Post ausser der Aufhebungsbescheid vom Umschulungsvertrag.


Solltest du dazu noch irgendwas unterschreiben, dass du den "Übergang des Dispositionsrechtes" an die KK akzeptierst z.B., die schicken so ein Schreiben nämlich NICHT ohne "Hintergedanken" ...
Ja ich habe da etwas unterschrieben, das Schreiben hatte die Überschrift:

Erklärung/Einwilligung des Versicherten zur Inanspruchnahme der individuellen Beratung nach § 44 Abs. 4 SGB V:
......
Dies gilt auch für die in diesem Zusammenhang erforderlichen Datenerhebungen, -verarbeitungen und Datennutzungen.

Diese Einwilligung gilt für die komplette Dauer der derzeitigen AU.Mir ist bekannt dass meine Einwilligung freiwillig ist und jederzeit ohne Auswirkungen auf meinen Krankengeldanspruch widerrufen werden kann.

Na Super, da habe ich einfach auf den netten Herren vertraut und einfach unterschrieben da ich das freiwillig überlesen habe! Wie widerrufe ich das jetzt am besten? Ich denke dass er/Sie so auch auf meinen Reha Bericht zugreifen können oder?


Das schicken die gerne um dir klar zu machen "wie fürsorglich" man doch ist und der Hinweis darauf, dass man dich / deine Erwerbsfähigkeit bereits für "gefährdet hält und das auch zur EM-Rente führen könnte", lässt bei mir alle "Alarmglocken" läuten ...
Alarmglocken...ok, wie gehe ich am besten weiter vor?

Hast du dieses Gutachten der AfA denn bei der KK / MDK eingereicht oder ist das nur deine Vermutung, ohne deine Einwilligung bekommt die KK KEINE "Gutachten" von irgendwo.
Dieses Gutachten hat damals die AfA beauftragt da nicht sicher war ob ich die Maßnahme bekomme. So viel ich weiß hat das die AOK nicht bekommen.



Was die da erwähnen kann nur eine Feststellung des MDK der KK sein und dieses "MDK-Gutachten" solltest du mal von deinem Arzt (DIREKT beim MDK) für dich anfordern lassen.
Das ist nämlich vorgeschrieben, wenn die KK auf deinen "Reha-Zug" jetzt noch aufspringen möchte ... als wäre das ihre eigene Idee gewesen. :idea:
Verstehe nicht ganz was du meinst, sorry.



Was die DRV aber nicht hindern wird auch diesen Bericht in ihre Prüfung einer EM-Rente mit einzubeziehen und darin wirst du ja als VOLL-FITT entlassen ...
Ja, aber das war vor 5 Jahren, diesmal werde ich dafür sorgen dass ich richtig entlassen werde je nachdem wie es mir geht. Damals war ich so stur und habe gesagt okey das wird schon klappen. Geklappt hat danach gar nichts.

Was ist das denn für eine Fachrichtung und warum ambulant ???
Ambulant weil ich aus psychologischen Gründen nicht weg von meiner gewohnten Umgebung kann, Attest der Psychologin liegt vor bei der DRV.

Ambulante Reha ist anstrengender als jeden Tag zur Arbeit zu gehen, das ergibt eher selten eine Entlassung mit berechtigter Aussicht anschließend zügig eine EM-Rente durchzubringen ...
Für mich persönlich ist es viel angenehmer, ich fahre da hin 33 km einfach, mache meine Behandlungen und bin dann Nachmittags wieder Daheim bei Frau und Kind.


Wozu die Psychologin, es genügt doch der Hausarzt und wenn du dann eine Kopie davon bekommen hast kannst du selbst entscheiden wer das (oder Teile davon) sonst noch bekommen soll.
Weil ich mit meiner Psychologin darüber reden möchte dann, Sie kennt die gesamte Problematik.

Das kann (und MUSS) dir die AOK aber ganz genau sagen (ausdrucken) KÖNNEN, wie wollen die denn sonst selber ausrechnen können, wann du mal ausgesteuert wirst auf die aktuelle Krankheit ... :icon_neutral:
Diese Liste habe ich da, ganz aktueller Stand. habe ich auch dem Verschlechterungsantrag und der Reha Einrichtung gegeben.

Wann du ausgesteuert wirst hängt davon ab, wann du erstmalig mit dieser aktuellen Diagnose AU geschrieben wurdest und mit den Blockfristen die sich daraus dann bis aktuell dazu ergeben haben.
Kannst du hierzu mehr sagen wenn ich die Auflistung hier eintrage?

Du solltest dich erst mal zu deinem Arzt begeben und den entscheiden lassen, ob du wirklich Arbeits-FÄHIG bist und der AfA zur Vermittlung zur Verfügung stehen kannst ...
Der darf dich auch weiter AU schreiben (als Folgebescheinigung, NICHT NEU) wenn die Reha dich als (angeblich) "gesund" entlassen hat ...
Soviel ich weis entscheidet das der Arzt bei der reha Einrichtung und nicht mein Hausarzt oder?

Das gilt zunächst mal NUR für den Entlassungstag ... die KK sieht das dann zwar "ungerne", aber zur AfA kannst du anschließend gehen ... und vorsichtshalber ALG I beantragen (arbeitslos bist du ja schon länger), JETZT kommst du dann aus einer Reha die dich (angeblich) für gesund erklärt hat.
Warum soll ich ALG I beantragen wenn ich am 1. Tag nach der Rehaentlassung wieder weiter AU bin? Dann läuft doch das Krankengeld weiter...?

Du brauchst immer ärztliche Nachweise und vor allem auch Ärzte die dazu stehen, dich weiter für krank anzusehen nach der Reha. :idea:
Wenn ich zu meinem Hausarzt sage ich kann nicht dann akzeptiert der das auch immer. Notfalls gehe ich auch zum Psychiater wenn es sein muss.

Kann man aber das bringt dich auch nicht weiter, die Aussteuerung wird (früher oder später) auf die erste Diagnose erfolgen, weitere Diagnosen (im gleichen AU-Zeitraum) verlängern den Anspruch auf Krankengeld dann auch nicht mehr. :icon_evil:
Dachte das ist besser für den EMR-Antrag später mal.


Ich freue mich auf die weiteren Antworten, und bin Mega froh in so einem tollen Forum aktiv sein zu dürfen.

Liebe Grüße
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#10
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

DIe Emscheidung der Rehaeinrictung, ob Du Arbeitsfähig oder arbeitsunfähig entlassen wirst gilt nur für den Entlassungstag. Für den nähsten Tag brauchst Du wieder eine AUB Deines Arztes. Bekommst Du die nicht, dann musst Du zur AfA Dich arbeitslos melden, denn dann bist Du je nicht mehr krank.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#11
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

klappt doch prima jetzt mit den Zitaten, beschränkt auf das Wesentliche. :icon_daumen:

Da habe ich einige Diagnosen und Probleme inkl. Attesten und Befunden.
Das reicht aber NICHT, um das Versorgungsamt von deinen Einschränkungen zu überzeugen, schreibe genau auf was NICHT (mehr) geht im Alltag wegen welcher Krankheit, was in deinem Alter (eigentlich) normal noch möglich sein sollte.

Das steht NICHT in Attesten und Arztberichten wie dein täglicher Tages-Ablauf funktioniert oder eben NICHT wegen der krankheitsbedingten Einschränkungen.

Gleiche Behinderungen (auch durch verschiedene Krankheits-Ursachen) zählen dabei nur ein Mal ... das musst du verständlich mit eigenen Worten beschreiben (oder von deiner Frau beschreiben lassen, wenn sie dafür mehr Talent hat.

Wir nennen das einen "Jammerlappen" schreiben, deine täglichen Behinderungen stehen nicht in Diagnose-Schlüsseln oder Behandlungsberichten, wie schwer konkret DU beeinträchtigt bist (im gesamten Alltag) kannst NUR DU wissen und beschreiben (lassen).

Deine Frau sollte dann auch bestätigen, dass du ihre Hilfe bei der Antragstellung brauchtest, weil du das physisch / psychisch nicht alleine geschafft hast.

Das gilt allerdings in der Form NUR für das Versorgungs-Amt und NICHT für die Rentenkasse, dort interessiert NUR ob du arbeiten kannst ... der Rest vom Leben ist denen dabei egal.

Die 30 die ich jetzt habe sind unbefristet und sind wegen meinem Fuß und psychisch.
Weitere orthopädische Probleme mit gleichen oder sehr ähnlichen Auswirkungen erhöhen den GdB dafür dann nicht unbedingt.
Ich schreibe das nicht, um dich zu ärgern sondern um dich vor übertriebenen Erwartungen zu bewahren, die Kriterien bei den zuständigen Ämtern sind eher strenger geworden.

Mein Männe hatte mit 2 Bandscheiben OP noch GdB 30 und wir haben auch viel dazu lernen müssen, welche Unterschiede es bei den verschiedenen Sozial-Behörden bei den gleichen Gesundheitsproblemem so geben kann.

Das ist mir bewusst dass es schwieriger wird, da es sich aber extrem verschlechtert hat und zusätzlich neue Probleme dazu gekommen sind habe ich es mal beantragt und alles mit bei gelegt was ich so habe an Diagnosen und Befunden.
Dann fang mal an für den Widerspruch schon einen "Jammerlappen" vorzubereiten ... schreibe so, dass es ein "normaler" Mensch verstehen kann, was so im Alltag mit dir los ist, denn die SB beim Versorgungsamt, die deinen Antrag zuerst in die Hände bekommen sind auch keine Ärzte... natürlich ist es auch wichtig, deine Angaben ärztlich belegen zu können.

Die Maßnahme wurde abgebrochen aufgrund zu langer AU, da kam nichts per Post ausser der Aufhebungsbescheid vom Umschulungsvertrag.
Ist dieser konkrete Grund darin auch genannt ???
Das wäre dann durchaus eine wichtige Unterlage auch für einen Antrag auf EM-Rente ... für das Versorgungsamt und den GdB ist das eher unwichtig.

Ja ich habe da etwas unterschrieben, das Schreiben hatte die Überschrift:
Erklärung/Einwilligung des Versicherten zur Inanspruchnahme der individuellen Beratung nach § 44 Abs. 4 SGB V:
......
Dies gilt auch für die in diesem Zusammenhang erforderlichen Datenerhebungen, -verarbeitungen und Datennutzungen.
Diese Einwilligung gilt für die komplette Dauer der derzeitigen AU.
Das ist ja eine Rundum-Erlaubnis dir überall hinterher zu schnüffeln und sich Daten von dir zu holen oder "auszutauschen" mit wem und warum auch immer ...

Mir ist bekannt dass meine Einwilligung freiwillig ist und jederzeit ohne Auswirkungen auf meinen Krankengeldanspruch widerrufen werden kann.
Dann solltest du diese Erlaubnis umgehend und mit SOFORTIGER Wirkung bei der KK widerrufen, wenn du nicht möchtest, dass der Reha - Bericht direkt von der Klinik schon an die KK geht, solltest du das auch noch direkt vor Ort (Patientenbüro oder Stationsarzt ansprechen) regeln.

Wenn die Klinik selber KEINE Erlaubnis dafür hat, kommt die KK erst mal nicht weiter, vielleicht darfst du ja deinen Widerruf dort an die KK faxen, es sei denn du kannst da (zur KK) in deiner Freizeit mal kurz hin und das selber abgeben ( Empfang auf einer Kopie bestätigen lassen).

Na Super, da habe ich einfach auf den netten Herren vertraut und einfach unterschrieben da ich das freiwillig überlesen habe! Wie widerrufe ich das jetzt am besten? Ich denke dass er/Sie so auch auf meinen Reha Bericht zugreifen können oder?
Ganz einfach : "Hiermit widerrufe ich die am XX gegenüber der AOK gegebene Einwilligung zum Daten-Austausch nach § 44 Abs. 4 SGB V mit sofortiger Wirkung."

MfG Ihr Versicherter


Alarmglocken...ok, wie gehe ich am besten weiter vor?
Sorge umgehend dafür, dass diese Einwilligung ungültig wird, es dauert ja noch etwas bis dein Abschlußbericht fertig ist, die Klinik solltest du trotzdem auch darüber informieren, dass du eine Weitergabe an die KK nicht wünschst, ehe du nicht selber Kenntnis vom Reha-Bericht hattest.

Wem du das dann später weiter zugänglich machen möchtest kannst du dann wieder selbst entscheiden.
Die KK hat gar keinen Anspruch auf diesen Bericht, den könnte bei Bedarf höchstens der MDK "wünschen", dort sitzen die Ärzte die beratend für die KK zuständig sind.

KK-SB sind keine Ärzte und haben keinen Anspruch auf medizinische Unterlagen und Auskünfte zu deinen Krankheiten, für deine Behandlung sind nur deine Ärzte zuständig ... das können die KK-SB gar nicht beurteilen, was da notwendig ist. :icon_evil:

Dieses Gutachten hat damals die AfA beauftragt da nicht sicher war ob ich die Maßnahme bekomme. So viel ich weiß hat das die AOK nicht bekommen.
Was sollte auch die AOK damit anfangen können, dann habe ich das oben falsch verstanden, trotzdem hast du selbst auch einen Anspruch dieses AfA-Gutachten zu bekommen, solltest du dir bei Gelegenheit mal vom dortigen ÄD als Kopie geben lassen.

Verstehe nicht ganz was du meinst, sorry.
Die KK hatte entweder auch schon vor dich zur Reha aufzufordern oder möchte sich ihre eigenen Ansprüche jetzt nachträglich aus deinem Antrag sichern, wenn man meint der MDK habe bereits deine "Gefährdete Erwerbsfähigkeit" festgestellt, liegt der Gedanke jedenfalls sehr nahe.

Das KANN ja NUR der MDK (ärztlicher Dienst der KK) so festgestellt haben, also MUSS es dort ein solches "Gutachten" auch geben von dir, das wurde dann einfach "nach Aktenlage" gemacht.

Dein Arzt sollte das mal für dich beim MDK anfordern, es ist immer wieder interessant (aber auch sehr erschreckend) aus wie wenigen gesundheitlichen Unterlagen so bei AfA und / oder Krankenkassen per Aktenlage "passgerecht" für die jeweilige Behörde Menschen "begutachtet" werden, ohne sie je gesehen und tatsächlich untersucht zu haben. :icon_neutral:

Ja, aber das war vor 5 Jahren, diesmal werde ich dafür sorgen dass ich richtig entlassen werde je nachdem wie es mir geht. Damals war ich so stur und habe gesagt okey das wird schon klappen. Geklappt hat danach gar nichts.
Wie lange das her ist, wird der DRV ziemlich egal sein, ich kann nicht beurteilen wie "zugänglich" man in der aktuellen Reha deinen eigenen Einschätzungen gegenüber sein wird, nicht immer steht später auch das im Bericht, was man dir dort so alles "gesagt" hat.

Ambulant weil ich aus psychologischen Gründen nicht weg von meiner gewohnten Umgebung kann, Attest der Psychologin liegt vor bei der DRV.
Das wird eher selten ambulant bewilligt, gerade weil die Herausnahme aus dem häuslichen Alltag ein Teil der Therapie ist, bei Aufforderung durch die KK wäre man sicher nicht so großzügig gewesen, denn die bestehen in der Regel auf Stationär.

Für mich persönlich ist es viel angenehmer, ich fahre da hin 33 km einfach, mache meine Behandlungen und bin dann Nachmittags wieder Daheim bei Frau und Kind.
33 km ist schon ganz "nett" für eine ambulante Reha, das ist weiter als viele Wege zum Arbeitsplatz, ich glaube dir ist noch immer nicht klar was das für einen Antrag auf EM-Rente bedeuten kann ... wer das (einige Wochen lang) täglich schafft kann auch arbeiten gehen ... :idea:

Weil ich mit meiner Psychologin darüber reden möchte dann, Sie kennt die gesamte Problematik.
Das geht doch auch wenn du ihr nach Erhalt eine Kopie mit zum nächsten Termin nimmst ?

Diese Liste habe ich da, ganz aktueller Stand. habe ich auch dem Verschlechterungsantrag und der Reha Einrichtung gegeben.
Was soll das Versorgungsamt damit, dort interessiert es nicht wie oft du AU geschrieben bist, das hat keine Bedeutung für den Grad deiner Behinderungen ...

In meiner Reha hat das damals auch keinen interessiert, die haben sich meine AU-Zeiten nach eigenen Interessen "zusammengefasst", als ich das bemängelt habe, wurde es als irrelevant abgetan.

So kann man auch fast 7 Monate erneuten (leider gescheiterten) Arbeitsversuch (im Schichtdienst) nach einer Herz-OP sang- und klanglos "verschwinden" lassen ... und im Bericht dann behaupten, ich hätte ja danach schon gar nicht mehr arbeiten "wollen" ... Ich HABE aber nach der Herz-OP noch wieder gearbeitet ... :doh:

Kannst du hierzu mehr sagen wenn ich die Auflistung hier eintrage?
So ungefähr, es kommt besonders auf die allererste AU mit dieser Diagnose an ... also genau der Tag an dem dazu erstmals eine AU-Bescheinigung vom Arzt ausgestellt wurde.

Dann kann man die festen Blockfristen berechnen (immer GENAU 3 Jahre) um zu sehen, wann deine Aussteuerung aktuell erfolgen könnte, ist dann noch wichtig WANN (taggenau) in der aktuellen, laufenden) Blockfrist deine aktuelle AU begonnen hat ... du schreibst ja im Februar ... :icon_kinn:

Daraus sollte dann abzuleiten sein, wie lange die KK jetzt wirklich noch zahlen muss, wenn deine AU weitergeführt wird.

Nachfragen kommen dann sicher noch, aber das wäre schon mal ein guter Anfang, die anderen Krankheiten gelten als "hinzugetreten" und verlängern deinen Anspruch bei durchgehender AU nicht.

Lohnfortzahlung vom AG und Übergangsgeld (bei Reha-Maßnahmen) wird auch mit eingerechnet in die 78 Wochen Höchst-Anspruch innerhalb 3 Jahren (= Blockfrist).
Wie das mit deiner Umschulung ist weiß ich allerdings nicht, wenn du davor auch schon damit AU gewesen bist ... hast du in der Zeit (während der Umschulung) also ALGI bekommen ???

Das ist alles ziemlich kompliziert und daher hoffen die KK immer wieder, der Versicherte wird das selber gar nicht herausfinden wenn da was nicht stimmt, eine so merkwürdige Auskunft der KK dazu sollte man allerdings auch nicht einfach akzeptieren.

78 Wochen sind jedenfalls noch nicht am Jahresende abgelaufen wenn du erst seit Februar AU geschrieben bist ... :icon_evil:

Soviel ich weis entscheidet das der Arzt bei der reha Einrichtung und nicht mein Hausarzt oder?
Dazu wurde dir ja schon bestätigt, dass diese Einschätzung NUR für den Entlassungstag gültig ist, wenn du dir auf der Heimfahrt ein Bein brechen würdest kann ja auch keiner sagen du bist (deswegen) nicht krank, weil das in der Reha so geschrieben wurde ... :icon_evil:

Warum soll ich ALG I beantragen wenn ich am 1. Tag nach der Rehaentlassung wieder weiter AU bin? Dann läuft doch das Krankengeld weiter...?
Du kannst auch noch warten bis sich herausgestellt hat, ob die KK wirklich weiterzahlen wird, denn du bekommst ja erst nach der 2. Bescheinigung dann rückwirkend wieder das Krankengeld ausgezahlt.

Die KK zahlen immer erst rückwirkend und am Tag nach der Reha-Entlassung gibt es ja "rückwirkend" noch kein Krankengeld, du brauchst aber den AU-Schein vom Arzt damit der Anspruch auf Krankengeld wieder entstehen kann.

Bei AU-Entlassung dürfte das kein Problem werden, wenn dich die Reha aber als "Arbeits-Fähig" entlassen sollte, möchte die KK nicht so gerne die Krankengeldzahlungen wieder aufnehmen.

Da sehen die das gerne als Entscheidung der Reha-Klinik an, dass du nun wieder arbeiten oder zur AfA gehen kannst ...
Auch dazu kannst du hier schon einige Fälle nachlesen, wie lange da Mancher auf sein Krankengeld nach der Reha warten musste ... weil er als Arbeits-FÄHIG entlassen wurde, es aber gar nicht gewesen ist.

Es wäre also durchaus besser für dich wenigstens die Entlassung als weiter AU zu erreichen ... bestätigen MUSS das (per AU-Bescheinigung ab Tag nach der Reha) in jedem Falle dein behandelnder Arzt.
Von der Reha-Klinik bekommst du nur einen Entlassungsschein mit dem Hinweis "AF oder AU entlassen" ... den gibst du dann an die KK weiter (mach dir vorher eine eigene Kopie davon).

Wenn ich zu meinem Hausarzt sage ich kann nicht dann akzeptiert der das auch immer. Notfalls gehe ich auch zum Psychiater wenn es sein muss.
Eine Facharzt-Behandlung ist nie verkehrt, besonders dann nicht wenn man vor hat eine EM-Rente zu beantragen, die Berichte von Psychologen werden von der DRV meist nicht besonders ernst genommen.
Psychiater wissen meist auch besser wie sie die Berichte schreiben müssen für die DRV, was nicht bedeuten muss, dass es so "einfacher" ist die EM-Rente zu bekommen.

Ich war fast 4 Jahre durchgehend vom Psychiater AU geschrieben und musste trotzdem bis zum Sozialgericht wegen der EM-Rente ... ich war übrigens schon weit über 50 zu diesem Zeitpunkt und hatte sogar immer noch einen Arbeitsplatz.

Dachte das ist besser für den EMR-Antrag später mal.
Für den Antrag auf EM-Rente solltest du ohnehin Arzt- und Behandlungsberichte zu ALLEN wichtigen Diagnosen von deinen behandelnden Ärzten ausdrucken lassen und in Kopie schon deinem Antrag beifügen, mit den Diagnosen auf der AU, geben die sich nicht zufrieden. :icon_evil:

Eigentlich sollen die dafür selber Berichte bei deinen Ärzten anfordern aber das wird oft sehr mangelhaft gemacht, und manchmal auch GAR NICHT ... trotzdem lehnt man dann nach angeblich gründlichster Prüfung des Gesundheitszustandes den Antrag auf EM-Rente ab.

Mein Männe musste fast 5 Jahre um die EM-Rente kämpfen, unsere Hausärztin hat ihn die ganze Zeit durchgehend AU geschrieben, von der DRV wurde sie NIE angeschrieben, in 2 EM-Rentenverfahren nicht ...
Er war natürlich zusätzlich auch bei Fachärzten in ständiger Behandlung (Orthopäde/ Schmerztherapeut/ Kardiologe/ HNO/ Hautarzt/ Lungenfacharzt) und mehrfach stationär in Spezial-Kliniken, die wurden im Antrag ALLE angegeben, angeschrieben wurde KEINER ...

Alle diese Berichte hätte die DRV auch von der Hausärztin bekommen können, die war dazu voll informiert ... und immer auf dem Laufenden ... seit fast 20 Jahren war Männe dort schon in Behandlung, auch als er noch fleißig gearbeitet hat und nur selten mal AU war ... das WOLLTE die DRV offenbar so genau gar nicht alles wissen.

Das nur mal so als Hinweis, warum ich so "gut" auf die Behörden alle zu sprechen bin ... du musst zuerst begreifen, dass JEDE Behörde vorrangig nur ihren eigenen Interessen und gesetzlichen Vorgaben folgt.

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#12
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

klappt doch prima jetzt mit den Zitaten, beschränkt auf das Wesentliche. :icon_daumen:
Ja war eine schwere Geburt :)



Das reicht aber NICHT, um das Versorgungsamt von deinen Einschränkungen zu überzeugen, schreibe genau auf was NICHT (mehr) geht im Alltag wegen welcher Krankheit, was in deinem Alter (eigentlich) normal noch möglich sein sollte.
Falls ein Widerruf nötig wird, schreib ich das dann rein ok.

Wir nennen das einen "Jammerlappen" schreiben, deine täglichen Behinderungen stehen nicht in Diagnose-Schlüsseln oder Behandlungsberichten, wie schwer konkret DU beeinträchtigt bist (im gesamten Alltag) kannst NUR DU wissen und beschreiben (lassen).
Ok werde ich falls nötig machen, das kann ich gut denke ich.

Deine Frau sollte dann auch bestätigen, dass du ihre Hilfe bei der Antragstellung brauchtest, weil du das physisch / psychisch nicht alleine geschafft hast.
Das bringt dann was oder wie?


Ist dieser konkrete Grund darin auch genannt ???
Das wäre dann durchaus eine wichtige Unterlage auch für einen Antrag auf EM-Rente ... für das Versorgungsamt und den GdB ist das eher unwichtig.
Nein da steht nur unter Begründung dass die Leistung zur Teilhabe.... abgebrochen wurde. Soll ich eine Bestätigung inkl. Grund verlangen?

Dann solltest du diese Erlaubnis umgehend und mit SOFORTIGER Wirkung bei der KK widerrufen, wenn du nicht möchtest, dass der Reha - Bericht direkt von der Klinik schon an die KK geht, solltest du das auch noch direkt vor Ort (Patientenbüro oder Stationsarzt ansprechen) regeln.
Habe ich heute per Email und PDF Anhang widerrufen und um eine schriftliche Bestätigung gebeten. 1 Stunde später hat die AOK schon angerufen, aber ich bin nicht dran denn ich habe keine Lust darüber zu reden und mich bequatschen zu lassen.

Sorge umgehend dafür, dass diese Einwilligung ungültig wird, es dauert ja noch etwas bis dein Abschlußbericht fertig ist, die Klinik solltest du trotzdem auch darüber informieren, dass du eine Weitergabe an die KK nicht wünschst, ehe du nicht selber Kenntnis vom Reha-Bericht hattest.
Habe ich gemacht, und ich habe auch die 2 Ärzte rauslöschen lassen, also nur ich und die DRV bekommt den Bericht.

Wem du das dann später weiter zugänglich machen möchtest kannst du dann wieder selbst entscheiden.
Die KK hat gar keinen Anspruch auf diesen Bericht, den könnte bei Bedarf höchstens der MDK "wünschen", dort sitzen die Ärzte die beratend für die KK zuständig sind.
Warum ist dann mein Krankengeldberater so scharf darauf?


Was sollte auch die AOK damit anfangen können, dann habe ich das oben falsch verstanden, trotzdem hast du selbst auch einen Anspruch dieses AfA-Gutachten zu bekommen, solltest du dir bei Gelegenheit mal vom dortigen ÄD als Kopie geben lassen.
Dieses Gutachten habe ich in Original da, das habe ich auch beim Verschlechterungsantrag beigelegt.



Die KK hatte entweder auch schon vor dich zur Reha aufzufordern oder möchte sich ihre eigenen Ansprüche jetzt nachträglich aus deinem Antrag sichern, wenn man meint der MDK habe bereits deine "Gefährdete Erwerbsfähigkeit" festgestellt, liegt der Gedanke jedenfalls sehr nahe.
Ja das steht auch in dem Schreiben drin mit der bestehenden Gefährdung. Nachdem ich danach gefragt habe hat er gesagt das ist ein Standartnbrief :). Ja komisch dass dann etwas von meinem Gutachten drinn steht :) Standart jaja ;-)

Das KANN ja NUR der MDK (ärztlicher Dienst der KK) so festgestellt haben, also MUSS es dort ein solches "Gutachten" auch geben von dir, das wurde dann einfach "nach Aktenlage" gemacht.
Was meinst du gleich nochmal?


Das wird eher selten ambulant bewilligt, gerade weil die Herausnahme aus dem häuslichen Alltag ein Teil der Therapie ist, bei Aufforderung durch die KK wäre man sicher nicht so großzügig gewesen, denn die bestehen in der Regel auf Stationär.
Mit Attest meiner Psychologin dass stationär mir psychisch schaden würde, wurde es bewilligt.


Was soll das Versorgungsamt damit, dort interessiert es nicht wie oft du AU geschrieben bist, das hat keine Bedeutung für den Grad deiner Behinderungen ...
Da sieht man wie eingeschränkt ich bin in Thema arbeiten und Belastung.


So ungefähr, es kommt besonders auf die allererste AU mit dieser Diagnose an ... also genau der Tag an dem dazu erstmals eine AU-Bescheinigung vom Arzt ausgestellt wurde.
OK, hier die Liste...aber ich muss dazu sagen ich hatte deswegen auch im Jahr 2013 - 2014 300 Fehltage und Krankengeldbezug (das ist in der Liste nicht drin)


07.02.2018 07.05.2018 90 M19.99 Arthrose

12.01.2018 26.01.2018 15 M54.12 Radikulopathie: Zervikalbereich

20.1 1.2017 22.12.2017 33 F-43.0 Akute Belastungsreaktion

06.11.2017 08.11.2017 3 K29.7 Gastritis, nicht näher bezeichnet

10.10.2017 24.10.2017 15 M54.19 Radikulopathie: Nicht näher bezeichnete Lokalisation

04.10.2017 06.10.2017 3 M54.19 Radikulopathie: Nicht näher bezeichnete Lokalisation

14.09.2017 29.09.2017 16 M54.19 Radikulopathie: Nicht näher bezeichnete Lokalisation

31.08.2017 01.09.2017 2 RII
K52.9 Ubelkeit und Erbrechen
Nichtinfektiöse Gastroenteritis und Kolitis, n. n. bez.

06.03.2017 31.03.2017 26 Lumboischialgie

10.10.2016 01.01.2017 84 M19.99
M93.27 Arthrose, nnbez nnbez Lok Links
Osteochondrosis dissecans: Knöchel und Fuß Links

12.08.2016 14.08.2016 3 K29.1 Sonstige akute Gastritis

03.06.2016 09.06.2016 7 1<29.7 Gastritis, nicht näher bezeichnet

23.12.2015 31.01.2016 40 S13.4 M47.29
S33.50 Verstauchung und Zerrung der Halswirbelsäule
Sonst Spondylose mit Radikulopathie nnbez Lokalisation
Verstauchung u. Zerrung Lendenwirbelsäule, nnbez

31.10.2015 08.11.2015 9 K52.9
A08.4 Nichtinfektiöse Gastroenteritis und Kolitis, n. n. bez. Virusbedingte Darminfektion, nicht näher bezeichnet

11.09.2015 13.09.2015 3 F43.0 Akute Belastungsreaktion

22.04.2015 26.04.2015 5 D22.9 Melanozytennävus, nicht näher bezeichnet

09.04.2015 16.04.2015 8 D22.9 Melanozytennävus, nicht näher bezeichnet

20.03.2015 26.03.2015 7 J20.9 Akute Bronchitis, nicht näher bezeichnet

19.11.2014 22.11.2014 4 M93.2 Osteochondrosis dissecans Links

27.08.2014 31.08.2014 5 M79.67 Schmerzen in den Extremitäten Knöchel/Fuß Links

21.08.2014 22.08.2014 2 M79.67 Schmerzen in den Extremitäten Knöchel/Fuß Links

16.04.2014 26.04.2014 1 1 K08.9 Krankheit der Zähne und des Zahnhalteapparates, n. n. bez.



Lohnfortzahlung vom AG und Übergangsgeld (bei Reha-Maßnahmen) wird auch mit eingerechnet in die 78 Wochen Höchst-Anspruch innerhalb 3 Jahren (= Blockfrist).
Wie das mit deiner Umschulung ist weiß ich allerdings nicht, wenn du davor auch schon damit AU gewesen bist ... hast du in der Zeit (während der Umschulung) also ALGI bekommen ???
Was ???warum wird denn Lohnfortzahlung und Übergangsgeld mitgerechnet? Während der Umschulung habe ich Übergangsgeld vom AA bekommen.

Das ist alles ziemlich kompliziert und daher hoffen die KK immer wieder, der Versicherte wird das selber gar nicht herausfinden wenn da was nicht stimmt, eine so merkwürdige Auskunft der KK dazu sollte man allerdings auch nicht einfach akzeptieren.
Heißt das dass die bescheißen mir der Dauer des Anspruchs?


Du kannst auch noch warten bis sich herausgestellt hat, ob die KK wirklich weiterzahlen wird, denn du bekommst ja erst nach der 2. Bescheinigung dann rückwirkend wieder das Krankengeld ausgezahlt.
Das hat die AOK schon gesagt dass bei erneuter AU wieder Krankengeld bezahlt wird.


Eine Facharzt-Behandlung ist nie verkehrt, besonders dann nicht wenn man vor hat eine EM-Rente zu beantragen, die Berichte von Psychologen werden von der DRV meist nicht besonders ernst genommen.
Psychiater wissen meist auch besser wie sie die Berichte schreiben müssen für die DRV, was nicht bedeuten muss, dass es so "einfacher" ist die EM-Rente zu bekommen.
Ok dann werde ich mich mal um eine Überweisung zum Psychiater kümmern.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#13
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Falls ein Widerruf nötig wird, schreib ich das dann rein ok.
Ok werde ich falls nötig machen, das kann ich gut denke ich.
Das ist ein Widerspruch und KEIN Widerruf, der geht nur bei Haustür- und Online-Geschäften ... :idea:

Wenn dein Antrag auf Erhöhung abgelehnt wird dann legst du zunächst mal "fristwahrend" Widerspruch ein und forderst gleichzeitig die Unterlagen (Akteneinsicht nach § 25 SGB X) in Kopie an, die für diese Entscheidung maßgeblich waren.

Insbesondere auch die "Versorgungsärztliche Stellungnahme" (das ist die Einschätzung / "GdB-Verteilung" von deren ärztlichen Dienst), nach Erhalt und Prüfung der Unterlagen wirst du dann die ausführliche Begründung nachreichen.

Das bringt dann was oder wie?
Das "bringt" zumindest den Hinweis an das Amt, dass du auch in solchen Sachen eingeschränkt und / oder nur begrenzt belastbar bist (eingeschränkte Konzentration, schnelle Ermüdung, Überforderungsgefühle z.B.) und daher die Unterstützung deiner Partnerin brauchst, um solche Dinge ordentlich (und zügig) zu erledigen.

Das gilt natürlich immer nur wenn es auch den Tatsachen entspricht, ich schreibe dazu nur was mir so einfällt, ob das in der Form auch bei dir zutrifft, kannst du nur selber wissen.

Mein Männe hat überhaupt "keinen Nerv" für Bürokratie und Formulare ausfüllen ist "Horror" für ihn weil er schon die merkwürdigen Fragen oft nicht versteht ... er ist nicht "dumm", kann auch lesen und schreiben aber dafür hat er einfach "keinen NERV" ... also erledige ich solche Angelegenheiten.

Ist auch nicht meine "Lieblingsbeschäftigung" aber mir geht das (bisher noch) schneller (und ordentlicher) von der Hand und er unterschreibt dann nur noch was ich vorbereitet habe, wenn er mit dem Inhalt einverstanden ist.

Das erwähnen wir dann auch immer zusätzlich (wo es Sinn macht), dass die Unterlagen von seiner Ehefrau zusammengestellt und bearbeitet wurden, weil er sich damit überfordert fühlt.

So halten wir es mit dem Versorgungs-Amt UND auch mit der Pflegekasse, er wäre selbst nie auf den Gedanken gekommen einen Pflegegrad zu beantragen ("Ich bin doch kein Pflegefall" :icon_evil:) ...

Nun ist er doch Einer geworden (aber noch ein relativ "pflegeleichter" mit Pflegegrad 2 ... :idea:) und freut sich, dass unser Wannenbad inzwischen zur Dusche umgebaut wurde, bezahlt von der Pflegekasse.
Das Pflegegeld zusätzlich monatlich ist auch nicht zu verachten und das geben wir gemeinsam aus für Dinge die ihm (und damit auch mir) das tägliche Leben erleichtern und die wir uns sonst teilweise finanziell gar nicht leisten könnten.

Das soll wieder NUR ein Beispiel sein, wer noch Alles prima selber erledigen KANN bekommt keinen Pflegegrad und wer bei seinen Behinderungen keine laufende / häufige Unterstützung braucht (z.B. durch die Partnerin) bekommt auch NICHT mehr GdB dafür ... :icon_evil:

Nein da steht nur unter Begründung dass die Leistung zur Teilhabe.... abgebrochen wurde. Soll ich eine Bestätigung inkl. Grund verlangen?
Wäre sicher nicht verkehrt, wenn du einen klaren (schriftlichen Grund) haben würdest, warum die Umschulung vom Kostenträger abgebrochen wurde ... das könnte eventuell die DRV für eine Beurteilung deiner Erwerbsfähigkeit interessieren.

Dem Versorgungsamt ist das allerdings völlig EGAL, ebenso wie das "Gutachten" der AfA ... das hat für den GdB keine Bedeutung, zumal diese "Gutachten" in der Regel nicht mal diese Bezeichnung wirklich verdienen ...

Dieses Gutachten habe ich in Original da, das habe ich auch beim Verschlechterungsantrag beigelegt.
Da sieht man wie eingeschränkt ich bin in Thema arbeiten und Belastung.
Die werden auch vorrangig danach erstellt, dass die AfA was damit (intern) anfangen kann, daraus gehen keine Behinderungen hervor ... ob du beruflich arbeiten kannst oder nicht ist beim GdB irrelevant ... :icon_evil:

Es gibt Schwerstbehinderte mit GdB 100 und mehreren Merkzeichen (Rollifahrer z.B.), die gehen ("rollen") Vollzeit arbeiten an einem für sie geeigneten Arbeitsplatz.

Habe ich heute per Email und PDF Anhang widerrufen und um eine schriftliche Bestätigung gebeten. 1 Stunde später hat die AOK schon angerufen, aber ich bin nicht dran denn ich habe keine Lust darüber zu reden und mich bequatschen zu lassen.
Dann solltest du denen am Besten auch endlich mal das Anrufen verbieten, also schriftlich / nachweislich (Mail ist eigentlich nicht rechtssicher aber wenn man dich schon drauf ansprechen wollte :bigsmile:), die Löschung deiner Telefon-Nummer verlangen.

Man kann übrigens trotzdem noch behaupten eine solche Mail von dir nicht erhalten zu haben ... du hast KEINEN echten, rechtssicheren Beweis für den Zugang bei der KK ... :icon_evil:

In der Regel genügt es bei ALLEN Behörden auf dem Postwege an der Melde-Anschrift erreichbar zu sein, die Angabe weiterer Kommunikationswege ist absolut FREIWILLIG.

Telefonisch reagieren die tatsächlich auf solche Infos nur, wenn sie keine "unzulässigen" schriftlichen Spuren hinterlassen wollen, also erzwinge schriftliche Informationen, Telefonate kann man nicht beweisen (jedenfalls nicht den Inhalt der Gespräche). :icon_evil:

Zudem ist es deine Entscheidung, wer dich zu Hause anrufen DARF und wer nicht, alles andere ist bereits telefonische "Belästigung" und gesetzlich verboten.

Habe ich gemacht, und ich habe auch die 2 Ärzte rauslöschen lassen, also nur ich und die DRV bekommt den Bericht.
Sehr gut gemacht, ich habe meinen Reha-Bericht sogar mal bei der DRV komplett (zur Weitergabe an alle anderen Behörden) gesperrt, weil ich mit dem Inhalt so gar nicht einverstanden war und mich darüber bei der DRV beschwert habe.
Da wurde ich dann sogar extra angeschrieben, ob der DRV-Gutachter (wegen EM-Rente) den bekommen darf ... :icon_hihi:

Warum ist dann mein Krankengeldberater so scharf darauf?
Das musst du den schon selber fragen, denn der darf den Bericht rechtlich gesehen gar nicht bekommen, man möchte eben auf "laienhafte Art" was darin finden, was zur (möglichst baldigen) Einstellung der Krankengeld-Zahlungen tauglich ist.

Das gilt auch dann immer noch, wenn du aus der Reha vorerst weiter AU entlassen wirst ... manchmal sind da entsprechende Bemerkungen drin, dass man im Zeitraum X wieder Arbeits-Fähig sein "könnte", obwohl das letztlich nur die behandelnden Ärzte dann nach der Reha wirklich beurteilen können.

Der KK-SB liest dann also fleißig nach, was ihn nichts angeht und findet den Hinweis den er gesucht hat ... dann geht der Bericht erst an den MDK, verbunden mit der freundlichen Bitte das doch mal für deine Person daraus "medizinisch" (also nach Aktenlage) einzuschätzen, ob man dir da nicht mitteilen könnte, du bist gesund zu diesem Tag X aus dem Reha - Bericht.

Regulär wäre dazu dann erst noch (vom MDK) eine Stellungnahme des behandelnden Arztes einzuholen, aber darauf wird inzwischen auch schon immer häufiger verzichtet.

Dann bekommst du nur noch eine kurze schriftliche Mitteilung, dass man nach "Beratung" durch den MDK dein Krankengeld nun einstellen wird ... :icon_klatsch:

Ja das steht auch in dem Schreiben drin mit der bestehenden Gefährdung. Nachdem ich danach gefragt habe hat er gesagt das ist ein Standardnbrief :). Ja komisch dass dann etwas von meinem Gutachten drinn steht :) Standard jaja ;-)
Ja, das ist der "Standard-Satz" in fast JEDEM MDK-"Gutachten" bundesweit, wenn man bei der KK die Aufforderung (nach § 51 SGB V) zum Reha - Antrag rausschicken möchte ...

Das stand fast wörtlich auch in meinem MDK-Gutachten schon vor rund 10 Jahren drin, damit man mir eine "Eil-Reha" verpassen konnte (6 Wochen Psychosomatik), so eilig, dass ich schneller in der Reha-Klinik, war als ich damals denken konnte.

Heute würde mir das so auch NICHT mehr passieren, aber jetzt will mich ja Keiner mehr in Reha schicken ...
Meine Ärzte waren gerade alle in Urlaub und meine private "Krankenakte" habe ich auch erst danach angelegt, ich hatte also NICHTS in der Hand, zu meinen gesundheitlichen Problemen.

Die Reha-Klinik hatte auch NICHTS, wie man mir nach 2 Wochen Reha endlich mal (in der Visite) mitgeteilt hat ... aber die wollten auch NICHTS, denn ich habe ständig darum gebeten doch meine Ärzte mal zu kontaktieren, Zeit genug wäre gewesen in den 6 Wochen sich Berichte zusenden /zufaxen zu lassen ...

Das passte aber offenbar nicht in mein Reha-"Behandlungs"-Konzept, ich wurde aber wenigstens AU entlassen, weil ich an meinen (vorhandenen) Arbeitsplatz nicht mehr zürück kehren "brauchte" ...

Zur AfA konnte man mich aber VOR der Aussteuerung auch NICHT "abschieben" und in meinem MDK-Gutachten stand zudem schon zusätzlich drin, dass ich an den aktuellen Arbeitsplatz NICHT zurück kann ... großes Pech für die KK, sie musste bis zur Aussteuerung weiterzahlen.

Denn mit Aussicht auf EM-Rente kam ich auch nicht aus der Reha zurück ... ich sollte mir "nur Andere Arbeit suchen" ... :idea:

Was meinst du gleich nochmal?
Dass es ein solches "Gutachten" beim MDK auch von dir geben MUSS, das kann dein Arzt für dich anfordern DIREKT beim MDK, dafür braucht auch er deine Zustimmung.

Brauchst du aber auch nur zu deiner eigenen Information, das interessiert weder Rentenkasse noch Versorgungsamt.

Mit Attest meiner Psychologin dass stationär mir psychisch schaden würde, wurde es bewilligt.
Was nichts an meinem Hinweis ändert, dass die Rentenkasse das auch im Bezug auf Belastung für Erwerbstätigkeit beurteilen wird, was du da so körperlich und vom Zeitaufwand auf dich genommen hast (mit PKW als Selbstfahrer ?).

OK, hier die Liste...aber ich muss dazu sagen ich hatte deswegen auch im Jahr 2013 - 2014 300 Fehltage und Krankengeldbezug (das ist in der Liste nicht drin)
Dann kann man mit deiner Liste auch nichts anfangen, es geht um die Diagnose für die aktuelle AU (seit dem Beginn mit der ersten Bescheinigung dafür) UND genau darum, wann du Erstmalig auf diese gleiche Diagnose AU-geschrieben wurdest ...

ALLES Andere ist unwichtig dafür, ob deine Aussteuerung für diese Krankheit dann zeitgerecht erfolgen wird oder nicht.

JEDE weitere / andere Krankheit (Diagnose) bildet ihre eigene Blockfrist, mehrere, verschiedene Krankheiten während der laufenden AU haben keine Bedeutung mehr für die Aussteuerung auf die Erste Diagnose für diese laufende AU-Zeit. :icon_evil:

Was ???warum wird denn Lohnfortzahlung und Übergangsgeld mitgerechnet?
Weil das im SGB V nun mal so geregelt ist ...

Während der Umschulung habe ich Übergangsgeld vom AA bekommen.
Davon habe ich keine Ahnung aber während der Umschulung warst du ja (vermutlich) zunächst NICHT mehr AU geschrieben, ob das auch mit eingerechnet wird (die 6 Wochen bis zum Abbruch wegen Krankheit) kann ich nicht beurteilen ...

Heißt das dass die beExkrementn mir der Dauer des Anspruchs?
Ob das der Fall sein wird lässt sich bisher NICHT feststellen aus deinen Angaben, denn Blockfristen beginnen IMMER mit der ALLER-ERSTEN AU auf eine bestimmte Diagnose zu laufen ...

Wenn das schon irgendwann 2013 / 2014 gewesen ist musst du dir dafür noch alles von der KK einfordern ...

Das hat die AOK schon gesagt dass bei erneuter AU wieder Krankengeld bezahlt wird.
Was die so "sagen" und am Ende tun werden muss auch nicht immer das Gleiche sein ... bei erneuter AU (nach der Reha) wird ja auch zunächst mal gezahlt, das bedeutet aber nicht, dass die KK nicht weiter versuchen wird, dich VOR der regulären Aussteuerung noch los zu werden.

Oder eben die Aussteuerung so "legt", dass du das nicht mehr kontrollieren KANNST wenn du selber nicht genau weißt wann du mal zuerst damit AU geschrieben wurdest.

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#14
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Das ist ein Widerspruch und KEIN Widerruf, der geht nur bei Haustür- und Online-Geschäften ... :idea:
Sorry Schreibfehler :)

Wenn dein Antrag auf Erhöhung abgelehnt wird dann legst du zunächst mal "fristwahrend" Widerspruch ein und forderst gleichzeitig die Unterlagen (Akteneinsicht nach § 25 SGB X) in Kopie an, die für diese Entscheidung maßgeblich waren.
sehr gut zu wissen, Danke!

Insbesondere auch die "Versorgungsärztliche Stellungnahme" (das ist die Einschätzung / "GdB-Verteilung" von deren ärztlichen Dienst), nach Erhalt und Prüfung der Unterlagen wirst du dann die ausführliche Begründung nachreichen.
Hört sich gut an.

Wäre sicher nicht verkehrt, wenn du einen klaren (schriftlichen Grund) haben würdest, warum die Umschulung vom Kostenträger abgebrochen wurde ... das könnte eventuell die DRV für eine Beurteilung deiner Erwerbsfähigkeit interessieren.
Ok werde ich meinen Rehaberater vom AA mal anschreiben.

Telefonisch reagieren die tatsächlich auf solche Infos nur, wenn sie keine "unzulässigen" schriftlichen Spuren hinterlassen wollen, also erzwinge schriftliche Informationen, Telefonate kann man nicht beweisen (jedenfalls nicht den Inhalt der Gespräche). :icon_evil:
Hört sích krass an denen das zu verbieten aber ist vll. sinnvoll.

Das gilt auch dann immer noch, wenn du aus der Reha vorerst weiter AU entlassen wirst ... manchmal sind da entsprechende Bemerkungen drin, dass man im Zeitraum X wieder Arbeits-Fähig sein "könnte", obwohl das letztlich nur die behandelnden Ärzte dann nach der Reha wirklich beurteilen können.
Dazu muss ich sagen habe ich ein Blatt bekommen dass ich bei Ende der Reha ausfüllen lassen muss. Da steht unter anderem drin:

Obengenannter ist zur Zeit Arbeitslos!

Bei der Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit von Versicherten, die arbeitslos sind, ist nach der Rechtsprechung der Sozialgerichte auf alle (auch leichte) Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt abzustellen.

Bei Arbeitslosen ist Arbeitsunfähigkeit nur dann gegeben, wenn sie wegen Krankheit nicht vermittlungsfähig sind. Dies ist ausschließlich der Fall, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, leichte Arbeiten in einem zeitlichen Umfang zu verrichten, für den sie sich bei der Agentur für Arbeit zur Verfügung gestellt haben.

Wir bitten Sie daher, bei unserem Mitglied als Bezugspunkt für die Beurteilung der Arbeitsunfähigkeit zum Zeitpunkt der Entlassung aus dem Krankenhaus alle (auch leichte) Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt heranzuziehen.

Die Entlassung aus der Klinik erfolgte:

- Arbeitsfähig für leichte Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und zwar ab: sofort oder datum eintragen

-Arbeitsunfähigkeit für sämtliche leichte Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt



So, das komische daran ist dass da erstens steht:

Stationäre Krankenhausbehandlung von ... bis (bin ambulant!!!)

Entlassung aus dem KKH (bin nicht in einem KKH!!!)


Der KK-SB liest dann also fleißig nach, was ihn nichts angeht und findet den Hinweis den er gesucht hat ... dann geht der Bericht erst an den MDK, verbunden mit der freundlichen Bitte das doch mal für deine Person daraus "medizinisch" (also nach Aktenlage) einzuschätzen, ob man dir da nicht mitteilen könnte, du bist gesund zu diesem Tag X aus dem Reha - Bericht.
MDK ist was nochmal?

Dann bekommst du nur noch eine kurze schriftliche Mitteilung, dass man nach "Beratung" durch den MDK dein Krankengeld nun einstellen wird ... :icon_klatsch:
Würde ich gleich Widerspruch einlegen! Wenn ich eine AU Bescheinigung habe dann bin ich krank!

Dass es ein solches "Gutachten" beim MDK auch von dir geben MUSS, das kann dein Arzt für dich anfordern DIREKT beim MDK, dafür braucht auch er deine Zustimmung.
Verstehe nicht ganz welches Gutachten du meinst?

Was nichts an meinem Hinweis ändert, dass die Rentenkasse das auch im Bezug auf Belastung für Erwerbstätigkeit beurteilen wird, was du da so körperlich und vom Zeitaufwand auf dich genommen hast (mit PKW als Selbstfahrer ?).
Selbstfahrer ja.

Dann kann man mit deiner Liste auch nichts anfangen, es geht um die Diagnose für die aktuelle AU (seit dem Beginn mit der ersten Bescheinigung dafür) UND genau darum, wann du Erstmalig auf diese gleiche Diagnose AU-geschrieben wurdest ...
1. mal AU deswegen war von 18.05.2011 bis 19.05.2011

Habe die Liste hier von jetzt bis 2008 zurück.

Davon habe ich keine Ahnung aber während der Umschulung warst du ja (vermutlich) zunächst NICHT mehr AU geschrieben, ob das auch mit eingerechnet wird (die 6 Wochen bis zum Abbruch wegen Krankheit) kann ich nicht beurteilen ...
Während der Umschulung war ich Arbeitslos gemeldet und war dann Umschüler und habe Übergangsgeld erhalten. Wäre interessant ob da die 6 Wochen mit einbezogen werden ...

Oder eben die Aussteuerung so "legt", dass du das nicht mehr kontrollieren KANNST wenn du selber nicht genau weißt wann du mal zuerst damit AU geschrieben wurdest.
Das versuche ich zu verhindern, mit Deiner/Eurer Hilfe schaff ich das bestimmt :)


Vielen Lieben Dank nochmal, was du hier leistest ist unbeschreiblich...:peace:
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#15
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

sehr gut zu wissen, Danke!
Hört sich gut an.
Das hört sich nicht nur so an, das ist gut, damit bekommst du (in der Regel recht zügig) die Unterlagen, die du brauchst um den Widerspruch überhaupt vernünftig begründen zu können.

Ich biete dann abschließend immer "Kosten-Übernahme" nach Rechnungslegung (für die Kopien) an und bedanke mich "brav" für die Bemühungen. :icon_hihi:

Musste noch nie wirklich was bezahlen, von anderen wurde wohl gelegentlich schon gefordert 25 € vorab für die Kopien zu zahlen, das ist unverschämt und gar nicht zulässig.

Die dürfen zwar Kosten-Erstattung verlangen, aber erst wenn du auch prüfen kannst wie viele Kopien man dir da wirklich ausdrucken musste, normal ist das nicht sehr viel und du hast einen Rechts-Anspruch auf Akten-Einsicht mnach § 25 SGB X ...

Hört sích krass an denen das zu verbieten aber ist vll. sinnvoll.
Das mag sich krass anhören, ist aber leider inzwischen erforderlich, sonst lässt man den Kranken KEINE Ruhe mehr telefonisch, das ändert sich schlagartig direkt nach der Aussteuerung .... :idea:

Ich bekam mal ein Heftchen zugeschickt von unserer KK, um mich über die Angebote des Sozialpsychologischen Dienstes der KK zu informieren, es sei natürlich freiwillig diese Dienste auch in Anspruch zunehmen.

Schon am nächsten Morgen gegen 8 Uhr klingelte das Telefon und es war der "Sozial-Berater" der KK, um nachzufragen, ob denn sein Info-Heftchen angekommen sei und wann wir mal einen Termin machen könnten ... um uns besser kennenzulernen in einem persönlichen Gespräch ...

Ich war stinkesauer, denn der hatte mich aus dem Schlaf gerissen, brummte nur was dazu, dass es doch angeblich freiwillig sei, das überhaupt in Anspruch zu nehmen. :confused:
Er schien verwundert, fragte "ob er mich etwa geweckt hätte um diese Zeit" (klang direkt schon vorwurfsvoll) und ich teilte ihm mit, dass ich KRANK sei und da wohl auch mal länger schlafen darf, und JETZT möchte ich gerne weiter schlafen ... :sorry:

Würde mich selber melden, falls ich mal Interesse hätte, denke aber eher NICHT ... dann ließ ich ihn erst mal etwas "sabbeln" bis ihm aufgefallen ist, "Dass ich wohl gerade gar nicht mit ihm sprechen möchte ?" ... :idea:

"Richtig erkannt" habe ich ihm dann kurz bestätigt und ihm gleich mitgeteilt, dass er mich NIEMALS wieder anrufen soll ... dann habe ich aufgelegt und mich wieder umgedreht. :peace:

Es ist wirklich besser wenn man dich während der Krankengeldzahlungen NICHT anrufen darf, auch bei der AfA später solltest du KEINE Telefon-Nummern / Handy oder Mail angeben, was die schon haben sollten, ist es besser direkt die Löschung verlangen.

Inzwischen kommen wir wieder sehr gut mit unserer KK aus, man wird NICHT mehr ohne ernsten Grund angerufen und es will uns auch KEINER mehr "mit Gewalt" helfen wieder gesund zu werden ... :icon_evil:

Die Entlassung aus der Klinik erfolgte:
- Arbeitsfähig für leichte Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und zwar ab: sofort oder datum eintragen

-Arbeitsunfähigkeit für sämtliche leichte Tätigkeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
Da haben die sich ja auch wieder was "Feines" einfallen lassen, dann braucht doch die KK den Reha-Bericht erst Recht nicht mehr, alles was man dort wissen will, steht ja da dann schon drauf ...
Besonders makaber, dass man auch gleich in die Zukunft sehen kann, um ein festes Datum für eine spätere Genesung festzulegen ... :doh:

So, das komische daran ist dass da erstens steht:
Stationäre Krankenhausbehandlung von ... bis (bin ambulant!!!)
Entlassung aus dem KKH (bin nicht in einem KKH!!!)
Dann verlange die Korrektur oder streich das selber durch und schreibe hin was stimmt, mal sehen was die dann machen ???

MDK ist was nochmal?
Der MDK ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen, NUR dort sitzen die Ärzte, die zu medizinischen Sachverhalten Stellung nehmen können und dort MUSS man dich auch erst (persönlich) ärztlich untersuchen, ehe dein Krankengeld mal eben eingestellt werden darf ...

Die sind immer für mehrere (verschiedene) KK in einem bestimmten Gebiet zuständig UND es ist die einzige Institution, die gesetzlich die Macht hat deinen Ärzten zu untersagen, dich weiter AU zu schreiben ...

Schon erstaunlich dass du vom MDK noch nie was gehört hast ... das kannst du aber ändern ...

http://www.mdk.de/321.htm

Würde ich gleich Widerspruch einlegen! Wenn ich eine AU Bescheinigung habe dann bin ich krank!
Das genügt in diesem Falle dann aber NICHT mehr, man zahlt einfach NICHT mehr, ab dem Tag wo du gesund zu sein hast ...
Dein eigener Widerspruch dagegen ist natürlich notwendig, du bist ja das (betroffene) Mitglied der KK aber dein Arzt muss dann (möglichst zügig) zusätzlich einen medizinischen Widerspruch DIREKT an den MDK richten und denen erklären können warum du noch NICHT gesund bist am Tag X.

Verstehe nicht ganz welches Gutachten du meinst?
Ein MDK-Gutachten meine ich, das (wenigstens nach "Aktenlage") vorhanden sein muss, um eine Reha (bei der DRV) durchsetzen zu können ... da steht (in diesem Fall) sowieso immer das Gleiche drin ... die Erwerbsfähigkeit ist gefährdet /bereits gemindert ... sonst bewilligt die DRV keine Reha.

Sollte man dich (trotz weiterer AU vom Arzt) vorzeitig für gesund erklären wollen, ist es (eigentlich) vorgeschrieben dich vom MDK erst untersuchen zu lassen, soweit jedenfalls die "graue Theorie" ...

Es gab hier auch schon einige Fälle wo man das nicht gemacht hat (auch die Krankengeld-Einstellung erfolgte einfach nach "Aktenlage") und es Wochen dauerte bis das (nach den Widersprüchen) geklärt war, in der Zeit gab es KEIN Geld mehr ... obwohl weiterhin die AU-Bescheinigungen der KK zugeleitet wurden.

Ich fürchte du hast noch so Einiges vor dir, was du dir aktuell noch gar nicht so genau vorstellen möchtest ... es geht nirgendwo (bei KK / AfA / JC und DRV), wirklich um deine Gesundheit, es geht NUR NOCH um Geld und wie man es (an dir) sparen kann.

Selbstfahrer ja.
Ist doch schön, wenn du das wochenlang problemlos geschafft hast täglich über 60 km selbst mit dem PKW zu fahren, vor und nach dem Reha-Programm fitt geug dafür warst, wieder heim zu fahren.
Es reicht, dass du immer heil zu Hause angekommen bist und am nächten Tag wieder pünktlich vor Ort gewesen bist, wie du dich wirklich gefühlt hast danach, interessiert auch nicht weiter.

Da kann es ja um deine Konzentration / Aufmerksamkeit / Reaktionsschnelligkeit und alles was man sonst so im heutigen Straßenverkehr dafür braucht, nicht so schlecht bestellt sein. :icon_evil:


1. mal AU deswegen war von 18.05.2011 bis 19.05.2011
Habe die Liste hier von jetzt bis 2008 zurück.
Also 1. Blockfrist = 18.05.2011 bis 17.05.2014

2. Blockfrist = 18.05.2014 bis 17.05.2017

3. Blockfrist = 18.05.2017 bis 17.05.2020

Nun darfst du mal deine jeweiligen AU-Zeiten (NUR für diese EINE Krankheit) in den einzelnen Blockfristen zusammenrechnen (inclusive Lohnfortzahlung und "Übergangsgeld der DRV").

Soweit ich das jetzt überblicke bist du bei Beginn der aktuellen AU-Bescheinigung (ab Februar 2018) bereits 3. Blockfrist gewesen.

Da du bisher NICHT ausgesteuert wurdest, waren deine 78 Wochen für Krankengeld offenbar (für die 2. Blockfrist bis 17.05.2017 ) auch noch nicht abgelaufen ... ein "Rest" wird aber NICHT in die nächste Blockfrist "übernommen".

Der Krankengeld-Anspruch läuft komplett neu auf 78 Wochen für die nächste Blockfrist, wenn AU immer noch besteht.
In die 3. Blockfrist fällt also (wahrscheinlich) NUR dieser Teil deiner Krankschreibungen ...
Was davon ist jetzt die genau gleiche Diagnose wie am 08.05.2011 ?????

07.02.2018 07.05.2018 90 M19.99 Arthrose = 89 Tage

Da fehlt aber noch die aktuelle Reha-Zeit ...

12.01.2018 26.01.2018 15 M54.12 Radikulopathie: Zervikalbereich = 14 Tage

20.1 1.2017 22.12.2017 33 F-43.0 Akute Belastungsreaktion

06.11.2017 08.11.2017 3 K29.7 Gastritis, nicht näher bezeichnet

10.10.2017 24.10.2017 15 M54.19 Radikulopathie: Nicht näher bezeichnete Lokalisation = 14 Tage

04.10.2017 06.10.2017 3 M54.19 Radikulopathie: Nicht näher bezeichnete Lokalisation = 2 Tage

14.09.2017 29.09.2017 16 M54.19 Radikulopathie: Nicht näher bezeichnete Lokalisation = 15 Tage
= 134 Tage bisher (ohne Reha) ...

Den Rest kannst du bei der Berechnung auslassen, wenn es komplett separate AU-Zeiten waren ... ich nehme an, es geht dabei vorwiegend um die "M-Diagnoseschlüssel" ?

Ob die Zahl dahinter einen großen Unterschied macht ist mir nicht bekannt, ich bin ja auch kein Arzt ... :bigsmile:

Da wäre dann ab 14.09.2017 zu rechnen ... bis du auf 78 Wochen kommst ( = 546 Tage), wer es besser / genauer weiß mag mich gerne korrigieren ...

Ich habe echt KEINEN Kopf für Zahlen ... überschlage den Anspruch mal auf 18 Monate, dann solltest du ca. 412 Tage übrig haben (Reha noch abziehen !!!) bis zur Aussteuerung ... das wären noch ca. 13 Monate ... (Minus Reha)

Also deutlich länger als bis zum Jahresende ... ca. bis Februar / März 2019 ...

Kann sein ich habe mich da total verrechnet ... nimm es einfach als Beispiel, wie man das berechnen könnte ... für die angegebenen Zahlen übernehme ich KEINE Garantien. :icon_evil:

Und jetzt gehe ich erst Mal meinen Kopf "lüften" auf dem nächtlichen Balkon ... :flame:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#16
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Also, ich war heute bei der Reha und habe 2 Behandlungen gemacht, danach bin ich gegangen weil es mir nicht gut ging. Bin zum Arzt und bin jetzt bis Freitag AU wegen Akuter Belastungsreaktion mal wieder. Dienstag nach dem Feiertag geht es dann weiter.

Da haben die sich ja auch wieder was "Feines" einfallen lassen, dann braucht doch die KK den Reha-Bericht erst Recht nicht mehr, alles was man dort wissen will, steht ja da dann schon drauf ...
Besonders makaber, dass man auch gleich in die Zukunft sehen kann, um ein festes Datum für eine spätere Genesung festzulegen ... :doh:
Ich werde mich schon darum bemühen dass hier das richtige angekreuzt wird!

Dann verlange die Korrektur oder streich das selber durch und schreibe hin was stimmt, mal sehen was die dann machen ???
Habe heute schriftlich und per Mail die Änderung verlangt.

Der MDK ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen, NUR dort sitzen die Ärzte, die zu medizinischen Sachverhalten Stellung nehmen können und dort MUSS man dich auch erst (persönlich) ärztlich untersuchen, ehe dein Krankengeld mal eben eingestellt werden darf ...
OK Danke dir für diese Info.

Die sind immer für mehrere (verschiedene) KK in einem bestimmten Gebiet zuständig UND es ist die einzige Institution, die gesetzlich die Macht hat deinen Ärzten zu untersagen, dich weiter AU zu schreiben ...
Aber NUR wegen einer bestimmten Krankheit und nicht wenn man plötzlich was neues/anderes hat oder? Ich habe eine ganze Liste mit gesundheitlichen Problemen die mich immer wieder AU machen.

Schon erstaunlich dass du vom MDK noch nie was gehört hast ... das kannst du aber ändern ...

http://www.mdk.de/321.htm
Werde ich mir anschauen.

Ein MDK-Gutachten meine ich, das (wenigstens nach "Aktenlage") vorhanden sein muss, um eine Reha (bei der DRV) durchsetzen zu können ... da steht (in diesem Fall) sowieso immer das Gleiche drin ... die Erwerbsfähigkeit ist gefährdet /bereits gemindert ... sonst bewilligt die DRV keine Reha.
Du bist dir sicher dass es so etwas von mir gibt?? Oder anders gefragt, gibt es denn bei der AOK eine Auflistung von allem was ich je bekommen habe wie zb. Atteste für Massagen oder Medikamente Bandagen usw. ?

Ich fürchte du hast noch so Einiges vor dir, was du dir aktuell noch gar nicht so genau vorstellen möchtest ... es geht nirgendwo (bei KK / AfA / JC und DRV), wirklich um deine Gesundheit, es geht NUR NOCH um Geld und wie man es (an dir) sparen kann.
Traurig...

Also 1. Blockfrist = 18.05.2011 bis 17.05.2014

2. Blockfrist = 18.05.2014 bis 17.05.2017

3. Blockfrist = 18.05.2017 bis 17.05.2020

Nun darfst du mal deine jeweiligen AU-Zeiten (NUR für diese EINE Krankheit) in den einzelnen Blockfristen zusammenrechnen (inclusive Lohnfortzahlung und "Übergangsgeld der DRV").

Soweit ich das jetzt überblicke bist du bei Beginn der aktuellen AU-Bescheinigung (ab Februar 2018) bereits 3. Blockfrist gewesen.

Da du bisher NICHT ausgesteuert wurdest, waren deine 78 Wochen für Krankengeld offenbar (für die 2. Blockfrist bis 17.05.2017 ) auch noch nicht abgelaufen ... ein "Rest" wird aber NICHT in die nächste Blockfrist "übernommen".

Was davon ist jetzt die genau gleiche Diagnose wie am 08.05.2011 ?????
Alles wo Arthrose, Sprunggelenk oder Osteochondrose dissecans steht. Radikulopathie oder wie das geschrieben wird ist NICHT das selbe denn das ist die Bandscheibe.

Und jetzt gehe ich erst Mal meinen Kopf "lüften" auf dem nächtlichen Balkon ... :flame:
:peace:
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#17
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Aber NUR wegen einer bestimmten Krankheit und nicht wenn man plötzlich was neues/anderes hat oder? Ich habe eine ganze Liste mit gesundheitlichen Problemen die mich immer wieder AU machen.
Alles kann ich dir auch nicht erklären, es geht immer nur um die aktuelle AU dabei, für welche Diagnosen / auch mehrere ist eigentlich egal wenn die KK meint das Krankengeld einstellen zu wollen.

Darum ist es ja dann so wichtig, dass dann dein Arzt / Facharzt dem MDK DIREKT genau die medizinischen Gründe schriftlich mitteilen wird, die es (aus den gesamten aktuellen Diagnosen) noch nötig machen, dich weiter AU zu schreiben.

Es gibt Ärzte, die machen dann den MDK schon telefonisch "so rund", dass die Einstellung des Krankengeldes zurück genommen wird ...
Es gibt aber auch inzwischen (leider) schon ambulante Ärzte, die dem Patienten dann schulterzuckend erklären, dass sie nicht weiter AU geschrieben werden, weil der Arzt keinen "Ärger" mit dem MDK haben möchte.

Der Druck auch auf die behandelnden Ärzte durch die Krankenkassen ist enorm groß geworden, das geben die natürlich beim Patienten eher nicht offen zu.

Mein Psychiater sagte mir schon beim 2. Termin (da war gerade die Lohnfortzahlung vom AG abgelaufen), dass sich die KK schon bei ihm mit einer Nachfrage "gemeldet" habe (ob ich bald wieder Arbeitsfähig sein werde), aber er habe denen BESCHEID gegeben :bigsmile:... das trauen sich längst nicht alle Ärzte so deutlich. :icon_evil:

Der ist noch vom "alten Schlag" und entscheidet selber was für seine Patienten wichtig ist ... der hat mich fast 4 Jahre durchgehend AU geschrieben, auch über die "Nahtlosigkeit" bei der AfA (nach der Aussteuerung) und im Bezug von Hartz 4 ... bis ich ihm den Bescheid zur EM-Rente vorlegen konnte.

Da gibt es inzwischen schon viele Ärzte die meinen, dass man nach der Aussteuerung gar keine AU mehr braucht (sie würden sonst Stress mit dem MDK bekommen), "man geht ja sowieso nicht arbeiten" ... :doh:
Dabei interessiert es dann die KK / den MDK gar nicht mehr wie lange man noch weiter AU geschrieben wird, das ist NUR bedeutsam solange Krankengeld gezahlt werden muss von der KK.

Du bist dir sicher dass es so etwas von mir gibt??
Bei der typischen "Wortwahl" bin ich mir ziemlich sicher, dass es ein "Gutachten" beim MDK von dir gibt, ich war auch noch nie beim MDK zur Untersuchung, trotzdem gab es ein "Gutachten nach Aktenlage", da wollte ich natürlich wissen was da drin steht.

Zumal ich selbst niemals Krankenunterlagen an die KK oder den MDK gegeben hatte, da war ich schon neugierig nach welcher "Aktenlage" (Ferndiagnosen ???) man da beurteilt hatte, dass ich nun (nach knapp 4 Monaten AU vom Psychiater) unbedingt eine DRV-Reha machen sollte ...

Die hatten nur mal den Reha-Bericht bekommen nach der AHB wegen der Herz-OP, da war ich auch noch nicht so schlau wie heute. :icon_evil:
Darin stand geschrieben, dass ich nach (frühestens) ca. 6 - 8 Wochen wieder Arbeitsfähig sein könnte ...
Man hat mir dann fast 12 Wochen "Zeit gelassen" und dann bekam ich die Information, dass ich nun wieder arbeiten gehen soll ... das Krankengeld wird ab Tag X eingestellt ...

Das ist übrigens nun schon rund 10 Jahre her und die GKV sind ALLE keineswegs "humaner" geworden ... :icon_evil:
Eine langsame Wiedereingliederung am Arbeitsplatz nach "Hamburger Modell" wurde dann ausgrechnet (und NUR) von der KK abgelehnt, da hätten die ja doch noch weiter zahlen müssen ... :icon_neutral:

Für mich wäre es (vielleicht) gesundheitlich besser gewesen nach fast 1 Jahr AU und wegen einer Herz-OP (Klappen-Ersatz), so bekamen sie mich dann nach knapp 7 Monaten zurück, nach körperlichem und psychischem Komplett-Zusammenbruch.

Da versuchte man nach knapp 6 Monaten dann die "Aussteuerung" mit Hinweis auf die erfolgten Zahlungen wegen der Herzgeschichte ..., erst sollte es "die Selbe Krankheit" sein und dann eine "Hinzugetretene", ich hatte aber fast 7 Monate wieder gearbeitet ... und wurde dann erstmals psychisch krank und deswegen vom Facharzt AU geschrieben...

Das bekam ich dann selber schnell "vom Tisch", da brauchte nicht mal mein Arzt eingreifen ... die KK musste dann 78 Wochen zahlen wegen der psychischen Probleme, denn an den vorhandenen Arbeitsplatz sollte ich auch nach MDK - Gutachten NICHT mehr zurück.

Die hatten auch nur die AU / Diagnose-Liste als "Aktenlage" dafür zur Verfügung gehabt ... hat ja bei mir genügt für die Weiterzahlung bis zur Aussteuerung ... :icon_hihi:

Oder anders gefragt, gibt es denn bei der AOK eine Auflistung von allem was ich je bekommen habe wie zb. Atteste für Massagen oder Medikamente Bandagen usw. ?
Kann ich dir nicht beantworten, die werden das sicher alles irgendwo dokumentieren müssen, damit es kontrollierbar bleibt, wofür die Mitgliedsbeiträge so ausgegeben werden.

Das bringt dich aber zur Klärung deiner Aussteuerung nicht wirklich weiter, dafür genügt eigentlich die Auflistung von AU-Zeiten in Verbindung mit den Diagnosen ...

Atteste für Medikamente und sonstige Verordnungen / Hilfsmittel kannst du ja auch bekommen ohne unbedingt AU geschrieben zu sein ...

Was die AOK so in welcher Form sonst noch alles speichert ist mir aber nicht bekannt, wir sind und waren nie bei der AOK versichert ...

Die angeforderte Liste zu den AU - Zeiten war jedenfalls von unserer KK auch "übersichtlicher" es waren sogar die einzelnen (laufenden) Blockfristen klar erkennbar.

Darum war es ja für mich damals relativ leicht der KK zu beweisen, dass die Aussteuerung noch lange nicht in Sicht ist für die 2. Langzeit-AU ...

Meine Gesundheits-Probleme waren aber bisher generell etwas übersichtlicher ... was natürlich jetzt kein "Vorwurf" sein soll ... :bigsmile:

MfG Doppeloma
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#18
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Habe die Bestätigung zum Widerspruch und die Änderung des Entlassungsbrief von der AOK bekommen.
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#19
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo, ich habe in der Reha 1 Woche Verlängerung bekommen. Die Psychologin in der Einrichtung hat nach unserem Gespräch gesagt ich habe folgendes zu den Panikattacken dazu:

- Zwangsstörung
- generalisierte Angststörung
- depressive Verstimmung wegen den familiären Problemen

Ich werde höchst wahrscheinlich auf diesem AOK Wisch den ich oben genannt habe als AU entlassen am 5.6

Dann muss ich wieder zum Arzt und bekomme weiter Krankengeld.

Liebe Grüße
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#20
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Habe heute Abschlussuntersuchung gehabt bei der Reha und der Arzt hat dieses Blatt von der AOK ausgefüllt und angekreuzt dass ich komplett AU bin, auch für leichte Tätigkeiten. Das heißt ab 06.06 wieder weiter AU.

LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#21
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Update:

Nachdem ich nun die AU Bescheinigung zur AOK gebracht habe habe ich nachfolgenden Brief erhalten. Die probieren es wieder, das gibt es doch nicht! Ich habe doch erst vor kurzem diesen Widerspruch gemacht. Was wollen die mir denn helfen wenn die 4 Wochen Reha nicht mal geholfen haben ???



Sehr geehrter Herr…,

niemand ist gern lange krank. Auch Ihr Wunsch und Ziel ist es bestimmt, dass es Ihnen bald wieder besser geht.

Für Ihre finanzielle Sicherheit ist durch Ihr Krankengeld gesorgt. Als Ihr persönlicher AOK-Ansprechpartner kann ich darüber hinaus viel für Sie und Ihre Gesundheit tun: zeitnahe Termine bei Fachärzten vermitteln, Reha-Maßnahmen organisieren oder sie stufenweise Wiedereingliederung begleiten.
Lassen Sie uns persönlich besprechen, wie ich Sie in Ihrer Situation am besten unterstützen kann. Gerne lade ich Sie am ….. zu mir in die AOK ein.

Überlegen Sie auch, was Ihnen zur Zeit besonders auf der Seele liegt und welche Fragen Sie eventuell haben.
Alles bleibt natürlich unter uns: Was wir besprechen, ist absolut vertraulich, Ob Sie meine Einladung annehmen, steht Ihnen frei. Mein Rat an Sie ist jedoch: Nutzen Sie die Chance, die wir Ihnen als Ihre AOK vor Ort bieten. Wir tun alles, damit Sie die bestmögliche Behandlung und Unterstützung bekommen. Sie können den vorgeschlagenen Termin nicht wahrnehmen? Rufen Sie mich einfach unter der Telefonnummer…. Zurück und wir vereinbaren eine andere Zeit.

Bis wir uns sehen, wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.881
Gefällt mir
1.173
#22
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Nein, danke.

Das wäre meine Antwort zu so einem verschwurbelten Text, der auf §44 Absatz 4 SGB V abzielt.

https://dejure.org/gesetze/SGB_V/44.html

Netter Versuch würde ich denen sagen, da Du ja Deine vorher erteilte Einwilligung bereits widerrufen hast.
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#23
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ja das denke ich auch aber das kann ich ihm ja so nicht schreiben .
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.881
Gefällt mir
1.173
#24
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

„Nein danke, ich werde aktuell durch meine Ärzte gut versorgt.
Deshalb benötige ich zur Zeit keine weitere Hilfe von Seiten der Krankenkasse.

Sollte sich das ändern, werde ich auf ihr Angebot zurückkommen.“

„Mit freundlichen Grüßen
Christakoo“
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#25
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Für Ihre finanzielle Sicherheit ist durch Ihr Krankengeld gesorgt.
Das ist doch prima, dann soll es auch einfach so bleiben ... :peace:

Als Ihr persönlicher AOK-Ansprechpartner kann ich darüber hinaus viel für Sie und Ihre Gesundheit tun: zeitnahe Termine bei Fachärzten vermitteln, Reha-Maßnahmen organisieren oder sie stufenweise Wiedereingliederung begleiten.
:icon_laber:

Für deine Behandlungen und somit für deine Gesundheit KÖNNEN NUR deine behandelnden Ärzte was tun, welche Reha-Maßnahmen will er denn organisieren, wenn du gerade eine Reha ohne echten Erfolg für deine Genesung absolviert hast ???

Eine Wiedereingliederung wird es wohl auch nicht geben KÖNNEN an einem Arbeitsplatz den du gesundheitlich überhaupt NICHT mehr ausüben KANNST ... :icon_evil:

Lassen Sie uns persönlich besprechen, wie ich Sie in Ihrer Situation am besten unterstützen kann. Gerne lade ich Sie am ….. zu mir in die AOK ein.
Wozu, das ist verschwendete Lebenszeit, die können GAR NICHTS für dich tun, außer weiter für deine finanzielle Sicherheit das Krankengeld zu zahlen und die Kosten für deine laufenden Behandlungen / Medikamente/ Therapien zu übernehmen ohne darum erst irgendein Theater zu veranstalten. :doh:

Überlegen Sie auch, was Ihnen zur Zeit besonders auf der Seele liegt und welche Fragen Sie eventuell haben.
Das "überlegst" du sicher schon ständig und deine drängenden Fragen dazu KANN dir auch die KK NICHT beantworten ... :icon_evil:

Alles bleibt natürlich unter uns: Was wir besprechen, ist absolut vertraulich, Ob Sie meine Einladung annehmen, steht Ihnen frei.
Logisch steht es dir frei, ob du dieser Einladung folgen möchtest oder nicht, wenn "alles vertraulich unter euch bleibt" kannst du es auch gleich für dich behalten ... das hilft dir ja dann auch nicht wirklich weiter ... Motto "Gut, dass wir mal drüber gesprochen haben" ... :doh:

Sie können den vorgeschlagenen Termin nicht wahrnehmen? Rufen Sie mich einfach unter der Telefonnummer…
Du könntest (vielleicht) schon aber du WILLST NICHT und dafür musst du auch NICHT anrufen, du hast um keinen solchen Termin "gebeten" ... :icon_evil:

Also brauchst du dich dazu auch nicht weiter äußern und anrufen brauchst du schon gar nicht ... du hast wohl inzwischen verboten, dass man dich anruft ... darum die "Bettelei" um deinen RR dazu ... :idea:

Es wird dir bestätigt, dass du weiter Krankengeld bekommen wirst = FERTIG, den Rest solltest du einfach vergessen ... abheften = erledigt ... es gibt keine Pflicht bei der KK zum "vertraulichen Kaffeeklatsch" zu erscheinen ... :icon_evil:

Man äußert sich zu solchen Sachen nur schriftlich wenn man gesetzlich dazu verpflichtet sein könnte ... bist du aber nicht also brauchst du auch nicht überlegen, wie du denen das nun erklären sollst ... :icon_evil:

Vermutlich würde das auch wieder nur darauf hinauslaufen, dass man dich "weichklopft" endlich was zu unterschreiben, dass die KK den Reha-Bericht bekommen wird, weil man dir ja dann viel besser "helfen" kann angeblich ...

Komisch wenn man KEIN Krankengeld (mehr) bekommt ist es denen doch auch nicht möglich Facharzt-Termine zu beschleunigen, obwohl die KK das ja inzwischen ganz allgemein durchaus tun sollen ... aber NUR dann wenn man selber auch einen Facharzt aufsuchen möchte / muss.

Aber nicht weil ein KK-SB das so "im Vertrauen" für angebracht halten möchte, ohne überhaupt genug medizinische Kenntnisse zu haben, das beurteilen zu dürfen.

Dir zu schreiben kannst du der KK natürlich nicht verbieten aber du musst trotzdem nicht gleich "springen wenn die pfeifen" ... KEINE Rechtsgrundlagen (nach SGB V) = KEINE gesetzliche Pflicht und damit solltest du das als erledigt betrachten.

Meinem Vorschreiber kann ich mich da nicht anschließen, von mir gibt es KEINE Antworten auf freiwillige aber unerwünschte Einladungen ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#26
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ok, danke euch für die Hilfe. Ich werde es mir überlegen ob ich das so schreibe und absage oder einfach ignoriere.

Wobei ich sagen muss das Hydrojet, die Massagen und KG haben mir bei der Reha sehr geholfen und ich könnte das dort weiter machen ABER nur mit Rezept. Also sollte mein Arzt da rumtun und kein Rezept ausstellen dann könnte das doch hilfreich sein oder?

Vielleicht schreibe ich eine Absage und schreibe dazu dass wenn er mir helfen will er mir doch eine Bestätigung für meinen Arzt schreibt dass dieser mir diese Therapien verordnet obwohl sein Budget verbraucht ist.

LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#27
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Sehr geehrter Herr ...,

vielen Dank für Ihre Einladung, aber ich werde aktuell durch meine Ärzte gut versorgt.
Deshalb benötige ich zur Zeit keine weitere Hilfe von Seiten der Krankenkasse.

Sollte sich das ändern, werde ich auf Ihr Angebot zurückkommen.

P.S. Wenn Sie, wie in Ihrem Schreiben angegeben, etwas für mich und meine Gesundheit tun können, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie mir ein Bestätigungsschreiben zukommen lassen, in dem Sie meinem Arzt genehmigen, dass dieser mir trotz Ausschöpfung des Budgets weitere Rezepte zur Massage und Krankengymnastik ausstellt. Denn das war so ziemlich das einzige das mir während der Reha immerhin ein wenig geholfen hat.
Das würde vielleicht etwas zu meiner Genesung beitragen.

Mit freundlichen Grüßen
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#28
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Das ist doch prima, dann soll es auch einfach so bleiben ...

WICHTIG! Hallo Doppeloma und restliche Gemeinde, es ist so weit. Der Herr hat auf meine Absage reagiert - siehe Text:


Sehr geehrter Herr

Für die weitere Bearbeitung benötigt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung den Rehabilitationsentlassungsbericht.

Bitte senden Sie uns die beiliegende Einwilligung unterschrieben wieder bis spätestens 20.06.18 zurück. Vielen Dank im Voraus.
Krankengymnastikanwendungen bzw. Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.

Falls Sie noch Fragen haben, rufen Sie einfach an.
Mit freundlichen Grüßen

Ihre
AOK

Beiliegende Einwilligung:
Einwilligung in die Übermittlung von Daten an den MDK Bayern; Entbindung von der Schweigepflicht.

Übermittlung an den MDK Bayern
Ich willige ein, dass die oben genannten Daten im verschlossenen Umschlag ggf. mit weiteren Informationen an den MDK Bayern gesandt werden. Dies erfolgt nur, soweit dies zum Zweck der Sicherung des Behandlungserfolgs, insbesondere zur Einleitung von Maßnahmen der Leistungsträger für die Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit erforderlich ist. Ich entbinde die oben genannte Stellen ( Rehaeinrichtung, dt. Rentenversicherung) insofern von ihrer Schweigepflicht.
Ich weiß, dass ich der Übermittlung meiner Daten nicht zustimmen muss bzw. diese Schweigepflichtenentbindungs-und Einwilligungserklärung jederzeit schriftlich widerrufen kann. Wird diese Erklärung nicht erteilt oder widerrufen, kann dies jedoch zu Nachteilen bei der Leistungsgewährung führen.

Datenschutzhinweis:
Die Daten werden zur Erfüllung unserer Aufgaben nach § 284 Abs. 1 Satz 1 Br.7 i.V. m. §44 SGB V zum Zwecke einer Begutachtung durch den Medizinischen Dienst verarbeitet. Ihre Auskunftsbefugnis ergibt sich aus § 100 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB X.

WAS kann/soll ich jetzt machen ?
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#29
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Für die weitere Bearbeitung benötigt der Medizinische Dienst der Krankenversicherung den Rehabilitationsentlassungsbericht.
Dann soll der MDK dich BITTE auch persönlich dazu anschreiben und dir begründen welche Informationen darin sein könnten, die Auskunft zu deinem aktuellen Gesundheitszustand geben werden.

Denn NUR der kann maßgeblich dafür sein, ob du weiter AU bist und Krankengeld bekommen musst oder nicht ...

Man darf dir auch gerne einen Untersuchungstermin beim MDK vereinbaren, dann wirst du erforderliche medizinische Unterlagen gerne mitnehmen zum Arzt, welche das sein werden bleibt immer noch DEINE Entscheidung.

Eine Schweigepflicht-Entbindung gleichzeitig für die Reha-Klinik UND die DRV entbehrt jeder Logik, denn die DRV kann überhaupt keine medizinischen Auskünfte zu deiner Person geben.

Finde leider gerade das Schreiben vom Datenschützer dazu hier nicht, der klare Aussagen gemacht hat, dass die KK überhaupt KEINEN Anspruch auf diesen Bericht erheben kann, selbst mit deiner Einwilligung steht ihr das NICHT zu, sondern höchstens direkt dem MDK aber auch nur wenn du das willst.

Dafür brauchen BEIDE (KK/ MDK) aber keinen "Freibrief" von dir für Anfragen die völlig unkonkret sind ... den Reha-Bericht darf die Klinik inzwischen auch nur noch herausgeben wenn DU das (der Klinik) erlaubt hast ... :idea:

insbesondere zur Einleitung von Maßnahmen der Leistungsträger für die Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. zur Beseitigung von Zweifeln an der Arbeitsunfähigkeit erforderlich ist. Ich entbinde die oben genannte Stellen ( Rehaeinrichtung, dt. Rentenversicherung) insofern von ihrer Schweigepflicht.
Welche konkreten "Zweifel" gibt es denn aktuell an deiner AU und wie können die durch Rückfragen an die Reha-Klinik oder die DRV geklärt werden ???
Was heißt "insofern" in diesem Zusammenhang, die können das doch aktuell gar nicht beurteilen ???

Ich willige ein, dass die oben genannten Daten im verschlossenen Umschlag ggf. mit weiteren Informationen an den MDK Bayern gesandt werden.
Und WER konkret füllt und verschließt diesen Umschlag (du hast den ja offenbar NICHT mitgeliefert bekommen ???) und welche "weiteren Informationen" werden da noch (ohne deine Kenntnis und Zustimmung ?) beigefügt ???

Ihre Auskunftsbefugnis ergibt sich aus § 100 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 SGB X.
Um wessen "Auskunftsbefugnis" geht es denn überhaupt in diesem § 100 SGB X ???

https://www.buzer.de/gesetz/3086/a43383.htm

Hier gibt es auch noch interessante Einzelheiten dazu ...

http://www.kvmv.info/aerzte/15/40/K...eller_Auskunftanspruch_der_Krankenkassen.html

... im § 284 SGB V geht es nur um "allgemeine persönliche Daten" und nicht um Reha-Berichte oder sonstige medizinische Unterlagen ...

Im § 44 SGB V geht es einfach NUR um den (allgemeinen) Anspruch auf Krankengeld ...

Man möchte im Reha-Bericht gerne was finden (können) um dein Krankengeld einzustellen, dabei musst du der KK nicht noch freiwillig helfen wollen ... :icon_evil:

Wird diese Erklärung nicht erteilt oder widerrufen, kann dies jedoch zu Nachteilen bei der Leistungsgewährung führen.
Das könnte man auch "Erpressung" nennen, es ist zwar freiwillig aber wenn du nicht WILLST kann das Konsequenzen haben.

In einer RFB müssen aber auch die genauen "Nachteile" genannt werden, die sich daraus dann ergeben werden ... es bleibt dahin gestellt ob wir schon alle "ahnen" was damit wohl gemeint sein wird = "drohende Einstellung" des Krankengeldes, wenn du nicht "freiwillig gehorchen" willst ...

Schon ganz schön frech, sogar den Widerruf gleich für "unzulässig" erklären zu wollen ... :doh:

Für die Klärung ob du weiter AU bist helfen diese "Erlaubnisse" für Reha-Klinik und DRV aber NICHT weiter.
Der MDK hat dich persönlich zu untersuchen und deinen aktuellen Zustand festzustellen, auch ohne irgendwelche Unterschriften auf irgendwelche "Erlaubnisse", die (rechtlich gesehen) freiwillig sind und dann doch wieder nicht (nach Ansicht deiner KK).

Da wären doch wohl Anfragen / medizinische Unterlagen deiner behandelnden Ärzte sehr viel sinnvoller ... aber auch NUR DIREKT zum MDK und NICHT an die KK ...
Man gibt nicht auf, trotz AU-Entlassung aus der Reha, wie es leider zu erwarten war ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#30
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ok, vielen Dank für die zahlreichen Infos.
Aber leider weiß ich nicht wie ich nun vorgehen soll bzw. was ich in dem Schreiben schreiben soll.
Schließlich muss ich ja ein Schreiben aufsetzen, um denen zu antworten, ich kann dies ja nicht einfach ignorieren.

LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#31
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Dann soll der MDK dich BITTE auch persönlich dazu anschreiben und dir begründen welche Informationen darin sein könnten, die Auskunft zu deinem aktuellen Gesundheitszustand geben werden.

Kann ich das so abschicken oder dem noch etwas hinzufügen?

Sehr geehrter Herr ...,

bezüglich Ihrem Schreiben vom 12.06.2018 muss ich Ihnen leider mitteilen, dass ich diese „Erlaubnis“ nicht unterschreiben werde.

Welche konkreten "Zweifel" gibt es denn aktuell an meiner Arbeitsunfähigkeit und wie können die durch Rückfragen an die Reha-Klinik oder die DRV geklärt werden?

Dann soll der MDK mich bitte auch persönlich dazu anschreiben und mir begründen welche Informationen darin sein könnten, die Auskunft zu meinem aktuellen Gesundheitszustand geben werden. Gerne können wir auch einen Untersuchungstermin beim MDK vereinbaren, dann werde ich erforderliche medizinische Unterlagen gerne mitnehmen zum Arzt, welche das sein werden bleibt aber immer noch meine Entscheidung.

Nachdem ich mich erkundigt habe, weiß ich, dass die Krankenkasse keinen Anspruch auf meinen Reha-Bericht erheben kann.

Um wessen "Auskunftsbefugnis" geht es denn überhaupt in diesem § 100 SGB X?

Im § 284 SGB V geht es nur um "allgemeine persönliche Daten" und nicht um Reha-Berichte oder sonstige medizinische Unterlagen.

Im § 44 SGB V geht es nur um den (allgemeinen) Anspruch auf Krankengeld.

In einer Rechtsfolgenbelehrung müssen auch die genauen "Nachteile" genannt werden, die sich daraus dann ergeben werden.

Rechtlich gesehen sind diese Einwilligungen/Erklärungen freiwillig, aber selbst der Widerruf wird in Ihrem Schreiben für „unzulässig“ erklärt.

Mit freundlichen Grüßen
 
Zuletzt bearbeitet:

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#32
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

hast du denn nun diesen ominösen "Umschlag" auch erhalten, wo die Unterlagen dann direkt (angeblich ungeöffnet) von der KK zum MDK geleitet werden sollen ???

Ich würde das etwas anders schreiben, es würde mir auch NICHT "leid tun", dass der Herr X seine Wünsche nicht erfüllt bekommt ... und die genannten §§ brauchst du der KK nicht erklären, die kennen die dort selber ganz gut.

Die hoffen nur, dass du vor "Ehrfurcht" im Boden versinkst wenn sie dir einige §§ "um die Ohren schlagen", egal ob der Inhalt zur Forderung passt oder nicht.

Hier mal meine abgeänderte Version ...



Sehr geehrter Herr ...,

bezüglich Ihrem Schreiben vom 12.06.2018 teile ich Ihnen mit, dass ich diese „Erlaubnis“ zur Verwendung bei der Krankenkasse NICHT unterschreiben werde.

Auch Wiederholungen und Androhungen von Konsequenzen werden das nicht ändern, es wurde bereits mehrfach vom Bundesdatenschutz bestätigt, dass diese Forderung der Krankenkassen unrechtmäßig und zu unterlassen ist.

Meiner Kenntnis nach gibt es dazu auch schon diverse Anweisungen an die Krankenkassen vom Bundesversicherungsamt, die Ihnen ja auch bekannt sein sollten.

Welche konkreten "Zweifel" gibt es denn aktuell an meiner Arbeitsunfähigkeit und wie können die durch Rückfragen an die Reha-Klinik oder die DRV geklärt werden?

Dann soll der MDK mich bitte auch persönlich dazu anschreiben und mir begründen welche Informationen im Reha-Bericht sein könnten, die Auskunft zu meinem aktuellen Gesundheitszustand und Befinden geben werden, denn mehr dürfte dort ja kaum von Interesse sein, um die weitere Berechtigung meiner AU zu klären.

Gerne können SIE auch einen Untersuchungstermin beim MDK veranlassen, zu dem ich dann tatsächlich (mindestens) erforderliche medizinische Unterlagen von meinen behandelnden Ärzten mitnehmen werde.

Wenn sie eine Vorbereitung des MDK für eine solche Untersuchung für notwendig halten, dann fordere ich Sie hiermit auf mir die konkrete Anschrift des zuständigen MDK zukommen zu lassen, damit ich das DIREKT (ohne Umweg über die KK) dort hin schicken kann.

Dann sind angeblich "verschlossene Umschläge" zur Weiterleitung an den MDK mit zusätzlichen Inhalten, die ich nicht kenne und nicht vorher einsehen kann völlig überflüssig.

Die Krankenkasse hat keinen Rechtsanspruch auf medizinische Unterlagen von mir, das geht auch NICHT aus ihren aufgezählten Rechtsgrundlagen hervor, die haben damit gar nichts zu tun.

Dem MDK werde ich für eine notwendige Untersuchung die erforderlichen Unterlagen jederzeit und DIREKT zur Verfügung stellen, Schweigepflicht-Entbindungen und irgendwelche "Erlaubnisse" sind dafür nicht nötig.

Weder die Reha-Klinik noch die DRV könnten aktuell beurteilen ob ich noch krank bin oder nicht, das ist nur meinen Ärzten möglich.

Rechtlich gesehen sind diese Einwilligungen/Erklärungen generell freiwillig, aber selbst der Widerruf wird in Ihrem Schreiben bereits für „unzulässig“ erklärt.

Woher nehmen sie diese Unverfrorenheit, Gesetze so auszulegen, wie es Ihnen gerade passt ???

Solche Aktionen sind ganz sicher nicht geeignet meine Genesung voran zu bringen, eine Beschwerde beim Bundesversicherungsamt behalte ich mir vor.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Mitglied


So etwa würde ich das schreiben und die Beschwerde an das Bundesversicherungsamt solltest du auch machen wenn man dich weiter damit nervt.
Du bietest an dem MDK Unterlagen DIREKT zukommen zu lassen oder welche zu einem Untersuchungstermin mitzunehmen, mehr Mitwirkung musst du NICHT anbieten.

Das ist dein gutes Recht, du verweigerst ja nicht die Mitwirkung an der Klärung deiner AU aber die kann nicht über Reha-Bericht / Reha-Klinik oder gar die DRV geklärt werden ...

Ehe Krankengeld eingestellt werden darf (wegen angeblicher Genesung) ist eine persönliche "Begutachtung" durch den MDK Pflicht, auch wenn die Kassen das gerne mal per "Aktenlage" dort feststellen lassen.

Also sollte es ja KEIN besonderes Problem sein, wenn man dann erst Unterlagen mit zum MDK-Arzt nimmt ... den Auftrag zur Untersuchung muss die KK erteilen (beim MDK), deswegen habe ich das oben geändert.

Du selbst kannst eine solche Untersuchung nicht "einfordern" aber dann musst du auch bei der KK keine Krankenunterlagen einliefern zur "Weiterleitung" an den MDK ...
Das macht nur Sinn wenn du dort auch untersucht werden sollst ... und dann ist der DIREKTE Weg immer noch der Beste und sicherste.

Auf diese "Drohung" würde ich aktuell gar nicht weiter eingehen, aber unbedingt alle diese "netten Schreiben" aufheben, wer weiß wofür man die mal gut gebrauchen könnte.

Ich wäre (vermutlich) auf dieses unverschämte Schreiben gar nicht eingegangen, es gibt keine Rechtsgrundlagen für diese Forderungen, also kann es auch keine Frist geben darauf "reagieren" zu müssen ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#33
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ich wäre (vermutlich) auf dieses unverschämte Schreiben gar nicht eingegangen, es gibt keine Rechtsgrundlagen für diese Forderungen, also kann es auch keine Frist geben darauf "reagieren" zu müssen ...
Vielen lieben Dank für die schnelle Antwort. ich habe es jetzt in deiner Version gemacht und gebe das heute noch ab. Bin gespannt was dabei raus kommt.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#34
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

mir ist da gerade noch was in deinem letzten Schreiben aufgefallen, wo du den Termin mit abgesagt hast.

Du hattest ja Hoffnungen geäußert, dass man es wirklich ernst damit meinen könnte dich bei deiner Genesung, durch geeignete Maßnahmen zu unterstützen ...

P.S. Wenn Sie, wie in Ihrem Schreiben angegeben, etwas für mich und meine Gesundheit tun können, wäre es sehr hilfreich, wenn Sie mir ein Bestätigungsschreiben zukommen lassen, in dem Sie meinem Arzt genehmigen, dass dieser mir trotz Ausschöpfung des Budgets weitere Rezepte zur Massage und Krankengymnastik ausstellt.
Ist doch sehr auffällig, dass man sich dazu überhaupt NICHT äußert und nur intensiv auf dem Zugang zum Reha-Bericht beharrt ... :doh:

Hatte das vorher wohl übersehen aber daran kannst du doch schon erkennen, wie unwichtig deine Genesung der KK (dem Fall-Management) wirklich ist, leider bestätigt das auch wieder deine Gutgläubigkeit und Unkenntnis der internen KK-Organisation.

Denn das war so ziemlich das einzige das mir während der Reha immerhin ein wenig geholfen hat.
Das würde vielleicht etwas zu meiner Genesung beitragen.
Diese SB der KK haben doch überhaupt KEINEN Einfluss darauf, dass deine Ärzte dir was über Budget verordnen dürfen, ohne das selber rechtfertigen zu müssen. :icon_evil:

Wenn es "nur ein wenig geholfen hat", war das sicher nicht deutlich genug ausgedrückt, bitte doch deinen Arzt mal darum (besser einen Orthopäden / Schmerztherapeuten) eine Langzeit-Verordnung außerhalb des Regelfalles bei der KK durchzusetzen.

Das läuft dann außerhalb des Budgets, erfordert allerdings bestimmte Diagnosen und eine gute Begründung deines Arztes ...

https://www.gkv-spitzenverband.de/k...lls/genehmigung_ausserhalb_des_regelfalls.jsp

Viele Ärzte kennen sich damit entweder wirklich nicht aus oder haben schlicht keine Lust sich darum zu kümmern für ihre Patienten, weil es zunächst etwas zusätzliche Arbeit macht.

Männes Schmerztherapeutin war sehr dankbar für diesen Hinweis und hat das dann hartnäckig bei der KK durchgesetzt, er hat nun eine schriftliche Bewilligung (von der KK) "auf Lebenszeit" (für 2 Anwendungen die Woche) und braucht sich nur noch regelmäßig die Folge-Verordnungen beim Arzt ausstellen lassen. :peace:

Die KK-SB (Kundenbetreuer) und der MDK haben ansonsten KEINE Mittel und Möglichkeiten dir "was Gutes zu tun", wenn es deine Ärzte nicht mehr verordnen wollen weil ihr Budget "am Limit" ist ... dazu was zu entscheiden haben auch diese "Beratungs-Menschen" der KK gar keine Befugnisse. :icon_evil:

Bei deiner Genesung KÖNNEN dir NUR deine Ärzte helfen und kein Beratungsgespräch mit deinem "Fallmanager" der KK, der dich nur "aushorchen" und zur Unterschrift auf dieser Einwilligung überzeugen soll.

Die Verordnungen und sonstige medizinische Maßnahmen werden ganz wo anders bei den KK bearbeitet und wenn man das nicht bezahlen möchte (was der Arzt so aufschreibt) dann wird der MDK beauftragt, die "medizinischen Gründe" dafür zu liefern warum das nicht nötig ist oder wie es "billiger" auch geht.

Hatte gerade heute wieder Kontakt zu einer schwer kranken Bekannten, sie war kürzlich wieder in einer Spezial-Klinik und man hat ihr dort (und im Bericht) geraten dringend eine neurologische Reha zu machen, um wenigstens zeitweise eine Besserung ihres Zustandes erreichen zu können.

Es geht ihr seit Jahren sehr schlecht, es gibt viele Diagnosen aber echte Hilfe bisher nicht, um die EM-Rente musste sie mit 2 Anträgen jeweils bis zum Sozialgericht kämpfen.

Die hat sie nun "unbefristet", davon geht es ihr natürlich auch nicht besser ... spezielle (rezeptpflichtige) Medikamente muss sie selbst bezahlen, weil die KK das "nicht für nötig" hält ... andere verträgt sie aber nicht oder die sind wirkungslos bei ihrem Krankheitsbild.

Heute bekam sie nun die Ablehnung auf ihren Reha-Antrag, das sei ALLES auch ambulant möglich ... klar doch wenn man nach wenigen Schritten "aus den Latschen kippt" und seit langer Zeit deswegen alleine gar nicht mehr die Wohnung verlassen KANN. :icon_neutral:

Sie hat übrigens KEINEN besonderen / persönlichen "Fallmanager" bei ihrer KK, der sich um ihre Genesung sorgt, wozu denn auch, sie bekommt ja schon lange KEIN Krankengeld mehr ... da ist es damit nicht mehr so "eilig" ... :icon_evil:

Nun läuft ein Antrag auf Pflegegrad, mal sehen wie das enden wird, sie braucht wirklich dringend HILFE ... und vielleicht kann ja der Pflegegutachter eine stationäre, neurologische Reha durchsetzen ... zu wünschen wäre es ihr ... denn Kraft zum Kämpfen hat sie schon lange nicht mehr ...

Lass dich bloß nicht von deiner KK "einwickeln", die wollen NUR was für sich selber tun ... das hört alles schlagartig auf wenn dein Krankengeld erst abgelaufen ist ... :idea:

MfG Doppeloma
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#35
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Wenn man nicht aus dem Haus kann, kann der Arzt Physiotherapie auch mit Hausbesuch verordnen. Manche Kassen zicken da aber auch rum.
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#36
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo, er ist schon drauf eingegangen mit folgendem Absatz:

Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.


DAS bringt mir aber nichts :).

Ich muss jetzt morgen wieder zum Arzt wegen neuer AU, die AU bis heute war von der Vertretung. Mal sehen was mein Arzt sagt wenn er die Entlassungspapiere von der Reha sieht.

Übrigens, ich habe die Unterlagen für Übergangsgeld 2 Wochen vor Rehabegin abgegeben, dann war ich 4 Wochen auf Reha, und nun sind weitere 2,5 Wochen vorbei! Ich habe weder einen Bescheid noch Übergangsgeld erhalten. Jedes mal wenn ich bei der DRV anrufe werde ich vertröstet. Eine schriftliche Beschwerde brachte auch nichts! Ist ja nicht so dass ich auch meine Miete usw. zahlen muss und Essen muss!

Traurig echt.....
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#37
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ist doch sehr auffällig, dass man sich dazu überhaupt NICHT äußert und nur intensiv auf dem Zugang zum Reha-Bericht beharrt ... :doh:
Hallo, er ist schon drauf eingegangen mit folgendem Absatz:

Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.


Lass dich bloß nicht von deiner KK "einwickeln", die wollen NUR was für sich selber tun ... das hört alles schlagartig auf wenn dein Krankengeld erst abgelaufen ist ... :idea:
Niemals lass ich mich unterkriegen von diesem...!

Ich war heute beim Arzt und er hat mich gleich wieder 4 Wochen AU geschrieben mit 2 zusätzlichen Diagnosen dazu. Also wie bisher wegen dem Fuß, plus zusätzliche 2 psychologische Diagnosen. Er hat mir außerdem eine Überweisung zum Psychiater gegeben und eine zum Kardiologen.

Ich bin noch am überlegen ob ich zum Psychiater gehen soll, denn ich will nicht noch mehr Medikamente nehmen, vor allem nicht dieses starke Zeug :-(.

Übrigens, ich habe die Unterlagen für Übergangsgeld 2 Wochen vor Rehabegin abgegeben, dann war ich 4 Wochen auf Reha, und nun sind weitere 2,5 Wochen vorbei! Ich habe weder einen Bescheid noch Übergangsgeld erhalten. Jedes mal wenn ich bei der DRV anrufe werde ich vertröstet. Eine schriftliche Beschwerde brachte auch nichts! Ist ja nicht so dass ich auch meine Miete usw. zahlen muss und Essen muss!


Liebe Grüße
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#38
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Massagen (Heilmittel) können nur vom behandelnden Arzt nach einer ärztlichen Untersuchung verordnet werden. Die Verordnung richtet sich nach den Heilmittelrichtlinien bzw. des Heilmittelkatalogs. Ob eine Verordnung danach möglich ist beurteilt der behandelnde Arzt.
Damit bestätigt er doch nur was ich oben schon dazu geschrieben habe, die Ärzte halten sich NUR an ihre Vorschriften und ihr Budget und was man dir als KK-Kunden-SB so "verspricht" an angeblicher Hilfe ist alles nur leeres Gewäsch ... :icon_laber:

Ich war heute beim Arzt und er hat mich gleich wieder 4 Wochen AU geschrieben mit 2 zusätzlichen Diagnosen dazu. Also wie bisher wegen dem Fuß, plus zusätzliche 2 psychologische Diagnosen.
Na-Ja, die psychologischen Diagnosen sollte er dann aber auch dem Facharzt überlassen, meine Hausärztin hat mich damals einfach "zur Mitbehandlung" an den Psychiater überwiesen und sich jegliche eigene Diagnosen dabei verkniffen. :idea:

Er hat mir außerdem eine Überweisung zum Psychiater gegeben und eine zum Kardiologen.
Wenn es auch noch kardiologische Probleme zu klären gibt solltest du das mit dem Psychiater ruhig besprechen, denn viele der Psycho-Medis haben eher negative Auswirkungen auf das Herz-/ Kreislaufsystem.

Ich bin noch am überlegen ob ich zum Psychiater gehen soll, denn ich will nicht noch mehr Medikamente nehmen, vor allem nicht dieses starke Zeug :-(.
Du solltest schon hingehen wenn dein Arzt eine Überweisung für erforderlich gehalten hat, Facharzt-Diagnosen haben mehr Wirkung als die vom Hausarzt ... und ob du Medikamente nehmen wirst oder nicht ist immer noch DEINE Entscheidung, dazu kann dich auch ein Psychiater NICHT zwingen.

Gerade wegen meiner Herzgeschichte war das Thema ziemlich schnell "vom Tisch", auch meine Kardiologen waren nicht dafür zu begeistern, zumal mir ein "Versuch" (der Erste und auch der Letzte) nicht mehr als kräftige Gewichts-Zunahme gebracht hat, innerhalb weniger Wochen.

Das hat meine Psyche eher noch mehr belastet, denn ich hatte noch nie Übergewicht und haben den Kram dann auch eigenmächtig abgesetzt, natürlich beim nächsten Termin den Psychiater informiert.

Irgendwelche positive Wirkungen auf meinen psychischen Zustand hatte das jedenfalls nicht und damit war das Thema AD für mich erledigt ... was dann auch mein Psychiater akzeptieren musste.

Er war totzdem "gegen" die DRV immer voll auf meiner Seite und hat mich AU geschrieben bis ich ihm dann den EM-Rentenbescheid vorlegen konnte ... inzwischen geht es mir auch ohne AD deutlich besser, seit man mich nicht mehr ständig "unter Druck" setzen will oder mit Existenz-Ängsten belastet, dafür gibt es keine "passenden Tabletten" ... :icon_evil:

Übrigens, ich habe die Unterlagen für Übergangsgeld 2 Wochen vor Rehabegin abgegeben, dann war ich 4 Wochen auf Reha, und nun sind weitere 2,5 Wochen vorbei! Ich habe weder einen Bescheid noch Übergangsgeld erhalten. Jedes mal wenn ich bei der DRV anrufe werde ich vertröstet. Eine schriftliche Beschwerde brachte auch nichts!
Hast du Nachweise in der Hand wann die Anträge von dir bei der DRV eingegangen sein müssen ???
In welcher Form hast du die schriftliche Anfrage gestellt (per Übergabe-Einschreiben ?), wann ist das (nachweislich ) bei der DRV eingegangen ???

Hast du eine Fax-Nummer von der zuständigen Stelle, dann sende Erinnerungen per Fax, wenn erforderlich täglich, dann sollte sich was bewegen.

Telefonate brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren, die bringen auch bei der DRV nur ganz selten Erfolg ... hat bei mir kürzlich mal geklappt in einer (fast nebensächlichen) Angelegenheit.

Meinen Bescheid zur Altersrente habe ich allerdings auch noch nicht erhalten bisher (gleiche Bearbeiterin, wir hatten auch drüber gesprochen ... :idea:), da muss ich nun auch langsam "Faxen machen", damit das Konto nächste Woche nicht leer bleibt ... :doh:

Ist ja nicht so dass ich auch meine Miete usw. zahlen muss und Essen muss!
So ist es, genau so geht es mir auch ... die EM-Rente von Männe alleine reicht nicht mal für die volle Miete ... fürs Essen spendiert er mir vielleicht was vom Pflegegeld ... :idea:

Also werden wir beide mal die DRV etwas ärgern müssen ... :icon_kratz:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#40
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Na-Ja, die psychologischen Diagnosen sollte er dann aber auch dem Facharzt überlassen, meine Hausärztin hat mich damals einfach "zur Mitbehandlung" an den Psychiater überwiesen und sich jegliche eigene Diagnosen dabei verkniffen. :idea:
Diese hat er aber heute aus einem aktuellen Attest meiner Psychologin genommen:

Depressive Episode (F32.1) + die bisherigen F43.0 - Akute Belastungsreaktion sowie hauptsächlich M19.99 - Arthrose Sprunggelenk Zustand nach OP.

Im Attest meiner Psychologin stehen aber auch noch:

Agoraphobie mit Panikstörung (F40.01)
Anteile der generalisierten Angststörung (F41.1)
Soziale Phobie (F40.1)
Zwangsstörung (F42.2)


Wenn es auch noch kardiologische Probleme zu klären gibt solltest du das mit dem Psychiater ruhig besprechen, denn viele der Psycho-Medis haben eher negative Auswirkungen auf das Herz-/ Kreislaufsystem.
Habe nur immer stechen in der Brust, denke es ist stressbedingt oder muskulär ABER zu meiner Beruhigung wird EKG und Kardiologe gemacht.


Du solltest schon hingehen wenn dein Arzt eine Überweisung für erforderlich gehalten hat, Facharzt-Diagnosen haben mehr Wirkung als die vom Hausarzt ... und ob du Medikamente nehmen wirst oder nicht ist immer noch DEINE Entscheidung, dazu kann dich auch ein Psychiater NICHT zwingen.
Ok, mache mal einen Termin.

Gerade wegen meiner Herzgeschichte war das Thema ziemlich schnell "vom Tisch", auch meine Kardiologen waren nicht dafür zu begeistern, zumal mir ein "Versuch" (der Erste und auch der Letzte) nicht mehr als kräftige Gewichts-Zunahme gebracht hat, innerhalb weniger Wochen.
Das ist aber echt doof.

Hast du Nachweise in der Hand wann die Anträge von dir bei der DRV eingegangen sein müssen ???
In welcher Form hast du die schriftliche Anfrage gestellt (per Übergabe-Einschreiben ?), wann ist das (nachweislich ) bei der DRV eingegangen ???
Nein, denn ich musste es dem SB bei der KK geben. Dieser hat mir aber vor paar Tagen bestätigt dass er dann alles komplett gleich hingeschickt hat. Wenn er mir helfen soll dann müsste ich erst diesen Wisch (Beratung usw, nicht Rehabericht) unterschreiben sonst sind ihm die Hände gebunden!

Hast du eine Fax-Nummer von der zuständigen Stelle, dann sende Erinnerungen per Fax, wenn erforderlich täglich, dann sollte sich was bewegen.
Habe ich ja, habe schon eine Beschwerde gefaxt!

Liebe Grüße
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#42
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hy, heute habe ich mit jemanden über die EMR Anträge geredet. Mir wurde geraten den Antrag einfach jetzt schon zu stellen da das sowieso lange dauert. Hmmm...

Was haltet ihr von der VDK?

LG
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#43
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Beim VDK ist die Qualität örtlich seht unterschiedlich. Gibt schon mehrere Thread dazu im Forum.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#44
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Nein, denn ich musste es dem SB bei der KK geben.
Das "musstest" du bestimmt nicht und die haben dir den Eingang auch SOFORT schriftlich zu bestätigen wenn du das verlangst ...

Dieser hat mir aber vor paar Tagen bestätigt dass er dann alles komplett gleich hingeschickt hat. Wenn er mir helfen soll dann müsste ich erst diesen Wisch (Beratung usw, nicht Rehabericht) unterschreiben sonst sind ihm die Hände gebunden!
Na klar, "Unterschreibe endlich was ich haben will (bzw. die KK) und dann bekommst du auch, was du von mir haben willst" ... oder auch nicht ... :doh:

Die KK ist auch ohne solchen "Extra-Schmus" verpflichtet dich zu beraten und dir Auskunft zu geben (spätestens wenn DU das verlangst) und dir den Eingang / Abgabe wichtiger Unterlagen zu quittieren.

Hy, heute habe ich mit jemanden über die EMR Anträge geredet. Mir wurde geraten den Antrag einfach jetzt schon zu stellen da das sowieso lange dauert. Hmmm...
Ich kann nicht beurteilen wie viel Ahnung dieser "Jemand" davon haben könnte, du solltest mindestens erst mal den kompletten Reha-Bericht abwarten und sehr genau nachlesen (zusammen mit deinem Arzt).

Wenn man es darin NICHT für Notwendig hält deine Erwerbsfähigkeit für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" UNTER 3 Stunden (oder wenigstens im Bereich von 3 bis UNTER 6 Stunden = Teil-Erwerbsminderung) anzusiedeln, dann wird es sicher ganz schnell gehen mit der Ablehnung.

Dieser Bericht wird für die DRV zunächst mal deutlich mehr Wirkung haben, als alle deine Arztberichte zusammen haben werden und die DRV schließt sich besonders gerne solchen "Langzeit-Gutachten" an wenn sie eine Erwerbsminderung ausgeschlossen haben (zumindest aktuell).

Sollte es (als Reha-Ergebnis) zu einer "Umdeutung" kommen, weil man dich dort auch für aktuell Erwerbsgemindert sieht (und die DRV schließt sich an, was sie auch nicht "muss"), dann wird dir die DRV das schon direkt mitteilen und dich auffordern einen Antrag auf EM-Rente zu stellen.

Da dauert dann nichts mehr lange, weil die Entscheidung (bei der DRV) bereits gefallen ist ...
Es kann also kaum "Jemand" ernsthaft einschätzen wollen, was passiert wenn DU aktuell einen Antrag auf EM-Rente stellst ... und ob das dann lange dauert oder nicht ... :icon_evil:

Was haltet ihr von der VDK?
Ich persönlich GAR NICHTS, wenn die Voraussetzungen (besonders gesundheitlich) bei der DRV nicht als ausreichend für eine EM-Rente angesehen werden, dann können die das auch nicht ändern.

Zuerst wird mal "kassiert", ehe die dich überhaupt zu irgendwas beraten möchten = wenigstens ein kompletter Jahresbeitrag, bei Widerspruch und Klage ist in der Regel noch zusätzlich was für die Rechtsvertretung (durch den VDK) zu zahlen.

Ob die dann in deinem Falle was taugt, weißt du erst wenn es schon zu spät sein könnte ... in meinem Falle wollte man nicht mal Widerspruch einlegen ...
Da habe ich mich schnell wieder von denen getrennt, jedenfalls so schnell es möglich war, (man ist immer bis zum jeweiligen Jahresende gebunden / Kündigungsfrist volle 3 Monate) und mir einen Anwalt für Sozialrecht selber gesucht.
Die Zeiten wo die DRV "vor Ehrfurcht in den Boden versinkt" wenn der VDK beteiligt ist an einem EM-Rentenverfahren sind lange vorbei, zumal die (beim VDK) auch mehr Richtung berufliche Reha / LTA "ticken" als Richtung EM-Rente besonders bei jüngeren Antragstellern.

Du musst dir für dich selber erst mal darüber klar werden, was du nun eigentlich willst, bald wieder arbeiten oder (vielleicht doch) eine EM-Rente wenigstens für eine gewisse Zeit, damit du dich intensiver um deine Genesung kümmern kannst ...

Spätestens nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld wird die AfA dich auffordern diesen Antrag zu stellen, auch die KK darf das inzwischen noch "nachholen" (wurde inzwischen in § 51 SGB V aufgenommen).
Da würde ich aktuell noch nicht "vorgreifen" wollen ohne wenigstens den kompletten Reha-Bericht VORHER SELBER zu kennen.

Da hat sich schon Mancher gewundert im Vergleich zu den Gesprächen in der Reha ... wie "Fitt" er doch darin dann dargestellt wurde ... :idea:

Bei Erwerbsfähigkeit (allgemeiner Arbeitsmarkt 6 und MEHR Stunden) hast du KEINE Aussichten mit einem EM-Renten-Antrag vorerst was "dagegen" setzen zu können, ob du noch in deine letzte Tätigkeit zurück könntest, ist dafür gar nicht weiter wichtig.

Dafür wurde ich damals auch von Reha-Klinik UND DRV "KO geschrieben", aber für den restlichen "allgemeinen Arbeitsmarkt" wurde ich noch mehr als 1 Jahr nach dieser Reha weiter für "Vollzeit Erwerbsfähig" angesehen, ich sollte mir "einfach nur andere Arbeit suchen" :doh:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#45
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Doppeloma, ich habe schon sehnsüchtig auf deinen Beitrag gewartet :peace:

Das "musstest" du bestimmt nicht und die haben dir den Eingang auch SOFORT schriftlich zu bestätigen wenn du das verlangst ...
Der SB hat damals gesagt ich soll ihm alles geben da sowieso etwas dabei war das von der AOK auszufüllen war.


Na klar, "Unterschreibe endlich was ich haben will (bzw. die KK) und dann bekommst du auch, was du von mir haben willst" ... oder auch nicht ... :doh:
Ja, richtig frech eben! Ich unterschreibe nichts!


Ich kann nicht beurteilen wie viel Ahnung dieser "Jemand" davon haben könnte, du solltest mindestens erst mal den kompletten Reha-Bericht abwarten und sehr genau nachlesen (zusammen mit deinem Arzt).
Diesen habe ich immer noch nicht nach über 2 Wochen. Ich habe angerufen und gefragt im Reha-Zentrum und mir wurde gesagt: Der Arzt muss noch mit Frau D. (Sozialdienst im Haus) Rücksprache halten bevor er den fertig macht.

Ich muss dazu sagen diese Frau D. hat mir sehr geholfen bei der Reha, sie hat sich voll eingesetzt dass ich AU entlassen werde und dieser Wisch auch so ausgefüllt wird in dem gefragt wurde ob ich auch leichte Tätigkeiten machen könnte. Sie hat mir im letzten Gespräch gesagt dass das Reha-Zentrum im Bericht die LTA empfehlen würde. Sie hat aber auch gesagt dass ich im Moment körperlich sowie psychisch NICHT in der Lage bin die bereits begonnene und abgebrochene Umschulung weiter zu führen - und das ist auch so! Das steht genau so auch im aktuellen Attest meiner Psychologin.

Wenn man es darin NICHT für Notwendig hält deine Erwerbsfähigkeit für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" UNTER 3 Stunden (oder wenigstens im Bereich von 3 bis UNTER 6 Stunden = Teil-Erwerbsminderung) anzusiedeln, dann wird es sicher ganz schnell gehen mit der Ablehnung.
Das weiß ich nicht was da drin stehen wird...:-(. Leider kann man das auch nicht beeinflussen denke ich.


Ich persönlich GAR NICHTS, wenn die Voraussetzungen (besonders gesundheitlich) bei der DRV nicht als ausreichend für eine EM-Rente angesehen werden, dann können die das auch nicht ändern.
Sehe ich mittlerweile auch so, habe viel über DIE gelesen. Außerdem habe ich eine Rechtsschutzversicherung im Fall der Fälle.


Du musst dir für dich selber erst mal darüber klar werden, was du nun eigentlich willst, bald wieder arbeiten oder (vielleicht doch) eine EM-Rente wenigstens für eine gewisse Zeit, damit du dich intensiver um deine Genesung kümmern kannst ...
Um eine Genesung kämpfe ich schon seit Jahren, ich möchte definitiv erstmal die EMR !

Spätestens nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld wird die AfA dich auffordern diesen Antrag zu stellen, auch die KK darf das inzwischen noch "nachholen" (wurde inzwischen in § 51 SGB V aufgenommen).
Da würde ich aktuell noch nicht "vorgreifen" wollen ohne wenigstens den kompletten Reha-Bericht VORHER SELBER zu kennen.
Ich würde sehr gerne wissen bis wann genau ich Krankengeldanspruch habe. Als ich den SB vor der Reha gefragt habe hat er gesagt dass kann man so nicht sagen, aber es sollte reichen für dieses Jahr. Ich würde gerne einen zweizeiler schreiben und danach fragen da mich das extrem belastet dass ich es nicht weis.

Da hat sich schon Mancher gewundert im Vergleich zu den Gesprächen in der Reha ... wie "Fitt" er doch darin dann dargestellt wurde ... :idea:
Und was dann, falls das geschehen sollte?

Bei Erwerbsfähigkeit (allgemeiner Arbeitsmarkt 6 und MEHR Stunden) hast du KEINE Aussichten mit einem EM-Renten-Antrag vorerst was "dagegen" setzen zu können, ob du noch in deine letzte Tätigkeit zurück könntest, ist dafür gar nicht weiter wichtig.
Ich lese immer wieder Reha vor Rente, das habe ich ja gemacht. Und ich lese auch immer wieder : EMR benatragen - man hat nichts zu verlieren und kann bei Ablehnung auch was dagegen tun.

Dafür wurde ich damals auch von Reha-Klinik UND DRV "KO geschrieben", aber für den restlichen "allgemeinen Arbeitsmarkt" wurde ich noch mehr als 1 Jahr nach dieser Reha weiter für "Vollzeit Erwerbsfähig" angesehen, ich sollte mir "einfach nur andere Arbeit suchen" :doh:
Und was hast du dann getan?


Ich habe heute übrigens mein Übergangsgeld erhalten, also ein Problem weniger.

Der Arzt hat mich gleich wieder 4 Wochen AU geschrieben, ein Rezept für 6x KG habe ich auch erhalten, diese werde ich im Reha-Zentrum machen. Ich habe auch dieses Irena Programm bekommen beim Abschlussgespräch, aber das ist nur KG Gruppe und Fitnessraum - diese zwei Dinge mussten während der Reha schon gestrichen werden da ich das nicht konnte!

Wie ist das wenn ich irgendwann wieder einigermaßen Fit sein sollte und die AU beende und mich wieder beim AA melde und ALGI beziehe (9 Monate stehen mir noch zu von 12)?

Sollte ich dann wieder krank werden, müsste ich dann wieder so lange warten um EMR zu beantragen?

Ganz Liebe Grüße von mir :cheer2:
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#46
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Diesen habe ich immer noch nicht nach über 2 Wochen. Ich habe angerufen und gefragt im Reha-Zentrum und mir wurde gesagt: Der Arzt muss noch mit Frau D. (Sozialdienst im Haus) Rücksprache halten bevor er den fertig macht.
Das ist doch noch nicht lange, bei meiner Entlassung meinte mein Herr "Bezugstherapeut", der Bericht wäre in spätestens 2 Wochen fertig, der Klinik-Chef würde (angeblich) viel Wert darauf legen, dass diese "Frist" eingehalten wird ... :icon_hihi:

Es dauerte dann aber volle 2 Monate bis der Bericht wirklich mal fertig war, zum Glück hatte ich darin nichts "Positives" für mich erwartet, so konnte mich auch dieser Bericht nicht mehr sonderlich "überraschen" ...

Ich muss dazu sagen diese Frau D. hat mir sehr geholfen bei der Reha, sie hat sich voll eingesetzt dass ich AU entlassen werde und dieser Wisch auch so ausgefüllt wird in dem gefragt wurde ob ich auch leichte Tätigkeiten machen könnte.
Wäre mir sehr neu, das ausgerechnet die Sozialarbeiter viel zum Inhalt des Berichtes "zu melden" haben, die haben doch auch eher eine "Alibi-Funktion" in den DRV-Reha-Kliniken ...

In meiner Klinik war das allerdings die netteste Person, bei der ich wirklich den Eindruck hatte, dass sie mich als kranken Menschen respektiert.
Sie hat mir dann (von sich aus) angeboten einen Erhöhungs-Antrag für meinen GdB an das Versorgungsamt mit mir zusammen fertig zu machen, davon hat ja die DRV nun wirklich NIX ... :icon_hihi:

Sie hat das dann mit Klinikstempel auch gleich abgeschickt und mein Gesamt GdB wurde tatsächlich von 30 auf 40 erhöht, übrigens wegen dem Tinnitus, den ich ja lt. Reha-Klinik gar nicht hatte. :icon_evil:

Der tauchte noch nicht mal als gesicherte Diagnose im Reha-Bericht auf ... obwohl ich mehrfach besonders in den "Entspannungs-Therapien" davon gesprochen hatte, dass ich persönlich mich z.B. so gar nicht "entspannen" kann, bei dieser ständigen "Dudel-Musik" (weil das meinen Tinnitus anregt) und wenn die ersten Mitpatienten angefangen haben zu schnarchen, dann hätte ich sie am liebsten "gewürgt" ...

Ich musste trotzdem weiter daran teilnehmen und im Reha-Bericht wurde das dann als sehr "hilfreich" für mich beschrieben ... nur den Tinnitus, den hat man im ganzen Bericht vergeblich gesucht ... :doh:

Sie hat mir im letzten Gespräch gesagt dass das Reha-Zentrum im Bericht die LTA empfehlen würde. Sie hat aber auch gesagt dass ich im Moment körperlich sowie psychisch NICHT in der Lage bin die bereits begonnene und abgebrochene Umschulung weiter zu führen - und das ist auch so! Das steht genau so auch im aktuellen Attest meiner Psychologin.
Das verstehe ich schon wieder nicht, wozu wird dir LTA "empfohlen", wenn du bereits eine Umschulung begonnen hast und abbrechen musstest, das ist ja nicht sehr sinnvoll. :icon_evil:
Ob deine Psychologin das auch so sieht ist eigentlich egal, wenn im Reha-Ergebnis und Bericht eine LTA "empfohlen" wird, um dich wieder in Arbeit eingliedern zu können.

Das weiß ich nicht was da drin stehen wird...:-(. Leider kann man das auch nicht beeinflussen denke ich.
Bei LTA-Empfehlung wird man dich darin ganz sicher NICHT für Erwerbsgemindert halten, das schließt ja bereits aus, dir berufliche Förderung (LTA) bewilligen zu wollen.

Dafür darf man NICHT Erwerbsgemindert sein, auch NICHT teilweise ... :icon_evil:

Eine Bekannte von mir wurde zunächst auch in ihrer Reha ständig bedrängt sich auf LTA einzulassen, das wäre doch ihre "große Chance" wieder beruflich Fuß zu fassen ...

Sie hat diese Chance selber gesundheitlich aber NICHT mehr sehen wollen und hat sich dagegen gewehrt, in allen Gesprächen dazu während dieser Reha und es gab sehr viele davon ...

Um sie (vielleicht) zu "überzeugen" wurde ihr dann noch klar gemacht, dass sie bei einer Entlassung als Erwerbsgemindert auch später KEINE Aussichten mehr haben würde, noch (durch LTA von der DRV) beruflich gefördert zu werden ...

Sie hat sich NICHT "breitschlagen" lassen und einige Wochen nach der Reha bekam sie das Schreiben der DRV, dass ihre Reha in EM-Rente "umgedeutet" wurde, weil diese Reha ihre Erwerbsfähigkeit nicht wieder herstellen oder wenigstens ausreichend bessern konnte, um sie wieder arbeiten zu schicken ... :idea:

So kann es auch gehen, auch wenn das selten passiert und sie war letztlich sehr froh darüber, dass sie sich von den Therapeuten / Klinik-Ärzten und der Sozialberatung NICHT hatte "einwickeln" lassen mit LTA-Empfehlung (als Voll Erwerbsfähig) entlassen zu werden.

Um eine Genesung kämpfe ich schon seit Jahren, ich möchte definitiv erstmal die EMR !
Dann solltest du unbedingt zunächst mal den Reha-Bericht abwarten, damit du abschätzen kannst wie deine Aussichten sein könnten, das schon zeitnah realistisch auch erreichen zu können ...

Sehe ich mittlerweile auch so, habe viel über DIE gelesen. Außerdem habe ich eine Rechtsschutzversicherung im Fall der Fälle.
Wenn du Rechtsschutzversichert bist ist es doch überflüssig auch noch Geld für einen "Sozial-Verband" auszugeben, für den Antrag brauchst du auch noch keinen Anwalt, den kannst du (mit viel Geduld) alleine ausfüllen oder machst dir einen Termin in einer DRV-Beratungsstelle, das kostet NIX ...

Keine Sorge, die Berater dort haben mit den Entscheidungen nichts zu tun, die nehmen nur den Antrag auf, passen auf, dass nichts Wichtiges vergessen wird und leiten das direkt zur Bearbeitung weiter.
Einige wichtige möglichst aktuelle Krankenberichte solltest du gleich mit beifügen, denn die DRV besorgt sich nur selten das, was wirklich Auskunft zu deinen gesundheitlichen Problemen gibt.

Gerade mit einem "zu positiv" klingenden Reha-Bericht sollten es medizinische Unterlagen aus der Zeit davor, aber besonders auch aus der Zeit NACH der Reha sein.

Ich würde sehr gerne wissen bis wann genau ich Krankengeldanspruch habe. Als ich den SB vor der Reha gefragt habe hat er gesagt dass kann man so nicht sagen, aber es sollte reichen für dieses Jahr. Ich würde gerne einen zweizeiler schreiben und danach fragen da mich das extrem belastet dass ich es nicht weis.
Dann fordere dir den AUD-Beleg für die letzten 4 - 5 Jahre an, oder ab dem Zeitpunkt / Jahr, wo du auf deine Erstdiagnose (für diese aktuelle AU) zum ersten mal AU gewesen bist ...
Das Thema hatten wir doch schon mal, anders kann man das nicht herausbekommen.

Du wirst nur "schlafende Hunde" wecken" wenn du konkrete Auskunft dazu verlangst wann jetzt mit deiner Aussteuerung zu rechnen ist, vergiss nicht, dass man bereits dabei ist dich möglichst bald aus dem Krankengeldbezug zu bekommen.

Den Reha-Bericht will deine KK ja nicht ganz ohne Grund einsehen dürfen ... die suchen darin auch nur eine Möglichkeit dich vorher schon für "gesund" zu erklären ... bzw. werden den MDK beauftragen müssen das zu tun, wenn sie den Bericht selber nicht von dir bekommen werden.

Und was dann, falls das geschehen sollte?
Das kann man erst überlegen wenn du den Bericht auch vorliegen hast, in der Regel bekommt man das nicht "vom Tisch" was die da geschrieben haben, ist ja eine Zusammenstellung aus allen beteiligten "Abteilungen" der Reha-Klinik.

Ich hatte mich damals schriftlich beschwert, direkt beim Klinikleiter UND bei der DRV (alles nachweislich) ... man hatte es nicht eilig mir darauf mal zu antworten, der Bericht wurde auch nicht geändert ... ich hätte mir diese ganze Mühe (eigentlich) auch sparen können.

Erst am Gericht wurde dann auch dieser Bericht "in Zweifel gezogen", man habe mich wohl 6 Wochen an den wirklichen Problemen "vorbei therapiert" stellten die Gerichts-Gutachter fest.
Mich hat das nicht überrascht, meine wirklichen Probleme wollte dort ja auch keiner hören und sich damit ernsthaft befassen müssen. :icon_evil:

Ich lese immer wieder Reha vor Rente, das habe ich ja gemacht. Und ich lese auch immer wieder : EMR benatragen - man hat nichts zu verlieren und kann bei Ablehnung auch was dagegen tun.
Es reicht aber nicht ganz eine Reha nur zu "machen", man muss sich auch mit dem Ergebnis befassen, das wird auch die DRV dann als Erstes tun wenn du einen Antrag auf EM-Rente gestellt hast = Motto: "Was will der denn jetzt, der war doch gerade erst "erfolgreich" in einer Reha ???"

Denn dieses Prinzip dient ja vorrangig der Vermeidung von EM-Berentungen ... und nicht deren "Vorbereitung" ... darum ja auch die Bemühungen in diesen Kliniken, vorrangig von LTA und beruflicher Wiedereingliederung "zu überzeugen", EM-Rente soll eben möglichst NICHT dabei rauskommen.

Es ist daher KEIN Problem, letzte Tätigkeiten als nicht mehr machbar auszuschließen (was der Betroffene zunächst als "positiv" empfinden wird wenn er damit zumindest gar nicht mehr klar kommt), aber es gibt ja noch den ganzen (ungelernten) "allgemeinen Arbeitsmarkt" ... :peace:

Und mit etwas "gutem Willen" und einer LTA-Leistung kann man da sicher noch weiter (Vollzeit) seinen Lebensunterhalt irgendwo verdienen ... "abseits" der bisherigen Tätigkeit, es gibt doch (angeblich) genug Arbeit, da ist (nach DRV-Sicht) für JEDEN auch nach einer Reha bestimmt noch was dabei. :idea:

Und was hast du dann getan?
Ich wurde weiterhin vom Psychiater AU geschrieben, auch AU entlassen aus der Reha, denn an den vorhandenen Arbeitsplatz sollte ich ja nicht zurück.

Die KK musste zahlen bis zur Aussteuerung nach 78 Wochen, denn an die AfA "abschieben" ging ja auch nicht, ich war ja nicht arbeitslos und die Rückkehr an den vorhandenen Arbeitsplatz hatte auch der MDK bereits ausgeschlossen (im Gutachten nach "Aktenlage", das für den "dringenden" Reha-Antrag gemacht wurde).

Nach der Aussteuerung wurde ich dann zum ÄD der AfA geschickt (ja, ich wurde damals tatsächlich noch gründlich untersucht) und anschließend schriftlich aufgefordert EM-Rente zu beantragen ... dann bekam ich problemlos 18 Monate mein ALGI (war schon Ü 55) ...

Nach ca. 4 Monaten wurde ich zu 2 Gutachtern der DRV geschickt, die sehr fleißig aus meinem Reha-Bericht abgeschrieben haben "wie gut es mir geht" (mehr als ein Jahr später) und mein Antrag auf EM-Rente wurde abgelehnt.

Der AfA-ÄD wollte dann gerne die DRV-Gutachten "einsehen" (wozu auch immer) und dann war wieder RUHE bei der AfA, ich hatte natürlich nachweislich Widerspruch eingelegt gegen die Ablehnung ...

Im Widerspruch hatte ich schon einen Anwalt dabei und der hat es der DRV nicht leicht gemacht, kurz vor Ablauf meines ALGI wurde auch der Widerspruch abgelehnt.

Mein Arzt hat mich unbeirrt fast 4 Jahre (durchgehend) AU geschrieben und nach dem ALGI mussten wir auch noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen, ehe dann am Sozial-Gericht zu meiner EM-Rente endlich entschieden wurde ...

Fast parallel musste mein Männe auch um seine EM-Rente kämpfen, bei ihm dauerte es fast 5 Jahre AU und 2 Anträge, von denen einer auch bis zum Gericht ging und dort dann leider (am Gerichts-Gutachter) gescheitert ist ... der war so nahe bei der DRV, dass wir das Verfahren aufgeben mussten.

Ich habe heute übrigens mein Übergangsgeld erhalten, also ein Problem weniger.
Na immerhin ein Lichtblick, ich hatte heute auch Post von der DRV, meinen Bescheid zur regulären Altersrente ... nun "können" die mich ALLE MAL ... :cheer2:

Der Arzt hat mich gleich wieder 4 Wochen AU geschrieben, ein Rezept für 6x KG habe ich auch erhalten, diese werde ich im Reha-Zentrum machen. Ich habe auch dieses Irena Programm bekommen beim Abschlussgespräch, aber das ist nur KG Gruppe und Fitnessraum - diese zwei Dinge mussten während der Reha schon gestrichen werden da ich das nicht konnte!
Da siehst du doch schon wieder wie sinnfrei da die Gelder der Rentenkasse verpulvert werden, was sollst du in "IRENA" wenn du das schon in der Reha nicht machen konntest, was da gemacht werden soll ... :icon_neutral:

Mit solchem Unsinn hat man mich dann damals wenigstens verschont, aber ich war ja sowieso komplett "unmotiviert" und für LTA wohl inzwischen auch schon zu alt ... aber für EM-Rente auf jeden Fall noch "zu jung" ... :doh:

Wie ist das wenn ich irgendwann wieder einigermaßen Fit sein sollte und die AU beende und mich wieder beim AA melde und ALGI beziehe (9 Monate stehen mir noch zu von 12)?
Eben wolltest du noch EM-Rente beantragen ???

Aus dem Krankengeld werden auch Beiträge an die AfA gezahlt, wenn du mindestens 12 Monate (durchgehend) AU gewesen bist (seit dem letzten ALGI) hast du neue 6 Monate Anspruch erworben.

Mehr als du altersgemäß bekommen kannst wird dir aber nicht bewilligt, also wohl erneut 12 Monate Anspruch auf ALGI ...

Sollte ich dann wieder krank werden, müsste ich dann wieder so lange warten um EMR zu beantragen?
Du "musst" überhaupt nicht warten um EM-Rente zu beantragen, es macht aber wenig SINN wenn du das direkt nach einer "erfolgreichen" Reha machst, dann ist dir die Ablehnung schon sicher und die Ablehnung des Widerspruches auch ...

Klar hast du nicht viel zu verlieren wenn du dann Klage einreichst aber da brauchst du viele SEHR gute Arztberichte und einen noch besseren gerichtlichen Gutachter wenn du trotzdem eine EM-Rente durchbringen willst ...

Was sein würde wenn du zwischendurch wieder ALGI beziehst und dann wieder krank wirst ... wer soll dir das jetzt ernsthaft beantworten können ... ???

Spätestens nach der Aussteuerung wird die AfA wohl den Antrag von dir verlangen, ganz egal wird es dann (der AfA) sein, ob der große Aussichten auf Erfolg haben kann oder nicht.
Dann ist es noch früh genug den Kampf um die EM-Rente aufzunehmen ... schon weil du dann (wahrscheinlich) KEINE andere Wahl mehr haben wirst.

Zumindest hast du länger Zeit Arztberichte zu sammeln, die (der DRV hoffendlich) nachweisen werden, dass es dir NACH dieser Reha nicht besser gegangen ist.

Es sei denn du gehst "einfach" wieder arbeiten ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#47
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Doppeloma und vielen Dank für deinen Beitrag, diesen werde ich später von zu Hause aus in Ruhe zitieren.

Ich muss aber jetzt schon schreiben da ich ein wichtiges Anliegen habe...

Mein Reha Bericht wurde noch nicht geschrieben und ich habe mir für morgen einen Termin bei meinem entlassungs bzw Reha Arzt geben lassen! Ich werde ihm die Situation noch mal erklären dass ich schon eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben nach einem halben Jahr abgebrochen habe und werde ihn darum bitten dies nicht zu empfehlen, sondern eher die EMR. Ich weiß natürlich nicht ob das was bringt aber einen Versuch ist es wert! Desweiteren werde ich ihm auch mein aktuelles Psychologen Attest vorlegen!

Hat noch jemand Tipps was ich ihm sagen könnte?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#48
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

In meiner Klinik war das allerdings die netteste Person, bei der ich wirklich den Eindruck hatte, dass sie mich als kranken Menschen respektiert.
Sie hat mir dann (von sich aus) angeboten einen Erhöhungs-Antrag für meinen GdB an das Versorgungsamt mit mir zusammen fertig zu machen, davon hat ja die DRV nun wirklich NIX ... :icon_hihi:
Genau so war es bei mir auch ja.

Sie hat das dann mit Klinikstempel auch gleich abgeschickt und mein Gesamt GdB wurde tatsächlich von 30 auf 40 erhöht, übrigens wegen dem Tinnitus, den ich ja lt. Reha-Klinik gar nicht hatte. :icon_evil:
Hat Sie bei uns in den Gruppen auch für viele gemacht, aber ich hatte das schon alles selbst gemacht.


Das verstehe ich schon wieder nicht, wozu wird dir LTA "empfohlen", wenn du bereits eine Umschulung begonnen hast und abbrechen musstest, das ist ja nicht sehr sinnvoll. :icon_evil:
Ob deine Psychologin das auch so sieht ist eigentlich egal, wenn im Reha-Ergebnis und Bericht eine LTA "empfohlen" wird, um dich wieder in Arbeit eingliedern zu können.
habe morgen Termin bei Ihm und werde bitten das mit der LTA nicht zu empfehlen und ihm nochmal erklären dass ich das schon hinter mir habe.


Dafür darf man NICHT Erwerbsgemindert sein, auch NICHT teilweise ... :icon_evil:
Das würden die schon sehen dass dies schon gescheitert ist oder?


Dann solltest du unbedingt zunächst mal den Reha-Bericht abwarten, damit du abschätzen kannst wie deine Aussichten sein könnten, das schon zeitnah realistisch auch erreichen zu können ...
Okey.



Wenn du Rechtsschutzversichert bist ist es doch überflüssig auch noch Geld für einen "Sozial-Verband" auszugeben, für den Antrag brauchst du auch noch keinen Anwalt, den kannst du (mit viel Geduld) alleine ausfüllen oder machst dir einen Termin in einer DRV-Beratungsstelle, das kostet NIX ...
Den Antrag habe ich schon komplett hier liegen.


Einige wichtige möglichst aktuelle Krankenberichte solltest du gleich mit beifügen, denn die DRV besorgt sich nur selten das, was wirklich Auskunft zu deinen gesundheitlichen Problemen gibt.
Das mache ich immer, alles in Kopie dazu was ich hab.


Dann fordere dir den AUD-Beleg für die letzten 4 - 5 Jahre an, oder ab dem Zeitpunkt / Jahr, wo du auf deine Erstdiagnose (für diese aktuelle AU) zum ersten mal AU gewesen bist ...
Das Thema hatten wir doch schon mal, anders kann man das nicht herausbekommen.
Das habe ich ja alles da, kann das aber irgendwie nicht berechnen :-(. Das überfordert mich. dachte man kann da bei der KK ein genaues Datum abfragen.

Du wirst nur "schlafende Hunde" wecken" wenn du konkrete Auskunft dazu verlangst wann jetzt mit deiner Aussteuerung zu rechnen ist, vergiss nicht, dass man bereits dabei ist dich möglichst bald aus dem Krankengeldbezug zu bekommen.
Möglich...

Den Reha-Bericht will deine KK ja nicht ganz ohne Grund einsehen dürfen ... die suchen darin auch nur eine Möglichkeit dich vorher schon für "gesund" zu erklären ... bzw. werden den MDK beauftragen müssen das zu tun, wenn sie den Bericht selber nicht von dir bekommen werden.
Bekommen Sie definitiv nicht! ABER ich glaube da stimmt jetzt was nicht denn am Montag habe ich die aktuelle AU-Bescheinigung eingeworfen und es ist noch kein Geld da. Sonst war es innerhalb 2 tagen drauf! Vielleicht hat mein Brief jetzt folgen für mich...



Es reicht aber nicht ganz eine Reha nur zu "machen", man muss sich auch mit dem Ergebnis befassen, das wird auch die DRV dann als Erstes tun wenn du einen Antrag auf EM-Rente gestellt hast = Motto: "Was will der denn jetzt, der war doch gerade erst "erfolgreich" in einer Reha ???"
Erfolgreiche Reha wenn man Arbeitsunfähig AUCH für leichte Tätigkeiten entlassen wurde?



Da siehst du doch schon wieder wie sinnfrei da die Gelder der Rentenkasse verpulvert werden, was sollst du in "IRENA" wenn du das schon in der Reha nicht machen konntest, was da gemacht werden soll ... :icon_neutral:
Werde ich ihm morgen beim Gespräch sagen dass ich das NICHT kann!


Eben wolltest du noch EM-Rente beantragen ???
Ja ich will nur alles wissen...


Mehr als du altersgemäß bekommen kannst wird dir aber nicht bewilligt, also wohl erneut 12 Monate Anspruch auf ALGI ...
Das wusste ich nicht! dachte dass ich nur noch den Rest von 9 Monaten habe!Ist schonmal gut zu wissen...


Du "musst" überhaupt nicht warten um EM-Rente zu beantragen, es macht aber wenig SINN wenn du das direkt nach einer "erfolgreichen" Reha machst, dann ist dir die Ablehnung schon sicher und die Ablehnung des Widerspruches auch ...
Die Reha war definitiv nicht erfolgreich und das wird der auch schreiben denke ich, auch die Psychologin hat gesagt Sie schreibt das mit dazu.


Spätestens nach der Aussteuerung wird die AfA wohl den Antrag von dir verlangen, ganz egal wird es dann (der AfA) sein, ob der große Aussichten auf Erfolg haben kann oder nicht.
Dann ist es noch früh genug den Kampf um die EM-Rente aufzunehmen ... schon weil du dann (wahrscheinlich) KEINE andere Wahl mehr haben wirst.

Verstehe ich das richtig...wenn das Krankengeld zu Ende geht MUSS ich mich automatisch bei der AfA melden für ALGI ? Auch wenn ich noch krank bin?


Es sei denn du gehst "einfach" wieder arbeiten ...
Kann ich nicht...:-(


Ganz Liebe Grüße aus München
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#49
Verstehe ich das richtig...wenn das Krankengeld zu Ende geht MUSS ich mich automatisch bei der AfA melden für ALGI ? Auch wenn ich noch krank bin?
Genau. Es sei denn, du möchtest auf Geld fuer lebenshaltung und Krankenversicherung verzichten.
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#50
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Genau. Es sei denn, du möchtest auf Geld fuer lebenshaltung und Krankenversicherung verzichten.
Ok, dann melde ich mich Arbeitssuchend und bin gleichzeitig AU geschrieben oder wie? :sorry:
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#51
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Das ist die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung. Der aerztliche Dienst der AfA wird dann dein restleistungsvermoegen feststellen und mit diesem musst du dich der arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen.

Zu disem Forum gibt es extra ein Unterforum zu diesem Thema. 'Angst ja da mal reinschauen.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#52
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Mein Reha Bericht wurde noch nicht geschrieben und ich habe mir für morgen einen Termin bei meinem entlassungs bzw Reha Arzt geben lassen!
Würde mich aber sehr überraschen, wenn du da irgendwas Positives für dich erreichen kannst, auch dein Reha-Arzt hat Vorgesetzte und entscheidet keineswegs alleine darüber, was im Reha-Bericht stehen wird.

Ich werde ihm die Situation noch mal erklären dass ich schon eine Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben nach einem halben Jahr abgebrochen habe und werde ihn darum bitten dies nicht zu empfehlen, sondern eher die EMR.
Warum bitte wurde darüber nicht während deiner Reha gesprochen, dass es schon eine abgebrochene LTA-Leistung gegeben hat, das hätte IN die Reha-Gespräche gehört und nicht als "Nachsendung" ...

Man wird ganz sicher nicht auf deinen Wunsch hin EMR-"Empfehlung" in den Bericht schreiben, dazu wollte ich dich mit meiner Schilderung oben auch ganz sicher nicht anregen das von der Klinik zu verlangen ... :icon_evil:

Ich weiß natürlich nicht ob das was bringt aber einen Versuch ist es wert! Desweiteren werde ich ihm auch mein aktuelles Psychologen Attest vorlegen!
Ich glaube du verkennst da ganz gewaltig die Situation, der Bericht wird zum Verlauf der Reha geschrieben und hat NUR zu beinhalten was dort (von / bis) gelaufen ist und nicht was du 2 Wochen später anschleppst, mit der Bitte das doch dafür zu berücksichtigen.

Dein aktuelles Attest hat dafür überhaupt KEINE Bedeutung (zu haben), das kannst du dir für den Antrag auf EM-Rente aufheben, die lassen sich doch nicht von deinen ambulanten Ärzten / Psychologen nachträglich in ihre Arbeit reinfummeln.

Hat noch jemand Tipps was ich ihm sagen könnte?
Nicht wirklich, die schreiben dir keinen "Wunschbericht", nur weil der aktuell noch nicht fertig ist, hat der sich trotzdem ausschließlich auf deine tatsächliche Reha-Zeit zu beschränken, ganz egal, was du dem dazu morgen noch "sagen" oder an Attesten mitbringen wirst.

Bedeutung kann dafür nur haben was im Zeitraum deiner Reha dort gelaufen ist und an medizinischen Unterlagen schon vorgelegen hat.
Warum hast du denn die bereits gescheiterte LTA nie selber angesprochen, wenn schon von erneuter LTA die Rede gewesen ist ... das verstehe ich nicht ??? :icon_evil:

Das würden die schon sehen dass dies schon gescheitert ist oder?
In deiner DRV-Akte dürfte das schon vorliegen aber das bedeutet ja nicht, dass man dir trotzdem lieber LTA als eine EM-Rente bewilligen würde ... also wenigstens das (diese Empfehlung) aus dem Bericht zu bekommen wäre nicht schlecht aber "mir fehlt der Glaube" ...

Den Antrag habe ich schon komplett hier liegen.
Dann kannst du ja schon mal anfangen, die unveränderlichen Daten einzutragen und die nötigen Nachweise / Kopien zusammenzutragen / anzufertigen ...

Das mache ich immer, alles in Kopie dazu was ich hab.
Das ist schon mal sehr gut, aber bis der Antrag mal gestellt wird kommt ja sicher noch was dazu ...

Das habe ich ja alles da, kann das aber irgendwie nicht berechnen :-(. Das überfordert mich. dachte man kann da bei der KK ein genaues Datum abfragen.
Normal bekommt man früh genug den schriftlichen Bescheid dazu von der KK, du kannst sicher weiter bei der KK nachfragen aber besser wird es dir davon auch nicht gehen und das gilt ja nur falls der KK nicht vorher noch was einfällt, dich doch früher los werden zu können.

Bekommen Sie definitiv nicht! ABER ich glaube da stimmt jetzt was nicht denn am Montag habe ich die aktuelle AU-Bescheinigung eingeworfen und es ist noch kein Geld da. Sonst war es innerhalb 2 tagen drauf! Vielleicht hat mein Brief jetzt folgen für mich...
War das schon die 2. AU-Verlängerung nach der Reha, du brauchst ja 2 AU-Bescheinigungen, um dann das Krankengeld ab Ende der Reha (rückwirkend zur 1. Bescheinigung nach der Reha) zu bekommen.
Unsere KK hat damals ungerne für weniger als 2 Wochen Krankengeld ausgezahlt, aber es kann natürlich schon der Beginn einer "KK-Erziehungs-Maßnahme" sein ... :icon_kinn:

Ist zwar so nicht zulässig aber man zeigt dir schön mal, "dass man auch anders kann" ... da würde ich mal bei übergeordneter Stelle nachfragen wo mein Krankengeld bleibt wenn sich da nicht bald was tut auf deinem Konto.

Erfolgreiche Reha wenn man Arbeitsunfähig AUCH für leichte Tätigkeiten entlassen wurde?
Ja, "erfolgreich" mit (bisher) LTA-Empfehlung, eine AU-Entlassung bedeutet NUR, dass du nicht sofort Arbeits-FÄHIG (Einsatzfähig) bist, du bist trotzdem VOLL Erwerbsfähig (für leichte Arbeit) am allgemeinen Arbeitsmarkt.

Die hast du im Moment noch nicht (aber die AfA und / oder eine LTA könnte das ja vielleicht bald ändern) und darum bleibst du vorerst noch AU geschrieben.

Auch wenn du die LTA aus dem Reha-Bericht "zaubern" kannst, bleibst du (nach Rentenrecht) noch weiter Voll Erwerbsfähig, dann eben ohne Weiterbildung ... arbeiten kann man trotzdem, wenn man Arbeit hat.

Werde ich ihm morgen beim Gespräch sagen dass ich das NICHT kann!
Hast du für diese "Reha-Nachsorge" keine Gespräche gehabt, musstest du dafür nichts unterschreiben, dass du das machen willst im Anschluss an die Reha, hatte keine "INGA-Maßnahmen" darum weiß ich das nicht.

Ich sollte nach der Herz-Reha noch überwachtes Ergometer-Training machen, wollte die DRV sogar noch für 1 Jahr bezahlen, sofern ich die regelmäßige Teilnahme dann später nachweisen kann.

Zunächst mal hätte ich (kostenpflichtig) in einen örtlichen Sport-Verein eintreten müssen, um (ärztlich überwachtes) Training machen zu dürfen (in einer anderen Reha-Klinik an meinem Wohnort), diese Mitgliedsbeiträge wären schon mein Privatvergnügen gewesen.

Es gab auch nur feste Termine dafür (2 Mal die Woche am Nachmittag) und ich musste ja nach einigen Monaten wieder arbeiten, im Schichtdienst, da hätte ich kaum noch regelmäßig genug teilnehmen können 1 volles Jahr lang, um wenigstens diese Kosten dann (nachträglich) von der DRV zurück zu bekommen.

Also habe ich gleich komplett darauf verzichtet diese "Wohltat" überhaupt in Anspruch zu nehmen, mit meinem Schichtplan beim AG ließ sich das leider nicht vereinbaren, noch was langfristiges für meine Herzgesundheit zu tun. :icon_evil:

Die Reha war definitiv nicht erfolgreich und das wird der auch schreiben denke ich, auch die Psychologin hat gesagt Sie schreibt das mit dazu.
Das sieht die Reha-Klinik anders, da bin ich mir ziemlich sicher und so möchte es auch die DRV viel lieber in Reha-Berichten ihrer Kliniken lesen (immerhin bezahlen die das Alles, um Erfolge zu lesen) ... und danach werden sich die Angestellten dort richten, die wollen ja auch ihren Job behalten.

Was deine Psychologin so schreibt wird die DRV (wahrscheinlich) nicht mal im EM-Rentenverfahren sonderlich interessieren ... :icon_evil:
Die haben ja sogar Schwierigkeiten Berichte von Psychiatern zu "verstehen", die u.A. auch selber Gutachten für Gerichte schreiben ... also wissen sollten, was man wie der DRV schreiben muss, um überzeugend zu sein für seinen Patienten.

Verstehe ich das richtig...wenn das Krankengeld zu Ende geht MUSS ich mich automatisch bei der AfA melden für ALGI ? Auch wenn ich noch krank bin?
Das verstehst du richtig, dafür gibt es eine Extra-Bestimmung im Gesetz (SGB III), damit Ausgesteuerte (trotz weiterer Krankheit) ihre Lohnersatzleistung (ALGI) trotzdem gezahlt bekommen müssen.

Zum Thema Aussteuerung / ALGI nach § 145 SGB III gibt es hier schon sehr viele Beiträge, es wurde sogar vor Kurzem ein Unterforum dafür eingerichtet ...

https://www.elo-forum.org/aussteuerung-nahtlosigkeit-145-sgb-iii-/

... weil da auch viele Dinge zu beachten sind (die mit "Normal-ALGI" wenig zu tun haben) und es den Betroffenen immer schwerer gemacht wird, zu ihrem Recht zu kommen.

Ok, dann melde ich mich Arbeitssuchend und bin gleichzeitig AU geschrieben oder wie?
Nein, du meldest dich mit dem Bescheid der KK wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld, deine AU führst du zwar weiter (beim Arzt) aber die hat bei der AfA dann keine Bedeutung mehr.
Du musst dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Arbeitsvermittlung (fiktiv) zur Verfügung stellen ... mehr dazu im verlinkten Forenbereich wie es dir bereits empfohlen wurde ...

Wenn du das Schreiben der KK dazu mal erhalten hast, dann melde dich am Besten erst hier damit, es ist nicht nötig zu früh die AfA damit aufzusuchen (auch wenn draufstehen wird "umgehend" bei der AfA melden) ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#53
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Das ist die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung. Der aerztliche Dienst der AfA wird dann dein restleistungsvermoegen feststellen und mit diesem musst du dich der arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen.
Ok Danke, werde mich einlesen in das Thema.

LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#54
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

[QWürde mich aber sehr überraschen, wenn du da irgendwas Positives für dich erreichen kannst, auch dein Reha-Arzt hat Vorgesetzte und entscheidet keineswegs alleine darüber, was im Reha-Bericht stehen wird.
Wenn ich mich nicht täusche hat er mich gefragt ob ich LTA überhaupt machen will und ich hab ja gesagt...:-(.


Warum bitte wurde darüber nicht während deiner Reha gesprochen, dass es schon eine abgebrochene LTA-Leistung gegeben hat, das hätte IN die Reha-Gespräche gehört und nicht als "Nachsendung" ...
Wurde es aber der Arzt sprach gebrochen Deutsch und der hat das wohl nicht ganz verstanden.

Man wird ganz sicher nicht auf deinen Wunsch hin EMR-"Empfehlung" in den Bericht schreiben, dazu wollte ich dich mit meiner Schilderung oben auch ganz sicher nicht anregen das von der Klinik zu verlangen ... :icon_evil:
Habe nichts zu verlieren, ich probier es einfach.


Dein aktuelles Attest hat dafür überhaupt KEINE Bedeutung (zu haben), das kannst du dir für den Antrag auf EM-Rente aufheben, die lassen sich doch nicht von deinen ambulanten Ärzten / Psychologen nachträglich in ihre Arbeit reinfummeln.
Damit werde ich ihm nur zeigen das die Psychologin selber Meinung ist wie die Psychologin im Rehazentrum.



In deiner DRV-Akte dürfte das schon vorliegen aber das bedeutet ja nicht, dass man dir trotzdem lieber LTA als eine EM-Rente bewilligen würde ... also wenigstens das (diese Empfehlung) aus dem Bericht zu bekommen wäre nicht schlecht aber "mir fehlt der Glaube" ...
Ich gehe um 11.45 Uhr hin und hoffe ich bekomme das hion!


Dann kannst du ja schon mal anfangen, die unveränderlichen Daten einzutragen und die nötigen Nachweise / Kopien zusammenzutragen / anzufertigen ...
Ja das werde ich auf jeden Fall machen.



Das ist schon mal sehr gut, aber bis der Antrag mal gestellt wird kommt ja sicher noch was dazu ...
Zum Beispiel was? Neue Atteste vom Orthopäden oder MRT? Ich kann das alles machen wenn ich wüsste was... Soll ich auch wegen der Migräne nochmal zum Arzt oder wegen den anderen Diagnosen? Zum Psychiater zum Beispiel.



War das schon die 2. AU-Verlängerung nach der Reha, du brauchst ja 2 AU-Bescheinigungen, um dann das Krankengeld ab Ende der Reha (rückwirkend zur 1. Bescheinigung nach der Reha) zu bekommen.
Unsere KK hat damals ungerne für weniger als 2 Wochen Krankengeld ausgezahlt, aber es kann natürlich schon der Beginn einer "KK-Erziehungs-Maßnahme" sein ... :icon_kinn:
Ja das war schon die zweite und ich müsste damit geld kriegen vom 06.06 bis 17.06


Ja, "erfolgreich" mit (bisher) LTA-Empfehlung, eine AU-Entlassung bedeutet NUR, dass du nicht sofort Arbeits-FÄHIG (Einsatzfähig) bist, du bist trotzdem VOLL Erwerbsfähig (für leichte Arbeit) am allgemeinen Arbeitsmarkt.
Ich habe ihm gesagt dass es mir SCHLECHTER ging als vorher, wenn die das als erfolgreich darstellen dann dreh ich durch! Ich musste viele Behandlungen weglassen weil es nicht ging! Habe dann quasi nur noch 3 Behandlungen regelmäßig gemacht. ich war sogar während der Reha 3 Krank!Wenn das erfolgreich ist dann weiß ich auch nicht...



Hast du für diese "Reha-Nachsorge" keine Gespräche gehabt, musstest du dafür nichts unterschreiben, dass du das machen willst im Anschluss an die Reha, hatte keine "INGA-Maßnahmen" darum weiß ich das nicht.
Nein, nur mündlich.


Was deine Psychologin so schreibt wird die DRV (wahrscheinlich) nicht mal im EM-Rentenverfahren sonderlich interessieren ... :icon_evil:
Die haben ja sogar Schwierigkeiten Berichte von Psychiatern zu "verstehen", die u.A. auch selber Gutachten für Gerichte schreiben ... also wissen sollten, was man wie der DRV schreiben muss, um überzeugend zu sein für seinen Patienten.
Traurig......



Das verstehst du richtig, dafür gibt es eine Extra-Bestimmung im Gesetz (SGB III), damit Ausgesteuerte (trotz weiterer Krankheit) ihre Lohnersatzleistung (ALGI) trotzdem gezahlt bekommen müssen.
Okey gut zu wissen!

Zum Thema Aussteuerung / ALGI nach § 145 SGB III gibt es hier schon sehr viele Beiträge, es wurde sogar vor Kurzem ein Unterforum dafür eingerichtet ...

https://www.elo-forum.org/aussteuerung-nahtlosigkeit-145-sgb-iii-/

... weil da auch viele Dinge zu beachten sind (die mit "Normal-ALGI" wenig zu tun haben) und es den Betroffenen immer schwerer gemacht wird, zu ihrem Recht zu kommen.
Werde ich mal reinschauen.


Wenn du das Schreiben der KK dazu mal erhalten hast, dann melde dich am Besten erst hier damit, es ist nicht nötig zu früh die AfA damit aufzusuchen (auch wenn draufstehen wird "umgehend" bei der AfA melden) ... :icon_evil:
Mach ich auf jeden Fall!

Ich muss noch dazu sagen, der Sozialdienst hat es geschafft den Arzt dazu zu bringen mich AU zu entlassen und diesen zusätzlichen Brief für die AOK so auszufüllen dass ich auch keine leichten Tätigkeiten machen kann.

Die Psychologin hat auch geschrieben dass eine Fortsetzung der Umschulung keinen Sinn macht im Moment und dass ich zum Psychiater gehen soll.


LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#55
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

War beim Arzt im Reha Zentrum...

Habe ihm alles gesagt und auch als Liste dagelassen, sowie das neueste Attest meiner Psychologin in Kopie.

- Keine LTA Empfehlung

- Kein Irena Programm

- Dass ich EMR beantragen werde ( da wollte er wissen wann ich diese beantrage und als ich gesagt habe ich weiß es noch nicht genau wollte er ungefähr wissen. Dann habe ich gesagt die nächsten Monate)

Er hat sich alles aufgeschrieben und hat gesagt am 28. kommt die Kollegin von der Sozialberatung zurück und mit der muss ich dann darüber sprechen und sie schreibt ihm dann was er schreiben soll. Also so wie ich das verstanden habe schreibt er das was sie ihm sagt!

Was mir allerdings Sorgen macht ist folgendes, mein Bericht lag schon da und auf diesem war ein Notizzettel drauf auf dem stand etwas mit "6 Std. ?"

Auf meine Nachfrage was das ist hat er gesagt das ist nichts wichtiges das werde ich alles mit der Sozialberaterin besprechen am 28.

Nachdem ich immer noch kein Krankengeld erhalten habe, habe ich den Sachbearbeiter der Krankenkasse heute eine E-Mail geschickt dass ich die Krankmeldung Montag früh eingeworfen habe und immer noch kein Geld habe. 20 Minuten später hat er hier angerufen aber meine Frau ist rangegangen, auf ihre Nachfrage worum es denn geht hat er gesagt er darf ihr nichts sagen aufgrund von Datenschutz. Ich möchte definitiv nicht mit ihm reden da er mich sonst auf alles andere auch anspricht!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#56
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

War beim Arzt im Reha Zentrum...
Vertrauliches Gespräch "unter vier Augen" ... ODER ??? :wink:

Habe ihm alles gesagt und auch als Liste dagelassen, sowie das neueste Attest meiner Psychologin in Kopie.
- Keine LTA Empfehlung
- Kein Irena Programm
Ob das wirklich raus ist, wirst du wissen wenn du endlich mal den fertigen Bericht lesen kannst ... erzählen kann der dir viel, wenn du keine Zeugen dafür hast und aktuell auch NICHTS dazu schriftlich hast.

- Dass ich EMR beantragen werde ( da wollte er wissen wann ich diese beantrage und als ich gesagt habe ich weiß es noch nicht genau wollte er ungefähr wissen. Dann habe ich gesagt die nächsten Monate)
Das kann dem doch völlig EGAL sein, kann dir aber entsprechende Bemerkungen in Bericht beschehren (hat ein deutliches "Rentenbegehren" gezeigt), auf die du auch lieber verzichtet hättest ...

Stand bei mir schon drin, obwohl das nie wirklich Gesprächs-Thema war und ich den EM-Renten-Antrag erst mehr als 1 Jahr danach wirklich gestellt habe (weil die AfA das verlangt hat nach dem AfA-Gutachten). :doh:

Erinnerte mich viel später erst "vage", dass der "Bezugstherapeut" mal (eher beiläufig) gefragt hatte, ob ich über EM-Rente nachdenken würde ... habe ich klar verneint ... Denn zu der Zeit war ich mir darüber selber noch gar nicht im Klaren, wie es überhaupt weitergehen soll gesundheitlich / beruflich ...
Und das war ALLES was je dazu gesprochen wurde in den 6 Wochen = fertig ist der potentielle "EM-Renten-Jäger" ... :icon_dampf:

Er hat sich alles aufgeschrieben und hat gesagt am 28. kommt die Kollegin von der Sozialberatung zurück und mit der muss ich dann darüber sprechen und sie schreibt ihm dann was er schreiben soll. Also so wie ich das verstanden habe schreibt er das was sie ihm sagt!
Klar doch ... :icon_laber::icon_laber::icon_laber:

Was mir allerdings Sorgen macht ist folgendes, mein Bericht lag schon da und auf diesem war ein Notizzettel drauf auf dem stand etwas mit "6 Std. ?"
Dann ist der Bericht doch schon fertig, warum erzählt man dir dann was ganz Anderes dazu ???
Wäre mir sehr neu, dass der Inhalt des Reha-Berichtes von der Sozialberatug so maßgeblich bestimmt wird ... das letzte Wort hat immer der Klinik-Chef, ohne sein OK verlässt KEIN Reha-Bericht die Klinik. :icon_evil:

Das hat mir sogar mein Herr "Bezugstherapeut" bestätigt und der hat auch bis zum letzten Reha-Tag (über volle 6 Wochen also) angeblich so "mit sich gerungen", ob er mich für Teil-EM (3 - UNTER 6 Stunden Erwerbsfähig) im Bericht ansehen wird oder doch für VOLL Erwerbsfähig (also 6 und mehr Stunden) ... :icon_neutral:

Er hat sich dann doch "lieber" entschieden mich als Voll Erwerbsfähig zu entlassen, was ihm sicher auch Konflikte mit seinem Chef erspart hat ... bei der "Berichts-Kontrolle".

Auf meine Nachfrage was das ist hat er gesagt das ist nichts wichtiges das werde ich alles mit der Sozialberaterin besprechen am 28.
NÖÖÖ, ist überhaupt nicht "wichtig", macht nur den Unterschid aus zwischen voller Erwerbsfähigkeit (6 und mehr Stunden sind bereits Vollzeit im Rentenrecht) oder wenigstens einer "Andeutung" mal über EM-Rente nachdenken zu müssen bei der DRV und sei es zunächst über Teilweise Erwerbsminderung.

Mit einer Entlassung als Voll Erwerbsfähig ist es ungleich schwerer in naher Zukunft eine EM-Rente erreichen zu können, als wenn es wenigstens schon "EM-würdige" Andeutungen im Reha-Bericht gibt, dass über 6 Stunden Erwerbstätigkeit (auch bei leichter Arbeit) nicht mehr als machbar angesehen wird.

Ob die DRV das dann zum Anlass nimmt darüber direkt genauer nachzudenken (und eine "Umdeutung" vornimmt) sei dahin gestellt, es ist aber eine (etwas) bessere Position bei einem nachfolgenden eigenen Antrag auf EM-Rente, besonders wenn diese Reha noch nicht sehr lange zurück liegt.

Nachdem ich immer noch kein Krankengeld erhalten habe, habe ich den Sachbearbeiter der Krankenkasse heute eine E-Mail geschickt dass ich die Krankmeldung Montag früh eingeworfen habe und immer noch kein Geld habe.
Du verstehst es immer noch nicht, dass du dich mit dem KK-Mitarbeiter dazu gar nicht mehr auseinandersetzen solltest, auch der hat Vorgesetzte ...

20 Minuten später hat er hier angerufen aber meine Frau ist rangegangen, auf ihre Nachfrage worum es denn geht hat er gesagt er darf ihr nichts sagen aufgrund von Datenschutz. Ich möchte definitiv nicht mit ihm reden da er mich sonst auf alles andere auch anspricht!
Du musst ja auch NICHT mit ihm reden (wollen), deine Fragen solltest du schriftlich (und nachweislich, gerne auch per Fax) stellen (an die Geschäftsleitung z.B., die sollten auch per Fax erreichbar sein) und auch schriftliche Antworten verlangen.

Telefonate (jedenfalls Anrufe von der KK bei dir zu Hause) solltest du direkt VERBIETEN, das führt zu nichts, das solltest du doch inzwischen schon verstanden haben.

Auch die KK darf dich NUR anrufen wenn du das erlaubt hast und mit dem (angeblichen) "Datenschutz" kommen die meist rüber, wenn sie dir unerlaubte Dinge am Telefon erzählen wollen, das legt man ja ungerne schriftlich nieder.

Wenn wir angerufen werden (in wichtigen Angelegenheiten kommt das auf unseren Wunsch schon mal vor) ist es unserer KK jedenfalls völlig EGAL ob ich oder mein Männe dran sind, dabei haben wir sogar beide verschiedene Nachnamen ...

Wir bekommen IMMER Antworten, ohne Hinweise auf den "Datenschutz" auch wenn es um die Angelegenheiten des Partners dabei geht ...

Das machen die doch nur um dir persönlich "auf den Geist" gehen zu können, damit du endlich den Bericht freigeben wirst ... dabei ist der noch nicht mal fertig.
Sollte doch der KK auch bekannt sein, dass es oft Wochen dauert bis die Kliniken den Bericht überhaupt fertig haben, die arbeiten auch nicht schneller, weil man dich ständig damit unter Druck setzen will.

Es gibt noch KEINEN Bericht also kannst du (auch wenn du willst) keinen beim MDK einreichen müssen, um dein Krankengeld pünktlich bekommen zu dürfen ... :icon_evil:

Nimm es mir nicht übel, dass ich dein heutiges Gespräch in der Reha-Klinik mehr als skeptisch sehe, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn du mal demnächst positive Nachrichten dazu haben solltest. :peace:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#57
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Vertrauliches Gespräch "unter vier Augen" ... ODER ??? :wink:
Ja schon aber ich muss sagen ich nehme ihn schon Ernst denn während der reha hat er auch immer gesagt ''alles was und wie sie wollen'' und er hat das dann auch gemacht alles wie ich wollte.


Ob das wirklich raus ist, wirst du wissen wenn du endlich mal den fertigen Bericht lesen kannst ... erzählen kann der dir viel, wenn du keine Zeugen dafür hast und aktuell auch NICHTS dazu schriftlich hast.
Ja abwarten, Donnerstag mit der Sozialdienst Frau reden.



Das kann dem doch völlig EGAL sein, kann dir aber entsprechende Bemerkungen in Bericht beschehren (hat ein deutliches "Rentenbegehren" gezeigt), auf die du auch lieber verzichtet hättest ...
Ok, er wollte schon wissen wann ich das beantrage.


Erinnerte mich viel später erst "vage", dass der "Bezugstherapeut" mal (eher beiläufig) gefragt hatte, ob ich über EM-Rente nachdenken würde ... habe ich klar verneint ... Denn zu der Zeit war ich mir darüber selber noch gar nicht im Klaren, wie es überhaupt weitergehen soll gesundheitlich / beruflich ...
Und das war ALLES was je dazu gesprochen wurde in den 6 Wochen = fertig ist der potentielle "EM-Renten-Jäger" ... :icon_dampf:
Frechheit!


Dann ist der Bericht doch schon fertig, warum erzählt man dir dann was ganz Anderes dazu ???
Wäre mir sehr neu, dass der Inhalt des Reha-Berichtes von der Sozialberatug so maßgeblich bestimmt wird ... das letzte Wort hat immer der Klinik-Chef, ohne sein OK verlässt KEIN Reha-Bericht die Klinik. :icon_evil:
Der Bericht lag da mit diesem Schmierzettel mit den 6 Std? drauf und er hat gesagt da muss noch was mit dem Sozialdienst geklärt werden. Vielleicht wegen der LTA? Denn das wurde mir vor paar Tagen am Telefon schon gesagt aber da wussten die noch nicht dass ich das nicht möchte!



Mit einer Entlassung als Voll Erwerbsfähig ist es ungleich schwerer in naher Zukunft eine EM-Rente erreichen zu können, als wenn es wenigstens schon "EM-würdige" Andeutungen im Reha-Bericht gibt, dass über 6 Stunden Erwerbstätigkeit (auch bei leichter Arbeit) nicht mehr als machbar angesehen wird
.

Ich habe aber sein kreuzchen und seine Unterschrift auf dem Wisch für die AOK dass ich alle leichten Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt nicht machen kann! Steht dann im Bericht etwas anderes ABER dann gibt es eine schöne Beschwerde inkl. einer Kopie davon!

Ob die DRV das dann zum Anlass nimmt darüber direkt genauer nachzudenken (und eine "Umdeutung" vornimmt) sei dahin gestellt, es ist aber eine (etwas) bessere Position bei einem nachfolgenden eigenen Antrag auf EM-Rente, besonders wenn diese Reha noch nicht sehr lange zurück liegt.
Ja das stimmt.


Telefonate (jedenfalls Anrufe von der KK bei dir zu Hause) solltest du direkt VERBIETEN, das führt zu nichts, das solltest du doch inzwischen schon verstanden haben.
Da könnte ich auch noch ein Schreiben aufsetzen diesbezüglich....



Es gibt noch KEINEN Bericht also kannst du (auch wenn du willst) keinen beim MDK einreichen müssen, um dein Krankengeld pünktlich bekommen zu dürfen ... :icon_evil:
Das wissen die ja nicht denn die brauchen normal max. 10 Werktage dort.

Nimm es mir nicht übel, dass ich dein heutiges Gespräch in der Reha-Klinik mehr als skeptisch sehe, ich lasse mich gerne eines Besseren belehren, wenn du mal demnächst positive Nachrichten dazu haben solltest. :peace:
Ich hoffe es...:idea:


Ich habe heute mit einer Dame geschrieben die auch bisschen Ahnung hat, zumindest MEHR als ich. Sie hat mir folgendes geschrieben...

Hallo, wann hast du denn dein Krankengeld (78 Wochen) ausgeschöpft? Wenn du einen Antrag auf EM-Rente stellen möchtest, so musst du das mindestens 6 Monate vor der Aussteuerung tun.

Du würdest damit auch dem MdK und der Krankenkasse entgegenwirken, wenn es umgehend geschieht. Fordert dich deine Krankankasse erst zum Rentenantrag auf, dann verlierst du dein Dispositionsrecht. Das heißt, wenn du mit dem Ergebnis der DRV bezüglich deines Antrages unzufrieden bist, darfst du im Alleingang nichts mehr unternehmen und du musst dir immer erst die Zustimmung deiner Krankenkasse einholen, selbst bei einem Widerspruchs- oder Klageverfahren gegen die DRV.

Ich persönlich nenne es immer "Entmündigung". Also warte nicht zulange! Wenn ich mir deine Diagnosen so anschaue, dann hast du nur eine sehr geringe Chance auf eine EM-Rente.

Mit etwas Glück und einem guten Arzt beim ärztlichen Dienst der DRV könntest du evtl. eine Teilrente erwirken.

Deine Befunde sind mir leider inhaltlich nicht bekannt, so dass ich das aus der Ferne nicht richtig beurteilen kann, welchen Schweregrad dir deine Ärzte z.B. bei Depressionen und Migräne bescheinigt haben.
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#58
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Ich habe heute mit einer Dame geschrieben die auch bisschen Ahnung hat, zumindest MEHR als ich. Sie hat mir folgendes geschrieben...
Ein "bischen Ahnung" und geballte eigene Erfahrungen auf diesem Weg sind aber ein himmelweiter Unterschied, das darfst du mir glauben.

Männe und ich haben insgesamt 3 EM-Rentenverfahren selber durchlebt und letztlich durchgestanden ... ich mit künstlicher Herzklappe und zeitweise schweren psychischen Problemen und Männe vorwiegend mit orthopädichen Problemen.
Von denen bereits Einige mehrfach (Bandscheiben z.B.) operiert waren, schon als sein 1. EM-Renten-Antrag gestellt wurde, war er seit längerer Zeit anerkannt als chronischer Schmerzpatient.

Übrigens ("dummerweise", ich lag gerade auf dem OP-Tisch und konnte ihn leider nicht daran hindern :icon_eek:) wurde der 1. Antrag auch direkt nach einer (vermeintlich) "erfolgreichen" Reha gestellt.

Er konnte das "Positive" auch nicht darin erkennen, dass er ständig "fitt gespritzt wurde", damit er wenigstens ein wenig am üblichen Programm teilnehmen konnte, bis es vor Schmerzen doch nicht mehr ging.

Man hat ihm auch (im Bericht später) wärmstens ans (auch schon kranke) Herz gelegt nicht mehr länger als 8 Stunden täglich zu arbeiten und keine Nachtschichten sollte er mehr machen, sonst sei seine gesamte Erwerbsfähigkeit für die Zukunft schwer gefährdet. :idea:

"Kein Problem" wenn man bei einem Sicherheits-Unternehmen arbeitet und lt. Arbeitsvertrag 12- Stunden-Schichten (Tag UND Nacht) zu leisten hat. :doh:
So stellte man "bedauernd" in einem Nebensatz auch gleich fest, dass es wohl "real nicht machbar sei" in seiner Tätigkeit, schon weil er dann finanzielle Probleme bekommen würde.

Unter 200 Stunden im Monat hätte er nämlich fast noch "Geld mitbringen müssen" ... vom "Mindestlohn" konnte er damals noch nicht mal "träumen", was sich ja nun auch lebenslang negativ in seiner Rente bemerkbar machen wird.

Jedenfalls wurde der Antrag sehr schnell von der DRV abgelehnt und rate mal warum, es gab als Entscheidungsgrundlage NUR den letzten Reha-Bericht, behandelnde Ärzte wurden gar nicht erst angeschrieben und so schlau selber was mit einzureichen (von den eigenen Ärzten) war er natürlich auch nicht gewesen ...

Er wollte mich in der Klinik (nach der Klappen-OP) damit überraschen, dass er sich da mal ganz alleine drum gekümmert hatte :icon_knutsch:, weil ich doch sonst immer den Bürokram mache ... er hätte wohl auch besser noch warten sollen damit, vielleicht wäre es dann anders ausgegangen ... :icon_neutral:

Um den Widerspruch / Akteneinsicht habe ich mich dann schon wieder gekümmert und die DRV hat wirklich noch "blöde" nachgefragt, ob er denn nach der Antragstellung gar nicht zum DRV-Gutachter war ... als ob die das nicht selber wissen sollten, ob und wann er beim Gutachter war oder nicht ... :doh:

Man hat ihn dann noch begutachtet und danach wurde auch der Widerspruch abgelehnt, er könne noch 6 und mehr Stunden arbeiten und seine aktuelle Tätigkeit sei "nahezu ideal", er war ja bereits als "Pförner und Empfangskraft" beschäftigt, das ist allerdings heutzutage auch ein Knochen-Job ...

Hallo, wann hast du denn dein Krankengeld (78 Wochen) ausgeschöpft? Wenn du einen Antrag auf EM-Rente stellen möchtest, so musst du das mindestens 6 Monate vor der Aussteuerung tun.
Wozu soll das gut sein, wenn die Aussichten gesundheitlich (aus Sicht der DRV) aktuell eher schlecht sind ... Arbeits-Unfähig kann man trotzdem sein, das führt nicht zwangsläufig zur Erwerbsminderung nach Rentenrecht.

Du würdest damit auch dem MdK und der Krankenkasse entgegenwirken, wenn es umgehend geschieht.
Blödsinn, die KK interessiert das nicht im Geringsten solange sie Krankengeld zahlen muss, das würde erst mit bewilligter EM-Rente (vor der Aussteuerung) enden und die KK wissen auch, dass man Keinem die EM-Rente hinterherwirft, nur weil er schon länger AU geschrieben ist.

Fordert dich deine Krankankasse erst zum Rentenantrag auf, dann verlierst du dein Dispositionsrecht.
Na-Und, was interessiert dich denn noch das "Dispositionsrecht" bei einem Antrag auf EM-Rente, das hat doch nur Bedeutung wenn man eine Reha beantragen MUSS (auf Wunsch der KK) und die wird dann in eine EM-Rente "umgedeutet", die man selber vielleicht noch gar nicht haben will ... dann darf man das trotzdem nicht mehr ablehnen.

Wenn ich dein #Post 6 gerade noch mal nachlese, hat sich doch die KK sowieso schon das "Dispositionsrecht" über die Reha noch nachträglich gesichert ...solche Schreiben kommen doch auch nicht ohne Grund.

Das heißt, wenn du mit dem Ergebnis der DRV bezüglich deines Antrages unzufrieden bist, darfst du im Alleingang nichts mehr unternehmen und du musst dir immer erst die Zustimmung deiner Krankenkasse einholen, selbst bei einem Widerspruchs- oder Klageverfahren gegen die DRV.
Sorry aber das ist kompletter Unsinn, die KK kann nach § 51 SGB V die Antragstellung verlangen, über den weiteren Rechtsweg (bei einer Ablehnung) entscheidest du immer noch ALLEINE ... und soviel "Auswahl" gibt es bei bewilligter EM-Rente nicht mit der man "unzufrieden" sein könnte.

Falls es Fehler in den Berechnungen geben sollte darf man durchaus auch Widerspruch einlegen, damit das korrigiert wird, dafür braucht man die Zustimmung der KK NICHT, nur ablehnen darf man die Berentung an sich NICHT ...

Und eine Bewilligung wirst du ja selber aktuell kaum ablehnen wollen, nur um die KK "zu ärgern", mit einer Ablehnung durch die DRV müsste sich auch die KK abfinden ... auch die haben sich dabei dann der Entscheidung der DRV "zu fügen", dass du NICHT Erwerbsgemindert bist.

Ich persönlich nenne es immer "Entmündigung". Also warte nicht zulange! Wenn ich mir deine Diagnosen so anschaue, dann hast du nur eine sehr geringe Chance auf eine EM-Rente.
Und warum sollst du dann so eilig den Antrag stellen, nur damit du auch entsprechend früher die Ablehnung erhalten wirst ???
Die AfA mag Ausgesteuerte mit bereits abgelehnten EM-Renten-Anträgen (im Widerspruchs- oder schon Klageverfahren) noch weniger gerne, als wenn man sie noch selber auffordern kann den Antrag zu stellen.

Die AfA hat dann auch das "Dispositionsrecht" dafür bei der DRV ... die Grenzen sind die gleichen wie für die KK ...
Ist deiner Ratgeberin das auch bekannt ???

Mit etwas Glück und einem guten Arzt beim ärztlichen Dienst der DRV könntest du evtl. eine Teilrente erwirken.
Da wirst du sehr viel "Glück" brauchen beim aktuellen Stand und es ist noch fraglich, ob die DRV den ärztlichen Dienst überhaupt einschalten wird wenn ein recht frischer Reha-Bericht vorliegt, wo schon alles drin steht, was die DRV gerne lesen möchte.

Bei Männe hat man darauf damals jedenfalls auch verzichtet, die Ablehnung war in wenigen Wochen in der Post und als "Akten-Einsicht" bekamen wir dann den Reha-Bericht zugeschickt ... MEHR gab es NICHT als Entscheidungsgrundlage. :icon_evil:

Deine Befunde sind mir leider inhaltlich nicht bekannt, so dass ich das aus der Ferne nicht richtig beurteilen kann, welchen Schweregrad dir deine Ärzte z.B. bei Depressionen und Migräne bescheinigt haben.
Es würde dir auch nichts bringen wenn sie das "aus der Nähe" beurteilen würde, ist das eine Ärztin, dass sie wenigstens medizinisch was einschätzen könnte davon ?
Die maßgeblichen Entscheidungen werden NUR bei der DRV getroffen dazu und nicht mal was die eigenen Ärzte für schlimm genug ansehen möchten, um vielleicht EM-Rente zu bekommen, muss die DRV genau so sehen wollen. :icon_evil:

Auch die "Gutachten" von MDK und/ oder AfA-ÄD werden bei der DRV nicht ernst genommen, denen ist ja auch nicht ganz unbekannt, dass die med. Dienste der Behörden letztlich immer das "Wohl" der Behörde im Auge behalten, von der sie zu den ärztlichen Stellungnahmen beauftragt werden.

Die DRV macht es doch nicht anders, wenn sie mit Vorliebe die Reha-Berichte (der eigenen Kliniken) und eventuell noch zusätzlich selbst beauftragte, von der DRV bezahlte "Gutachten" als einzige Entscheidungsgrundlagen akzeptiert ...

Männes Antrag lief übrigens damals schon und die KK wurde auch darüber informiert, diese Reha hatte er auch aus freien Stücken zusammen mit der Hausärztin gestellt.
Also forderte die KK dann einen LTA-Antrag von Männe, um sich doch noch das "Dispositionsrecht" zu sichern.

Das sorgte dann letztlich dafür, dass er am Sozialgericht die Klage zurück nehmen musste, man hatte ihm doch (gerne und schnell) LTA bewilligt, das sollte er erst mal nutzen, ehe er weiter über EM-Rente streiten will ... :icon_dampf:

Seine bewilligte LTA-Leistung beschränkte sich allerdings auf einen AG-Zuschuss den er einem AG anbieten konnte, wenn der ihn "leidensgerecht und versicherungspflichtig" einstellen würde ... denn die Arbeit als "Pförtner und Empfangskraft" sei nun nicht mehr zumutbar gesundheitlich ... eine andere Arbeit konnte ihm sein AG aber auch nicht mehr anbieten. :idea:

Damit war das 1. Verfahren zur EM-Rente dann (nach fast 3 Jahren Dauer) "gestorben" ... die KK hatte also letztlich auch NICHTS mehr von ihrem "Dispositionsrecht" ... aber sie hatte ihm gründlich die letzte Aussicht auf einen möglichen Erfolg am Gericht versaut ...:icon_evil:

Es ist NIEMALS wirklich sinnvoll auf einen EM-Renten-Antrag einen Antrag auf LTA folgen zu lassen ... aber wir waren ja auf Männes Krankengeld angewiesen ... das sollte ja eingestellt werden, wenn er den Antrag nicht stellen würde.

Es gibt aktuell für dich jedenfalls mehr plausible Gründe mit der Antragstellung auf EM-Rente noch zu warten, weitere Überlegungen dazu solltest du wirklich erst anstellen wenn dir der Reha-Bericht endlich auch vorliegen wird ...
Welche Bedeutung der für einen EM-Renten-Antrag auf jeden Fall entfalten wird, scheint deiner Bekannten komplett unbekannt zu sein.

Das nennt man wohl "die Rechnung ohne den Wirt machen zu wollen" ...

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#59
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ein "bischen Ahnung" und geballte eigene Erfahrungen auf diesem Weg sind aber ein himmelweiter Unterschied, das darfst du mir glauben.
Glaub ich dir, und ich weiß auch dass du mehr Ahnung hast :peace:


Da wirst du sehr viel "Glück" brauchen beim aktuellen Stand und es ist noch fraglich, ob die DRV den ärztlichen Dienst überhaupt einschalten wird wenn ein recht frischer Reha-Bericht vorliegt, wo schon alles drin steht, was die DRV gerne lesen möchte.
:icon_evil: Wir wissen noch nicht was im Bericht stehen wird...:)


So ich habe letzte Nacht den kompletten Antrag ausgefüllt,

R0100
R0210
R0215

Plus R0870 wegen eines Verkehrsunfalls 2015.

Habe für alles komplett ca 2,5 Stunden gebraucht. Jetzt müsste ich nur noch die ganzen Atteste, Diagnosen und Befunde kopieren, beifügen und dann abschicken.

Ich bin mir da aber noch nicht ganz sicher da ich denke das könnte nach hinten los gehen FALS im Reha Bericht nicht das steht was ich gern Deutsch stehen haben möchte.

Ich habe meine Bedenken dass die DRV dann nur diesen Reha-bericht berücksichtigt und alle anderen Atteste, Diagnosen und Befunde erst gar nicht anschaut...

Andersrum denke ich mir mehr als eine Ablehnung kann nicht kommen also was hab ich zu verlieren ausser ein paar Euro für das Einschreiben.


Liebe Grüße
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.881
Gefällt mir
1.173
#60
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

R0215 war freiwillig, aber das weißt Du ja.

Krankenversicherung willst keine? Nehme mal an Du bist GKV.

R0810
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.881
Gefällt mir
1.173
#62

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#63
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Dachte Du hast alles besorgt und ausgefüllt? ;-)
R0100, Seite 21, Punkt 11.1 ...
Ja ich habe : R0100, R0210, R0215 und R0870 muss ich machen weil ich in den letzten Jahren mal 6 Wochen AU hatte aufgrund eines Autounfalls.

Was, brauch ich etwa R0810 auch??

Btw: Dir ist klar, was der R0870 bezweckt?
Was?
 

Antik 63

Elo-User/in
Mitglied seit
13 Nov 2017
Beiträge
214
Gefällt mir
179
#64
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,
Was, brauch ich etwa R0810 auch??
Ja den musst du auch ausfüllen und mitschicken.Befasse mich gerade damit weil ich den Antrag (EMR) auch stellen möchte.Sollte aber was fehlen meldet sich die DRV.

Es Grüßt Antik 63
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#65
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Glaub ich dir, und ich weiß auch dass du mehr Ahnung hast
scheint dir aber eher egal zu sein, wenn du es nun doch sehr eilig hast den Antrag auszufüllen und auf den Weg zu bringen bevor du den Rehabericht erhalten und gelesen hast.

Wir wissen noch nicht was im Bericht stehen wird...:)
Eben aber wenigstens DEIN Optimismus scheint ja noch immer grenzenlos zu sein, dass darin nun alles so stehen wird, wie du das gerne hättest ... :doh:

So ich habe letzte Nacht den kompletten Antrag ausgefüllt,
Wenn man nicht gerade "Nachteule" ist (so wie ich) dürfte das ein sehr ungünstiger Zeitpunkt gewesen sein ... :idea:

R0100
R0210
Prima, neue Rekordzeit und wie hast du begründet, dass du unbedingt EM-Rente bekommen musst, diese Fragen gibt es ja darin auch ???

Bei Männes erstem Antrag (den hatte er mit Hilfe der DRV-Beratungsstelle gestellt) stand zu der Frage wie lange und was er meint noch arbeiten zu können ganz schlicht "NICHTS" ... eingetragen von der Beraterin ...

Ist ein Blick in deine persönliche "Glaskugel", es steht drauf, dass es FREIWILLIG ist den Bogen auszufüllen und dabei sollte man es auch belassen, wie wichtig der DRV deine eigene Sicht der Dinge sein wird, wirst du bald erfahren.

Uns hat dazu über Jahre KEINER ernsthaft befragt, den Selbsteinschätzungs-Bogen gab es damals noch gar nicht, ich bekam den erst zum Verlängerungs-Antrag mitgeliefert.
Der wanderte direkt ins Altpapier, du hättest schon die Tinte zum Ausdrucken sparen können.

Bleibt natürlich deine Entscheidung, wenn du meinst nur damit die DRV "überzeugen" zu können, dann mach dir wenigstens noch eine eigene Kopie davon, damit du später auch noch nachlesen kannst, was du darin geschrieben hast.

So als persönlicher "Ausblick" für deine gesundheitliche und berufliche Zukunft ... man wird gerne darauf zurück kommen bei der DRV wenn das dann doch nicht so laufen will, wie du es dir als Selbsteinschätzung mal vorstellen wolltest.

Plus R0870 wegen eines Verkehrsunfalls 2015.
Kann ich nicht beurteilen, ob das wirklich sein "musste", sind es denn "Spätfolgen" dieses Unfalles die jetzt (auch) sehr relevant für deinen Zustand sind ???
Damit machst du den Weg frei, dass dich die DRV an "andere" verweisen kann die für deine Gesundheits-Schäden (Haftpflicht des Verursachers z.B.) daraus zuständig wären.

Das ist NICHT Angelegenheit der DRV das mit EM-Rente zu regeln ... :icon_evil:

Der Antrag für die Krankenversicherung der Rentner MUSS auch zwingend ausgefüllt und mit eingereicht werden, das ist eine "Untersparte" deiner KK, wo du dann schon als "Renten-Anwärter" zugeordnet wirst ab der Antragstellung auf EM-Rente.

Auch für die weitere GKV (als Rentner / EM-Rentner) gibt es gesetzliche Vorschriften (im SGB V) und die werden dann schon mal überprüft von deiner KK.

Das hat keinen Einfluss darauf wie die DRV zur EM-Rente entscheiden wird, es geht nur um deinen weiteren Versicherungs-Status bei der KK falls du eine EM-Rente bekommen solltest.

Habe für alles komplett ca 2,5 Stunden gebraucht. Jetzt müsste ich nur noch die ganzen Atteste, Diagnosen und Befunde kopieren, beifügen und dann abschicken.
Es geht also nicht um Tempo dabei, für den 2. Antrag von Männe habe ich (in Etappen) ca. 3 Tage gebraucht und ich hatte schon eine Vorlage (die Kopie vom 1. Antrag aus der Beratungsstelle) wo ich einige feste Daten einfach abschreiben konnte.

Ich bin mir da aber noch nicht ganz sicher da ich denke das könnte nach hinten los gehen FALS im Reha Bericht nicht das steht was ich gern Deutsch stehen haben möchte.
In Deutsch wird das auf jeden Fall sein, ob der Inhalt dich zufrieden stellen kann und einen EM-Renten-Antrag aktuell (und so schnell) wirklich schon sinnvoll macht, wirst du erst genauer wissen wenn der Bericht dir endlich mal vorliegt.

Ich habe meine Bedenken dass die DRV dann nur diesen Reha-bericht berücksichtigt und alle anderen Atteste, Diagnosen und Befunde erst gar nicht anschaut...
Das wird die DRV in jedem Falle machen, die warten unbedingt den Reha-Bericht ab und in eine Reha sollte man ja auch besser notwendige medizinische Unterlagen mitnehmen, damit das dort mit einbezogen werden kann.

Ob das dann (in der Klinik) wirklich alles auch beachtet wird, ist wieder eine ganz andere Frage, du kannst die DRV nicht "austrixen" wollen, indem du hoffst dein Antrag wird schneller sein und dann mehr Wirkung haben wenn der Reha-Bericht noch nicht bei der DRV vorliegt.

Die haben Zeit und werden den Reha-Bericht garantiert abwarten und es wird dann (vielleicht) noch davon abhängen, ob deine Berichte "jünger" sind, also erst NACH der Reha neue / andere Gesundheitsprobleme dazu gekommen sind und ob das die DRV dann sonderlich interessiert bleibt abzuwarten.

Andersrum denke ich mir mehr als eine Ablehnung kann nicht kommen also was hab ich zu verlieren ausser ein paar Euro für das Einschreiben.
Eine Ablehnung kann auch kommen wenn du den Antrag erst später stellen wirst aber du hast vielleicht noch die Möglichkeit gezielter und genau die Gesundheitsprobleme zu belegen (AKTUELL), die im Rehabericht zu wenig oder gar nicht beachtet wurden ...

Einen EM-Renten-Antrag nun völlig überstürzt zu stellen, obwohl man selber eigentlich schon meint, dass der nur abgelehnt werden kann ist irgendwie nicht sehr sinnvoll. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#66
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Eben aber wenigstens DEIN Optimismus scheint ja noch immer grenzenlos zu sein, dass darin nun alles so stehen wird, wie du das gerne hättest ... :doh:
Immer positiv denken.



Wenn man nicht gerade "Nachteule" ist (so wie ich) dürfte das ein sehr ungünstiger Zeitpunkt gewesen sein ... :idea:
Hab Nachts einen klareren Kopf als manch einer tagsüber.


Prima, neue Rekordzeit und wie hast du begründet, dass du unbedingt EM-Rente bekommen musst, diese Fragen gibt es ja darin auch ???
Habe jede Problematik und Diagnose genau beschrieben und wie es sich auf meinen Alltag auswirkt.



Ist ein Blick in deine persönliche "Glaskugel", es steht drauf, dass es FREIWILLIG ist den Bogen auszufüllen und dabei sollte man es auch belassen, wie wichtig der DRV deine eigene Sicht der Dinge sein wird, wirst du bald erfahren.
Ich finde das schon wichtig denn da kann man schreiben wie es ist! Ob das jetzt angeschaut wird oder nicht weiß ich nicht, aber es kostet mich nichts das auszufüllen!



Bleibt natürlich deine Entscheidung, wenn du meinst nur damit die DRV "überzeugen" zu können, dann mach dir wenigstens noch eine eigene Kopie davon, damit du später auch noch nachlesen kannst, was du darin geschrieben hast.
Ich kopiere bzw. scanne den kompletten Antrag ein.


Kann ich nicht beurteilen, ob das wirklich sein "musste", sind es denn "Spätfolgen" dieses Unfalles die jetzt (auch) sehr relevant für deinen Zustand sind ???
Damit machst du den Weg frei, dass dich die DRV an "andere" verweisen kann die für deine Gesundheits-Schäden (Haftpflicht des Verursachers z.B.) daraus zuständig wären.
Ja muss, wenn man aufgrund des Unfalls AU-Tage hatte. Habe aber angegeben dass es davon keine Einschränkungen oder Beschwerden mehr gibt. Das war keine große Sache.



Das wird die DRV in jedem Falle machen, die warten unbedingt den Reha-Bericht ab und in eine Reha sollte man ja auch besser notwendige medizinische Unterlagen mitnehmen, damit das dort mit einbezogen werden kann.
Das denke ich mir schon, ist ja logisch.Und ich habe zur Reha alles mitgenommen und dem Arzt gegeben was ich jetzt auch dem Antrag hinzufüge.


Ok dann werde ich mal den R 810 noch machen :)
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#67
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ja den musst du auch ausfüllen und mitschicken.Befasse mich gerade damit weil ich den Antrag (EMR) auch stellen möchte.Sollte aber was fehlen meldet sich die DRV.
Ok super danke, kannst gerne auch ne PN schicken. Lg
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#68
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Mein Krankengeld ist da. LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#69
So der EMR Antrag ist raus...

Antrag - 62 Seiten

Ärztliche Befunde - 26 Seiten

Atteste Orthopäde - 4 Seiten

Atteste Psychologin - 7 Seiten

Sonstige Unterlagen - 28 Seiten

= 127 Seiten !

Ich habe jede einzelne Seite vorher als Pdf eingescannt, also sollte ich klagen müssen dann kriegt der Anwalt 5 Pdfs und dann hat er alles was die DRV auch bekommen hat von mir.

Danke für die zahlreichen Tips, ich bleibe der Gruppe natürlich bestehen und halte euch auf dem laufenden. Helfe auch gern wenn jemand Hilfe braucht beim ausfüllen.

Liebe Grüße
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#70
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo,

ich hatte bisher die Gleichstellung eines Schwerbehinderten und einen unbefristeten GdB von 30:

20 für - seelische Störung und
20 für - Funktionsbehinderung Sprunggelenk

Dann kam in den letzten Jahren hinzu:

Bandscheibe - LWS Bandscheibenvorfall L5/S1 (MRT Befund und
Orthopäde Befund)
HWS - HWK 4/5 Steilstellung & Osteochondrose (MRT Befund)

HWS - Blockierung C1/2 (Befund Orthopäde)

Psychische zusätzliche Diagnosen

- Panikattacken & psychische Belastung (war vorher schon in
den 20 GdB dabei)
- Agoraphobie mit Panikstörung
- Anteile der generalisierten Angststörung
- Soziale Phobie
- Zwangsstörung
- Depressive Episode (NEU dazu gekommen mit Attest)

Kniegelenke - verstärkte subchondrale Sklerosierung der
Patellarückfläche (Orthopäde Befund)

Kopfschmerzen & Schwindel - Zervico-Zephales Syndrom
(Befund Neurologin)
Schlafstörungen - (Attest Psychologin und Gutachten)

Migräne - Astigmatismus Myopie (Befund Augenarzt)

Gastroenteritis - (Befund Krankenhaus)

Erhöhte Leber und Fettwerte - GPT/ANA/pANCA/Triglyceride
(Befund Internist und Blutwerte)
Melanozytären Tumor Fuß - entfernt und unter Beobachtung seit
2015 (Histologischer Befund)

Herzrasen und Druck in der Brust (Bluthochdruck)

Ich habe also einen Verschlechterungsantrag gestellt und alles mit dazu gepackt was ich an Unterlagen hatte. Heute kam der Bescheid, ich habe nun 40 GdB unbefristet und folgendes haben sie mit dazu gerechnet:

20 für - Funktionsbehinderung der Wirbelsäule, degenerative Veränderung, Bandscheibenschäden, Nervenwurzelreizerscheinungen, muskuläre Verspannungen, Kopfschmerzen

Trotzdem ergeben die 60 zusammen nur 40 GdB und nicht 50 wie ich mir das natürlich wünsche!

Dann steht da folgendes:

Die mit der/den Gesundheitsstörungen…
akute Gastritis, Verdacht auf Migräne 2015, Tumorentfernungn Fuß links, erhöhte Leberwerte, abgebrochene Reha-Umschulung wegen Arbeitsunfähigkeit

…verbundenen Einschränkungen bedingen keinen GdB von wenigstens 10.

Die Berücksichtigung bei der Feststellung des GdB ist daher nicht möglich.

Nochmal, ich hatte davor (nur) wegen Panikattacken 20 Gdb, jetzt kamen oben genannte psychischen Einschränkungen dazu wie zb. Depression und Zwangsstörung, warum wird das nicht genannt bzw. berücksichtigt?

Ich möchte Widerspruch erheben, und genau das zum Vorschein bringen, Schließlich kann ich ohne meine Frau bzw. ohne Hilfe meinen Alltag nicht mehr bewältigen!

Ich würde mich über Tipps freuen, was diesen Widerspruch und dessen Inhalt betrifft!

Liebe Grüße
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#73
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Widerspruch

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen Ihren Bescheid vom 29.06.2018, AZ:....., erhebe ich hiermit Widerspruch.

Gleichzeitig beantrage ich, mir alle ärztlichen Zeugnisse und Gutachten, die Grundlage für Ihren Bescheid waren, in Fotokopie zu übersenden (einschließlich der abschließenden Stellungnahme des Versorgungsärztlichen Dienstes).

Begründung:

Ich hatte bisher die Gleichstellung eines Schwerbehinderten und einen unbefristeten GdB von 30:

20 → seelische Störung
20 → Funktionsbehinderung Sprunggelenk

Folgendes kam in den letzten Jahren hinzu:

Bandscheibe - LWS Bandscheibenvorfall L5/S1 (MRT Befund und Orthopäde Befund)

HWS - HWK 4/5 Steilstellung & Osteochondrose (MRT Befund)

HWS - Blockierung C1/2 (Befund Orthopäde)

Psychische zusätzliche Diagnosen:
- Agoraphobie mit Panikstörung
- Anteile der generalisierten Angststörung
- Soziale Phobie
- Zwangsstörung
- Depressionen (NEU dazu gekommen mit Attest)

Kniegelenke - verstärkte subchondrale Sklerosierung der
Patellarückfläche (Orthopäde Befund)

Kopfschmerzen & Schwindel - Zervico-Zephales Syndrom (Befund Neurologin)

Schlafstörungen - (Attest Psychologin und Gutachten)

Migräne - Astigmatismus Myopie (Befund Augenarzt)

Gastroenteritis - (Befund Krankenhaus)

Erhöhte Leber und Fettwerte - GPT/ANA/pANCA/Triglyceride (Befund Internist und Blutwerte)

Melanozytären Tumor Fuß - entfernt und unter Beobachtung seit 2015 (Histologischer Befund)

Herzrasen und Druck in der Brust (Bluthochdruck)


In meinem Verschlechterungsantrag wurden davon aber nur folgende Einschränkungen berücksichtigt:

20 → Funktionsbehinderung der Wirbelsäule, degenerative Veränderung, Bandscheibenschäden, Nervenwurzelreizerscheinungen, muskuläre Verspannungen, Kopfschmerzen

Folgendes wurde meiner Ansicht nach NICHT berücksichtigt:

HWS - HWK 4/5 Steilstellung & Osteochondrose (MRT Befund)
HWS - Blockierung C1/2 (Befund Orthopäde)
Psychische zusätzliche Diagnosen:
- Agoraphobie mit Panikstörung
- Anteile der generalisierten Angststörung
- Soziale Phobie
- Zwangsstörung
- Depressionen (NEU dazu gekommen mit Attest)

Kniegelenke - verstärkte subchondrale Sklerosierung der Patellarückfläche (Orthopäde Befund)

Schlafstörungen - (Attest Psychologin und Gutachten)

Herzrasen und Druck in der Brust (Bluthochdruck)


Beschreibung der Einschränkungen im Alltag:

Seit Beginn meiner Behinderung und Einschränkungen habe ich schon einiges ertragen müssen, vom Verlust des langjährigen Jobs bis hin zu privaten und gesundheitlichen Problemen. Eine begonnene Reha-Umschulung musste ich im Januar 2018 abbrechen, da mir dies nicht möglich war mit meinen zahlreichen Einschränkungen. Im Anschluss darauf habe ich im Mai/Juni 2018 an einer 4-wöchigen Reha teilgenommen, leider ohne Besserung (das war schon die 2. Reha).

Auf Grund dessen wurde ich aus der Klinik arbeitsunfähig entlassen, auch für alle leichten Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt (siehe Anhang Entlassungspapiere). Mittlerweile habe ich bei der DRV einen Antrag auf Erwerbsminderung gestellt.

Leider sind seit Erhalt der 30 GdB (2014) zahlreiche Einschränkungen hinzugekommen, die Sie in meinem Fall meiner Ansicht nach nur teilweise berücksichtigt haben (siehe oben im Schreiben). Vor allem aber die Depression (die auch vom Psychologen bestätigt ist - siehe Anhang Attest), die Zwangsstörung, die soziale Phobie, das Herzrasen, die Schlafstörungen und die HWS Probleme machen mir im Alltag sehr zu schaffen.

Ein normaler Alltag ist mir nicht mehr möglich, da ich für jede Aufgabe, Erledigung oder Entscheidung Hilfe und Rat von meiner Frau benötige, psychisch sowie körperlich.

Meine 5 Monate alte Tochter kann ich nicht heben und halten, geschweige denn mit Ihr spazieren gehen oder rumtollen.
Ich kann unter anderem nicht selbständig einkaufen gehen, den Müll runterbringen, etwas mit meiner Familie unternehmen, ein wichtiges Telefonat führen oder einen wichtigen Termin wahrnehmen.

Wenn es dann mal meine Psyche einigermaßen zulässt ein wenig außer Haus zu gehen, oder zum Einkaufen oder sonst wo hin, dann scheitert es wieder am körperlichen, da längeres gehen (länger als 5 min.) und stehen nur mit starken Schmerzen und extremen Schwellungen am Folgetag möglich sind.
Ich nehme mittlerweile einiges an Medikamenten aufgrund meiner Einschränkungen, die aber nur bedingt helfen.

An sportliche Aktivitäten ist gar nicht zu denken, und da ich früher leidenschaftlicher Fußballer und Tänzer war, ist das auch eine sehr enorme psychische Belastung für mich.

Da ich dieses Schreiben physisch / psychisch aufgrund von eingeschränkter Konzentration, schnelle Ermüdung und Überforderungsgefühlen nicht verfassen konnte, musste mich wie so oft meine Ehefrau dabei unterstützen und das ganze übernehmen.

Ich bitte Sie höflichst meinen Verschlechterungsantrag nochmal sorgfältig zu prüfen.

Mit freundlichen Grüßen
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#74
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Dann seziere ich mal ein wenig ... nimm dir davon was du gebrauchen könntest ... :bigsmile:

20 für - seelische Störung und
Darunter zählt ALLES was bisher bei dir mit der Psyche zu tun hat, wie schon geschrieben wird das NICHT einzeln bewertet und zusammen-addiert ... :icon_evil:

Nach fast 4 Jahren AU vom Psychiater und EM-Berentung deswegen bei mir, hatte ich auch mal gehofft, es würde nun mal für den Schwerbehinderten-Ausweis "reichen" (GdB 40 hatte ich ja bereits auch mit Gleichstellung für meinen AG von der AfA).

Meine gesamten psychischen Probleme (ähnliche "Mischung" wie bei dir) wurden zwar auch mit GdB 20 als "leichte psychische Störungen" anerkannt ABER das führt NICHT zwangsläufig zur Erhöhung des Gesamt-GdB ... soweit die Begründung in der Ablehnung dazu.

Liegt im "Ermessen" der Behörde / der SB in diesem Gesundheitsbereich, ob da schon erhöht wird oder erst wenn man GdB 30 - "gestört" ist, was der nächsten Einstufung (es gibt 5 Stufen in diesem Bereich) in den "Versorgungsärztlichen Grundsätzen" entspricht.

Trotz ausführlichem "Jammerlappen" und dem Hinweis von mir, dass ich deswegen nun sogar in EM-Rente bin, gab es NICHT mehr Gesamt-GdB ... ob man noch arbeiten könne oder nicht sei dafür irrelevant.

Bin halt mal mehr mal weniger "gestört" aber nicht so einschneidend, aus der Sicht des VA, dass ich schon als Schwerbehindert gelten müsste ... :icon_evil:

20 für - Funktionsbehinderung Sprunggelenk
Das bedeutet im Klartext, es gibt Bewegungs-Einschränkungen / Gehschwierigkeiten / Schmerzen in Fuß - / Bein-Regionen (teilweise ausstrahlend bis in den Rücken), denke ICH mir jetzt gerade mal so dazu, um dir die Überlegungen bei der Beurteilung irgend wie näher bringen zu können.

Bandscheibe - LWS Bandscheibenvorfall L5/S1 (MRT Befund und
Orthopäde Befund)
HWS - HWK 4/5 Steilstellung & Osteochondrose (MRT Befund)

HWS - Blockierung C1/2 (Befund Orthopäde)
Befunde und "Bilder" machen KEINE Aussagen dazu, was davon dich konkret WIE im Alltag hindert und einschränkt, es soll tatsächlich Menschen geben, die von solchen orthopädischen Problemen (im "geringen Ausmaß" durchaus schon länger vorhanden) selber noch gar nichts bemerkt haben.

So jedenfalls gerne die Aussagen von Orthopäden und für solche Diagnosen gibt es meist nur sehr wenig GdB vom Versorgungsamt, selbst nach 2 großen Operationen in 2 LWS-Abschnitten bekam mein Männe zunächst gerade mal GdB 30 bewilligt.

Das ist auch viele Jahre so geblieben, trotz mehrerer Verschlimmerungs-Anträge (auch wegen zusätzlicher kardiologischer Probleme), es geht NICHT um die Menge der Diagnosen dabei, sondern um die konkreten Auswirkungen für dein tägliches Leben und ob die NUR durch eine bestimmte Diagnose auftreten oder durch mehrere verschiedene aber mit den gleichen Auswirkungen.

Psychische zusätzliche Diagnosen
- Panikattacken & psychische Belastung (war vorher schon in
den 20 GdB dabei)
Aus welcher konkreten Diagnose nun deine Panik-Attacken stammen ist für den GdB völlig egal, man bekommt nicht mehr GdB weil man aus verschiedenen psychischen Gründen Panikattacken erleidet in bestimmten Situationen ...

Zu beweisen, dass die schwerer und häufiger auftreten (als bei der letzten Bewertung) ist alleine DEINE Angelegenheit, denn auch deine Ärzte sind ja im Alltag und zu Hause nicht dabei wenn du diese Probleme hast. :icon_evil:

- Agoraphobie mit Panikstörung
- Anteile der generalisierten Angststörung
- Soziale Phobie
- Zwangsstörung
- Depressive Episode (NEU dazu gekommen mit Attest
Agoraphobie und soziale Phobie sind nur unterschiedliche Bezeichnungen für das gleiche psychische Problem und depressive Phasen (Episoden) gehören da irgendwie auch (fast) überall mit dazu.
Gerade im psychischen Bereich wird dir jeder Psychiater und jeder Psychologe immer wieder neue (durchaus auch zutreffende) Diagnosen geben (können), je nach seinem persönlichen Empfinden im Umgang mit dir.

Das bedeutet aber nicht, dass man das beim Versorgungsamt deswegen nun alles (zusammen betrachtet) deutlich höher bewerten wird und muss als bisher. :icon_evil:

Kniegelenke - verstärkte subchondrale Sklerosierung der
Patellarückfläche (Orthopäde Befund)
Kopfschmerzen & Schwindel - Zervico-Zephales Syndrom
(Befund Neurologin)
Auch dabei kommt es auf die konkrete Ausprägung in deinem persönlichen Fall an (die NUR DU SELBER beschreiben kannst), man kann das durchaus auch (schon) als "altersbedingte Verschleißerscheinungen" ansehen wollen, besonders wenn eine allgemeine Neigung zu orthopädischen Problemen schon lange besteht.

Das sind sozusagen "Nebenwirkungen" (von LWS / HWS-Problemen) die (meist) schon als berücksichtigt gelten, in diesem Bereich.

Schlafstörungen - (Attest Psychologin und Gutachten)
Migräne - Astigmatismus Myopie (Befund Augenarzt)
Gastroenteritis - (Befund Krankenhaus)
Dann beschreibe genau wie das dein tägliches LEBEN beeinträchtigt, mit den puren Diagnosen und Befunden kann beim VA Keiner wirklich was anfangen, die belegen nur medizinisch deine Angaben dazu.

GdB gibt es auf den Umfang (Grad) der tatsächlichen Behinderungen dadurch und nicht alleine auf die Diagnosen, Einige gelten auch als gut bis sehr gut behandelbar, dann entfällt ein GdB darauf komplett oder es wird nur als "anerkannt" (im Bescheid) mit GdB 10 bewertet aber das geht NIEMALS in den Gesamt-GdB ein. :icon_evil:

Erhöhte Leber und Fettwerte - GPT/ANA/pANCA/Triglyceride
(Befund Internist und Blutwerte)
Wie beeinträchtigen dich diese Blutwerte im täglichen Leben ???
Mein Cholesterin ist (vermutlich erblich bedingt) IMMER über dem (sogenannten) Normalwert, dafür gibt es keinen GdB, dafür gibt es Tabletten und /oder eine Ernährungs-Umstellung ... was ich bisher abgelehnt habe so lange die Werte immer im gleichen Bereich bleiben.

Gegen eine wahrscheinlich "erblich bedingte Normalität" möchte ich KEINE Tabletten schlucken müssen ... :icon_evil:

Als Einschränkung würde das erst gelten wenn du deswegen gewöhnliche (also allgemein übliche) Nahrungsmittel ganz vermeiden musst, weil es dir sonst richtig mies danach geht ... z.B. bei Stoffwechselstörungen (Phenylketonurie), wo man kein "Klebereiweiß" verträgt (das ist in vielen Lebensmitteln und vor Allem in Brot- und sonstigen Backwaren enthalten).

Lactose-Intoleranz bringt allerdings auch KEINEN GdB, es gibt genug lactosefreie Lebensmittel inzwischen überall zu kaufen, darauf kann man also problemlos verzichten ohne große Einbußen an der Lebensqualität zu erleiden.

Nicht mal Diabetes II wird sehr hoch bewertet weil es (meist) durch ensprechende Ernährung gut in den Griff zu bekommen ist, insulinpflichtig (meist Diabetes I) ist natürlich was Anderes aber die bekommen auch nicht alle gleich den Schwerbehinderten-Ausweis ...

Melanozytären Tumor Fuß - entfernt und unter Beobachtung seit 2015 (Histologischer Befund)
Es gibt aber nicht 2 Mal was für Probleme mit dem Fuß ... die Ursache ist dann eigentlich EGAL ... es sei denn die Probleme verstärken sich deutlich durch Diagnose A oder Diagnose B ...

Herzrasen und Druck in der Brust (Bluthochdruck)
Wenn konkrete kardiologische Ursachen ansonsten ausgeschlossen wurden, geht das eher mit in den Psycho-Bereich und Bluthochdruck steht bei mir auch drin, mit GdB 10 sogar als "anerkannt", denn der ist durchaus behandelbar.

Wird bei mir auch schon über die Herzklappe mit berücksichtigt, jedenfalls gibt es nicht mehr Gesamt-GdB so lange das mit Medikamenten "gut einstellbar" ist ... bleibt natürlich auch bei mir immer in Beobachtung, vom Hausarzt und vom Internisten, für den GdB taugt das eher NIX.

Ich könnte auch nicht beschreiben, wie mich mein (gelegentlich) höherer Blutdruck im täglichen Leben "stört", bin dann etwas reizbarer (wahrscheinlich dadurch bedingt, manchmal flimmern vor den Augen ), eventuell mal kurzer Schwindel und dann ist der Spuk wieder vorbei.

Wurde schon mal 24-Stunden-Messung gemacht bei dir, um herauszufinden in welchen Situationen oder zu welcher Tageszeit deine Blutdruckwerte ungewöhnlich hoch sind ???

Wenn nicht, dann sind zu hohe Einzelmessungen ein "Indiz" und mehr nicht, eine gewisse Aufregung beim Arzt-Besuch spielt dabei meist auch eine Rolle, unser Doc wundert sich immer, dass ich "die RUHE selber zu sein scheine" wenn er meinen Blutdruck misst, bei den Routine -Terminen.

Herz-Rasen wäre bei mir gar nicht gut (dagegen nehme ich Beta-Blocker schon seit der OP) aber eine Enge in der Brust hatte ich bisher noch nicht verspürt dabei, auch nicht wenn der Blutdruck gerade sehr hoch war ... das muss also gar nicht miteinander zu tun haben ... Kopfschmerzen können eher ein Hinweis darauf sein (habe ich aber auch fast nie) ...

Ich habe also einen Verschlechterungsantrag gestellt und alles mit dazu gepackt was ich an Unterlagen hatte. Heute kam der Bescheid, ich habe nun 40 GdB unbefristet und folgendes haben sie mit dazu gerechnet:
Auch den ausführlichen "Jammerlappen" beigefügt, wo du genau das ALLES beschrieben hast, was sich bei dir tut (oder nicht mehr tut) wegen Diagnose A / B / C und seit wann dir da Verschlechterungen und neue Probleme aufgefallen sind ???

Ich meine an dir selber und nicht weil du die Arztberichte / neuen Diagnosen gelesen hast und dachtest "Wusste gar nicht dass ich so schwer krank bin" ...

20 für - Funktionsbehinderung der Wirbelsäule, degenerative Veränderung, Bandscheibenschäden, Nervenwurzelreizerscheinungen, muskuläre Verspannungen, Kopfschmerzen
Wie ich dir oben schon beschrieben habe, wird das "gleichartige / miteinander gekoppelte" verbunden und daraus dann ein Gesamt-GdB gebildet.

Trotzdem ergeben die 60 zusammen nur 40 GdB und nicht 50 wie ich mir das natürlich wünsche!
Das Versorgungsamt ist aber leider nicht "Wünsch dir was", ich habe in den Einzel-GdB (habe ja Widerspruch eingelegt und dabei auch die "versorgungsärztliche Stellungnahme" angefordert) 2 X GdB 30 (Herzklappe/ Tinnitus / Schwerhörigkeit bedingt durch den Tinnitus) und dazu GdB 20 für leichte psychische Störung = 80 "rein rechnerisch".

In der Begründung hieß es dann auch, dass eine Erhöhung von GdB 40 auf GdB 50 noch nicht erforderlich sei, weil das im Ermessen der Behörde liege ob bei Einzel-GdB 20 erhöht wird oder nicht. :icon_neutral:

Bei mir hat man sich eben entschieden den Schwerbehinderten-Grad deswegen NICHT zu erteilen, mir hätte es damals ermöglicht bald die Rente für Schwerbehinderte in Anspruch zu nehmen und ich hätte nicht unbedingt weiter, um die Verlängerung der EM-Rente bangen müssen.

Die war ja zunächst noch befristet aber die Verlängerung war dann zum Glück kein Problem, erfolgte zu meiner Überraschung dann doch direkt bis zur Altersrente.
Für ein weiteres Verfahren am SG gegen das VA hatte ich echt auch keine Nerven mehr und habe seither auch keinen Antrag auf Erhöhung mehr gestellt für mich, als Rentner kann man mit dem Ausweis ohnehin nicht mehr viel anfangen.

akute Gastritis, Verdacht auf Migräne 2015, Tumorentfernungn Fuß links, erhöhte Leberwerte, abgebrochene Reha-Umschulung wegen Arbeitsunfähigkeit
…verbundenen Einschränkungen bedingen keinen GdB von wenigstens 10.
Das ist ja auch (leider) korrekt, auf akute Krankheiten die noch in Behandlung sind gibt es keinen GdB, wenn der Tumor entfernt wurde wären nur Folgeschäden daraus zu beachten (Gehschwierigkeiten z.B.) ansonsten gilt das als "geheilt" ...

Verdachts-Diagnosen haben (eigentlich) nirgendwo eine ernsthafte Bedeutung, auch das VA muss nur gesicherte Diagnosen berücksichtigen.
Zu den Leberwerten wurde schon geschrieben, da gibt es auch medizinische Möglichkeiten das zu bessern oder "auszugleichen" und wie sehen konkret deine "Behinderungen" deswegen aus ???

Ob du eine Umschulung wegen Krankheit abbrechen musstest interessiert das VA tatsächlich NICHT im Geringsten, wie es sich auch für meine EM-Berentung (wegen besonders massiver psychischer Probleme im Erwerbsleben) NICHT interessiert hatte. :icon_evil:

Die Berücksichtigung bei der Feststellung des GdB ist daher nicht möglich.
Das ist aber so und daran wirst du auch NICHTS ändern können, es geht um konkrete dauerhafte Behinderungen, die mindestens schon seit 6 Monaten bestehen und auch (sehr wahrscheinlich) weiterhin bestehen werden ...

"Blödes Beispiel" mal wieder von mir .... bekommt man auch keinen GdB, wenn man sich ein Bein bricht und das über Wochen (oder auch länger) in Gips bleiben muss, bis es wieder verheilt ist ...
Klar ist man während dieser Zeit auch "gehindert" viele Dinge zu machen, die man sonst machen könnte, das wird aber NICHT so bleiben auf längere Sicht, es ist der normale Heilungsvorgang, den man nun mal abwarten muss, also bekommt man dafür auch keinen GdB ... :icon_evil:

Bleibt das Bein dauerhaft steif auch nach der Heilung des Bruches ist das wieder eine anerkannte Behinderung, die vom VA entsprechend zu bewerten ist.
Der Grund ist dann aber das steife Bein und NICHT der Bruch der dazu geführt hat als Ursache.

Nochmal, ich hatte davor (nur) wegen Panikattacken 20 Gdb, jetzt kamen oben genannte psychischen Einschränkungen dazu wie zb. Depression und Zwangsstörung, warum wird das nicht genannt bzw. berücksichtigt?
Dazu habe ich dir oben schon was geschrieben, es gibt NICHT für jede psychische Einzeldiagnose einen "Extra-GdB", weil das in der Regel alles irgendwie zusammenhängt.

Ich möchte Widerspruch erheben, und genau das zum Vorschein bringen, Schließlich kann ich ohne meine Frau bzw. ohne Hilfe meinen Alltag nicht mehr bewältigen!
Dann fordere dir im fristwahrenden Widerspruch erst mal die Unterlagen an, die für diese Entscheidung verwendet wurden und besonders auch die "versorgungsärztliche Stellungnahme" ( das ist deren med. Dienst).

Dann beschreibe (notfalls erneut und noch GENAUER) die Situationen in denen du meinst, dass deine psychischen Probleme unterbewertet wurden.
Was konkret bedeutet "du kannst ohne deine Frau den Alltag nicht mehr bewältigen", so allgemein kann man beim Amt NICHTS damit anfangen.

Beschreibe deinen "Alltag" und was deine Frau meist / täglich macht, was du eigentlich SELBER erledigen können solltest (und "früher" auch selbst gemacht hast) und beschreibe WAS konkret dich daran hindert, es weiterhin SELBER zu machen.

Wie äußert sich deine "Zwangs-Krankheit", davon gibt es viele Varianten, der Diagnose-Begriff alleine sagt NICHTS dazu aus, wo du selber konkrete Zwänge hast (Wasch-Zwang/ Putz-Zwang/ Kontrollzwang usw.) ich kenne die auch nicht Alle ... nur was man mal so hört oder im TV mitbekommt.

Lies noch mal in den versorgungsärztlichen Grundlagen nach, ich meine für Zwänge / krankhafte Zwangshandlungen gibt es eine Extra-Kategorie, alles Andere läuft eigentlich unter Oberbegriff "seelische Störungen".

Du kannst dann auch darauf hinweisen, dass du dich eher in der Stufe "X" wiederfinden würdest und begründen WARUM.
Du darfst nicht davon ausgehen, dass die das schon wissen werden wenn sie deine Diagnosen lesen und in den Berichten der Ärzte steht es so genau auch NICHT drin, das fügst du dann später deiner sonstigen Widerspruchsbegründung bei.

Einen Versuch ist es ja wert, auf eine Klage solltest du besser verzichten und in einiger Zeit lieber einen neuen Verschlimmerungs-Antrag stellen wenn der Widerspruch ohne (weitere) Erhöhung abgelehnt wird.

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#75
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Dann seziere ich mal ein wenig ... nimm dir davon was du gebrauchen könntest ... :bigsmile:
Danke dir :cheer2:


Zu beweisen, dass die schwerer und häufiger auftreten (als bei der letzten Bewertung) ist alleine DEINE Angelegenheit, denn auch deine Ärzte sind ja im Alltag und zu Hause nicht dabei wenn du diese Probleme hast. :icon_evil:
habe ich ja in meinem letzten Beitrag geschrieben (letzter Absatz) - das ist der Jammerlappen den ich jetzt gleich mitschicken werde.



Dann beschreibe genau wie das dein tägliches LEBEN beeinträchtigt, mit den puren Diagnosen und Befunden kann beim VA Keiner wirklich was anfangen, die belegen nur medizinisch deine Angaben dazu.
Habe ich im letzten Absatz.



Auch den ausführlichen "Jammerlappen" beigefügt, wo du genau das ALLES beschrieben hast, was sich bei dir tut (oder nicht mehr tut) wegen Diagnose A / B / C und seit wann dir da Verschlechterungen und neue Probleme aufgefallen sind ???
Jammerlappen ist der letzte Absatz in meinem Beitrag, der war bei Antragstellung nicht dabei. Da war nur der Antrag und die Unterlagen.



Dann fordere dir im fristwahrenden Widerspruch erst mal die Unterlagen an, die für diese Entscheidung verwendet wurden und besonders auch die "versorgungsärztliche Stellungnahme" ( das ist deren med. Dienst).
Siehe letzter Absatz, mach ich. Und der Jammerlappen also sprich die Begründung lege ich gleich mit dazu.

Dann beschreibe (notfalls erneut und noch GENAUER) die Situationen in denen du meinst, dass deine psychischen Probleme unterbewertet wurden.
Was konkret bedeutet "du kannst ohne deine Frau den Alltag nicht mehr bewältigen", so allgemein kann man beim Amt NICHTS damit anfangen.
Noch genauer?


Wie äußert sich deine "Zwangs-Krankheit", davon gibt es viele Varianten, der Diagnose-Begriff alleine sagt NICHTS dazu aus, wo du selber konkrete Zwänge hast (Wasch-Zwang/ Putz-Zwang/ Kontrollzwang usw.) ich kenne die auch nicht Alle ... nur was man mal so hört oder im TV mitbekommt.
Wasch-Zwang/ Putz-Zwang/ Kontrollzwang


Du kannst dann auch darauf hinweisen, dass du dich eher in der Stufe "X" wiederfinden würdest und begründen WARUM.
Du darfst nicht davon ausgehen, dass die das schon wissen werden wenn sie deine Diagnosen lesen und in den Berichten der Ärzte steht es so genau auch NICHT drin, das fügst du dann später deiner sonstigen Widerspruchsbegründung bei.
Stufe X ?

Einen Versuch ist es ja wert, auf eine Klage solltest du besser verzichten und in einiger Zeit lieber einen neuen Verschlimmerungs-Antrag stellen wenn der Widerspruch ohne (weitere) Erhöhung abgelehnt wird.
Also Widerspruch inkl. Begründung und Anforderung der Unterlagen - JA, Klagen - NEIN.


Habe auch folgendes gelesen zb.:

Ein Abhilfebescheid ist ein erneuter Bescheid der Behörde ohne das es zur Widerspruchstelle gegangen ist.
Hier wird nur aufgrund der Widerspruchsbegründung entschieden und ein neuer Bescheid erstellt in der Regel 10 GdB höher.

Doppeloma DANKE und ich freue mich jedes mal von dir zu lesen :peace:
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#76
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

Deinen Widerspruch, den du da schon oben geschrieben hattest habe ich völlig übersehen, ist mir gerade erst aufgefallen. :doh: :sorry:

Du hast aber leider die richtige Reihenfolge immer noch nicht verstanden, du sollst zunächst NUR fristwahrend Widerspruch einlegen und die Unterlagen einfordern.

DANACH schreibt man erst die ausführliche Begründung und NICHT gleichzeitig, dann brauchst du diese Unterlagen ja eigentlich gar nicht mehr. :icon_evil:

Die sollen dir ja dazu dienen die Widerspruchsbegründung gezielter zu schreiben, wenn du genauer weißt welche Unterlagen konkret genutzt wurden und was in der "versorgungsärztlichen Stellungnahme" drin steht.

Du schreibst also zunächst NUR etwa :

Widerspruch zum Bescheid vom XX
Aktenzeichen :


Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein zu Ihrem Bescheid vom XX.
Bitte senden Sie mir die Unterlagen in Kopie zu, die für ihre Entscheidung relevant gewesen sind, insbesondere auch die "Versorgungsärztliche Stellungnahme".

Nach Erhalt und Prüfung der Unterlagen werde ich meinen Widerspruch ausführlich begründen.

Für eventuelle Kopierkosten bitte ich um Rechnungslegung.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichem Gruß

Christakoo


Eintüten und per "Übergabe-Einschreiben" abschicken = fristwahrender Widerspruch FERTIG.

NIX Begründung, NIX "Jammerlappen" (zumal das sowieso noch Keiner ist :icon_evil:), das kommt erst in die nachfolgende Begründung, wenn du die angeforderten Unterlagen erhalten und ausgewertet hast.

Mit deinem Widerspruchs-Beitrag oben werde ich mich erst morgen / später etwas genauer befassen können, aber so einige Dinge sind mir schon beim ersten "Überfliegen" aufgefallen.

Da bleibt nicht viel Sinnvolles übrig, wenn ich da "durchgewischt" habe ... :icon_evil:

Aber bis die Unterlagen dann geschickt werden kann man ja noch ein wenig "daran arbeiten". :bigsmile:

das ist der Jammerlappen den ich jetzt gleich mitschicken werde.
Das ist KEIN "Jammerlappen" (eher ein jämmerlicher Versuch) du erklärst ja NICHT WARUM das nicht geht, du zählst nur auf ...

Ich kann das und das NICHT WEIL und dann kommt die Beschreibung WARUM ... was konkret hindert dich daran dein 5 Monate altes Kind auf den Arm zu nehmen, dass es "zu schwer" ist, wird ja der Grund nicht sein ???

Das ist jetzt nur ein Beispiel, weitere werden noch folgen, es sei denn du möchtest das nicht ... zumindest für das Amt solltest du aber auch ungute / negative Gefühle /Ängste dabei näher beschreiben können ...

Ich habe dich gewarnt, dass man ans "Eingemachte" gehen "MUSS" dabei sonst wirst du mit deinem Widerspruch keinen Erfolg haben können.
Deine ganze Diagnose-Liste zu wiederholen, bringt dich dabei kein Stück weiter. :icon_evil:

Noch genauer?
Ja, noch VIEL genauer, ich habe das ja nun mal (auf die Schnelle) als "außenstehende Person" gelesen (das sind die SB beim Amt ja auch, die kennen dich ja nicht persönlich), da habe ich gerade nur viele "Fragezeichen" im Kopf aber KEINE Antworten ... WARUM das so ist ... "siehe Diagnoseliste" ... :confused:

Wasch-Zwang/ Putz-Zwang/ Kontrollzwang
Hast du ALLES auf einmal, das passt dann aber nicht damit zusammen, dass deine Frau alles alleine machen muss ... da kann ja nicht viel Hausarbeit übrig bleiben wenn du das schon "zwanghaft" erledigst ...

Wen oder was "kontrollierst" du, wie häufig, was geht in dir vor wenn du es nicht machst oder nicht machen KANNST ...
Ich beschreibe was ich mir gerade dabei so denke und kann mir nicht wirklich die "Auswirkungen" in deinem / euren Familien-Alltag damit vorstellen, den SB beim Versorgungsamt wird es nicht anders gehen. :icon_evil:

Stufe X ?
War als Hinweis gedacht für die Einstufungen in den Versorgungsmedizinischen Grundlagen, das ist ja immer unterteilt (mit Beschreibung der ungefähren Problemlagen) welcher GdB dafür etwa zu geben ist.

Hast du dir das noch nie genauer angesehen, wie das speziell im Psychischen Bereich aufgeteilt ist ?

Das "X" steht einfach nur für die eventuell besser zutreffende Stufe von insgesamt 5 z.B. im Bereich seelische Störungen.

GdB 20 gibt es für "leichte psychische Störungen", ich selber hätte mich eher in der nächsten Stufe eingeordnet, wo es 30 - 40 GdB geben würde, was z.B. auch meine geringen Außenkontakte betrifft, weil ich mich dabei auch nicht so sonderlich "wohl" fühle außerhalb der "schützenden" Wohnung.

In Begleitung einer Vertrauensperson habe ich da kaum Probleme aber alleine bin ich auch sehr ungerne unterwegs und suche das möglichst zu vermeiden (ausgeprägtes Vermeidungsverhalten).

Aber ich hatte dann keine Lust mehr mich dazu weiter mit dem Amt auseinanderzusetzen, wir kommen mit meinen "Eigenartigkeiten" inzwischen gut zurecht und dann sollen die sich ihren Schwerbehinderten-Ausweis doch hinstecken, wo sie wollen (davon würde sich das ja auch nicht ändern).

Ich MUSS ja nicht mehr wenn ich nicht WILL ... aber du wirst das ja auf die Dauer (und im Interesse von Kind und Frau) nicht vermeiden können, auch mal wieder "unter Leute zu gehen".

Ein Abhilfebescheid ist ein erneuter Bescheid der Behörde ohne das es zur Widerspruchstelle gegangen ist.
Hier wird nur aufgrund der Widerspruchsbegründung entschieden und ein neuer Bescheid erstellt in der Regel 10 GdB höher.
Und WO konkret hast du das gelesen, so aus dem Zusammenhang gerissen ist das nicht viel wert, zudem könnten "Urheberrechte" verletzt werden, wenn du keine Quelle dazu angibst.

So einfach bekommt man nicht 10 GdB "höher", schon gar nicht wenn es um den "Quanten-Sprung" in die Schwerbehinderung geht dabei ... mit deiner Begründung wie oben wird das ganz sicher NICHTS werden ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#77
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Deinen Widerspruch, den du da schon oben geschrieben hattest habe ich völlig übersehen, ist mir gerade erst aufgefallen. :doh: :sorry:
Kein Thema, kann passieren.

Du hast aber leider die richtige Reihenfolge immer noch nicht verstanden, du sollst zunächst NUR fristwahrend Widerspruch einlegen und die Unterlagen einfordern.
Ok, dann mache ich es so.


Du schreibst also zunächst NUR etwa :
Widerspruch

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein zu Ihrem Bescheid vom 29.06.2018 AZ.: ...

Bitte senden Sie mir die Unterlagen in Kopie zu, die für ihre Entscheidung relevant gewesen sind, insbesondere auch die "Versorgungsärztliche Stellungnahme".

Nach Erhalt und Prüfung der Unterlagen werde ich meinen Widerspruch ausführlich begründen.

Für eventuelle Kopierkosten bitte ich um Rechnungslegung.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen!

Mit freundlichen Grüßen



Das ist jetzt nur ein Beispiel, weitere werden noch folgen, es sei denn du möchtest das nicht ... zumindest für das Amt solltest du aber auch ungute / negative Gefühle /Ängste dabei näher beschreiben können ...
Ich werde es wenn so weit ist versuchen.


GdB 20 gibt es für "leichte psychische Störungen", ich selber hätte mich eher in der nächsten Stufe eingeordnet, wo es 30 - 40 GdB geben würde, was z.B. auch meine geringen Außenkontakte betrifft, weil ich mich dabei auch nicht so sonderlich "wohl" fühle außerhalb der "schützenden" Wohnung.
20 hatte ich ja schon seit 2014 auf Psyche, und da ist ja noch mehr dazu gekommen jetzt wie zb. Depression, soziale Phobie usw.

In Begleitung einer Vertrauensperson habe ich da kaum Probleme aber alleine bin ich auch sehr ungerne unterwegs und suche das möglichst zu vermeiden (ausgeprägtes Vermeidungsverhalten).
GENAU so geht es mir auch !!!!!!!!!!!!


Und WO konkret hast du das gelesen, so aus dem Zusammenhang gerissen ist das nicht viel wert, zudem könnten "Urheberrechte" verletzt werden, wenn du keine Quelle dazu angibst.
Ein Kommentar in einer EMR Gruppe in Facebook.


Sag mal was kann im schlimmsten Fall passieren nachdem ich Widerspruch eingelegt habe?

- Weniger GdB als vorher evtl. ?

Ganz Liebe Grüße
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#78
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

So es ist so weit, mein Reha Bericht ist da und ich versuche mal das wichtigste zusammen zu fassen. Bin gespannt auf eure Meinung.

Ach ja, und ich muss dazu sagen dass der Arzt mich weder bei der Aufnahme noch bei der Entlassung komplett untersucht hat wie im Bericht angegeben!

Diagnosen:

- Osteochondrose HWS mit Funktionseinschränkung
- BS-Vorfall LWK5/SWK1 u. Neuroforamenstenose mit Funktionseinschränkung
- Osteochondrose dissecans Sprunggelenk
- Panikattacken

Alle Diagnosen haben den Buchstaben G und die Nummer 2 also Gesicherte Diagnosen und Behandlungsergebnis unverändert.

Hier muss ich dazu sagen, dass ich extra betont habe dass es mir schlechter geht als vorher und nicht besser oder unverändert!

Entlassungsform:

Regulär und arbeitsunfähig

Weitere Empfehlungen:

Psycholog. Beratung / Psychotherapie
Heil- u. Hilfsmittel inkl. Physio- u. Ergotherapie, Ernährungstherapie

(LTA Empfehlung ist NICHT angekreuzt da ich schon eine LTA abbrechen musste!)

Beurteilung des zeitlichen Umfangs, in dem die letzte sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausgeübt werden kann (meine letzte Arbeit, 12 Jahre schwere Schichtarbeit):

Unter 3 Std.

Positives Leistungsvermögen:

Folgende Arbeiten können verrichtet werden:

Körperliche Arbeitsschwere: - leichte

Arbeitshaltung im Stehen: - zeitweise
… im Gehen: - überwiegend
… im Sitzen: - überwiegend

Arbeitsorganisation:


Tagesschicht / Früh- u. Spätschicht / Nachtschicht - alles angekreuzt!!!!

Da muss ich dazu sagen, die spinnen doch! Ich habe ein Gutachten vom Ärztlichen Dienst der AfA indem steht klipp und klar dass ich keine Nachtschicht mehr arbeiten kann!


Negatives Leistungsbild:

Bewegungsbezogene Funktionen

Sozialmedizinische Epikrise:


Der Versicherte befindet sich zur Zeit in einer Umschulungsmaßnahme, diese musste aufgrund der Beschwerden abgebrochen werden.

Letztes Tätigkeitsbild:

Sitzend, gehend, Arbeit in Zugluft, Arbeit unter starkem Zeitdruck.

Aktuell bestehende Arbeitsunfähigkeit:

Die ambulante Rehabilitation erfolgte wegen HWS-Blockierung C1/2, Blockierung LWS, BS-Vorfall LWK5/SWK1, Osteochondrose dissecans Sprunggelenk, Panikattacken.


Es besteht folgendes Leistungsbild:

Positives Leistungsbild:

Leichte körperliche Tätigkeiten mit Hebebelastung bis zu 15 kg!!!!!!

Dazu muss ich sagen, die spinnen doch total! Ich habe Ihnen sogar gesagt, dass ich nicht mal meine Tochter (6 kg) richtig heben kann und fast zusammen breche vor Schmerzen!

Negatives Leistungsbild:

Kein schweres Heben und Tragen, kein häufiges Bücken, keine Arbeiten in vornübergebeugter Zwangshaltung, keine Arbeiten über Kopf, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen für die HWS, keine Arbeiten über Brusthöhe. Kein andauerndes Gehen und Stehen, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen (knieend, gebückt, hockend), kein Steigen auf Treppen und Leitern mit Absturzgefahr.

Aufgrund der im Vordergrund stehenden psychischen Probleme sind Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich. Deshalb psychiatrische Zusatzbehandlung empfohlen. Aus rein orthopädischer Sicht sind leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zumutbar. Die LTA-Maßnahmen können nicht fortgesetzt werden. Wenn aus psychiatrischer Sicht möglich, zustandsangepasste Arbeitsvermittlung mittelfristig zu empfehlen. - Da muss ich dazu sagen, schön dass die das so sehen aus orthopädischer Sicht! Ich kann kaum richtig gehen oder etwas heben aber das interessiert wohl keinen!


Dann kommt eine lange Liste mit Art und Anzahl der Behandlungen, und da ist folgendes dabei, dass ich ganz SICHER NICHT hatte!

- Anleitung zur Blutdruck-Kontrolle einzeln 3x

Weitere Diagnosen:

Da stehen alle meine Diagnosen die ich Ihnen mitgeteilt habe, lange Liste.

Anamnese:

Da stehen alle meine Beschwerden…

Subjektive Beeinträchtigungen:

Im Alltag:

Beim Sport, Familienleben, Haushaltstätigkeiten, Sitzen, Stehen, Bücken, Heben und Tragen.

Im Beruf:

Beim Sitzen, Gehen, Stehen, Bücken, Heben und Tragen.

Bisheriger Verlauf der Reha-relevanten orthopädischen Erkrankungen mit bisheriger Diagnostik:

Seit längerer Zeit Schmerzen im HWS Bereich, Nackenbereich, Schmerzen im Sprunggelenk seit der OP sowie Panikattacken.
Unter konservativer Therapie, KG, Massage, Fango, Heißluft jeweils keine anhaltende Linderung.

Dann steht da meine aktuelle Medikation…

Familienanamnese:

Herzinfarkt, Hypercholesterinämie, Krebserkrankungen, Arterielle Hypertonie.

Vegetative Anamnese:

Ein- u. Durchschlafstörungen, Stuhlgang nicht intakt, Gewicht nicht konstant.

Allergien:

Vermehrte Stressbelastung angegeben.
GdB beträgt 30 seit 2014 wegen Sprunggelenk und Panikattacken.
Umschulungsmaßnahme musste abgebrochen werden.


Dann kommt der körperliche Teil in dem folgendes dabei ist:

Allgemeiner körperlicher Befund:

Kopf, Hals, Thorax- und Atmungsorgane, Herz- und Kreislauforgane, Bauch- und Harnorgane, Nervensystem, HWS, BWS, LWS, Schultergelenke, Ellenbogengelenke, Handgelenke, Hüftgelenke, Kniegelenke, Sprunggelenke

Psyche:

Der Versicherte erscheint pünktlich, sauber gekleidet und körperlich gepflegt zur Aufnahmeuntersuchung. Er ist bewusstseinsklar und zu allen Qualitäten orientiert. Bekannte Panikstörungen (medikamentös eingestellt).

Fachorthopädischer Befund:

Allgemeines:

Der Versicherte erscheint in konventionellem Schuhwerk ohne orthopädische Hilfsmittel oder Gehhilfen. Flüssiges und symmetrisches Gangbild.

Das Sitzen während der Anamneseerhebung wird problemlos toleriert. Keine erkennbare Unruhe, keine Positionsänderungen. Sicherer Zweibeinstand. Zehen- und Fersengang können ausgeführt werden. Regelrechte Beinachsen. Lotgerechte Wirbelsäulenachse.

Becken- und Schultergeradstand.
Ich frage mich echt woher die diese Daten nehmen, denn bei jedem genannten Punkt stehen mehrere Zeilen da OBWOHL der Arzt NUR meinen Fuß untersucht hat und sonst NICHTS!!!!!

Reha-prozess:

Individuelle Reha Ziele des Rehabilitanden:

Aus Patientensicht:


Schmerzlinderung, Verbesserung der Beweglichkeit, muskuläre Lockerung, Stabilisation.

Aus ärztlicher Sicht:

Zusätzlich Auffrischen eines krankheitsspezifischen krankengymnastischen Übungsprogramms, muskuläre Lockerung, Rücken- und Haltungsschulung, Krankheitsinformation. Die Rehabilitationsdiagnosen und -ziele wurden mit dem Patienten besprochen und abgestimmt.

Therapie:

Krankengymnastik, Massage, Fango / Heißluft, Hydrojet, Krankengymnastik in der Gruppe, Trainingstherapie, Rückenschule Körpermanagement.

Psychologie:

Der Patient leidet an einer Panikstörung und Anteilen einer generalisierten Angststörung. Die Symptome sind gegenwärtig stark ausgeprägt und der Leidensdruck sehr hoch.

Aus psychologischer Sicht ist der Patient zur Zeit für keine Tätigkeiten einsetzbar. Der Patient befindet sich in psychotherapeutischer und psychiatrischer Behandlung, die unbedingt weitergeführt werden soll.

Im Gesundheitsvortrag „Stressbewältigung“ wurden dem Patienten Grundkenntnisse zur Stressentstehung, zum Stresserleben und Strategien zur Bewältigung von Stress vermittelt. Das Verständnis zur individuellen Problemlösefähigkeit im persönlichen Stressgeschehen wurde gefördert.

Im Entspannungstraining konnte der Patient durch die Methode der Progressiven Muskelrelaxation nach Edmund Jacobsen die Entspannungsfähigkeit verbessern. Unter Anleitung des psychologischen Fachdienstes übte der Patient das willentliche Umschalten des Körpers vom Leistungs- in den Entspannungszustand. Zusätzlich wurde das Bewusstsein für die individuelle Nutzungsmöglichkeit von Entspannung im Alltag als gesundheitsförderndes Instrument gestärkt.

Sozialberatung:

Der Patient befindet sich zur Zeit in einer Umschulungsmaßnahme. Die Umschulung ist momentan unterbrochen aus gesundheitlichen Gründen und nicht ausführbar.

Ergotherapie:

In der Gruppe „Bewegungsökonomie“ wurde der Patient für bewegungsfördernde Verhaltensprävention sensibilisiert. Es wurde erläutert, wie die physischen und psychischen Gesundheitsressourcen gestärkt werden können. Grundlegende Begriffe wie Verhaltens- und Arbeitsplatzergonomie, Arbeitsplatzanalyse und Anpassung wurden erklärt. Ebenso erhielt der Patient Tipps, wie Risikofaktoren für Rückenschmerzen vermindert werden können und was er selbst zur gesundheitsorientierten körperlichen Aktivität beitragen kann.

Besonderheiten des Reha- Verlaufs:

Wegen Beschwerdepersistenz wurde die Reha um eine Woche verlängert.

Abschlussbefund und Reha-Ergebnis:

Bei der Abschlussuntersuchung gab der Patient weitere wechselnde HWS-und LWS-sowie Sprunggelenkbeschwerden an.

Abschlussbefund:

Die Anwendungen hat er gut vertragen. Noch Schmerzen im Sprunggelenk sowie Knie.
LWS: Idem Eingangsuntersuchung
Noch Druckschmerzen im Sprunggelenk medial und lateral.

Epikrise:

Die Reha erfolgte wegen HWS-/LWS-Syndrom, BS-Vorfall, L5/S1 Osteochondrose dissecans- Sprunggelenk, Panikattacken.

Zu Beginn der Reha bestanden folgende Einschränkungen:

Schmerzhaft eingeschränkte Beweglichkeit und verminderte Belastbarkeit der HWS , LWS und Sprunggelenk.
Bei der Abschlussuntersuchung besteht keine wesentliche Befundbesserung. Der Versicherte zeigte sich zufrieden mit den therapeutischen Bemühungen.

Die Reha-Ziele konnten nicht erreicht werden.


Empfehlungen für weiterführende Maßnahmen:

Selbstständige Fortführung der bei uns erlernten krankengymnastischen Übungen.

Krankengymnastik (manuelle Therapie) auf Rezeptbasis.

Wir empfehlen psychotherapeutische und psychologische Weiterbehandlung wegen Panikattacken sowie psychiatrische Zusatzbegutachtung.

Liebe Grüße :peace:
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#79
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Ich habe einen ganz wichtigen Punkt vergessen zu schreiben:

Beurteilung des zeitlichen Umfangs, in dem eine Tätigkeit entsprechend dem positiven und negativen Leistungsvermögen ausgeübt werden kann:

Unter 3 Std.

:peace:
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#80
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo, hat denn keiner eine meinung zu meinem Bericht?

Doppeloma was sagst du ?

Liebe Grüße :icon_question:
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#81
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Schade dass keiner mehr schreibt :-( .
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#82
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

manchmal muss man eben etwas Geduld haben, wenn man gerade keine dringende Hilfe braucht, sondern Meinungen zum Reha-Bericht haben möchte.

Ich denke auch, dass viele User das so umfassend auch gar nicht wissen wollen, weil sie damit nicht viel anfangen können, ich auch nur teilweise und die Entscheidungen dazu bleiben immer noch bei der DRV.

Ich habe einen ganz wichtigen Punkt vergessen zu schreiben:
Beurteilung des zeitlichen Umfangs, in dem eine Tätigkeit entsprechend dem positiven und negativen Leistungsvermögen ausgeübt werden kann:
Unter 3 Std.
Wo genau steht das nun dabei, wenn du schon Schwierigkeiten hattest das zu finden, es fehlt schon mal der klare Hinweis auf den "allgemeinen Arbeitsmarkt" ???

(LTA Empfehlung ist NICHT angekreuzt da ich schon eine LTA abbrechen musste!)
Glück gehabt, dann wurde das wenigstens weg gelassen ...

Beurteilung des zeitlichen Umfangs, in dem die letzte sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausgeübt werden kann (meine letzte Arbeit, 12 Jahre schwere Schichtarbeit):
Unter 3 Std.
Soweit, so gut, die letzte Tätigkeit wird unter 3 Stunden gesehen aber das bedeutet eben zunächst auch NUR die letzte Tätigkeit ...

Positives Leistungsvermögen:
Folgende Arbeiten können verrichtet werden:

Körperliche Arbeitsschwere: - leichte

Arbeitshaltung im Stehen: - zeitweise
… im Gehen: - überwiegend
… im Sitzen: - überwiegend

Arbeitsorganisation:
Tagesschicht / Früh- u. Spätschicht / Nachtschicht - alles angekreuzt!!!!
Da steht nicht, dass du NICHT mehr arbeiten kannst, dann gäbe es KEIN "positives Leistungsbild mehr" :icon_evil:

Da muss ich dazu sagen, die spinnen doch! Ich habe ein Gutachten vom Ärztlichen Dienst der AfA indem steht klipp und klar dass ich keine Nachtschicht mehr arbeiten kann!
Das werden die sicher nun auch bald korrigieren, du hast es noch nicht verstanden, das ÄD-"Gutachten" ist NICHTS mehr wert wenn der Reha-Bericht ausgewertet wird, gilt nur noch was dort festgestellt wurde.

Wenn ich das richtig bemerkt habe, war das eine orthopädische Reha-Klinik und auf psychische Probleme gar nicht wirklich eingerichtet oder gar spezialisiert ...
Das dürfen die dann auch (eigentlich) gar nicht abschließend bewerten und beurteilen deine Psyche betreffend.

Deine Panikattacken werden ja auch eher "nebenbei" erwähnt ... es geht in dem Bericht vorwiegend, um deine körperlichen / orthopädischen Probleme und selbst das ist (wie eigentlich gewohnt) teilweise sehr widersprüchlich beschrieben.

Positives Leistungsbild:

Leichte körperliche Tätigkeiten mit Hebebelastung bis zu 15 kg!!!!!!
Dazu muss ich sagen, die spinnen doch total! Ich habe Ihnen sogar gesagt, dass ich nicht mal meine Tochter (6 kg) richtig heben kann und fast zusammen breche vor Schmerzen!
Dann hast du es offenbar nicht geschafft das auch deutlich genug rüber zu bringen, aber man hat ja entsprechende "Belastungs-Tests" sicher auch nicht gemacht.

Negatives Leistungsbild:

Kein schweres Heben und Tragen, kein häufiges Bücken, keine Arbeiten in vornübergebeugter Zwangshaltung, keine Arbeiten über Kopf, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen für die HWS, keine Arbeiten über Brusthöhe. Kein andauerndes Gehen und Stehen, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen (knieend, gebückt, hockend), kein Steigen auf Treppen und Leitern mit Absturzgefahr.
Könnte wortgetreu aus den Rehaberichten von meinem Männe abgeschrieben sein (besonders aus dem Letzten, wo er schon ständig "fitt" gespritzt wurde, um überhaupt noch was "Positives" in den Bericht schreiben zu können)...
Wahrscheinlich erkennen das auch einige (Bandscheibengeplagte / schmerzgeplagte) User schnell wieder aus ihren eigenen Reha-Berichten ... wahrscheinlich fügen die da in den Kliniken auch nur noch (einigermaßen) passende "Text-Bausteine" zusammen ...:idea:

Aufgrund der im Vordergrund stehenden psychischen Probleme sind Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich. Deshalb psychiatrische Zusatzbehandlung empfohlen.
Hervorhebung von mir ...

Der Psychiater wirds schon richten, "zur Zeit" heißt alles oder nichts ... kann "morgen schon anders sein" ... "das wird schon mit dem richtigen Facharzt" ... denn eigentlich haben WIR HIER davon gar keine Ahnung ...

Aus rein orthopädischer Sicht sind leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zumutbar. Die LTA-Maßnahmen können nicht fortgesetzt werden. Wenn aus psychiatrischer Sicht möglich, zustandsangepasste Arbeitsvermittlung mittelfristig zu empfehlen. -
Hervorhebung von mir ...

Genau so "wischi-waschi ... nur NICHT konkret werden, so "tut man keinem weh", besonders nicht der DRV als Geldgeber, was wäre denn eine konkrete "zustandsangepasste Tätigkeit" und was versteht man unter "mittelfistig" ???

Da muss ich dazu sagen, schön dass die das so sehen aus orthopädischer Sicht! Ich kann kaum richtig gehen oder etwas heben aber das interessiert wohl keinen!
Nicht aufregen aber orthopädisch betrachtet war Männe noch nach 2 Bandscheiben - OP fast als "unverwüstlich" zu betrachten, jedenfalls nach DRV-Reha-Berichten und DRV-Rentengutachtern ... ihm wurde generell ein "normales Gangbild" bescheinigt ...

Ich persönlich habe ihn noch nie "normal" gehen gesehen und ich kenne ihn nun seit über 20 Jahren ... aber das nur nebenbei ... :doh:

Zum Rest gerne später noch mehr (falls du es noch lesen magst), denn ich fürchte es wird nicht "besser" werden, als bis hierher ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.793
Gefällt mir
1.897
#83
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Christakoo,

also ich kann Doppeloma in ihren Ausführungen nur voll zustimmen.

Mein damaliger Abschlussbericht gab da auch so einige Textpassagen wortwörtlich wieder. Hier arbeitet man seitens der Rehakliniken wohl echt mit von der DRV optimal vorgefertigten Texten, damit diese dann später in ihrem Urteil leichter zu einer Ablehung kommen kann - so zumindest meine Einschätzung - und ich hab schon viele Rehas seit 1998 gemacht.

Aus orthopädischer Sicht dürfte da wenn überhaupt eine Teil-EMR drin sein.

Hier käme es dann echt auf eine psychiatrische Begutachtung an.

Nur darfst bei alledem nicht außer Acht lassen, du bist ja erst 33 Jahre alt, da wird die DRV alles dran setzen eine volle EMR zu vermeiden, zur Not eben mit einer Umschulung.

Sollte das dann nicht klappen, nun ja, dann könnte dir ggf. da selbige passieren wie mir damals. Ich mußte über Jahre hinweg klagen, bis mir dann ein Richter anhand eines guten Gerichtsgutachtens (fachlich kompetenter Gutachter) dann die BU-Rente bewilligte, welche die DRV wiederwillig akzeptierte.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

Mitarbeiter
Super-Moderator/in
Mitglied seit
30 Nov 2009
Beiträge
10.916
Gefällt mir
12.224
#84
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo saurbier,

soweit folge ich deiner Einschätzung, aber ...

Sollte das dann nicht klappen, nun ja, dann könnte dir ggf. da selbige passieren wie mir damals. Ich mußte über Jahre hinweg klagen, bis mir dann ein Richter anhand eines guten Gerichtsgutachtens (fachlich kompetenter Gutachter) dann die BU-Rente bewilligte, welche die DRV wiederwillig akzeptierte.
Umschulung musste bereits abgebrochen werden und auf die Anerkennung (und Zahlung) einer BU-Rente von der DRV besteht für den TE gar kein gesetzlicher Anspruch mehr. :icon_evil:

Für den TE gibt es NUR noch die Bewertung für den kompletten "allgemeinen Arbeitsmarkt" und da sehe ich im Moment auch noch keine Teilweise EM-Rente ... wenn er in einem "undefinierten" Zeitraum da wieder leichte Arbeiten verrichten "könnte" ...

Darum wird ja so "gerne" die volle BU bestätigt in den Reha-Kliniken, es hat im Prinzip keine Bedeutung wenn LTA auch keine Lösung mehr ist aus gesundheitlichen Gründen.

Es bleibt immer noch der gesamte "allgemeine Arbeitsmarkt" und der wird KONKRET nicht "unter 3 Stunden" gesehen, nur die "aktuelle Leistungsfähigkeit" ... obwohl das "positive Leistungsbild" (prognostisch) ja dazu auch ganz andere Aussagen macht.

Da bin ich auch mal gespannt ob für die Entscheidung zum Antrag auf EM-Rente wenigstens noch ein psychiatrisches Gutachten erfolgen wird, wobei man sich dazu bei den beauftragten DRV-Gutachtern besser auch keine Illusionen machen sollte.
So jedenfalls meine eigenen Erfahrungen damit und ich war schon vom Psychiater sehr lange AU geschrieben und dort in regelmäßiger Behandlung ...

MfG Doppeloma
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.793
Gefällt mir
1.897
#85
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo Doppeloma,

nun meine Erwähnung zur BU-Rente sollte eher aufzeigen, daß ich eben ein so langes Gerichtsfahren führen mußte, bzw. wie lange so ein Klageverfahren laufen kann.

Das
christacoo
keine BU-Rente bekommen dürfte ist mir schon klar, offen bliebe dennoch eine Möglichkeit auf eine Teil-EMR, wir kennen ja inzwischen die irrwitzigen Wege der DRV.

Klar nach solch einem Reha-Bericht stünde ihm der allgemeine Arbeitsmarkt mit Einschränkungen zur Verfügung, aber wie du ja auch geschrieben hast, ist da eben noch die Seite der Psyche.

Da dürfte es sehr interessant werden, wie die DRV sich da bei einem so jungen Menschen versuchen wird sich raus zu winden, die Trickkiste da ist ja sehr groß.

Ich glaub dann auch mal wenig daran, daß ein mögliches psychiatrisches Gutachten unbedingt so positiv für christacoo ausfallen dürfte, aber nichts desto trotz gibt es mitunter auch noch Wunder.

Die Reha Einschätzung unter 3 Std. beruht eben auf die Feststellung:
Aus psychologischer Sicht ist der Patient zur Zeit für keine Tätigkeiten einsetzbar.
Da müßte und wird die DRV sicherlich noch ein spezielles Gutachten anfordern.

Ansonsten dürfte es für eine Verrentung eher sehr aussehen, da er lt. dem Reha-Bericht ja für den allgemeinen Arbeitsmarkt voll einsetzbar wäre, wenn auch nur für leichtere Arbeiten. Der Knackpunkt ist eben der allgemeine Arbeitsmarkt und voll.

Also warten wir mal ab.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#86
Hallo und danke für eure Antworten...

Da steht nicht voll sondern unter 3 Std.

Lg
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.793
Gefällt mir
1.897
#87
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Hallo christacoo,

Da steht nicht voll sondern unter 3 Std.
Richtig, da steht 3 Std..

Nur man muß sich ein Gutachten schon ganz durchlesen.

Aktuell bist du wegen der psyschischen Probleme unter 3 Std., aber eben aus Sicht der orthopädischen Probleme für den allgemeinen Arbeitsmarkt mit leichten Tätigkeiten eingestuft worden und da noch nicht mal mit einer zeitlichen Einschränkung.

Genau dieser allgemeine Arbeitsmarkt ist aber der Knackpunkt, denn wenn du da nicht mal zwischen 3-6 Std./tägl. eingeschränkt bist, gäbe es überhaupt keine Rente, denn für die DRV geht es nicht um die Arbeitsschwere sondern ausschließlich um die zeitliche Einschränkung der Leistungsfähigkeit. Also unter 3 Std./tägl. z.b. gibt es die volle EMR, unter 3-6 S.d/tägl. eine Teil-EMR (halbe Rente) und bis 6 Std./tägl. gar nichts. Wer also keinen volle 8 Std./Tag durchhalten kann, aber dennoch immer noch 6 Std. der hat einfach Pech gehabt.

Wenn bei dir jetzt keine psychiatrische Begutachtung erfolgt bzw. erfolgen sollte - was ich eigentlich weniger glaube -, dann könnte die DRV die Auffassung vertreten das du noch arbeiten könntest.

Du müßtest mit diesem Reha-Abschlußbericht jetzt eigentlich zur entgültigen Klärung deiner Erwerbsfähigkeit seitens der DRV entweder nochmals in eine spezielle Reha-Klinik für psychiatrische Probleme, oder aber zu einem Fachgutachter, der dein psychiatrisches Problem untermauert/belegt.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#88
Hallo, leider kann ich gerade nicht zitieren da ich mit dem Handy online bin und nicht daheim bin.

Wo steht denn bitte dass dieses unter 3 Std. Auf das psychische bezogen ist? Ich sehe das nämlich anders...

Aufgrund meines positiven und negativen Leistungsbild kann ich unter 3 Std. Arbeiten.

Diese 3 Std. Sind gemeint für den allgemeinen Arbeitsmarkt, so verstehe ich es zumindest. Ich werde am Abend noch mal genau schauen. Schade dass ich hier keine Fotos hochladen kann.

Liebe Grüße

P.s.: Doppeloma, na klar will ich alles hören/lesen ;-)
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#89
AW: Fragen zur Erwerbsminderungsrente und Krankenversicherung als behinderter

Fotos kannst du aber hochladen.
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.881
Gefällt mir
1.173
#90
Fotos kannst du aber hochladen.
Zitieren mit Handy geht auch ;-).

Ich hatte das aber so verstanden, dass der Bericht 1:1 abgetippt wurde.
Die Frage ist, wo im Kontext genau der nachgeschobene Satz stand.

Wie @saurbier schon sagt, man muss solche Berichte auch lesen können.

Also am Besten doch mal anonymisiert hochladen.
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.793
Gefällt mir
1.897
#91
Hallo christacoo,

nun ja, leider kann man sich einen Reha-Entlassungsbericht nicht schön reden.

Also bitte dein abgetiptes:

Beurteilung des zeitlichen Umfangs, in dem die letzte sozialversicherungspflichtige Tätigkeit ausgeübt werden kann (meine letzte Arbeit, 12 Jahre schwere Schichtarbeit):

Unter 3 Std.
Man beachte mein nachträglich unterstrichenes!

Und weiter von dir:

Folgende Arbeiten können verrichtet werden:

Körperliche Arbeitsschwere: - leichte

Arbeitshaltung im Stehen: - zeitweise
… im Gehen: - überwiegend
… im Sitzen: - überwiegend

Arbeitsorganisation:

Tagesschicht / Früh- u. Spätschicht / Nachtschicht - alles angekreuzt!!!!
....
Es besteht folgendes Leistungsbild:

Positives Leistungsbild:

Leichte körperliche Tätigkeiten mit Hebebelastung bis zu 15 kg!!!!!!

Negatives Leistungsbild:

Kein schweres Heben und Tragen, kein häufiges Bücken, keine Arbeiten in vornübergebeugter Zwangshaltung, keine Arbeiten über Kopf, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen für die HWS, keine Arbeiten über Brusthöhe. Kein andauerndes Gehen und Stehen, keine Arbeiten mit Zwangshaltungen (knieend, gebückt, hockend), kein Steigen auf Treppen und Leitern mit Absturzgefahr.

Aufgrund der im Vordergrund stehenden psychischen Probleme sind Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich. Deshalb psychiatrische Zusatzbehandlung empfohlen. Aus rein orthopädischer Sicht sind leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zumutbar. Die LTA-Maßnahmen können nicht fortgesetzt werden. Wenn aus psychiatrischer Sicht möglich, zustandsangepasste Arbeitsvermittlung mittelfristig zu empfehlen.
Achte mal auf deine Ausführungen, die ich zuerst Unterstrichen und dann auch noch Fett markiert habe.

- Da muss ich dazu sagen, schön dass die das so sehen aus orthopädischer Sicht! Ich kann kaum richtig gehen oder etwas heben aber das interessiert wohl keinen!
Sowas kannst du dir eigentlich sparen, denn deine persönlichen Einschätzungen interessieren den sozialmedizinischen Dienst der DRV recht wenig. Und wenn es denen irgendwie nicht in den Kram paßt, nun dann interessieren die sich noch nicht einmal für die Feststellungen ihrer eigenen bzw. im Auftrag arbeitenden Rehaärzte, was ich selbst leidvoll miterleben durfte. Bei mir haben damals 3 Rehaärzte, 2 Arbeitsmediziner und 2 Psychologen (alle für die DRV tätig) meine Berufsunfähigkeit ja sogar eine Teil-EMR bewillig, bekommen hab ich dann nach jahrelangem Rechtsstreit eine BU-Rente.

Nach dem bisher vorliegenden, Rehabericht wäre für dich nicht mal eine Teil-EMR drin, denn du kannst aus orthopädischer Sicht immer noch leichte Tätigkeiten vollschichtig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ausüben.

Alleine die zusätzliche Bemerkung:
Aufgrund der im Vordergrund stehenden psychischen Probleme sind Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zur Zeit nicht möglich
gäbe dir ggf. die Möglichkeit, bei Vorlage eines entsprechenden für dich Positiven psychiatrischen Gutachtens dennoch ein EMR zu erhalten. Fraglich bliebe dann immer noch in welchem Umfang die DRV dann entscheiden würde, weil sie kann ja auch z.B. eine volle EMR auf Zeit bewilligen. Damit gäbe sie dir die Möglichkeit im Rahmen entsprechender Behandlungen dein psyschisches Problem in den Griff zu bekommen.

Der Hacken an der Sache ist dabei, daß du dann ggf. alle Jahre wieder vor einer erneuten Rentenverlängerung zu einem Gutachter müßtest, ansonsten kann die DRV ihre Rentenbewilligung einfach auslaufen lassen (am einfachsten für sie) bzw. sogar Aufheben.

Nicht viel anders läuft es auch bei mir ab (Arbeitsmarktrenter), denn mit jedem Rentenverlängerungsantrag steht bei mir a) die Frage an ob der Arbeitsmarkt weiterhin als verschlossen anzusehen ist und b) der behandelnde Arzt keine Wunderheilung attestiert.


Grüße saurbier
 
Zuletzt bearbeitet:

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#92
Es bringt nichts mir den Kopf zu zerbrechen..ich warte jetzt einfach mal ab was da kommt und dann sehen wir weiter.

Was die AOK betrifft, ich hatte ja um eine Liste der Psychiater gebeten und die Auskunft wie lange mir das Krankengeld noch zusteht (per Email). Jetzt habe ich diese Broschüre der AOK mit den Ärzten bekommen und die Info dass ich voraussichtlich noch Anspruch auf Krankengeld habe bis zum 13.01.2019, Ich aber eine konkrete Berechnung 3 Monate vorher bekomme.

Meine Frage:

Ich höre oft dass die da etwas bescheißen, und frage mich ob ich da mal selbst nachrechnen sollte...

LG
 

Kerstin_K

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
11 Jun 2006
Beiträge
12.868
Gefällt mir
6.705
#93
DAzu such mal nach den beträgen von Machts Sinn. Der hat einiges dazu gschrieben.
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#94
Folgende Aussage widerspricht sich aber mit dem unterschriebenen Entlassungsschein für die AOK:

Aus rein orthopädischer Sicht sind leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zumutbar.

Warum? Weil der Arzt mir einen Vordruck der AOK unterschrieben hat und folgendes angekreuzt hat:

Der Patient wir arbeitsunfähig entlassen, AUCH für sämtliche leichte Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt!


Normal sollte ich mich beschweren!!!!!!!!!!!

Ich versuche diesen Wisch sowie den Reha bericht mal hochzuladen.

Liebe Grüße
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.793
Gefällt mir
1.897
#95
Hallo Christacoo,

Folgende Aussage widerspricht sich aber mit dem unterschriebenen Entlassungsschein für die AOK:

Aus rein orthopädischer Sicht sind leichte Arbeiten auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt noch zumutbar.

Warum? Weil der Arzt mir einen Vordruck der AOK unterschrieben hat und folgendes angekreuzt hat:

Der Patient wir arbeitsunfähig entlassen, AUCH für sämtliche leichte Tätigkeiten auf dem Arbeitsmarkt!
Habe ich dir das denn nicht ausführlich genug erläutert.

Du bist nur deshalb arbeitsunfähig entlassen worden, weil deine Psyche es aktuell nicht anders zuläßt.

Also such dir einen Psychiater und laß dich dort behandeln. Damit du auch einen kurzfristigen Termin bekommst, kannst du dich an deine KK wenden. Man ließt hier ja öfters davon das viele Fachärzte extrem lange Wartezeiten für einen Termin haben.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#96
Also such dir einen Psychiater und laß dich dort behandeln. Damit du auch einen kurzfristigen Termin bekommst, kannst du dich an deine KK wenden. Man ließt hier ja öfters davon das viele Fachärzte extrem lange Wartezeiten für einen Termin haben.
Ich bin seit 3 Jahren in laufender Psychologischen behandlung, habe auch einige Atteste der Psychologin...unter anderem auch ein aktuelles das alles bestätigt. Psychiater Überweisung habe ich schon, aber keiner nimmt neue Patienten auf im Landkreis :-(.

Lade jetzt gleich alles hoch.

LG
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#97
Anbei der Reha Bericht und das AOK Entlassungsschreiben.
 

Anhänge

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
#98
Heute ist übrigens ein Schreiben gekommen von ZBFS wegen meinem Widerspruch der Erhöhung des GdB auf 40%.

Ich hatte ja Widerspruch eingelegt.

Da steht drin dass sie mein Schreiben bekommen haben und mein Anliegen geprüft wird. Ich könne das Verfahren unterstützen indem ich Berichte, Atteste usw. die dazu gekommen sind einsende.

Ich habe jetzt das aktuelle Psychologische Attest sowie den Reha Bericht hingeschickt.

Mal sehen was dabei raus kommt.
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.793
Gefällt mir
1.897
#99
Hallo Christacoo,

Psychiater Überweisung habe ich schon, aber keiner nimmt neue Patienten auf im Landkreis :-(.
Nun warum wendest du dich nicht an deine Krankenkasse. Der könntest ja einfach mal in einem Schreiben mitteilen, daß deine Erwerbsfähigkeit entsprechend der letzten Reha offensichtlich wegen gravierender psychischer Probleme erheblich gefährdet ist und man da dringend empfohlen hat einen Psychiater zu konsultieren.

Ich weiß ja nicht ob deine KK eine Kopie vom Rehabericht hat bzw. bei dir bereits angefordert hat.

Mitunter hilft das.


Grüße saurbier
 

Manfred_M

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
2 Mai 2017
Beiträge
296
Gefällt mir
40
Ja die Krankenkasse hat mir doch bevor ich den Bericht hatte schon dieses Schreiben geschickt dass ich unterschrieben zurückschicken sollte. Das wollten die damit sie den Reha Bericht anfordern können. Ich habe aber den Rat von doppeloma befolgt und habe das nicht unterschrieben, und habe ein Schreiben aufgesetzt an die AOK dass den Bericht wenn dann der ärztliche Dienst bekommt und nicht jeder x-beliebige Sachbearbeiter.

Seit dem wurde nichts mehr verlangt. Mittlerweile habe ich diesen Sachbearbeiter auch geschrieben dass ich keinen Psychiater Termin bekomme, und diese hat mir dann ein Heft mit allen Ärzten im Landkreis geschickt sowie einen Zettel mit einer Nummer die ich anrufen kann um für mich einen schnellen Termin vereinbaren zu lassen.

Nachdem ich meinem Hausarzt gestern mitgeteilt habe dass es mir trotz regelmäßigem Opipramol eher schlechter geht statt besser hat er mir nun folgendes verschrieben:

Escitalopram 10 mg

Ich habe allerdings Angst dieses medikament einzunehmen da ich sehr schlimme Dinge darüber gelesen habe....

Lg
 
Oben Unten