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Fragen zur Erstattung von Bewerungskosten

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Nicht offen für weitere Antworten.

amd_user

Elo-User/in
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#1
Hallo,

ich hätte mal gern einige Infos zur Erstattung der Bewerbungskosten.

Und zwar habe ich die ganze Zeit meine Bewerbungen online erledigt über einige Portale, wie monster.de.

Nun meinte die Sozialagentur, ich müsse auch schriftliche Bewerbungen vorweisen.

Darauf meinte ich, dass ich mir das nicht leisten kann, etliche Bewerbungen über den Postweg zu versenden, da ich finanziell mehr als am Minimum lebe.


Ist es möglich, die Leutz von der Argentur dazu zu bewegen, dass diese mir die Bewerbungskosten vorstrecken, bzw. gibt es sowas überhaupt? Weil sonst kannte ich es nur so, dass man erst das ganze Geld selber vorstrecken muss (was ich mir leider nicht leisten kann)

Danke schon mal im Voraus
 

Hartzbeat

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#2
Bei der ARGE persönlich oder schriftlich umgehend vor dem Bewerbungsschreiben einen Antrag auf Erstattung der Bewerbungskosten stellen. Das Formular mit einer Liste (auf der Du Deine Bemühungen eintragen kannst) geht Dir dann zu bzw. wird Dir ausgehändigt.

Ab dem Datumsstempel können Dir dann pro Bewerbung 5 EUR pauschal bis zu einer Summe von 260 EUR in einer Laufzeit von 12 Monaten bewilligt werden.
 

aloisius

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#3
Hallo AMD,
nun bin ich ja nicht wirklich lange hier, aber Beiträge darüber habe ich schon viele gelesen - ich empfehle die Suchfunktion!
Wenn Du nicht wirklich damit zurecht kommst, suche ich Dir gerne (oder andere) was raus.

mfg
 

amd_user

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#4
@ Hartbeat:

Das war mir klar, dass ich den Antrag vorher stellen muss. Das mit den pauschalen 5 Euro wurde mir auch schon mal mitgeteilt von bekannten.

Aber mir gings darum, ob ich das Geld zwingend vorstrecken muss, oder ob man das von der Sozialagentur (so heissts ja bei uns) als Vorschuss bekommen kann.
 

Heiko1961

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#5
Ist es möglich, die Leutz von der Agentur dazu zu bewegen, dass diese mir die Bewerbungskosten vorstrecken, bzw. gibt es sowas überhaupt?
Also ich habe davon noch nichts gehört. Du kannst sie nur im Nachhinein abrechnen, wenn du sie belegen kannst.

Doch wie du dich bewirbst, ob telefonisch, schriftlich oder online, können sie dir nicht vorschreiben. Bewerbungskosten bekommst du aber nur für schriftliche Bewerbungen (per Post z.B.) erstattet. Ist jedenfalls bei "uns" so.
 

Hartzbeat

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#6
@ amd_user,

schließe mich Heikos Erklärung an, vollstreckbar geht nicht, weil eine KANN-Bestimmung, auf die Du kein Recht hast und Vorschuss gibts nicht. Erst legst Du die Kosten vor, dann können diese erstattet werden, sobald sie von Dir nachgewiesen werden.
 

amd_user

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#7
OK danke, das war das was ich auch wissen wollte.

Jetzt bin ich auch wieder ein wenig schlauer *fg*
 
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#8
Aus welchem Grund machst Du diese Bewerbungen?, hast Du eine EinV unterzeichnet, wenn ja, einscannen und mal hier reinstellen.
 

ofra

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#9
Hallo AMD,
nun bin ich ja nicht wirklich lange hier, aber Beiträge darüber habe ich schon viele gelesen - ich empfehle die Suchfunktion!
Wenn Du nicht wirklich damit zurecht kommst, suche ich Dir gerne (oder andere) was raus.

mfg
könnten wir vielleicht mal die zahlreichen ähnlichen threads inhaltlich zusammen führen?
 

Robinson

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#10
>"Darauf meinte ich, dass ich mir das nicht leisten kann, etliche Bewerbungen über den Postweg zu versenden, da ich finanziell mehr als am Minimum lebe."
Es wird doch erstattet. Du musst es aber vorab auslegen.

Hier ist es so: 5€ für schriftliche Bewerbungen, 2€ für Online-Bewerbungen (sind keine Druck- und Portokosten angefallen)
Mit Ablauf der EGV (oder auch zwischenzeitlich) ist dann ein Formular (Antrag) auszufüllen auf Erstattung der Bewerbungskosten.

Absagen sind in Kopie vorzulegen, wenn überhaupt welche verschickt werden (ist ja nicht mehr üblich). Daher besser einen Beleg von der Post aufbewahren und kopieren (z.B. das Einschreibe-Formular, diesen "roten Pappzettel").
Bei Online-Bewerbungen ist zu dokumentieren, dass die Bewerbungen auch verschickt wurden, stichprobenartig kann der potentielle Arbeitgeber auch angerufen werden (wird nur ausnahmsweise gemacht, wenn nie irgendeine Reaktion auf Bewerbungen vorliegt.)
 

Bruno1st

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#11
>"Darauf meinte ich, dass ich mir das nicht leisten kann, etliche Bewerbungen über den Postweg zu versenden, da ich finanziell mehr als am Minimum lebe."
Es wird doch erstattet. Du musst es aber vorab auslegen.

Hier ist es so: 5€ für schriftliche Bewerbungen, 2€ für Online-Bewerbungen (sind keine Druck- und Portokosten angefallen)
Mit Ablauf der EGV (oder auch zwischenzeitlich) ist dann ein Formular (Antrag) auszufüllen auf Erstattung der Bewerbungskosten.

Wo ist "Hier" ? Das wäre die erste ARGE die Online Bewerbungen anerkennt, die ich kenne. Ich bin noch vor dem Sozialgericht wegen Onlinebewerbungen - Kostenübernahme zugesagt, dann wieder zurückgenommen (schriftlich)

Absagen sind in Kopie vorzulegen, wenn überhaupt welche verschickt werden (ist ja nicht mehr üblich). Daher besser einen Beleg von der Post aufbewahren und kopieren (z.B. das Einschreibe-Formular, diesen "roten Pappzettel").
Bei Online-Bewerbungen ist zu dokumentieren, dass die Bewerbungen auch verschickt wurden, stichprobenartig kann der potentielle Arbeitgeber auch angerufen werden (wird nur ausnahmsweise gemacht, wenn nie irgendeine Reaktion auf Bewerbungen vorliegt.)
wie kommst du mit € 5,- pro Bewerbung aus ? das ist ja schon mit Porto, Umschlag, Mappe ausgegeben.
 

Robinson

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#12
Früher wurden auch Onlinebewerbungen mit 5€ erstattet. Ich habe zufällig erfahren (bei zwanglosem Gespräch), dass seit einigen Wochen nur noch 2€ für Onlinebewerbungen erstattet werden.

Die Mappe kann doch mehrmals verwendet werden. Bei tatsächlich nachweisbaren Mehrkosten können auch diese beantragt werden.
 
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