Fragen zum Antrag auf Fahrtkostenerstattung

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jerry006

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Hallo,

ich beziehe AlG II.

Ich mache zurzeit eine vierwöchige Trainingsmaßnahme.

Ich habe einen Antrag auf Fahrtkostenerstattung gestellt.

Von meiner Wohnung bis zum Arbeitgeber sinds fast genau 7 km.

Ich habe diese 7 km in dem entsprechenden Antrag angegeben.

Jetzt erhalte ich einen Bewilligungsbescheid, wonach nur 3 km berücksichtigt werden können.

"Eine Überprüfung der Fahrstrecke von Ihrer Wohnung zum Arbeitgeber hat eine einfache Entfernung von 3 km ergeben ..."

Danach wird mein Antrag also auch teilabgelehnt.

Hierzu meine Fragen

1.) Es sind wirklich knapp 7 km. Ich weiß, dass die mit nem Routenplaner die Strecke überprüfen, aber wie kann ich denen nun beweisen, dass es wirklich knapp 4 km mehr sind, als deren Überprüfung ergeben hat? Ein Routenplaner berechnet ja sowieso nicht von Hausnr zu Hausnr usw. usf. ...

2.) Wird bei einem solchen Antrag nur die einfache Strecke berücksichtigt oder muss der Hin- und Rückweg berücksichtigt werden? Ich fahre ja hin und auch wieder zurück?

Bitte um eure Antworten.

Vielen lieben Dank im Voraus.

Schöne Grüße
 

Arania

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Tja wenn Du es BEWEISEN kannst das es mehr als 3 Kilometer sind dann kannst Du Widerspruch gegen den Entscheid einlegen, mehr fällt mir dazu nicht ein
 
E

ExitUser

Gast
Widerspruch einlegen, in dem du es so schreibst wie du es hier geschrieben hast, nämlich dass die Routenplaner nicht die korrekten km ausmessen, bei so geringen Distanzen.

SGB III § 50

Maßnahmekosten sind
1. erforderliche und angemessene Lehrgangskosten
und Prüfungsgebühren,
2. berücksichtigungsfähige Fahrkosten nach § 81 Abs. 2 und 3 für die tägliche Hin- und Rückfahrt des Teilnehmers zwischen Wohnung und Maßnahmestätte und...
 

Bruno1st

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jerry006 meinte:
1.) Es sind wirklich knapp 7 km. Ich weiß, dass die mit nem Routenplaner die Strecke überprüfen, aber wie kann ich denen nun beweisen, dass es wirklich knapp 4 km mehr sind, als deren Überprüfung ergeben hat? Ein Routenplaner berechnet ja sowieso nicht von Hausnr zu Hausnr usw. usf. ...
Zuerst muß ich dich enttäuschen - ein Routenplaner berechnet wirklich von Hasunummer zu Hausnummer. Die Frage ist aber, wie ist er eingestellt. Autofahrer- oder Fußgängermodus ? Sucht er die KÜRZESTE Strecke oder die SICHERSTE Strecke ?
Denn du mußt ja nicht die kürzeste Strecke fahren - ich bevorzugte immer den Weg über die Autobahn, obwohl der länger war, statt mich durch kleinere Ortschaften und INdustriegebiete zu quälen. Wurde beim Finanzamt anerkannt - obwohl die Strecke länger und die Fahrtzeit dadurch fast identisch war..

Wenn dein Tacho knapp 7 km anzeigt, dann biete denen an, daß sie morgens einfach mal mitfahren. Damit ist dann der Beweis erbracht.

PS: Die Idee, daß dir die Arge soll einfach mal eine Liste der Straße schicken soll, macht mir gerade etwas Bauchschmerzen. Denn ich würde mich eher nur auf die Anzeige meines Tachos berufen, statt in deren Argumentation einzusteigen.
 
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