Fragen zu meiner EGV

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Mondstrahl

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Hallo!
Habe nun mal wieder eine EGV bekommen. Einige Fragen haben sich mir gleich gestellt: Dieses
"gültig bis auf weiteres" scheint ja jetzt auf vielen EGV zu stehen. Ist das rechtlich okay so?

Da gibt es nämlich gleich ein Problem mit Punkt 4: Bei EUR 5.- pro Bewerbung
und acht Bewerbungen pro Monat, sind nach ca. sechs Monaten die EUR 260.-
aufgebraucht. Und dann?
Wie weise ich eigentlich schriftliche Bewerbungen (per Post) nach? Einschreiben? Dann werden die
EUR 5.- wohl nicht reichen.

zu Punkt 5: "geringfügige Beschäftigungsverhältnisse" - sind damit die EUR 480.- Minijobs gemeint?

"Inhalt und detailliertes Ergebnis" - wie detailliert muß denn so was sein? Bisher reichte doch immer
eine Tabelle mit Firma/Adresse/Tätigkeit/Datum aus.

zu Punkt 8: "mündlich erläutert" - Wie kann man so etwas später beweisen?

Hat vielleicht noch jemand etwas gefunden, oder Anmerkungen?

Vielen Dank schon mal
Mondstrahl
 

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arbeitsloskr

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Hallo Mondstrahl,

das Dilemma mit den Bewerbungskosten hast du bereits erkannt und kannst diese Frage auch so direkt SB stellen. Es gibt für SB hier nur 2 Möglichkeiten, entweder SB erhöht dein Bewerbungsbudget entsprechend der von SB gewünschten Bewerbungsanzahl oder wenn SB bei dem Budget von 260,00 EUR/Jahr bleibt, dann schreibst du auch nur insgesamt 52 Bewerbungen (inkl. VV). Das wären dann 4 Bewerbungen/Monat (inkl. VV).

Die Bewerbungsübersicht (auch für den Nachweis der Bewerbungskosten) braucht nur folgende Punkte enthalten:
- Bewerbungsdatum
- Name und Anschrift vom Unternehmen (sofern schriftliche Bewerbung)
- Stellenbezeichnung
- bewirbst du dich per E-Mail, dann gibst du nur die jeweilige E-Mail statt der Postanschrift an (So mache ich das derzeit.)

Das JC braucht keine Angaben über Ansprechpartner oder Telefonnummern, denn SB darf ohne deine Einwilligung nicht bei Bewerbungen hinterhertelefonieren (bei VV sieht es jedoch anders aus, aber da liegen JC diese Daten bereits vor).

Das Ergebnis einer Bewerbung spielt ebenfalls keine Rolle, denn wenn du eine Zusage hast, dann merkt es SB, dass du nicht mehr "Kunde" beim JC bist. Daher gilt, solange du Kunde beim JC bist, sind die Bewerbungen eben "offen" oder du hast "Absagen" erhalten.

Da wären wir schon beim nächsten Punkt. Die komplette Vorlage der Bewerbungskorrespondenz ist ein Verstoss gegen das Post- und Briefgeheimnis nach Art. 10 GG. Wenn SB unbedingt die genaue Korrespondenz lesen will, muss SB dir die entsprechende rechtliche Grundlage nach Art. 10 (2) GG nennen. Dies gilt auch für die Weitergabe von Ablehnungsgründen. Du kannst in diesem Punkt auch generell darauf hinweisen, dass es nicht in deinem Verantwortungsbereich liegt, ob und wie ein AG auf unverlangt eingesandte Bewerbungen reagiert.

Das JC kann von dir nur die schriftliche Bewerbung verlangen. Daher ist der Passus zu streichen, der dich verpflichtet, dich auf VV so zu bewerben, wie es der AG im VV wünscht. Du bist nur zur postalischen Erreichbarkeit verpflichtet. Es besteht keine Pflicht einen Telefon- oder Internetanschluss und zugehörigen Endgeräten in ständiger Betriebsbereitschaft zu halten. Sollte SB hier dir nun anbieten, dass du E-Mail-Bewerbungen im JC schreiben kannst, solltest du, sofern du dieses Angebot annehmen willst, auf die entsprechende Kostenerstattung für die notwendigen Fahrten ins JC dafür bestehen. Allerdings kannst du E-Mail und Co auch ablehnen, bspw. weil du kein Vertrauen in diese Technik hast, bspw. siehe NSA-Affäre.

Weiterhin sind folgende Punkte zu streichen, da bereits gesetzlich geregelt:

Mitteilung/Übersendung von Unterlagen
Mitteilung Änderungen
AU

Ganz allgemein gefragt, wie alt bist du und hast du bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung?

Eigentlich müsste das Förderkonzept, bspw. eine Ausbildung direkt im Detail in der EGV detailliert festgehalten werden, da dies eine individuelle Eingliederungsstrategie wäre.
 
E

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Gast
Bei der Argumentation mit dem Bewerbungsbudget musst du damit Rechnen, dass deine SB evtl erwidern wird, du könntest auch ins Jobcenter kommen und dort deine Bewerbungen kostenlos versenden.

Hier musst du dir Argumente einfallen lassen...
Zb. bei per Fuß nicht zu erreichendem JC die Fahrtkosten...Datenschutz... usw
 

arbeitsloskr

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Bei der Argumentation mit dem Bewerbungsbudget musst du damit Rechnen, dass deine SB evtl erwidern wird, du könntest auch ins Jobcenter kommen und dort deine Bewerbungen kostenlos versenden.

Hallo wolf77,

das ist richtig, daher hatte ich auf diese Gefahr hingewiesen (in Post 3 in grauer Schrift) ;)

Bin Ingenieur im vierten Jahrzehnt.

Hallo Mondstrahl,

ich hatte das nur gefragt, weil in deiner EGV auch von einer Ausbildung gesprochen wird.

Da du ja eine Berufsbildung/Studium hast, sollte daher die EGV in dem Punkt ebenfalls korrigiert werden.
 

Mondstrahl

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Hallo!
Habe nun eine neue EGV bekommen. Sieht der alten EGV erstmal sehr ähnlich.

Mir wurde im Gespräch gesagt, das das Budget für die Bewerbungskosten
(Punkt 4) fest sei (EUR 260.- pro Jahr). Daran kann nicht gerüttelt werden.
Schliesslich sei es heutzutage üblich, sich Online oder per Telefon zu
bewerben. Das sei viel günstiger und man bekommt deshalb keine EUR 5.-
pauschal, wie bei schriftlichen Bewerbungen. Daher müssen die EUR 260.- für
12 x 8 Bewerbungen reichen.

Punkt 5:
Hier steht auch schon wieder was über Inhalt und detaillierte Ergebnisse.
Auch soll ich mich bei VV in der vom Arbeitgeber gewünschten Weise (z.B.
Online, E-Mail) bewerben. Auf mein Hinweis, das ich nur zur schriftlich
Erreichbarkeit verpflichtet bin, hieß es nur: "Wenn der Arbeitgeber
Online/E-Mail wünscht, müssen sie das so machen."
Und wie erfahre ich den aktuellen Stand meiner Bewerbungen? Antwort: "Rufen
sie nach einiger Zeit bei den Arbeitgebern an und fragen sie nach. Sie
müssen mehr Einsatz zeigen."
Ablehnungsgründe wird mir wohl auch kein AG mitteilen (würde ich als AG auch
nicht machen, wegen AGG).
Wenn die Formulierung "innerhalb von 3 Tagen" nicht automatisch Werktage
bedeutet, könnte das manchmal schwierig werden (wie z.B. jetzt an den
Osterfeiertagen), oder?

Alles in allem kein wirklich befriedigendes Ergebnis der Nachverhandlung.

Ist jemandem vielleicht noch etwas aufgefallen, oder gibt es Anmerkungen hierzu?
Ich werde dann jetzt erstmal abwarten (wahrscheinlich auf den VA ).

Vielen Dank schon mal
Mondstrahl
 

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MisterU

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Hallo,

es wird hier generell nicht zu mündlichen Verhandlungen mit dem SB geraten. Sie erzählen dort alles was sie wollen und hat fast nur Nachteile für den Leistungsberechtigten.
Verhandlungen, die später für einen eventuellen VA wichtig sind, sind daher vornehmlich schriftlich zu führen. Dadurch gewinnt man auch mehr Zeit. Das Ziel ist ja schlussendlich genügend Zeit und Ruhe zu bekommen damit man zwanglos sich der Arbeitssuche/Lebensführung widmen kann. Einen Papierkrieg mit dem Jobcenter zu führen ist nicht nur unsinnig, sie zermürbt einen auch.

Wie schätzst du deine SB ein? Wurde dir eine Frist zur Unterzeichnung gegeben? Vielleicht kannst du am letzten Tag des Frists ein Schreiben mit Veränderungsvorschlägen einreichen, um den VA möglichst lange hinauszuzögern.

Ich würde naiverweise sowas antworten:
-"Leider habe ich keine konkrete Kostenzusage für Bewerbungsaktivitäten gefunden. Können Sie bitte eine konkrete Kostenzusage, wie beispielsweise 5 € pro schriftliche Bewerbung, in die Eingliederungsvereinbarung aufnehmen?"
-"Können Sie bitte ebenfalls eine Kostenzusage für Fahrtkosten, die im Rahmen nötiger Reisen für die Aufnahme einer Beschäftigung anfallen, bsp. für Vorstellungsgesprächen, in die EGV aufnehmen?"
-"So wie ich Sie verstehe fordern Sie mich auf auf elektronische Kommunikationsmitteln zurückgreifen. Bedauerlicherweise besitze ich keinen Computer oder Telefon. Können Sie mir bitte 500 € überweisen damit ich mir einen Laptop kaufen kann? Ebenfalls brauche einen Telefon sowie ca. 50 € pro Monat um eine entsprechende Internet- und Telefonverbindung aufrechtzuhalten."
-"Können Sie die letzten beiden Absätzen aus Punkt 5 entfernen? Die allgemeine Mitwirkungspflicht ist bereits in § 60 SGB I geregelt."
 

arbeitsloskr

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Schliesslich sei es heutzutage üblich, sich Online oder per Telefon zu
bewerben. Das sei viel günstiger und man bekommt deshalb keine EUR 5.-
pauschal, wie bei schriftlichen Bewerbungen. Daher müssen die EUR 260.- für
12 x 8 Bewerbungen reichen.

Hallo Mondstrahl,

ich nehme an, diese Aussage hast du "nur" mündlich von SB erhalten? Dann sei das nächste Mal schlagfertiger und frage, worauf SB die Annahme begründet, dir würde dauerhaft funktionsfähig ein Rechner und Internetanschluss zur Verfügung stehen. Übernimmt SB die Kosten für Anschaffung und Unterhalt dieser?

Auch soll ich mich bei VV in der vom Arbeitgeber gewünschten Weise (z.B.
Online, E-Mail) bewerben. Auf mein Hinweis, das ich nur zur schriftlich
Erreichbarkeit verpflichtet bin, hieß es nur: "Wenn der Arbeitgeber
Online/E-Mail wünscht, müssen sie das so machen."

Dein/e SB scheint etwas nicht zu verstehen, wenn du keinen PC und Internetanschluss haben musst, dann brauchst du dir diese auch nicht zulegen, bzw. du bist nicht verpflichtet, diese auch zukünftig betriebsbereit vorrätig zu halten.

Von daher bist du nur zu einer handschriftlichen Bewerbung verpflichtet.

Und wie erfahre ich den aktuellen Stand meiner Bewerbungen? Antwort: "Rufen
sie nach einiger Zeit bei den Arbeitgebern an und fragen sie nach. Sie
müssen mehr Einsatz zeigen."

Was meint SB mit "einiger Zeit", Stunden, Tage, Wochen, Monate? Woher nimmt SB die Gewissheit, dass AG überhaupt telefonisch für solche Nachfragen erreichbar sind? Es gibt genügend AG, die Nachfragen als "nervig" empfinden, entweder, weil diese zu früh, zu spät, falscher Kommunikationskanal (manche AG wollen nur schriftliche Nachfragen per E-Mail, manche nur telefonisch) oder was auch immer. Die Reaktion ist dann meisten, meiner Erfahrung nach, dass man statt einer Zwischenantwort, direkt eine Absage erhält. Möchte SB also, dass du dir "vorsätzlich" deine Chancen auf jene neue Stelle verschlechterst?

Ablehnungsgründe wird mir wohl auch kein AG mitteilen (würde ich als AG auch
nicht machen, wegen AGG).

Richtig, genau deswegen wirst du nie die "wahren" Ablehnungsgründe in Schriftform erfahren, obwohl man die sich meistens denken kann.

Wenn die Formulierung "innerhalb von 3 Tagen" nicht automatisch Werktage
bedeutet, könnte das manchmal schwierig werden (wie z.B. jetzt an den
Osterfeiertagen), oder?

Das ist richtig, wobei gesetzliche Feiertage diese Frist entsprechend verlängern.

Ansonsten ist mir noch folgendes aufgefallen:

zu Punkt 4)

- Von welchen Eingliederungskonzept wird gesprochen?
- Bewerberprofil reicht in anonymer Form für die Jobbörse
- Wie sollen die Bewerbungskosten nachgewiesen werden und wer entscheidet auf welcher Grundlage, ob diese angemessen sind?

zu Punkt 5)

- Bewerbungsliste braucht keine Angaben zu Ansprechpartnern und Telefonnummern (sofern diese überhaupt in der Stellenanzeige angegeben sind), denn JC darf ohne deine Einwilligung diesen nicht nachtelefonieren und auch ein detailliertes Ergebnis ist nicht notwendig, denn solange du beim JC bist, sind alle Bewerbungen als offen oder Absage zu werten. Bei einer Zusage wird JC schon merken, dass du einen Job hast. Zudem wäre zu klären, was überhaupt ein "detailliertes Ergebnis" sein soll? Absagegründe wirst du nicht bekommen, was du ja bereits selbst schon genannt hast.
- Wie soll der Bewerbungsnachweis bei VV erfolgen? Wer übernimmt die dabei anfallenden Kosten für Erstellung und Übermittlung des Bewerbungsnachweises? Hier sollte es ausreichen, wenn du diese Antwortbögen gemeinsam mit deiner Bewerbungsliste im Meldetermin vorlegst.

Folgende Punkte wären komplett zu streichen, da breits gesetzlich geregelt:

- Einreichung von angeforderten Unterlagen (Welche sind gemeint?)
- Mitteilung von Veränderungen
- AU
 
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Mondstrahl

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@MisterU #9
@arbeitsloskr #10

Hallo,
ich habe eure Vorschläge/Anmerkungen jetzt nochmal schriftlich verfasst, und werde sie
beim nächsten Termin dem SB vorlegen. Mal schauen, was dann passiert.

Danke
Mondstrahl
 

Mondstrahl

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Hallo,

ich hatte nun einen weiteren Termin zur EGV "Verhandlung". Hatte die Anmerkungen hier aus diesem Thread
vorgetragen. Der SB hat daraufhin eine neue EGV angefertigt. Und auch diesmal war es gut, auf eine Prüfung
zu bestehen. Mir ist bisher folgendes aufgefallen:

Punkt 4:
"Er nimmt ihr Bewerberprofil in ..." --> Da fehlt wohl immer noch das "anonym", oder? Wenn das nicht anonym ist,
welche Daten werden dann eigentĺich rausgegeben?

" ... pauschal 5.- pro Bewerbung ..." --> JobCenter Währung? Vielleicht sollte ich hier auf EUR bestehen.


Punkt 5:
"innerhalb von 3 Tagen ..." --> Hier ist das mit den Werktagen schon wieder untergegangen.


Das "gültig bis auf weiteres" gefällt mir immer noch nicht. Mit diesem unbestimmten Zeitraum fühle ich mich
irgendwie unwohl. Ich glaube hier im Forum (irgendwo?) gelesen zu haben, das der SB hier auch weiterhin ein
konkretes Datum einsetzen kann. Wenn ja, sollte ich darauf bestehen?

Wenn bitte auch diesmal der eine oder andere diese EGV hier prüfen könnte.

Vielen Dank
Mondstrahl
 

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atasteofbunny

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4 Eigenbemühungen jeden Monat finde ich okay - waren es vorher nicht 8? Immerhin sind es weniger geworden!

Aber diese Passage, du sollst immer den "aktuellen Stand des Bewerbungsverfahrens" mitteilen, finde ich nicht zumutbar - und auch sinnfrei. Bei z. B. 10 VV pro Monat wärst du da nur am Briefe schreiben, und was spielt es für eine Rolle, ob du eine Absage erhalten hast, keine Antwort oder (bei Zeitarbeit) im Bewerberpool gelandet bist? Relevant sollte nur sein, dass du dich zeitnah bewirbst und natürlich eine Zusage!

Die unbegrenzte Gültigkeit der EGV ist heutzutage üblich. Ich weiß nicht, ob daran zu rütteln ist.

Wegen der Tage (Kalendertage oder Werktage) würde ich mir keinen St0pp machen. Falls du mal einen VV einen Tag länger liegen lassen möchtest oder wenig Zeit hast, könntest du ja immer behaupten, der VV wäre einen Tag später angekommen ...
 
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DoppelPleite

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Mondstrahl meinte:
gelesen zu haben, das der SB hier auch weiterhin ein
konkretes Datum einsetzen kann.

Ja können die machen, meine ist zB befrißtet auf knapp 10 Wochen. Meinem Gefühl nach befrißtet man die EGV oder den EVA nur, wenn man in Kürze Änderungen sieht/plant/vor hat.

Mondstrahl meinte:
Wenn ja, sollte ich darauf bestehen?

Bestehen leider nicht wie oft im Forum thematisiert wurde ist es "neu" im SGB II, versuchen allerdings schon - eventuell mit guter Begründung. Aber es muss eh alle 6 Monate fortgeschrieben werden und dazu wird man sich wieder mit Dir auseinander setzen, hoffentlich.

Mondstrahl meinte:
" ... pauschal 5.- pro Bewerbung ..." --> JobCenter Währung? Vielleicht sollte ich hier auf EUR bestehen.

Würde ich unbedingt machen ja, sonst kommt er noch mit Peseten an :rolleyes:

Mondstrahl meinte:
"innerhalb von 3 Tagen ..." --> Hier ist das mit den Werktagen schon wieder untergegangen.

Wahrscheinlich liegt es in der Kürze der Zeit, als Du die Liste vorgelegt hast und er kurz vor 16 Uhr die Feierabend Glocke hat schellen hören. Selbes trifft wohl auch auf die fehlende € Note. Heißt aber lange nicht dass man dies so hinnehmen muss, PAL~Problem anderer Leute. Deswegen wie besprochen nachweisbar schriftlich und rechtzeitig Deinen Fragekatalog dem SB zu kommen lassen nicht erst am Freitag wenn Montag Morgen neuer Termin an steht. (Wir haben Mittwoch)

Punkt 2 Gültigkeit, weiß nicht warum ich so etwas unterschreiben sollte, irgendwie fehlt dort zumindest für meinen Geschmack im Satz:

Soweit eine Anpassung durch Fortschreibung erforderlich ist, ersetzt die neue EGV diese EGV - spätestens jedoch nach 6 Monaten.

Zum Vergleich in meiner befrißteten EGV besteht kein Punkt zur Gültigkeit, woraus ich wiederum aus Deiner EGV schließen mag, dass man Dir das Recht "spätestens jedoch nach 6 Monaten" unterschlagen möchte. Da Du gegenzeichnen sollst, dass diese EGV nur durch eine neue irgendwann ersetzt werden kann. Mal den Faden noch weiter gesponnen, lieferst Du unter einer möglichen neuen EGV irgendwann keinen OTTO bleibt der jetzige Vertrag ungeändert bestehen. (Hoffe ich täusche mich, aber es sieht sehr danach aus, darum keine Unterschrift)

Punkt 3 Ziele, vorrangig Intensivierung (und Unterstützung (noch mehr VV )) Deiner Bewerbungsbemühungen in zumutbare Jobs :icon_kotz2:

Mondstrahl meinte:
Da fehlt wohl immer noch das "anonym", oder?

Also ich seh da auch keins., aber Punkt 4 hat es in sich:

Bei fest gestelltem Bedarf werden unterstützend spezielle Fachdienste und Beratungsstellen hin zu gezogen.

Aha und wer stelle diese Bedarfe fest, der SB ?
Wirkst Du für ihn auf Drogen, überfordert mit EGV gegenzeichnen, erweckst den Eindruck eines Alkoholiker´s, warst hibbelig oder scheinst krank zu sein. Schickt man dich zu entsprechenden Stellen oder wie? Wie wärs mit Schuldenberater weil Du 5 Peseten pro Bewerbung haben wolltest?

:icon_evil::icon_evil::icon_evil:

Er unterstützt ihre Bewerb.akt. durch Übernahme von angemessenen nachgewiesenen Kosten (Wer macht das aus, nach welchen Kriterien wird das entschieden, viel zu schwammig) dann kommt Pauschal 5 Peseten pro Bewerbung - ist das nicht widersprüchlich :doh:

Der letzte Absatz in 4. sagt aus man würde Dich auch subventionieren, den AG dafür bezahlen das er dich ein stellt, totaler Nonens das JC zahlt Dein Gehalt der AG freut sich und stellt dich ein, fertig ist das Schauspiel Hauptsache du tauchst nicht in der Statistik auf. :flame:

Punkt 5 ist der selbe Unfug drin wie in der alten EGV , auch sollst DU bei VV jetzt den Stand mitteilen, nachweisen das du dich dort beworben hast, Ablehnungsgründe mitteilen

Punkt 6 ähnlich schlecht wie Punkt 2, dazu kommt hier aber noch zu Deinen Ungunsten das man die EGV nur fortschreibt wenn die Ziele b e s c h l e u n i g t werden können.

Mach Dir keinen Kopf oder Hoffnungen darum, man würde Dir je eine saubere EGV vorlegen, bemängel deshalb fleißig alles in einem Fragebogen und überlass Morgen dem JC diese.
So wie ich Deinen SB einschätze erläßt der Montag einen EVA der wollte dies ja letztens schon tun. Keine Angst davor dann gehts zur Not eben vor´s SG , gerade dafür ist auch sehr wichtig, den EVA noch angreifbarer zu machen, dadurch dass Du stets bemüht bist dies und jenes ab zu ändern.

Nachtrag:

atasteofbunny meinte:
4 Eigenbemühungen jeden Monat finde ich okay - waren es vorher nicht 8? Immerhin sind es weniger geworden!

Weil er dem Sb vorrechnen mußte das 8 Bewerbungen a 5 Peseten mehr als 260€ sind.

atasteofbunny meinte:
Wegen der Tage (Kalendertage oder Werktage) würde ich mir keinen St0pp machen. Falls du mal einen VV einen Tag länger liegen lassen möchtest oder wenig Zeit hast, könntest du ja immer behaupten, der VV wäre einen Tag später angekommen ...

Aha und was macht er wenn eine PZU kommt? Der Punkt ist zu bemängeln, und ja habe schon mehere VV per PZU erhalten, dass kommt wenn man sich anfäng zu wehren die bekommen wahrscheinlich Coaching auf was man bei "solchen Kandidaten" zu achten hat.
 

arbeitsloskr

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Punkt 2 Gültigkeit, weiß nicht warum ich so etwas unterschreiben sollte, irgendwie fehlt dort zumindest für meinen Geschmack im Satz:

Soweit eine Anpassung durch Fortschreibung erforderlich ist, ersetzt die neue EGV diese EGV - spätestens jedoch nach 6 Monaten.

Hallo DoppelPleite,

so wie ich das System der Fortschreibung im Gesetzestext verstehe, wird die ursprüngliche EGV durch die Fortschreibung nicht aufgehoben oder gekündigt, sondern sie besteht grundsätzlich weiter und wird nur in den entsprechenden Punkten geändert, in denen es Änderungsbedarf gibt. Es wird also keine "neue" EGV im Rahmen der Fortschreibung erstellt.
 

atasteofbunny

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@ DoppelPleite: Okay, wenn der VV mit PZU ankommt, geht das natürlich nicht! Ich halte das aber doch eher für ungewöhnlich, das quasi aus dem Nichts solche Sachen per PZU verschickt werden. Wenn, passiert das doch eher, wenn die Kommunikation schon ziemlich konfliktbelastet ist. Bei Mondstrahl hab ich den Eindruck, dass sie das nicht ist.
 

Mondstrahl

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Hallo
Ich habe nun letztens die hier angesprochenen Punkte sowohl mündlich vorgetragen,
als auch schriftlich vorgelegt. Aber irgendwie scheint das JC immer wieder - bei
den von mir geforderten Änderungen - was zu "vergessen". Zum Beispiel das mit den
3 Werktagen. Das scheint der SB nicht ändern zu wollen.
Könntet ihr euch bitte auch diesmal wieder meine EGV ansehen?

Danke
Mondstrahl
 

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DoppelPleite

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1.
Es wäre anzuraten die Strategie etwas zu verschärfen, nicht mehr nur am Termin die Liste vortragen und abstempeln lassen, sondern deutlich vorher nachweisbar die Liste dem JC zukommen zu lassen.

2.
Auch Tel/Email deren Löschung schriftlich einfordern mit Fristsetzung. Da Du für Maßnahmen "vorgeschlagen" bist dem JC jegliche Datenweitergabe über den gesetzlich gesteckten Rahmen hinaus untersagen, schriftlich nachweisbar zeitnah einfordern.

Zur vorgelegten EGV :

Punkt 2 unverändert:
Gültigkeit, weiß nicht warum ich so etwas unterschreiben sollte, irgendwie fehlt dort zumindest für meinen Geschmack im Satz:

Soweit eine Anpassung durch Fortschreibung erforderlich ist, ersetzt die neue EGV diese EGV - spätestens jedoch nach 6 Monaten

Punkt 3 Ziele unverändert:
Vorrangig Intensivierung und Unterstützung (noch mehr VV ) Deiner Bewerbungsbemühungen in zumutbare Jobs
ANM: Dieser Punkt ist so fragwürdig, weil keine Bestimmtheit gegeben ist. Was heißt denn Intensivierung auf Deutsch, wenn man schon darauf behaart dann willst Du es ganz Haarklein Genau haben, in Zahlen, Daten, Datumsangaben, ansonsten kaum zumutbar dies so zu unterschreiben.

Punkt 4 hat es immernoch in sich:

Bei fest gestelltem Bedarf werden unterstützend spezielle Fachdienste und Beratungsstellen hin zu gezogen.

Wer stellt diese Bedarfe fest, der SB ?
Wirkst Du für ihn auf Drogen, überfordert mit EGV gegenzeichnen, erweckst den Eindruck eines Alkoholiker´s, warst hibbelig oder scheinst krank zu sein. Schickt man dich zu entsprechenden Stellen oder wie? Wie wärs mit Schuldenberater weil Du 5 Euro pro Bewerbung haben wolltest?
Das geht gar nicht, auch wenn er Dir Jobcoaching als Fachstelle verkaufen wollte. Dann möge er diesen Passus auch auf Jobcoaching als MÖGLICHKEIT festhalten, wenn es denn sein muss. Alles andere ist viel zu Ungenau.

In Punkt 4 steige ich hier allerdings gar nicht durch:

Er unterstützt ihre Bewerb.akt. durch Übernahme von angemessenen nachgewiesenen Kosten (Wer macht das aus, nach welchen Kriterien wird das entschieden, viel zu schwammig) dann kommt Pauschal 5 € pro Bewerbung nach Maßgabe des

§ 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III
https://www3.arbeitsagentur.de/web/...dstbai410216.pdf?_ba.sid=L6019022DSTBAI410219

<<< danach möchte man Dir Bewerbungskosten geltend machen, sofern ich es richtig verstehe. Was bedeutet dies das Du nur Bewerb.Kosten via Jobcoaching erstattet bekommst, oder wie?

Der letzte Absatz in 4. sagt aus man würde Dich auch subventionieren, den AG dafür bezahlen das er dich ein stellt, totaler Nonens das JC zahlt Dein Gehalt der AG freut sich und stellt dich ein, fertig ist das Schauspiel Hauptsache du tauchst nicht in der Statistik auf.
ANM: Ist zwar Nonsense aber leider können die so eine Subvention durch führen, in wie fern dies bei Dir möglich ist, kann ich nicht sagen.

Punkt 5:
WERKtage lass Dir das nicht absprechen, muss geändert werden.
Nachweis Liste mit Firmennamen OK, aber Inhalte der Bewerbung in der Liste, wie geht das denn nun wieder?

Punkt 6:
Was heißt denn regelmäßig überprüft, gehts nicht etwas genauer, wie wäre es mit alle 6 Monate.

Letzte Seite, diesen Inhalten der EGV müßen sie auch folgen wenn Ihr Leistung vollständig entfallen ist durch Sanktionen - dies sehen Gerichte anders. Im Falle des Falles bei Gegenzeichnung mußte Erfüllung leisten, obwohl eventuell unnötig.

Den Rest schenk ich mir :rolleyes:
 

Vidya

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Könntet ihr euch bitte auch diesmal wieder meine EGV ansehen?

Halo Mondstrahl,

habe mir auch mal Deine EinV angeschaut und ergänzend auch was feststellen können:

Aus der EinV: bis auf weiteres …

Rechtswidrig - siehe nachfolgenden Link , Post#5, erster Absatz in Blau gekennzeichnet.

Aus der EinV: Ggf. zu unterbreitenden Förderleistungen ein individuelles Eingliederungskonzept...dargelegt und verfolgt...

Offensichtliches Eingeständnis, dass aktuell noch keines vorhanden ist -sondern nur als eine bisher substanzlose Absichtserklärung auf die Zukunft gerichtet.Unzulässig und irreführend. Mithin auch daran zu erkennen, dass man an allen (bislang unbestimmten) Maßnahmen mitwirken soll und dies auch noch angeblich gemeinsam vereinbart wurde. Vollkommener Nonsens, weil ansonsten nur individuell passende -mit genauer Bezeichnung - hier erwähnt werden dürften. Siehe Urteil und Erklärung:

https://www.elo-forum.org/eingliede...-erhalten-phantasiemassnahme.html#post2199954

Hier Post#5 -dritter Absatz in blau gekennzeichnet

Info: Der Absatz der Förderung des Arbeitgebers hat in Deiner EinV nichts zu suchen, denn es ist keine EinV, die für den AG irgendwelche Gültigkeit haben könnte oder Du darauf Einfluss nehmen könntest. Der ganze Abschnitt dazu ist nur eine unbestimmte und substanzlose Absichtserklärung.

Aus der EinV: Sie bewerben sich auf geringfügige Beschäftigungsverhältnisse...

Heirbei fehlt der Hinweis, dass Bewerbungen darauf nicht erstattet werden.Hat die BA aktuell so festegelegt -fast alle anderen JC auch Fahrtkosten oder Leistungen für ein halbes Jahr nach Arbeitsaufnahme auch nicht Gibt es stattdessen sonstige Förderungen dahingehend? Zum Beispiel Förderung an den Arbeitgeber falls dann auf ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis aufgestockt würde -darüber schweigt sich die EinV vollständig aus. -ist darin unvollständig.

Widersprüche aus der EinV:

Einmal steht was von Auflistung der Bewerbungsaktivitäten -später wird das später noch plötzlich ausgeweitet. Ja, :icon_mad: was denn nun?

Dann steht was von mündlichen Bewerbungen[? -was ist damit gemeint?. Später steht was von persönlichen Bewerbungen - etwa mündlich gemeint`?

Mir ist nicht klar, wieso hier irgendein Elo freiwillig im Voraus vereinbaren könnte , dass er an allen Ma0nahmen mitwirkt -obwohl er noch gar nicht weiß welche -und dann auch noch jetzt Sanktionen befürworten würde -und das in Zusammenarbeit mit dem SB, wenn er nicht alle annimmt.

Wieso soll ein Elo sowas mit einer völlig fremden Person vereinbaren? Und wieso kann ein SB den Elo nicht ohne Androhung einer oder die Vereinbarung einer Sanktion eingliedern ?

Denn augenscheinlich schaffen es die SB meistens nur bis zu einer Sanktion und begnügen sich dann damit . Ich diesem Zusammenhang wäre auch zu fragen -Inwieweit sind eigentlich die bisher gewonnen Erfahrungen aus der vorherigen EinV bzw. Va hier berücksichtigt worden .Welche Strategie wurde hier geändert oder neu ausgerichtet - um diese EinV bzw. VA erfolgreich zu machen bzw. was war in der vorherigen EinV falsch festgelegt worden? Wurde das überhaupt mal so mit dem SB vorher erörtert bzw. geklärt?

Dazu müsste sich der SB mal konkret äussern, wenn diese EinV bzw. VA tatsächlich ein Konzept enthält...
 
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Vidya

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Da gibt es nämlich gleich ein Problem mit Punkt 4: Bei EUR 5.- pro Bewerbungund acht Bewerbungen pro Monat, sind nach ca. sechs Monaten die EUR 260.-
aufgebraucht. Und dann?

Das ist nicht Dein Problem. Sondern das des SB . Dann muss der sich was einfallen lassen Nicht Du. Für fehlerhaftes Ermessen des SB in der EinV bist du nicht verantwortlich oder gar zuständig.

Wie weise ich eigentlich schriftliche Bewerbungen (per Post) nach? Einschreiben? Dann werden die
EUR 5.- wohl nicht reichen.

Du könntest zur Sicherheit 2 Tage später eine Mail an den AG schreiben und nachfassen, ob Deine postalische Bewerbung angekommen ist. Kannst Du auch per Telefon machen und Dich hinterher für die freundliche Auskunft per Mail bedanken. Von allen Mails den Inhalt und das Sendeprotokoll aufheben und dem SB dann zukommen lassen. Am besten automatisch zum Monatsende per Mail -unabhägig von den Gesprächsterminen Das ist die preiswerteste Variante. Im Übrigen : In einer EinV sollen keine überspannten Anforderungen an den Nachweis einer Bewerbung festgelegt werden. Den Ausführungen des Elo ist grundsätzlich Glauben zu schenken -so steht das auch in vielen internen Weisungen geschrieben .Die Anforderungen in dieser EinV sind überspannt. Denn was ist denn zum Beispiel -wenn Du eine vertrauliche Abage erhältst?

"geringfügige Beschäftigungsverhältnisse" - sind damit die EUR 480.- Minijobs gemeint?

Also ich kenne nur die bis 450 Euro . Ja, die sind gemeint.

"Inhalt und detailliertes Ergebnis" - wie detailliert muß denn so was sein? Bisher reichte doch immer eine Tabelle mit Firma/Adresse/Tätigkeit/Datum aus.

Also -im Zweifelsfall müsste der sich mit einem ausgefüllten Vordruck eines Bewerbertagebuches zufrieden geben. Die geben einige JC auch selbst aus. Ist die komplexere Variante der einfachen Liste. Zudem ist das alles verschwendete Zeit. Denn die meisten AG nennen nicht die wahren Gründe für eine Absage oder antworten erst Monate später. Was hat das dann noch für einen Sinn darüber zu lamentieren oder das zu kontrollieren. Auf Absagen hat ein Elo sowieso keinen Einfluss und keinen Anspruch.

Offen gesagt -solche überspannten Anforderungen sind vollkommen sinnentleert, was den Nachweis an sich anbelangt.
 
Z

ZarMod

Gast
In Punkt 4 steige ich hier allerdings gar nicht durch:
Er unterstützt ihre Bewerb.akt. durch Übernahme von angemessenen nachgewiesenen Kosten (Wer macht das aus, nach welchen Kriterien wird das entschieden, viel zu schwammig)
So schwammig ist das garnicht formuliert, allerdings bezieht sich die Kostenübernahme explizid auf schriftliche Bewerbungen. Die Deckelung der Kosten begrenzt automatisch die Gesamtanzahl. Das wäre ein Grund, in den Verhandlungen eine Verhältnismäßigkeit zu fordern. Gibt der SB diesbezüglich nicht nach und knallt das so in den VA , ist das (wie @Vidya schon richtig bemerkte), nicht Problem des TE , da er nicht in der Lage ist, diese Forderung zu erfüllen.
EGV Punkt 4 Abs.3 letzter Satz meinte:
Als Nachweis gilt eine schriftliche Auflistung der Bewerbungsaktivitäten.
Sprich, die üblich praktizierte Liste der Bewerbungsaktivitäten.
Punkt 5: Nachweis Liste mit Firmennamen OK, aber Inhalte der Bewerbung in der Liste, wie geht das denn nun wieder?
Garnicht, denn wenn man sich die Feldgrößen dieser Listenvordrucke anschaut, reichts in den meisten Feldern gerade für ein Kreuz oder max. zweizeiligen Eintrag. Ich lege deshalb immer eine anonymisierte Kopie des Anschreibens vor, was i.d.R. ausreichen sollte.
Punkt 6: Was heißt denn regelmäßig überprüft, gehts nicht etwas genauer, wie wäre es mit alle 6 Monate.
Das würde ich nicht so genau nehmen, dazu gibt es die Vorladungstermine. Viel mehr Kopfschmerzen bereitet mir der zweite Satz:
EGV Punkt 6 Satz 2 meinte:
... sind sich beide Vertragspartner darüber einig...
wenn er denn in einem erlassenen EGV -VA auftauchen würde. Denn in einem VA haben solche Sätze nichts zu suchen.
Du könntest zur Sicherheit 2 Tage später eine Mail an den AG schreiben und nachfassen, ob Deine postalische Bewerbung angekommen ist. Kannst Du auch per Telefon machen und Dich hinterher für die freundliche Auskunft per Mail bedanken. :icon_eek: Von allen Mails den Inhalt und das Sendeprotokoll aufheben und dem SB dann zukommen lassen. Am besten automatisch zum Monatsende per Mail -unabhägig von den Gesprächsterminen Das ist die preiswerteste Variante des Stöckchenholens.
@Vidya, Dein Vorschlag ist vielleicht gut gemeint, in seiner Wirkung aber völlig daneben. Wenn SB Zweifel an den per Liste nachgewiesenen Bewerbungen hat, darf er gerne selbst den AG hinterhertelefonieren.
 

DoppelPleite

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Wenn SB Zweifel an den per Liste nachgewiesenen Bewerbungen hat, darf er gerne selbst den AG hinterhertelefonieren.

Nicht wirklich oder? Hab letztes Jahr noch ähnliches gehabt, da wurde wegen Bewerbungskosten hinterher geschnüffelt via Telefon. Hab dann mit Hilfe der User hier eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim JC -Chef, der den Vorfall zum Datenschützer des JC weiter leiten sollte, eingelegt - welche erfolgreich war.
Gut man gab zwar nicht zu im Unrecht zu sein, gab aber nach von wegen, man hätte vorher mit mir reden können, wies aber an ich habe keine Nachteile durch die Schnüffelaktion zu erwarten.
 
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