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Fragen zu Honorarvertrag

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Nicht offen für weitere Antworten.

r2d2

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#1
Hallo,

ich habe meinen ehemaligen 1,- Job vor kurzem in einen 400,- Job umgewandelt.

Heute sprach mich mein Chef darauf an, dass er meine Tätigkeit als 400,- Kraft evt. um einen 8-10 wöchigen Honorarvertrag (Schulungstätigkeit im EDV-Bereich) erweitern möchte.

Meine Wochenstunden sind im derzeitigen 400,- Job auf ~16,3 Std. beschränkt. Durch den Honorarvertrag sollen diese Stunden dann erweitert werden.

Außerdem faselte er etwas von "selbst versichern" für diese Honorartätigkeit.

Jetzt bin ich natürlich etwas überfordert und möchte folgendes wissen:

- Wie liefe dann die Berechnung meiner Bezüge ? Lohnt sich das Ganze überhaupt noch ?
- Wie ist dies am besten mit der ARGE zu regeln ? Imo kriegen die eigentlich nie etwas ohne Ärger zu machen hin.
- Was sollte ich beachten ? Gibt es Stolpersteine ?
- Wie liefe das mit der Versicherung, Stichwörter "selbst versichern" ?

Für schnelle Antworten wäre ich dankbar.

Gruß
r2d2
 

eAlex79

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#2
Das solltest Du net hier sondern bei Deinem Chaf fragen, denn wir wissen doch nicht was der Zahlen will?????

Hört sich aber so an als wenn er Dir 400 € geben will um Dich dann jederzeit einsetzen zu können.

Die ARGE hat desweiteren nicht rumzuspinnen wenn Du Geld verdienst, haben die irgendwelche Probleme damit sollen sie Dich in vernünftige Arbeit vermitteln.

x
x Alex.
x
 

r2d2

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#3
Das solltest Du net hier sondern bei Deinem Chaf fragen, denn wir wissen doch nicht was der Zahlen will?????

Hört sich aber so an als wenn er Dir 400 € geben will um Dich dann jederzeit einsetzen zu können.

Die ARGE hat desweiteren nicht rumzuspinnen wenn Du Geld verdienst, haben die irgendwelche Probleme damit sollen sie Dich in vernünftige Arbeit vermitteln.

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x Alex.
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Er erwähnte auf jeden Fall, dass ich dann über 800,- kommen sollte, ja ;)

Gibt´s zu diesem Thema denn keine allgemeinen Infos, damit ich wenigstens ungefähr weiß, auf was ich mich da ggf. einlasse ?

Und zum Thema ARGE: Du glaubst ja nicht, was ich schon für Ärger mit denen hatte, nur weil ich mir was dazuverdient hatte. Da brachte es z.b. auch nichts, diese Nebentätigkeit vorher anzumelden, sämtliche Bescheinigungen usw. einzureichen. Das Ende vom Lied war: 3 Monate Kürzung...:icon_confused:
 

eAlex79

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#4
Wenn Du alles ordentlich eingereicht hast wird das Sozialgericht jede Kürzung untersagen ;) überprüf das nochmal. Ernsthaft, wenn Du alles richtig gemacht hast bekommst Du das Geld auch nachträglich zurück.

Ansonsten, mit Honorarsachen kenne ich mich leider nicht aus. Google Dir einen :D.

x
x Alex
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Unwichtig

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#5
Er erwähnte auf jeden Fall, dass ich dann über 800,- kommen sollte, ja ;)

Gibt´s zu diesem Thema denn keine allgemeinen Infos, damit ich wenigstens ungefähr weiß, auf was ich mich da ggf. einlasse ?

Und zum Thema ARGE: Du glaubst ja nicht, was ich schon für Ärger mit denen hatte, nur weil ich mir was dazuverdient hatte. Da brachte es z.b. auch nichts, diese Nebentätigkeit vorher anzumelden, sämtliche Bescheinigungen usw. einzureichen. Das Ende vom Lied war: 3 Monate Kürzung...:icon_confused:
Schonmal was von Google gehört?

Wenn Du so einen Honorarvertrag abschliesst, dann bist Du anscheinend selbständig, also Dein eigener Ausbeuter.
 

Borgi

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#6
Mit dem Honorarvertrag will sich dein Chef die Lohnnebenkosten sparen. Auch wenn du krank bist bekommste keinen müden Cent, weil du nur auf Honorarbasis arbeitest.
• Das Honorar ist die Vergütung freiberuflicher Leistungen, beispielsweise von Künstlern, Anwälten, Autoren (auch Journalisten), Ärzten und Architekten.
• Da Freiberufler keinen Lohn erhalten – sie sind schließlich „frei“ –, aber auch nicht „von der Luft alleine“ leben können, nehmen sie nur diese „Geschenke“ an.
• Als Ausfallhonorar bezeichnet man die Vergütung eines Freiberuflers, der seine Leistung erbracht hat - ohne dass die auch verwendet wird (z. B. bei Gebrauchsgrafikern, Sprechern). Gängig sind Ausfallhonorare in Höhe von 50 % des ursprünglich vereinbarten Honorars. Allerdings entbehrt die Praxis jeglicher rechtlicher Grundlage, denn das volle Honorar wird fällig, wenn das bestellte Werk bzw. die Dienstleistung ordnungsgemäß geliefert wurde. Das Veröffentlichungs- bzw. Verwendungsrisiko liegt hingegen einzig und allein beim Verwerter.
Die Höhe eines Honorars kann auch bestimmten, z.B. staatlichen Regelungen (z.B. bezüglich der abrechenbaren Leistungen, Vergütungshöhe o.ä.) unterliegen, wie beispielsweise in der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure.

Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Honorar
 

burki

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#8
Hi,
grundsätzlich ist ja nichts gegen einen Honorarvertrag zu sagen, aber:
Wenn ich jetzt mal mit 65 h/Monat rechne, dann wären das (bei 800 EUR) 12,30 EUR/h :icon_rolleyes: bei einer selbstständigen Tätigkeit.
Auch wenn Du evtl. nicht "besonders qualifiziert" bist, sollte da mehr als das Doppelte (ich habe früher als Entwickler/Berater einen Stundensatz von 50 oder mehr EUR gehabt) drinn sein, wobei ich (meine Partnerin gibt öfters Kurse bei der VHS) weiss, dass in einigen Bereichen deutlichst weniger bezahlt werden und dass sich in der EDV (man nehme z.B. "den "Russen", der sich für 10 EUR/h anbietet) einige "Billiganbieter" tummeln.

Wenn Du eine Chance in der Selbstständigkeit sehen tust, dann rede mit Deinem Chef und versuche einen halbwegs akzeptablen Stundensatz auszumachen.
Ebenso ist es dringenst anzuraten sich bei der ARGE nicht zur einfachen Buchführung drängen zu lassen (selbstständige Arbeit ist nicht mit einer Festanstellung vergleichbar).
Ebenso benötigst Du (wenn Du einen akademischen Abschluss hast --> sonst heisst es Gewerbe anzumelden) vom Finanzamt eine Umsatzsteuernummer.
Gruss
burki
 

r2d2

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#9
Schonmal was von Google gehört?

Wenn Du so einen Honorarvertrag abschliesst, dann bist Du anscheinend selbständig, also Dein eigener Ausbeuter.
du schlaumeier...:icon_daumen:

ich bin nicht selbständig. ich beziehe alg2, mache einen 400,- job nebenbei und soll in der gleichen einrichtung nun auf basis einer "aufwandsentschädigung" bzw. "honorarbasis" ein projekt starten, damit dies mit meinen begrenzten zulässigen wochenstunden vereinbar ist.

ich benötige keine wortdefinition des begriffs "honorarvertrag" (wikipedia habe ich natürlich vorher schon besucht), sondern eine aufklärung zur rechtlichen lage im zusammenhang mit alg2 + 400,- job.
 
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