Fragen zu Drei-Wochenjob (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Dagegen72

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Hallo zusammen,

vor längerer Zeit bewarb ich mich mal für einen 400-Euro-Job, dieser kam dann nicht zustande. Als die Stelle wieder ausgeschrieben war meldete ich mich wieder bei der Frau, sie meinte, dass Sie mir eine Aushilfstätigkeit kommenden Monat für drei Wochen anbieten könnte.

Ich sagte zu.

Frage:

1. Ist davon auszugehen, dass dieser Job für die drei Wochen ebenfalls auf 400 - Euro - Basis sein wird? Werde ich krankenversichert sein über den Job? (Ein Treffen zur Besprechung der Einzelheiten steht noch aus)

2. Am besten wird es wohl sein, dass ich den Job erst nach den drei Wochen beim JC melde, wenn er definitiv rum ist und ich die Bescheinigung über das wahrscheinlich Verdiente schon fest in den Händen halte, damit mir nicht unterstellt wird, ich wäre noch immer dort könnte jeden Monat von dort noch weitere Einnahmen erhalten usw...?? (Bürokratie-Irrsinn und Unterstellungen)

3. Dann wird es wohl Sinn machen, wenn ich noch ein Papier von der Frau bekomme, dass ich von dann bis dann für drei Wochen dort beschäftigt bin, nicht mehr und nicht weniger. Also: einen Vertrag mit ihr machen???

Fragende Grüße, Dagegen72
 

swavolt

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Den Job musst du vorher anmelden. Ansonsten Schwarzarbeit usw.
Am besten wenn du den Vertrag hast sofort dem JC mitteilen das du von dann bis dann eine Arbeit bei dem AG machst und dieses verdienst. Sollte ja alles im Vertrag stehen.
 
G

gast_

Gast
Vor alem sollte in der Bestätigung stehen daß der Job auf 3 Wochen befristet ist, und wann der Arbeitgeber überweist.
 

Dagegen72

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ui, schon einige Frühaufsteher unterwegs:icon_daumen::icon_smile:
Danke für eure Hinweise....

hm, ok...

Aktuell herrscht bei mir ein Durcheinander, weil eine BG-Grüundung stattfand, und noch immer Unterlagen des ehem. Arbeitgebers des BG-Partners ausstehen....Aktuell erhalte ich gerade keine Leistungen und der BG-Partner auch nicht, was auch das Problem Krankenversicherung bedrohlich akut macht...

Wenn jetzt noch das mit dem Job hinzukommt...Aber den will / werde ich auf jeden Fall machen...

Liebe Grüße, Dagegen72
 

Dagegen72

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Hallo zusammen,

also - Leistungen fließen, gemäßigt im Rahmen der BG-Partnerschaft. Da sparen sie Miete und den Single-AlgII-Satz weil der BG-Partner zu mir eingezogen ist, und man wird dafür auch noch bestraft mit Kürzungen, zu je 30 Euro = 60 Euro insgesamt und bei der Krankenkasse wird es dann auch nur noch bei 2 % auf das AlgII-Brutto-Einkommen zur Zuzahlungsbefreiung kommen. :icon_sad: Dabei sind die Kosten nicht gleich wie mein SB meinte, nämlich nur ein Licht etc - es entstehen tatsächlich doppelte Kosten! 2 Handy usw....

So, also...zum Job -

Job-Vertrag ist unterschrieben, für genau drei Wochen.

Was würdet ihr tun:

Hier gibt es noch so einen Bogen "Verzichtserklärung zur Sozialversicherungspflicht"

es geht darum ob man ja oder nein auf die Versicherungsfreiheit in der Rentenversicherungsfreiheit verzichtet.

Eigentlich würde ich was einzahlen lassen, was meint ihr? Allerdings steht hier:

Bezieher von AlgII sollten beachten, dass für die Dauer der Aufstockung der RV-Beiträge nach dem Sozialgesetzbuch gleichzeitig keine Rentenanwartschaftszeiten aufgrund des AlgII-Bezuges erworben werden können.

:icon_pause::icon_kinn: Kann mir das mal jemand übersetzen?

Brutto-Lohn ist 8,82 Euro. Was haltet ihr davon? (Putz-Job)

Liebe Grüße, das Job-Greenhorn :biggrin:
 

Purzelina

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Beiträge zur Rentenversicherung solltest Du vom AG abführen lassen, mindert deinen ausgezahlten Lohn und es wird weniger angerechnet.
 

Dagegen72

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Danke Purzellina,

also, ich habe noch meinen zusätzlichen und freiwilligen Beitrag abführen lassen, obwohl mir jeder dazu abgeraten hat, sogar die Vorgesetzte war erstaunt, "dass ich von den wenigen Kröten" noch was abführen will, aber für mich ist das ok gewesen für die drei Wochen. Was anderes war zwar nicht besprochen aber hätte ja sein können, dass die noch einen anderen Einsatz für mich gehabt hätten, dann hätte ich aber nicht mehr wechseln können, meine Entscheidung wäre dann fest gewesen, das empfand ich etwas naja...ungünstig.

Jedenfalls.....hatte ich bei diesem Job (grmpf...mh , mh "mal wieder") Pech. :icon_sad:

Die Vorgesetzte meldete sich kurz vor knapp bei mir (hat vielleicht erst noch bei wen anderes versucht oder wollte sichher sein, dass es dann auch klappt, wer weiß) jedenfalls wurde in der Zwischenzeit mein seit Monaten geplanter ambulanter OP - Termin vorgelegt (sonst hätte es mit der Arbeitszeit gepasst), was einen Arbeitsausfall von ca. 45 min - einer Stunde ausgemacht hat, was ich ihr vor Arbeitsbeginn mitteilte. Es war ok, der Termin war wichtig, ich ließ mich für den nächsten Tag auch nicht krankschreiben, es ging wieder...Es war halt in der ersten Arbeitswoche.

Die erste Woche gut abgearbeitet (Putzen im Akkord :icon_sad:) bekam ich, wie es sich schon unterschwellig mit Halsweh und Erkältung ankünddigte am Sonntag vor der zweiten Woche Ohrenschmerzen - Mittelohrentzündung. Also..Schmerztabletten usw...am Montag trotzdem hingegangen...die Entzündung brach aber aus und mir ging es einfach nur mies...ich ließ mich vom Arzt wenigstens für den Dienstag krankschreiben, allerdings sicherheitshalber, vielleicht wäre es ja noch gegangen, am Dienstag trotzdem hinzugehen. Nein, mir ging es schlecht, mit Schwindel...wie im Arbeitsvertrag vereinbart, rief ich eine Stunde vor Arbeitsbeginn an:
ihr Handy war aus. :icon_sad: Ich schrieb eine SMS, kann heute nicht kommen. Ich rief dann etwas nach Arbeitsbeginn an, sie ging ran und wollte dann verbindlich wissen, ob ich dann am Mittwoch komme, ich sagte ja, denn "mal schauen wie es mir geht" wollte sie nicht hören. Ach ja, sie behauptete noch, meine SMS nie erhalten zu haben und sie warf mir später dann auch als Kündigungsgrund vor, mich nicht rechtzeitig gemeldet zu haben, was nur insofern stimmt, als dass ich einen kompletten Tag vorher mich hätte melden können, ich aber noch schauen wollte, aber gemäß Arbeitsvertrag habe ich mich korrekt verhalten nur IHR Handy war halt aus.

Also, mir ging es nicht besser, die Entzündung im vollen Gange, alles fühlt sich taub an und ich mich krank, nochmal zum Arzt und AU und Antibiotikum bis einschl. Freitag. Am Dienstag dann gleich bei ihr angerufen und ihr das mit schlechtem Gewissen gesagt, und dann kam halt die von ihr mündlich ausgesprochene Kündigung.

War ein drei-Wochen-Job auf Mini-Job-Basis. Ich war die Aushilfe für eine Frau, die in Urlaub diesen Monat ist. Ich kann es schon verstehen :icon_sad:

Aber: meine Krankmeldungen die zwei, wollte sie nicht.

Ich stehe jetzt erst mal da, gewillt es zu aktzeptieren, enttäuscht bin ich schon. Der Job zwar nicht mein Traumjob gab mir aber Antrieb weiter zu suchen, und tatsächlich fühlte es sich gut an zu den ArbeiterInnen zu gehören (obwohl ja alle in ihrem Alltag auf ihre Weise arbeiten) (und suchen :icon_smile:).

Ja, das war jetzt mal wieder eine Bruchlandung. Ich befürchte, ich bekomme nichts anderes mehr hin. :icon_sad:

Wie seht ihr denn den Verlauf der Dinge? Ach ja, sie meinte dann am Telefon noch, sie werde mir dann noch eine Bestätigung schicken, aber eine Bestätigung von was? Nicht etwa, dass sie es so hinstellt, als hätte ICH gekündigt??

Liebe Grüße, Dagegen72
 
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