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Fragen wegen Mietminderung

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silvermoon

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#1
RUHESTÖRUNG! Wär schön, wenn Ihr mir helfen könntet... :-(

Guten Morgen!

Ich weiß, es passt zwar nicht zu ALG II, dennoch würde ich mich gerne an dieses Forum wenden:

Wie Ihr wisst, sind wir ja vor kurzer Zeit umgezogen in eine kleinere Whg.
Die Whg. befindet sich in einem Mehrfamilienhaus.
Wie wir leider erst nach Unterzeichnung des Mietvertrages feststellen mussten, befindet sich gegenüber ein Jugendraum, früher muss das mal ´ne Kneipe gewesen sein. Lt. Internetseite ein e.V.

Nun würde man ja nichts sagen, wenn die Jugendlichen innen feiern würden. Nein, es ist aber vielmehr so, dass hier "Highlife" herrscht, bis in die frühen Morgenstunden! Gestern Früh gings bis 7 Uhr, heute sogar bis 9.30 Uhr. Die Leute feiern VOR der Tür, direkt vor unserem Schlafzimmerfenster. Es wird lauthals gegröhlt, Musik angedreht und mit quitschenden Reifen angefahren. Die scheinen wirklich rund um die Uhr besoffen zu sein.

Sperrstunde müßte doch eigentlich 22 Uhr sein!

Wäre ja nicht schlimm, wenn es sich um 1 oder 2 Feste im Jahr handeln würde, aber dies is wirklich wöchentlich mindestens 3x so!

Wir verstehen die anderen Anwohner auch nicht. Dieser Raum liegt mitten im Dorf! Diese Situation ist einfach nicht mehr zu trage. Wir machen kein Auge zu und stehen morgens auf, als hätten wir selbst gesoffen und die Nacht durchgemacht.

Könnt Ihr mir helfen, was ich machen kann? Sind wirklich verzweifelt. Man kommt von einem Problem ins Nächste.

Und erneuter Umzug iss´ nicht, wie sollen wir uns das Leisten? :cry:
 

pixelfool

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#2
Na prima - von einem Nerv zum nächsten!

Da gibt es wohl nicht all zu viele Möglichkeiten.
Eine wäre, sich mal an die Verantwortlichen/Betreiber zu wenden und mit denen die Problematik sachlich zu bereden (eventuell mal andere Nachbarn fragen, wie die das Problem empfinden), damit die versuchen, ihre Gäste zu etwas mehr Rücksichtnahme zu bewegen.

Eine weitere ist natürlich die, bei fortgesetzter Ruhestörung in den frühen Morgenstunden die Cops zu rufen - ist aber auf dem Lande natürlich doppelt problematisch, weil die erstens selten Lust haben, wegen solcher "Lapalien" tätig zu werden und man sich zweitens der Gefahr aussetzt, als "Spaßbremse" denunziert zu werden. Die Jugendlichen haben ja auf dem Lande kaum Möglichkeiten, sich irgendwo zu treffen.

Wenn es mehrere genervte Nachbarn gibt, eventuell mal das Gespräch mit dem Bürgermeister oder Ordnungsamt suchen.

Die letzte Möglichkeit ist natürlich, die Verursacher selber anzuquatschen - erfahrungsgemäß aber meistens sinnlos, da die meist im angetrunkenen Zustand nicht grad dialogbereit sind und man sich schnell Feinde schafft...
 

Quirie

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#3
Nein Silvermoon, mit den hier vorrangig anstehenden Fragen hat das wirklich nichts zu tun.

Wenn Du das Problem nicht allein mit Deinen Nachbarn klären kannst, wirst Du wohl zum Anwalt gehen müssen.

Was Du auch versuchen kannst, jedes Dorf und jede Stadt hat einen Schiedsmann oder eine Schiedsfrau, manchmal auch mehrere . Die helfen bei Nachbarschaftsproblemen. Was deren Aufgabe genau ist, kannst Du Dir ergooglen.

ZB. bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensrichter

Die Adressen bekommst Du bei Deiner Gemeinde.
 

silvermoon

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#4
Eben. Wenn ich die selbst anspreche, wer weiß, wozu die im vollen Kopf noch fähig sind. Am Ende werden noch Fenster eingeworfen oder sonstwas.

Wie schon gesagt, die können liebend gerne in ihrem Raum feiern bis in die Puppen, aber nicht DAVOR! Von der Polizei erwarte ich mir auch keine große Hilfe. Die sind heut Früh sogar vorbeigefahren, als einer der Jugendlichen mitten auf der Straße rumschwankte und ihnen was zugröhlte. Die Polizei ist einfach weitergefahren.

Das hat meiner Meinung mit "Spaßbremse" nix mehr zu tun. Bin selbst vom Land und war auch mal jung, aber sowas hab ich wirklich nie gemacht! Und ich hab auch gefeiert, aber eben an Plätzen wo man Niemanden störte.

Viele leute in unserm Haus z.B. haben das Schlafzimmer an der Rückseite des Hauses. Da ist der Lärm dann nicht allzu schlimm.

Nun weiß ich auch, wieso die Hausverwaltung diese Wohnung hier so schlecht losbekommen hat, trotz dass sie sehr schön ist. Es wird mir auch klar, was ein Mitarbeiter meinte, als er sagte, man müsse sich eben an diese Gegend gewöhnen... :cry:

Da wäre ich ja lieber neben Bahngleise oder eine Autobahn gezogen, hätte ich das vorher gewusst. Das hat mit altmodisch oder Spaßbremse nix mehr zu tun!
 

silvermoon

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#5
Quirie sagte :
Nein Silvermoon, mit den hier vorrangig anstehenden Fragen hat das wirklich nichts zu tun.

Wenn Du das Problem nicht allein mit Deinen Nachbarn klären kannst, wirst Du wohl zum Anwalt gehen müssen.

Was Du auch versuchen kannst, jedes Dorf und jede Stadt hat einen Schiedsmann oder eine Schiedsfrau, manchmal auch mehrere . Die helfen bei Nachbarschaftsproblemen. Was deren Aufgabe genau ist, kannst Du Dir ergooglen.

ZB. bei Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Friedensrichter

Die Adressen bekommst Du bei Deiner Gemeinde.
Indirekt hats ja schon was mit ALG II zu tun, weil wir ja aufgrund dessen überhaupt aus unserer alten Whg. raus mussten und es uns nun auch nicht möglich ist, die Koffer wieder zu packen. :cry:
 

vagabund

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#6
Mir kommt da so ein Gedanke.... wenn dem Vermieter diese Problematik bekannt war und er es euch bewußt verschwiegen hat, wäre eventuell eine Mietminderung möglich. Erkundige dich doch mal bei einem Mieterverein ;)
 

Arania

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#7
Silvermoon, wenn es nichts hilft in Ruhe mal mit dem Betreiber zu reden und Ihr Ruhe haben wollt dann muß die Polizei einschreiten, es heisst nicht das sie mal vorbeigefahren sind ohne etwas zu tun, es war ja kein Handlungsbedarf, wenn sich aber jemand beschwert dann müssen sie einschreiten.

Anzeige wegen Ruhestörung und das so oft bis es wirkt, ob es dann als Spaßbremse wirkt oder nicht Ihr braucht ja Euren Schlaf.

Mietminderung wäre vielleicht auch noch möglich wenn Ihr nachweisen könnt das dem Vermieter diese Schwierigkeiten bekannt waren
 

silvermoon

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#8
Leider können wir das nicht nachweisen, bin auf diese Bemerkungen eben eines Angestellten der Hausverwaltung.

Es ist nun auch blöd, dass wir wieder Stress mit dem Vermieter anzetteln, wo wir gerade mal zur Ruhe gekommen sind. :cry:
Das Schicksal meint es echt nicht gut mit uns, habe ich so den Anschein.
 

Arania

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#9
:hug:

Es bleibt dann nur die ANzeige, ich hatte auch mal so einen Fall im Nachbarhaus, das wirkt schon, nach der dritten Anzeige wird es nämlich teuer
 

silvermoon

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#10
Habe eben grad die Anschrift des 1. Vorsitzenden dieses Vereins ausmachen können. Ich denke, dem werde ich mal einen netten Brief schreiben. Was meint Ihr?
 

Arania

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#11
Kann man machen, wenn es nicht wirkt eben eine Anzeige, wie ich schon sagte das kann teuer werden
 

silvermoon

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#12
Ich habe nun nur Angst, wenn ich dem schreibe, dass es Ärger gibt mit den Betrunkenen. Unsere Namen stehen ja an der Tür. :?:
Anonym wird nix nutzen, oder?
 

Arania

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#13
nein, anonym sollte man das nicht machen, das möchtest Du sicher auch nicht, das man Dir anonym schreibt, ausserdem seit Ihr auf dem Land, das kommt doch eh bald raus und einer anonymen ANzeige geht die Polizei auch nicht gerne nach. Schreib mir doch mal per PN
 

listche

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#14
@ Silvermoon

mein Tip wäre: ein Lärmprotokoll mit Datum und Uhrzeit über mehrere Wochen anfertigen. Wenn möglich, sollen das auch Mitbewohner tun. Dann die Miete mit Hinweis auf die dauernde Lärmbelästigung kürzen. Dann hat der Vermieter das Problem an der Backe, da es sich um einen Mangel an der Mietsache handelt, den der Vermieter abstellen muß.

Gruß Listche
 

Arania

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#15
Lärmprotokoll ist gut aber ob der Vermieter etwas damit zu tun hat? :kinn: :kinn: Kommt drauf an ob das Huhn oder das Ei eher da war, sprich ob er sein Haus an die Lärmquelle gebaut hat oder ob die Lärmquelle erst später entstanden ist, ich meine Ordnungsamt und Polizei sind der erfolgversprechendere Weg, auch ohne das die anderen Nachbarn mitziehen, es reicht auch wenn eine Mietpartei das nicht länger ertragen kann
 

listche

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#16
Hallo Arania

mit Ei o. Huhn hat das nix zu tun. Ich kann sogar die Miete kürzen, wenn in meiner Nachbarschaft Baulärm über mehrere Wochen ist. Ich hatte ein ähnliches Problem wie Silvermoon, und habe die Miete um 100€ gekürtzt.

Gruß Listche
 

listche

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#17
Der Mieter einer Eigentumswohnung litt schwer unter seinen Nachbarn. Ständig wurde in der Wohnung unter ihm lautstark gestritten, oft spät in der Nacht. Er beschwerte sich bei seiner Vermieterin, die die Nachbarn vergeblich abmahnte. Die Ruhestörungen nahmen kein Ende. Schließlich legte der geplagte Mieter ein 'Lärmprotokoll' an, in dem er monatelang akribisch notierte, wann die Nachbarn lärmten.

Nachdem er seiner Vermieterin eine letzte Frist für 'Abhilfemaßnahmen' gesetzt hatte - wieder ohne Erfolg -, setzte er die Miete um fünf Prozent herab. Das Amtsgericht Bergisch Gladbach gab ihm Recht und wies die Klage der Vermieterin gegen die Mietminderung ab (64 C 125/00). Offenbar streite das Paar in der unteren Wohnung mehrmals in der Woche überlaut. Zwar habe der Mann als Zeuge vor Gericht das Gegenteil behauptet, aber glaubwürdig sei das nicht. Dem Urheber des Ärgers sei es wohl nur peinlich gewesen, Eheprobleme zuzugeben. Immerhin hätten mehrere Zeugen - Mitbewohner, aber auch Bekannte der Streithähne - die Angaben des 'Opfers' im Prinzip bestätigt.

Eine Detailprüfung des Lärmprotokolls erübrige sich also. Denn eines stehe jedenfalls fest: Die Nachbarn führten häufig nach 22 Uhr laute Streitgespräche - manchmal sogar zwischen zwei Uhr und drei Uhr, also im wahrsten Sinne des Wortes 'mitten in der Nacht'. Dies beeinträchtige die Wohnqualität des Mieters in der oberen Wohnung erheblich. Eine Mietkürzung um fünf Prozent sei angesichts dessen sachgerecht und angemessen.

http://www.finanztip.de/recht/mietrecht/bw-002-2099.htm

Listche
 

silvermoon

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#19
Guten Morgen,

wir mussten ja im Frühjahr zwangsumziehen.
Nun ist es ja so, dass wir hier selbst monatlich noch 75 Euro aus eigener Tasche drauflegen.
Und wie sollte es anders sein, wir ziehen die Probleme ja magisch an... :cry: Es ist hier nun so, dass sich gegenüber unserer Wohnung / Schlafzimmer ein Jugendraum befindet, in dem mehrmals wöchentlich Radau bis in die frühen Morgenstunden ist. Die Feierwütigen grölen bis morgens. Es fahren Autos mit quitschenden Reifen ab und an oder es wird die Musik endlos laut gedreht. Hinzu kommt der ständige Hochbetrieb und eben das Gegröle und Gesinge.

Ich meine, man würde ja nix sagen, wenn es einmal vorkäme, aber es ist hier wirklich ständig so. Nun ist auch noch Sommer und wir müssen logischerweise das Fenster nachts auf Kipp stellen.

Ich verstehe nicht, wieso sich hier ringsherum nicht mal Einer beschwert, aber wie ich jetzt erfahren habe, ist dieses Dorf wohl ständig in Feierlaune.

Wie ist das denn, normalerweise muss jede normale Kneipe eine Konzession für nachts haben, wie sieht es bei einem Jugendraum aus? Da müsste doch normalerweise ab 22 Uhr Ruhe sein, oder?

Haben dann natürlich die hiesige Hausverwaltung/Vermieter angeschrieben. Denn der hat uns das damals verschwiegen. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass nach unserm Einzug der Spruch kam "Man müsse sich halt an die Umgebung hier gewöhnen". Nun weiß ich, was gemeint war.

Der Vermieter reagiert - wie nicht anders zu erwarten - mit Unverständnis. Von wegen, wir hätten vor Einzug ja gewusst, dass hier die Hauptverkehrsstraße ist. Dabei geht es uns doch gar nicht darum. Der Verkehrslärm stört uns ja gar nicht.

Es ist hier wirklich so, dass man innerhalb einer Woche höchstens 3x wirklich schlafen kann. Dann ist zwar manchmal nachts bis 1 Uhr Ruhe, aber auf einmal geht es dann los. Weiß der Geier, wo die noch so spät herkommen!

Der Vermieter äußerte dann, es käme ja seiner Meinung nach "nur in den Sommermonaten" vor! Sehr witzig, gerade in den Sommermonaten muss man die Fenster doch öffnen können!

Und dann die Härte: Er droht uns damit (falls wir die Miete kürzen), dies der Arge anzuzeigen! Dabei legen wir hier ja selbst noch Geld drauf. Selbst bei einer Kürzung von 10% legen wir immernoch Geld drauf! Echt arm diese Äußerung. Da wird erst mit Fördergeldern gebaut und den Sozialschwachen das Geld aus den Taschen gezogen, und auf der andern Seite möchte er die Sozialschwachen noch anschwärzen, wo es gar nix anzuschwärzen gibt.

Es kann doch wohl Niemand von uns verlangen mit Ohrenstöpseln zu schlafen! Dann hören wir den Wecker oder das Telefon nicht mehr!

Meiner Meinung nach, ist das alles doch nicht mehr rechtens. Ich meine, jede Kneipe braucht eine Konzession und bezahlt teuer dafür. Aber hier ist das alles egal... Nun müssen wir wohl oder übel schon wieder umziehen, denn es ist wirklich nicht zum aushalten und ich übertreibe wirklich nicht.

Haben nun in 14 Tagen einen Termin beim deutschen Mieterbund. Denn wir möchten diese Situation nicht länger hinnehmen. So langsam reicht es! Aber wo eine neue Whg. hernehmen? Unter den genannten Umständen müssen wir auch sicher keine Kündigungsfrist einhalten oder?

Wichtig ist mir auch die Frage, ob die Arge uns was anhaben kann, wenn wir die Miete kürzen?

Ihr seht, wir rutschen von einem Übel ins Andere und dies nur, weil wir zwangsumziehen mussten... :cry:
 

Quirie

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#20
Liebe Silvermoon, wir haben das doch zum großen Teil schon diskutiert.

Ich lege das mal zusammen. :mrgreen:
 

Arco

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#21
hm - wundert mich das "unser" RA nichts dazugeschrieben hat, aber ...

(jetzt laienhaft ausgedrückt)

ab 22 Uhr ist allgemeine Nachtruhe angesagt - das gilt auch für Jugendräume der Gemeinde oder ähnlich ....

wenn das so ist wie beschrieben, dann Anruf an die Polizei und die muß dort einschreiten .... (nicht unbedingt gleich um 22:10 Uhr sondern dann mal um 01:00 Uhr ! !) und dies dann mehrmals - dann habt ihr sogar im Protokoll der Polizei dies aktenkundig ....

dann das Ordnungsamt der Gemeinde informieren und um Abhilfe bitten (egal ob der Gemeinde der Jugendraum gehört oder nicht) ....

dem Vermieter schriftlich darauf hinweisen das er auch was unternehmen sollte sonst Mietminderung androhen und Frist setzten .....

(achsooooo - ein Grund für eine fristlose Kündigung ist das allerdings so nicht)

:kinn: :kinn: und ob das alles dann was nützt ? ? ? in einer kleinen Gemeinde (Nachbarn-Gemeindeverwaltung-Polizei) waage ich fast zu bezweifeln ..... nur eine andere Möglichkeit gibt es nicht :(
 

silvermoon

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#23
Haben heute mal mit einer Hausmitbewohnerin gesproche. Die hat selbst schon zigmal die Polizei gerufen, ja sogar Anzeige erstattet. Wie zu erwarten OHNE ERFOLG. Die blasen hier Alle ins gleiche Loch!

Und die Dame im Haus sagte auch, dass das Problem hie reindeutig bekannt sei und der Vermieter davon weiß. Also hat ers uns vorsätzlich verschwiegen. Denn wir sind ja nicht von hier.

Die Polizei kommt erst gar nicht mehr und die Dame vom Ordnungsamt ist selbst von hier!

Geht das denn, dass die Polizei sich einfach nicht mehr die Mühe macht, hier anzutanzen?! :dampf:

Das darf ja wohl nicht wahr sein, oder?

Da werden wir Hartz IV-Empfänger von den Ämtern verfolgt wie Schwerverbrecher aber die eigentlichen UNVERSCHÄMTEN bekommen alles durch!!! :kotz:
 

Bruno1st

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#24
Das ist schon eine Sauerei.
Ich hoffe, du greifst nicht zur Selbsthilfe und kommst auf die Idee irgendein Kontaktzeugs (z.B. wie bei Wildschweinen um diese auf Abstand zu halten) hinzusprayen. Das stinkt nämlich etwas, auch bei Kleidungskontakt und ich glaube nicht, daß dies diese Leute mögen würden. Gibt es glaube ich auch als Paste.
 
E

ExitUser

Gast
#25
Re: RUHESTÖRUNG! Wär schön, wenn Ihr mir helfen könntet... :

silvermoon sagte :
.

Und erneuter Umzug iss´ nicht, wie sollen wir uns das Leisten? :cry:
Und was ist mit Raümen tauschen, damit man ruhiger schlafen kann?

Wenn ihr die Jugendlichen ansprechen wollt, wie wärs denn, wenn ihr mal versucht, mit den Betreuern zusammen in Ruhe mit ihnen zu sprechen,( dann einzelne direkt ansprechen) oder wenn ihr mal einzelne in die Wohnung laßt und denen zeigt, daß es wirklich zu laut für euch ist?

Wenn ihr es schafft das freundlich rüber zu bringen, denke ich, habt ihr durchaus eine Chance! Einzeln sind die meist ansprechbar... nur wenn die lärmend in der Gruppedraußen stehen werdet ihr nichts erreichen.

Nur jede Art von Beschwerde wird letztlich dazu führen, daß ihr den schwarzen Peter habt und man euch extrag ägern wird... den jugendlichen wirds dann Spaß machen!

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arco

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#26
@ silvermoon

... mir war das schon klar wie das da abläuft, deshalb ja meine Anmerkung wegen der kleinen Gemeinde (Nachbarn-Gemeindeverwaltung-Polizei) und da sieht man sehr schnell alt aus und wird dann auch bald schief angesehen.

Aber dennoch, das was ich schon geschrieben habe schriftlich nachholen wenn nichts passiert;

.... wenn die Polizei nicht kommt - Dienstaufsichtsbeschwerde an höherer Stelle

.... wenn die Dame vom Ordnungsamt nichts macht, schriftliche Beschwerde beim Bürgermeister (Bürgermeister ist Dienstrechtsvorgesetzter) und Kopien an alle Fraktionen der Gemeinde, meißtens wird zumeist die Opposition aufmerksam

.... und selbstverständlich an den Vermieter schriftlich mit Fristsetzung und eben der Androhung der Mietminderung. Dann allerdings die Minderung dann auch durchführen - das Geld allerdings zurücklegen.....

So, jetzt macht mal ....
 
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