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Fragen vor Antragsstellung (ALG II)

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LoveToday

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#1
Hallo Ihr!

Erstmal klasse, dass es dieses Forum gibt. Ich habe da ein paar Fragen, die ihr mir vielleicht beantworten könnt.

Vor ein, zwei Jahren habe ich bereits ALG II erhalten. Ich bin dann ins Ausland gegangen, da ich dort Arbeit hatte. Mittlerweile bin ich wieder in Deutschland und ohne Job. Nun werde ich in den kommenden Tagen erneut ALG II beantragen (müssen), da die beiden Jobs, die ich in Aussicht hatte, leider anderweitig vergeben wurden.

Ich bin relativ "frisch" wieder in Deutschland und frage mich, was ich nun alles an Unterlagen zur Antragstellung brauche.

Ich bin hier noch nicht wieder gemeldet, was ich natürlich definitiv machen muss bevor ich den Antrag stelle.

Reicht mein Reisepass zur Antragsstellung oder benötige ich einen Personalausweis? h den im Moment nicht besitze, würde das die Sache relativ lange verzögern...

Ich wohne in einer WG mit einem Bekannten. Ich bin hier gerade erst eingezogen. Wir haben getrennte Zimmer, aber der Kühlschrank ist nicht unterteilt, da jeder Kram einkauft und sich entsprechend verdient.

Ich bin hier erst vor 2 Wochen eingezogen, müssen wir trotzdem damit rechnen, dass man uns unterstellt, dass wir eine Lebensgemeinschaft haben?

Ich bin unter 25. Habe ich in diesem Zusammenhang mit Problemen bei der Antragsstellung zu rechnen? Bei meinem ersten Antrag vor ungefähr 2 Jahren gab es da keine Probleme, aber ich erinnere mich, dass es da eine neue Regelung gab bzw. gibt?

Da ich abgesehen von 10 oder 20 Euro komplett pleite bin, frage ich mich, ob ich direkt bei der Antragsstellung Unterstützung erhalten kann? Wenn ja, wie gehe ich vor? Alternativ könnte ich natürlich meine Eltern "belästigen", aber ehrlicherweise würde ich das lieber nicht machen... Abgesehen davon, dass ich das dem Amt auch nicht sagen möchte, dass meine Eltern mich ab und an finanziell unterstützen.

Achja: Ich besitze aktuell (noch) kein deutsches Konto. Jetzt weiß ich natürlich, dass gerne bei Antragsstellung Kontoauszüge verlangt werden. Muss ich nun belegen, dass ich tatsächlich kein Konto besitze oder reicht die Aussage und die ARGE überprüft das dann?

Nachtrag: Benötige ich für die Beantragung ein Kündigungsschreiben von meinem ehemaligen Arbeitgeber aus dem Ausland?
 
E

ExitUser

Gast
#2
Eigentlich benötigst du nur einen Ausweis - gleich welchen, eine poliz. Meldung, einen Mietvertrag und ein Giro-Konto. Den Rest - WG oder BG- würde ich darauf ankommen lassen. Du gibst WG an.
 

Arania

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#3
Alternativ könnte ich natürlich meine Eltern "belästigen", aber ehrlicherweise würde ich das lieber nicht machen... Abgesehen davon, dass ich das dem Amt auch nicht sagen möchte, dass meine Eltern mich ab und an finanziell unterstützen.
Da Du unter 25 bist wird das Amt Deine Eltern belästigen, sprich in Verantwortung nehmen und das Du von ihnen heimlich unterstützt wirst, dazu muss ich wohl nicht extra etwas sagen, ob Dir daraufhin die KDU bewilligt wird liegt unter anderem daran in wie weit Deine Eltern Dich unterhalten können
 

Maria999

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#4
Reisepass....

Hallo LoveToday,

mein Reisepass war dem Amt hier nicht genug. Ich mußte noch eine Meldebestätigung vom Einwohnermeldeamt vorlegen. Im Reisepass steht keine Adresse drin - in der Meldebestätigung wird die Adresse wo ich gemeldet bin, bestätigt. Kostete mich 7,50 Euros.

Gruß
Maria999
 

Arania

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#5
ach ja und man benötigt natürlich ein deutsches Konto fürs ALG , aber wie gesagt ich sehe da eh Schwierigkeiten
 

LoveToday

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#6
ach ja und man benötigt natürlich ein deutsches Konto fürs ALG , aber wie gesagt ich sehe da eh Schwierigkeiten
Oha, das muss wohl neu sein, da ich definitiv von einem Bekannten weiß, dass er kein Bankkonto hat und ALG II beantragt hat und seit einiger Zeit erhält.

Da Du unter 25 bist wird das Amt Deine Eltern belästigen, sprich in Verantwortung nehmen und das Du von ihnen heimlich unterstützt wirst, dazu muss ich wohl nicht extra etwas sagen, ob Dir daraufhin die KDU bewilligt wird liegt unter anderem daran in wie weit Deine Eltern Dich unterhalten können
Vielleicht habe ich mich da etwas falsch ausgedrückt. Meine Mutter arbeitet nicht und ist mit meinem Stiefvater verheiratet, d.h. finanziell sieht es da auch nicht gerade gut aus. Die Möglichkeit zur Unterstützung beschränkt sich da auf 50 Euro o.ä., damit ich eben im Fall der Fälle nicht verhungere.
 

Arania

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#7
Nun wenn Du das Geld ohne Konto per Scheck bekommst wird das bei Einzahlung durch ein Bankinstitut aber ziemlich teuer, da würde ich mich doch um ein Konto kümmern
 

LoveToday

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#8
Habe ich auch vor, aber das dauert alles so seine Zeit bis die entsprechenden Unterlagen da sind usw. Von daher würde ich die Zeit ungerne warten, sondern direkt Anfang der Woche das ALG II beantragen.
 
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