Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat

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lopo755

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Mein Hausarzt hat mir vor meiner Kündigung eine ärztliche Bescheinigung ausgestellt, in der er zur Kündigung rät.

Daraufhin habe ich von der AfA noch eine 2-seitige "Liquidation" bekommen, für eine ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsaufgabe auf ärztlichen Rat. Auch diese Stellungnahme hat mein Arzt dann noch ausgefüllt.

Allerdings habe ich noch einen Fragebogen bekommen, und zwar zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat.

Den Fragebogen findet ihr im Anhang (ist aus dem Internet, meiner ist der selbe nur ein etwas anderes Design).

Tätigkeit war Neukundenakquise im Vertrieb, Kündigungsursache war psychische Belastung. Schichtarbeit war nicht zu leisten. Ein Gespräch mit dem Arbeitgeber fand nicht wirklich statt und ein anderer Arbeitsplatz wäre nicht möglich gewesen, da ich nur für diese Tätigkeit angestellt war.

Der Fragebogen sieht mir sehr nach Falle aus, so dass die AfA aus den gemachten Angaben einem evtl. einen Strick drehen kann, keine Ahnung?

Ich würde gerne wissen, was man da am besten reinschreibt um auf der sicheren Seite zu sein, falls hier jemand helfen kann bin ich sehr dankbar.
 

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Holler2008

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Meine erste Überlegung wäre, ob ich in 1. nicht einfach "siehe ärztliche Bescheinigung und Liquidation" reinschreibe.

(Was meinst du mit Liquidation, das kann unmöglich meinen, was Wikipedia sagt.)
 

lopo755

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Die ärztliche Stellungnahme heißt so, Überschrift: "Liquidation" und in Klammern darunter "für eine ärztliche Stellungnahme zur Arbeitsaufgabe auf ärztlichen Rat". Hier soll der Arzt einfach eintragen welche Tätigkeiten nicht mehr ausgeübt werden, mein Arzt hat in dem Fall geschrieben: "Alle Tätigkeiten können nicht mehr ausgeübt werden".
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Den Fragebogen findet ihr im Anhang (ist aus dem Internet, meiner ist der selbe nur ein etwas anderes Design).
Da fehlt aber die Seite mit dem freien Feld für die Eintragung des Arztes.
Das vollständige Dokument ist hier in den Vorlagen hinterlegt;

Fragebogen zur Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses auf ärztlichen Rat
Ich würde gerne wissen, was man da am besten reinschreibt um auf der sicheren Seite zu sein ...
Am besten die Wahrheit, denn die AfA wird die Angaben überprüfen.
Zur begründeten Eigenkündigung aus dem Leitfaden:

Einer begründeten Eigenkündigung sollte zumindest mit einem Einigungsversuch begegnet werden.
I.d.R. muß man sich dazu als erstes mit dem AG in Verbindung setzen und kommunizieren,
daß man aus gesundheitlichen Gründen den vertraglichen Verpflichtungen nur noch eingeschränkt nachkommen kann.
Dieses Anliegen sollte durch Vorlage eines fachärztlichen Atestes beim AG unterstrichen werden.
Damit gibt der AN dem AG Gelegenheit, nach anderen Einsatzmöglichkeiten oder Lösungen für das Problem zu suchen.
Kann im gegenseitigen Einvernehmen keine Lösung gefunden werden, sollte keinesfalls selbst gekündigt-,
sondern diese Entscheidung alleine dem AG überlassen werden. Auch eine einvernehmliche Kündigung kann zum Nachteil ausgelegt werden.
Gibt es in der Fa. einen Betriebsrat, so sollte dieser unbedingt hinzugezogen werden und bei den Gesprächen anwesend sein.
  • Bei einer Eigenkündigung auf ärztlichen Rat ist das durch den Arzt zu bestätigen.
    In der Patientenakte muß diesbezüglich vermerkt sein,
    daß vor der Kündigung über dieses Problem gesprochen wurde.
  • Nach Eigenkündigung ist der AfA ein vom Arzt ausgefüllter
    "Fragebogen zur Eigenkündigung auf ärztlichen Rat" vorzulegen.
 

lopo755

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Die Kündigung ist bereits erfolgt und der Arzt hat soweit ja auch alles bescheinigt. Über die gesundheitlichen Probleme habe ich mit dem Arbeitgeber nicht gesprochen, sondern nur mit dem Arzt meines Vertrauens. Da die gesundheitlichen Belastungen nicht mit dem Arbeitgeber kommuniziert wurden, kann ich dementsprechend auch wenig unter Punkt 2 eintragen.

Ich müsste also unter Punkt 2 "nein" ankreuzen, welche Begründung lässt das Arbeitsamt in solchen Fällen zu?
 
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