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Frage zur Weiterfinanzierung der eigenen Wohnung

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Nicht offen für weitere Antworten.

sternchen67

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#1
Hallöchen, kurz zu mir. Ich bin 24 (werd im Mai 25), seit april 06 alg II empfängerin, seit september 2001 zu hause ausgezogen zum Studium.

Nun läuft ende dieses Jahres mein Mietvertrag aus der zu studentenkonditionen geschlossen wurde, aus. Ich würde gern weiter in dieser wohnung wohnen bleiben (ca. 400 km von "zuhause" entfernt) bis ich einen job deutschlandweit gefunden habe. Heut war ich beim Amt für wohnraumsicherung, die haben mir jetzt erzählt ich könnte eventuell aus kulanz in dieser wohnung weiter wohnen, wenn auch Gründe vorliegen aus denen ich nicht zurück zu mama kann (liegen sogar vor, Scheidung der eltern und mit papa sowieso völlig zerkracht, bzw. jeweils neue lebensabschnittsgefährten, würd ich auch so ausschmücken :) ). Nun werden aber auch noch Anteile (Genossenschaftswohnung) fällig da ja die wohnung zu studentenkonditionen geschlossen wurde. Diese Anteile belaufen sich auf eine Höhe von 775 euro!!!!!!! Diese wollen das Amt aber nicht übernehmen auch nicht als Darlehen. Da sie nur angehalten sind, obdachlosigkeit zu vermeiden. D.h. für mich, sie würden mich eher zu mama schicken als diese summe zu zahlen (obwohl sie die ja wiederkriegen). Die wohnungsgesellschaft hat mir angeboten die anteile in raten zu zahlen zu je 50 euro im monat. was das heißt brauch ich euch nicht zu sagen. Außerdem bin ich eventuell eher ausgezogen als ich die anteile so bezahlt habe :pfeiff: und der Mietvertrag wäre befristet bis Januar 2008, dann ist Kernsanierung mit Grundrissänderung, muss ich sowieso raus. Aber dann scheint die Übernahme der Anteile/Kaution kein Problem zu sein. :kinn:

Hab ich noch irgendeine Möglichkeit meine wohnung zu behalten und die anteile nicht selber zu zahlen??????????????

Ich will nicht zu Mama und zu papa erst recht nicht. auch nicht für 4 1/2 Monate!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

Arco

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#2
... also die Arge kann dich nicht zurück zu den Eltern schicken da Du schon so lange deine eigene Wohnung hast - somit fällst Du nicht unter den Bestimmungen U 25.

Da die Arge bisher deine KdU anerkannt hat und die Wohnung dann wohl ja auch angemessen ist, ist hier "nur" eine formelle Änderung eingetreten (Genossenschaftsanteile/Kaution).

Diese "Kaution" wird die Arge wohl nicht übernehmen, aber die Arge kann/muß diese darlehnsweise übernehmen.

Stelle schriftlich nochmals den Antrag damit die Arge auch eine schriftliche Antwort/Bescheid ausstellen muß ......

Berufe dich auf den § 22 SGB II
.......(3)5,6 1Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskos-ten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorhe-riger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unter-kunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden.2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. 3Eine Mietkauti-on soll als Darlehen erbracht werden........
 
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Gast
#3
Arco sagte :
... also die Arge kann dich nicht zurück zu den Eltern schicken da Du schon so lange deine eigene Wohnung hast - somit fällst Du nicht unter den Bestimmungen U 25.

Da die Arge bisher deine KdU anerkannt hat und die Wohnung dann wohl ja auch angemessen ist, ist hier "nur" eine formelle Änderung eingetreten (Genossenschaftsanteile/Kaution).

Diese "Kaution" wird die Arge wohl nicht übernehmen, aber die Arge kann/muß diese darlehnsweise übernehmen.

Stelle schriftlich nochmals den Antrag damit die Arge auch eine schriftliche Antwort/Bescheid ausstellen muß ......

Berufe dich auf den § 22 SGB II
.......(3)5,6 1Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskos-ten können bei vorheriger Zusicherung durch den bis zum Umzug örtlich zuständigen kommunalen Träger übernommen werden; eine Mietkaution kann bei vorhe-riger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unter-kunft zuständigen kommunalen Träger übernommen werden.2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann. 3Eine Mietkauti-on soll als Darlehen erbracht werden........
Richtig, der Stichtag war was mit Februar, die U 25, die zu diesem Stichtag nicht mehr zu Haus gewohnt haben, müssen auch nicht mehr zurück.
hier nachzulesen:

http://www.harald-thome.de/media/files/Arbeitsmaterialien/SGB_II_ Folien_21-8-06.pdf

Das muß sie durchkämpfen...

Gruß aus Ludwigsburg
 

sternchen67

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#5
Hallo,
hab jetzt den Antrag schriftlich gestellt. Sie hat mir allerdings wenig Hoffnung auf ein Darlehen für die Genossenschaftsanteile gemacht. Auf den Hinweis das diese u25 Regelungen für mich nicht mehr zutrifft, da ich schon 2001 ausgezogen bin, meinte sie nur da wissen wohl andere mehr als ich????? :kinn:
 

Arco

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#6
sternchen67 sagte :
Hallo,
hab jetzt den Antrag schriftlich gestellt. Sie hat mir allerdings wenig Hoffnung auf ein Darlehen für die Genossenschaftsanteile gemacht. Auf den Hinweis das diese u25 Regelungen für mich nicht mehr zutrifft, da ich schon 2001 ausgezogen bin, meinte sie nur da wissen wohl andere mehr als ich????? :kinn:

.... einen schönen Gruß an die SB :hihi: :hihi: so ist es :lol: :lol:
 
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Gast
#7
sternchen67 sagte :
Auf den Hinweis das diese u25 Regelungen für mich nicht mehr zutrifft, da ich schon 2001 ausgezogen bin, meinte sie nur da wissen wohl andere mehr als ich????? :kinn:
Dann bestell ihr mal einen Gruß: das steht auch in ihren Arbeitsanweisungen: muß man nur mal lesen... oder so wie wir jemanden fragen, der sich auskennt :)

Und: in Zukunft kann sie ja dich auch fragen: wir helfen Dir/ihr gern weiter :mrgreen:

DEshalb: ich fühl mich so gar nicht arbeitslos... bin ich Berater von SB :p

Gruß aus Ludwigsburg
 

sternchen67

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#8
Hallo,
so jetzt hab ich den Bescheid über die Angemessenheit meiner Wohnung, kann also theoretisch darin wohnen bleiben (mal ganz abgesehen, das eine falsche Adresse meiner Wohnung im Bescheid steht :kinn: ) nach § 22 Abs. 2a Nr. 3. Jetzt steht dort auch drin das sie die Genossenschaftsanteile als Darlehen nicht übernehmen. Aber im Gesetz steht drin, das sie es übernehmen sollen wenn Obdachlosigkeit droht. Ist diese Regelung eine Kann- oder eine Muss-Bestimmung. Das ist doch pervers, wenn ich die Anteile nicht zahle, bin ich doch im Prinzip Obdachlos weil ich den Mietvertrag dann gar nicht bekomme???????? Meine Freundin (Azubi bei einer Wohnungsgenossenschaft) sagt, das die Übernahme als Darlehen wohl nur sehr selten von der ARGE übernommen wird, da es eine Kannbestimmung ist. Oder ist da wieder ein Unterschied zwischen "normalos" und "u25"? Wenn ich jetzt einen Tag nach meinem Geburtstag zum Amt gehe, müssen sie es dann übernehmen?
LG
 
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#9
sternchen67 sagte :
Hallo,
so jetzt hab ich den Bescheid
Und nun kommt der Widerspruch... und wenn du klagen willst, auf zum Amtsgericht - Beratungshilfeschein holen und damit zu einem Fachanwalt für Sozialrecht...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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