Frage zur täglichen Pendelzeit zur Arbeitsstelle und zurück?

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G

Gelöschtes Mitglied 48050

Gast
Hallo Zusammen,

ich habe von meinem SB einen VV für eine Stelle bekomme, die Stelle liegt knappe 50 Kilometer von meinem Wohnort entfernt und ich habe nur ein sehr altes Auto (fast 20 Jahre alt) und um ehrlich zu sein, mir ist die Entfernung zu weit. Die Stelle kann in TZ und VZ besetzt werden.

Jetzt weiß ich, das es eine bestimmte tägliche Pendelzeit gibt. Und nun kam heute auch eine Einladung zum VG und ich weiß gerade nicht, wie ich mich jetzt verhalten soll.

Ist eine Pendelzeit von 2 Stunden Hinweg und 2 Stunden Rückweg, also insgesamt täglich vier Stunden Pendelzeit, zulässig?
Und kann ich diese Stelle ablehnen wenn diese in TZ besetzten soll? Denn würde ich alleine schon wegen der Fahrerei draufzahlen.

Ich weiß, dass ich den Termin für das VG wahrnehmen muss, aber was soll ich denn den AG erzählen, wenn der mich auch auf TZ einstellen will?

Vielleicht kann mir Jemand einen Tipp geben, vielen Dank schon mal dafür!

cadmolino
 

Natrok

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Ist eine Pendelzeit von 2 Stunden Hinweg und 2 Stunden Rückweg, also insgesamt täglich vier Stunden Pendelzeit, zulässig?
Und kann ich diese Stelle ablehnen wenn diese in TZ besetzten soll?

§ 140 Abs. 4 SGB III:

(4) 1Aus personenbezogenen Gründen ist einer arbeitslosen Person eine Beschäftigung auch nicht zumutbar, wenn die täglichen Pendelzeiten zwischen ihrer Wohnung und der Arbeitsstätte im Vergleich zur Arbeitszeit unverhältnismäßig lang sind. 2Als unverhältnismäßig lang sind im Regelfall Pendelzeiten von insgesamt mehr als zweieinhalb Stunden bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden und Pendelzeiten von mehr als zwei Stunden bei einer Arbeitszeit von sechs Stunden und weniger anzusehen. 3Sind in einer Region unter vergleichbaren Beschäftigten längere Pendelzeiten üblich, bilden diese den Maßstab.

Wenn die Vollzeit ist dann darf der Hin- Und Rückweg nicht 2,5 Stunden überschreiten. Bei Teilzeit 30 oder weniger Stunden die Woche 2 Stunden. Wenn es 4 Stunden sind und dies auch in der Region unüblich lange Pendelzeiten sind, so kannst du diese Beschäftigung deswegen ablehnen, das sie für dich unzumutbar ist.

Zu deiner zweiten Frage, ich denke das auch Teilzeit erlaubt ist, sicher bin ich mir da nicht. Nur kannst auch eine Beschäftigung ablehnen, wenn es zu wenig Geld gibt. Das hängt davon ab wie lange du schon arbeitslos bist. In den ersten drei Monaten sind Einbußen von 20 % zu deinem vorherigen Einkommen erlaubt, in den nächsten drei Monaten musst du Einbußen von 30 % hinnehmen und vom Monat 7 an, darf das Nettoeinkommen aus der neuen Beschäftigung nicht dein Alg-Bezug unterschreiten.
 

erwerbsuchend

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Das frage ich mich auch. Wenn das Kfz von TE für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen ist, sollte es doch problemlos die Geschwindigkeiten auf den öffentlichen Straßen einhalten können. Sollte dieses Kfz jedoch Defekte haben, sollte dieses Kfz nicht mehr im Straßenverkehr bewegt werden, bis diese Defekte behoben sind. Wurde das JC über den technischen Zustand, also möglicherweise vorhandene Defekte, des Kfz informiert und ggfs. ein Darlehen für deren Behebung oder alternativ ein Zuschuss für den Erwerb eines technisch einwandfreien Kfz beantragt?

Sollte TE allerdings mit der Zeitangabe die Fahrzeit des ÖPNV meinen, wäre es sinnvoll, dies auch so direkt zu schreiben. Als langjähriges Forenmitglied sollte TE dies bekannt sein. Schließlich ist die Hilfestellung so schneller möglich ;)

Nachtrag:

Unabhängig davon sollte man als Kfz-Halter sich entscheiden, ob man sich die Haltung des Kfz leisten kann oder nicht. Dazu gehört eben auch die technische Wartung und Pflege. Dies ist nicht böse gemeint, aber man sollte eben auch soviel Verantwortungsbewusstsein haben, nur mit sicheren Fahrzeugen am Straßenverkehr teilzunehmen. Es geht um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Da hört für mich mein Verständnis auf. Es spielt dabei auch keine Rolle, ob es sich dabei um einen Geringverdiener oder Erwerbslosen handelt. Die Polizei sieht dies bei Kontrollen ebenso.
 

Kerstin_K

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Ach Nene, das siit ist doch keine Verbotsgrenze. Wer mag, darf auch länger fahren, aber man muss solche Arbeitsangebote eben nict annehmen.
 

Zermürbt38

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Wie bekommst Du es hin, für eine Strecke von 50 Kilometern 2 Stunden Fahrtzeit zu benötigen? Ich denke, das wird man zurecht von Dir wissen wollen.
Jetzt ungelogen in meiner ungewollten Erstausbildung hatte ich 15 km bis zu meiner Arbeitsstätte. Da ich kein FS hatte, musste ich natürlich pendeln. Die Pendelzeit betrug mit Umsteigezeit morgends 1 Stunde und abends 2,5 Stunden. Folglich bin ich morgends um 06.00Uhr aus dem Haus und kam völlig erschöpft abends um 23.30Uhr heim.
 

Nena

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Wie bekommst Du es hin, für eine Strecke von 50 Kilometern 2 Stunden Fahrtzeit zu benötigen?
Kann ich auch. Die Stadt, in der ich bis vor kurzem gelebt habe, ist 60km entfernt, mit dem Auto also eine Stunde. Mit dem Zug (von Bahnhof zu Bahnhof) sind es aber zweieinhalb, inklusive Anfahrt ganz locker drei. Geht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

Gast
Jetzt ungelogen in meiner ungewollten Erstausbildung hatte ich 15 km bis zu meiner Arbeitsstätte. Da ich kein FS hatte, musste ich natürlich pendeln.

Die Pendelzeit betrug mit Umsteigezeit morgends 1 Stunde und abends 2,5 Stunden. Folglich bin ich morgends um 06.00Uhr aus dem Haus und kam völlig erschöpft abends um 23.30Uhr heim.

Also rechnen wir mal nach,

es war einmal:
1.) Um 06.00 Uhr aus‘m Haus -> 1 Stunde Pendeln = um 7.00 Uhr auf‘fe Arbeit
2.) 7.00 Uhr + maximal 10 Stunden Arbeitszeit + 45 Minuten Pause = 17.45 Uhr
3.) 17.45 Uhr + 2,5 Stunden Pendeln = 20.15 Uhr.

Gut, daß ist zugegeben auch sehr lang und spät.

Zu 23.30 Uhr gibt es aber immerhin eine Differenz von 3 Stunden und 15 Minuten.

Und ich nehme dir, wie manch anderes auch nicht, nicht ab das du jeden Tag 10 Stunden gearbeitet hast!
 

Beebug

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Also rechnen wir mal nach,

es war einmal:
1.) Um 06.00 Uhr aus‘m Haus -> 1 Stunde Pendeln = um 7.00 Uhr auf‘fe Arbeit
2.) 7.00 Uhr + maximal 10 Stunden Arbeitszeit + 45 Minuten Pause = 17.45 Uhr
3.) 17.45 Uhr + 2,5 Stunden Pendeln = 20.15 Uhr.

Gut, daß ist zugegeben auch sehr lang und spät.

Zu 23.30 Uhr gibt es aber immerhin eine Differenz von 3 Stunden und 15 Minuten.

Und ich nehme dir, wie manch anderes auch nicht, nicht ab das du jeden Tag 10 Stunden gearbeitet hast!
In meiner Einzelhandelslehre durfte ich jeden Tag tatsächlich 10h +1h Pause kloppen. Nicht ganz unwahrscheinlich. War mit Fahrtwegen usw usf von 06:45-21:00 ausser Haus.
Mit der Differenz stimme ich dir zu, vllt war der Ausbildungsbetrieb aber auch ein Ausbeuter, der auf die Arbeitszeitregelungen geschissen hat.
 

ela1953

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ist dir nur die Entfernung zu weit oder willst du die Arbeit nicht?

Wenn du die Stelle willst, kannst du beim JC den Betrag für eine Autoreparatur beantragen oder für ein Auto.

Ich wollte eine Stelle 50 km entfernt.
Mit Bus und Bahn wäre ich auch locker über 1,5 Stunden gekommen.
Habe auch die Fahrkarte für 3 Monate vom JC bezahlt bekommen bei einer Stellenbefristung von 6 Monaten.(hätte ich mir locker leisten können bei dem guten Gehalt)
Der Bequemlichkeit halber bin ich mit dem Auto zum Bahnhof und dann mit dem Zug. Am Arbeitsort mit dem Bus bzw. Ca 15 Minuten zu Fuß gegangen.

Wäre das auch eine Überlegung wert?
 

Zermürbt38

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Also rechnen wir mal nach,

es war einmal:
1.) Um 06.00 Uhr aus‘m Haus -> 1 Stunde Pendeln = um 7.00 Uhr auf‘fe Arbeit
2.) 7.00 Uhr + maximal 10 Stunden Arbeitszeit + 45 Minuten Pause = 17.45 Uhr
3.) 17.45 Uhr + 2,5 Stunden Pendeln = 20.15 Uhr.

Gut, daß ist zugegeben auch sehr lang und spät.

Zu 23.30 Uhr gibt es aber immerhin eine Differenz von 3 Stunden und 15 Minuten.

Und ich nehme dir, wie manch anderes auch nicht, nicht ab das du jeden Tag 10 Stunden gearbeitet hast!
Stimmt mehr als 10 Stunden als kostenlose Arbeitskraft im EH. Kannst du ruhig glauben, denn es war Tatsache. Ich wurde ausgenutzt. Ob du es mir glaubst oder nicht, ist mir sch... egal! Wenn ich mal pünktlich weg wollte hieß es: Warum willst du jetzt schon gehen! Es war eine überbetriebliche kooperative Ausbildung. Oft bin ich auch abends mit dem Chef nach Hause gefahren, dass ich nicht pendeln musste, denn er musste in die gleiche Richtung!
 

Lucky Luke

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Hallo Cadmolino,

also mir kommt es sofort, als ob du den zweiten Schritt vor dem ersten machst. Zunächst geht es doch "nur" um ein VG; wer sagt dir denn, dass du den Job überhaupt bekommst?
Glaub mir, auch Personaler schwimmen nicht auf der Nudelsuppe daher und sind sich über Entfernungen zwischen A und B im Klaren..... Und mit Sicherheit sind sie auch daran interessiert, einen geeigneten, motivierten und langfristigen Mitarbeiter einzustellen, um den Bewerbungszirkus ein paar Tage/Wochen später nicht nochmals anfangen zu müssen.

In diesem Sinne - geh doch erstmal zu dem Gespräch und warte, was sich überhaupt daraus ergibt, dann kannst du weitersehen.

LG Lucky Luke
 
Zuletzt bearbeitet:

Matt45

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Neben der Pendelzeit halte ich die andere Frage für viel wichtiger.
> Kann ich diesen Weg zur Arbeit mit dem Lohn bezahlen?

Bei 50 KM pro Strecke kann Bus und Bahn sehr teuer werden, gerade wenn es verschiedene Verbände sind. Bei uns würde so eine Strecke(Hin und Rück) etwas über 20,- kosten pro Tag bzw. ca. 200,- im Monat.

Mit dem Auto würde ich mindestens so rechnen: 8 Liter Verbrauch bei 100 KM(Tag pro Arbeit) 8 x 1,45(Preis Benzin) = 11,60 am Tag + Abnutzung.

Manche AG beteiligen sich an den Kosten zur Arbeit und manchen ist es egal. Dies muss TE abklären.
 
G

Gelöschtes Mitglied 56035

Gast
Ich habe hier gerade erst eine ganz ähnliche Frage gestellt, die recht ausführlich diskutiert wurde:


Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß man durchaus mit dem Auto fahren muß, sofern man ein fahrbereites Auto vor der Tür stehen hat, aber man kann dafür auch entsprechende Bezahlung verlangen. Wenn du dein Auto beim Arbeitsamt verschweigst, wie sehr viele hier das machen, ist das aus meiner Sicht Betrug. Du könntest aber dein Auto stillegen lassen.

Viel cleverer ist es aber wahrscheinlich, zum VG zu fahren. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, es sind 20 Cent pro Kilometer. In deinem Fall würdest du also 20,-€ bekommen, sei es vom AG oder vom Amt. Und bei den Gehaltsverhandlungen tust du ordentlich für dein Auto aufschlagen. Also zumutbarer Lohn plus Fahrgeld. Und das muß auch bei Teilzeit bezahlt werden, sonst kannst du den Job als unzumutbar ablehnen. Wie hoch das Fahrgeld sein muß, darüber gibt es wohl keine einheitliche Regelung. hansklein hat im anderen Thread folgende Rechnung aufgestellt:

Fahrtkosten: 60km x 19 Tage x 0,20 € = 228,- € + Versicherungspauschale 30,- € + Werbungskostenpauschale 15,33 € + Prämie Kfz-haftpflichtversicherung (Beispiel) 35,- € = 308,33 € .

Das würde ich als das Minimum betrachten, was du zusätzlich zum zumutbaren Gehalt netto bekommen solltest. Allerdings ging es hier um einen Arbeitsweg von 60 km. Mußt halt für deine 50 km umrechnen. Du kannst dann im Rahmen der Gehaltsverhandlung ruhig noch ein bißchen mehr aufschlagen, da das alles doch recht knapp bemessen ist.
 

Lucky Luke

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Wir wissen doch alle gar nicht, um was für eine Arbeitsstelle es sich handelt. Mit Verlaub, aber wenn ein Bewerber für z.B. eine Helferstelle beim Bewerbungsgespräch € xxx als Fahrtkostenerstattung (und das auch noch netto 😀!!!) verlangt, wird er ausser einem müden Lächeln des Personalers und einem Händedruck zum Abschied gar nichts erreichen.

Evtl. hat der Bewerber dann ja das erreicht was er wollte...

Aber - nach meiner eigenen Erfahrung - ist es unrealistisch, vom AG zu erwarten, Kosten für den Arbeitsweg in voller Höhe erstattet zu bekommen. Dafür ist die Steuererklärung da, und selbst da wirkt sich nur die einfache Strecke steuermindernd aus. Das Einkommen muss eben auskömmlich sein, sprich, ICH muss mir überlegen: lohnt es sich für € xxx netto im Monat km xxx weit zu fahren?
Und falls jetzt jemand an Dienstfahrzeug denkt: auch das ist nach der 1%Regelung bei weitem nicht kostenneutral für den AN, und muss auch erst einmal vom AG genehmigt bzw. bereitgestellt werden. Ich habe nie eines gewollt...

LG Lucky Luke
 
E

ExUser 1309

Gast
Ich bin zu dem Schluß gekommen, daß man durchaus mit dem Auto fahren muß, sofern man ein fahrbereites Auto vor der Tür stehen hat, aber man kann dafür auch entsprechende Bezahlung verlangen. Wenn du dein Auto beim Arbeitsamt verschweigst, wie sehr viele hier das machen, ist das aus meiner Sicht Betrug. Du könntest aber dein Auto stillegen lassen.

Viel cleverer ist es aber wahrscheinlich, zum VG zu fahren. Ich bin nicht ganz sicher, aber ich glaube, es sind 20 Cent pro Kilometer. In deinem Fall würdest du also 20,-€ bekommen, sei es vom AG oder vom Amt. Und bei den Gehaltsverhandlungen tust du ordentlich für dein Auto aufschlagen. Also zumutbarer Lohn plus Fahrgeld. Und das muß auch bei Teilzeit bezahlt werden, sonst kannst du den Job als unzumutbar ablehnen. Wie hoch das Fahrgeld sein muß, darüber gibt es wohl keine einheitliche Regelung. hansklein hat im anderen Thread folgende Rechnung aufgestellt:

Das würde ich als das Minimum betrachten, was du zusätzlich zum zumutbaren Gehalt netto bekommen solltest. Allerdings ging es hier um einen Arbeitsweg von 60 km. Mußt halt für deine 50 km umrechnen. Du kannst dann im Rahmen der Gehaltsverhandlung ruhig noch ein bißchen mehr aufschlagen, da das alles doch recht knapp bemessen ist.
Genau da liegt nach meiner Erfahrung der Trugschluss. Verpflichtet mit deinem Auto zur Arbeit zu fahren, bist du nicht. Genau so wenig, wie AG, JC, Finanzamt oder sonstwer für Reparaturen und Wartungen deines Kfz aufkommen muss, was sie müssten, wäre ein Auto verpflichtend.

Ganz im Gegenteil, das JC erwartet, das du ein Auto, wenn du es schon benutzt, zu Schrott fährst/verschleißt für deinen Arbeitsweg, zahlt aber nur ein Minimum an Kosten, das nicht ausreicht, um auch nur realistisch Wartungskosten/Instandhaltung und dazu noch Sparen auf ein neues Kfz, die haben die Eigenschaft irgendwann zu alt zu sein, zu sparen.

Du darfst diese Kosten auch nicht auf deinen Lohn aufschlagen und damit argumentieren, sonst kannst du damit rechnen, die Freude einer Sperre zu erleben, wenn du damit eine Jobaufnahme vereitelst. Das JC sieht das so, das sie aufstocken, wenn der Lohn nicht reicht. Und reichen, muss der Mindestlohn. Alles andere ist üeberflüssiger Luxus, für die.

Zumutbarer Lohn=Mindestlohn, sofern es keine Ausnahmeregelung gibt - incl. Fahrtkosten - nicht Plus. Die Steuererstattung holt die Kosten bei einem kleinen Einkommen auch nicht raus.
Aber - nach meiner eigenen Erfahrung - ist es unrealistisch, vom AG zu erwarten, Kosten für den Arbeitsweg in voller Höhe erstattet zu bekommen. Dafür ist die Steuererklärung da, und selbst da wirkt sich nur die einfache Strecke steuermindernd aus. Das Einkommen muss eben auskömmlich sein, sprich, ICH muss mir überlegen: lohnt es sich für € xxx netto im Monat km xxx weit zu fahren?
Und falls jetzt jemand an Dienstfahrzeug denkt: auch das ist nach der 1%Regelung bei weitem nicht kostenneutral für den AN, und muss auch erst einmal vom AG genehmigt bzw. bereitgestellt werden. Ich habe nie eines gewollt...LG Lucky Luke
Nicht du musst dir überlegen, ob es aus deiner Sicht lohnt, dafür so weit zu fahren. Du darfst dir überlegen, ob du eine Sperrzeit riskieren kannst, wenn du einen zumutbaren Job mit diesen Argumenten ablehnst. Autos können auch kaputt gehen, trotzdem musst du irgendwie zur Arbeit kommen, sonst wirds sehr kritisch. Eine Kündigung, aus dem Grund weil dein Auto kaputt gegangen ist, bringt dir gegebenenfalls eine Sperre. Deshalb ist mein Tages Pendelbereich auf die Möglichkeiten der ÖTV beschränkt.
 

Heidschnucke

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Dieses Thema kommt immer wieder. Und ich meine dann immer: Rechne doch mal hoch was Dir Deine Fahrten zur Arbeit kostet, in Deinen Fall blos mal grob ca. 100 km am Tag sagen wir mal bei einen 20 Jahre alten Auto 8 Liter Sprit pro Tag mal 20 AT = 160 Liter mal 1,55 Euro der Liter macht 248,00 Euro plus Versicherung und Steuer, sagen wir noch mal 100,00 Euro im Monat; plus Service und Rücklagen für Ersatz Beschaffung usw. sagen wir noch mal 250,00 Euro im Monat, das heißt Du müsstest pro Monat mit ca. 600,00 Euro an Kosten für den Weg zur Arbeit rechnen, das müsstest Du auf dein Nettolohn draufschlagen, und damit bist Du raus aus dem Job! Dazu kommt noch die verlorene Zeit, das Unfallrisiko usw. usw. schlechtes Wetter; Winter, Baustellen usw. usw.
 

Zermürbt38

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Wenn du dein Auto beim Arbeitsamt verschweigst, wie sehr viele hier das machen, ist das aus meiner Sicht Betrug. Du könntest aber dein Auto stillegen lassen.
Nein das ist kein Betrug! Das Auto gehört dem Halter und nicht dem Fahrer. Halter und Fahrer sind oft unterschiedlich. Ob jemand ein fahrbereiter Untersatz hat geht das Amt nichts an, sofern es der Person nicht gehört. Die können nichts bestimmen.
 

Lucky Luke

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Was meint denn der TE zu der Diskussion?

Verweise auf meinen #16 -> erstmal zum Vorstellungsgespräch hingehen und schauen was sich ergibt?!

Dann wird man weitersehen können, im Moment wird doch sehr ins Blaue hinein spekuliert...

LG Lucky Luke
 

Heidschnucke

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Nein das ist kein Betrug! Das Auto gehört dem Halter und nicht dem Fahrer. Halter und Fahrer sind oft unterschiedlich. Ob jemand ein fahrbereiter Untersatz hat geht das Amt nichts an, sofern es der Person nicht gehört. Die können nichts bestimmen.

Ich sehe das auch so ich habe das Auto beim Kauf finanziert, ich trage die Kosten, ich bin dafür verantwortlich, also bestimme ich auch was ich damit mache. Das Amt kann ja auch nicht damit kommen und einfach z.B. Dinge in meinen Kühlschrank lagern.

OK wenn das Auto vom Amt gestellt würde können die auch verlangen, das ich es in Ihren Sinne Einsätze, aber solch ein Fall kenn ich nicht!
 
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Gelöschtes Mitglied 66567

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Dieses Thema kommt immer wieder. Und ich meine dann immer: Rechne doch mal hoch was Dir Deine Fahrten zur Arbeit kostet

Das ist sehr hoch gerechnet. Versicherungen für alte Autos sind billig, wenn ich davon ausgehe, daß der Fahrer nicht alle 3 Jahre einen Unfall baut. Mehr als das Basispaket wird nicht benötigt. Steuer dürfte auch nicht hoch sein, weil die Motorisierung vor 20 Jahren eher PS-arm war.

Service und Rücklagen fallen gar nicht an. Wenn die Karre verreckt, lässt man sie stehen und kauft sich für einen Tausender das nächste Modell. Auch das fährt man, bis es nicht mehr geht... Und zwar solange, bis man sich ein halbwegs gutes Auto mit weniger Kilometern auf dem Tacho leisten kann. Erst dann wird gepflegt und gewartet.

Der Prozess aus Erwerbslosigkeit hin zu einem schöneren Leben ist mitunter eben langsam und nicht ohne Probleme. Sehe das gerade bei einer guten Freundin, die nach 2 Jahren nun wieder eine Stelle hat. Das Auto mußte sie schon vor langer Zeit abstoßen. Nun hat sie sich für 2.500 Euro einen alten VW Golf gekauft, mit dem sie pendelt. Auch das geht vorbei.
 

Lucky Luke

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Hallooho!

Thema????!

Mensch Cadmolino, äußere dich doch auch mal in DEINEM Thread 🚗 , s'gibt anscheinend wieder eine endlos-Diskussion um Kaisers Bart 😵
 
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