Frage zur Länge des Krankengeldbezugs nach neuer Diagnose

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evelyn62

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High, wie oben schon beschrieben. Ich war 2014 ca. 10 Monate wegen Burnout und Depressionen krank geschrieben. Dann habe ich einen neuen Job gefunden und ein knappes Jahr gearbeitet. Nach einer Bauch OP (neuer Diagnoseschlüssel) und vier Wochen krank wurde ich gekündigt.
Dann war ich über die Kündigungsfrist krank geschrieben bis heute und weiter, erst eben wegen der Bauchsache und dann, nach einem Suizidversuch und 10 Wochen Psychiatrie, wieder wg. Depressionen.
Ich habe EU-Rente beantragt, das läuft jetzt und bisher bin ich dabon ausgegangen, dass ich nach der neuen Diagnose wieder 78 Wochen Krankengeld bekomme? Oder lieg ich da falsch?
Ich habe gestern einen Brief von der AOK bekommen, darin steht, dass ich zum 20.05. 2016 ausgesteuert bin?
Kann das stimmem?
 

Zwergin

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Ich war 2014 ca. 10 Monate wegen Burnout und Depressionen krank geschrieben.

und dann, nach einem Suizidversuch und 10 Wochen Psychiatrie, wieder wg. Depressionen.

Ist dann doch ein und dieselbe Erkrankung... Das zwischendrin noch eine andere Diagnose zur Arbeitsunfähigkeit geführt hat, dürfte an der Aufrechnung nichts ändern. Stichwort Blockfrist...
Für ein und dieselbe Krankheit wird max. 78 Wochen Krankgengeld gewährt, die Blockfrist ist drei Jahre ab Beginn der Erkrankung. In deinem Fall begann die Blockfrist dann wegen der psychischen Erkrankung in 2014..

Wichtig ist auch, dass die Lohnfortzahlung auch als KG Bezug gerechnet wird (während der Lohnfortzahlung ruht der KG-Anspruch...)

So meine ich das in Erinnerung zu haben...
Aber das kann dir sicher noch jemand genauer erklären...
 

Anna B.

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eine hinzugetretene Erkrankung während eines laufenden KG-Bezuges verlängert nicht den KG-Anspruch..

x.vdek.com/vertragspartner/leistungen/krankengeld/_jcr_content/par/download_1/file.res/gemeinsame_verlautbarung_48_SGB_V_20120905.pdf
 
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