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Frage zur Fahrtkostenerstattung

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achim2

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#1
Ich hätte zu der Fahrtkostenerstattung der Arbeitsagentur eine Frage:

Vor einem Vorstellungsgespräch kann ich bei der Arbeitsagentur einen Antrag auf Übernahme der Fahrtkosten stellen.

Inwieweit bzw. in welcher Form erfolgt vom Arbeitsamt eine Rückfrage, was aus dem Vorstellungsgespräch geworden ist.


Gruß Achim
 

___________

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#2
Hallo Achim,

die verlangen meist die schriftliche Einladung: Gespräch am....XYZ, bevor sie die Fahrtkosten bewilligen.

Rückfragen werden die glaub eher nicht.

Sadness
 

RobertKS

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#3
Hallo Achim,

ehm...bei dieser Frage muß man zwischen ALG 1 und ALG 2 unterscheiden, denn bei ALG 1 ist es - wie Sadness sagt - man muß die Einladung vorweisen, ehe man eine Fahrkarte bekommt, und der einladende Arbeitgeber muß bescheinigen das Du da gewesen bist, und er die Fahrkosten nicht zahlt, welche dann beim Amt zusammen mit der Fahrkarte eingereicht werden muß. Kleiner Tipp: Bitte das Original kopieren und Kopie aufbewahren.Bei ALG 2besteht zwar die Möglichkeit der Übernahme, liegt aber hier im Ermessen des SB, wie man mir sagte.

Gruß Robert ;)
 
E

ExitUser

Gast
#4
Da hat Dir Dein ALG II-SB genau so einen Stuss erzählt,wie meiner,nur meiner setzte dem Fass noch die Krone auf,indem er behauptete,die Fahrtkosten zum Bewerbungsgespräch sind bereits in der Regelleistung in Höhe von 6% enthalten. Nach meinem Abgelehnten Antrag habe ich Widerspruch eingelegt und plötzlich wurden mir doch die Fahrtkosten erstattet.
Ganz Wichtig: Man muß sich nur beim Vorstellungsgespräch bescheinigen lassen,dass man auch da war.
 

achim2

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#5
Ich bin ALG2-Empfänger.

Also eine Bescheinigung des Arbeitgebers genügt zur Vorlage bei der Arbeitsagentur.

Meine Frage ist jetzt nur, angenommen der Arbeitgeber ist an Dir interessiert, Du selbst stellst aber fest, dass Dir die Stelle doch nicht liegt, heißt, Du willst die Stelle nicht, was dann.

Gruß Achim
 

___________

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#6
Hallo Achim,
das wird schwierig. Evtl. will dein FM die Absage sehen (Bewerbungsnach-weise) und bespricht genau diesen Fall mit dir. Du bist ja verpflichtet jeden Job anzunehmen, der Deine Hilfsbedürftigkeit senkt. Wird dann schwer mit einer Argumentation und wenns Ungereimtheiten gibt, wird FM vielleicht beim AG nachfragen.
 

achim2

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#7
Hallo sadness,
von daher macht es ja aber dann eher Sinn, man zahlt die Fahrtkosten selbst.

Es kann ja doch durchaus sein, dass einem der Laden eben nicht zusagt, obwohl die Dich nehmen würden.

Da es eine Stelle ist, auf die ich mich beworben habe aus Eigeninitiative, müßte ich aber theoretisch doch auch das Recht haben, auch nein zu sagen.
Immerhin will ein größerer Stadtwechsel gut überlegt sein und einfach so, also da sollte die neue Stelle einem schon zusagen, finde ich zumindest.

Innerhalb derselben Stadt hätte ich kein Problem, es zu versuchen, aber ein neuer Ort mit den ganzen Problemen, Wohnung suchen, umziehen, erst pendeln etc., also das fände ich schon, dass da auch ein "Nein" denkbar sein müßte.

Gruß Achim
 

___________

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#8
Hallo Achim,
weiss schon, wie Du das meinst. Aber wir sind halt verpflichtet, uns auch bundesweit zu bewerben und eine Stelle anzunehmen, die uns nicht passt (wenn ichs mal so krass sagen darf).

Vielleicht kannst Du bei absolutem Nichtgefallen den Verlauf des Gesprächs ja dahingehend steuern, dass eine Zusammenarbeit nicht in Frage kommt.

Gerade bei Firmen, wo man den Verdacht hat, dass das Jobangebot nicht seriös ist, läuft man da schon Gefahr. Habe das mal erlebt, als ich eine Art Kaution für 1000€ abgelehnt habe bei einem Job und man mir drohte, dass dem AA zu melden.

Sadness
 
E

ExitUser

Gast
#9
Da es eine Stelle ist, auf die ich mich beworben habe aus Eigeninitiative, müßte ich aber theoretisch doch auch das Recht haben, auch nein zu sagen.
Immerhin will ein größerer Stadtwechsel gut überlegt sein und einfach so, also da sollte die neue Stelle einem schon zusagen, finde ich zumindest.
Ich sehe das auch so wie Sadness. Du bist verpflichtet, jedes zumutbare Angebot anzunehmen.

Nun muß man sehen, wann ein Arbeitsverhältnis nicht mehr zumutbar ist.
Und genau dort liegt m.E. die Schwierigkeit.

Aber nicht jedes Bewerbungsgespräch endet so, dass der AG den Bewerber einstellt. Trotzdem hat der Bewerber Anspruch auf Fahrgeldrückerstattung.

Dass die Bescheinigung vom Arbeitgeber, der keiner geworden ist, nicht vergessen werden darf, wurde ja schon mehrfach geschrieben.
 
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