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Frage zur Auskunftspflicht der Argemitarbeiter

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noob

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#1
Hi,
aus akutem Anlass muss ich hier eine Frage posten die nach meinem ebigen Besuch bei der Arge entstanden ist.

Man wollte mich eine EGV unterzeichnen lassen und ich habe daraufhin den SB gefragt was alles in meinem Profiling steht. Daraufhin wurde die EGV ausgelassen und er vereinbarte mit
mir einen neuen Termin zwecks Profiling. Ausserdem habe ich den SB am Anfang des Gespräches danach befragt welche Qualifikation ihn dazu befähigen würde mich zu "beraten",
denn diesen Hinweis habe ich aus einem anderen Forum.Daraufhin sagte der mit anwesende Vorgesetzte mir dass wenn ich noch einmal die Kompetenz der Arge Mitarbeiter anzweifeln würde.............
(das hat er sich wohl schlauer weise gespart weiter zu sprechen)

Beim nächsten Mal werde ich mich wieder auf deren Qualifikatione nberufen.
Sollte ich darauf keine ANtwort erhalten kann ich dann im Sinne des Gesetzgebers sofort den Termin beenden?

Gruss
 

avalon

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#2
Was genau willst Du denn vom SB wissen? Ich weiss nichts von formalen Qualifikationsanforderungen, die ein SB erfüllen muss, und falls es die doch gibt, ist es Aufgabe des Arbeitgebers, die bei der Einstellung zu überprüfen.
 

noob

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#3
Hi,
ich zitiere einmal eine ntext.

Die Sozialbehörden haben generell kein für soziale Belange und Arbeitsberatung korrekt ausgebildetes Personal, weil das alles Verwaltungsleute sind, Beamte wie Angestellte, die keine nachweislichen Qualifikationen außerhalb ihrer Verwaltungsausbildung haben. Hinzu kommen noch die ganzen Telekomiker, Postler und wo sie sonst noch alles her sind in den heutigen Sozialbehörden...

Daher muß man einen Sachbearbeiter in einem Termin zur Unternzeichnung der EGV zunächst einmal fragen, welchen Beruf er wo gelernt hat und was für sonstige zusätzliche soziale und sonstige Qualifikationen er besitzt - fragt er warum, antwortet man, daß man ein Recht darauf hat, von qualifizierten Fachkräften betreut zu werden.

Antwortet er nicht, muß man ihn auf seine Auskunfts- und Beratungspflichten aus §§ 13-16 SGB I hinweisen und ihn erneut auffordern, sich zu erklären.

Tut er das dann immer noch nicht, weist man ihn darauf hin, daß sein Schweigen oder seine Auskunftsverweigerung ein sogenanntes Dienstvergehen darstellt, das man als Bürger nicht hinzunehmen braucht, und man kann dann den Termin sofort abbrechen - die ganze Nummer natürlich wie immer im Beisein von Zeugen.
 

noob

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#4
ist es Aufgabe des Arbeitgebers, die bei der Einstellung zu überprüfen.
Falls er das nicht tut muss ich mich von unquali8fiziertem Personal beraten, bzw sinnlos bereden lassen?


 

avalon

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#5
Ich finde in den § 13-16 nichts, was hiermit zu tun hätte! Da geht es um Beratungspflichten, aber nicht um persönliche Auskünfte über Mitarbeiter.

Was ist denn das für eine Quelle, die Du da zitierst?
 

noob

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#8
Hi,
dann ist es defacto doch so das ich Überprüfen kann welche Qualifikationen er hat!!!!!!!!!!!!
Denn wie soll ich mich über etwas beschweren dass mich nicht zu interessieren hat bzw was mir nicht mitgeteilt werden muss. Da widersprichst du dir gerade.

und falls es die doch gibt, ist es Aufgabe des Arbeitgebers, die bei der Einstellung zu überprüfen.
 

avalon

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#9
Nein, wieso? Es geht darum, dass Du Dich jederzeit beschweren kannst, wenn irgendetwas schief läuft. Der SB muss schon in der Lage sein, seine Aufgaben gemäss SGB2 zu erfüllen, und wenn er das nicht hinkriegt, kannst und sollst Du ihn ablehnen.

In dem verlinkten text ist von "gesetzlich vorgeschriebenen Qualifikationen" die Rede, die ein SB für ein Profiling erfüllen muss. Die finde ich nicht! Wenns die gibt, hast Du Recht. Aber in welchem Gesetz sollen die stehen? Irgendein Gesetzeskommentar reicht da sicherlich nicht.
 

noob

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#10
Hi avalon,
deswegen kam ja auch eigentlich meine Nachfrage. Dieser Gesetzestext scheint so überall hinkopiert worden zu sein :)
Allerdings wollte ich mich ohne konkrete Passagen auch nicht drauf berufen. Aber irgendetwas muss doch der wissen der es da rein kopiert hat. Man kann doch die Leute nicht so ins Messer laufen lassen.
 

avalon

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#11
Hi avalon,
deswegen kam ja auch eigentlich meine Nachfrage. Dieser Gesetzestext scheint so überall hinkopiert worden zu sein :)
Allerdings wollte ich mich ohne konkrete Passagen auch nicht drauf berufen. Aber irgendetwas muss doch der wissen der es da rein kopiert hat. Man kann doch die Leute nicht so ins Messer laufen lassen.


Ohhh, manche können! Die sind mit Ratschlägen in Foren sehr freigiebig, solange Konsequenzen andere tragen müssen. Der von Dir zitierte Text steht ja auch in einem Kontext: wehren gegen eine EGV. Klar, das Ziel teile ich durchaus, aber unter dieser Überschrift wird man keinen neutralen Text erwarten dürfen.

Wenn ich es richtig gelesen habe, stützt sich die Agumentation auf einen Gesetzeskommentar, in dem von solchen Anforderungen die Rede ist. Ein Kommentar ist weder ein Urteil noch ein gesetz, sondern eine private Meinung.

Da bleibt einem nichts übrig, als selbst nachzudenken. Also lies Dir z.B. die erwähnten §13-16 SGB1 mal durch und guck, ob Du dem Autor folgen kannst, wenn er behauptet, daraus ergebe sich ein Auskunftanspruch gegenüber dem SB über seine berufliche Qualifikation. Meine Meinung dazu habe ich schon geäussert!
 
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