Frage zum Vermittlungsbudget

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Sonnenengel

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Ich besuche zur Zeit eine kaufmännische Umschulung/Bildungsgutschein wo es zwingend notwendig ist ein 6 monatiges betriebliches Praktikum zu absolvieren um dann auch tatsächlich zur IHK Prüfung zugelassen zu werden....Wir haben alle aus unserer Klasse einen Antrag/Vermittlungsbudget gestellt für z.b. Bewerbungskosten,Frieseur, ordentliche Kleidung für das Vorstellungsgespräch etc. , dennoch wurde sehr unterschidlich entschieden viele von uns bekamen nichts, manche bekamen etwas und einige sogar alles , die argumentationen der unterschidlichen Argen im Kreis NRW waren grundsätzlich wie z.B. erstattung von Bewerbungskosten gibt es nur für Aufnahme versicherungspflichtiger Tätigkeit, die Software um ordnungsgemäßige Bewerbungen zu schreiben ist nicht notwendig, Tintenpatronen für den Drucker wurden nicht beachtet, selbst der hinweis das es zu dem Zeitpunkt der wirtschaftskrise noch schwieriger ist einen Platz zu ergattern wenn man nicht "ordentlich" gekleidet sich vorstellen geht interessierte einige Argen nicht auch nicht das dann die teure Umschulung beendet werden muss weil man kein Praktiukumsplatz hat.
Hat jemand eine Idee wie wir noch argumentieren können oder was wir machen könnten?

vielen Dank im Voraus
 

Mario Nette

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Vielleicht haben einige, denen das bewilligt wurde, einen guten Draht zu ihrem SB und sollten ihn mal nach der rechtlichen Grundlage fragen und euch dann weitersagen. Auf jeden Fall solltet ihr alle, die eine Ablehnung bekommen haben, widersprechen. Man müsste natürlich im Einzelfall prüfen, was die ARGE als Begründung angeführt hat und ob man dies angreifen kann.

Ich finde es erstaunlich, dass, nachdem man seit Jahren ja nur noch schwer an Arbeitsplätze herankommt, sich dies jetzt sogar auf Praktikumsplätze auszuweiten scheint. Demnach würde Arbeit, auch wenn sie quasi-kostenlos verrichtet wird, generell immer weniger gebraucht.

Mario Nette
 

Tinka

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Willkommem im Forum!

Das habe ich mich auch gefragt: Wie kann es sein, dass mensch für einen simplen Praktikumsplatz bereits so einen Aufwand betreiben soll, um diesen zu erhalten?

Ist es nicht genug, wenn man eine kurze Bewerbung mit korrekter Orthographie & Satzzeichen, samt nettem Foto zur Firma schickt und dann zum Gespräch (schließlich geht es nicht um eine Stellung als Vorstandsvorsitzender...!) in seiner normalen Kleidung "für bessere Gelegenheiten" geht?

Warscheinlich sind es mal wieder die Maßnahmen-Träger, die den Teilnehmern das Bild vermitteln, wie wichtig und heilig dieses Praktikum ist, um zu verschleiern, dass es um IMMERHIN 6 Monate Gratis-Arbeit geht, wobei die Festanstellung vermutlich in den Sternen steht und ganz bestimmt nicht von "vorhandener Business-Kleidung & Frisur" abhängt.

Ob es sich nun wirklich lohnt, Widerspruch gegen die schriftliche Ablehnung der jeweiligen Argen einzulegen, müsste vermutlich im Einzelfall abgewogen werden.

Vielleicht sollte die Geschäftsleitung des Trägers sich diesbezüglich direkt an die Argen wenden und den Fall darlegen, schließlich schieben die sich gegenseitig die Gelder und "Kunden" zu und könnten auch mal was zu euren Gunsten kungeln...

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ExitUser

Gast
Ich besuche zur Zeit eine kaufmännische Umschulung/Bildungsgutschein wo es zwingend notwendig ist ein 6 monatiges betriebliches Praktikum zu absolvieren um dann auch tatsächlich zur IHK Prüfung zugelassen zu werden....Wir haben alle aus unserer Klasse einen Antrag/Vermittlungsbudget gestellt für z.b. Bewerbungskosten,Frieseur, ordentliche Kleidung für das Vorstellungsgespräch etc. , dennoch wurde sehr unterschidlich entschieden viele von uns bekamen nichts, manche bekamen etwas und einige sogar alles , die argumentationen der unterschidlichen Argen im Kreis NRW waren grundsätzlich wie z.B. erstattung von Bewerbungskosten gibt es nur für Aufnahme versicherungspflichtiger Tätigkeit, die Software um ordnungsgemäßige Bewerbungen zu schreiben ist nicht notwendig, Tintenpatronen für den Drucker wurden nicht beachtet, selbst der hinweis das es zu dem Zeitpunkt der wirtschaftskrise noch schwieriger ist einen Platz zu ergattern wenn man nicht "ordentlich" gekleidet sich vorstellen geht interessierte einige Argen nicht auch nicht das dann die teure Umschulung beendet werden muss weil man kein Praktiukumsplatz hat.
Hat jemand eine Idee wie wir noch argumentieren können oder was wir machen könnten?

vielen Dank im Voraus

Ich meine, die brauchen tatsächlich nichts zu bezahlen wenn sie es nicht wollen. Die Bewerbungen kann man per e-mail schicken. Dazu benötigt man keine Software und keinen Drucker.

Da es eine kaufmännische Ausbildung ist, suchst du sicherlich auch ein Praktikumsplatz in Banken und Versicherungen. Dort brauchst du aber zwingend einen Anzug. Wenn die Bank dir bescheinigt, dass du dort ohne Anzug nicht anfangen kannst, dann müsste m.E. die ARGE den Anzug erstatten.

Für andere Betriebe benötigst du als Praktikant keinen Anzug. Ordentliche Kleidung reicht.
 

stummelbeinchen

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Das Vermittlungsbudget unterstützt sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen (sowohl Suche nach, als auch Aufnahme). Insofern haben die Vermittler, die die Anträge bewilligt haben das Gesetz nicht gelesen. Selbst die mögliche Argumentation (mit 6 Monaten Praktikum aber gaaaanz weit hergeholt), dass das Praktikum ja langfristig zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung führt, ist sehr fragwürdig.
Bleibt nur zu sagen, Glück für die, die was bekommen haben, aber sch..., wenn die Vermittler nicht lesen können.

Aber: Wenn das Praktikum Teil der Umschulung ist und die Agentur/Arge die bezahlt, dann ist sie ja nach §77 SGB III bewilligt worden. Im Merkblatt 6 sind verschiedene Leistungen aufgeführt, die übernommen werden können. Diese Aufzählung ist aber nicht abschließend, d.h. ich empfehle, mal einen Antrag zu stellen und das so darzustellen, dass es notwendig ist, um die Maßnahme erfolgreich durchziehen zu können.
 
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