Frage zum Thema Hartz4 bei Vollerwerb

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

ERNI85

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Mai 2019
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo Leute, ich habe eine Bitte/Frage rund um das Thema Hartz4 bei Einkommen von mir.
Erstmal kurz zu den Verhältnissen also :
Ich lebe mit meiner Freundin und meinem Sohn zusammen. Angemerkt soll sein der Sohn 10 Jahre ist von mir und nicht mit meiner Freundin zusammen also quasi alleinerziehend.

Ich gehe Vollzeit arbeiten und habe ein monatlich durchschnittliches Nettoeinkommen von circa 1600 plus minus je nach dem ob langer oder kurzer monat.
Meine Freundin bezog bis zum 15.6 alg1 und ist dann auch ausgelaufen.
Mein Sohn 10 Jahre alt bekommt KG 194 Euro und Uvg 202 Euro.
Miete Zahlen wir mit Nebenkosten 745 Euro.
Wir haben eine Dezentrale Wasserversorgung des weiteren haben wir eine Nachtspeicherheizung wir haben im NT einen Ausgerechneten Abschlag von 167 Euro dieser NT Tarif ist ja überwiegend für Heizung also quasi unsere Heizkosten.
Ich habe noch einen Sohn für den ich lautunterhaltatitel 212 Euro monatlich Unterhalt zahlen muss und dieser lebt nicht mit bei mir.
Nun zu meiner Frage da meine Freundin seit 15.6 ja kein Einkommen mehr hat wie verhält sich das mit dem Thema Hartz4 oder bekommen wir überhaupt noch was?
Es geht auch darum das meine Freundin ja quasi nicht mehr Krankenversichert ist.
Wir haben uns bei unserem Örtlichen Jobcenter einen Antrag geholt was würden wir oder meine Freundin überhaupt noch bekommen.
Da ich duech die laufenden Unterhaltszahlungen ja quasi meinen Lebensunterhalt mit Miete so grade eben selber bestreiten kann?
Habe schon bei einem hilfe Verein in unserer nähe angerufen aber die Konnten mir auch nicht wirklich weiter helfen weil es ja doch ein wenig komplex ist.

Schon mal vielen dank im Vorraus für eure Hilfe
 

RoxyMusic

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Oktober 2016
Beiträge
881
Bewertungen
642
Guten Morgen @ERNI85,

zunächst einmal - ihr würdet als Bedarfsgemeinschaft geführt werden, da ihr gemeinsam für ein Kind sorgt. Es würde für dich weder den Mehrbedarf für Alleinerziehende geben noch würden eure Einnahmen/Einkommen und ggfl. Vermögenswerte getrennt berücksichtigt werden, und es würde der Partner-Regelsatz iHv je 382€ als Bedarf zugrunde gelegt werden (statt 424€ für eine einzelne Person).

Als Mehrbedarf für dezentrale Warmwasserbereitung würde es pro Person einen Betrag iHv 2,3% (1,2% für den Sohn) des maßgeblichen Regelbedarfs geben.

Infos zur Angemessenheit eurer Unterkunftskosten (KdU) könntest du hier finden:

Bei nicht angemessenen KdU müssten die Kosten für sechs Monate übernommen werden. Es würde eine Kostensenkungsaufforderung geben. Bei der Prüfung der Angemessenheit bzw. vor der Aufforderung zur Kostensenkung muss auch die Wirtschaftlichkeit eines Umzugs berechnet werden, es sind also auch die eventuell anfallenden Umzugs- und Wohnungsbeschaffungskosten zu berücksichtigen. Außerdem ist eine Prognoseentscheidung unter Berücksichtigung der Umstände des Einzelfalls anzustellen, ob die leistungsberechtigte Person / BG in naher Zukunft (Zeitraum von bis zu zwölf Monaten) aus dem Leistungsbezug ausscheidet. Zu berücksichtigen sind auch Alter, Wohndauer, gesundheitliche Einschränkungen, wesentliche soziale Bezüge (z.B. Pflege naher Angehöriger), Prognose über die voraussichtliche Dauer des Leistungsbezugs (Härtefallregelung/Unzumutbarkeit).

Die Unterhaltspflicht deinem außerhalb der BG lebenden Kind gegenüber würde bei der Anrechnung deines Einkommens als Absetzbetrag berücksichtigt werden, ebenso die Freibeträge auf Erwerbseinkommen. Bei Erwerbseinkommen werden die Freibeträge vom Bruttolohn wie folgt errechnet:

100€ Grundfreibetrag
=> 20% von 101€ bis 1.000€
=> 10% von 1.001€ bis 1.200€
(bis 1.500€, wenn ein Kind vorhanden ist, auch bei Unterhaltspflicht außerhalb der BG)

Der Gesamtbetrag wird vom Nettolohn abgezogen. Der Grundfreibetrag von 100€ beinhaltet auch die Versicherungspauschale von 30€. Durch höhere Fahrtkosten und/oder zB Kosten für Kfz-Haftpflichtversicherung kann dieser Grundfreibetrag sich erhöhen. Wichtig ist immer der Zeitpunkt des Zuflusses, also wann dir der Lohn zur Verfügung stand (Kontoauszug oder Barquittung). In dem Monat wird dann das Einkommen angerechnet.

Bei dem Kind, das bei euch lebt, würde das Kindergeld sowie der Unterhalt als Einkommen angerechnet werden.

Es hätte Anspruch auf Leistungen für Bildung und Teilhabe nach § 28 SGB II:

Soweit erst mal. :)
Hast du schon mal eure Daten in einen Alg2-Rechner online eingegeben?
 

ERNI85

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
4 Mai 2019
Beiträge
5
Bewertungen
0
Ne das hab ich noch nicht gemacht da man dort nirgendswo eingeben kann das ich Unterhalt zahlen muss.
Meine Freundin hat ja rechtlich gesehen nix mit meinem Sohn zu tun und müsste ja nicht für seinen Lebensunterhalt aufkommen
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten