Frage zum Pfändungs- und Überweisungsbeschluss, bei bestehenden P-Konto. (1 Betrachter)

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Hallo Foren-Gemeinde,

ich such dringend einen Rat und hoffe das ich bei euch gut aufgehoben bin.

Ich erhielt heute (17.02) einen Pfändungsbeschluss im Briefkasten, dieser kam aus dem Hause meiner Bank. (Sparkasse) Mein Konto wurde vor zwei Jahren bereits in ein P-Konto umgewandelt. Da ich derzeit ALG II beziehe stellt sich mir die Frage wie das mit der Auszahlung genau funktioniert. Auf der Rückseite steht ein hinweis in dem erklärt wird, dass es bis zu einem Werktag dauert bis man über die Gutschrift verfügen kann. Was geschieht aber an einem Wochenende, beispielsweise wenn der letzte Werktag ein Freitag ist?

Noch dazu würde ich gerne bereits am selben Tag über das Geld verfügen an dem dieses auch auf meinem Konto sichtbar ist. Im Schreiben steht dazu folgendes: "Sollten Sie vorher, also ab Gutschrift und bis zum Mittag des nächsten Tages, Geld bar abheben wollen, so ist es erforderlich, in Ihrer Geschäftsstelle eine von Ihnen gefertigte Aufstellung über nach § 850 k ZPO pfandfreie Beträge vorzulegen. Beachten Sie, dass dieser Nachweis alle Umsätze seit Pfändung des Kontos enthalten muss. Anders ider der pfandfreie Betrag nicht nachvollziehbar."

Ich verstehe hier nicht genau welche Aufstellung gemeint ist. Kann mir hier vielleicht jemand was zu sagen? Wird das ALG II auch erst freigeschalten werden müssen oder ist das ALG II nicht von dieser "Sperre" betroffen?

Ich bedanke mich herzlichst im voraus für eure Hilfe.
 

axellino

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AW: Frage zum Pfändungsbeschluss

Hallo,

Ich erhielt heute (17.02) einen Pfändungsbeschluss im Briefkasten, dieser kam aus dem Hause meiner Bank. (Sparkasse)
Ein Pfändungs- und Überweisungsbeschluss kann nicht direkt aus dem Hause der Bank kommen.
Diesen müsste ein Gläubiger der einen vollstreckbaren Titel gegen dich in der Hand hat, beim Vollstreckungsgericht beantragen und dieser Beschluss wird Dir und der Bank zugestellt, die dann als Drittschuldner fungiert.

Auf was Du dich hier beziehst und auch deine Fragen, wird sich wohl auf ein Hinweisschreiben der Bank beziehen, betreffend des Eingangs eines PfÜB bei Ihnen, wovon Du in Kenntnis gesetzt wurdest.

Ich verstehe hier nicht genau welche Aufstellung gemeint ist. Kann mir hier vielleicht jemand was zu sagen? Wird das ALG II auch erst freigeschalten werden müssen oder ist das ALG II nicht von dieser "Sperre" betroffen?
Da Du schon seid zwei Jahren ein P-Konto hast, sollte es eigentlich mit den jetzigen Eintreffen des PfÜB, zu keinerlei Einschränkungen des Zahlungsverkehr auf dem Konto kommen, gglfs. solltest Du prüfen, ob der Freibetrag auf dem P-Konto angepasst werden müsste.
 
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