Frage zum Krankengeld - was zählt bitte als neue Erkrankung

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Dunkel

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Guten Morgen,

also kurz die Fakten. 2013 schwerer Unfall mit PKW, Krankengeld komplett bezogen bis zum 1.09.2014, bis zur Ausstuerung. Also habe ich ja jetzt 3 Jahre Sperre für das Krankengeld. Erst 2017 wäre neues Krankengeld möglich wenn ich den Unfall einbeziehe als Eckpunkt. Von dem stammen ja die Verletzungen bzw. Erkrankungen.

Ich hab nun gesagt bekommen , bei einem Gespräch in der AFA, eigentlich stünde mir aber doch Krankengeld weil ja eine neue Diagnose für eine Erkrankung gestellt wurde. Nun behaupte ich das der SB eigentlich falsch liegt mit der Aussage. Ich hab nachgelesen, auch hier im Forum. Jetzt meine Meinung.

Neuen Anspruch auf Krankengeld habe ich doch nur dann wenn die neue Erkrankung nicht auf eine "Alterkrankung" bzw. eine vorhande Erkrankung / Verletzung zurückführbar ist. Bei meinem schweren Unfall wurden diverse Regionen verletzt. Nehmen wir das akute Beispiel.

Bei mir wurde vor kurzem festgestellt der Ellenknochen muss gekürzt werden, da dieser zu lange ist und auf das Handgelenk drückt und starke Schmerzen verursacht. Also ein neuer Befund der eine Behandlung nötig macht, aber die Folge der ursprünglichen Erkrankung würde ich sagen. Der eigentliche Auslöser dafür das dieser Knochen zu lange ist war ja der Verkehrsunfall, wo die Verletzung am Handgelenk ursprünglich entstand.

Sprich die "Krankheiten" liegen doch zusammen als Faktor, auch wenn die letzte operative Behandlung der Verletzung am Handgelenk nun 2013 war. Ergo kein Anspruch auf Krankengeld. So denke ich jedenfalls.


Jetzt ist nur im Grundsatz die Frage was wäre den eine neue Erkrankung. Weil die Krankenversicherung kann sich darauf berufen im Prinzip das fast alles was ich haben könnte, eine Folge des Unfalles damals war. Ich steig da einfach nicht durch. Ein Beispiel:

Ich stolpere auf der Straße und die Knochen im schon geschädigten Handgelenk kriegen was ab. Es ist eine längerfristige Behandlung inkl. OP notwendig.


Neue Erkrankung ist mir klar. Aber ein Zusammenhang ist ja zur alten Verletzung dadurch gegeben das ich die schon länger habe. Wie sieht es in dem Fall aus mit "neuem" Krankengeld ? Im Grundsatz müsste ich mir doch den großen Zeh brechen, da hier keine Vorerkrankung vorläge, um Krankengeld zu erhalten.


Nachtrag:

Ich hab mal in die Unterlagen geschaut um genaue Angaben machen zu können


Also laut Schreiben der AOK war ich vom 4.03.2013 an im Krankengeld bis 1.09.2014


Würde das nicht bedeuten ich hab ab dem 4.03.2016 eigentlich wieder einen regulären Anspruch auf Krankengeld ? Oder ist das Datum der 1.09.2017 ?



Uff ist das komplex
 

Anna B.

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wenn das alles von den Jahreszahlen her stimmt,

dann beginnt deine Blockfrist für diesen Unfall und die Diagnosen..

am:

4.3.13 und endet am 2.3.16...

d.h. solltest du zwischenzeitlich tatsächlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden haben und du ab dem 3.3.16 wieder erneut au bist, mit den obigen Diagnosen..dann beginnt ein neuer KG-Anspruch...(eigentlich!..je nachdem wie deine KK versucht, dir das auszureden)..

bist du jetzt bereits AU wegen der Handgelenkgeschichte...ist das m.E. auch nicht weiter tragisch..

meine Elle ist auch etwas länger, als von Natur aus vorgesehen...mitunter habe ich dort Schmerzen...aber das ist keine Unfallursache..

d.h. du kannst nur genau erfahren, ob es sich um Unfallfolgen handelt, wenn der beh. ARzt explizit dazu befragt wird...

du bekommst aber nur Krankengeld von der KK wenn du auch mit Krankengeldanspruch versichert bist...also ALG I und nicht bei ALG II...
 

Dunkel

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wenn das alles von den Jahreszahlen her stimmt,

dann beginnt deine Blockfrist für diesen Unfall und die Diagnosen..

am:

4.3.13 und endet am 2.3.16...

d.h. solltest du zwischenzeitlich tatsächlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden haben und du ab dem 3.3.16 wieder erneut au bist, mit den obigen Diagnosen..dann beginnt ein neuer KG-Anspruch...(eigentlich!..je nachdem wie deine KK versucht, dir das auszureden)..

bist du jetzt bereits AU wegen der Handgelenkgeschichte...ist das m.E. auch nicht weiter tragisch..

meine Elle ist auch etwas länger, als von Natur aus vorgesehen...mitunter habe ich dort Schmerzen...aber das ist keine Unfallursache..

d.h. du kannst nur genau erfahren, ob es sich um Unfallfolgen handelt, wenn der beh. ARzt explizit dazu befragt wird...

du bekommst aber nur Krankengeld von der KK wenn du auch mit Krankengeldanspruch versichert bist...also ALG I und nicht bei ALG II...



Huhu,

erst mal rieeeeeeesengroßes Danke für die Info. Du hast Recht sagen die Fachleute vom VDK. Dort war ich heute noch zur Beratung mit den Unterlagen. Anspruch für neues Krankengeld wie Du sagst und es ist unabhängig davon dann welche Erkrankung vorliegt. Auch die Zeit der Maßnahme zählt laut VDK zum ALG1 Bezug und jetzt nach beenden der Maßnahme habe ich ja keine AU. Vor der Maßnahme saß ich Vermittlungsbereit zuhause 6 Monate und hab gewartet.


Zumindest die Sorge weg das ich eventuell nicht versichert wäre während ich krank bin. Nach dem "Gesunden" kann ich Alg2 kriegen , falls die Restlaufzeit betreff ALG1 die Auskunft meines SB richtig wäre. Aber andere Baustelle.

Ab 4.März kann ich jetzt wenigstens beruhigt die OP machen lassen inkl. Reha. Den rechtlichen Anspruch habe ich und wenn die AOK zickt soll ich mich beim VDK melden. Notfalls Prozess. Danke nochmals für die Tips !

Noch so etwas als Nachtrag. Meine Elle ist nur zu lange weil mein Handgelenk bei den OP`s massiv verändert werden musste und nun drückt alles gegeneinander. Das wird kompliziert
 
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