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thomas01

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hallo zusammen,

ich war am 25 august bei meinem pflichttermin in der arge und meine sb fragte mich ob ich lust auf eine bewerbungsmaßname hätte.

es würde dort erklärt werden wie man bewerbungen aktuell schreibt,national/international und es keine 1,50€ maßname wäre.

ich sagte ersteinmal ja.

heute hatte ich schon den brief erhalten das ich doch dann und dann vorsprechen soll.(im anhang)

da mir der name, hiller bildung was sagte rief ich einen freund an und fragte ihm ob er die einrichtung kennt.

er sagte ja und meinte das das alles zeitverschwendung wäre da man zwar kurz ein bewerbungstraining mache aber danach sofort als kostenlose arbeitskraft in verschiedenen firmen vermittelt wird in der hoffnung eine übernimmt irgendeinen.

meine frage wäre nun muss man sowas annehmen also bin ich dazu verpflichtet oder kann ich das ablehnen?

ich mein kostenlos in firmen arbeiten wollt ich nicht unbedingt,bekomm ja noch nicht einmal eine aufwandsentschädigung oder 1,50€ ect.

auf Hiller Bildung und Beratung kann ich sehen das die maßname dann 3 monate geht und es eine MAbE ist.

was ist eigentlich eine MAbE?
 

Seepferdchen 2010

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MAbE = Maßnahmen der Aktivierung und beruflichen Eingliederung
hatte das "b" übersehen.

Was mir bei deiner EGV auffällt es ist keine Summe für deine Bewerbungskosten
festgelegt!

https://www.elo-forum.org/eingliede...darueber-wissen-sollte-update.html#post887512

Du hast die EGV unterschrieben, ablehnen kannst du das nicht.

Das einzige erstmal beim Maßnahmeträger nix Vorort unterschreiben, nimm es mit nach
Hause und prüfe die Unterlagen!!

Vieleicht hat noch jemand dazu einen Tipp für dich!

Gruss Seepferdchen:icon_pause:
 

thomas01

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ja hingehen werd ich und höre mir das mal an.

bringt das eigentlich was die unterlagen vom vorsprechen beim mßnameträger zum prüfen nach hause zu nehmen?

da ich ja danach sofort zur sb soll zwecks Zielvereinbarung unterschreiben oder kann ich diese auch erstmal mit nach hause nehmen zum überprüfen?
 

Scarred Surface

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ja hingehen werd ich und höre mir das mal an.

bringt das eigentlich was die unterlagen vom vorsprechen beim mßnameträger zum prüfen nach hause zu nehmen?
Kommt drauf an, ob Dir die Maßnahme "koscher" erscheint oder nicht. Prüfen macht nur dann Sinn, wenn Du die Maßnahme grundsätzlich als sinnvoll ansiehst, aber das Kleingedruckte (was man immer sollte) in aller Ruhe studieren willst. Wenn nicht, dann nicht.


da ich ja danach sofort zur sb soll zwecks Zielvereinbarung unterschreiben oder kann ich diese auch erstmal mit nach hause nehmen zum überprüfen?
Warum solltest Du zusätzlich eine einseitig bindende "Zielvereinbarung" unterschreiben? Das würde ich generell ablehnen.
 

thomas01

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da ich die maßname ja machen muss würde ich unterlagen dazu auch prüfen wollen,eine generelle unterschriftspflicht scheint s ja nicht zu geben,wie ich nu mitbekam.

sorry bin aber in den sachen "neu"

was die zielvereinbarung betrifft,nehme ich an das es das gleiche ist wie die zuweisung bei einen 1€ job, die unterschrieben werden muß?

ich hab keine ahnung was man unterschrieben muß oder nicht,möchte nur keine sanktionen riskieren.


von der maßname selbst halte ich nichts da ich nicht gerne rumgereicht werde wie eine bordsteinschwalbe und mich dann auch noch kostenlos bei firmen anbieten muß.
 

Scarred Surface

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was die zielvereinbarung betrifft,nehme ich an das es das gleiche ist wie die zuweisung bei einen 1€ job, die unterschrieben werden muß?

ich hab keine ahnung was man unterschrieben muß oder nicht,möchte nur keine sanktionen riskieren.
Du bist nicht verpflichtet irgendetwas zu unterschreiben! In keiner Situation, zu keiner Zeit!

Dies gilt uneingeschränkt, egal was man Dir erzählt um Dich unter Druck zu setzen. Bitte unbedingt merken.
 

thomas01

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ahh ok weiß ich ja erstmal bescheid,unterschrieb bisher alles,da sonst mit sanktionen gedroht wurden und ich es ja machen müsse.

nur wozu sind denn zuweisungen oder in meinem fall die angesetzte zielvereinbarung nach dem vorsprechen denn überhaupt gut wenn man sie nicht unterschreiben muß?
 

Scarred Surface

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Da musst Du unterscheiden: Eine Zuweisung ist ein Verwaltungsakt (-> einseitig verbindliche Regelung), der ohnehin keiner Unterschrift Deinerseits bedarf.

Ein Zielvereinbarung ist, wie es im Wort schon drinsteckt, eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien. Man wünscht sich von Dir, dass Du blöd genug bist, Dich über gesetzliche Regelungen hinaus zu irgendetwas freiwillig zu verpflichten. Und will natürlich Deine Unterschrift. Es gibt imho keinen Grund (und schon gar keine Pflicht), so etwas zu unterschreiben.
 

thomas01

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alles klar,

na dann bin ich ja gespannt was am donnerstag alles passiert bei meiner sb.

die dürfte ja dann an die decke springen da ich ja bisher alles unterschrieb was gefordert wurde.
 
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Hallo,

vielleicht noch zur Info.

Wie @Scarred Surface richtig geschrieben hat, handelt es sich bei einer Zuweisung um einen Verwaltungsakt.

Damit ist auch die Möglichkeit gegeben, dagegen Widerspruch einzulegen und die aufschiebende Wirkung des Widerspruches beim Sozialgericht zu beantragen.
 

thomas01

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ja alles klar soweit

ich danke für die antworten
-----


bin nur gerade etwas verwundert zwecks der zuweisung , bekam damals eine zuweisung zum 1€ job altenbetreuer den ich ja so wie jetzt die maßname ja machen mußte, da ich die egv unterschrieb.

und da ich ja damals ehh alles unterschrieb so wie bis heute,
staune ich, das der 1€ also in dem sinne als verwaltungsakt kam den ich vor ort auch unterschreiben "mußte".

nun gut das war ja nunmal hat ja aktuell auch nichts mehr zu sagen.

schönen tag noch :)
 

Scarred Surface

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bin nur gerade etwas verwundert zwecks der zuweisung , bekam damals eine zuweisung zum 1€ job altenbetreuer den ich ja so wie jetzt die maßname ja machen mußte, da ich die egv unterschrieb.
Vielleicht dazu nochmal etwas Grundsätzliches, ohne zu sehr auf die ältere Geschichte einzugehen:

Eine Maßnahme, egal welche, muss Teil eines Eingliederungskonzepts sein. Ohne gibt´s keine Maßnahme. Dieses Eingliederungskonzept wird üblicherweise in der EGV "vereinbart". Unterschreibst Du die EGV nicht, wird deren Inhalt mit einem ersetzenden Verwaltungsakt verordnet.

Das arge Gesindel siehst es natürlich lieber, wenn Du die EGV (sie ist ein Vertrag!) unterschreibst, denn dann hast Du keine Widerspruchsmöglichkeit mehr.

Die Zuweisung erfolgt normalerweise separat. Sie ist häufig als Einladung zu einem Träger getarnt.

Und damit wieder zu Deiner aktuellen Geschichte. Das Schreiben vom 2. September ist schon so eine Art Zuweisung. Nur ist sie (noch) nicht legitimiert, weil es noch keine EGV oder einen ersetzenden VA gibt.

Das was die arge Dame "Zielvereinbarung" nennt, ist nichts anderes als eine EGV, die die Zuweisung zu der Maßnahme legitimieren soll.

Wenn Du also diese fragwürdige Maßnahme nicht machen willst, darfst Du weder die "Zielvereinbarung", noch irgendein Schriftstück beim Maßnahmeträger unterschreiben. Absolut gar nichts unterschreiben!
 

thomas01

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ich werd auch nichts mehr unterschreiben was man nicht muss, dürfte zwar ärger geben aber was solls.

las mir nochmal grad die egv richtig durch und da sind ja teilweise sachen drinne die gibt es ja nicht.

zbsp.: wird dort versucht den § aus zu hebeln,zwecks zumutbarkeit bei arbeitsaufnahme,keine ahnung wie der jetzt korrekt heißt.

räume ich der arge ein 5 wochen ein,bevor sie reagieren mussen wenn sie gegen die egv verstoßen (kommt mir bissel viel vor)

wie schon erwähnt wurde die bewerbungskosten sind nicht enthalten

erst steht laut egv die integration in den ersten arbeitsmarkt im vordergrund und dann doch wieder nur maßnamen , also bitte was denn nun?

weitergabe meiner daten an hunz und kunz


das wäre das was ich auf der schnelle nur fand , nee also wenn meine sb mir solch zeugs unterjubelt werde ich glatt allergisch was unterschriften betrifft :)

also das passiert mir nicht nochmal blindlings was zu unterschreiben.
-----


wie gesagt ich werd ersteinmal hingehen und mir das mal anhören,vielleicht kommt ja doch was vernünftiges raus
sämtliche sachen werd ich mitnehmen da ich sie prüfen möchte , 10-14 tage werden einem eingeräumt laut vertragsrecht?

möchte den maßnahmeträger sowie anschliessend meine sb nicht gleich vorlaut entgegen kommen in dem ich klar mache nichts unterschreiben zu müssen und zu wollen.

kann ja dann später immernoch sagen das ich die papiere so nicht unterschreiben kann.

denke sollte doch so ok sein.
 

maroosha

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ich werd auch nichts mehr unterschreiben was man nicht muss, dürfte zwar ärger geben aber was solls.

las mir nochmal grad die egv richtig durch und da sind ja teilweise sachen drinne die gibt es ja nicht.

zbsp.: wird dort versucht den § aus zu hebeln,zwecks zumutbarkeit bei arbeitsaufnahme,keine ahnung wie der jetzt korrekt heißt.

räume ich der arge ein 5 wochen ein,bevor sie reagieren mussen wenn sie gegen die egv verstoßen (kommt mir bissel viel vor)

wie schon erwähnt wurde die bewerbungskosten sind nicht enthalten

erst steht laut egv die integration in den ersten arbeitsmarkt im vordergrund und dann doch wieder nur maßnamen , also bitte was denn nun?

weitergabe meiner daten an hunz und kunz


das wäre das was ich auf der schnelle nur fand , nee also wenn meine sb mir solch zeugs unterjubelt werde ich glatt allergisch was unterschriften betrifft :)

also das passiert mir nicht nochmal blindlings was zu unterschreiben.
-----


wie gesagt ich werd ersteinmal hingehen und mir das mal anhören,vielleicht kommt ja doch was vernünftiges raus

anhören kannste dir da das blaue vom himmel - landen wirste dann aber in der hölle.

sämtliche sachen werd ich mitnehmen da ich sie prüfen möchte , 10-14 tage werden einem eingeräumt laut vertragsrecht?

möchte den maßnahmeträger sowie anschliessend meine sb nicht gleich vorlaut entgegen kommen in dem ich klar mache nichts unterschreiben zu müssen und zu wollen.

kann ja dann später immernoch sagen das ich die papiere so nicht unterschreiben kann.

denke sollte doch so ok sein.

-
 

Klaus Bonn

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Vielleicht dazu nochmal etwas Grundsätzliches, ohne zu sehr auf die ältere Geschichte einzugehen:

Eine Maßnahme, egal welche, muss Teil eines Eingliederungskonzepts sein. Ohne gibt´s keine Maßnahme. Dieses Eingliederungskonzept wird üblicherweise in der EGV "vereinbart". Unterschreibst Du die EGV nicht, wird deren Inhalt mit einem ersetzenden Verwaltungsakt verordnet.

Das arge Gesindel siehst es natürlich lieber, wenn Du die EGV (sie ist ein Vertrag!) unterschreibst, denn dann hast Du keine Widerspruchsmöglichkeit mehr.

Die Zuweisung erfolgt normalerweise separat. Sie ist häufig als Einladung zu einem Träger getarnt.

Und damit wieder zu Deiner aktuellen Geschichte. Das Schreiben vom 2. September ist schon so eine Art Zuweisung. Nur ist sie (noch) nicht legitimiert, weil es noch keine EGV oder einen ersetzenden VA gibt.

Das was die arge Dame "Zielvereinbarung" nennt, ist nichts anderes als eine EGV, die die Zuweisung zu der Maßnahme legitimieren soll.

Wenn Du also diese fragwürdige Maßnahme nicht machen willst, darfst Du weder die "Zielvereinbarung", noch irgendein Schriftstück beim Maßnahmeträger unterschreiben. Absolut gar nichts unterschreiben!

Deutlicher geht es doch nicht mehr. Nichts unterschreiben. Was man höchstens noch darf, Interesse zeigen alles einpacken, mitnehmen und irgendwo im tiefsten, kalte, nassen Keller verstauen.:icon_mrgreen:
 

thomas01

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ja habs verstanden , sagte ja schon das ich nichts mehr unterschreiben werde.

was passiert eigentlich danach? also die werden sich ja nicht darüber freuen denk ich, verwaltungsakt und das zeugs?
 

thomas01

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ja , nein , vielleicht?

zu sagen, nicht unterschreiben ist ja leicht, aber zu erklärungen was danach eventuell passieren kann wohl zu viel?

wie ich schon erwähnte bin ich laie,hätte mir schon etwas mehr "erklärung" gewünscht
 

Scarred Surface

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ja , nein , vielleicht?

zu sagen, nicht unterschreiben ist ja leicht, aber zu erklärungen was danach eventuell passieren kann wohl zu viel?
Durch das Verweigern einer Unterschrift ergibt sich für Dich definitiv kein Nachteil. Vielmehr hältst Du Dir damit alle rechtlichen Optionen offen. Das ist der entscheidende Punkt.

Was evtl. anschließend passiert und wie wiederum darauf zu reagieren ist, kann man hier nicht umfassend ausführen, da es sehr viele Möglichkeiten gibt.
 
E

ExitUser

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ja , nein , vielleicht?

zu sagen, nicht unterschreiben ist ja leicht, aber zu erklärungen was danach eventuell passieren kann wohl zu viel?

wie ich schon erwähnte bin ich laie,hätte mir schon etwas mehr "erklärung" gewünscht

Passieren kann Dir danach, daß Du 'ne EGV per VA kriegst, gegen den man vorgehen kann.

Passieren wird Dir, wenn Du 'ne EGV unterschreibst, daß Du gnadenlos sanktioniert wirst, wenn Du gegen Vereinbarungen aus der EGV verstößt. Und das ohne Möglichkeit der Abwehr, denn Du hast Dich ja freiwillig verpflichtet.
 
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